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zuletzt aktualisiert 05.12.2025

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    Deutschland / Niederrhein/Ruhrgebiet
    Die Route der Industriekultur verbindet 25 Hochöfen, Gasometer und Fördertürme und führt den motorradfahrenden Besucher tief ins Herz des Ruhrpotts und seiner warmherzigen Bewohner. Als offizieller Startort der Route, die übrigens durch braune Schilder mit weißer Schrift ausgeschildert ist, fungiert die Zeche Zollverein in Essen. Ihr Förderturm ist das alte und neue Wahrzeichen des Ruhrgebietes. Man kann dort die Führung mitmachen oder einfach nur draußen umherspazieren. Oder im Restaurant in der Kokerei erst mal die Ruhrgebiets-Spezialität Pommes-Schranke vertilgen. Gestärkt fahren wir rüber nach Bochum, wo mit der Jahrhunderthalle der nächste Ankerpunkt wartet. Die Halle wurde 1902 als Gebläsehalle für die Hochöfen im Bochumer Gussstahlwerk gebaut und galt damals als eines der ersten Beispiele für einen rein zweckbestimmten Ingenieursbau. Ebenfalls in Bochum steht das Deutsche Bergbaumuseum, wo das Fördergerüst  der ehemaligen Zeche Germania schon von weitem grüßt. Der Besucher kann mit dem Förderkorb auf das Gerüst hinfauffahren und von oben weite Teile des Ruhrgebiets überblicken. Von Bochum aus wenden wir uns nach Norden und fahren an Herne vorbei nach Recklinghausen. Dort wartet das Umspannwerk. In dem 1928 errichteten Gebäude wird uns die Technik der Elektrizitätsverteilung erläutert, und fast überall heißt es: „Anfassen erwünscht!“ Danach bringt uns die B 225 hinüber nach Marl, wo sich auf dem Areal der früheren Chemischen Werke Hüls AG ein Chemiepark etabliert hat. Im Rahmen einer Führung erhalten wir Einblicke in die Welt der Chemie und können vom neunten Stock des Hochhauses die Aussicht auf das Ruhrgebiet und das Münsterland bewundern. Weiter geht es an Oer-Erkenschwick vorbei nach Waltrop, wo mit dem Alten Schiffshebewerk Henrichenburg ein ganz besonderer Leckerbissen wartet. Die Anlage wurde 1899 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht und zeigt heute die komplette Geschichte der Binnenschifffahrt und des Kanalwesens. Von Waltrop gelangen wir danach über Brambauer auf einem Nebensträßchen nach Dortmund-Bövinghausen zur Zeche Zollern. Über Asseln, Wickede und Kamen geht es weiter nach Hamm, wo auf der ehemaligen Zeche Maximilian 1984 die Landesgartenschau ausgerichtet wurde. Heute ist das Gelände ein beliebter Freizeitpark, sein Wahrzeichen der Gläserne Elefant, die in eine begehbare Plastik verwandelte frühere Kohlenwäsche. Wir verlassen nun das industrielle Ruhrgebiet und fahren auf der B 63 durch ein Stück reine Natur bis kurz vor Werl, um dort rechts nach Unna abzubiegen. Mit der 1859 erbauten ehemaligen Lindenbrauerei steht dort ein Kunst- und Kulturzentrum, dessen vielfältige  Gastronomie für eine gelungene Mittagspause auf unserer Tour sorgt. Und wieder geht es danach raus ins Grüne. Über Schwerte erreichen wir in Hagen-Eppenhausen den Hohenhof. Dieses hübsche Landhaus wurde 1908 vom späteren Bauhaus-Architekten Henry van de Velde für einen Hagener Kunstsammler gebaut und gilt als eines der wenigen erhaltenen Gesamtkunstwerke des Jugendstils. Vorbei am Handwerks-Freilichtmuseum in Hagen-Selbecke fahren wir anschließend über Wetter nach Witten, wo wir in den Stollen der Zeche Nachtigall typische Arbeitssituationen aus der Zeit des Kleinbergbaus sehen können. Die Route quert nun die Autobahn A 43 und  läuft die Henrichshütte in Hattingen an. Vor 150 Jahren gegründet, wurde sie 1987 stillgelegt und dient heute als lebendiges Museum mit einer Fläche von 50.000 Quadratmetern. Nicht ganz so groß, für Technikfans aber ein Muss, ist das Eisenbahnmuseum im Bochumer Stadtteil Dahlhausen. Rund 180 Fahrzeuge aus der Zeit von 1853 bis 1964 stehen dort. Die Weiterfahrt nach Mühlheim erfolgt auf der A 40. Dort angekommen, halten wir am Styrumer Wasserturm an. Der 1892 gebaute Turm beherbergt heute das Aquarius Wassermuseum, in dem der Besucher auf 14 Etagen in die Welt des Wassers, des Umwelt- und Gewässerschutzes eintaucht. Nur einen Katzensprung ist es hinüber nach Duisburg, unserem nächsten größeren Anlaufpunkt. Hier warten nämlich gleich drei Highlights der Route der Industriekultur: Der Innenhafen, heute ein interessantes Stadtquartier. Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt und der Landschaftspark Duisburg-Nord, ein rund um die alte Meidericher Eisenhütte entstandenes Parkgelände. Von Duisburg geht es ein Stück zurück nach Oberhausen, wo in der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg ein Industriemuseum der besonderen Art wartet: Riesige Kolosse wie Kokillen, Walzen und ein zehn Meter hoher und 53 Tonnen schwerer Dampfhammer begleiten uns die Welt der Schwerindustrie. Leichter geht es im Oberhausener Gasometer zu. 1929 als Gas-Zwischenspeicher gebaut, hat sich der Gasometer inzwischen zu einer der außergewöhnlichsten Ausstellungshallen Europas entwickelt. Von Oberhausen fahren wir hinüber nach Gelsenkirchen-Horst. Dort bildet der Nordsternpark ein perfektes Ende unserer Tour zwischen Kohle und Stahl. Das frühere Gelände der Zeche Nordstern wurde 1997 anlässlich der Bundesgartenschau in einen Landschaftspark umgestaltet. Roadbook: Essen – Bochum – Recklinghausen – Marl – Waltrop – Dortmund – Asseln – Wickede – Kamen – Hamm –  Werl – Unna – Hagen – Wetter – Witten – Hattingen – Dahlhausen – Essen – Mühlheim – Duisburg – Oberhausen – Gelsenkirchen (ca. 400 km) Highlight: Lecker Fritten Ob man alle 25  Punkte der Route der Industriekultur auf einmal abfährt, oder sich einzelne herauspickt ist egal, da sie für sich stehen und thematisch nicht voneinander abhängen. Die größeren unter ihnen halten ein gastronomisches Angebot bereit, das man während der Tour jederzeit an einer der ruhrgebietstypischen „Trinkhallen“ oder Pommesbuden ergänzen kann. Currywurst mit Pommes Schranke (Fritten mit Ketchup und Mayonnaise) ist der Klassiker. Motorradtreffs: Dortmund: Hohensyburg, Parkplatz am Hengsteysee zwischen Dortmund und Hagen. Duisburg: Treff Kaiserberg am Parkplatz. Essen: Haus Scheppen am Südufer des Baldeneysees. Road Stop, American Diner Restaurant mit Biergarten. Krefeld: Mo’s Bikertreff an der Niederrheinhalle, alles vom Bikerfrühstück bis zum Mantateller. Bottrop: Zur Grafenmühle, beliebter Treff am Rande der Kirchheller Heide. Gelsenkirchen-Horst: Motorradmuseum Rebuschat Karl am Kanal.
    Deutschland / Niederrhein/Ruhrgebiet
    Der Kabarettist Hans-Dieter Hüsch, berühmt für seine scharfe Zunge, stammte von Niederrhein. Diese urige Landschaft an der holländischen Grenze wird von den Seitenarmen des Rheins zerschnitten, was ihr eine unverwechselbare Romantik gibt. „Richtig hingucken“, empfiehlt Hüsch. Das gilt auch beim Motorradfahren. Autobahn A 57, Ausfahrt Alpen. Der Name klingt verwegen angesichts des Hauchs von einem Hügel, der die Lage des Ortes andeutet. Aber so isser halt, der Rheinländer. Freut sich über jede Erhebung. Auf einer mächtigen Stahlbrücke überqueren wir den Rhein, werfen einen Blick auf den Turm von Wesels Willibrordi-Kirche und folgen der Ausschilderung zur Stadtmitte. Dabei schlüpfen wir durch die massive Stadtmauer, die zusammen mit der Willibrordi-Kirche das einzige historische Überbleibsel Wesels bildet. Der Abzweig in Richtung Jachthafen und Ausee bringt uns hinab zum Rhein. Ein Abstecher in die Fluss-Idylle. Ein gepflasterter Fahrweg schlängelt sich am Ufer entlang und hält großartige Ausblicke bereit. Das Café-Restaurant Zum Jachthafen lädt auf seiner Terrasse zum ersten Stopp des Tages ein. Hinter Flüren dringen wir in die Welt der Altrhein-Arme ein. Ausschilderung Bislich. Auf einem schmalen, leicht kurvigen Sträßchen geht es an stillen Gewässern entlang. Bei diesen Altrhein-Armen handelt es sich um Wasserläufe, die der Hauptstrom irgendwann links liegen ließ. Jetzt sind es wahre Oasen der Ruhe. Trauerweiden hängen ihre Äste ins Wasser, Kühe grasen am Ufer, Angler warten auf Kundschaft. Ein leicht zu übersehendes Schild weist in Bislich den Weg nach Rees. Die Fahrbahn entfernt sich nun etwas vom Rhein. Ein Stück vor Rees besteigt sie dann den Deich und folgt auf den nächsten Kilometern seiner Krone. Prima Ausblick. Auf der linken Seite der Rhein, rechts Bauernhöfe. Leichte Wechselkurven, Tempo 70. Schneller geht es ohnehin kaum. Man würde ja sonst das Panorama verpassen. In Rees steht der Besuch des Ortskernes an. Sehr schön gemacht mit Kopfsteinpflaster und mehreren Cafés und Restaurants. In der Mitte gibt es Parkplätze fürs Motorrad. Wer direkt am Wasser pausieren möchte, sollte noch ein Stück weiterrollen bis zum Café Rheinterrassen. Dort sitzt man bei ausgezeichnetem Kaffee und Kuchen und kann in aller Ruhe die Rheinkähne beobachten. Kurz vor der Rheinbrücke zweigt die Route rechts ab nach Grietherort. Wieder Altrhein, wieder Deichkronen, wieder Bauernhöfe. Wie Stricknadeln bewegen sich die Mastspitzen der Schiffe durchs Gelände. Ein paar leichte Schräglagen, dann fädeln wir uns bei Bienen auf die B 8 ein. Über Emmerich nach Griethausen, dort geht es rechts ab nach Schenkenschanz. Altrhein pur. In puncto Stimmung das Glanzlicht der Tour. Das enge Sträßchen nimmt vollständig die Dammkrone ein. Flankiert wird es von Zäunen, die verhindern sollen, dass die schwarzweißen Kühe auf die Fahrbahn traben. Ein kleiner Jachthafen kommt in Sicht. Von dort aus tuckern die Boote gemütlich zum Hauptrhein vor. Was für ein Bild: Motor- und Segeljachten inmitten von Wiesen, Rindviecher auf Augenhöhe mit Freizeitkapitänen. Per Fähre geht es von Schenkenschanz hinüber nach Düffelward. Dort rechts ab nach Keeken. Nun folgt die Landetappe dieser Tour. Die Straße fädelt einen Bauernhof nach dem anderen auf, windet sich zwischen Kartoffeläckern und Getreidefeldern hindurch und gibt der Nase reichlich Gelegenheiten, sich an die unterschiedlichsten Duftmarken der Landwirtschaft zu gewöhnen. Kleve, dessen Namen auf den Begriff »Kliff« hinweist, begrüßt uns mit seinem farbenfroh angelegten Tierpark. Überragt wird die Stadt von der Schwanenburg. Der Weg nach Kalkar führt über historischen Boden: Unsere beiden Räder rollen auf der ehemaligen Via Romana. Zwar ist von den antiken Steinquadern heute nichts mehr zu sehen, doch kann man an dem schnurgeraden Verlauf der Straße erkennen, dass die Römer damals immer die direkte Verbindung zwischen zwei Punkten suchten. In Kalkar finden wir den städtebaulichen Höhepunkt des Tages vor. Denn der mittelalterliche Kern Kalkars ist nahezu naturgetreu erhalten. Im Quadrat rahmen gotische Giebel den Marktplatz ein, das prachtvolle Rathaus war zu seiner Bauzeit 1440 das größte nördlich von Köln. Heute ist sein Superlativ eher kulinarischer Natur: Auf der Terrasse des Ratskellers kann man bei leckerem Essen den Charme Kalkars auf sich wirken lassen. Der Tipp danach heißt Kalkarer Mühle. Sie ist am Marktplatz ausgeschildert und liegt ein paar hundert Meter entfernt. Der »Gallerieholländer« mahlt das Getreide in alter Tradition. In der Backstube gegenüber wird das Mehl zu Vollkornbrot verarbeitet. Das heutige alkoholfreie Abschlussbier zischen wir am Café Zur Rheinfähre ein. Es liegt bildhübsch direkt am Anleger der Fähre hinüber nach Bislich. An schönen Wochenenden stehen ständig mehrere Dutzend Motorräder davor. Den Sonnenuntergang genießen, mit den Kollegen plaudern – schöner kann ein Motorradtag kaum zu Ende gehen. Roadbook: Alpen – Büderich – Wesel – Flüren – Bislich – Rees – Emmerich – Griethausen – Schenkenschanz – Düffelward – Kleve – Kalkar – Xanten – Sonsbek – Alpen (ca. 180 km) Highlight: In die Länge gezogen Die Attraktion Emmerichs erreicht man auf der B 220 Richtung Kleve: die 1.187 Meter lange Hängebrücke. Die 12.500 Tonnen schwere Konstruktion wird von insgesamt 122 Tragseilen gehalten. Als Einzeldrähte aneinandergelegt ergäben sie eine Länge von ca. 10.000 Kilometern. Motorradtreffs Xanten: Gaststätte Zur Rheinfähre, direkt am Rheinufer, toller Blick auf den Fluss.
    Deutschland / Bayerischer Wald
    Wenn eine Motorradtour das Prädikat „abwechslungsreich“ verdient hat, dann diese: Vom venezianisch anmutenden Passau aus führt sie hinauf in die kargen Höhen des Bayerischen und Böhmerwaldes und hält dabei das ganze Spektrum des Motorradfahrens bereit. Sie ist rund 200 Kilometer lang, diese vielfältige Runde durch den südlichen Bayerischen Wald. Ab Passau rollt sie erst gemächlich ein Stück an der Donau entlang, um anschließend auf kurvenreichen Landsträßchen sportlich in Richtung tschechische Grenze und Nationalpark abzubiegen. Verspricht die Strecke entlang der Grenze Motorradspaß und Naturgenuss pur, fördert hingegen die berühmte Glasbläserstadt Zwiesel die Kultur zum Vorschein. Aber vor  dem Start zur Tour ist zuerst einmal ein Bummel zu Fuß angesagt. Und zwar durch die auf einer felsigen Landzunge zwischen Donau und Inn liegende Altstadt Passaus. Ein absolutes Muss. Passaus Häuser wurden nach einem verheerenden Brand im 17. Jahrhundert im so genannten Inn-Salzach-Stil wieder aufgebaut, der ihnen einen gewissen südländischen Charakter verleiht. Kein Wunder, wurden doch dafür extra die besten Baumeister aus Italien hergeholt. Passau ist eine der ältesten Städte nördlich der Alpen, da hier bereits die Römer und Kelten siedelten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt zum bedeutenden Warenumschlagsplatz und Ausgangspunkt der Donau-Personenschifffahrt. Heute wird Passau wegen seiner engen malerischen Gassen und seiner Lage am Wasser gerne mit Venedig verglichen. Die ersten Kilometer der Tour führen am linken Ufer der Donau entlang. Ausschilderung Obernzell. Wir legen die Maschine in sanfte Bögen und freuen uns über diesen entspannten Auftakt. In Obernzell links ab auf die B 388 nach Wegscheid. Weiterhin entspanntes Kurvenschwingen, rechter Hand fliegt der Ranna-Erholungssee vorüber. Ab Wegscheid wird es in puncto Fahrspaß dann aber interessant: Kurvenreich nimmt sich die Bergstraße die Höhen des Bayerischen Waldes vor und zirkelt in unzähligen Bögen und Windungen dem Städtchen Breitenberg entgegen. Die Route verläuft nun stetig bergauf, bergab. Motorradfahren in Reinkultur. Von rechts grüßen die Gipfel des Plöckensteins und des Hochsteins. Im Gut Riedelsbach in Neureichenau wartet ein Genuss ganz anderer Art: Im dortigen Brauerei-Museum findet mittwochs eine Brauereiführung mit Bierprobe und deftigem Mittagessen statt (www.gut-riedelsbach.de). Hinter Frauenberg zweigt nach rechts die Stichstraße hinauf zum Dreisesselberg ab. Nach einer kurvenreichen Fahrt erwarten uns oben ein Parkplatz und eine tolle Aussicht Weiter geht es durch Haidmühle, Bischofsreut und Philippsreut. Die Bergstraße zirkelt in ständig variierenden Radien durch dunkle tiefe Nadelwälder. Bayerischer Wald wie aus dem Bilderbuch. Wir kreuzen die von Passau nach Tschechien führende B 12 und rollen am Skizentrum Mitterfirmiansreut vorbei nach Mauth hinein. Dort können wir im Glasmacherhof nicht nur die Ergebnisse der Glasbläserkunst bewundern, sondern auch selbst einmal unser Können als Glasbläser versuchen. Der nächste Pflichtstopp findet in Neuschönau statt. Dort befindet sich im Hans-Eisenmann-Haus das Info-Zentrum des Nationalparks Bayerischer Wald. Tonbildschauen und Filme über den Park und seine Natur sowie Ausstellungen zum Thema  „Ökosystem Wald“ vermitteln anschaulich Bedeutung und Philosophie des Nationalparks. Ein Tipp am Rande: Von Neuschönau zweigt ein interessanter Abstecher hinauf zum Lusen-Parkplatz ab. Das Sträßchen führt durch dichten Wald und windet sich über den Ort Waldhäuser wieder zur Hauptroute hinab. Die nun folgende Etappe über Spiegelau nach Zwiesel ist das fahrerische Highlight dieser Tour. Zwar wartet sie mit wenig Höhenunterschied auf, dafür versorgt sie uns mit Kurven wie am Fließband. Gute Übersicht, gepflegter Belag – alles passt. Als Hauptort des Bayerischen Waldes ist Zwiesel vor allem durch seine hervorragenden Glasbläser bekannt. Diese stellten schon vor mehreren hundert Jahren Gläser für das bayerische Königshaus her. Ein Besuch in einer der vielen Glasbläsereien ist daher ein Muss. Anschließend geht es weiter in die reizvolle Kreisstadt Regen, wo uns die B 85 Richtung Passau aufnimmt. In Rinchach gibt es wieder etwas zu sehen: Das ruhige Feriendorf wird von seiner wunderschönen Barockkirche überragt. Das Bauwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ein Abstecher nach Schönberg hinein, einen Cappucchino auf dem italienisch anmutenden Marktplatz, dann weiter auf der B 85, die auf dieser Etappe auch „Bayerische Ostmarkstraße“ heißt. Diese Ferienstraße führt touristisch gesehen ein Mauerblümchendasein und ist entsprechend wenig befahren. Gut für uns, weniger gut für den Tourismus der Region. Vorbei an Thurmansbang, wo jeden Winter im Ortsteil Solla-Loh das berühmte Elefantentreffen stattfindet, gelangen wir nach Titting. Eine Handvoll letzter lockerer, Bögen, dann ist mit Passau der Ausgangspunkt dieser Tour erreicht. Highlight: Wer im Glashaus sitzt Lange Zeit galt der „Wald“ als entlegen und rückständig. Damals lebten die meisten Bewohner von einer kargen Landschaft, der Arbeit in Steinbrüchen oder vom Holzmachen. Glücklicherweise kam im Mittelalter die Herstellung von Glas auf. Das dazu benötigte Quarz wird noch heute in einem Gesteinszug gefunden, der zwischen dem Vorderen und dem Hinteren Wald verläuft. Die meisten Glashütten können besichtigt werden. Die bekanntesten unter ihnen stehen in der Umgebung von Bodenmais, Zwiesel, Spiegelau und Frauenau. Roadbook: Passau – Obernzell – Wegscheid – Breitenberg – Neureichenau – Haidmühle – Bischofsreut – Philippsreut – Mauth – Neuschönau – Spiegelau – Zwiesel – Schönberg – Thurmannsbang  – Titting – Passau (ca. 200 km) Motorradtreffs: Deggendorf-Frohnreut: Gasthof Wegmacherkurve, an der ehemaligen Bergrennstrecke der Ruselhochstraße. Schönberg: Hotel zur Post, am Marktplatz trifft man sich gerne vor und nach der Tour.
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    MOTORRAD HOTELS ENTDECKEN

    Mehr als 700 motorradfreundliche Hotels aus Deutschland und Europa warten auf Dich und Dein Motorrad. Die Motorrad Hotels bei BikerBetten sind die perfekte Basis für Deine Tour. Hier findest Du das passende Motorrad Hotel für Dich.

    P.S.: Unsere Hotelauswahl gibt es auch als Katalog - den BikerBetten Tourenplaner bekommst Du kostenlos bei vielen Motorradhändlern.

    Österreich / Tirol
    Da wo das Ötztal und das Inntal sich treffen, am Anfang des Ötztals, liegt ruhig auf 810m Sautens sowie auch unser Bikerhotel. Die zentrale Lage bietet ein Labyrinth an Motorradstrecken in alle Himmelsrichtungen. Allein schon die Anreise sorgt für höchstes Passvergnügen. Jürgen – der Chef des Hauses, selbst begeisterter Motorradfahrer, hat reichlilch Tipps und Tricks auf Lager. Er selbst oder einige seiner Tourenguides zeigen Euch die Geheimtipps unserer Region. Sommer-Postwochen vom 22.05.26 bis 19.09.26 1 Woche HP im DZ pro Person zum Preis von € 665,- Boxenstopp 3 Nächte / Wochenende mit Feiertag ausgenommen vom 22.05.26 bis 26.09.26 pro Person im DZ mit HP € 315,- Schnäppchenwoche Bleib 7 Zahl 6 vom 19.09.26 bis 03.10.26 1 Woche HP im DZ pro Person zum Preis von € 570,- Singlewochen OHNE EINZELZIMMERZUSCHLAG vom 19.09.26 bis 03.10.26 1 Woche HP im DZ pro Person zum Preis von € 665,- Saisonfinale – ab 3 Nächte ab 3 Nächte vom 26.09.26 bis 03.10.26 4 gängige Wahlmenus - alkoholfreie Getränke und der Wein beim Abendessen im Preis inbegriffen Action- und Tourenprogramm mit dem Ötzirider Preis pro Person im DZ € 315,- Preise zzgl. 5,00 Euro Ortstaxe/Person/Tag ab 15 Jahre GPS: N 47°12´39“ - E 10°51´55“
    Österreich / Oberösterreich
    Das F-Hotel in Hörsching ist die perfekte Unterkunft für Motorradfahrer. Mit seiner günstigen Lage, sicheren Parkmöglichkeiten und der herzlichen, unkomplizierten Atmosphäre bietet es alles, was man nach einer langen Tour braucht. Ob für einen kurzen Zwischenstopp oder einen längeren Aufenthalt – hier fühlen sich Biker willkommen und bestens aufgehoben.
    Deutschland / Romantischer Rhein
    Hotel - Restaurant - Wellness - Beauty Genießen Sie die Fahrt entlang des Rheins, zwischen Wald und Reben und kehren Sie ein! Ein Domizil zum Wohlfühlen und Entspannen. Erleben Sie Tradition, Romantik, Wein & Wellness in Berg's Alte Bauernschänke. Das historische Haus bietet Charme und Komfort und lädt ein zum Entspannen und Wohlfühlen. Frische regionale Küche und der Genuss hauseigener Weine runden den Tag in vollendeter Form ab. Jedes Zimmer ist individuell gestaltet und mit klassischen Möbeln, Teppichboden sowie einer separaten Sitzecke ausgestattet. Wenn es Sie nach draußen zieht, dann erstmal nicht so weit weg, denn das Hotel, das sich über drei Gebäude erstreckt, hat einiges im Programm. So erwartet Sie die Alte Bauernschänke zum Essen: Gerichte mit saisonalen und regionalen Zutaten stehen hier in historischem Ambiente auf dem Speiseplan. In der Weinhandlung finden Sie die dazu passenden Tropfen – perfekt auch als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Und im Wellnessbereich des Hotels können Sie nach Herzenslust entspannen: z.B. bei einer Massage oder in der Saunawelt u.a. mit (Biosauna, Dampfbad, Finn. Sauna), Ruheräume - auch mit Wasserbett,  große Dachterrasse, Regendusche. Zieht es Sie doch weiter hinaus, ist auch der Weg in die Natur nicht weit. Weitere Unterstellplätze für Motorräder vorhanden! GPS: N 49°59´18” - E 7°52´05”
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    Ralf

    Vielen Dank an Stefan und sein Team. Besser geht es nicht .Wir sind vom ersten Moment sehr freundlich empfangen worden,das Preis Leistungsverhältnis ist unschlagbar.Die Zimmer sind in einem super Zustand,genauso wie der Biergarten.Das Essen ist eine Wucht,wir waren auf jeden Fall nicht zum letzten mal hier. Der ideale Ausgangspunkt für Touren in den Spessart und die Rhön. Gruß aus dem Ruhrgebiet und macht weiter so.

    NEWS AUS DER MOTORRAD- UND REISEWELT

    Friedrichshafen – Die größte Motorradmesse Süddeutschlands startet vom 31. Januar bis 2. Februar 2025 in die nächste Runde. In insgesamt 10 Hallen serviert die Motorradwelt Bodensee mit über 300 ausstellenden Unternehmen und einem energiegeladenen Show-Programm die neusten Angebote und Trends rund um Motorräder, Roller, Trikes und Quads. „Wir freuen uns besonders darüber, dass wir das Action-Programm um zwei weitere Hallen ausbauen konnten“, betont Projektleiterin Petra Rathgeber. Neben bekannten Publikumslieblingen wie dem „Best Bike Award“ und der Reisehalle „Bikers Welcome“ stehen auch einige neue Highlights wie die BMW Burnout Shows und der Seitenwagen Show Race auf dem Programm. Wir sind natürlich dabei, ihr findet uns -> Halle B4 Stand 205   Öffnungszeiten und Preise Die Motorradwelt Bodensee findet von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar 2025 statt. Das Messegelände in Friedrichshafen ist am Freitag und am Samstag von 9 bis 18 Uhr, und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Freien Eintritt erhalten alle Erwachsenen, die mit dem Motorrad, Roller oder Quad anreisen und auf dem „Eisbärenparkplatz“ parken. Reguläre Tageskarten kosten online 14 Euro, ermäßigt 11 Euro. Das „Feierabend-Special“ bietet am Messe-Freitag und -Samstag ab 16 Uhr den Eintritt (inklusive Parken) für 11 Euro. Weitere Infos auf www.motorradwelt-bodensee.de, www.facebook.com/motorradweltbodensee un www.instagram.com/motorradwelt.bodensee.
    Reisende müssen sich von September 2024 bis Ende 2026 auf erhebliche Einschränkungen am Reschenpass auf der Tiroler Seite einstellen. Grund dafür sind umfangreiche Bauarbeiten an einer 400 Meter langen Steinschlaggalerie auf der Reschen-Bundesstraße, notwendig, um das Risiko von herabfallenden Felsbrocken zu minimieren. Wichtige Sperrtermine 2024: 8. Oktober bis 19. Dezember: Vollsperrung rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Die Umleitung für Motorräder und Pkw erfolgt über die Engadiner Straße (B184) und die Martinsbrucker Straße (B185), teilweise über Schweizer Gebiet. Lkw, Anhänger über 6,5 Meter und Busse über 13 Meter dürfen die Strecke nicht nutzen und müssen die Sperrzeiten abwarten oder weiträumig ausweichen. Wohnmobile sind nicht betroffen, jedoch sind Wohnwagen nur bis 6,5 Meter zugelassen. Hinweis zur Umleitung: Die Martinsbrucker Straße ist eine kurvige Bergstraße mit bis zu zehn Kehren und steilem Gefälle. Winterausrüstung, insbesondere Schneeketten, ist bei Schnee unerlässlich. Während der Wintersaison 2024/2025, vom 20. Dezember bis 9. März, bleibt der Reschenpass zweispurig befahrbar. Geplante Sperrzeiten 2025 und 2026: 10. März bis 2. Mai 2025: Umleitung für alle Fahrzeuge. Ab 6. Mai 2025: Einspuriger Verkehr mit Ampelregelung bis voraussichtlich September 2026. September bis November 2026: Tägliche Sperrung von 8 bis 18 Uhr für Asphaltierungsarbeiten. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.
    BARDONECCHIA - Ab Mittwoch, dem 2. Oktober, gilt auf der Straße zum Sommeiller-Pass, von der Abzweigung der Scarfiotti-Hütte bis zum Pass, ein Durchfahrtsverbot für Kraftfahrzeuge. Das Verbot wurde von der Gemeinde ab dieser Woche bis zum Ende der Reparaturarbeiten am Straßenbelag verhängt. Am 25. September hatte das technische Büro der Gemeinde die Einrichtung eines Durchfahrtsverbots auf der Straße zum Sommeiller-Pass beantragt, um mit den Reparaturarbeiten an der Straße beginnen zu können. Um die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, wird die Zufahrt zum Sommeiller-Pass für Autos und Motorräder während der gesamten Dauer der Arbeiten untersagt sein. Das Unternehmen, das die Arbeiten durchführt, muss den Arbeitsbereich mit vorübergehenden vertikalen Schildern kennzeichnen, wie dies in der neuen Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben ist. Die Polizei wird die Straße während der Dauer des Fahrverbots kontrollieren und bei Verstößen gegen die Verordnung Bußgelder und Strafen verhängen.