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zuletzt aktualisiert 05.12.2025

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    Hessisches Bergland
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    So, liebe Freunde der groben Stollen, willkommen zu Teil zwei meiner Offroad-Tour durch Sizilien und Süditalien. Nach meinen Tagen auf Sizilien setzte ich aufs Festland über und nahm mir von Kalabrien aus den Stiefel von Süden nach Norden vor. Über die Amalfi-Küste erreichte ich die Abruzzen, die meiner Meinung nach faszinierendste Landschaft ganz Italiens. Aber der Reihe nach.
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    Deutschland / Hessisches Bergland
    Obwohl nur harmlose  753 Meter hoch, gilt der Hohe Meißner als einer der herausragendsten Berge Deutschlands. Und das im wörtlichen Sinn. Denn er überragt in einem Umkreis von fast 60 Kilometer alle umstehenden Gipfel. Ist das nicht die perfekte Voraussetzung für eine aussichtsreiche Motorradtour? Ab durch die Mitte. Wie bitte? Na ja, besser gesagt: fast durch die Mitte. Denn der Startpunkt zu dieser Tagestour heißt Bad Sooden-Allendorf und liegt geografisch so gut wie im Mittelpunkt Deutschlands. Berühmt ist der gemütliche Kurort für seine heilenden Salzquellen, um die sich laut dem römischen Geschichtsschreiber Tacitus schon die germanischen Stämme der Chatten und Hermunduren stritten. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Kloster Fulda, das aus den Soodener Salzquellen und Salzpfannen viel Geld machte, indem es das Salz auf dem eigenen Markt verkaufte und obendrein von den Händlern Tribut und Zoll verlangte. Nach der Aufhebung des Salzmonopols im Jahr 1866 verfielen die Preise, doch entdeckte man zur selben Zeit die heilende Wirkung der Salzquellen und baute ein Badehaus. Damit begann eine neue Epoche, die dem Ort den Wohlstand erhielt und 2005 mit dem Bau der Werratal-Therme ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Touristisch interessant ist der Ortsteil Allendorf mit seinem historischen Kern. Dort kippen wir deshalb als Starter für den Tag in einem der reizenden Cafés am Markt einen kurzen Schwarzen. Natürlich ohne Salz, dafür mit viel Zucker. Gemächlich rollen die ersten Kilometer auf der B 27 an der Werra entlang Richtung Süden. Linker Hand kommt die Spitze des Turmes von Schloss Rothestein in Sicht. Das sieht zwar gotisch aus, ist es aber nicht. Erst in den 1890-er Jahren erbaut, erinnert sein Name an den roten Sandstein der Region. Bei Reichensachsen ist mit dem ruhigen Dahingleiten erstmal Schluss. Blinker rechts und hinein in die Berg- und Hügellandschaft des Hohen Meißners. Schmaler Asphalt, wenig Verkehr, griffige Fahrbahn, runde Kurven, Steigungen und Gefälle. So muss das sein. Deutlich sticht nun das Hochplateau des Hohen Meißners aus der Landschaft heraus. Wir umkurven es über Abtrode und Frankenhain, hinter dem wir links quasi zum Gipfelspurt abbiegen. Sauber gezogene und übersichtliche Kurven hieven uns in die Höhe und lassen die eine oder andere gewagte Schräglage zu. Vor dem Erreichen des Hochplateaus ankern wir jedoch. Und zwar am Frau-Holle-Teich. Dieses kleine Gewässer ist nach der Sage unendlich tief und bildet den Eingang zum Reich von Frau Holle. Die soll in einem silbernen Schloss mit Garten wohnen und angeblich jeden Tag zur Mittagszeit nackt im See baden. Wer zu falschen Zeit kommt, begnügt sich mit der Frau-Holle-Statue am Waldrand südlich des Teichs. Die wurde 2004 aufgestellt und hält in der Hand ein Kissen, aus dem sie bekanntermaßen die Federn schüttelt, wenn sie es auf der normalen Welt schneien lassen  will. Hoffentlich auf schneefreier Straße erreichen wir kurz darauf den Abzweig zum Berggasthof Hoher Meißner. Dort warten eine traumhafte Aussicht auf Kellerwald, Habichtswald und Kaufunger Wald sowie eine sonnenbeschienene Terrasse mit leckerer Gastronomie. Gut gestärkt verlassen wir die Höhen des Meißners und fahren über Hausen und Küchen hinab nach Waldkappel. Dort Blinker rechts und hinein in eine schwungvolle, sportliche Überlandetappe. Die bringt uns, versehen mit vielen Kurven und Höhenunterschieden, nach Spangenberg. Ein reizendes Städtchen mit kriminellen Wurzeln. Zumindest in der Fiktion. Denn in Spangenberg spielt der Motorradkrimi „Kurbelwellen weinen nicht“ aus dem Highlights-Verlag. Märchenhaft friedlich geht es glücklicherweise wieder in Hessisch Lichtenau zu. 1899 erhielt der Ort per königlichem Dekret den Zusatz „Hessisch“, um der ständigen Verwechslung mit anderen Orten gleichen Namens ein Ende zu setzen. Ein Spaziergang führt durch den lauschigen Frau-Holle-Park zu  einer Statue der Dame. Ein Stück auf der Bundesstraße 7 folgt, dann rollen die Räder durch Nieder- und Oberkaufungen. Das 1970 zusammengeführte Doppelstädtchen profitierte 1970 von der Umwandlung des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus in den Freizeit- und Erholungspark Steinertsee. Wir hingegen profitieren von der beeindruckenden Kurvenstrecke, die anschließend mitten durch den Kaufunger Wald über Nieste nach Witzenhausen zirkelt. Da werden die Angstnippel an so manchen Fußrasten angeschliffen. Das Städtchen an der Werra steht ganz im  Zeichen der Ökologie: 1983 wurde in Witzenhausen die Biotonne erfunden, und die Universität Kassel bietet hier den bundesweit einzigartigen Studiengang Ökologische Landwirtschaft an. Etwas mit gesunder Ernährung zu tun hat auch eine weitere Spezialität Witzenhausens: die Kirsche. Das Umland gilt als das größte zusammenhängende Kirschenanbaugebiet Europa und wird jedes Jahr  im Juli mit der Kesperkirmes gewürdigt. Ob die dabei gewählte Kirschenkönigin tatsächlich einen kirschroten Mund hat? Highlight: Stinksteinwand Wer am östlichen Hang des Hohen Meißners am Parkplatz Schwalbenthal anhält, hat sofort einen schwefelähnlichen Geruch in der Nase. Hat da jemand …? Nein. Vor zirka 300 Jahren war beim Untertagebau die Braunkohle in Brand geraten und schwelt seitdem vor sich hin. Sämtliche Versuche, diesen Flözbrand zu löschen, schlugen bislang fehl, da Braunkohle bei Kontakt mit Sauerstoff zur Selbtsentzündung neigt. Im Volksmund heißt der Ort Stinksteinwand. Roadbook: Bad Sooden-Allendorf – Reichensachsen – Abterode – Frankenhain – Hausen –  Küchen – Waldkappel – Eltmannsee – Schwarzhassel – Spangenberg – Hessisch Lichtenau – Kaufungen – Witzenhausen – Bad Sooden-Allendorf (ca. 180 km) Motorradtreffs: Meinhard: Gasthaus Leib und Seele. Wunderschöne Lage in einem Waldgebiet mit Blick ins Werrtal. Das Gasthaus ist ganzjährig geöffnet und bietet Übernachtungsmöglichkeiten. Kassel: Hotel Roter Kater. An der Straße nach Hannoversch Münden, Treffpunkt jeden Sonntag bei schönem Wetter.
    Deutschland / Fichtelgebirge/Oberpfalz
    Abseits der großen Urlauberströme kann man auf den unzähligen einsamen Bergsträßchen des Oberpfälzer Waldes seine Seele baumeln lassen. Die schönsten Strecken verlaufen entlang der Ufer der Flüsse Naab, Regen und Laaber. Möchtest Du Dich vorab über diese Region informieren, empfehlen wir unsere Motorradtouren Bayerischer Wald Böhmerwald Karte aus der FolyMaps Reihe. Weitere interessante Produkte findest Du in unserem Shop. Mehr Motorradtouren im Bayerischen Wald Böhmerwald entdeckst Du über unsere Motorradtouren Suche. Passende Motorradhotels Bayerischer Wald Böhmerwald findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Startort zu unserer Uferfahrt, der Motorradtour Regensburg und Umgebung, ist Parsberg. Ein Stück Überlandstraße, dann rollen die Reifen bei Beratzhausen durch das idyllische Laabertal. Bäume und Büsche ragen weit in die Straße hinein, die eng den Windungen des Flusses folgt. Hier ist die Natur in Ordnung, nur hin und wieder eine Eisenbahnbrücke erinnert an die nahe Zivilisation. Der schnuckelige Ort Laaber besitzt eine schon von weitem zu sehende Burg, die über eine kurze steile Stichstraße zu erreichen ist. Der Abstecher lohnt sich: Der Ausblick auf die umliegenden Hügel, Flüsse und Jurafelsen ist atemberaubend. Nur ein paar Kilometer sind es von hier bis Regensburg. Ihr Namensgeber ist der Fluss Regen, der an dieser Stelle in die Donau mündet. Die Donau war es auch, die Regensburg mittels der ertragreichen Schifffahrt zu Reichtum und Wohlstand verhalf. Nun klinken wir uns ins breite Tal der Naab ein. Ruhig und träge fließt sie dahin und produziert auf ihrer Uferstraße runde, lang gezogene Bögen. Zeit und Muße, um die pittoreske Landschaft zu bewundern. Zum Beispiel Pielenhofen und sein barockes Kloster „Unsere liebe Frau“. Der gewaltige Bau beherbergt heute die Schule der Regensburger Domspatzen, seine Klostergaststätte schenkt Andechser-Bier aus. In Kallmünz verlassen wir auf unserer Motorradtour Regensburg und Umgebung die Naab und hängen uns an den Lauf der Vils. Die zieht uns in einem großen Bogen nördlich um den Truppenübungsplatz Hohenfels herum. Kurz vor Karst biegen wir rechts ab und werfen uns in die Kurven der B 299 in Richtung Amberg. Bundesstraße, ja. Aber was für eine. Interessanter zu fahren als so manche Landstraße. Das erfordert Konzentration, da kommt das wunderschöne Altstadtoval von Amberg als Pausenstation gerade recht. Eine Stadtmauer umschließt das Areal vollständig und lässt mittelalterliche Atmosphäre aufkommen. Die Vils fließt mitten durch die Altstadt und wird von einer malerischen Wehrbrücke, der „Stadtbrille“, überquert. Bevor die Motorradtour Regensburg und Umgebung in Richtung Freudenberg und Wernberg-Köblitz weitergeht, führt uns ein kurzer, aber lohnender Abstecher ins zwölf Kilometer entfernte Sulzbach-Rosenberg. Und zwar wegen seines bezaubernden Markplatzes. Dort steht ein gotisches Rathaus mit wunderschönen Staffelgiebeln. Schloss und Schlossgarten sind ebenfalls einen Besuch wert. Nun folgt die Bauernetappe dieser Motorradtour Regensburg und Umgebung. Auf kaum befahrenen Landsträßchen durchqueren wir eine Region der Wiesen, Wälder, Äcker und Felder. Wenig Verkehr, viele Kurven, viel Fahrspaß. Ein Stück nach Süden auf unserer Motorradtour Regensburg und Umgebung, dann in Pfreimd links ab. Das bezaubernde Pfreimdtal mit seinen vielen Burgen wartet. Zum Beispiel Burg Trausnitz. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Anlage zählt zu den schönsten und besterhaltenen Burgen Bayerns. Bekannt wurde Trausnitz im  Jahr 1322, als die Habsburger bei der Schlacht von Mühldorf gegen die Bayern unterlagen und diese den Chef der Habsburger auf Burg Trausnitz gefangen setzten. Ein Stück B 22 befördert uns auf der Motorradtour Regensburg und Umgebung zügig nach Leuchtenberg, wo mit der gleichnamigen Burgruine eine der schönsten Ruinen der Oberpfalz steht. Das mittelalterliche Ambiente wird unter anderem auch kulturell genutzt: Zwischen den Mauern finden jährlich von Mai bis August die Burgfestspiele statt. Hinter Leuchtenberg rechts ab nach Vohenstrauß. Auch dort wartet wieder jede Menge Mittelalter. Schloss Friedrichsburg, das Rathaus, die Pfarrkirche – alles Bauwerke, für die es sich lohnt, den Motorradsattel zu verlassen.  Ein kurzer Spaziergang, eine Tasse Kaffee, Vohenstrauß hinterlässt eine rundum positive Erinnerung. Wer am Rathaus aufgepasst  und das Stadtwappen erkannt hat, erhält hiermit die Erklärung für das Motiv, das einen Vogel Strauß darstellt, der von einem roten Fuchs angesprungen wird: „Vohe“ ist Niederdeutsch und bedeutet Füchsin. Und der Strauß – na, der ist klar. Bei der Motorradtour Regensburg und Umgebung kommt hinter Pleystein Waidhaus in Sicht. Der Ort mit seinen knapp 3.000 Einwohnern ist der größte deutsche Grenzübergang nach Tschechien. Dass heute die Autobahn A 6 direkt von Paris nach Prag über Waidhaus führt, ist kein Zufall: Die A 6 ist die Nachfolgerin einer alten Handelsstraße, die schon vor vielen Jahrhunderten Nürnberg mit Prag verband. In Waidhaus endet unsere Motorradtour Regensburg und Umgebung und der Fahrt durch den Oberpfälzer Wald. Man muss sich nun entscheiden, wie es weitergeht. Zwei Alternativen stehen zur Wahl: Die eine führt nach Norden über Bärnau, Tirschenreuth und Mitterteich hoch ins Fichtelgebirge. Die Südvariante zielt über Eslarn, Schönsee, Tiefenbach und Waldmünchen in den Bayerischen Wald hinein. Empfehlenswert sind beide Routen. Ordentliche Fahrbahnen, wenig Verkehr, viele Kurven, viel Natur. Roadbook: Parsberg – Laaber – Regensburg – Kallmünz – Amberg – Freudenberg – Wernberg-Köblitz – Sulzbach-Rosenberg – Pfreimd – Leuchtenberg – Vohenstrauß – Pleystein – Waidhaus (ca. 150 km) Highlight der Motorradtour Regensburg und Umgebung Regensburg bezaubert Besucher mit ihrer reichen Geschichte und fesselnden Architektur. Als UNESCO-Welterbe bietet sie eine beeindruckende Altstadt mit mittelalterlichen Straßen, darunter die berühmte Steinbrücke und den gotischen Dom St. Peter. Neben einigen Museen warten charmante Plätze und gemütlichen Biergärten. Es macht großen Spaß, durch die engen Gassen zu bummeln, an der Donau entlangzugehen oder sich in eines der vielen Straßencafés zu setzen. Motorradtreffs: Regensburg: Seit 1978 trifft man sich bei den Motorradfreunden Regensburg zu Ausfahrten, Partys, Clubabenden und Hüttensausen.
    Deutschland / Hunsrück
    Jahrhunderte lang galt der abgelegene und einsame Hunsrück als Arme-Leute-Land. Erst mit dem Bau der Hunsrück-Höhenstraße 1939 änderte sich das. Allerdings nicht zu sehr, sodass die Region noch heute ein Paradies für Naturliebhaber im Motorradsattel ist. Im Startort Hermeskeil liegt gleich am Eingang das Dampflokmuseum. Für Eisenbahn-Freaks ein Muss, alle anderen fahren weiter zur Flugausstellung von Hermeskeil. Diese größte private Flugzeugausstellung Europas öffnet ihre Tore in dem Ortsteil Abtei und ist ab Hermeskeil bestens ausgeschildert. Auf einsamen Pfaden geht es weiter in Richtung Birkenfeld. Das Motto der Etappe könnte heißen: Hunsrück für Anfänger. Ein sauber asphaltiertes Sträßchen zirkelt mit abwechselnden Radien durch ein weitläufiges Waldgebiet. Hier darf nach Herzenslust am Quirl gedreht werden. Diese Wälder sind ein Teil des Naturparks Saar-Hunsrück. 1980 eröffnet, soll der 2.000 Quadratkilometer große Park dem Wild und den Pflanzen der Region Schutz bieten. Das Konzept kommt an. Neben Rehwild und Rotwild, Wildschweinen, Hasen und Füchsen sind mittlerweile auch wieder Wildkatzen heimisch geworden. Aus Birkenfeld hinaus folgen wir der Beschilderung Morbach. Die B 269 nimmt uns auf. Sieht auf der Karte gar nicht uninteressant aus: Viele Krümmungen, grüne Einfassung. Und tatsächlich erweist sich diese Bundesstraße als eine Art Bilderbuch-Motorradstrecke. Kurven ohne Ende, astreiner Belag. Nach etwa fünf Kilometern Blinker rechts Richtung Oberhambach und Hattgenstein. Das schmale Sträßchen, das jetzt zwischen Wiesen und Feldern umherturnt, sieht vermutlich selten ein fremdes Kennzeichen. Ebenso den Reifen eines Motorrades. Traktoren, Milchlaster und die Kombis von Kleingärtnern bevölkern den Asphalt. Es grünt so grün. Wohin das Auge blickt – überall drückt die Farbe Grün der Landschaft ihren Stempel auf. Ungemein beruhigend. Diese Gegend sollte es auf Krankenschein geben. In Kirschweiler links ab Richtung Morbach. Ein gutes Dutzend Kurven folgen, dann wartet die vermutlich längste Gerade im ganzen Hunsrück. Von Bruchweiler bis nach Morbach bewegt sich der Lenker so gut wie keinen Millimeter. Sechs Kilometer geradeaus. Die Bäume flitzen vorbei wie Schatten. Der Fahrbahnbelag spielt mit, und man ist geneigt, das Tempolimit auf außerörtlichen Straßen um ein gewisses Maß zu überschreiten. Am Ortsausgang von Morbach geht die B 327 in Richtung Hermeskeil gleich richtig zu Sache. In wilden Serpentinen stürzt sie sich ins Dhrontal hinab und auf der anderen Seite wieder nach oben. Kurvenreich geht es weiter. Kaum kommen Bremsen und Getriebe zur Ruhe. Kurz vor Thalfang rechts ab Richtung Neumagen-Dhron. Weiter geht es über die Dörfer nach Horath. Dort findet das Vorderrad plötzlich einen Serpentinenaufstieg. Hinter dem Ort weist das Schild Piesport den Weg. Der Abstieg hinab zur Mosel gestaltet sich überraschend brav. Keine Kurven, nur eine sanft geschwungene lange Gefällstrecke. Auf einmal tauchen Weinberge auf, dann steht man auch schon an der Kreuzung nach Piesport. In dieser Region ging es den Menschen schon immer gut. Prachtvolle Weinhöfe, schöne Kirchen und die Reste römischer Gebäude zeugen davon. Eines von ihnen, eine Kelteranlage, wurde ausgegraben, restauriert und kann besichtigt werden. Dazu fährt man am Kreisverkehr von Piesport dem Schild Römische Weinkelter nach, überquert die Mosel und sieht die Anlage schließlich vor sich in den Weinbergen stehen. Die Zufahrt ist frei, Hinweistafeln erläutern die Arbeitsweise der Kelter Auf der Höhe von Trittenheim lassen wir den Fluss hinter uns und biegen schräg nach links in die Weinberge ab. Auf etwas holperigem Belag geht es leicht bergan. Eine Serpentine, dann taucht nach ein paar hundert Metern an der linken Straßenseite der ultimative Mosel-Aussichtspunkt auf. Der Blick ist gewaltig: Unten im Tal der Fluss und seine 180-Grad-Schleife, die Dächer von Trittenheim, die steilen, rebenbewachsenen Hänge, das Grün der Weinblätter, das Dunkelgrau des Schiefers. Dieses Panorama lässt sich auch sehr gut von der Terrasse des gegenüberliegenden Hotels aus bewundern. Ab hier heißt die Generalrichtung Hermeskeil. Der unbekannte Teil des Hunsrücks ruft. Die ersten Kilometer begleitet die Route die Kleine Dhron, die hier gar nicht so klein ist, sondern als erwachsener Bach der Mosel entgegenströmt. Die Straße macht dem Anhänger eines flüssigen Fahrstils jede Menge Freude. Mit ihrem frischen Belag, ihrer guten Einsehbarkeit und ihren schnellen Wechselkurven sorgt sie dafür, dass das Reifenprofil auf seiner ganzen Fläche genutzt wird. Ein paar Mal kreuzt die Strecke von Ost nach West verlaufende Querverbindungen, tauscht ihren guten Belag zwischendurch kurz gegen einen Flickenteppich und erklimmt in einigen engen Kehren die Hochfläche des Hunsrück. Roadbook: Hermeskeil – Birkenfeld – Hattgenstein – Kirschweiler – Bruchweiler – Morbach – Immert – Neumagen-Dhron – Piesport – Trittenheim – Bescheid – Hermeskeil (ca. 150 km) Highlight: Café Concorde In der Flugausstellung Hermeskeil warten über 100 Propellermaschinen, Düsenjets und Hubschrauber. Die Bandbreite reicht vom Uralt-Segler über Weltkriegsmaschinen bis zum modernen Düsenjäger. Majestätische alte Damen der Zivilluftfahrt wie die Super-Constellation sind ebenso vertreten wie die fliegenden Kampfmaschinen aus der Zeit des Kalten Krieges. Den Schlusspunkt des Besuchs setzen Kaffee und Kuchen an Bord der Concorde. Der elegante Überschallvogel ist ein Nachbau und nur im Bereich des Cockpits im Originalzustand. Motorradtreffs: Stippshausen: Gasthaus Zum Dicken Hännes, nahe des Flugplatzes Hahn, Biergarten, Grillgerichte, Chef fährt Moto Guzzi.
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    NEU Offroad Atlas 2026

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    MOTORRAD HOTELS ENTDECKEN

    Mehr als 700 motorradfreundliche Hotels aus Deutschland und Europa warten auf Dich und Dein Motorrad. Die Motorrad Hotels bei BikerBetten sind die perfekte Basis für Deine Tour. Hier findest Du das passende Motorrad Hotel für Dich.

    P.S.: Unsere Hotelauswahl gibt es auch als Katalog - den BikerBetten Tourenplaner bekommst Du kostenlos bei vielen Motorradhändlern.

    Österreich / Salzburger Land
    Inmitten des Nationalparks Hohe Tauern, am Fuße des höchsten Berges Österreichs, dem Großglockner (3.798m), befindet sich das familiengeführte 4-Sterne Hotel Rö- merhof. Nur 10km von der Sportregion Zell am See/Kaprun entfernt bietet unser Hotel den idealen Startpunkt für Ihre Motorradtouren. Erholen Sie sich hier in einer herrlichen Naturlandschaft. Am hauseigenen Badeteich relaxen oder eine frische Abkühlung im Kneippbach. Nach der Tour wartet eine sonnige und gemütliche Terrasse auf Sie. Hier verwöhnen wir Sie mit internationalen sowie regionalen Gerichten und frisch gezapften Bier oder einem Glas Wein. Der Chef des Hauses ist selbst Motorradfahrer und wir freuen uns auf Ihren Besuch! Highlight: Inkludierte Tageskarten für die Großglockner Hochalpenstraße sowie Gerlos Alpenstraße mit der Nationalpark Sommercard!! Für die Entspannung am Abend sorgt unser Römer Spa mit neu renoviertem Hallenbad und beheiztem Außenbecken, sowie Infrarotwärmekabine, Sauna, Caldarium, Sole Dampfbad und Fitnessraum. NEU: Beheizter Außenpool mit Sprudelliegen. GPS: N 47°13´37” - E 12°49´35” Registrierungsnummer: 50604-001077-2020
    Deutschland / Schwarzwald
    "Ein Unternehmen des Altstadt Hotel zur Post Stralsund" Hotel Garni auf Halbhöhenlage mit großartigem Panoramablick auf den malerischen Sommerberg, hinweg über das direkt darunter liegende Zentrum von Bad Wildbad. Das Haus bietet sowohl klassisch und auf gutem Standard eingerichtete Doppelzimmer als auch moderne und exklusive Apartments im Suiten-Stil als Ferienwohnungen. Mit Ihrem Bike sind Sie hier bestens aufgehoben! Das Haus bietet neben Parkraum für PKW’s, ebenso für Motorräder ausreichend kostenfreien Parkraum - je nach Verfügbarkeit - offen oder überdacht in Parkboxen. Der direkte Zugang zur Rezeption und den Hoteletagen bzw. Hotelzimmern garantiert einen kurzen und komfortablen Weg.
    Spanien / Pyrenäen Spanien
    Die spanischen Pyrenäen - ein Eldorado für Motorradfahrer, sowohl für Straßen- als auch für Enduro-Touren! Der Bungalowpark wird von uns, der spanisch-deutschen Familie Badia geleitet und liegt am Südrand der spanischen Zentralpyrenäen in der Provinz Huesca und bietet eine ideale Ausgangslage für schöne Touren. Unsere Anlage bietet Ihnen gemütlich eingerichtete Bungalows aus Holz und Stein, ein großes modernes Schwimmbad, ein Wellness-Bereich mit Sauna, Whirlpool und Dampfbad und ein Restaurant mit traditioneller spanischer Küche. Ebenso bieten wir Frühstück und Halbpension für unsere Gäste an. Wir unterstützen Sie auch gerne bei der Planung Ihrer Touren und stellen Ihnen Kartenmaterial zur Verfügung. Des weiteren gibt es eine Werkstatt, eine Waschstation, Pannenservice und die Möglichkeit sich Yamahas WR 450 zu mieten und auf Wunsch eine geführte Tour zu machen. Besonderer Service des Camping & Bungalowsparks Isabena für Urlauber mit Motorrad: Kostenloses Kartenmaterial Untersützung der individuellen Touren-Planung Motorrad-Verleih Pannenservice und kleiner Schrauberecke für alle, die gerne an Ihrer Maschine basteln Waschmöglichkeit für Ihr Motorrad GPS: N 42°18'23" - E 0°32'43" Seit 2016 dürfen wir uns auch das 1. Offizielle BMW  Motorrad Test-Ride Hotel in den Pyrenäen nennen und es stehen Ihnen  zwischen April bis Oktober die neusten Modelle zum testen bei uns bereit. Tourentipps und Kartenmaterial sind natürlich ebenso inklusive!
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    Freundeskreis der GOLD WING Fahrer (Anno 1978)

    Es war ein super Wochenende im Hotel Sassor. Einfach alles hat gepasst. Die Zimmer waren gut, das Essen einfach super, vor allem der selbst gemachte Eierlikörkuchen. Danke an das gesamte Team vom Hotel.

    Bewertung für Hotel Sassor

    NEWS AUS DER MOTORRAD- UND REISEWELT

    Friedrichshafen – Die größte Motorradmesse Süddeutschlands startet vom 31. Januar bis 2. Februar 2025 in die nächste Runde. In insgesamt 10 Hallen serviert die Motorradwelt Bodensee mit über 300 ausstellenden Unternehmen und einem energiegeladenen Show-Programm die neusten Angebote und Trends rund um Motorräder, Roller, Trikes und Quads. „Wir freuen uns besonders darüber, dass wir das Action-Programm um zwei weitere Hallen ausbauen konnten“, betont Projektleiterin Petra Rathgeber. Neben bekannten Publikumslieblingen wie dem „Best Bike Award“ und der Reisehalle „Bikers Welcome“ stehen auch einige neue Highlights wie die BMW Burnout Shows und der Seitenwagen Show Race auf dem Programm. Wir sind natürlich dabei, ihr findet uns -> Halle B4 Stand 205   Öffnungszeiten und Preise Die Motorradwelt Bodensee findet von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar 2025 statt. Das Messegelände in Friedrichshafen ist am Freitag und am Samstag von 9 bis 18 Uhr, und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Freien Eintritt erhalten alle Erwachsenen, die mit dem Motorrad, Roller oder Quad anreisen und auf dem „Eisbärenparkplatz“ parken. Reguläre Tageskarten kosten online 14 Euro, ermäßigt 11 Euro. Das „Feierabend-Special“ bietet am Messe-Freitag und -Samstag ab 16 Uhr den Eintritt (inklusive Parken) für 11 Euro. Weitere Infos auf www.motorradwelt-bodensee.de, www.facebook.com/motorradweltbodensee un www.instagram.com/motorradwelt.bodensee.
    Reisende müssen sich von September 2024 bis Ende 2026 auf erhebliche Einschränkungen am Reschenpass auf der Tiroler Seite einstellen. Grund dafür sind umfangreiche Bauarbeiten an einer 400 Meter langen Steinschlaggalerie auf der Reschen-Bundesstraße, notwendig, um das Risiko von herabfallenden Felsbrocken zu minimieren. Wichtige Sperrtermine 2024: 8. Oktober bis 19. Dezember: Vollsperrung rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Die Umleitung für Motorräder und Pkw erfolgt über die Engadiner Straße (B184) und die Martinsbrucker Straße (B185), teilweise über Schweizer Gebiet. Lkw, Anhänger über 6,5 Meter und Busse über 13 Meter dürfen die Strecke nicht nutzen und müssen die Sperrzeiten abwarten oder weiträumig ausweichen. Wohnmobile sind nicht betroffen, jedoch sind Wohnwagen nur bis 6,5 Meter zugelassen. Hinweis zur Umleitung: Die Martinsbrucker Straße ist eine kurvige Bergstraße mit bis zu zehn Kehren und steilem Gefälle. Winterausrüstung, insbesondere Schneeketten, ist bei Schnee unerlässlich. Während der Wintersaison 2024/2025, vom 20. Dezember bis 9. März, bleibt der Reschenpass zweispurig befahrbar. Geplante Sperrzeiten 2025 und 2026: 10. März bis 2. Mai 2025: Umleitung für alle Fahrzeuge. Ab 6. Mai 2025: Einspuriger Verkehr mit Ampelregelung bis voraussichtlich September 2026. September bis November 2026: Tägliche Sperrung von 8 bis 18 Uhr für Asphaltierungsarbeiten. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
    BARDONECCHIA - Ab Mittwoch, dem 2. Oktober, gilt auf der Straße zum Sommeiller-Pass, von der Abzweigung der Scarfiotti-Hütte bis zum Pass, ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge. Das Verbot wurde von der Gemeinde ab dieser Woche bis zum Ende der Reparaturarbeiten am Straßenbelag verhängt. Am 25. September hatte das technische Büro der Gemeinde die Einrichtung eines Durchfahrtsverbots auf der Straße zum Sommeiller-Pass beantragt, um mit den Reparaturarbeiten an der Straße beginnen zu können. Um die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, wird die Zufahrt zum Sommeiller-Pass für Autos und Motorräder während der gesamten Dauer der Arbeiten untersagt sein. Das Unternehmen, das die Arbeiten durchführt, muss den Arbeitsbereich mit vorübergehenden vertikalen Schildern kennzeichnen, wie dies in der neuen Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben ist. Die Polizei wird die Straße während der Dauer des Fahrverbots kontrollieren und bei Verstößen gegen die Verordnung Bußgelder und Strafen verhängen.