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Diese Tour bewerten Tour erstellt am 23.04.2010

Informationen zur Tour

Der Doppelschlag

Plöckenpass und Gailbergsattel entpuppen sich als reizvolles Duo.


Er verbindet die Gailtaler Alpen im österreichischen Bundesland Kärnten mit den Karnischen Alpen in Italien: der Plöckenpass. Der 1.357 Meter hohe Übergang ist sicher keiner der klassischen Alpenpässe, verdient es jedoch durchaus, näher unter die Lupe, bzw. die Räder genommen zu werden.

Was die Strecke zwischen dem österreichischen Oberdrauburg und der italienischen Stadt Paluzza so interessant macht, ist ihre Pässedichte. Mit dem Gailbergsattel (981 m) und dem Plöcken sind es nämlich gleich zwei dicht aufeinander folgende kurvenreiche Pässe, die es hier zu befahren gilt. Das Ganze verläuft allerdings angenehm ruhig. Die breite, gut ausgebaute Straße und die moderaten Steigungen von sechs bis zehn Prozent machen die Fahrt zu einer Genießertour. Und das ist gut so. Denn es bieten sich unterwegs jede Menge Gelegenheiten, das Panorama der Karnischen Alpen zu bewundern. Das landschaftlich reizvollste Teilstück führt vom Plöcken-Hotel hinauf zur Passhöhe. Der Kulturtipp: Das Freilichtmuseum des Gebirgskrieges 1915/18.



Adler und Uhus

Die Nockalmstraße ist eine Genießerroute in stiller Umgebung.

Natur pur, eine extrem kurvenreiche Fahrbahn und eine Landschaft, die schon viele an Schottland erinnert hat: Alles das bietet die Nockalmstraße. Auf einer Länge von rund 35 Kilometern windet sie sich durch den Nationalpark Nockberge. Der wurde 1987 eingerichtet, nachdem eine geplante Skiarena verhindert werden konnte.

Der Einstieg zur Nockalmstraße befindet sich in dem an der Autobahn A 10 gelegenen Ort Krems. Zehn Kilometer später folgen die Siedlung Innerkrems und die Mautstelle. Jetzt beginnt die eigentliche Nockalmstraße. Auf zweispuriger, ordentlich gepflegter Fahrbahn durchquert sie in unzähligen Kurven, Kehren und Serpentinen den Nationalpark. Die beiden Hochpunkte heißen Eisentalalm und Schiestlscharte. Sie liegen in 2.042 bzw. 2.015 Meter Höhe. Am höchsten Punkt der Straße, der Eisentalalm, gibt es eine Infotafel für Motorradfahrer mit Hinweisen zur Strecke. Außerdem wurden spezielle Sicherheitsleitplanken installiert.



Kärntner Schmankerl

Die Malta-Hochalpenstraße bietet ein faszinierendes Naturschauspiel.

Wer per Bike in Kärnten unterwegs ist, sollte auf keinen Fall einen Abstecher auf die Malta-Hochalpenstraße versäumen. Die 18 Kilometer lange Route ist zum Teil sehr verwegen in den blanken Fels gebaut und geizt nicht mit Panoramen und Ausblicken. Ihre gekrümmte Streckenführung macht sie sowohl für Einsteiger als auch für Könner zu einem absoluten Leckerbissen.

Startort ist das Städtchen Gmünd nördlich des Millstätter Sees. Von dort aus geht es zunächst ein Stück in das Maltatal hinein. Die Fahrbahn ist bestens in Schuss, die leichten Bögen lassen sich mit Schwung nehmen. In der Nähe des Faller-Hauses steht die Mautstation (ca. sechs Euro pro Maschine). Danach geht es ans Eingemachte. Der Straßenbelag ist zwar immer noch prima in Ordnung, dafür verlangt die verschlungene Trasse die volle Aufmerksamkeit. Es gilt, unbeleuchtete Tunnels zu durchqueren und sich an ausgesetzten Stellen dicht am Abgrund entlangzuschlängeln. An der herrlich gelegenen Kölnbreinsperre ist Schluss, und man darf sich eine Pause mit Aussicht genehmigen.

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