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Eine schmale Zufahrtsstraße gesäumt von Zypressen führt zu einem Haus. Umgeben von grünen Weinreben und bewaldeten Hügeln im Hintergrund.
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Alles über 

Frankreich Rundreise

Entdecke Rundreisen in Frankreich

 

Roadtrip entdecken
von
Peter Schmitz

Rundreise Frankreich: Entdecke das Land der Mode und Kunst

 

Erlebe die unverwechselbare Lebensart Frankreichs bei einem Frankreich Roadtrip durch Metropolen und charmante Provinzstädtchen. Bei einer Frankreich Rundreise mit Auto bist du flexibel und kannst die ausgetretenen Touristenpfade hinter dir lassen, um ganz persönliche Urlaubsabenteuer zu erleben. Fabelhafte Strände in abgelegenen Buchten, malerische Dörfer im Bergland und gemütliche Gasthäuser an schattigen Flüssen; erkunde Hafenstädte, bewundere märchenhafte Châteaux und lass dich vom einzigartigen Licht der Normandie inspirieren – so wird dein Aufenthalt garantiert unvergesslich. Von Straßburg über Paris, der Stadt der Liebe, bis zum Roadtrip an die Atlantikküste von Frankreich warten außergewöhnliche Orte darauf, von dir entdeckt zu werden. Egal, ob du Naturliebhaber, Bade-Fan oder Feinschmecker bist – Frankreich ist der perfekte Ort für deinen Roadtrip!

Einen perfekten Überblick und Tourenmöglichkeiten für deine Rundreise Frankreich bieten dir unsere:

 

 

 

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Rundreise Frankreich

Frankreich / Französische Alpen
Col de Tempêtes: Nyons ist das Zentrum des Olivenanbaus im Departement Drôme, dem südlichsten Teil der Region Rhône-Alpes. Und es ist Ausgangspunkt dieser Runde, die auch zum Mont Ventoux führen wird. Bei Malaucène zweigt die D974 nach Osten ab und führt auf den 1909 Meter hohen Gipfel dieses markanten Bergs. Während seine tiefer gelegene Umgebung im Immergrün von Olivenbäumen und anderem typischen Provence-Buschwerk erstrahlt, ist dieser eigentümliche Felsriese einfach nur: kahl! Und sieht damit wie ein Mega-Fremdkörper aus. Doch damit nicht genug ist der Berg auch extrem wetterlaunisch. Starke Winde oder gar Stürme treten häufig wie aus dem Nichts auf. Da gilt es dann, im Sattel zu bleiben. Aber die Strecke ist ein Genuss und jede Mühe wert. Sault: Die kleine Gemeinde ist typisch für die Hochprovence. Charakteristische Natursteinhäuser stehen in einer hügeligen Umgebung, die im Frühjahr zur Lavendelblüte das ganze Land mit ihrem Violett überziehen. Col de l‘Homme Mort: Es gibt einen kürzeren Weg von Sault nach Montbrun, doch dieser 1 212 Meter hohe Pass ist eine gute Alternative für Fahrer mit nervöser Gashand. Montbrun-les-Bains: Das hübsche Dorf klebt geradezu an einem Hangausläufer des Mont Ventoux. Ein toller Anblick. Buis-les-Baronnies: Zwei kleinere Pässe weiter erwartet uns ein weiteres dieser verträumten Drôme-Dörfer. Nyons: Neben der mittelalterlichen Brücke, dem Ortskern und der Lavendel-Destillerie lohnt hier auch ein Blick hinter die Kulissen einer kleinen Seifenproduktion.
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Frankreich / Französische Alpen
Col de Vence: Aus Nizza heraus ist Cagnes-sur-Mer bald erreicht. Hier zweigt unsere Tour von der Küste ab ins Landesinnere. Weiter geht es über Vence zum gleichnamigen Pass, der mit 970 immerhin schon knapp an der 1000 Meter-Marke kratzt – und das nur wenige Kilometer hinter „Normal Null“. Gorges de la Vesubie: Sind die Montagne du Chiers als nächstes überwunden, führt uns der Weg tief hinab ins Tal des Var, der bei Nizza das Mittelmeer erreicht. Aus nordöstlicher Richtung mündet die Vesubie in den Var und ergießt sich dabei aus einer dramatischen Schlucht, die einen Besuch unbedingt lohnt. Es ist ein großes Vergnügen, den Windungen des Gewässers entgegen der Fließrichtung zu folgen und sich dabei durch allerlei enge Felsformationen zu zwängen. Col de l‘Ablé: Die Alternativ-Abfahrt vom Col du Turini bringt uns über zwei weitere Pässe auf der D21 mit ihren zahlreichen engen Kehren an die D54 und weiter zu diesem 1149 Meter hohen Übergang. Sie geht am Scheitel des Col de Braus in die D2204 über. Col de Braus: Die Straße über den 1002 Meter hohen Pass kommt von Sospel im Osten und führt über eine grandiose Westrampe mit einer nahezu perfekten Kehren-Choreographie nach L‘Escarène, wo unsere Route Richtung Monaco abzweigt. la Turbie: Wer dem Verkehrschaos in Monaco entgehen und dennoch einen Blick auf die Millionärs-Enklave werfen möchte, ist hier genau richtig. Im Anschluss geht es über die höchstgelegene der drei Küstenstraßen, der „Corniches“, zurück nach Nizza. Nizza: Die wohl lebendigste, bunteste, liebenswerteste Stadt der Côte d‘Azur sollte man sich nicht entgehen lassen.
Frankreich / Drome - Ardeche
Die Motorradtour "Vom Vercors ins Valgaudemar" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Weitere Motorradtouren in den französischen Alpen bietet Dir unsere FolyMaps Route des Grandes Alpen Karte oder das FolyMaps-Set Frankreich-Süd. Passende Informationen findest Du außerdem in unserem Motorrad Reiseführer Französische Alpen. Die Highlights dieser Tour: Châtillon-en-Dios: Auf der von Die ausgehenden Route bewegen wir uns als Grenzgänger zwischen den französischen Regionen Rhône-Alpes und Provence-Alpes-Côte d‘Azur. Nur wenige Kilometer östlich liegt dieses beschauliche Dorf inmitten der wichtigsten Weinberge des Diois an der kurvenreichen Zufahrt zum Col de Grimone. Zuvor wird noch auf gut fünf sehenswerten Kilometern die Gorges des Gats durchquert. Col de Grimone : Gute 600 Höhenmeter werden von der vorgelagerten Gats-Schlucht über die Westrampe erklommen, bis die Passhöhe auf 1 318 Metern erreicht ist. Col du Festre : Noch einen Tick höher, nämlich bis auf 1 441 Meter, geht es an diesem Pass hinauf. Hat man erst mal das Tal auf der Südrampe hinter sich gelassen, eröffnet sich ab der Passhöhe ein weiter Blick in die Landschaft des Dévoluy. La-Chapel le-en-Valgaudémar: Über das Ostufer des Lac de Sautet mündet die Strecke südlich von Corps kurz in die Route Napolèon. Doch schon bei Saint-Firmin zweigt sie wieder ab und durchzieht das Valgaudemar, ein noch sehr authentisches Alpental, dessen Talschluss nur unweit dieses Dorfes und bereits im Nationalpark Écrins liegt. Parc National des Écrins: Obwohl die Fahrt an der Schutzhütte Gioberney ihr Ende findet, lohnt es sich dennoch, bis zur letzten Asphaltkante zu fahren. Hier sollte man unbedingt die Wanderstiefel schnüren und sich auf einen Ausflug in die hochalpine Umgebung des Nationalparks, gerne auch „Frankreichs Himalaya“ genannt, einlassen. Atemberaubende Ausblicke und Naturschönheiten werden es einem danken.
Frankreich / Korsika
San Colombano: Die Straße über den Pass verbindet die Orte Belgodère im Norden und Ponte Leccia im Süden des 692 Meter hohen Überganges. Obwohl die Balagne auch gerne als der Garten Korsikas bezeichnet wird, findet man entlang der Passstraße nur eine spärliche Vegetation vor. Piedicroce: Ein extrem kurvenreicher Streckenabschnitt führt in die kleine Gemeinde an der Nordostflanke des 1.767 Meter hohen Monte San Petrone. Cervione: Der Luftkurort ist mit rund 1.500 Einwohnern der größte Ort der Costa Verde. Geprägt wird das Ortsbild Cerviones von einigen wuchtigen Repräsentativbauten – erbaut unter König Theodor I., der den Ort 1736 für sieben Monate zu seinem Amtsitz und somit zur Hauptstadt des Königreichs Korsika machte. Die einstige Inselhauptstadt liegt in einem Bergland in 380 Meter Höhe. Im Franziskanerkonvent werden Oliven aus Prunete zu Öl gepresst. Col de S. Stefano: Der 369 Meter hohe Pass ist ein geschichtsträchtiger Ort. Am 30. September 1943 wurden hier deutsche Truppen erstmals im Zweiten Weltkrieg zurückgedrängt. Dieses Ereignids hat den Weg bereitet für die Befreiung von Bastia und von Korsika, dem ersten befreiten Stück Frankreichs, was die Korsen bis heute alljährlich feiern. Ostriconi: Der helle Strand bei Ogliastri, am Rande der Désert des Agriates. Nur knapp einen Kilometer lang gehört er zu den beeindruckendsten Buchten Nord-Korsikas. Ein leuchtend grüner Bach schlängelt sich seinen Weg durch den hellen Sand ins Meer, knorrige Ginsterbüsche schmücken die Spitzen der Sanddünen.
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Rundreise Frankreich - Hilfreiche Tipps und Informationen

 

Was muss ich beachten, wenn ich nach Frankreich mit dem Auto fahre?

Neben den geeigneten Zahlungsmitteln solltet ihr auf euren Frankreich Rundreisen folgendes beachten oder dabeihaben:

 

  • Führerschein: Führerscheine, die in Deutschland bereits mit 16 oder 17 Jahren erworben wurden, werden in Frankreich nicht anerkannt. In Frankreich liegt das Mindestalter für den Erwerb eines Führerscheins und das Fahren eines Kraftfahrzeugs bei 18 Jahren. 
  • Fahrzeugpapiere
  • Ausweis (Personalausweis oder Reisepass)
  • Erste-Hilfe-Kasten
  • Warndreieck
  • ein Satz Ersatzlampen
  • Reservereifen
  • Warnweste für Fahrer und Mitfahrer
  • Handschuhpflicht für Motorradfahrer
  • Verschärfte Verkehrsüberwachung (Videoüberwachung, spezielle Radargeräte)
  •  

Wichtig: Seit 2017 gelten in Frankreich striktere Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung. insgesamt 11 unterschiedliche Verkehrsverstöße können künftig durch Videoüberwachung und spezielle Radargeräte geahndet werden, ohne dass der Fahrer direkt angehalten werden muss. Ein Mitarbeiter kann auf einem Bildschirm Verkehrsdelikte erkennen, die von einer Kamera im öffentlichen Raum aufgezeichnet wurden, und dann elektronisch ein Strafmandat für den Fahrzeughalter ausstellen.

 

Was verlangt Frankreich bei der Einreise?

Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 3 Monaten genügt der Personalausweis, vorläufige Personalausweis, Reisepass oder vorläufige Reisepass. Achtung: Ab dem 01. Januar 2024 werden keine neuen Kinderreisepässe mehr ausgestellt. Innerhalb der EU kann man für Kinder bis zum 12. Lebensjahr einen Personalausweis beantragen. Für Reisen über die EU hinaus ist ein Reisepass erforderlich.   

Rundreise Frankreich unterwegs in den Pyrenäen
© Rolf G Wackenberg shutterstock.com

Tourentipp der Redaktion für eure Rundreise Frankreich:

 

 

Süd-Provence

Die Tour führt von Fréjus an der Küste entlang nach Sainte-Maxime zum Golf von St. Tropez. Weiter geht es zum Col de Gratteloup und nach längerer Fahrt durch Waldgebiete erreichen wir Sillans-la-Cascade, einen Wasserfall mit seinem türkisblauen Becken. Als nächstes steht der Lac de Sainte-Croix auf unserem Programm, er ist der viertgrößte Stausee in Frankreich. Danach erreichen wir unser Etappenziel: Moustiers-Sainte-Marie, eines der schönsten Dörfer Frankreichs.

Rund ums Estérel-Massiv

Diese 82 Kilometer lange Tour befindet sich in einer der schönsten Regionen an der Côte d‘Azur. Hier befindet sich auch der Pointe de l’Esquillon, einer der schönsten Aussichtspunkte. Cap du Dramont ist ein weiteres Cap, welches wir über die sehenswerte Corniche d’Or erreichen. Als nächstes Steuern wir St. Raphaël an, ein verträumtes Städtchen an der Côte d’Azur. Weiter fahren wir auf der DN7 durch das Estérel-Gebirge. Kurvenreich schlängelt sie sich hoch zum Col du Testanier, bevor es wieder runter geht Richtung Cannes.

 

Viele weitere Roadtrips durch Europa findest du auf unserer Seite.

 

 

Wo bezahle ich die Maut in Frankreich?       

Die französischen Autobahnen sind in verschiedene Mautabschnitte unterteilt, die unabhängig abgerechnet werden. Daher wirst du häufig auf deiner Rundreise durch Frankreich für kleinere oder größere Beträge zur Kasse gebeten. Wenn du viel auf französischen Autobahnen fährst und nicht ständig anhalten möchtest, um zu bezahlen, kannst du auf eine elektronische Mauterfassung, die sogenannte Mautbox, zurückgreifen. Der Preis für die zurückgelegten Autobahnkilometer bleibt dabei unverändert, aber du sparst Zeit.

Tipp: Du kannst beispielsweise einen gebührenpflichtigen Transponder über ADAC Mautbox käuflich erwerben.

 

Wie bezahlt man am besten die Maut in Frankreich?           

An Mautstellen wird Bargeld akzeptiert, gängiger ist jedoch der Einsatz einer Kreditkarte. In ganz Frankreich werden Eurocard/Mastercard, Visa und viele bekannte Bankkarten akzeptiert.

Diese Arten von Zahlungen gibt es:

 

  • Zahlung am Schalter
  • Kartenzahlung am Automaten
  • Bargeldzahlung am Automaten
  • Télépéage – elektronisches Mautsystem: Ausschließlich für Fahrzeuge mit Mautbox

 

Mautbrücken – Free-Flow-Maut auf französischen Autobahnen

Es handelt sich um ein Mautsystem ohne Schranken. Jedes Fahrzeug, das unter einer Mautbrücke hindurchfährt, wird durch Kameras erfasst. Anhand der Kennzeichen wird die zurückgelegte Distanz auf der kostenpflichtigen Autobahn ermittelt. Zudem werden verschiedene Fahrzeugkategorien erkannt, sodass ein Gespann aus Wohnwagen und Zugfahrzeug als ein einziges Fahrzeug abgerechnet wird.

Die Abschaffung der Mautstellen sorgt für einen reibungsloseren Verkehrsfluss, und laut den Autobahnbetreibern sinkt zudem die Unfallgefahr, da kein Anhalten für die Bezahlung mehr notwendig ist. Die versprochene Zeitersparnis gilt jedoch nur für automatisierte Zahlungsmethoden, wie z.B. der Mautbox oder der Onlineregestrierung. Fahrer ohne Mautbox oder ohne Registrierung beim Autobahnbetreiber müssen entweder an einem Automaten anhalten oder im Nachhinein online zahlen. Die Gebühren werden elektronisch erfasst. Kunden haben dafür bis zu 72 Stunden nach ihrer Fahrt Zeit.

So kannst du bezahlen, nachdem du die Free-Flow-Mautbrücken passiert hast:

  • Zahlung am Automaten per Bargeld oder Kreditkarte (keine EC-Karte)
  • Zahlung über die Website des Autobahnbetreibers: ALIAE für die A79 und Sanef für andere Strecken
  • Abonnement mit Kennzeichen: Es ist auch möglich, sich vorab auf der Website des Autobahnbetreibers zu registrieren: ALIAE für die A79 und Sanef für andere Strecken. Dort müssen Kennzeichen und Bankdaten angegeben werden. Anschließend werden die Zahlungen jedes Mal, wenn Sie die Fahrt durchführen, automatisch abgezogen.
  • Mautbox („badge de télépéage“): Wenn das Fahrzeug wie oben beschrieben über ein Abonnement Télépéage verfügt, wird die Mautbox bei jeder Durchfahrt von den Mautbrücken erfasst und die Abbuchung erfolgt automatisch.
Auf einer Rundreise Frankreich durch Lavendelfelder
© Flystock shutterstock.com

Wie lange dauert eine Rundreise durch Frankreich?

Je intensiver du das Land erleben möchtest, desto länger sollte dein Roadtrip durch Frankreich sein, um deinen Urlaub noch schöner zu gestalten. Um möglichst viel zu entdecken, sind 3 Wochen für deine Rundreise Frankreich ideal. Wenn du dich auf bestimmte Regionen konzentrierst, ist auch eine Frankreich Rundreise mit Auto in 2 Wochen oder sogar in eine Frankreich Rundreise für 1 Woche machbar. Für einen Roadtrip an die Côte d'Azur sind mindestens 7-8 Tage empfehlenswert, um die schönsten Strände und Städte der Region zu erkunden. Planst du einen Abstecher nach Paris, solltest du hierfür mindestens 3 Tage einplanen. Du könntest auch eine Frankreich Rundreise für 10 Tage durch Paris, die Normandie und das Loire-Tal in Betracht ziehen.

Tipp: Makiere bei deiner Planung auf Google Maps, welche Orte und Regionen du besuchen möchtest. Anhand der Kilometer kannst du ungefähr einschätzen, wieviel Fahrzeit du alleine schon für deine Rundreise Frankreich benötigst.        

 

Wann ist die beste Reisezeit für eine Rundreise Frankreich?

In Südfrankreich kannst du bereits ab Mitte April im Mittelmeer schwimmen, während Juli und August häufig überfüllte Strände mit sich bringen. Das typische mediterrane Klima sorgt für milde, regnerische Winter sowie für heiße, trockene Sommer. Planst du einen Roadtrip Frankreich an die Küste, bieten sich der Mai, Juni und September mit warmen, sonnigen Tagen an, wobei das Meer im September besonders ideal zum Schwimmen ist. Obwohl Juli und August die beliebtesten Monate für einen Strandbesuch sind, sind auch September und Oktober wettertechnisch günstig und ideal für aktive Urlauber. Allgemein ist die beste Reisezeit für eine Rundreise durch Frankreich zwischen April und Juni, sowie zwischen September und November, wenn weniger Touristen unterwegs sind und angenehmere Temperaturen herrschen.

 

Lohnt es sich eine Rundreise durch Frankreich zu machen?

Eine Frankreich Rundreise hat alles zu bieten: atemberaubende Fahrten, köstliches Essen, herzliche Menschen, reiche Kultur und einige der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Europas. Zudem ist ein Roadtrip in Frankreich ein wahrer Spaß! Von den Alpen bis zur französischen Riviera, vom Atlantik zu charmanten mittelalterlichen Dörfern im Landesinneren: Eine Rundreise Frankreich mit dem Auto offenbart unvergessliche Routen. Sie ist ideal, da es Naturliebhabern, Strandfreunden sowie Kulinarik- und Kulturinteressierten gleichermaßen gerecht wird.

Tipp: Wenn du dir bei einigen Routen und Pässen durch die Vogesen oder auch auf der Route des Grandes Alpes nicht sicher bist, ob diese mit dem Auto befahr sind, dann such dir auf Youtube ein paar Videos über die Passstraßen raus. Danach kannst du die Lage sicherlich besser einschätzen.

Hier ein paar Ziele und Inspirationen für eure Rundreise Frankreich:

  • Roadtrip entlang der Route des Crêtes in den Vogesen: Hier ist die Landschaft besonders spektakulär und schroff
  • Roadtrip Süd-Provence: Hier findest du alles, von Lavendelfeldern bis hin zu wunderschönen Stränden
  • Route des Grandes Alpes: Durchquert die französischen Alpen von Nord nach Süd und kann in verschiedenen Etappen gefahren werden; die Straßen der Route sind mit einem normalen PKW problemlos zu schaffen. Bei den „Kammstraßen“ wirds dann allerdings etwas sportlicher, aber lösbar. 
  • Korsika Rundreise: Auf der „Insel der Schönheit“ erwarten dich weiße Sandstrände und wilde Buchten. Hier kannst du die Mischung aus französischem Charme und der südländischen Lebenslust genießen.
Auf einer Rundreise durch Frankreich darf die Route des Crêtes à Cassis nicht fehlen
© Laurent Fighiera shutterstock.com

Was muss man beachten, wenn man in Frankreich Urlaub macht?           

  • Die Sprachbarriere: Man kann sich in Frankreich nicht darauf verlassen, dass Deutsch oder Englisch gesprochen wird!!
  • Kein Küsschen rechts und Küsschen links: ein freundliches „Bonjour“ ist seit Corona angemessen.
  • Immer mit „Bonjour“ anfangen, da Höflichkeit in Frankreich einen sehr hohen Stellenwert hat.
  • Essenszeiten: Frühstück gibt es meistens bis 10 Uhr. Mittagessen sollte man zwischen 12 Uhr und 13.30 Uhr bestellen, danach macht die Küche zu. Abendessen gibt es frühestens ab 18 Uhr, eher 19 – 20 Uhr. Es ist also nicht möglich, gegen 14.30 Uhr spontan ein Restaurant zu besuchen.
  • Im Restaurant wartet man, bis ein Tisch zugewiesen wird.
  • Baguette wird nie geschnitten, sondern abgebrochen.  
  • Trinkgeld ist im Preis inbegriffen. Man kann gerne für die nette Bedienung 1 bis 2 Eur auf den Tisch legen.
  • Unüblich ist es, beim Zahlen aufzurunden.
  • Kaffee bestellen: für einen normalen Kaffee sagt man: Café Allonge oder Café Crema, für Milchkaffee Café au lait; Bestellt ihr einen Kaffee, un Café, bekommt ihr einen Espresso.
  • Es wird überwiegend, auch kleine Beträge, mit Karte (Visa oder Masterkarte) bezahlt, weniger mit Bargeld. Die EC-Karte wird häufig nicht akzeptiert.
  • An Parkautomaten muss man oft sein Nummernschild eingeben, um ein Ticket zu lösen.
  • Geduld: Richtet euch auf längere Wartezeiten ein, Frankreich hat ein wesentlich schlechteres Dienstleistungssystem .
  • Blaue Markierungen am Straßenrand: zeigen Parkplätze, an denen ihr Montag bis Samstag je eine Stunde kostenlos parken könnt. Der entsprechende Zeitraum für das kostenfreie Abstellen bezieht sich auf 9 bis 12 Uhr und 14 bis 19 Uhr.

Tipp: Mit Hilfe der Google App könnt ihr Speisekarten in Echtzeit übersetzen. Auch ist eine Übersetzungs-App für die Sprachbarriere sehr ratsam.

 

Kann man in Frankreich im Auto schlafen?

Ja! Das darfst du. Aber nicht in unberührter Natur, sondern auf einem Parkplatz. In Paris ist es allerdings verboten, in seinem Fahrzeug zu schlafen.

 

Kann man in Frankreich Wildcampen?

Wildcampen ist auf einer Rundreise Frankreich rechtlich nicht eindeutig verboten. Das Übernachten auf gewöhnlichen Parkplätzen ist gestattet und du darfst auch in deinem Wohnmobil essen. Ein Picknick an öffentlichen Straßen oder auf Parkplätzen ist nicht erlaubt und kann zu einer Strafanzeige führen. Allerdings erschweren viele Behörden das freistehende Campen und es wird oft nicht gerne gesehen. Daher wird von Wildcamping in Frankreich abgeraten. Bei einem Verstoß drohen Strafen von bis zu 1500 €.

Rundreise Frankreich durch die Weinberge des Elsass
© Claudio Giovanni Colombo shutterstock.com

Fazit

Eine Rundreise durch Frankreich ermöglicht es dir, die Vielfalt des Landes zu entdecken, von lebhaften Städten bis hin zu idyllischen Dörfern. Du kannst abseits der touristischen Pfade reisen und dabei die Strände der Côte d'Azur sowie gemütliche Gasthäuser erkunden. Um deinen Trip optimal vorzubereiten, achte auf erforderliche Dokumente wie den Führerschein und Fahrzeugpapiere. Eine Vignette benötigst du nicht auf deiner Rundreise Frankreich, du bezahlst eine Maut an den Mautstellen. Die ideale Reisezeit liegt zwischen April und Juni sowie im September und Oktober, wenn das Wetter mild und die Touristenzahlen niedriger sind. Beachte auch kulturelle Unterschiede wie Essenszeiten und Höflichkeitsfloskeln, um ein authentisches Erlebnis zu genießen. Wildcampen wird auf einer Rundreise durch Frankreich nicht empfohlen, da es nicht gerne gesehen wird, obwohl das Übernachten auf regulären Parkplätzen erlaubt ist. Mit diesen Tipps steht deinem Abenteuer einer Rundreise durch Frankreich nichts im Weg!

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Uns bleibt zu sagen:

Bei BikerBetten ist Deine nächste Rundreise Frankreich zu Hause. Inspirationen und die besten Touren für Deine Rundreise Frankreich findest Du hier.