Anzahl der Aufrufe: 1781 Gaststätte + Pension Kalkberg Deutschland · Erzgebirge
Informationen zur Tour
Vom unserer Pension aus fahren Sie in Richtung Crottendorf und biegen bereits nach ca. 2 km links ab. Nun führt Sie die Strecke durch herrliche Wälder, vorbei an der Wolfner- und Dietrichsmühle. Sie erreichen nach ca. 5 km Markersbach, hier lohnt sich ein Besuch des Pumpspeicherwerkes. Mit seinen 1050 Megawatt ist es das zweitgrößte in Deutschland und gehört zu den größten Wasserkraftanlagen dieser Art in Europa. Hier finden Sie Kraftwerkstechnik zum Anfassen. Das unter der Erde befindliche Kraftwerk kann besichtigt werden. Einen besonders schönen Ausblick von bis zu 70km genießt man bei gutem Wetter vom Oberbecken. Erbaut wurde das Kraftwerk von 1970 bis 1980. Öffnungszeiten nach Voranfrage Samstag Vormittag Telefon: 03774 – 89966.
Weiter führt Sie die Strecke von Markersbach über Raschau/ Langenberg nach Waschleithe,
einem idyllisch gelegenen typisch erzgebirgischem Dorf.
Eine der Sehenswürdigkeiten des Ortes ist die Ruine der St.-Oswalds-Kirche, die im Volksmund häufig „Dudelskirche“ genannt wird. 1514 (andere Quellen sprechen von 1515) sollen der Grünhainer Abt Gregorius Küttner und der Annaberger Bürgermeister Wolfgang Messerschmidt den Grundstein für den Bau gelegt haben. Es ist nicht erwiesen, ob sie jemals fertig gebaut und als Kapelle genutzt wurde. Seit 1536 und der Auflösung des Klosters Grünhain befand sich die Kirche im Verfall.
Einer Sage zufolge soll der reiche Hammer- und Bergherr Caspar Klinger die Kirche als Sühne für den Mord am Elterleiner Bergherrn Wolf Götterer gebaut haben und am Tag der Weihe von einem Blitz, der das Gebäude traf, erschlagen worden sein.
Überregionale Bedeutung erlangte Waschleithe durch den Altenburger Prinzenraub im Jahre 1455. Die Legende besagt, dass der Köhler Georg Schmidt den Prinzen Albrecht aus seiner Geiselhaft befreite. Zum Dank wurde Schmidt daraufhin geadelt und „von Triller“ genannt und mit einem Freigut bei Zwickau beschenkt. Im Gedenken an die Befreiung des Prinzen errichteten die Einwohner von Waschleithe 1822 am Fürstenberg ein Denkmal in Form eines Obelisken. Unmittelbar daneben baute man Ende der 1830-er Jahre eine Hütte, die als Köhlerhütte Fürstenbrunn noch heute als Hotel und Gaststätte betrieben wird.
Weiter führt Sie die Strecke von Markersbach über Raschau/ Langenberg nach Waschleithe,
einem idyllisch gelegenen typisch erzgebirgischem Dorf.
Eine der Sehenswürdigkeiten des Ortes ist die Ruine der St.-Oswalds-Kirche, die im Volksmund häufig „Dudelskirche“ genannt wird. 1514 (andere Quellen sprechen von 1515) sollen der Grünhainer Abt Gregorius Küttner und der Annaberger Bürgermeister Wolfgang Messerschmidt den Grundstein für den Bau gelegt haben. Es ist nicht erwiesen, ob sie jemals fertig gebaut und als Kapelle genutzt wurde. Seit 1536 und der Auflösung des Klosters Grünhain befand sich die Kirche im Verfall.
Einer Sage zufolge soll der reiche Hammer- und Bergherr Caspar Klinger die Kirche als Sühne für den Mord am Elterleiner Bergherrn Wolf Götterer gebaut haben und am Tag der Weihe von einem Blitz, der das Gebäude traf, erschlagen worden sein.
Überregionale Bedeutung erlangte Waschleithe durch den Altenburger Prinzenraub im Jahre 1455. Die Legende besagt, dass der Köhler Georg Schmidt den Prinzen Albrecht aus seiner Geiselhaft befreite. Zum Dank wurde Schmidt daraufhin geadelt und „von Triller“ genannt und mit einem Freigut bei Zwickau beschenkt. Im Gedenken an die Befreiung des Prinzen errichteten die Einwohner von Waschleithe 1822 am Fürstenberg ein Denkmal in Form eines Obelisken. Unmittelbar daneben baute man Ende der 1830-er Jahre eine Hütte, die als Köhlerhütte Fürstenbrunn noch heute als Hotel und Gaststätte betrieben wird.
Von hier aus führt Sie der Streckenverlauf weiter nach Grünhain in Richtung Bernsbach.
Die Gemeinde erstreckt sich vom Tal des Schwarzwassers bis zum Spiegelwald auf 728 m ü. NN und bietet damit eine gute Aussicht über die erzgebirgischen Städte Aue und Schwarzenberg. Aus diesem Grund wird Bernsbach auch „Balkon des Erzgebirges“ genannt.
Von hier aus empfehlen wir die Weiterfahrt über Beierfeld nach Schwarzenberg, der Perle des Erzgebirges.
Eine liebevoll sanierte Altstadt lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Neben traditionellem Handwerk können Sie hier mehr über die sogenannte unbesetzte Zone erfahren.
Nach der Kapitulation Deutschlands im Zweiten Weltkrieg blieb Schwarzenberg aus historisch nicht geklärten Gründen zunächst unbesetzt (siehe „Freie Republik Schwarzenberg“). Am 11. Mai 1945 übernahmen mehrere Bürger Schwarzenbergs mit einem „antifaschistischen Aktionsausschuss“ die Initiative, um das entstandene Machtvakuum zu füllen. Diese Episode endete bereits am 25. Juni 1945 mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen.
Nun kann die Strecke wie folgt fortgesetzt werden:
Ihr Weg führt Sie von Schwarzenberg aus in das Köhlerdorf Sosa.
Die Gemeinde Sosa mit der Talsperre des Friedens liegt im oberen westlichen Erzgebirge und erstreckt sich zu beiden Seiten des Sosabaches in einer Höhenlage von 600 bist 817 m üNN ansteigend, am Fuße des 1019 m hohen Auersberges.
Geprägt hat den Ort der einst blühende Bergbau und das damit im Zusammenhang stehende
Köhlerhandwerk.
Nun geht es weiter nach Eibenstock, in Richtung Schönheide hier gibt es einen bekannten Bikertreff im Erzgebirge. Genießen Sie ein kühles Getränk mit einem herrlichen Blick auf die Talsperre und fahren wieder über Schönheide, Stützengrün, Zschorlau, Bockau und Aue zurück nach Schwarzenberg.
Wenn sie noch Sitzfleisch und genügend Sprit im Tank haben, lohnt sich auf dem Rückweg nach Crottendorf ein Abstecher über Rittersgrün, Tellerhäuser zur höchst gelegenen Stadt Deutschlands, Oberwiesenthal. Vom Fichtelberg aus können Sie bei guter Sicht bis nach Leipzig schauen und dort das Völkerschlachtdenkmal erkennen.
Nun geht es wieder über Hammerunterwiesenthal und Neudorf zurück zum Kalkberg in Crottendorf.
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