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Eine malerische Küstenstadt, umgeben von Bergen und Wasser, mit bunten Häusern und einer Brücke, die zwei Inseln verbindet.
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Norwegen Rundreise

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Norwegen Rundreise - Das Land der Trolle

 

Kaum an einem anderen Ort kannst du im Sommer um Mitternacht bei strahlendem Sonnenschein genießen oder dich im tiefen Winter von den magischen Polarlichtern verzaubern lassen. Das Land der Fjorde, Berge und atemberaubenden Landschaften wartet darauf, von dir auf einem unvergesslichen Roadtrip durch Norwegen entdeckt zu werden. Hier hast du die Möglichkeit, die beeindruckende Szenerie und die Vielfalt des Landes in deinem eigenen Tempo zu erkunden. Eine Rundreise durch Norwegen ist perfekt für ein Abenteuer auf zwei oder vier Rädern. Die gewaltigen Wasserfälle und Fjorde warten nur darauf, von dir erkundet zu werden. 

 

Einen perfekten Überblick und Tourenmöglichkeiten für deine Norwegen Rundreise bieten dir unser

 

In deinem Urlaub in Norwegen mit dem Auto erwarten dich Ruhe und Einsamkeit in einer unberührten Landschaft. Mache einen unvergesslichen Trip durch die arktischen Regionen Finnmark und Troms nördlich des Polarkreises, erkunde die Norwegische Landschaftsroute Ryfylke oder begegne der Urschönheit des Nordkap in Norwegen, einem der beliebtesten Reiseziele des Landes.

 

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Norwegen Rundreise

Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Die Tour für alle, die durch Norwegen auf dem schnellen Weg in Richtung Nordkap oder Lofoten fahren wollen. Nebenstrecken und E6 werden hier so gemischt, dass die Tour ein guter Kompromiss aus netten Strecken und schnellem Vorankommen ist. Trondheimsfjord: Wie bei Tour 7-1 wird auch hier empfohlen, westlich von Trondheim die Fähre von Flakk nach Rørvik zu nehmen. Am Fähranleger wird nun aber die 715 in östliche Richtung nach Stranda gewählt, ab dort dann die 755 am Ufer des Trondheimfjords entlang. Der Trondheimsfjord ist nicht so spektakulär wie seine Artgenossen weiter südlich. Er ist ein breiter, gemütlicher Fjord mit eher flachen Ufern. Der höchste Punkt der 755 liegt bei 551 Höhenmetern. Kurz darauf gibt es nach links eine Querverbindung zur 720 am Verrasund. Steinkjer: Steinkjer liegt am Beitastadfjord, der durch einen Sund mit dem Trondheimsfjord verbunden ist. Seeschiffe können so bis weit ins Inland gelangen. Wer auf der 755 bleibt, gelangt südlich von Steinkjer auf die E6, wer einen Schlenker zur 720 macht, darf sich über eine schöne Uferstraße am Beitastadfjord freuen und kommt an der 17 nördlich von Steinkjer auf der E6 raus. Hier hat der Verkehr deutlich abgenommen. Ab hier kann man die E6 gen Norden gut fahren. Snåsavatnet: Die E6 verläuft am nordwestlichen Ufer des Sees Snåsavatnet – kann man fahren. Netter aber ist die kleine 763 auf dem südöstlichen Ufer des Sees, die ein paar schöne Aussichtspunkte bereithält.  Wer Zeit hat und Lust auf kleine Straßen, fährt besser auf dieser Seeseite. Grong: Ab Grong folgt die E6 dem Lauf des Flusses Namsen in Richtung seiner Quelle. Die Straße verläuft einsam im Tal , die Gegend ist eher waldreich und dünn besiedelt. Ab hier kann man mit guten Durchschnittsgeschwindigkeiten rechnen, weil wenig die Fahrt bis Mosjøen bremst. Anschluss Tour 8-3.
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Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Weiter geht es auf der Küstenstraße 17 nach Norden, erneut mehrfach unterbrochen von kleinen Fähren. Sandnessjøen: Mit nur etwa 600 Einwohnern ist Sandnessjøen das Zentrum der Küstenregion Helgeland. Von hier aus werden all die kleinen bewohnten Inseln versorgt, die vor der Küste im Meer liegen. Die große Brücke war früher mautpflichtig, nachdem sie abbezahlt war, kann man heute kostenfrei auf das andere Ufer gelangen und so auf der 17 zum Fähranleger in Levang fahren. Nesna: Östlich von Nesna liegt im Sjonfjell ein guter Aussichtspunkt. Beim Blick zurück auf das Meer sieht man die Inseln Lovund und Træna sehr schön. Beide sind seit der Frühzeit besiedelt, weil das Meer sehr fischreich ist. Lovund hat nur eine Fläche von 4,9 Quadratkilometern, ist aber 625 Meter hoch. 473 Einwohner weist die kommunale Statistik aus. Traena liegt noch weiter draußen, auch hier leben rund 500 Einwohner ganzjährig. Svartisen: Gut eine Stunde benötigt die Fähre von Kilboghamn nach Jektvik. In der Nebensaison ist Vorsicht geboten, sie fährt nur selten. Mit der kurzen Fähre von Ågskaret nach Forøy hat es sich für diese Tour mit den Fähren. Am Holandsfjord gibt es einen Aussichtspunkt mit Blick auf den Gletscher Svartisen. Ørnes: Nach dem 11 Kilometer langen Svartisen-Tunnel werden zunächst Glomfjord und dann Ørnes passiert. In Ørnes machen die Schiffe von Hurtigruten fest, es gibt ein kleines Hotel. Und vor allem eine Tankstelle. Aus fahrerischer Sicht folgt nun der vielleicht schönste Teil der 17, weil die Mischung aus Kurven und immer wieder schönen Ausblicken auf die Inselwelt stimmt. Zur Beschreibung des Saltstraumen siehe Tour 8-4.
Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Man kann auf direktem Weg in unter drei Stunden von Røros nach Trondheim fahren, aber schöner ist der Umweg durch die Berge. Brekken: Auch wenn es sich in Røros etwas komisch anfühlt, muss man zuerst in Richtung schwedische Grenze nach Osten fahren. Es geht hinauf in die Region, wo in der Olavsgruva einst Kupfer gewonnen wurde, der in Røros im Schmelzwerk landete und so den Reichtum der Stadt begründete. Bei Brekken, 11 km vor der Grenze nach Schweden, wird dann auf die 705 abgebogen. Stugudalen: Ist man erst einmal auf der 705, so bleibt man eine ganze Weile in den Bergen zwischen 600 und 900 Höhenmetern, also etwa an der Baumgrenze. Einige einsame Seen säumen die Straße, darunter der Aursund bei Brekken, Rien, Riasten und Stugusjøen bei der kleinen Streusiedlung Stugudalen. Selbu: Allmählich führt die Straße 705 wieder zu Tal, bis die Gemeinde Selbu erreicht wird. Ihr Zentrum liegt landschaftlich hübsch am See Selbusjøen. Von hier muss man auf der 705 weiter nach Værnes zur E6 fahren, wenn man auf Asphalt bleiben möchte. Es gibt zwar eine einspurige Straße auf der Nordseite des Selbusjøen, aber sie geht in der Folge am See Jonsvatnet in eine Schotterpiste über, die teilweise eher ein besserer Waldweg ist. Nur für erfahrene Enduristen. Værnes: In Værnes bei Stjordalshalsen befindet sich der Flugplatz von Trondheim. Der Nachteil dieser Route soll nicht verschwiegen werden: Die letzten 30 km bis Trondheim sind leider langweilige Autobahn. Dafür kommt man auf der „richtigen“ Seite von Trondheim an, also auf der Seite des Flusses Nidelva, auf der sich die meisten Hotels befinden.
Norwegen / Norwegen Süd
Charakteristik: Anreiseroute für alle, die Richtung Røros, Trondheim oder Lofoten fahren wollen. Unspektakulär, ländlich nett und gut zu fahren. Uddevalla: Egal, ob Ihr Uddevalla von Göteborg über die E6 oder über die Inseln (s. Tour 1) erreicht, sobald Ihr die 172 erreicht habt, wird es sehr ländlich mit wenig Verkehr. Bis Färgelanda geht es durch Moore und Wälder viel geradeaus, aber ab Bäckefors wird es kurviger. Die Region heißt Dalsland, das Land der Täler. Bengtsfors: Die Ortschaft Bengtsfors liegt etwa in der Mitte der Etappe, ist also ideal für eine Pause. Etwa 10 Kilometer vor Bengtsfors liegt an der Einmündung der 163 in die 172 die Ortschaft Steneby. Hier gibt es einen Elchpark und ein Cafeteria mit vernünftigen Preisen. Kurz darauf lohnt ein kleiner Abstecher nach Dals Långed zum Dalsland Kanal. Bengtsfors hat eine Tankstelle, Kiosk und ein Restaurant, Bike und Fahrer können also versorgt werden. Arvika: Kleinstadt mit Geschäften und Hotels. Die Lage am See Glafsfjorden ist nett, aber die Bahnlinie Stockholm – Oslo verhindert, dass es eine Uferpromenade gibt. Wer sich für Kunst interessiert, findet im Rackstad Museum am See Racken vor den Toren Arvikas eine Kunstsammlung mit Werken des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sunne: Am Übergang des langen und schmalen Frykensee gelegen bildet Sunne ein kleines regionales Zentrum. In Rottneros gibt es einen Skulpturenpark, in Mårbacka befindet sich das Geburtshaus der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf. Die 45 nach Torsby am nördlichen Seeende ist breit ausgebaut, hält aber ein paar schöne Ausblicke parat.
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Norwegen Rundreise - Hilfreiche Tipps und Informationen

 

Was braucht man für Norwegen Roadtrip?

  • Unterkünfte und Campingplätze sind in der Hochsaison oft schnell ausgebucht, daher solltest du am besten im Voraus buchen.
  • Packe wetterfeste und warme Kleidung ein, da das Wetter in Norwegen schnell umschlagen kann und die Tage, Abende und Nächte kühler werden könnten. Setze auf das Zwiebelprinzip. Langärmlige Shirts, Fleecejacken und Funktionsunterwäsche sind hier ideal.
  • Ein zuverlässiges Navigationssystem und aktuelle Straßenkarten sind unerlässlich für sichere und stressfreie PKW Rundreisen durch Norwegen. Denk daran, dass der Empfang in entlegenen Gebieten möglicherweise eingeschränkt ist.
  • Eine Powerbank sollte auch nicht fehlen, um immer erreichbar zu sein

 

Weitere zahlreiche Tipps findest du auf unserer Seite Roadtrip planen.

 

Norwegen Rundreise mit dem Auto

Du möchtest in deinem Norwegen Urlaub eine Rundreise mit dem Auto machen? Kein Problem! Du kannst Norwegen bequem von Deutschland oder Dänemark aus mit der Fähre erreichen. Von Kiel nach Oslo fährt z.B. regelmäßig eine Fähre. Die Fahrzeit beträgt ca. 20 Stunden. Buche die Tickets am besten rechtzeitig im Voraus, da sonst dein Wunschtag ausgebucht ist. Alternativ kannst du für deine Norwegen Rundreise den langen Landweg über Dänemark und Schweden wählen. Das ist eine reizvolle Fahrt, beansprucht allerdings bei der An- und Rückreise zwei Tage, die ihr in Norwegen verbringen könntet.

Wenn du für deine Rundreise mit PKW in Norwegen angekommen bist, dann sei besonders vorsichtig beim Fahren. Norwegens Straßen sind bekannt für ihre engen Kurven und steilen Anstiege und oft stehen oder laufen unvermittelt Wildtiere, wie Elche und Rentiere auf der Straße. Außerdem denke daran, dass es in Norwegen Pflicht ist, auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren.

Highlight der Norwegen Rundreise ist die Atlantikstraße
© Andrei Armiagov shutterstock.com

 

Atlantikstraße Norwegen

Wer kennt nicht das Lied von Peter Maffay „Über sieben Brücken musst du gehn“. Keine Angst, du musst nicht gehen, du fährst über die Atlantikstraße, denn über sieben Brücken führt die Straße von Holm zu Holm über den Atlantik und zählt zu den schönsten Autoreisen der Welt.

 

Viele weitere Roadtrips durch Europa findest du auf unserer Seite.

Muss ich auf meiner Norwegen Rundreise Maut bezahlen?

In Norwegen gibt es keine allgemeine Straßenmaut. Allerdings werden neue Bauwerke wie Tunnel und Brücken sowie verbesserte oder neu gebaute Straßenabschnitte durch eine temporäre Mautpflicht finanziert, bis die Baukosten abbezahlt sind—meistens innerhalb von 10 bis 15 Jahren. Danach werden die Mautstationen deaktiviert. Das Umfahren der Mautstrecken lohnt sich in der Regel nicht und ist oft auch nicht möglich. In Norwegen gilt beim Thema Maut nur eine Regel: das elektronische Mautsystem. Die Gebühr vor Ort an alten Automaten zu bezahlen, gehört der Vergangenheit an. Norwegen hat vollständig auf ein modernes, elektronisches Mautsystem umgestellt, das viel effizienter und nutzerfreundlicher ist.

Wir stellen dir hier die zwei möglichen elektronischen Mautsysteme vor:

AutoPASS – Norwegens Elektronisches Mautsystem

AutoPASS ist das elektronische Mautsystem in Norwegen. Du kannst einen Vertrag abschließen und einen Chip (Transponder) erhalten, den Du an der Innenseite der Windschutzscheibe anbringst. Dieser Chip, der mit der Zulassungsnummer Deines Fahrzeugs verbunden ist, ermöglicht die automatische Abrechnung an allen Mautstationen in Norwegen. Ein Vorteil des Chips ist, dass Du Rabatte auf die Mautgebühren erhalten kannst. Um einen Chip zu erhalten, zahlst Du eine Kaution von 200 NOK und bekommst ihn per Post zugeschickt. Am Ende Deiner Reise musst Du den Vertrag online kündigen und den Chip zurücksenden, um die Kaution zurückzuerhalten.

Wenn Du keinen Chip verwendest, wird Dein Kennzeichen an den Mautstationen abfotografiert und Du erhältst eine Rechnung per Post, auch ins Ausland. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen sowie gewerblich genutzte Fahrzeuge, wie z.B. Mietwagen, ist die Verwendung eines Chips verpflichtend. Achte besonders auf Schilder mit der Aufschrift “Bomstasjon”, die kommende Mautstationen ankündigen.

EPC

Um EPC (Europe Parking Collection plc) zu nutzen, musst Du Dich im Voraus dort registrieren. Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen, die keinen AutoPASS-Chip haben, erhalten ihre Mautrechnungen dann von EPC. Diese Registrierung ermöglicht eine stressfreie Überweisung der Gebühren. Ohne Registrierung wird die Rechnung an den Fahrzeughalter gesendet, der sie mit einer zusätzlichen Bearbeitungsgebühr an Dich weiterleitet. Wichtig: Du musst dich am Ende Deiner Reise wieder abmelden, um sicherzustellen, dass Deine Bankdaten nicht länger als nötig gespeichert bleiben.

Zusätzlich erheben einige norwegische Städte und Regionen eine City-Maut, darunter Oslo und Akershus, Kristiansand, Nord-Jæren, Haugalandet, Bergen, Askøy, Bodø, Harstad, Grenland, Førde, Trondheim, Fredrikstad und Nordhordland. Die Höhe der Maut variiert je nach Wochentag, Uhrzeit, Fahrtrichtung und Antriebsart, wobei Elektrofahrzeuge bevorzugt werden.

 

 

 

Wann Norwegen Rundreise?

Für deine Norwegen Rundreise mit dem Auto ist der Sommer die ideale Jahreszeit. Dann kannst Du die atemberaubenden Fjorde, die vielfältige Natur und die lebhaften Städte am besten entdecken. Zwischen Mai und September stehen Dir praktisch alle Regionen Norwegens offen. Wenn ihr im Sommer durch Südnorwegen eine Rundreise plant, könnt ihr euch auf die schönen Sandstrände freuen. Es sind die trockensten Monate, ideal, um das magische Licht der Mitternachtssonne zu erleben. Obwohl Norwegen weit im Norden liegt, ist das Klima im Sommer angenehm mild. Die Hauptsaison erstreckt sich übrigens von Juli bis August, weshalb die Preise in diesen Monaten am höchsten sind.

Auch der späte Herbst und Winter haben ihren Reiz, besonders wenn Du hoch im Norden die spektakulären Polarlichter erleben möchtest. Die beste Reisezeit für Norwegen lässt sich deshalb nicht pauschal bestimmen. Im Herbst, insbesondere im September und Oktober, präsentieren sich die Wälder und Berge in beeindruckenden Rot- und Orangetönen. In dieser ruhigeren Zeit sind die Straßen meist weniger befahren, sodass Du die Stille der norwegischen Natur voll auskosten kannst. Denk aber unbedingt auf eurer Norwegen Rundreise daran, dass in höheren Lagen auch dann Schnee und Frost auftreten können, wenn im Tiefland sommerliche Temperaturen herrschen – besonders im April, Anfang Mai sowie von September bis Oktober.

Für Winterliebhaber eignet sich ein Roadtrip zwischen November und Februar. In dieser Zeit erwarten Dich schneebedeckte Landschaften, funkelnde Fjorde und die faszinierenden Polarlichter, die den Himmel erleuchten. Allerdings sind dann auch viele Straßen gesperrt.

 

Kann man im Winter mit dem Auto nach Norwegen?

Ja, man kann seine Norwegen Rundreise auch im Winter machen. Beachte jedoch bei deiner Planung, dass die Tage in dieser Jahreszeit sehr kurz sind und einige Straßen wegen Schnee und Eis gesperrt sein könnten. Wenn du im Winter reist, sind Winterreifen und griffbereite Schneeketten unerlässlich. Bergpässe können bei starkem Schneefall oder Wind vorübergehend geschlossen werden.

Eine Norwegen Rundreise im Winter
© Punnawit Suwattananun shutterstock

Wie lange für eine Norwegen Rundreise?

Für einen ersten Eindruck von Norwegens landschaftlicher Vielfalt empfehlen wir mindestens eine Woche. In dieser Zeit kannst Du einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie die Fjorde, den Preikestolen (Predigtstuhl) oder die Atlantikstraße besuchen und dabei die beeindruckende Natur genießen. Möchtest Du mehr von Norwegen entdecken und auch bekannte Orte wie die Lofoten, das Nordkap oder Sápmi (Lappland) besuchen, empfehlen wir für eine Norwegen Rundreise einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen.

Bei der Planung Deiner Tagesetappen ist es wichtig, die Fahrzeit nicht zu unterschätzen. Die malerischen Straßen in Norwegen sind oft schmal und kurvenreich und die Höchstgeschwindigkeit beträgt oft nur 60 bis 80 km/h. Je nach Region und Straßenverhältnissen solltest Du zwischen 150 und 300 Kilometer pro Tag für deine Norwegen Rundreise einplanen, wobei eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 50 bis 60 km/h realistisch ist. Plane außerdem ausreichend Zeit für Besichtigungen, kleine Wanderungen oder Stopps an besonders schönen Stellen ein.

 

Gibt es genug Tankstellen auf meiner Norwegen Rundreise?

Da viele Gebiete in Norwegen nur dünn besiedelt sind, gibt es weniger Tankstellen als du es vielleicht von zu Hause gewohnt bist. Plane daher deine Norwegen Rundreise sorgfältig und berücksichtige die Standorte der Tankstellen. Es ist empfehlenswert, den Tank lieber früher als später aufzufüllen. Besonders in den Bergen und abgelegenen Regionen, vor allem in Nordnorwegen, kann der Abstand zwischen zwei Tankstellen ziemlich groß sein. Aufgrund von Umweltschutzmaßnahmen und der globalen Versorgungslage sind die Benzinpreise in Norwegen relativ hoch und können von Ort zu Ort variieren.

Solltest Du ein Elektroauto fahren, bietet Norwegen eine gut ausgebaute Infrastruktur mit vielen Schnellladestationen. Das Land ist führend in der Elektromobilität und hat über 17.000 Ladestationen landesweit. An den 3.300 Schnellladestationen kannst Du die Batterie Deines E-Autos schnell wieder für die Weiterfahrt auf deiner Norwegen Rundreise aufladen.

Kann ich mit dem Camper eine Norwegen Rundreise machen?

Ja natürlich könnt ihr Norwegen Trips mit dem Camper machen. Aber denkt daran, dass die landschaftlich schönsten Strecken oft kurvenreich, eng und manchmal sehr steil sind. Daher solltet ihr für eure Reise kein zu großes Wohnmobil wählen. Ein luxuriöser Camper kann auf den oft einspurigen und kurvenreichen Straßen Norwegens schnell zu einer Herausforderung werden.

Einen Vorteil haben die Camper: Sie profitieren in Norwegen vom Jedermannsrecht und dürfen theoretisch fast überall für eine Nacht stehen bleiben, sofern sie mindestens 150 Meter Abstand zur nächsten Behausung einhalten. Wenn ihr unsicher seid, fragt einfach vor Ort nach, ob es in Ordnung ist.

Die Straßen in Norwegen sind oft eng und kurvenreich
© underworld shutterstock.com

Fazit

Norwegen bietet eine Vielzahl malerischer Dörfer und Städte, eingebettet in eine weitläufige, unberührte Landschaft. Obwohl Norwegen nicht für jeden geeignet ist, ist es ein Paradies für Reisende, die Abenteuer und Aktivurlaub in einzigartiger Natur suchen. Auf einem Roadtrip durch das Land könnt ihr beeindruckende Berglandschaften und die arktische Tundra entdecken. Häufig enden die Straßen in Häfen, von wo aus ihr mit einer Fähre weiterreisen könnt. Diese Erfahrung solltet ihr nicht verpassen, denn die majestätischen Fjorde wirken vom Wasser aus noch imposanter.

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Uns bleibt zu sagen:

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