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Deutschland

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von
Martin Schempp

Motorrad Hotels Deutschland

 

Motorradhotels Deutschland: leckere Hausmannskost

Der Deutsche isst, um zu leben – der Franzose lebt um zu essen. Ein alter Spruch, gewiss. Aber ein Spruch voller Wahrheit. Nicht nur, dass wir Deutsche den Genuss bei Tisch nicht gerade erfunden haben, nein, auch die die deutsche Küche an sich zählte noch nie zu den Spitzenreitern in Europa. Zwar hat sich diesbezüglich in den letzten Jahren einiges getan, doch die Crème de la Crème der Restaurants findet man nicht unbedingt in Deutschland. Ein Blick in den renommierten Michelin-Gastronomieführer beweist es: 670 Sternerestaurants in Frankreich stehen 350 Etablissements in Deutschland gegenüber.

Speist man deshalb in Motorradhotels in Deutschland schlecht? Nein, um Himmels Willen! Ganz im Gegenteil. Die deutsche Küche bringt in der Regel eine konstant ordentliche Qualität auf den Tisch. Schmackhafte Hausmannskost, vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis, gute Zutaten. Was ihr halt grundsätzlich fehlt, ist die Raffinesse der südländischen Küche. Kein Wunder, ging es doch im kalten europäischen Norden seit hunderten von Jahren vor allem ums Überleben und weniger um den Genuss. Wie sollte sich da eine Feinschmeckerküche etablieren?

Ohnehin lässt sich generell ein kulinarisches Nord-Südgefälle in Europa feststellen – wer in Motorradhotels in Deutschlands nächtigt, wird dies bemerken. Je milder das Klima, desto bessere Nahrung stand vor hunderten von Jahren zur Verfügung, desto mehr konnten sich die Menschen damals der Freude am Essen widmen. So dürfte auch der Biker bei Übernachtungen in Motorradhotels in Deutschland feststellen: Die süddeutsche Küche ist meist vielfältiger und spannender- sorry Norddeutschland - als die norddeutsche.

Aber ganz egal, wohin die Reise geht - wir Biker können uns in keiner Weise beklagen, wenn wir in einem Motorradhotel in Deutschland Pause machen. Ob Fleisch, Fisch oder vegetarisch – die Vielfalt des Angebotes ist in Europa unerreicht. Lunchpakete für die große Tagestour sind in den Motorradhotels Deutschland die Regel, unterwegs warten Gelegenheiten zur Mittagspause jeglicher Kategorie, von der Pommesbude bis zur Hotelküche reicht das Angebot.

 

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Motorrad Hotels Deutschland

Deutschland / Erzgebirge
Landhaus im Hotel-Charakter, alle Zimmer und Appartements eingerichtet mit Dusche/WC und TV. Das Bikereldorado Erzgebirge garantiert durch kurvenreiche Straßen die Abwechslung von Berg und Tal, kombiniert mit Stätten der Geschichte des sächsischen Motorradbaus. Bei uns findet ihr die schönsten Strecken vor der Haustür. Wir heißen euch herzlich willkommen im Bergidyll!
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Deutschland / Sauerland
Wir mögen Gastfreundschaft, gutes Essen, Medelon und das Sauerland – sogar so sehr, dass wir das alles zu unserem Beruf gemacht haben und zwar schon in der fünften Familiengeneration! Kommen Sie zu uns in Müllers Landhotel: zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Motorrad! Wir freuen uns sehr darauf, Ihnen unbeschwerte Tage bei uns zu bereiten! Da wir selber überzeugte Biker sind, freuen wir uns darauf, Ihnen Tipps für schöne Routen durch unsere Heimat zu verraten – wenn Sie und unsere Zeit es erlauben, kommen wir sogar mit! Unser Hotel gehört zu den zertifizierten Sauerländer Wandergasthöfen und zur ebenfalls zertifizierten Bikers World Sauerland. stilvolle Designerzimmer sehr gute und bekannte Küche flotter Service gemütliche Bierstube & Restaurant Gruppen bis 35 Personen
Deutschland / Bayern
In einer atemberaubenden und ruhigen Naturlandschaft zwischen der fränkischen und schwäbischen Alb heißen wir alle Biker herzlich willkommen. Wir befinden uns direkt zwischen Dinkelsbühl, der schönsten Altstadt Deutschlands (FOCUS) und Nördlingen im UNESCO Global Geopark Ries. Hier erwarten Sie nicht nur moderne Zimmer und Suiten, sondern auch unser neues Restaurant, der idyllische Biergarten unter Kastanienbäumen und ein kleiner Spabereich mit Pool und Sauna. Für Ihre Motorräder haben wir ein trockenes Plätzchen direkt am Haus. Gut gestärkt nach dem Frühstück können Sie Ihre Tour fortsetzen oder die umliegende Hesselberg- Region erkunden und ein paar Tage bei uns verbringen. Wir freuen uns auf gesellige Bikergäste!
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Alles Wichtige im Überblick

 

Motorradhotel in Deutschland

Möchtest du dich vorab oder währenddessen über Deutschland informieren? Dann empfehlen wir unsere Motorrad Reiseführer:

 

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Motorrad Touren Deutschland

Deutschland / Weserbergland
Die Deutsche Märchenstraße führt durch eines der für Motorradfahrer attraktivsten deutschen Mittelgebirge, das Weserbergland. Entspannte Flusskilometer wechseln sich ab mit knackigen Bergpassagen und garantieren Motorradspaß pur. Eigentlich startet und endet die Deutsche Märchenstraße nicht im Weserbergland. Sie beginnt in Hanau, der Geburtststadt der Gebrüder Grimm, der weltberühmten deutschen Märchenonkel, und geht in Bremen am Denkmal der Stadtmusikanten ins Ziel. Unterwegs legt sie jedoch einen beträchtlichen Teil ihrer Route entlang der Weser zurück. Man trifft dort auf den Lügenbaron Münchhausen, den Rattenfänger von Hameln und das Dornröschen. Weshalb also nicht das Weserbergland auf den Spuren der deutschen Märchen durchqueren? Los geht unsere Motorradtour an der Weser entlang in Hannoversch Münden, dort wo Fulda und Werra zusammenfließen und die Weser bilden. Ein Bummel durch die fachwerkgesäumten Gassen der Altstadt ist ein Muss. Man braucht sich ja nicht gleich vom berüchtigten Wunderheiler Doktor Eisenbarth ohne Betäubung einen Zahn ziehen lassen. Eisenbarth war erfolgreich, aber umstritten und starb hier im Jahr 1727. Ein Stück weiter auf unserer Motorradtour Weser wartet ein weiteres Relikt aus dem dunklen Mittelalter: Die Gierseilfähre von Veckerhagen. Zum ersten Mal im Jahr 1322 erwähnt, hat sich an ihrer Funktionsweise bis heute nichts geändert: Die Fähre hängt an einem über den Fluss gespannten Kabel und wird vom Fährmann je nach gewünschter Richtung in die Strömung gedreht. Den Rest besorgt der Fluss und drückt den Kahn entweder nach links oder nach rechts. Perfekt – leise, sauber, umweltfreundlich und ganz ohne aufwändige Technik. Heute gäbe es dafür den Nobelpreis. In weiten Bögen folgt die Straße den Windungen der Weser und sorgt so für entspanntes Gleiten. Man hat viel Zeit, um sich der herrlichen Flusslandschaft zu widmen. Sozusagen meditatives Motorradfahren auf unserer Motorradtour Weser. Gieselwerder, Lippoldsberg, dann taucht Bad Karlshafen auf. Unbedingt anhalten sollte man am Hafenbecken, das von prächtigen Renaissancehäusern umgeben wird. Hier mündet das Flüsschen Diemel in die Weser. Bad Karlshafen geht auf eine Hugenottensiedlung zurück. Das waren Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, die Ende des 17. Jahrhunderts Schutz beim hessischen Landgrafen fanden. Lust auf fahrerische Abwechslung? Dann nichts wie hinauf zur Sababurg. Auf einer Basaltkuppe liegt mitten im Wald die Ruine des ehemaligen Jagdschlosses der Landgrafen von Hessen. Man erreicht es über ein schmales, griffiges Sträßchen, das mit Kurven nur so gespickt ist. Zum Teil hängen die Farne so weit in die Fahrbahn hinein, das man sie mit der Hand greifen kann. Übrigens ist auch auf unserer Motorradtour Weser die nahe gelegene Trendelburg einen solchen Abstecher wert. Zurück am Weserufer, verlangsamt sich die Schlagzahl wieder deutlich. Großer Gang, mittlere Geschwindigkeit, in der Ruhe liegt die Kraft. Beverungen taucht auf. In dem hübschen Fachwerkstädtchen laden vor allem die Uferanlagen zu einem Spaziergang am Fluss ein. Dann rollen wir auf unserer Motorradtour Weser nach Höxter hinein. Auch hier ein mittelalterliches Stadtbild mit wunderschönen alten Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Ein Muss auf unserer Motorradtour Weser ist der kurze Ausflug von Höxter aus hinüber zum Kloster Corvey. Und natürlich zum Köterberg, der mit knapp 500 Metern höchsten Erhebung des so genannten Lipper Berglandes und gleichzeitig der Motorrad Treffpunkt im Weserbergland. Über Bevern erreichen wir auf unserer Motorradtour Weser Bodenwerder, das aufs Engste mit dem Lügenbaron von Münchhausen verbunden ist. Dessen Geburtshaus, ein um 1600 gebauter Herrensitz, dient heute als Rathaus. Ein Brunnen davor zeigt Münchhausen auf seinem berühmten halben Pferd, mit dem er in der Schlacht gerade noch dem Feind entkam. Im Inneren des Gebäudes wartet ein Münchhausen-Museum Wir genießen auf unserer Motorradtour an der Weser entlang die wundervolle Flussatmosphäre, bewundern die bewaldeten Hügel links und rechts der Weser und erreichen so entspannt die Rattenfängerstadt Hameln. Im Jahr 1284 soll der Bösewicht 130 Kinder mit seinem Flötenspiel aus der Stadt gelockt haben, nachdem ihm der Lohn für seine Arbeit verweigert wurde. Vor dem Hochzeitshaus, einem der zahlreichen schönen Renaissancehäuser Hamelns, wird die Geschichte im Sommer jeden Sonntag gegen 12.00 Uhr aufgeführt. Unbedingt ansehen, es lohnt sich. Weiter geht es auf auf unserer Motorradtour Weser auf perfekt ausgebautem Asphalt Richtung Norden. Sanfte Bögen, leichte Schräglagen. Nichts für Heizer. In Bückeburg ist das Hubschrauber-Museum ein Eldorado für Technikbegeisterte. Den Besuch in dem ausgezeichnet gemachten Museum sollte man sich nicht entgehen lassen. Weiterhin sehenswert: das prachtvolle Schloss sowie das Rathaus. In Minden läuft das Weserbergland allmählich in die norddeutsche Tiefebene aus. Vom Glanz dieser einst reichen Handelsstadt ließen die Bomben des 2. Weltkrieges nichts mehr übrig. Umso interessanter ist das Wasserstraßenkreuz vor der Stadt. Der Mittellandkanal überbrückt hier in einem 375 Meter langen Trog die Weser. Eine Autobahnbücke für Schiffe quasi. Ungelogen, kein Märchen. Und für alle, die nach der Motorradtour an der Weser entlang noch nicht genug haben: einen perfekten Überblick über weitere Motorradtouren im Weserbergland bietet Dir unsere Folymap Motorradkarte Harz Weserbergland. Das passende Hotel findest Du übrigens unter Motorradhotels im Weserbergland oder über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche! Roadbook: Hannoversch Münden – Veckerhagen – Gieselwerder – Bad Karlshafen – Sababurg – Beverungen – Höxter – Kloster Corvey – Köterberg – Bevern –  Bodenwerder – Hameln – Bückeburg – Minden (ca. 250 km) TIPP: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - weitere über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas findest Du auf BikerBetten.de. Motorradtreff im Weserbergland: Bad Münder: Nienstedter Pass, zwischen Nienstedt und Eimbeckhausen. Lauenförde: Villa Löwenherz, Traditionsherberge und Treff auf einmal. Lüdge-Köterberg: Köterberg, Berghotel mit Parkplatz und Gastronomie. Hier trifft sich alles was zwei Räder hat. Das Berghotel Köterberg hat täglich ab 9 Uhr geöffnet. Der große Motorrad Treffpunk im Weserbergland findet allerdings Sonntags statt. Die Anfahrt und die Aussicht lohnen sich aufjedenfall für einen Abstecher auf Deiner Motorradtour der Weser entlang. Extertal: Seit die Junioren Tanja und Christian den Treff übernommen haben, heißt Günters Kurve nun Die Kurve. Geblieben ist die Wohlfühlatmosphäre. Höxter-Albaxen: Tonnenburg, Treff und Hotel, ein Klassiker im Weserbergland. Wahlsburg: Bikerhotel Zum Anker, direkt an der Weser, tolle Stimmung und Aussicht. Highlight: Heimat der Märchen Das Weserbergland ist nicht nur für die so genannten Weserrenaissance bekannt, eine ganz spezielle Art der Renaissance, sondern vor allem für die vielen Märchen, die in der Region spielen. Die bekanntesten sind der Rattenfänger von Hameln, Münchhausen, Doktor Eisenbarth, Schneewittchen, Rapunzel und Dornröschen. Das Märchen von Schneewittchen spielte angeblich in Alfeld, Rapunzel soll ihr langes Haar vom Turm der Trendelburg herabgelassen haben, und Dornröschen soll  auf der Sababurg vom Prinzen aus seinem Schlaf geküsst worden sein.
Deutschland / Lüneburger Heide
Kaum Höhenunterschiede, wenig scharfe Kurven – wer in der Lüneburger Heide unterwegs ist, setzt andere Prioritäten in einer Landschaft, die Dank umfassendem Naturschutz immer noch so aussieht, als hätte sich seit Jahrhunderten nichts verändert. Die Tour beginnt in der alten Hansestadt Lüneburg, der Namensgeberin der Region. Ihre romantische Altstadt mit den erhabenen Giebeln der Bürgerhäuser, jede Menge Fachwerk und Backstein sowie einsame Gassen und verschwiegene Winkel zwingen uns quasi dazu, einen Stadtbummel einzulegen, bevor wir den Motor der Maschine starten. Der Marktplatz ist die gute Stube Lüneburgs. Dort warten hübsche Cafés auf Besucher, dort findet regelmäßig ein bunter, quirliger Markt statt. Wir verlassen Lüneburg nach Süden, folgen dem Lauf der Ilmenau, klinken uns ein kurzes Stück auf die B 4 ein und erreichen über Bienenbüttel und Wichmannsburg auf einem kleinen Landsträßchen den Elbe-Seitenkanal. Der verbindet die Elbe mit dem Mittellandkanal und wurde 1976 in Betrieb genommen. Über Bad Bevensen erreicht die Route das Städtchen Uelzen, nicht ohne zuvor mehrmals den Elbe-Seitenkanal überquert zu haben. Zweimal wurde Uelzen in seiner Geschichte zerstört: 1646 durch einen Brand, 1945 durch den Zweiten Weltkrieg. So blieb von seiner mittelalterlichen Substanz leider nicht mehr viel übrig. Von Holdenstedt geht es ein Stück auf der B 4 Richtung Braunschweig, dann biegen wir nach Hösseringen ab. Dort wartet mit dem Museumsdorf ein optischer Leckerbissen. 20 Gebäude zeigen anschaulich, wie die Menschen vor rund 200 Jahren lebten und arbeiteten. Die Strecke führt nun durch herrlichen Mischwald zum Naturpark Südheide. Der reicht von Celle bis hinüber zum Truppenübungsplatz bei Munster. Das 50.000 Hektar große Naturschutzgebiet wurde 1963 eingeweiht. Weiter geht es über Faßberg und Hankenbostel nach Müden. Ob Müden nun tatsächlich das schönste Dorf der Lüneburger Heide ist, wie die Müdener gerne behaupten, sei dahingestellt. Ein Blickfang ist es allemal. Idyllisch liegt es am Ufer des Flüsschens Örtze. Vorbei am 102 Meter hohen Wietzer Berg, dem „Mount Everest“ der Lüneburger Heide, auf dem das Hermann-Löns-Denkmal steht, gelangen wir nach Hermannsburg. Benannt nach dem Sachsenherzog Hermann Billung, der hier im 10. Jahrhundert eine Burg baute, verfügt das Städtchen heute über zahlreiche hübsche aus dem 19. Jahrhundert stammenden Gebäude. Herrliche Alleen führen uns anschließend nach Bergen. Dort gibt es Gelegenheit, einen Blick auf ein Stück dunkle deutsche Geschichte zu werfen: In der Nähe des Ortes liegt die Gedenkstätte des ehemaligen KZ’s Bergen-Belzen. Nach dem Passieren der Autobahn rollen wir nach Soltau hinein. Das „Herz der Heide“ besitzt einen sehenswerten Markplatz, der sich für eine ausgedehnte Pause geradezu aufdrängt. Dann fahren wir weiter nach Dorfmark, neben dessen Kirche ein einzelner hölzerner Kirchturm steht, und kommen nach Walsrode. Der Ort besitzt nicht nur einen bekannten Vogelpark, sondern die Reste eines um 900 gegründeten Klosters sowie ein gut gemachtes Heidemuseum mit Möbeln aus dem Nachlass von Hermann Löns. Wer sich über Himmelfahrt in der Lüneburger Heide aufhält, sollte unbedingt dem Ort Hiddingen bei Visselhövede einen Besuch abstatten. Dann wird dort nämlich das Heidhauerfest gefeiert, und die alten Trachten und Bräuche bestimmen das Bild. Der nächste Ort, Schneverdingen, gilt als das Zentrum für den Handel mit Erzeugnissen aus der Heide. Ob Felle, Fleisch oder Pflanzen – alles geht über Schneverdingen. Jetzt beginnt der Naturpark Lüneburger Heide. Er wurde 1909 als erstes deutsches Naturschutzgebiet gegründet. Heute umfasst der Naturpark rund 20.000 Hektar Land, sein Mittelpunkt ist der 169 Meter hohe Wilseder Berg. Vom Parkplatz bei Oberhaverbeck aus sind es ca. drei Kilometer zu Fuß bis dorthin. Man kann sich gut vorstellen, wie der Dichter Hermann Löns hier oben saß und seine Zeilen reimte. Weiter geht es durch herrliche Alleen nach Handeloh, dessen Ortsbild von Heidehöfen und Ziehbrunnen geprägt wird. Ein Stück Wald, dann erreichen wir Undeloh, das vor allem wegen seiner versteckt stehenden Kirche bekannt ist. Das reizende mittelalterliche Kirchlein besitzt einen separaten hölzernen Glockenturm und wird gerne für Hochzeiten benutzt. Mit Egestorf und Salzhausen warten zwei weitere idyllische Heidedörfer, dann kommt Winsen an der Luhe in Sicht.  Sein Schloss wurde bereits 1299 erstmals urkundlich erwähnt, weiterhin sehenswert sind die aus Backsteinen gebaute St. Marienkirche und der historische Marstall. Eine Nebenstraße  bringt uns wieder zurück zum Ausgangspunkt Lüneburg. Zuvor statten wir jedoch dem Dom von Bardowick einen Besuch ab. Das stolze Bauwerk erinnert an die Zeit zwischen den Jahren 1000 und 1200, als der Ort noch wichtiges Handelszentrum war. Roadbook: Lüneburg – Bienenbüttel – Bad Bevensen – Uelzen – Hösseringen – Müden – Hermannsburg – Bergen – Soltau – Dorfmark – Hiddingen – Handeloh – Undeloh – Salzhausen – Winsen – Lüneburg (ca. 300 km) Motorradtreffs: Kaarßen: Bei Tania, an der Hauptstraße entlang der Elbe. Uelzen: Grill Stop an der Celler Straße. Metzingen/Göhrde: Bei Mama und Papa, Imbiss in landschaftlich reizvoller Lage. Highlight: Das Salz in der Suppe Im Mittelalter gab es einen Rohstoff, der zeitweise teurer gehandelt wurde als Gold: Salz. Ohne Salz schmeckte das Essen nach nichts, und es war damals die einzige Möglichkeit, Nahrung zu konservieren. Entsprechend wertvoll war dieser Stoff, sogar Kriege wurden darum geführt. Da das Salz nicht überall verfügbar war, musste es quer durch Deutschland von Salinen und Bergwerken zu den Bestimmungsorten transportiert werden. Diese Routen nannte man Salzstraßen. In Deutschland existieren heute noch sechs, in Österreich zwei, dann gibt es noch je eine Salzstraße in Italien und Frankreich. Auch in der Lüneburger Heide wurde Salz gewonnen und auf der Alten Salzstraße von Lüneburg nach Lübeck transportiert. Auch andere Städte wir Soltau (Solt = Salz, au = Flusstal) waren involviert.
Deutschland / Bodensee | Oberschwaben
Nördlich des Schwäbischen Meers, des Bodensees, erwarten uns Motorradfahrer gemütliche Uferstraßen, knackige Bergstrecken, spannende Kultur und einladende Motorradhotels im Allgäu. Dazu gesellt sich ein mildes Klima, das den Frühling um Wochen vorverlegt. Wer sich vorab über die Region informieren möchten, dem empfehlen wir unser Motorradtouren Allgäu Bodensee Karte aus der FolyMaps Reihe. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Weitere Motorradtouren im Allgäu findet man über unsere Motorradtouren Suche. Das Schwäbische Meer, wie der Bodensee gerne genannt wird, ist der größte und tiefste See Deutschlands. Seine Ufer teilt er sich mit Österreich und der Schweiz. Und das ist gut so, denn rund um den See lassen sich auf diese Weise interessante Touren planen. Kein Wunder, dass diese Voralpenregion mit ihren  hohen Bergen, der guten schwäbischen Küche und der süddeutschen Gastlichkeit bei Motorradfahrern so beliebt ist. Und wenn keine Motorradsaison ist, findet jedes Jahr im Januar in Friedrichshafen eine große Motorradmesse statt. Unsere heutige Motorrad Tour nach Wangen im Allgäu ist etwa 200 Kilometer lang, führt zunächst am Nordufer des Sees entlang und zielt anschließend in das Kurvenparadies im Hinterland hinein. Startort Lindau. Dank ihrer Insellage blieb die reizende Stadt von Verunstaltungen durch Nachkriegsstädtebau und Massenverkehr verschont. Vorn am Hafen reizt die Aussicht über den See auf die Alpen,  im Stadtkern locken romantische Winkel und Gassen. Vor dem Aufbruch zur Tour also auf jeden Fall einen ausgedehnten Bummel zu Fuß durch Lindau unternehmen. Die ersten Kilometer der Motorrad Tour nach Wangen Allgäu verlaufen parallel zum Wasser. Wasserburg, Nonnenhorn, Langenargen. Alles Ortschaften mit kleinen verschwiegenen Kernen und sonnigen Uferpromenaden. Die es freilich mit der von Friedrichhafen nicht aufnehmen können. Die Heimat der Zeppeline besitzt eine der schönsten Uferzeilen am Bodensee. Für Technikfans jedoch weitaus interessanter sind das Zeppelin- und das Dornier-Museum. Das Zeppelin-Museum befindet sich im ehemaligen Hafenbahnhof und zeigt die Geschichte der berühmten Luftschiffe. Im Dornier-Museum neben dem Flughafen warten hingegen die faszinierenden Flugzeuge der Luft- und Raumfahrtfirma Dornier. Gleich hinter Friedrichshafen verlassen wir das Wasser, nehmen Kurs auf Markdorf und sind schon mitten drin im Kurvenparadies. Wendlingen, Bermatingen, Ahausen heißen die Stationen, durch die sich die Route schlängelt. Fahrspaß pur auf schmalem Asphalt. In Meersburg hat uns dann der Bodensee wieder. Das Städtchen liegt malerisch oberhalb des Sees, sein Altes Schloss ist eine der ältesten Burgen Deutschlands. Über Unteruhldingen mit seiner ältesten Pfahlbausiedlung Europas erreichen wir Überlingen. Das Kneippheilbad glänzt nicht nur mit seiner sonnigen Lage am Überlinger See, sondern hält auch eine schöne historische Altstadt bereit. Wie geschaffen für den ersten Pausenstopp dieser Tour. Und diesen Stopp können wir gut gebrauchen, denn nun kommt das fahrerische Highlight des Tages: der Aufstieg nach Heiligenberg. Kurven wie am Fließband, gute Übersicht, griffiger Belag. Biker, was willst du mehr? Oben angelangt erwarten uns eine weite Aussicht über den Bodensee und das reizende Schloss Fürstenberg. Das sich anschließende Deggenhauser Tal sorgt wieder für Ruhe im Fahrwerk. Wenn im Frühjahr die Apfelbäume blühen, kann man sich an den Farben nicht sattsehen und hat Mühe, sich aufs Fahren zu konzentrieren. Über Land geht es nun in einem großen Bogen Richtung Ravensburg.  Vorher ist ein Besuch beim „schwäbischen Petersdom“ selbstverständlich ein Muss. So wird die Klosterkirche der Benediktinerabtei von Weingarten genannt.  Auch wer nicht an den lieben Gott glaubt, wird von ihr begeistert sein. Weingarten liegt übrigens auf der Oberschwäbischen  Barockstraße. Die öffnet dem Besucher die Seele der Menschen der Region. Denn die hatten nach dem fürchterlichen 30jährigen Krieg Nachholbedarf an schönen Dingen. So bauten sie pompöse Schlösser, Kirchen und Klöster, die sagten sollten: „Wir sind wieder wer, wir leben noch.“ Beherrschende Motive sind die Gegensätze von Krieg und Frieden, von Leben und Tod. Ravensburg glänzt mit seinen zahlreichen mittelalterlichen Türmen. Die ehemals Freie Reichsstadt lädt zum Bummel über den Marienplatz mit Blaserturm, Waaghaus und Rathaus ein. In der Bachstraße steht an einer Hausecke die Schwabenkinder-Skulptur. Sie erinnert an die Kinder armer Bauernfamilien aus Vorarlberg und Tirol,  die noch bis 1914 alljährlich als Saisonarbeitskräfte auf Bauernhöfen in Oberschwaben eingesetzt wurden. Über Schlier, vorbei an Schloss Waldburg und über Vogt gelangen wir nach Wangen. „In Wangen bleibst du hangen“, prophezeit das Sprichwort und hat damit nicht ganz Unrecht: Wangens Altstadt gehört zu den schönsten Oberschwabens. Also auch hier unbedingt einen Halt einlegen. Für die Rückfahrt nach Lindau nehmen wir nicht die langweilige Bundesstraße, sondern das Landsträßchen über Opfenbach, das uns zuerst nach Hörbranz und dann zum Ausgangspunkt der Motorrad Wangen im Allgäu Tour zurückbringt. Highlight der Motorrad Tour Wangen Allgäu: Bodenseeschifffahrt Lust auf eine Seefahrt? Zwischen Konstanz und Meersburg sowie zwischen Friedrichshafen und dem schweizerischen Romanshorn verkehren regelmäßige Autofähren. Auf dem Überlinger See gibt es zwischen Ostern und Anfang Oktober einen fahrplanmäßigen Schiffsverkehr. Von zahlreichen Orten in den drei Anrainerstaaten werden in den Sommermonaten halb- und ganztägige Schiffsausflüge und Rundfahrten angeboten. Roadbook: Lindau – Wasserburg – Nonnenhorn – Langenargen – Friedrichshafen – Markdorf – Wendlingen – Bermadingen – Ahausen – Meersburg – Unteruhldingen – Überlingen – Heiligenberg – Deggenhauser Tal – Weingarten – Ravensburg – Schlier – Wangen – Opfenbach – Hörbranz – Lindau (ca. 210 km) Motorradtreffs der Motorrad Wangen im Allgäu Tour: Salem: Biker’ Inn, für Motorradfahrer reserviertes Gasthaus mit Zimmern und Biergarten. Friedrichshafen: Motorcycles Rockhouse Bar, urige Kneipe mit Gartenlokal, für den kleinen Hunger gibt es schwäbisches „Vesper“. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe im Allgäu? Das sind unsere Highlights für Euch: Riedbergpass Oberjochpass Hochtannbergpass

Motorrad Hotels Deutschland als Urlaubserlebnis

 

Motorradhotels Deutschland: enorme Auswahl

 

Hinkt die deutsche Gastronomie hinter den europäischen Spitzenreitern etwas hinterher, belegt sich hingegen in der Hotellerie einen der ganz vorderen Plätze. Wer schon in Motorradhotels in Deutschland übernachtet hat, kann das in der Regel bestätigen – Zimmer picobello, Service bestens, Preise vernünftig. Da können Übernachtungsbetriebe im Ausland oft nicht mithalten. Die entspannte Lebensweise vor allem im Süden geht mit dem professionellen Management eines Hotels nicht immer einher. Gerade in Sachen Professionalität liegen Motorradhotels in Deutschland im Ländervergleich ganz weit vorn.

Speziell als Biker ist man in Motorradhotels in Deutschland so gut wie sonst nirgends aufgehoben – kein anderes europäisches Land weist so viele auf Motorradfahrer spezialisierte Betriebe auf. Gesicherte Parkplätze oder Garagen gehören in den Motorradhotels Deutschland ebenso zum Standard wie Schrauberecken, Waschplätze oder Trockenräume. Oft fährt der Chef eines Motorradhotels in Deutschland selbst Motorrad, bietet geführte Touren an, stellt Roadbooks bereit oder gibt Insidertipps für die schönsten Strecken rund um seinen Betrieb.

 

 

Motorradhotels Deutschland – süßsaure Leckereien im Norden

 

Der Schleswig-Holsteiner ist ein hart arbeitender, bodenständige Mensch. Das gilt auch für sein Essgewohnheiten. Motorradhotels Deutschland bedeuten also in Schleswig-Holstein: eine gehaltvolle, deftige, robuste Küche. Als deren Besonderheit gilt das sogenannte „Brooken Sööt“, das süßsaure Gericht. So erhalten typische Gerichte wir süßsaure Gänsekeule, Holsteiner Sauerfleisch oder süßliche angemachtes Rübenmus ihren Geschmack bereits in der Zubereitung. Bei anderen Gerichten entsteht das „Brooken Sööt“ durch die Kombination von würzigen Fleischgerichten mit süßen Beilagen. So vereinen Birnen, Bohnen und Speck süßliche Kochbirnen mit deftiger Speckbrühe. Und wer Mehlbüddel auf einer seiner Motorradtouren durch Schleswig-Holstein bestellt, bekommt würzige Kochwurst oder Schweinebacke mit süßer Mehlspeise.

 

 

Motorradhotels Deutschland – Sauerbraten mit Marmelade

 

Rheinischer Sauerbraten und Pommes Schranke heißen die Spezialitäten, die uns in Sachen Motorradhotels Deutschland wie Eifel, Niederrhein, Ruhrgebiet oder Weserbergland erwarten. Pommes Schranke bekamen ihren Namen von der klassischen rotweiß gestreiften Absperrschranke, an die die Kombination von rotem Tomatenketchup mit weißer Mayonnaise erinnert. Pommesbuden warten im mittleren deutschen Westen ohnehin an jeder Ecke, die schnelle Kalorienaufnahme auf der Tour ist also kein Problem.

Mehr Zeit sollte man sich hingegen für den Rheinischen Sauerbraten lassen. Viele Motorradhotels in Deutschland bieten diesen Rinderbraten an. Entscheidend: Um den Säuregehalt der Wein- oder Essigsoße auszugleichen, wird immer eine süße Zutat verwendet, z. B. Honig, Marmelade oder gar pürierte Lebkuchen.

 

Motorradhotels Deutschland – Brezel und Zwiebelrostbraten

 

In den südlichen Regionen der Motorradhotels wie Allgäu, Bodensee-Oberschwaben, Bayern, Bayerischer Wald, Schwäbische Alb oder Schwarzwald gilt als typisches Nahrungsmittel für unterwegs oder am Frühstückstisch die Brezel. Wer im Motorradhotel in Deutschland absteigt, kommt an diesem gesalzenen Laugengebäck nicht vorbei. In Bayern heißt sie „Brez’n“ und wird zur Weißwurst mit süßem Senf gegessen.

Motorradhotel Deutschland bedeutet speziell in schwäbischen Regionen wie dem Allgäu, Bodensee-Oberschwaben oder der Schwäbischen Alb vor allem eines – Zwiebelrostbraten. Dieser Rinderbraten wird mit Spätzle und vielen Zwiebeln serviert und gilt als typischer Vertreter der einfachen, aber immer geschmackvollen schwäbischen Küche.

 

Motorradhotels Deutschland – „Nix Feineres als Schweinernes“

 

Wer in Bayern oder  Oberbayern im Motorradhotel absteigt, sollte unbedingt den Schweinebraten mit Biersoße und Brezelknödel probieren. Das Fleisch wird vor dem Braten mit Salz und Kümmel eingerieben, für die Soße verwendet man dunkles Bier, für die Knödel zerriebene trockene Brezeln.

Im Motorrad Hotel Deutschland im Schwarzwald kommt fast immer das Schäufele auf den Tisch. Diese geräucherte Schulter vom Schwein hat ihren Namen von der schaufelartigen Form des Schulterblattes. In der Regel gibt es dazu Sauerkraut und Kartoffelbrei. Oder den typischen schwäbischen Kartoffelsalat, der mit heißer Schäufelebrühe angemacht und warm gegessen wird.

 

Motorradhotels Deutschland – leichter, luftiger Kuchen

 

Mineralwasser ist es, das dem Selterskuchen aus Mecklenburg seine Leichtigkeit verleiht. Denn die Kohlensäure sorgt bei diesem Rührkuchen für die typische Luftigkeit. Verfeinert wird dem Selterskuchen mit unterschiedlichen Zutaten wie Nüssen, Früchten oder Schokolade.

In Sachen Motorradhotel Deutschland geht es in Thüringen wesentlich deftiger zu: Dort warten Thüringer Klöße mit Rouladen. Die Klöße werden aus gekochten oder gegarten Kartoffeln und Weißbrot geformt. Die Roulade besteht aus dünnem Rindfleisch, das mit Senf, Zwiebeln und Gurken belegt, zu einer Rolle geformt, etwas angebraten und dann gekocht wird.

 

Motorradhotels Deutschland – Deftiges nach der Motorradtour

 

Wir sehen – wenn wir in Motorradhotels in Deutschland essen oder übernachten, erwartet uns zwar nicht unbedingt eine raffinierte Sterneküche, doch wird man uns immer eine leckere, qualitativ hochwertige Mahlzeit servieren, die schmeckt und satt macht. Und die nötigen Kalorien für den Tag im Motorradsattel liefert.

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Uns bleibt zu sagen:

Von unseren Motorradhotels Deutschland aus lässt sich dieses traumhafte Urlaubsland ideal erkunden. Die besten Motorradhotels Deutschlands findest Du hier.

Viel Spaß in Deinem Motorrad-Urlaub mit BikerBetten Motorradhotels in Deutschland!