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Frankreich | Pyrenäen Frankreich

Col de Palomère

Länge: 61km
Schwierigkeit: Leicht
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zuletzt aktualisiert 18.07.2023

Beschreibung

Diese Route startet im Gebiet der Grafschaft Conflent, einer der historischen katalanischen Grafschaften, dessen Gebiet weitgehend dem heutigen Département Pyrénées-Orientales im Süden Frankreichs entspricht. Der nördliche Ausgangspunkt heißt Marquixanes. Die Gemeinde befindet sich direkt am Fuße der östlichen Parenäen und am künstlich angelegten Lac de Vinca. Von dort aus geht es äußerst kurvenreich in südwestliche Richtung.

Auf der knapp 60 Kilometer langen Strecke werden gleich zwei Pässe angesteuert: zuerst der 1036 Meter hohen Col Palomère und nur zwölf Kilometer später auch noch der 752 Meter hohe Cold'En Xatard. Beste Ausblicke sind bei beiden Scheiteln zu genießen. Zudem ist die Straße im Normalfall äußerst wenig befahren.

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Steckbrief Col de Palomère

LandFrankreich
RegionPyrenäen Frankreich
Länge61 km
Koordinaten42.560050, 2.584820
MautNein
BelagGeteert
SackgasseNein
SchwierigkeitLeicht

Aktivitäten in der Nähe

Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Die beiden Départements Aude und Pyrénées-Orientales bilden Frankreichs südlichste Ecke und bestechen durch geschichtsträchtige und bildschöne Orte, traumhafte Strände sowie fantastische Motorradstrecken durch urige Berglandschaften. Natürlich könnte man die rund 100 Kilometer von Narbonne nach Collioure auch ruckzuck in einer Stunde über die A9, die die Franzosen La Catalane nennen, zurücklegen. Dann würde man jedoch einige der schönsten Ecken der beiden Départements Aude und Pyrénées-Orientales verpassen – welch ein Fauxpas. Unzählige römische Hinterlassenschaften, eine faszinierende Altstadt, einladende Läden und Cafés – Narbonne ist jederzeit eine Reise wert. Für uns ist Narbonne, das quirlige Mittelzentrum, heute Ausgangsort unserer Variante zur schnellen Autobahnfahrt gen Süden. Über die N 113 verlassen wir die Stadt in westlicher Richtung, biegen bald links auf die D 613 ab und rollen entspannt durch die riesigen Weinlagen des Languedoc. Hier gedeihen köstliche Weine, Weingut folgt auf Weingut. Wer  statt auf geistiger Getränke eher auf Geistlichkeit steht, legt hier einen Besuch des interessanten Zisterzienserklosters Abbaye de Frontfroide ein. Die beeindruckende Anlage lässt sich besichtigen, das Restaurant lädt zur Pause und zum Mahl. Weiter führt uns die scheinbar unendliche Weinlandschaft nach Saint-Laurent-de-la-Cabrerisse. Ab hier folgen wir den Schildern nach Lagrasse. Das im Bergland der Corbières liegende Dorf gehört nicht umsonst zur Vereinigung „Plus beaux villages de France“, der schönsten Dörfer Frankreichs. Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist riesig, das ganze Dorf ist eigentlich ein einziges Freilichtmuseum. Hier ließe sich locker ein halber Tag verbringen. Aber jenseits der spaßigen D 42, die nun folgt, liegt schon gleich das nächste Highlight – Carcassone. Dessen mächtige, auf einem Hügel gelegene Festung, die Cité de Carcassonne, ist die größte Festungsanlage Europas. Innerhalb eines perfekt erhaltenen doppelten Mauerrings verstecken sich die Altstadt, eine Burg und die Basilika – ein ungemein beeindruckendes Ensemble. Carcassone entlässt uns in südlicher Richtung. Bis Limoux folgen wir der gut ausgebauten D 118 entlang des Flusses Aude. Dann ist Schluss mit Geradeaus. Wir biegen auf spannende Nebenstrecken ab, die sich nun durch die herrliche Berglandschaft des Forêt des Corbières Occidentales winden. Rechts und links ragen bewaldete Berghänge in die Höhe, kurvenreich schlängelt sich der Asphalt durch das Tal und über die Berge. Es geht über den 599 Meter hohen Col de Louviéro und in 685 Metern Höhe über den Col de Redoulade und schließlich hinein in die grandiosen Gorges de Galamus. Hier wurde die Strecke spektakulär in den schroffen Fels hinein gesprengt und gemeißelt – was für ein Erlebnis. Südlich der fantastischen Schlucht hört der Kurvenspaß noch lange nicht auf. Wir folgen dem Flüsschen Agly, kurven- und aussichtsreich geht es weiter Schräglage für Schräglage durch das Vorland der Pyrenäen. Im Süden sind bereits die ersten, noch schneebedeckten Pyrenäengipfel am Horizont auszumachen. Mit einem Schlenker entlang der urigen Felsformationen der Orgues d'Ille sur Tet, die sich übrigens herrlich auch zu Fuß erwandern lassen, nehmen wir Kurs auf einen der schönsten Aussichtspunkte der ganzen Region – auf den Força Réal. Auf den markanten, 507 Meter hohen Berggipfel, auf dessen Spitze eine kleine Kapelle thront, führt eine asphaltierte Sackgasse. Der Blick von hier auf die umliegende Landschaft und die Pyrenäen ist einfach fantastisch. Dieser Abstecher ist ein Muss! Und gleich noch ein zweiter Abstecher gehört zum Pflichtprogramm in dieser abwechslungsreichen und schönen Landschaft: das auf einem Hügel thronende Castelnou. Auch dieses Bergdorf gehört zu den „Plus beaux villages de France“. Kein Wunder, die kleine, mittelalterliche Altstadt wird noch von einer Burg und einem Wachturm überragt, fasziniert mit kleinen, sehr schönen Gassen und liegt perfekt eingebettet und idyllisch zwischen grünen Hügeln und Weinbergen. Einen letzten kernigen Kurvenspaß bietet die Auffahrt über den 380 Meter hoch gelegenen Col de Llauro nach Céret. Dann neigt sich die Tour langsam ihrem Ende zu. Gen Osten folgen wir der gut ausgebauten Landstraße über Argelés-sur Mer nach Collioure. Mit dem alten Fischerdorf Collioure mit seiner malerischen Wehrkirche direkt am Strand haben wir unser Ziel erreicht. Ab hier schließt sich die faszinierende Küstenstraße hinunter nach Spanien an, aber das ist schon wieder Stoff für ein ganz neues Kapitel. Roadbook: Narbonne, Abbaye de Frontfroide, Saint-Laurent-de-la-Cabrerisse, Lagrasse, Carcassone, Limoux, Forêt des Corbières Occidentales, Col de Louviéro, Col de Redoulade, Gorges de Galamus, Orgues d'Ille sur Tet, Força Réal, Castelnou, Col de Llauro, Céret, Argelés-sur Mer, Collioure. Start- / Zielort: Narbonne / Collioure Länge: 275 km Highlight: Cité de Carcassonne – auf einem Hügel der Altstadt von Carcassonne, hoch über dem Fluss Aude, liegt Europas größte mittelalterliche Festungsstadt, die Cité von Carcassonne. Das im 19. Jahrhundert perfekt restaurierte historische Monument steht seit 1997 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Innerhalb der gut drei Kilometer langen, doppelten Festungsmauern liegt die heute noch von rund 250 Bürgern bewohnte und normalerweise autofreie Altstadt. Sie ist von 52 Türmen umgeben. In den schmalen Gassen und den Plätzen innerhalb der Festungsmauern laden Cafés, Bars und Restaurants sowie einige Läden zum Verweilen.
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Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Unsere Motorradtour Rund um das Conflent ist eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen auf BikerBetten.de. Sie vereint Kultur, Geschichte und landschaftlich wunderschöne Motorradstrecken mit vielen Kurven und Kehren - einfach ein echter Genuss. Mont-Louis: Unweit der spanischen Grenze liegt auf 1600m Höhe die befestigte Stadt Mont-Louis. Dessen mächtige Verteidigungsanlage, die Stadtmauern und die riesige Zitadelle gehören seit 2008 zum UNESCO-Welterbe. Hier fühlt man sich direkt mitten ins Mittelalter versetzt. Ein Gang durch die Wehranlagen gehört einfach dazu. Col de Puymorens : Nicht den Fehler machen und durch den Tunnel fahren, oben über den Col ist es sehr viel schöner. Gorges und Grotten: Der nördliche Teil dieser Route führt inmitten der zerklüfteten Kalksteinfelsen durch zahlreiche Gorges, also von schäumendem Wildwasser ausgewaschene Schluchten. Hier finden sich auch die höchst beeindruckenden Grottes de l'Aguzou. Diese erst 1965 vollständig entdeckte Höhle lässt sich besichtigen. Ein Vergnügen, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. Villefranche-de-Conflent: Die vor knapp 1000 Jahren gegründete Gemeinde wurde nicht umsonst von der Vereinigung Les Plus Beaux Villages de France zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs ernannt. Mit der vollständig erhaltenen Stadtmauer aus dem 11. Jahrhundert, der nicht viel älteren Kirche, der urigen Altstadt und vor allem dem hoch über der Stadt liegenden Fort Libéria, das über 734 Stufen erreichbar ist, wurde Villefranche-de-Conflent auch in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Vinça: Das kleine, aber sehr schöne Dorf Vinça gleich in der Nähe von Ille-sur-Têt liegt ganz im Schatten seines berühmten Nachbarn - eigentlich zu unrecht. Die alten Gemäuern und die Lage direkt am Stausee des Têt hat es uns sehr gut gefallen. Für alle, die sich über die Pyrenäen informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Pyrenäen und Costa Brava und Pässe Atlas Frankreich. Zusätzliche Motorradtouren in den Pyrenäen findet man über unsere Motorradtouren Suche. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen in den Pyrenäen? Das sind unsere Highlights für Euch: Col d'Aubisque Col du Tourmalet Col d'Aspin Col du Portillon Col du Pourtalet / Puerto de Portalet Col du Soulor Col de Peyresourde Col de Puymorens
Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Collioure: Egal, wo man diese Rundtour startet, irgendwann landet man in dem bildschönen Hafenstädtchen Collioure. Das alte, geschichtsträchtige Fischerdorf ist durch seine zwei Hafenbuchten, die idyllische Wehrkirche und seine Befestigungsanlagen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Hier lässt sich fantastisch im Schatten alter Mauern speisen. Col de Balitres: Der östlichste Pyrenäenübergang stellt mit seinen 165 m Scheitelhöhe garantiert keinen Höhenrekord auf. Er stellt die Grenze zwischen Spanien und Frankreich dar und liegt inmitten der fantastischen, aussichtsreichen Küstenstraße der Côte Vermeille. Céret: Für uns eines der schönsten Pyrenäendörfer. Unter schattigen Platanen liegen einladende Plätze und traumhafte Boulevards. Entlang der Bordsteine rinnt im Sommer Wasser zur Kühlung. Hier lässt sich perfekt von den vielen Kurvenkilometern erholen. Força Réal: Inmitten des Landstrichs Fenouillèdes ragt der 507 m hohe Força Réal in den Himmel. Dieser markante Berggipfel erlaubt einen unglaublichen Ausblick auf die Pyrenäengipfel. Man kann hinauffahren und dort fantastisch picknicken. Ille-sur-Têt: Nach den vielen Tourkilometern lassen sich hier prima die Füße vertreten. Es locken die „Orgelpfeifen“: Einmalige fünf Millionen Jahre alte Gesteinsformationen. Und in Ille-sur-Têt gibt’s ein paar nettes Straßencafés. Étang de Canet: Die klassische Urlaubsregion - hier an der Küste liegen viele Campingplätze und es gibt sehr schöne Strandabschnitte für erfrischendes Badevergnügen. Also, Badehose nicht vergessen und einfach mal zwischendurch ins Mittelmeer springen.

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Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Er sieht aus wie ein großer Zylinder aus Natursteinen, ist zirka 15 Meter hoch, misst etwa zehn Meter im Durchmesser und besitzt knapp drei Meter dicke Mauern. Der Tour de la Batère ist ein mittelalterlicher Signalturm und Bestandteil eines Nachrichtensystems. Von der nahen Burg Castelnou aus kontrollierte das Militär die umliegende Bergregion und benötigte dafür eine schnelle und sichere Kommunikation. Dafür wurden Signaltürme gebaut, die ihre Nachrichten mit Rauch oder Feuer weitergaben. Der Tour de la Batère südlich von Prades (am Ufer des Flusses Têt) ist ein solcher Signalturm und auf einer leichten Schotterpiste zu erreichen. Über die D 25 und die D 13 gelangt man auf kurvenreicher Straße zu dem Ort Valmanya, erreicht ein paar Serpentinen weiter den Col de Palomère (1.036 m) und biegt dort rechts auf einen geschotterten Weg ein. Seine Fahrbahn ist in Ordnung, es gibt ein paar Rinnen, ansonsten warten keine Überraschungen. Nach zirka sieben Kilometer kommt der Tour de la Batère in Sicht. Unterhalb des Turms anhalten, zu ihm hochspazieren, die Aussicht zum Mittelmeer genießen – herrlich. Ein Stück weiter bergab, am Col de la Descarga (1.393 m), ist der Schotter zu Ende, und Asphalt führt weiter über Corsavy hinab ins Tal des Flusses Tech.
Frankreich / Pyrenäen Frankreich
Eigentlich sind sie ja für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Es geht um Brandschutzwege, also um Pisten abseits vo bewohntem Gebiet, die die Feuerwehr im Falle eines Brandes in unwegsamem Gelände benutzt. Zum Glück für die Offroad-Gemeinde gibt es jedoch Ausnahmen - immer wieder sind Brandschutzwege für die Allgemeinheit offen, meist um abgelegene Siedlungen und Gehöfte zu erreichen oder aus touristischen Gründen. Der Weg südlich des Flusses Têt hinauf in die Berge bei Castelnou ist ein solcher. Man erreicht seinen Beginn, wenn man die N 116 im Tal des Têt in Ille-sur-Têt verlässt, Saint-Michel-de-Llotes passiert, um etwa vier Kilometer hinter dem Ort links auf eine zunächst asphaltierte dann geschotterte Piste abzubiegen. Breit, mit feinem Schotter bedeckt, einfach zu bewältigen. Ein kurzer Abstecher führt zu einer Kapelle, dann geht es auf der Hauptpiste weiter. Die quert irgendwann die D 48 und zirkelt danach in vielen Kurven durch niedrigen Mischwald. Sie schlägt dabei einen großen Bogen und trifft schließlich beim Weiler Bosc del Pouill erneut auf die D 48. Rechts ab geht es weiter auf Asphalt nach Castelnou.
Spanien / Pyrenäen Spanien
Als Collada bezeichnet man in Spanien einen Bergsattel oder einen Pass. Wie den Collada Fonda. Der verbindet in den östlichen Pyrenäen die beiden Orte Molló und Setcases miteinander. Und das aussichtsreich auf geschottertem Untergrund. Die breite, feingeschotterte Piste verspricht nicht gerade das ultimative Offroad-Abenteuer, dafür gefällt sie mit wunderschönen Panoramen. Viel Zeit und Muße also, um beim Fahren den Blick schweifen zu lassen. Kurz hinter Molló (Straße Nr. 38) zweigt nach links eine mittelbreite Piste ab und schlängelt sich vorbei am Weiler Espinavell zunächst an einem Bach entlang. Den verlässt sie jedoch bald und beginnt, in sauberen Serpentinen die Bergflanke zu erklimmen. Der Belag ist eben, die Kehren sind perfekt angelegt. Unvermittelt steht man auf dem kahlen Sattel des 1.911 Meter hohen Collada Fonda. Die Rundumaussicht ist atemberaubend, die Zivilisation weit weg. Was für ein Ort! Weiterhin leicht zu befahren, windet sich die Route hinter dem Pass bergab. Den Weiler Cabanes de la Serra lässt sie links liegen, folgt zum Schluss einem Bachlauf und trifft schließlich an der Straße Nr. 5264 den Asphalt. Links ab erreicht man nach zwei Kilometern Setcases, rechts geht es in knackigen Serpentinen hinauf zum Skigebiet Vallter 2000 in 2.010 Meter Höhe.

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