Anzahl der Aufrufe: 2392 Westerwald Deutschland · Westerwald/Bergisches Land
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Tour erstellt am 23.04.2010
Informationen zur Tour
Das Lied “Oh, du schöner Westerwald ...” hat mit seiner einprägsamen Marschmelodie den Westerwald bekannt gemacht. Der Text spricht davon, dass im Westerwald dauernd ein kalter Wind pfeift. Diese Aussage ist jedoch einseitig. Der häufige Wind sorgt zwar für frische Luft auf den Bergen, in den niedrigen Regionen wie z.B. im Rheintal herrscht aber ein mildes Klima. Die Höhenlagen des Westerwaldes bewegen sich zwischen 50 und 650 Metern. Das hat starke Temperaturschwankungen zur Folge. Jede Jahreszeit übt daher ihre eigene Faszination aus.
In allen vier Himmelsrichtungen wird der Westerwald durch Flüsse und deren Täler begrenzt: Im Norden bilden das Tal der Sieg und im Westen der Rhein die Grenze. Im Osten sind es das Tal der Dill und im Süden die Lahn. Die zentralen Gebiete sind der Hohe und Obere Westerwald sowie der Vordere und Untere Westerwald mit Wiedtal.
Die wichtigsten Verkehrsverbindungen sind die Bundesautobahnen A 3 und A 45, die in Nord-Süd-Richtung den Westerwald durchqueren, und die Bundesautobahn A 48, die vom Dernbacher Dreieck westlich über den Rhein nach Koblenz führt.
Eine Hauptverkehrslinie der Eisenbahn führt rechtsrheinisch vom Ballungszentrum Rhein – Main in nördlicher Richtung nach Köln und weiter ins Ruhrgebiet.
Sauerstoffreiche Waldluft
Der Westerwald mit seinen unterschiedlichen Landschaften bietet Feriengästen viele Naturschönheiten, historische Denkmale sowie eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten in frischer und sauerstoffreicher Luft. Der größte Reichtum des Westerwaldes ist der Wald.
Das Gebiet des Hohen Westerwaldes strahlt mit seinen Naturschönheiten zu allen Jahreszeiten einen besonderen Reiz aus. Dazu gehören mit der Fuchskaute (657 Meter), dem Stegskopf (654 Meter) und dem Salzburger Kopf (653 Meter) die höchsten Erhebungen des Westerwaldes. Dazwischen liegen weite Waldgebiete, Wiesen- und Heideflächen.
Im Hohen Westerwald gibt es auch große Wasserflächen, die teilweise unter Naturschutz stehen: Die Krombachtalsperre, der Secker Weiher und der Wiesensee sind begehrte Freizeit- und Feriengebiete. Auf einem Hochplateau liegen sieben Seen, die der Region den Namen “Westerwälder Seenplatte” einbrachten. Sie werden durch den 7-Weiher-Rundwanderweg erschlossen.
Durch die günstige Höhenlage zwischen 400 und 600 Metern ist im Gebiet des Hohen Westerwaldes ein attraktives Wintersportgebiet mit gespurten Langlaufloipen und einer Rodelbahn entstanden. Mehrere Skilifte bringen Abfahrer zu den Pisten, die abends durch Flutlicht erhellt werden.
In allen vier Himmelsrichtungen wird der Westerwald durch Flüsse und deren Täler begrenzt: Im Norden bilden das Tal der Sieg und im Westen der Rhein die Grenze. Im Osten sind es das Tal der Dill und im Süden die Lahn. Die zentralen Gebiete sind der Hohe und Obere Westerwald sowie der Vordere und Untere Westerwald mit Wiedtal.
Die wichtigsten Verkehrsverbindungen sind die Bundesautobahnen A 3 und A 45, die in Nord-Süd-Richtung den Westerwald durchqueren, und die Bundesautobahn A 48, die vom Dernbacher Dreieck westlich über den Rhein nach Koblenz führt.
Eine Hauptverkehrslinie der Eisenbahn führt rechtsrheinisch vom Ballungszentrum Rhein – Main in nördlicher Richtung nach Köln und weiter ins Ruhrgebiet.
Sauerstoffreiche Waldluft
Der Westerwald mit seinen unterschiedlichen Landschaften bietet Feriengästen viele Naturschönheiten, historische Denkmale sowie eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten in frischer und sauerstoffreicher Luft. Der größte Reichtum des Westerwaldes ist der Wald.
Das Gebiet des Hohen Westerwaldes strahlt mit seinen Naturschönheiten zu allen Jahreszeiten einen besonderen Reiz aus. Dazu gehören mit der Fuchskaute (657 Meter), dem Stegskopf (654 Meter) und dem Salzburger Kopf (653 Meter) die höchsten Erhebungen des Westerwaldes. Dazwischen liegen weite Waldgebiete, Wiesen- und Heideflächen.
Im Hohen Westerwald gibt es auch große Wasserflächen, die teilweise unter Naturschutz stehen: Die Krombachtalsperre, der Secker Weiher und der Wiesensee sind begehrte Freizeit- und Feriengebiete. Auf einem Hochplateau liegen sieben Seen, die der Region den Namen “Westerwälder Seenplatte” einbrachten. Sie werden durch den 7-Weiher-Rundwanderweg erschlossen.
Durch die günstige Höhenlage zwischen 400 und 600 Metern ist im Gebiet des Hohen Westerwaldes ein attraktives Wintersportgebiet mit gespurten Langlaufloipen und einer Rodelbahn entstanden. Mehrere Skilifte bringen Abfahrer zu den Pisten, die abends durch Flutlicht erhellt werden.
Land der Töpfer
Die Wied im Naturpark Rhein-Westerwald fließt eingebettet zwischen bewaldeten Höhen zum Rhein hin. Das ca. 30 Kilometer lange Teilstück gehört zu den schönsten des Flusslaufes und ist ein beliebtes Revier für Motorradfahrer.
Die Raiffeisenstraße von Hamm/Sieg über Altenkirchen, Weyerbusch, Flammersfeld nach Neuwied trägt den Namen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, einem der bedeutendsten Männer des Westerwaldes. Er wurde im Jahr 1818 in Hamm /Sieg geboren. Während seiner Tätigkeiten als Bürgermeister in Weyerbusch (1845 – 1848), Flammersfeld (1848 – 1852) und Heddesdorf (1852 – 1865) gründete er mehrere soziale Vereine zur Selbsthilfe. 1888 starb er in Neuwied-Heddesdorf.
Das Kannenbäckerland im südwestlichen Westerwald ist bekannt geworden durch das handgefertigte graublaue, salzglasierte Steinzeug. Das Grundmaterial ist das “weiße Gold” des Westerwaldes, das seit mehr als zweieinhalb Jahrtausenden gewonnen und verarbeitet wird. Die Keramikindustrie setzt seit dem vorigen Jahrhundert die Tradition des Töpferhandwerks fort. Die mit einem blauen Krug auf braunem Grund markierte Kannenbäckerstraße führt zu rund 40 Töpfereien und Keramikfabriken, die besichtigt werden können. Sehenswert sind das Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen und drei private Museen.
Im Siegtal und den angrenzenden Gebieten wurde bereits vor mehr als 2.000 Jahren Eisenerz gefördert und Eisen verhüttet. Heute ist der Bergbau vollständig eingestellt. Zwei sehenswerte Museen vermitteln der heutigen Generation einen Einblick in den einst wichtigen Wirtschaftszweig: Das ehemalige Erzbergwerk “Grube Bindweide” in Steinebach/Sieg und das Bergbaumuseum in Herdorf-Sassenroth.
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