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    Frankreich / Korsika
    San Colombano: Die Straße über den Pass verbindet die Orte Belgodère im Norden und Ponte Leccia im Süden des 692 Meter hohen Überganges. Obwohl die Balagne auch gerne als der Garten Korsikas bezeichnet wird, findet man entlang der Passstraße nur eine spärliche Vegetation vor. Piedicroce: Ein extrem kurvenreicher Streckenabschnitt führt in die kleine Gemeinde an der Nordostflanke des 1.767 Meter hohen Monte San Petrone. Cervione: Der Luftkurort ist mit rund 1.500 Einwohnern der größte Ort der Costa Verde. Geprägt wird das Ortsbild Cerviones von einigen wuchtigen Repräsentativbauten – erbaut unter König Theodor I., der den Ort 1736 für sieben Monate zu seinem Amtsitz und somit zur Hauptstadt des Königreichs Korsika machte. Die einstige Inselhauptstadt liegt in einem Bergland in 380 Meter Höhe. Im Franziskanerkonvent werden Oliven aus Prunete zu Öl gepresst. Col de S. Stefano: Der 369 Meter hohe Pass ist ein geschichtsträchtiger Ort. Am 30. September 1943 wurden hier deutsche Truppen erstmals im Zweiten Weltkrieg zurückgedrängt. Dieses Ereignids hat den Weg bereitet für die Befreiung von Bastia und von Korsika, dem ersten befreiten Stück Frankreichs, was die Korsen bis heute alljährlich feiern. Ostriconi: Der helle Strand bei Ogliastri, am Rande der Désert des Agriates. Nur knapp einen Kilometer lang gehört er zu den beeindruckendsten Buchten Nord-Korsikas. Ein leuchtend grüner Bach schlängelt sich seinen Weg durch den hellen Sand ins Meer, knorrige Ginsterbüsche schmücken die Spitzen der Sanddünen.
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    Frankreich / Korsika
    Gorges de la Restonica: Das Restonica-Tal bei Corte, im Herzen des Parc Naturel régional de Corse, ist wohl das berühmteste Wandergebiet der Insel. Graue Bergwände, strahlend weiße, runde Findlinge, breite, glatte Felsplatten. Dazwischen machen immer wieder wuchtige korsische Schwarzkiefern, sattgrüne Büsche und Sträucher die Schlucht zum abwechslungsreichen Erlebnis. Selbst bei großer Sommerhitze weht immer eine erfrischende Brise und ganz Mutige können in dem eiskalten und glasklaren Wasser des Restonica-Flusses ein Bad nehmen. Vico: Der einst befestigte Ort Vico war 1459 Schauplatz eines Massakers des genuesischen Gouverneurs Spinola an der Familie Leca. Der Ort diente im 16. Jahrhundert den Bischöfen von Sagone als Residenz. Das 1481 entstandene Kloster erhielt unter Bischof Casanelli d‘Istria im 19. Jahrhundert seine heutige Gestalt. Bocognano: Auf halbem Weg zwischen Ajaccio und Corte liegt das Dorf Bocognano. Es ist unter anderem berühmt für seine bevorzugte Lage am Fuße des Monte d‘Oro, dessen Kastanienhaine und seinem Wasserfall mit dem hübschen Namen „Brautschleier“ - „Voile de la mariée“. Vezzani: Vom Col de la Serra kommend, bietet dieser Abstecher eine willkommene Abwechslung zur Hauptverkehrsader D 89 auf dem Weg nach. Corte: Der Felsvorsprung, auf dem die Zitadelle thront, wurde bereits im neunten Jahrhundert durch die Mauren befestigt, die Burg entstand aber erst im Jahre 1419. Heute beherbergt die Zitadelle das Musée de la Corse.
    Frankreich / Französische Alpen
    Alpe d‘Huez: Ausgangspunkt dieser stimmungsvollen Runde im Herzen der französischen Alpen ist Le Bourg-d‘Oisans. Von hier aus geht es in 21 schwungvollen Kehren einen der berühmtesten Anstiege der Tour de France hinauf zum Skiort Alpe d‘Huez. Col de Sarenne: Kaum jemand nimmt diesen kleinen Pass wahr, weil die meisten Alpe d‘Huez für eine Sackgasse halten. Weit gefehlt. Allerdings ist die Strecke zum Pass auf 1999 Metern nicht durchgängig asphaltiert, zudem von zahlreichen tiefen Betonrinnen durchzogen, die dem Schmelzund Regenwasser den Weg weisen sollen. Auch die Abfahrt nach Mizoën am Lac du Chambon hat schon besser asphaltierte Zeiten gesehen. Dafür herrscht kaum Verkehr an den Traumaussichten der Route. Col du Galibier: Bei einer Runde über Tour de France-Legenden darf der 2 646 Meter hohe Galibier nicht fehlen, wurde er doch schon 33 mal bezwungen. Zum 100. Jubiläum der Tour im Jahre 2011 wurde er gar auf zwei Etappen von beiden Seiten angefahren. St-Jean-de-Maurienne: Der kleine Hauptort des Maurienne-Tals ist nicht besonders hübsch, doch immerhin seit dem sechsten Jahrhundert besiedelt. Außerdem ist es der Stammsitz der bekannten Messerfabrik Opinel, deren Produkte einen ähnlichen Ruf wie die Schweizer Messer haben. Besuche in Museum und Shop sollten bei dieser Tour eingeplant werden. Col de la Croix de Fer: Der kurvenreiche Anstieg zum 2 068 Meter hohen Pass zählt vor allem wegen seiner fantastischen Ausblicke auf die Belledonne-Kette zu den schönsten Strecken der Region–und ist damit einer krönender Abschluss dieser Tour.
    Frankreich / Französische Alpen
    Corniche des Maures: Das zweite, kleine Küstengebirge neben dem Esterel und zugleich ein Unterschied wie Tag und Nacht: Die Corniche des Maures ist die Küstenstraße, die Saint-Tropez mit Le Lavandou verbindet. Statt des goldroten Gesteins im Esterel ist das Massif des Maures von dunklen, fast schwarzen Tönen geprägt. Unmittelbar hinter der Küste geht es bereits steil bergan mit Gipfeln bis über 500 Meter. Von der Straße aus ist die Inselgruppe der Îles d’Hyères gut zu erkennen. Le Lavandou: Der Hauptort am Massif des Maures mit allen Angeboten, die man für eine ausgiebige Pause benötigt. Einen Besuch wert ist aber auch das mittelalterliche Bormes-les-Mimosas am weiteren Verlauf unserer Route. Collobrières: Korkeichen und Kastanien prägen die Wälder der Region. Die Herstellung von Kastanienmus und kandierten, „Marrons glaces“ genannten Esskastanien, hat Tradition in dieser Gegend. Im Museum einer Confiserie können historische Maschinen zur Maronenverarbeitung besichtigt werden. Eine Spezialität dieses Hauses ist unter anderem eine Eiscreme aus Maronen. Gonfaron: Erreicht wird der Ort über den 535 Meter hohen Col des Fourches. Durch ein stark bewaldetes Gebiet, in dem sich im Herbst gerne der Nebel hält, geht es weiter zum Col de Vignon, der mit seinen 352 Metern zwar keine Höhenrekorde aufstellt, aufgrund der schmalen Straße aber dennoch Aufmerksamkeit fordert. Saint-Tropez: Obwohl nur ein kleiner Küstenort, lebt es sich gut hier. Vor allem von Besuchern auf der Suche nach pikanten Anekdoten. In den 1950ern vollendete ein Mix aus „besserer Gesellschaft“ und Künstlern, was Maler Anfang des 20. Jahrhunderts begannen.
    Frankreich / Korsika
    Balagne: Kleine Weiler mit romantischen Ecken, windschiefen Häusern mit Natursteinfassaden, verklinkerten Höfen und gemauerten Kellern, die so manche Überraschung bieten. Dazu der weite Blick auf die Küste und das Meer. Ein Ausflug in die kleinen Dörfer in den Bergen ist ein Muss für jeden Balagne-Urlauber. Die reizenden, liebevoll gepflegten Weiler wie Lavatoggio, Cateri, Muro, Feliceto, Speloncato, Belgodere und Aregno haben eine besondere, typisch korsische Dorf-Atmosphäre und ihren ursprünglichen Charme bewahrt. Asco-Schlucht: Zehn fantastische Tourkilometer geleiten einen tief ins Tal hinein. Eine Panoramastraße führt noch bis an den Fuße des Monte Cinto, die mit 2.706 Metern höchste Erhebung der Insel.
    Frankreich / Französische Alpen
    Vizille: Der Abfahrt aus Grenoble folgt eine kurvenreiche Runde um Uriage-les-Bains mit Höhepunkten wie dem Château Bayard – einem spannenden kleinen Weingut –, der Skistation Chamrousse sowie einem weiteren Kartäuser-Kloster, bevor es nach Vizille geht. Dort lohnt unbedingt ein Blick in das Museum der Resistance, das sich in den schmucken Gärten (auch die einen Besuch wert) von Schloss Vizille verbirgt. le Bourg-d‘Oisans: Die prächtige, quirlige Alpenstadt ist ein Mekka für Kletterer und Radfahrer – nicht zuletzt wegen ihrer Lage zu Füßen der legendären Auffahrt nach Alpe d‘Huez. Der Wochenend-Markt mit seinen regionalen Käse- und Wurstspezialitäten und einigem Kunsthandwerk ist ein beliebter (und belebter) Treffpunkt. Col du Glandon: Zunächst geht es fast alle Kehren der steilen Strecke nach Alpe d‘Huez hinauf. Dann knickt die Route ab zur Belledonne-Gebirgskette. Einige traumhafte Kilometer weiter zweigt der letzte Anstieg zur 1924 Meter hoch gelegenen Passhöhe ab. Von hier geht es in nordöstlicher Richtung hinab nach La Chambre im Maurienne-Tal. Von Oktober bis Mai herrscht Winterpause. Col de la Madelaine: Massive Erdbewegungen haben aus dem zuvor knapp unterhalb verharrenden Pass nun einen „echten“ Zweitausender gemacht. Die gesamte Passhöhe wurde neu gestaltet und bietet wunderbare Ausblicke, bei gutem Wetter bis hinüber zum majestätischen Mont Blanc. Die fast 48 Kilometer lange Strecke ist auch fahrerisch ein Leckerbissen. Albertville: Unterhalb der mittelalterlichen Siedlung Conflans entstand im 19. Jahrhundert die Neustadt, Austragungsort der 1992er Winterolympiade.
    Frankreich / Pyrenäen Frankreich
    Biarritz: Das mondäne Seebad ist mit Sicherheit der interessanteste Ort am französischen Atlantik. Das örtliche Touristikbüro hält umfassende Infos bereit. Soviel sei aber schon mal verraten: Langeweile kommt hier nicht auf. Quirliges Strandleben, tolle Bars und Restaurants, eine beeindruckende Architektur wohin man schaut. Biarritz lohnt einen Urlaub. Das absolute Highlight für Motorradfahrer und einfach ein Muss ist das jährliche Motorradfestival „Wheels and Waves“, dass sich seit wenigen Jahren in Biarritz etabliert hat. Bayonne: Zusammengewachsen mit Biarritz und stets ein wenig in dessen Schatten stehend, ist Bayonne die erste Etappe auf dieser Tour. Unser Tipp: Einfach mal am Abend statt in Biarritz durch die Straßen und Gassen Bayonnes bummeln, es lohnt sich. In Richtung Südwesten entlässt Bayonne den Reisenden schließlich hinauf in die Pays Basque, in die baskischen Berge. St-Jean-Pied-de-Port: Dem bildschönen Bergdorf auf der französischen Seite der Pyrenäen kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Von hier starten die meisten Jakobspilger ihren langen Weg in das spanische Santiago de Compostella. Die urige Altstadt, die historische Brücke über die Nive, die Stadtmauern, St-Jean-Pied-de-Port ist reich an Kultur und unbedingt einen Stopp wert. Ein Übernachtungstipp ist es nicht gerade. Durch die vielen anreisenden Pilger und Wanderer liegt das Preisniveau deutlich über dem Rest der Region. Nur wenige Kilometer weiter, jenseits der spanischen Grenze, lässt es sich wesentlich preiswerter übernachten.
    Frankreich / Korsika
    Conca: Der kleine Ort beherbergt ein ungewöhnliches Museum zu korsischen Trachten. Solenzara: Der hübsche Badeort liegt im Südosten Korsikas an einem Küstenabschnitt, der Permutt-Küste gennant wird. Einst soll die Küste von Conca bis Solaro reich an Muscheln gewesen sein. Col de Larone: Der 608 Meter hohe Pass ist bereits Teil der Anfahrt von Solenzara zum grandiosen Col de Bavella. Col de Bavella: Der 1.218 Meter hohe Pass gilt als schönster der Insel. Er bietet fantastische Ausblicke. Das Bergmassiv wird zudem als das spektakulärste und schönste Gebirge der Insel bezeichnet – die unzähligen Felsnadeln mit Steilwänden und Spitzen bilden ein einmaliges Panorama. Die Landschaft um den Pass erinnert an die Dolomiten (Aiguilles de Bavella), Felstürme prägen das Bild. Die Südrampe nach Zonza ist für ihren schlechten Belag berüchtigt. Lévie: Der älteste menschliche Fund der Insel ist das rund 9.000 Jahre alte Skelett der „Dame von Bonifacio“, das im Museum von Lévie zu bewundern ist.
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