Anzahl der Aufrufe: 3232 Zum Großen Arber Deutschland · Bayerischer Wald
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Tour erstellt am 23.04.2010
Informationen zur Tour
Rund 150 Kilometer ist sie lang, diese Tagestour zum Großen Arber, dem höchsten Berg des Bayerischen Waldes. Sie führt über gut ausgebaute Straßen, ist rund und harmonisch zu fahren und wartet mit einigen sehr kurven- und serpentinenreichen Abschnitten auf. Die abwechslungsreiche Streckenführung vermittelt einen perfekten Eindruck aller im Bayerischen Wald vorkommenden Gelände- und Landschaftsformen.
Startpunkt Deggendorf. Die an der Donau gelegene Stadt gilt als das Tor zum Bayerischen Wald. Im Mittelalter als kleine Siedlung gegründet, wurde Deggendorf später von den Wittelsbachern zur bedeutenden Handelstadt ausgebaut. Bis ins 19. Jahrhundert war die Heilig-Grab-Kirche ein bekanntes Wallfahrtsziel und trug wesentlich zur Bedeutung der Stadt bei. Die beste Aussicht auf Deggendorf hat man von der Burg auf dem Ulrichsberg. Auf landschaftlich reizvoller Route geht es über Maxhofen zum ersten Sattel hinauf, dem Ruselabsatz (856 Meter). Die ersten Kurven der Tages. In weiten, gut ausgebauten Bögen rollen wir anschließend hinab zur B 85, die uns direkt nach Regen hinein bringt. Die hübsche Kreisstadt, am gleichnamigen Fluss gelegen, ist ein Wintersport- und Sommererholungsort. Einmal im Jahr steht sie im Zeichen des Eintopfs: Immer im Juli feiert man hier das
Pichelsteiner-Fest.
Kurvenreich geht es in Richtung Bodenmais über Schönhöh hinauf nach Langdorf. Dann dauert es nicht mehr lange, und Bodenmais, der bekannteste Luftkurort des Bayerischen Waldes, taucht vor dem Lenker auf. Wir verlassen die Hauptstraße und rollen gemächlich durch den Ortskern mit seinen bunten, hübschen Häusern. Im 15. Jahrhundert gelangte Bodenmais durch den Silberbergbau zu erheblichem Wohlstand. Später kam die Glasherstellung hinzu, die auch heute noch neben dem Tourismus eine große wirtschaftliche
Bedeutung hat. Lust auf eine Pause mit Aussicht? Südöstlich von Bodenmais erhebt sich der 955 Meter hohe Silberberg, auf den eine Sesselbahn hinaufführt. Der Berg ist durchzogen von ehemaligen Stollen, die heute zum Teil für die Asthma-Therapie genutzt werden.
Startpunkt Deggendorf. Die an der Donau gelegene Stadt gilt als das Tor zum Bayerischen Wald. Im Mittelalter als kleine Siedlung gegründet, wurde Deggendorf später von den Wittelsbachern zur bedeutenden Handelstadt ausgebaut. Bis ins 19. Jahrhundert war die Heilig-Grab-Kirche ein bekanntes Wallfahrtsziel und trug wesentlich zur Bedeutung der Stadt bei. Die beste Aussicht auf Deggendorf hat man von der Burg auf dem Ulrichsberg. Auf landschaftlich reizvoller Route geht es über Maxhofen zum ersten Sattel hinauf, dem Ruselabsatz (856 Meter). Die ersten Kurven der Tages. In weiten, gut ausgebauten Bögen rollen wir anschließend hinab zur B 85, die uns direkt nach Regen hinein bringt. Die hübsche Kreisstadt, am gleichnamigen Fluss gelegen, ist ein Wintersport- und Sommererholungsort. Einmal im Jahr steht sie im Zeichen des Eintopfs: Immer im Juli feiert man hier das
Pichelsteiner-Fest.
Kurvenreich geht es in Richtung Bodenmais über Schönhöh hinauf nach Langdorf. Dann dauert es nicht mehr lange, und Bodenmais, der bekannteste Luftkurort des Bayerischen Waldes, taucht vor dem Lenker auf. Wir verlassen die Hauptstraße und rollen gemächlich durch den Ortskern mit seinen bunten, hübschen Häusern. Im 15. Jahrhundert gelangte Bodenmais durch den Silberbergbau zu erheblichem Wohlstand. Später kam die Glasherstellung hinzu, die auch heute noch neben dem Tourismus eine große wirtschaftliche
Bedeutung hat. Lust auf eine Pause mit Aussicht? Südöstlich von Bodenmais erhebt sich der 955 Meter hohe Silberberg, auf den eine Sesselbahn hinaufführt. Der Berg ist durchzogen von ehemaligen Stollen, die heute zum Teil für die Asthma-Therapie genutzt werden.
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Rot: Partnerhäuser in der NäheNun folgt das erste Highlight dieser Runde: die Arbersee-Straße. In herrlichen Kurven und Kehren zirkelt die Fahrbahn am Südhang des Arbers himmelwärts. Motorradspaß pur. Auf ca. 1.000 Meter Höhe warten die Sesselbahn hinauf zum 1.456 Meter hohen Arber-Gipfel (www.arber.de), die malerischen Arber-Seen und der Motorrad-Treff am Großen Arber-See. Der ist ein Klassiker und daher ein absolutes Muss für die nächste Pause. Sogar einen speziellen Parkplatz für Motorräder gibt es. Eine Kammstraße führt hinüber zum Scheibensattel (1.050 Meter), danach zirkelt breiter Asphalt in runden, perfekt ausgebauten Bögen hinab nach Lohberg. Eine gepflegte Ausbaustrecke kurvt nun am Ufer des Weißen Regen entlang. In Arrach links ab, dann folgt das fahrerische Glanzlicht des Tages: die Bergstraße über den Ecker Sattel nach Arnbruck und weiter nach Viechtach. In fünf knackigen Kehren erklimmt sie die rund 350 Meter Höhenunterschied hinauf zum Ecker Sattel (843 Meter). Der Abstieg hinab ins Glasbläserdorf Arnbruck (www.weinfurtner.de) gestaltet sich nicht mehr ganz so spektakulär, macht aber immer noch viel Spaß. Kurven, Kurven, Kurven auch die Weiterfahrt nach Viechtach bringt Schräglagen wie am Fließband. Der Luftkurort Viechtach liegt äußerst reizvoll im Tal des Schwarzen Regen und ist von bewaldeten Bergen mit einer Höhe von bis zu 1.000 Metern umgeben. Sehenswert sind das barocke Rathaus am Stadtplatz und das Kristallmuseum in der Spitalgasse. Eine bemerkenswerte Aussicht bietet sich auf die bizarren Quarzfelsen des Großen und Kleinen Pfahl. Dieses hell glänzende Quarzriff ist eine geologische Besonderheit. Es zieht sich fast
100 Kilometer lang durch den Bayerischen Wald, am beeindruckendsten sind die 30 Meter hohen Türme des Großen und Kleinen Pfahl bei Viechtach. Langsam aber stetig schwingt sich die Route aus Viechtach hinaus wieder in die Höhen des Bayerischen Waldes empor. Hinter St. Englmar folgt ein einsames, verwunschenes Tal, bis uns ab Schwarzach wieder normal breiter Asphalt aufnimmt. Noch ein letztes Stück an der Donau entlang, dann taucht das Ortsschild von Deggendorf auf, und die Runde ist zu Ende.
Die Gemütliche Länge: ca. 160 km - Dauer: ½ Tag - Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Genießen Sie vom Anfang bis zum Ende dieser Tour die reizvolle und ruhige Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes. Diese Tour sollten Sie zur Einstimmung auf Land und Leute für den Anfang einplanen. Der erste Stopp lohnt sich in Miltach, um das Schloss Miltach zu besichtigen. Die Weiterfahrt nach Kötzting und ein Spaziergang im Kurpark lassen Sie Kraft tanken für die längste Etappe des Tages. Jetzt ist touren angesagt. Über Furth im Wald, Furth/Daberg und Kleinaign nach Neukirchen b. Hl. Blut. Ein Besuch der dortigen Wallfahrtskirche ist Pflicht. Weiter geht es in den Lamer Winkel. Der Ort Lam lädt ein zu einer kleinen Kaffeepause. Weiter geht es nach Lohberg, wo der Bayerwald-Tierpark Aufschluss über die einstige Tierwelt des Bayerischen Waldes gibt. Ab jetzt geht es bergauf über die kurvenreiche Bergstraße zum Großen Arber. Sie sollten sich dort eine Fahrt mit der Gondelbahn zum Gipfel des höchsten Berges nicht entgehen lassen. Nach der Weiterfahrt nach Bodenmais ist ein Besuch der Glashütten (Joska) mehr als empfehlenswert.
Die Rückfahrt erfolgt über Arnbruck und Viechtach nach Kollnburg.
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