Anzahl der Aufrufe: 2156 Hunde und Mönche Schweiz · Wallis
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Tour erstellt am 23.04.2010
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Der Große St. Bernhard ist wegen seiner Pass-Straße und seinen Lawinenhunden ein Klassiker unter den Alpenpässen.
Gott sei Dank ist der Große St. Bernhard rechtzeitig auf den Hund gekommen. Sonst wäre der Alpenpass nach dem Bau des Tunnels wohl schnell in Vergessenheit geraten. So aber sind es die berühmten Lawinenhunde, die nach wie vor Scharen von Reisenden auf den 2.469 Meter hohen Sattel des St. Bernhard locken.
Gott sei Dank ist der Große St. Bernhard rechtzeitig auf den Hund gekommen. Sonst wäre der Alpenpass nach dem Bau des Tunnels wohl schnell in Vergessenheit geraten. So aber sind es die berühmten Lawinenhunde, die nach wie vor Scharen von Reisenden auf den 2.469 Meter hohen Sattel des St. Bernhard locken.
Das Hospiz auf der Passhöhe wurde im 11. Jahrhundert vom heiligen St. Bernhard von Menthon gegründet. Wie viele andere Schutzhäuser in den Alpen wurde es errichtet, um Wanderern, Reisenden und Pilgern eine Übernachtungsmöglichkeit sowie Zuflucht vor Unwettern zu geben. Dabei mussten die Mönche des heiligen St. Bernhard ganz gut verdient haben. Denn ein Schriftstück aus der damaligen Zeit spricht von etwa 80 Besitzungen des Ordens in ganz Europa.
Auch wer sich für die Lawinenhunde nicht so sehr interessiert, wird für die Überquerung des Passes reichlich belohnt. Und zwar in Form einer Vielzahl von knackigen Kurven und Kehren. Der Große St. Bernhard ist ein absolutes Muss für jeden Serpentinen-Sammler.
Empfehlenswert ist die Fahrtrichtung von Süden nach Norden, weil bergauf die vielen Kehren der Südrampe den größten Reiz haben. Außerdem ist hier der Blick zum Gipfel noch gewaltiger.
Vom italienischen Aosta aus steuern wir durch die Bögen der breiten SS 27 in Richtung Tunnel. Bevor uns die Röhre verschluckt, biegen wir rechts ab und nehmen Kurs auf den Pass. Und auf einmal wird aus der komfortablen Straße ein schmales und sehr kurvenreiches Bergsträßchen. Jetzt geht es in die Vollen. Keine 100 Meter geradeaus. Das Motorrad kippt in eine Kehre nach der anderen. Wie eine schwarze Schnur kringelt sich die Trasse durch grüne Almen in Richtung Himmel. Nicht vergessen sollte man während der Kurverei den Blick nach unten. Die Aussicht hinab ins Aosta-Tal ist nämlich ausgezeichnet.
Mitten auf der Passhöhe sitzt wie eine Festung das Hospiz. Wegen der Lawinenhunde ist dort oben immer ziemlich viel los. Die von den Mönchen gezüchteten Hunde sind im Museum des Hospizes untergebracht und können angeschaut werden. Wer in aller Ruhe Mittagspause machen will, sollte das einige Kehren weiter unten tun. Wo der Tunnel wieder ins Freie stößt, steht ein Restaurant mit Terrasse und leckeren Sandwiches.
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