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Achenpass
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Deutschland | Oberbayern

Achenpass

Höhe: 941m
Länge: 23km
Schwierigkeit: Leicht
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zuletzt aktualisiert 24.04.2024

Achenpass – Transitstrecke von Bayern nach Tirol

Rund 60 Kilometer südlich von München und nur 5 Kilometer südlich von Rottach-Egern am Tegernsee beginnt die Achenpassstraße im oberbayerischen Kreuth. Die Bergstraße führt durch die oberbayerischen Voralpen und dort durch das Mangfallgebirge direkt nach Süden und damit in Richtung Achensee. Der Pass selbst liegt auf der deutschen Seite, knapp 1 Kilometer von der Grenze zu Österreich entfernt. Der Achenpass, einer von über 1.000 Alpenpässe und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf der BikerBetten.de, ist die schnellste und bequemste Transitstrecke von Oberbayern und vom Allgäu aus, um Tirol und dort das Zillertal, den Wilden Kaiser und das Inntal zu erreichen. Genau wegen seiner Praktikabilität wird die Schönheit der Strecke über den Achenpass kaum wahrgenommen, was diese Bergroute wirklich nicht verdient hat. Zudem ist über die Aachen Passstraße der Sylvensteinsee zu erreichen. Dieser Bergsee wird von der Isar durchflossen, bevor die sich gen Norden wendet, um über Bad Tölz und durch München hindurch in die Donau zu münden.

 

 

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Steckbrief Achenpass

LandDeutschland
RegionOberbayern
Passhöhe941 m
Länge23 km
Maximale Steigung14
WintersperreTageweise möglich
BasisorteKreuth - Achenkirch (A)
Koordinaten47.604589, 11.635911
MautNein
BelagGeteert
SackgasseNein
SchwierigkeitLeicht
Sterne
Achenpass
© alpenpass.com

Tips aus unserem Shop:

Achenpass Südrampe, Achensee
© Eberhard Nowatzki

Achenpass – vom Tegernseetal ins Achental

Urkundlich erwähnt werden das Achental und der Achenpass erstmals im Jahr 1140, wobei es bei dem Dokument um die Übertragung von Landrechten ging. Die Bedeutung des Achenpasses, der damals noch ein schmaler Fußweg war, nahm im Mittelalter kontinuierlich zu. 1492 wurde mit dem Ausbau der Trasse begonnen, weil der vorhandene Weg nicht mehr ausreichte, um die großen Mengen Salz von Hall nach München zu transportieren. 1495 war die gesamte Strecke befestigt und konnte von da an durchgängig mit Fuhrwerken befahren werden. Allerdings wurde auch gleich eine Maut erhoben. Trotzdem wurde der Achenpass zu einer bedeutenden Handelsroute zwischen Österreich und Deutschland, die auch von Weinhändlern aus Italien und von Geschäftsleuten aus Südtirol gerne genutzt wurde.

Schon damals war die Trasse eine signifikante Konkurrenz für das Inntal. Außerdem waren das Achtal und vor allem der alpine Teil des Mangfallgebirges ein beliebtes königliches Jagdrevier. Deshalb wurde Ende des 16. Jahrhunderts ein Antrag auf Reparatur und Ausbau der Achenpassstraße abgelehnt. So sollte vermieden werden, dass das lukrative Verkehrsaufkommen im Inntal nachlässt und der große Wildbestand am Pass wegen der Arbeiten in ruhigere Gebiete abwandert. Die Straße war in einem derart desolaten Zustand, dass Fuhrwerke bis um 1850 nicht um das Ufer des Achensees fahren konnten, sondern mit Fähren transportiert werden mussten.

Als 1806 Napoleon I. indirekt die Macht in Bayern und Tirol übernahm, wurde der Achenpass zur strategischen Route des Militärs. Entlang der Strecke wurden Verteidigungsanlagen gebaut, die die Herrschaft über das Gebiet sicherstellen sollten. 1915 wurden erste Reparaturen an der Passstraße durchgeführt. Im Herbst desselben Jahres war die Trasse so weit wiederhergestellt, dass sie von Pkw und kleinen Lkw befahren werden konnte. 1938 begann der asphaltierte Ausbau des Achenpasses. Kriegsbedingt wurde dieses Projekt 1942 abgebrochen. Fast fertiggestellt war der Seehoftunnel, der Teil der Bergstraße ist. Dieser Tunnel wurde zum Bau von Flugzeugteilen durch die Messerschmitt-Werke genutzt.

Nach Kriegsende wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Zum 01. Januar 1949 wurde der Achenpass offiziell in das Verzeichnis der österreichischen Bundesstraßen aufgenommen. 1950 erfolgten die Fertigstellung und Freigabe des Seehoftunnels. Der durch seine zahlreichen Serpentinen bekannte Abschnitt von Wiesing zur Kanzelkehre und weiter nach Maurach konnte im Frühjahr 1955 fertiggestellt werden. Es folgten die verbliebenen Streckenabschnitte, sodass 1964 die gesamte Passstraße modern ausgebaut und befestigt war.

Interessant ist, dass die Achenseestraße in Österreich offiziell in Strass im Zillertal beginnt und nach 33,52 Kilometern am Achenpass endet.

 

Verlauf der Achenpassstraße

Die Achenpassstraße beginnt in Deutschland offiziell in Kreuth und endet im österreichischen Achenkirch, wobei sich die deutsche Straßenmeisterei nur bis zur Landesgrenze verantwortlich fühlt, also bis etwa 1 Kilometer hinter dem Pass. Von Kreuth führt die Bundesstraße 307 weiter nach Wildbad Kreuth und nach Glashütte, einem kleinen Ort mit gerade einmal 70 Einwohnern. Nur gut 1 Kilometer weiter erwartet Dich der Achenpass auf 941 Metern. Die Bergstraße verläuft ab hier als österreichische Bundesstraße 181 zuerst auf der Grenzlinie zwischen Deutschland und Österreich, bis

sie bei Achenwald-Grenze ihren Verlauf nach Südosten ändert. Vorbei an der Gemeinde Achenwald endet diese Route nach 23,9 Kilometern in Achenkirch.

 

Highlights am Achenpass

Hast Du Wildbad Kreuth erreicht, kannst Du als Fischliebhaber vom Wanderparkplatz oder vom Siebenhüttenparkplatz nach links abbiegen, die Weißach überqueren und so zur Herzoglichen Fischzucht Wildbad Kreuth gelangen. Hier versorgst Du Dich mit frischem Fisch oder mit rauchwarmen Forellen, die eine besonders leckere Brotzeit abgeben. Schon wegen der erstklassigen Aussicht ist ein Zwischenstopp am Wanderparkplatz am Achenpass quasi ein Muss. Überquerst Du die Grenze nach Österreich, zweigt nach etwa 1 Kilometer rechts eine Seitenstraße ab, die an der Grenze wieder B 307 wird. Diese führt Dich zur Staumauer am Sylvensteinspeichersee. Der malerische Stausee wird von der Isar durchflossen und ist ideal für eine sommerliche Erfrischung, denn das Wasser besitzt eine exzellente Qualität.

 

Aussichtspunkte & Sehenswertes an der Bergroute zum Achenpass

Es sind entlang der Passstraße mehrere Wanderparkplätze eingerichtet, denn das Mangfallgebirge gehört zu den schönsten Wanderrevieren im deutsch-österreichischen Alpengebiet. Fast alle Parkplätze wurden an markanten Punkten platziert, die entweder eine famose Aussicht oder eine Attraktion in der Nähe bieten. Beim Wanderparkplatz in Wildbad Kreuth ist dies die Herzogliche Fischzucht, bei dem am Achenpass sind es der Pass und die zauberhaft schöne Aussicht über weite Teile der Alpenregion. Bei Kilometer 14 triffst Du kurz vor Achenwald auf einen Shop, der im Prinzip immer geöffnet hat, weil offen zugängliche Automaten mit Lebensmitteln und Getränken aufgestellt sind. Kaum 300 Meter weiter erwartet Dich ein Kiosk und die Traditionsschneiderei Parzinger. Hier kannst Du ein schickes Dirndl oder für ihn – ein Trachtenhemd kaufen.

 

Schlussgedanken zum Achenpass

Der Achenpass erfährt deutlich weniger Beachtung, als er eigentlich verdient hat. Als Transitstrecke von Oberbayern nach Tirol ist der Achenpass quasi zur Selbstverständlichkeit geworden. Du solltest Dir aber die Zeit nehmen und auf einigen der Parkplätze einen Zwischenstopp einlegen, die Schönheit dieser Bergregion auskosten. Für Fahranfänger ist diese Passstraße zudem eine ideale Herausforderung, auf der es möglich ist, binnen kurzer Zeit viel Erfahrung zu sammeln.

 

 

FAQ

 

Was ist am Achenpass zu beachten?

Der Winterdienst am Bergpass funktioniert so gut, dass die Passstraße nur bei extrem schwerem Schneefall oder bei starkem Eisregen kurzfristig gesperrt wird, bis die Passage wieder sicher ist. Auf der österreichischen Seite besteht ein aktives Fahrverbot von Kilometer 0,9 bis zur deutschen Grenze für alle Fahrzeuge über 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht. Die Gebäude der Grenzbehörden am Pass sind noch immer vorhanden, nur kontrolliert werden Grenzgänger hier nicht mehr. Allerdings nutzen die zuständigen Polizeistationen aus beiden Ländern die Gegebenheiten, um gelegentlich Verkehrskontrollen durchzuführen.

 

Welche Einkehrmöglichkeiten gibt es an der Achenpassstraße?

  • Im kleinen Ort Glashütte wurde auf dem Fundament der ehemaligen Glasbläserei der Gasthof Glashütte errichtet, der bis in die Gegenwart seine Gäste mit Köstlichkeiten aus der Region verwöhnt. Übrigens steht gleich neben dem Gasthof mit Zimmervermietung die niedlich kleine Kirche Mariä Heimsuchung, die von den rund 70 Einwohnern prachtvoll dekoriert wurde.
  • Bei Kilometer 14,5, zwischen Shop und Kiosk erwartet Dich auf der linken Fahrbahnseite das Grenzstüberl Degeser, ein Lebensmittelgeschäft, das über eine kleine Terrasse mit rustikalen Bänken verfügt.

 

Gibt es eine Webcam am Achenpass?

Mehrere Webcams stehen zur Auswahl, wobei die meisten von Behörden betrieben werden. So auch die auf einen unfallträchtigen Abschnitt der B 181:

Weitere Achenpass Webcams sind:

Achenpass, Kanzelkehre
© Eberhard Nowatzki

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Die Wallberg-Panoramastraße, eine von über 1.000 Alpenpässe und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf der BikerBetten.de, gehört zu den schönsten Bergstraßen in Süddeutschland. Mit Steigungen bis zu zwölf Prozent führt sie zunächst an romantische Bergwälder und wuchtigen Felswänden vorbei, bis sie am Wallbergmoos auf 1117 Metern ihren Höhepunkt erreicht. Die Straße ist zwar nur knapp vier Kilometer lang, kann jedoch mit ihrer Panoramaaussicht auf das darunter liegende Tegernseer Tal punkten. Die Befahrung der Privatstraße ist mautpflichtig (5,00 € / Stand 2023). Um die Pflege der Wallberg Panoramastraße kümmert sich der Verkehrsverein Rotach-Egern. Die Maut für die Wallberg-Panoramastraße dient dem Erhalt dieser Strecke, die in den 1930er Jahren unter mühevollen Bedingungen angelegt wurde. Sprengungen und Erdaushub waren nötig, um den massiven Grundausbau mit Brücken und Durchlässen aus Naturstein zu errichten. Die Gebühr ist direkt an der Wallbergbahn-Talstation an dem Kassenautomaten zu entrichten. Direkt nach dem Bezahlen öffnet sich die Schranke und der Fahrspaß kann auf der Wallbergstraße beginnen. Oben am Wallbergmoos angekommen, kann das Motorrad auf dem kostenlosen Parkplatz abgestellt werden, um die Aussicht - bei gutem Wetter bis zur Zugspitze - in Ruhe zu genießen. Wer mag, kann auch einen kleinen Spaziergang einlegen oder sich im Berggasthaus Wallbergmoos Alm stärken, bevor es auf gleichem Wege wieder zurück ins Tal geht. Die Wallbergstraße ist im Winter gesperrt. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unsere BikerBetten Motorradkarte Deutschland Süd. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Weitere Motorradtouren in Oberbayern findet man über unsere Motorrad Touren Suche. Passende Oberbayern Motorrad Hotels findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Motorradtouren durch Oberbayern? Das sind unsere Highlights für Euch: Wenn der Dachstein ruft Deutsche Alpenstraße Auf Promi-Tour durch Deutschland ÜBRIGENS: Wer die Wallberg Panoramastraße fahren möchte, sollte sich unsere Motorradtour " Wo Bayern am bayerischsten ist" unter die Räder nehmen. Die Tour lässt sich perfekt mit der Panoramastraße kombinieren.
Höhe: 1117m
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Höhe: 1127m
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Kesselbergstraße: Ausflugspass im südlichen Bayern Die Kesselbergstraße ist die Passstraße zwischen Kochelsee und Walchensee, heute Bundesstraße 11. Die Kesselbergstraße ist sowohl eine seit Jahrhunderten genutzte Transitroute zwischen Bayern und Österreich als auch eine beliebte und vor allem an Sommerwochenenden stark frequentierte Ausflugsstraße. Die starke Nutzung der Kesselbergstraße und die dadurch entstehenden Probleme haben am Kesselberg allerdings auch zu vielen Problemen und zu einigen starken Einschränkungen insbesondere für Motorradfahrer geführt. Da der Walchensee, der das südliche Ende der Kesselbergstraße markiert, um rund 200 Meter höher liegt als der Kochelsee, ist die Nordrampe wesentlich länger, steiler und kurvenreicher als die Südrampe. Die Geschichte der Straße am Kesselberg Der Passübergang über den Kesselberg wurde bereits in vorgeschichtlicher Zeit als Fernhandelsweg vom Voralpenland ins obere Isartal genutzt. Die meiste Zeit hindurch war er allerdings nur ein schmaler Saumpfad, der von Tragtierkolonnen überquert wurde. Schon 1492 wurde aber eine erste, mit Fuhrwerken befahrbare Straße über den Kesselberg gebaut, die eine Verbindung auf der wichtigen Fernhandelsroute zwischen München und Venedig darstellte. Im 17. Jahrhundert überquerte eine Postroute der Taxispost die Kesselbergstraße, die zu dieser Zeit noch stellenweise Steigungen von über 21 Prozent hatte. Von 1893 bis 1897 wurde die Kesselbergstraße über den Kesselberg auf Veranlassung von Prinzregent Luitpold durch das Königliche Straßen- und Wasserbauamt Weilheim mit einer weitgehend neuen Trasse ausgebaut, die im Wesentlichen dem Verlauf der heutigen Bundesstraße 11 entspricht. Diese wurde während der vergangenen Jahrzehnte mehrmals neu ausgebaut, um den modernen Anforderungen und dem starken Verkehrsaufkommen zu genügen. Die legendären Kesselbergrennen In den Jahren 1905 und 1907 fanden die ersten Autorennen am Kesselberg statt, von 1928 bis 1935 sogar regelmäßig in jedem Jahr. Die "Kesselbergrennen" unter Beteiligung von Rennlegenden wie Rudolf Caracciola oder Hans Stuck, die sowohl mit Autos als auch mit Motorrädern gefahren wurden, waren für das Naziregime nicht nur eine volkstümliche Unterhaltung, sondern auch eine Möglichkeit, die technologische Überlegenheit Deutschlands zu demonstrieren. Die legendären Kesselbergrennen tragen neben der ausflugstauglichen Entfernung zu München (nur rund 70 km sind es von der Münchener Innenstadt bis zum Straßenbeginn bei Kochel) dazu bei, den Kesselberg zu einer der beliebtesten Ausflugsrouten für Motorradfahrer im südlichen Bayern zu machen. Vor allem die Nordrampe der Kesselbergstraße ist mit ihren zahlreichen, dicht aufeinander folgenden Kurven und der Aussicht auf den Kochelsee eine schöne Panoramastrecke. Die Südrampe ist etwas weniger steil und weniger kurvig, aber mit ihrer Aussicht auf den Walchensee ebenfalls sehr schön. Von hier aus kann man entweder über Garmisch-Partenkirchen nach München zurück fahren oder die Reise über Mittenwald und den Scharnitzpass nach Tirol fortsetzen. Damit ist der Kesselberg auch eine attraktive Option für eine längere Reise. Obwohl die Kesselbergstraße über den Kesselberg mit einer maximalen Steigung von acht Prozent nicht besonders steil ist und auch die Passhöhe mit gut 850 Metern nicht sonderlich beeindruckend ausfällt, gilt sie mit ihren scharfen Kehren und der schönen Ausicht auf Kochelsee und Walchensee als eine der schönsten Passstraßen im bayerischen Alpenvorland. Einen besonders schönen Blick hat man vom Parkplatz auf halber Höhe der Nordrampe. Neben ihrer Bedeutung als überregionale Transitstrecke ist die Kesselbergstraße auch ein beliebtes Ausflugsziel, was insbesondere an Wochenenden im Sommer immer wieder zu einem erheblichen Verkehrsaufkommen führt. Geschwindigkeitsbeschränkung und Motorradsperre Die Kesselbergstraße ist seit Jahrzehnten vor allem bei Motorradfahrern beliebt, von denen einige wenige einen risikoreichen Fahrstil pflegen, auch zu illegalen Rennen ist es immer wieder gekommen. Eine Reihe von Kreuzen, die an Unfallopfer erinnern, säumen die Kesselbergstraße und erinnern an die Gefährlichkeit des Kesselbergs. Um das Unfallrisiko und die Lärmbelästigung zu verringern, gilt auf der gesamten Kesselbergstraße eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. An Wochenenden und an Feiertagen ist die Kesselbergstraße gespeert. Hier gilt eine Motorradsperre in Richtung Süden, die Kesselbergstraße darf dann mit dem Motorrad also nur bergab, vom Walchensee in Richtung Kochelsee, befahren werden. Um gefährliche Überholmanöver zu verhindern, sind stellenweise Fahrbahntrenner und Rüttelstreifen installiert, die Polizei kontrolliert häufig.
Höhe: 858m

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