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zuletzt aktualisiert 05.12.2025

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    Deutschland / Hessisches Bergland
    Etwas Gold, sehr viel Wasser, noch mehr romantisches Fachwerk und zirka 160 runde und äußerst angenehm zu fahrende Motorradkilometer – das sind die Charakteristika der Tour durch das Waldecker Land. An der Landesgrenze zu Hessen gelegen, bildet es den Übergang vom Sauerland ins Hessische Bergland. Halb Westfalen, halb Hessen, haben sich die Menschen hier über viele Jahrhunderte ihre Eigenarten bewahrt. Ihre Einwohner rechnen die Kreisstadt Korbach zu den schönsten Städten Deutschlands. Und so ganz falsch liegen sie damit nicht. Auf Schritt und Tritt begegnet man den perfekt restaurierten Zeugen einer 1.000-jährigen Geschichte. Nahe Korbach befindet sich außerdem Deutschlands reichste Goldlagerstätte. Seit dem Mittelalter versuchen hier Goldgräber und Glücksritter, der Erde ein wenig von dem Edelmetall abzutrotzen. Noch heute werden in der Region Probeschürfungen durchgeführt, da manche Experten meinen, die Vorkommen vor den Toren Korbachs seien noch lange nicht erschöpft. Wir verlassen Korbach auf der B 252 in südliche Richtung. Die gut ausgebaute Bundesstraße mit ihren eleganten Bögen ist genau das Richtige zur Einstimmung. Mensch und Technik haben Zeit zum warm werden. Der Streckenverlauf folgt den Windungen der Itter nach Herzhausen. Der Ort liegt am westlichen Ende des Edersees, den wir uns genauer ansehen sollten. Der größte See Hessens gilt als Freizeitzentrum dieses Bundeslandes, sein Wasser dient der Energiegewinnung und regelt den Pegel der Eder. An schönen Wochenenden sind die Sträßchen rund um den See fest in der Hand der Einspurigen. Abstecher Nummer eins führt nach Vöhl. Eine sechs Kilometer lange Etappe mit Kurven allererster Sahne bringt uns zum Motorradtreff Werber-Eck. Der zweite Abstecher führt ans südliche Ufer des Edersees. Auf einer wunderschönen Uferstraße mit herrlichen Aussichten geht es nach Asel-Süd. Am Ende dieser Sackgasse laden eine Liegewiese zum Sonnenbaden und die Fluten der Talsperre zum kühlenden Bad ein. Hinter Herzhausen geht es nun mitten in die Hügel des Waldecker Landes hinein. Die nächsten Kilometer werden ein motorradfahrerisches Erlebnis: Einsam, schmal und zigfach gekrümmt kringelt sich das Sträßchen durch dichten Laubwald. Schräglagen am laufenden Band. Danach überqueren wir eine Hochebene, die weite Panoramablicke über die Kuppen des Waldecker Landes bereithält. Getriebe und Bremsen haben eine kurze Pause. Doch schon hinter Fürstenberg geht der Tanz wieder los. Die zum Teil sehr engen Kehren der Straße nach Rhadern verlangen höchste Konzentration. Von Rhadern nach Dalwigksthal, dort weiter nach Orke und Sachsenberg. Teil zwei der Aktion Kurvenspaß im Waldecker Land folgt. Tolle Landschaftspanoramen paaren sich mit lang gezogenen Kurven, die aufgrund der gut ausgebauten Landstraße zügig durchfahren werden können. Der Verkehr hält sich in dieser Ecke in Grenzen, und wir können die Schräglagen unbeschwert genießen. Das romantische Städtchen Frankenberg gehört auf einer Rundfahrt durch das Waldecker Land zum absoluten Muss. Ein Stadtbummel ist wie eine Zeitreise ins Mittelalter. Die Liebfrauenkirche als Wahrzeichen Frankenbergs thront hoch oben über der Stadt. Rund um den Marktplatz stehen jede Menge Restaurants und Cafés. Da fällt die Entscheidung, noch eine Weile zu bleiben, nicht schwer. In Somplar überqueren wir das Flüsschen Nuhne und halten auf Hallenberg zu. Obwohl Hallenberg mehrfach zerstört wurde und einigen Feuersbrünsten zum Opfer fiel, blieb der historische Ortskern mit seinen sehenswerten Fachwerkhäusern erhalten. Die Route peilt nun Richtung Süden und steuert auf Battenberg zu. Der hoch über der Eder liegende Ort hat seinen Namen bis ins englische Königshaus getragen und den Lords of Mountbatten ihren Titel gegeben. In Elsoff wird es richtig eng. Dicht gedrängt stehen die Fachwerkhäuser an der ohnehin schon engen Dorfstraße und machen die Ortsdurchfahrt zur Gefühlssache. Weiter im Sporttempo. Immer wieder sorgen Bodenwellen für Unruhe im Fahrwerk. Lange Federwege und ein gutmütiges Fahrverhalten sind für diese Strecke die besten Voraussetzungen. Wegen des geringen Verkehrs und der guten Voraussicht kommt unter dem Strich trotz miserabler Fahrbahn ein flotter Schnitt heraus. Ab Hallenberg, das wir heute zweimal passieren, folgt eine kurze Bundesstraßenetappe. Dann schraubt sich zwischen Liesen und Hesborn die Fahrbahn in vielen knackigen Kurven den 757 Meter hohen Bollerberg hinauf. Oben schweift der Blick weit über die Medebacher Bucht. Nach einigen Kilometern treffen wir auf die Orke und begleiten sie eine Zeit lang. Dann kommt Medebach in Sicht. Die 800 Jahre alte Stadt war einst Mitglied der Hanse und lebt heute noch ganz gut von dieser Zeit. Über Goldhausen, das seinen Namen zurecht trägt, erreichen wir wieder Korbach, den Ausgangspunkt der Tour. Highlight: Gold in Goldhausen Der Ort Goldhausen trägt seinen Namen zu Recht, den der Eisenberg in seiner Nähe weist Deutschlands reichste Goldlagerstätte auf. Aber der Berg hält seinen Schatz fest und gibt ihn nur krümelweise ab. Es sind ganz winzige Goldstückchen, die in den dünnen Gesteinsschichten gefunden werden. Seit über 500 Jahren graben sich die Goldsucher in den Berg hinein. Heute immer noch. Roadbook: Korbach – Herzhausen – Vöhl – Asel-Süd – Buchenberg – Rhadern – Dalwigksthal – Frankenberg – Somplar – Hallenberg – Allendorf – Battenberg – Dodenau – Elsoff – Medebach – Korbach (ca. 160 km) Motorradtreffs: Edersee: Der Treff an der Staumauer ist nicht nur am Wochenende gut besucht. Im Gasthaus Zündstoff und im Bistro am See gibt es stets etwas Leckeres auf den Teller. Dodenau: Motorradhotel Sassor, ein Klassiker unter den Bikerhotels.
    Deutschland / Hessisches Bergland
    Obwohl nur harmlose  753 Meter hoch, gilt der Hohe Meißner als einer der herausragendsten Berge Deutschlands. Und das im wörtlichen Sinn. Denn er überragt in einem Umkreis von fast 60 Kilometer alle umstehenden Gipfel. Ist das nicht die perfekte Voraussetzung für eine aussichtsreiche Motorradtour? Ab durch die Mitte. Wie bitte? Na ja, besser gesagt: fast durch die Mitte. Denn der Startpunkt zu dieser Tagestour heißt Bad Sooden-Allendorf und liegt geografisch so gut wie im Mittelpunkt Deutschlands. Berühmt ist der gemütliche Kurort für seine heilenden Salzquellen, um die sich laut dem römischen Geschichtsschreiber Tacitus schon die germanischen Stämme der Chatten und Hermunduren stritten. Im Mittelalter gehörte der Ort zum Kloster Fulda, das aus den Soodener Salzquellen und Salzpfannen viel Geld machte, indem es das Salz auf dem eigenen Markt verkaufte und obendrein von den Händlern Tribut und Zoll verlangte. Nach der Aufhebung des Salzmonopols im Jahr 1866 verfielen die Preise, doch entdeckte man zur selben Zeit die heilende Wirkung der Salzquellen und baute ein Badehaus. Damit begann eine neue Epoche, die dem Ort den Wohlstand erhielt und 2005 mit dem Bau der Werratal-Therme ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Touristisch interessant ist der Ortsteil Allendorf mit seinem historischen Kern. Dort kippen wir deshalb als Starter für den Tag in einem der reizenden Cafés am Markt einen kurzen Schwarzen. Natürlich ohne Salz, dafür mit viel Zucker. Gemächlich rollen die ersten Kilometer auf der B 27 an der Werra entlang Richtung Süden. Linker Hand kommt die Spitze des Turmes von Schloss Rothestein in Sicht. Das sieht zwar gotisch aus, ist es aber nicht. Erst in den 1890-er Jahren erbaut, erinnert sein Name an den roten Sandstein der Region. Bei Reichensachsen ist mit dem ruhigen Dahingleiten erstmal Schluss. Blinker rechts und hinein in die Berg- und Hügellandschaft des Hohen Meißners. Schmaler Asphalt, wenig Verkehr, griffige Fahrbahn, runde Kurven, Steigungen und Gefälle. So muss das sein. Deutlich sticht nun das Hochplateau des Hohen Meißners aus der Landschaft heraus. Wir umkurven es über Abtrode und Frankenhain, hinter dem wir links quasi zum Gipfelspurt abbiegen. Sauber gezogene und übersichtliche Kurven hieven uns in die Höhe und lassen die eine oder andere gewagte Schräglage zu. Vor dem Erreichen des Hochplateaus ankern wir jedoch. Und zwar am Frau-Holle-Teich. Dieses kleine Gewässer ist nach der Sage unendlich tief und bildet den Eingang zum Reich von Frau Holle. Die soll in einem silbernen Schloss mit Garten wohnen und angeblich jeden Tag zur Mittagszeit nackt im See baden. Wer zu falschen Zeit kommt, begnügt sich mit der Frau-Holle-Statue am Waldrand südlich des Teichs. Die wurde 2004 aufgestellt und hält in der Hand ein Kissen, aus dem sie bekanntermaßen die Federn schüttelt, wenn sie es auf der normalen Welt schneien lassen  will. Hoffentlich auf schneefreier Straße erreichen wir kurz darauf den Abzweig zum Berggasthof Hoher Meißner. Dort warten eine traumhafte Aussicht auf Kellerwald, Habichtswald und Kaufunger Wald sowie eine sonnenbeschienene Terrasse mit leckerer Gastronomie. Gut gestärkt verlassen wir die Höhen des Meißners und fahren über Hausen und Küchen hinab nach Waldkappel. Dort Blinker rechts und hinein in eine schwungvolle, sportliche Überlandetappe. Die bringt uns, versehen mit vielen Kurven und Höhenunterschieden, nach Spangenberg. Ein reizendes Städtchen mit kriminellen Wurzeln. Zumindest in der Fiktion. Denn in Spangenberg spielt der Motorradkrimi „Kurbelwellen weinen nicht“ aus dem Highlights-Verlag. Märchenhaft friedlich geht es glücklicherweise wieder in Hessisch Lichtenau zu. 1899 erhielt der Ort per königlichem Dekret den Zusatz „Hessisch“, um der ständigen Verwechslung mit anderen Orten gleichen Namens ein Ende zu setzen. Ein Spaziergang führt durch den lauschigen Frau-Holle-Park zu  einer Statue der Dame. Ein Stück auf der Bundesstraße 7 folgt, dann rollen die Räder durch Nieder- und Oberkaufungen. Das 1970 zusammengeführte Doppelstädtchen profitierte 1970 von der Umwandlung des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus in den Freizeit- und Erholungspark Steinertsee. Wir hingegen profitieren von der beeindruckenden Kurvenstrecke, die anschließend mitten durch den Kaufunger Wald über Nieste nach Witzenhausen zirkelt. Da werden die Angstnippel an so manchen Fußrasten angeschliffen. Das Städtchen an der Werra steht ganz im  Zeichen der Ökologie: 1983 wurde in Witzenhausen die Biotonne erfunden, und die Universität Kassel bietet hier den bundesweit einzigartigen Studiengang Ökologische Landwirtschaft an. Etwas mit gesunder Ernährung zu tun hat auch eine weitere Spezialität Witzenhausens: die Kirsche. Das Umland gilt als das größte zusammenhängende Kirschenanbaugebiet Europa und wird jedes Jahr  im Juli mit der Kesperkirmes gewürdigt. Ob die dabei gewählte Kirschenkönigin tatsächlich einen kirschroten Mund hat? Highlight: Stinksteinwand Wer am östlichen Hang des Hohen Meißners am Parkplatz Schwalbenthal anhält, hat sofort einen schwefelähnlichen Geruch in der Nase. Hat da jemand …? Nein. Vor zirka 300 Jahren war beim Untertagebau die Braunkohle in Brand geraten und schwelt seitdem vor sich hin. Sämtliche Versuche, diesen Flözbrand zu löschen, schlugen bislang fehl, da Braunkohle bei Kontakt mit Sauerstoff zur Selbtsentzündung neigt. Im Volksmund heißt der Ort Stinksteinwand. Roadbook: Bad Sooden-Allendorf – Reichensachsen – Abterode – Frankenhain – Hausen –  Küchen – Waldkappel – Eltmannsee – Schwarzhassel – Spangenberg – Hessisch Lichtenau – Kaufungen – Witzenhausen – Bad Sooden-Allendorf (ca. 180 km) Motorradtreffs: Meinhard: Gasthaus Leib und Seele. Wunderschöne Lage in einem Waldgebiet mit Blick ins Werrtal. Das Gasthaus ist ganzjährig geöffnet und bietet Übernachtungsmöglichkeiten. Kassel: Hotel Roter Kater. An der Straße nach Hannoversch Münden, Treffpunkt jeden Sonntag bei schönem Wetter.
    Deutschland / Eifel
    Gerolstein? Kommt da nicht das Mineralwasser her? Exakt. Wer Ruhe sucht, ist hier richtig. Denn die großen Eifelstraßen umgehen diese Gegend geflissentlich und sparen so einen Landstrich aus, in dem die Natur tatsächlich noch in Ordnung ist. Waldsterben, Umweltverschmutzung? Noch nie gehört. Der Ort Pelm, östlich von Gerolstein, eignet sich gut für den Einstieg in die Tour. Er wird überragt von der Kasselburg, einer wuchtigen Anlage aus dem 15. Jahrhundert. Die Burg ist eine der größten in der Eifel. Im 18. Jahrhundert wurde sie zerstört, danach aber wieder originalgetreu aufgebaut. Heute beherbergt sie einen Adler- und Wolfspark. Ab Pelm bringt uns ein ordentlich asphaltiertes Sträßchen auf eine Hochfläche und zielt dort in eleganten Bögen in Richtung Steinborn. Schöne Serpentinen führen hinab in den Ort. In Pützborn kann man entweder zuerst beim Bikertreff Alte Schmiede vorbeischauen oder direkt nach rechts auf die B 257 abbiegen. Pützborn verschwindet im Rückspiegel, während die Bundesstraße eine Anhöhe erklimmt und den Ort Oberstadtfeld erreicht. An dessen Ende zweigt in einer Rechtskurve nach links der Weg Richtung Schutz ab. Wir folgen ihm und landen auf einer idyllischen Talstraße, die sich am Ufer der Kleinen Kyll entlangschlängelt. Das Tal wird enger, die Fahrbahn holperiger. Die Schräglagen scheinen nicht mehr aufzuhören. Hinter Schutz sorgt eine Handvoll Kehren bergauf in Richtung Deudesfeld dafür, dass die Gedanken nicht völlig an der langen Leine laufen. Oben geht es mit der Kurverei weiter. In Deudesfeld rechts ab nach Meisburg. Kurve an Kurve und noch lange kein Ende in Sicht. Hinter Meisburg überqueren wir die B 257. Die Bäume stehen so dicht an der Straße, dass sich ihre Äste über unseren Helmen berühren. Salmer Forst nennt sich dieses riesige zusammenhängende Waldgebiet. Benannt nach dem Ort Salm, einem stillen, abgelegenen Dörfchen. Man kann die Ruhe fast greifen. Kein Auto, keine Chaussee, und niemand in unserer Näh’. Wie damals bei den Comedian Harmonists. Hinter Salm reicht es gerade zu einem kurzen Rundblick über die Eifelhöhen, dann sackt uns der Wald wieder ein. Die nun folgenden Kilometer bis Büscheich entpuppen sich als absoluter Traum. Denn zu der romantischen Waldlandschaft gesellt sich eine fantastische Kurvenstrecke. Radien jeglichen Durchmessers greifen nach dem Motorrad, die Reifen beißen sich in den rauen Asphalt. Gegenverkehr? Gleich Null. Erst am Ortsschild von Gerolstein findet der Kurvenspaß sein Ende. Gleich rechts liegt der Eingang zur Fußgängerzone. Ein guter Platz für eine Pause. Einen Kilometer lang geht es nun in Richtung Prüm, bis uns ein Abzweig mit der Ausschilderung Kyllburg ins Tal des Flüsschens Kyll bringt. Nach der anstrengenden Kurverei durch den Salmer Forst bringt dieses reizende Tal nun etwas Entspannung. Das erste Mal in die Bremsen steigen sollte man in Mürlenbach. Hoch über dem Ort thront nämlich die Bertradaburg. Um in den Burghof zu gelangen, umgeht man die Anlage und fährt sie von hinten an. Ab  Densborn können wir in vollen Zügen das schmale, holperige Sträßchen genießen, das sich nun dicht an der Kyll entlang in Richtung Kyllburg windet und nach einigen ganz brauchbaren Kehren schließlich in den kleinen Luftkurort einläuft. An dessen Ortsende schwenkt die Route nach Malberg ab. Eine markante Burg aus hellbraunem Tuffgestein prägt das Gesicht des Ortes. In Malbergweich erreichen wir die Eifelhochfläche, in Neuheilenbach überqueren wir die Hauptstraße und fädeln uns auf der anderen Seite in einen asphaltierten Waldweg ein. Sperrschild? Keines zu sehen. Logisch, denn dieser verträumte Weg ist offiziell befahrbar. Drei Kilometer lang entführt er uns in die entrückte Welt des finsteren Eifelwaldes. Kein Laut, kein Zeichen von Zivilisation. Nur das von den Bäumen zurückgeworfene Echo der Maschine ist zu hören. Das Wahrzeichen von Schönecken, seine imposante Burg, ist schon aus einiger Entfernung zu sehen. Im Ort heißt es links bergauf nach Seiwerath. Kurven wie am Fließband. Man ist fast alleine auf der Straße. Weite Ausblicke hinüber nach Gerolstein und zum Kylltal folgen. Kein Wunder, schließlich erreicht die Fahrbahn die 540-Höhenmeter-Marke. Die Etappe bis Balesfeld bedeutet richtig viel Arbeit. Die Kurvendurchmesser variieren ständig. Hinter Balesfeld wird es dann wieder ruhiger. Auf einer breiten Landstraße schwingen wir in Richtung Prüm. Gut einsehbare Biegungen, flottes Tempo. Erneut passieren wir Schönecken. Kurz vor Prüm biegt die Route rechts ab nach Fleringen und verwandelt sich sofort in ein unglaublich enges und kurviges Sträßchen der Kategorie Geheimtipp. Das zackt hinab nach Wallersheim und führt anschließend über Kopp und Hinterhausen nach Gerolstein zurück. Roadbook: Pelm – Steinborn – Pützborn – Schutz – Deudenfeld – Meisburg – Salm – Gerolstein – Mürlenbach – Kyllburg – Malberg – Neuheilenbach – Schönecken – Balesfeld – Pelm (ca. 150 km) Highlight: Unter der Obhut der Bischofs Wie viele Eifelstädtchen besitzt auch das besuchenswerte Kyllburg eine lange kriegerische Geschichte. Bis zum Jahr 1276. Damals errichtete der schlaue Bischof von Trier in Kyllburg einen Stift und machte es damit unantastbar. Denn wer heilige Mauern angriff, handelte sich den Bann der Kirche ein und war damit politisch und gesellschaftlich erledigt. Prädikat: unbedingt anhalten und ansehen. Motorradtreffs: Daun-Pützborn: Alte Schmiede, Imbiss und Snackbar. Dreis-Brück: Bikertreff im Landgasthof Beim Holzschnitzer.
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    MOTORRAD HOTELS ENTDECKEN

    Mehr als 700 motorradfreundliche Hotels aus Deutschland und Europa warten auf Dich und Dein Motorrad. Die Motorrad Hotels bei BikerBetten sind die perfekte Basis für Deine Tour. Hier findest Du das passende Motorrad Hotel für Dich.

    P.S.: Unsere Hotelauswahl gibt es auch als Katalog - den BikerBetten Tourenplaner bekommst Du kostenlos bei vielen Motorradhändlern.

    Spanien / Pyrenäen Spanien
    Die spanischen Pyrenäen - ein Eldorado für Motorradfahrer, sowohl für Straßen- als auch für Enduro-Touren! Der Bungalowpark wird von uns, der spanisch-deutschen Familie Badia geleitet und liegt am Südrand der spanischen Zentralpyrenäen in der Provinz Huesca und bietet eine ideale Ausgangslage für schöne Touren. Unsere Anlage bietet Ihnen gemütlich eingerichtete Bungalows aus Holz und Stein, ein großes modernes Schwimmbad, ein Wellness-Bereich mit Sauna, Whirlpool und Dampfbad und ein Restaurant mit traditioneller spanischer Küche. Ebenso bieten wir Frühstück und Halbpension für unsere Gäste an. Wir unterstützen Sie auch gerne bei der Planung Ihrer Touren und stellen Ihnen Kartenmaterial zur Verfügung. Des weiteren gibt es eine Werkstatt, eine Waschstation, Pannenservice und die Möglichkeit sich Yamahas WR 450 zu mieten und auf Wunsch eine geführte Tour zu machen. Besonderer Service des Camping & Bungalowsparks Isabena für Urlauber mit Motorrad: Kostenloses Kartenmaterial Untersützung der individuellen Touren-Planung Motorrad-Verleih Pannenservice und kleiner Schrauberecke für alle, die gerne an Ihrer Maschine basteln Waschmöglichkeit für Ihr Motorrad GPS: N 42°18'23" - E 0°32'43" Seit 2016 dürfen wir uns auch das 1. Offizielle BMW  Motorrad Test-Ride Hotel in den Pyrenäen nennen und es stehen Ihnen  zwischen April bis Oktober die neusten Modelle zum testen bei uns bereit. Tourentipps und Kartenmaterial sind natürlich ebenso inklusive!
    Deutschland / Sauerland
    Willkommen Motorradfahrer Nicht umsonst steht das Sauerland für den perfekten Ort für ausgiebige Motorradtouren und Entdeckungsreisen. Weite Wiesen- und Waldlandschaften mit Laub- und Nadelbäumen, die von kleinen Landstraße durchzogen werden, bieten dem Biker zahlreiche Wege, dem üblichen Verkehr zu entkommen. Besonders beliebt bei Bikern sind die vielen Stauseen im Sauerland, wo sich einige bekannte Biker-Treffs etabliert haben. Darüber hinaus finden Biker im Sauerland auch viele weitere interessante Ziele, wie z.B. den Kahlen Asten in Winterberg – Nordrhein-Westfalens zweithöchsten Gipfel (841m). Unsere ausgewählten Biker-Hotels bieten alles, was das Biker-Herz wünscht. Geführte Touren, Kurzübernachtungen, Unterstellmöglichkeiten, Trockenraum, Wasch- und Wartungsräume sowie Routen bis die Reifen blank sind. Die Hotels sind für Motorradfahrer/innen der perfekte Ort für einen sorgenfreien Motorradurlaub unter Freunden und Familie. Wir sehen uns als eine Gemeinschaft, die Motorradfahren genauso liebt wie unsere Gäste. Die BikersWorld besteht aus: Landgasthof Zum Burghof https://www.bikerbetten.de/hotel/landgasthof-zum-burghof Landhotel Müller https://www.bikerbetten.de/hotel/landhotel-mueller Landgasthof Haus zur Sonne https://www.bikerbetten.de/hotel/landgasthof-haus-zur-sonne Landhotel Mühlengrund https://www.bikerbetten.de/hotel/landhotel-muehlengrund-s
    Deutschland / Erzgebirge
    Das Haus mit dem besonderen Flair! Wir laden Sie recht herzlich in unser familiengeführtes Landhotel zu Heidelberg ein. Unser Haus mit seinem interessanten Ambiente liegt in landschaftlich reizvoller Lage im weltbekannten Kurort Seiffen im Mittleren Erzgebirge. Es bietet Ihnen Entspannung, Behaglichkeit und Komfort. Genießen Sie die kulinarischen Köstlichkeiten im gemütlichen, rustikal eingerichteten Restaurant. Im Gastraum, der 150 Personen Platz bietet und im behaglichen Bergstüb´l (40 + 30 Plätze) servieren wir erzgebirgische Spezialitäten. Die 29 Einzel- und Mehrbettzimmer sowie die Suite sind alle mit Dusche/WC, Selbstwahltelefon und TV, teilweise mit Balkon ausgestattet. Sauna und Solarium runden das komfortable Angebot ab. Morgens erwartet Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. GPS: N 50°38´26” - E 13°28´42”
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    Ralf

    Vielen Dank an Stefan und sein Team. Besser geht es nicht .Wir sind vom ersten Moment sehr freundlich empfangen worden,das Preis Leistungsverhältnis ist unschlagbar.Die Zimmer sind in einem super Zustand,genauso wie der Biergarten.Das Essen ist eine Wucht,wir waren auf jeden Fall nicht zum letzten mal hier. Der ideale Ausgangspunkt für Touren in den Spessart und die Rhön. Gruß aus dem Ruhrgebiet und macht weiter so.

    NEWS AUS DER MOTORRAD- UND REISEWELT

    Friedrichshafen – Die größte Motorradmesse Süddeutschlands startet vom 31. Januar bis 2. Februar 2025 in die nächste Runde. In insgesamt 10 Hallen serviert die Motorradwelt Bodensee mit über 300 ausstellenden Unternehmen und einem energiegeladenen Show-Programm die neusten Angebote und Trends rund um Motorräder, Roller, Trikes und Quads. „Wir freuen uns besonders darüber, dass wir das Action-Programm um zwei weitere Hallen ausbauen konnten“, betont Projektleiterin Petra Rathgeber. Neben bekannten Publikumslieblingen wie dem „Best Bike Award“ und der Reisehalle „Bikers Welcome“ stehen auch einige neue Highlights wie die BMW Burnout Shows und der Seitenwagen Show Race auf dem Programm. Wir sind natürlich dabei, ihr findet uns -> Halle B4 Stand 205   Öffnungszeiten und Preise Die Motorradwelt Bodensee findet von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar 2025 statt. Das Messegelände in Friedrichshafen ist am Freitag und am Samstag von 9 bis 18 Uhr, und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Freien Eintritt erhalten alle Erwachsenen, die mit dem Motorrad, Roller oder Quad anreisen und auf dem „Eisbärenparkplatz“ parken. Reguläre Tageskarten kosten online 14 Euro, ermäßigt 11 Euro. Das „Feierabend-Special“ bietet am Messe-Freitag und -Samstag ab 16 Uhr den Eintritt (inklusive Parken) für 11 Euro. Weitere Infos auf www.motorradwelt-bodensee.de, www.facebook.com/motorradweltbodensee un www.instagram.com/motorradwelt.bodensee.
    Reisende müssen sich von September 2024 bis Ende 2026 auf erhebliche Einschränkungen am Reschenpass auf der Tiroler Seite einstellen. Grund dafür sind umfangreiche Bauarbeiten an einer 400 Meter langen Steinschlaggalerie auf der Reschen-Bundesstraße, notwendig, um das Risiko von herabfallenden Felsbrocken zu minimieren. Wichtige Sperrtermine 2024: 8. Oktober bis 19. Dezember: Vollsperrung rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Die Umleitung für Motorräder und Pkw erfolgt über die Engadiner Straße (B184) und die Martinsbrucker Straße (B185), teilweise über Schweizer Gebiet. Lkw, Anhänger über 6,5 Meter und Busse über 13 Meter dürfen die Strecke nicht nutzen und müssen die Sperrzeiten abwarten oder weiträumig ausweichen. Wohnmobile sind nicht betroffen, jedoch sind Wohnwagen nur bis 6,5 Meter zugelassen. Hinweis zur Umleitung: Die Martinsbrucker Straße ist eine kurvige Bergstraße mit bis zu zehn Kehren und steilem Gefälle. Winterausrüstung, insbesondere Schneeketten, ist bei Schnee unerlässlich. Während der Wintersaison 2024/2025, vom 20. Dezember bis 9. März, bleibt der Reschenpass zweispurig befahrbar. Geplante Sperrzeiten 2025 und 2026: 10. März bis 2. Mai 2025: Umleitung für alle Fahrzeuge. Ab 6. Mai 2025: Einspuriger Verkehr mit Ampelregelung bis voraussichtlich September 2026. September bis November 2026: Tägliche Sperrung von 8 bis 18 Uhr für Asphaltierungsarbeiten. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
    BARDONECCHIA - Ab Mittwoch, dem 2. Oktober, gilt auf der Straße zum Sommeiller-Pass, von der Abzweigung der Scarfiotti-Hütte bis zum Pass, ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge. Das Verbot wurde von der Gemeinde ab dieser Woche bis zum Ende der Reparaturarbeiten am Straßenbelag verhängt. Am 25. September hatte das technische Büro der Gemeinde die Einrichtung eines Durchfahrtsverbots auf der Straße zum Sommeiller-Pass beantragt, um mit den Reparaturarbeiten an der Straße beginnen zu können. Um die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, wird die Zufahrt zum Sommeiller-Pass für Autos und Motorräder während der gesamten Dauer der Arbeiten untersagt sein. Das Unternehmen, das die Arbeiten durchführt, muss den Arbeitsbereich mit vorübergehenden vertikalen Schildern kennzeichnen, wie dies in der neuen Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben ist. Die Polizei wird die Straße während der Dauer des Fahrverbots kontrollieren und bei Verstößen gegen die Verordnung Bußgelder und Strafen verhängen.