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Deutschland

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von
Martin Schempp

Motorrad Hotels Deutschland

 

Motorradhotels Deutschland: leckere Hausmannskost

Der Deutsche isst, um zu leben – der Franzose lebt um zu essen. Ein alter Spruch, gewiss. Aber ein Spruch voller Wahrheit. Nicht nur, dass wir Deutsche den Genuss bei Tisch nicht gerade erfunden haben, nein, auch die die deutsche Küche an sich zählte noch nie zu den Spitzenreitern in Europa. Zwar hat sich diesbezüglich in den letzten Jahren einiges getan, doch die Crème de la Crème der Restaurants findet man nicht unbedingt in Deutschland. Ein Blick in den renommierten Michelin-Gastronomieführer beweist es: 670 Sternerestaurants in Frankreich stehen 350 Etablissements in Deutschland gegenüber.

Speist man deshalb in Motorradhotels in Deutschland schlecht? Nein, um Himmels Willen! Ganz im Gegenteil. Die deutsche Küche bringt in der Regel eine konstant ordentliche Qualität auf den Tisch. Schmackhafte Hausmannskost, vernünftiges Preis-Leistungsverhältnis, gute Zutaten. Was ihr halt grundsätzlich fehlt, ist die Raffinesse der südländischen Küche. Kein Wunder, ging es doch im kalten europäischen Norden seit hunderten von Jahren vor allem ums Überleben und weniger um den Genuss. Wie sollte sich da eine Feinschmeckerküche etablieren?

Ohnehin lässt sich generell ein kulinarisches Nord-Südgefälle in Europa feststellen – wer in Motorradhotels in Deutschlands nächtigt, wird dies bemerken. Je milder das Klima, desto bessere Nahrung stand vor hunderten von Jahren zur Verfügung, desto mehr konnten sich die Menschen damals der Freude am Essen widmen. So dürfte auch der Biker bei Übernachtungen in Motorradhotels in Deutschland feststellen: Die süddeutsche Küche ist meist vielfältiger und spannender- sorry Norddeutschland - als die norddeutsche.

Aber ganz egal, wohin die Reise geht - wir Biker können uns in keiner Weise beklagen, wenn wir in einem Motorradhotel in Deutschland Pause machen. Ob Fleisch, Fisch oder vegetarisch – die Vielfalt des Angebotes ist in Europa unerreicht. Lunchpakete für die große Tagestour sind in den Motorradhotels Deutschland die Regel, unterwegs warten Gelegenheiten zur Mittagspause jeglicher Kategorie, von der Pommesbude bis zur Hotelküche reicht das Angebot.

 

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Motorrad Hotels Deutschland

Deutschland / Bayern
In einer atemberaubenden und ruhigen Naturlandschaft zwischen der fränkischen und schwäbischen Alb heißen wir alle Biker herzlich willkommen. Wir befinden uns direkt zwischen Dinkelsbühl, der schönsten Altstadt Deutschlands (FOCUS) und Nördlingen im UNESCO Global Geopark Ries. Hier erwarten Sie nicht nur moderne Zimmer und Suiten, sondern auch unser neues Restaurant, der idyllische Biergarten unter Kastanienbäumen und ein kleiner Spabereich mit Pool und Sauna. Für Ihre Motorräder haben wir ein trockenes Plätzchen direkt am Haus. Gut gestärkt nach dem Frühstück können Sie Ihre Tour fortsetzen oder die umliegende Hesselberg- Region erkunden und ein paar Tage bei uns verbringen. Wir freuen uns auf gesellige Bikergäste!
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Deutschland / Sauerland
Nicht Daheim und doch Zuhause! Herzlich Willkommen in unserem freundlichen, familiär geführtem Hotel*** im Zentrum von Winterberg. In unserem Hotel verwöhnen wir unsere Gäste schon seit 1960 in der dritten Generation und bereiten Ihnen stets ein unvergessliches Erlebnis im schönen Sauerland. Die modernen neu renovierten Nichtraucherzimmer laden Sie zum Relaxen und Abschalten ein. Zusätzlich verfügt unser Hotel über einem gemütlichen Aufenthaltsraum und einer Bar, sowie einem Biergarten in unserer gepflegten, parkähnlichen Gartenanlage mit Sonnenterrasse (auch überdacht) und einer großen Liegewiese. Dies sollte keine Wünsche offen lassen. Zudem servieren wir ein reichhaltiges sauerländisches Frühstücksbuffet, welches Sie bei sommerlichem Wetter auch auf unserer Gartenterrasse genießen können. Unsere zentrale Lage bietet ideale Möglichkeiten zum Motorradfahren. So lernen Sie auch das „Land der 1000 Berge“ näher kennen. Gerne beraten wir Sie über Ausflugstouren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. GPS: N 51°11´31” - E 8°32´03”
Deutschland / Hessisches Bergland
Herzlich willkommen vor den Toren von Kassel im Hessischen Bergland. Der perfekte Ausgangsort für Ihre Motorradtour. Faszinierende Strecken entlang der Weser oder rund um den Edersee lassen Bikerherzen höher schlagen. Entdecken Sie die abwechslungsreiche Region. Ihre Touren beginnen direkt vor der Haustür. Wir sind ein privat geführtes Hotel und legen viel Wert auf eine familiäre Atmosphäre und Gemütlichkeit. In unseren beiden Restaurants verwöhnen wir Sie mit kulinarischen Köstlichkeiten der internationalen und regionalen Küche. Im Sommer lädt die große Gartenterrasse zum Verweilen ein. Das eingespielte Team trägt mit seiner Herzlichkeit und Freundlichkeit dazu bei, dass Sie sich bei uns rundum wohl fühlen. Für Gruppen bieten wir besondere Gruppenpreise. Separate Gruppenräume und Abendprogramme sind auf Wunsch möglich. Das Hotel im Überblick: - wählen Sie zwischen Komfort-Einzel-/Doppelzimmer, Mehrbett-Zimmer, Superior-Zimmer oder Appartement mit separatem Wohn- und Schlafzimmer - separates Gästehaus mit Ferienwohnungen inklusive Küchenzeile - zwei Restaurants mit vielseitiger und saisonaler Speisekarte - einladende weitläufige Gartenterrasse für gemütliche Sommerabende - großer Saunabereich mit Freibereich - Hotelbar - Fitnessraum - Billard, Kicker, Tischtennis - schnelles und sicheres W-LAN im Glasfasernetz - 250 kostenlose Parkplätze - Garagen ( nach Verfügbarkeit; Preis auf Anfrage) - für Biker eine Schrauber- und Putzecke - Trockenraum - E-Ladesäulen Einzelzimmer (Gästehaus): € 63,00 Doppelzimmer ( Gästehaus): € 99,00 Einzelzimmer ( Haupthaus): € 105,00 Doppelzimmer ( Haupthaus): € 140,00
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Alles Wichtige im Überblick

 

Motorradhotel in Deutschland

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Motorrad Touren Deutschland

Deutschland / Odenwald
Auf knackigen Kurvenstrecken führt uns die Nibelungensage durch das Herz des Odenwaldes und bringt uns zurück in das Jahr 400, als die Burgunder das Gebiet eroberten und von Worms aus ein Königreich gründeten. Die Festspielstadt Heppenheim empfängt den Tourenfahrer unterhalb ihres Wahrzeichens, der Starkenburg aus dem 11. Jahrhundert, mit reichlich Kultur: Ein mittelalterliches Zentrum schart sich um den Marktplatz mit seinen Fachwerkhäusern, an seiner Stirnseite das prächtige Rathaus. Auf der B 460 führt die Route anschließend über Fürth ins Mossautal, wo in der Gemeinde Hüttenthal angeblich der sagenhafte Siegfried durch Hagen von Tronjes Speer am Lindelbrunnen ermordet wurde. Vorbei am Marbach Stausee, einem der bekanntesten Treffpunkte für Wassersportler und Motorradfahrer, geht es der Ausschilderung Hesseneck folgend direkt ins enge Kurvenlabyrinth, in dem wir uns 15 Kilometer lang schwindlig fahren können. Zunächst zügig hinauf bis über 500 Meter Höhe, bevor es in leichtem Gefälle wieder 300 Meter tiefer geht. In Schöllenbach lohnt ein Boxenstopp, denn die vom Erbacher Schenken Philipp IV. erbaute und 1465 geweihte Kirche ist eine viel besuchte Wallfahrtsstätte. Danach kurven wir wieder bergauf, ein Stück der Siegfriedstraße folgend, bis wir links nach Hesselbach einbiegen. Diese schmale Waldstraße gibt nicht nur grandiose Blicke über steil abfallende Hänge frei, sondern führt auch entlang des ehemaligen Limes. Die Zeugen dieses römischen Grenzwalles stehen nicht selten direkt am Weg und können selbst in Motorradmontur leicht aufgesucht werden. Um dem Limes weiter zu folgen, müssen wir uns an der ersten Einmündung rechts halten, denn der Straßenverlauf ist nicht beschildert. Ländlich geht es hier zu. Der kaum befahrene Höhenweg legt sich über saftige Wiesen, schlängelt sich unter Obstbäumen durch und verschwindet schließlich im dichten Wald. Dort finden sich exakt rekonstruierte Abschnitte römischer Palisaden und Wachtürme. Rechts ab rollen wir durch die Ansiedlung Breitenbuch, wo die unter Schutz gestellte schönste Hainbuche des Odenwaldes steht. Sie ist 300 Jahre alt und hat einen Kronendurchmesser von über 20 Metern. Nach Watterbach laufen wir in Kirchzell ein, das auf eine 1200-jährige Geschichte blickt. Im altfränkischen Barockstädtchen Amorbach bestechen die Klostergebäude aus dem 18. Jahrhundert durch ihre Rokoko-Ausschmückung, die von den besten Künstlern der damaligen Zeit geschaffen wurde. Die Barockorgel ist eine der größten Europas, und für die Fürstlich Leiningenschen Konzerte muss man frühzeitig Karten bestellen. Wir drehen nun ab und ziehen über die Nibelungenstraße Richtung Michelstadt zur Schmalebene hinauf. In einem flotten Reigen folgt Kurve auf Kurve, bis hinter dem Wald eine weite Ebene wartet, über die der Asphalt in langen Geraden und zwei schnellen Biegungen wieder ins Gehölz mündet. Am Jagdschloss Eulbach machen wir erste Bekanntschaft mit dem Grafen Franz I. von Erbach. Der letzte Souverän der Grafschaft errichtete den Bau 1770 und machte den Wildpark und den Englischen Garten mit antiker Kunst der Öffentlichkeit zugänglich. Den Besuch der kunsthistorischen Sammlung in seinem Erbacher Schloss erlaubte der sozial engagierte Graf ebenso. Ganz fortschrittlich richtete er schon 1786 eine Alimentenkasse für Witwen und Waisen ein, finanzierte den Bau von Straßen über eine Chausseekasse und stiftete Geld für die Schulen direkt aus seiner Schatulle. Zur Förderung der Landwirtschaft ließ Franz I. kostenlos Samen und Düngemittel an die Bauern verteilen. Um seine Untertanen aus der Schuldenfalle zu erlösen, gründete er die Sparkasse. Architektonisch ist die Kreisstadt Erbach längst mit Michelstadt verwachsen, dessen Zentrum wegen seines ungewöhnlichen Fachwerkrathauses jedoch bekannter ist. Neben einer Kaffeepause lohnt dort der Besuch des Odenwaldmuseums und des Motorradmuseums. Weiter geht es auf der B 47 in Richtung Worms. In flotten Biegungen passieren wir den Morsberg und stoßen die Serpentinen hinunter ins Gersprenztal, wo wir links durch Reichelsheim fahren und vorbei an Schloss Reichenberg nach vielen Windungen in Lindenfels eintreffen. Außerhalb des Kurortes erlaubt die Nibelungenstraße mehrere wunderbare Ausblicke auf die Burgruine Lindenfels und die gesamte Bergregion. Um aber nicht durchgehend diese Schlagader zu nutzen, schlagen wir dem Verkehr ein Schnippchen und nehmen uns die Landstraße über Gadernheim, Brandau, Hoxhohl, Schmal Beerbach und Wurzelbach vor. Dort erwartet uns das Felsenmeer. Wie von Riesenhand geschaffen, erstreckt sich ein Meer aus Findlingen aller Größen über drei Kilometer hinunter ins Lautertal. Die römischen Steinmetze nutzten die Felsen für ihre Kunst, und noch heute lässt sich ihre Sprengtechnik erkennen. Zurück auf unserer Route biegen wir bei nächster Gelegenheit nach Bensheim-Auerbach ab und fahren nach Heppenheim zurück. Highlight: Krähberg-Rennstrecke Die frühere Bergrennstrecke verläuft neben der B 45 von Hetzbach nach Oberzent-Schöllenbach und zählte nach dem Ersten Weltkrieg zu Europas anspruchsvollsten Rennsportveranstaltungen. Die ersten Rennen fanden bereits 1911 statt, seine Blüte erlebte der Krähberg zwischen 1921 und 1927. 1993 brüllten dort zum letzten Mal die Motoren. Roadbook: Heppenheim – Fürth – Mossautal – Hesseneck – Kailbach – Hesselbach – Watterbach – Kirchzell – Amorbach – Erbach – Reichelsheim – Lindenfels – Gadernheim – Hoxhohl –  Bensheim – Heppenheim (ca. 200 km) Motorradtreffs: Hesseneck-Kailbach: Motorradcafé Zur Waldeslust. Erbach-Ebersberg: Grillhütte an der B 45 zwischen Hetzbach und Erbach. Zotzenbach: Ehemalige Bergrennstrecke. Marbach-Staubecken: Beerfelden-Marbach, Treff an der Staumauer. Neckarsteinach-Neuhausen: Motorcafé Point, die neue Heimat von Eddy Edelstahl, der früher das Hill Up in Kailbach betrieb. Strümpfelbrunn: Biker Camp Kurbrunnen, höchst gelegener Motorradtreff im Odenwald.
Deutschland / Spessart/Vogelsberg
Wenn sich einst die Räuber nach erfolgreichem Beutezug tief in die Wälder des Spessart zurückzogen, waren sie in dieser Einsamkeit vor dem Arm des Gesetzes sicher. Heute sind es die Motorradfahrer, die dort in Ruhe und Abgeschiedenheit ihre Runden drehen  dürfen. Gleich zu Beginn unserer Tour treffen wir auf eines der bekanntesten Verstecke der Räuberbanden – Schloss Mespelbrunn. Es liegt in einem verschwiegenen Tal und überstand in diesem Versteck alle Kriege der vergangenen Jahrhunderte unbeschadet, so dass es im ursprünglichen Zustand zu besichtigen ist (März bis November). Einen schönen Ausblick auf das Schloss hat man vom „Wirtshaus im Spessart“ aus, das im Schlosspark in den früheren Stallungen eingerichtet ist. Als Drehort des gleichnamigen Spielfilms mit Liselotte Pulver und Carlos Thompson gab die gesamte Anlage in den 1950er-Jahren ihre geheime Lage endgültig einem großen Publikum preis. Weiter Richtung Westen zum Main nach Elsenfeld. Ortsnamen wie Sommerau und Himmelthal geben dabei die Stimmungslage wieder, in der sich der motorisierte Zweiradwanderer angesichts der elegant geschwungenen und gut ausgebauten Straße befindet. Mit griffigem Asphalt versehen, schlängelt sie sich durch das Tal des Flüsschens Elsava. Klingenberg, unterhalb der staufischen Clingenburg gelegen, ist vor allem für seine Terrassenweinberge berühmt, deren älteste im 12. Jahrhundert angelegt wurden. Ihre Mauern aus dem typischen roten Sandstein stehen heute unter Denkmalschutz und prägen mit einer Gesamtlänge von über 180 Kilometern wesentlich das Landschaftsbild. Am anderen Ufer verdeutlicht Wörth die Kulturgrenze. Denn statt mit Ringwällen wie die Kelten, befestigten die Römer ihre Seite zur Zeit des Kaisers Domitian mit einem Kastell. Vorbei an der Feste Breuberg, eine der am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands, fahren wir weiter nach Norden und biegen in Hainstadt links nach Wald-Amorbach ab. Bereits zur Römerzeit führte ein Weg über den Breuberg-Sattel. Für uns krümmt sich ein perfektes Asphaltband über die hügelige Landschaft Richtung Groß-Umstadt. Griffiger Belag, gute Übersicht, mächtig Fahrspaß. Den Glanz des ehemaligen Fürstentums Aschaffenburg erkennt der Reisende sofort, wenn er über die Willigis-Brücke in die Stadt rollt. Die Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz hatten dieses sächsische Königsgut zu ihrer Zweitresidenz erhoben und hinterließen mit Schloss Johannisburg einen Prachtbau der Spätrenaissance. Wir verlassen die Residenzstadt über die B 8 nach Hanau, um dann Richtung Hörstein und Mömbris in den Spessart einzubiegen. Zügig erklimmen wir den Hahnenkamm und zaubern perfekte Schräglagen auf den Belag. Kurve an Kurve, fast wie am Fließband. Das Verkehrsaufkommen hält sich in Grenzen, und wir können die Kurverei in vollen Zügen genießen. Die Römer taten sich am Hahnenkamm viel schwerer. Wie ein keltischer Ringwall westlich von Hemsbach belegt, bissen sich ihre Legionen hier die Zähne aus. Schon 4000 Jahre vor Christus war der westliche Spessart besiedelt. Im Wald oberhalb Schimborns finden sich Hügelgräber aus der Bronzezeit, die 20 Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung angelegt wurden. Es war eine raue Gegend, dieses riesige Waldgebiet, das erst mit der Christianisierung und der Errichtung von Klöstern allmählich erschlossen wurde. Karl der Große versorgte die Kirchengüter mit großen Forstgebieten, in denen sich später der Landadel ansiedelte. Dieser musste seine Schlösser und Jagdsitze mit Wassergräben gegen Räuberbanden schützen. Was heute an den Schlössern Mespelbrunn oder Oberaulenbach so märchenhaft wirkt, war damals bittere Notwendigkeit. Die flotten Schräglagenspiele bringen uns in Richtung Schöllkrippen. Dort heißt es, in der Konditorei Denk, noch einmal den Blutzuckerspiegel auf Normalniveau zu bringen. Denn jetzt wird es richtig sportlich. Hinter dem Abzweig nach Kleinkahl lassen wir quasi die Zivilisation hinter uns und konzentrieren uns nur auf das Sträßchen, das zigfach gekrümmt der Beschilderung nach Wiesen folgt. Die Bäume lassen ihre Äste bis dicht an die Fahrbahn heranragen und malen hübsche Schattenspiele auf den Asphalt. Der Gegenverkehr besteht in der Regel aus Motorrädern mit langen Federwegen, die für den welligen Asphalt und die verwinkelten Ecken dieses Teilstücks wie geschaffen sind. Vor Wiesen weist die Ausschilderung Richtung Autobahn und Aschaffenburg den Weg zur Spessart-Höhenstraße. Auf ihren lang gestreckten Bögen bekommen Bremsen und Getriebe eine kurze Erholungspause. Der fünfte Gang meldet sich zurück, und wir stoßen am Ende einer langen Geraden links hinunter nach Jakobsthal. In lockeren Wechselkurven geht es am Lohrbach entlang an Heigenbrücken vorbei zurück Richtung Autobahn, zum Ausgangspunkt unserer Räuber-Runde. Wir kreuzen die B 26, lassen hohe Sandsteinfelsen links liegen und sind bald am Ende einer Tour angelangt, die auf perfekte Weise Fahrspaß mit Naturgenuss verbindet. Highlight: Königin des Wassers Wörth bietet mit seiner Altstadt und der Stadtbefestigung viel Sehenswertes. Bevor die Stadt im 13. Jahrhundert befestigt wurde, war sie im 6. Jahrhundert Ausgangspunkt der christlichen Missionierung des Spessart, was die St. Martinskapelle auf dem Friedhof bezeugt. Der Name Wörth bedeutet »erhöhtes Uferland« oder »wasserfreies Land«. Als wichtiger Handelshafen war die Stadt Heimat bedeutender Schiffbauer. In der inzwischen auf der anderen Mainseite liegenden Werft entstehen noch heute große Transportschiffe für europäische Wasserstraßen. Roadbook: Mespelbrunn – Elsenfeld –  Klingenberg –  Wörth – Breuberg – Hainstadt – Aschaffenburg – Hemsbach – Schirmborn – Schöllkrippen – Jakobsthal – Heigenbrücken – Mespelbrunn (ca. 190 km) Motorradtreffs: Heigenbrücken: Waldhaus  Zum Engländer, ein  Klassiker, der beliebteste Bikertreff der Region. Sinntal-Jossa: Landgasthof Jossgrund, im Dreiländereck Spessart, Rhön, Vogelsberg, Gästezimmer.
Deutschland / Taunus
Er ist rund 70 Kilometer lang, wird von den Flüssen Main und Lahn begrenzt und ist mit dichten Laub- und Nadelwäldern bewachsen. Außerdem gilt er als das Eldorado der Main-Rhein-Biker. Dass an sonnigen Wochenenden im Taunus jedes zweite Fahrzeug ein Motorrad ist, dürfte seinen Grund haben. Sie müssen es ja wissen, die Hessen, wo sie die besten Motorradstrecken finden. Ja, ja, die Hessen. Sie sind ruppig, nassforsch und rotzig. Das behauptet jedenfalls der inzwischen verstorbene großartige Kabarettist Matthias Beltz von seinen Landsleuten. „Hesse und Hessin gelten gemeinhin, aber fälschlicherweise als dumm“, so Beltz, „was wirklich Dumme aus dem verblüffend schlicht wirkenden hiesigen Dialekt ableiten.“. Die Sprache der Hessen. Ihr Lieblingswort ist „Schnäppsche“, was bereits einiges über ihren Charakter aussagt. Sie „schwätze“, „küddern“, „brabbeln“ und „saache“ sich was von „Abbelkrotze“ bis „Zuckerbeppsche“. Ein Volk, laut Beltz „umzingelt von lauter Deutschen und ohne direkten Zugang zu Meer und Alpen“. Dafür mit einigen der faszinierendsten Motorradstrecken Deutschlands vor der Haustür. Unsere Motorradtour Taunus Feldberg beginnt in Wiesbaden, der hessischen Landeshauptstadt. Die ist nicht nur eine der hübschesten deutschen Hauptstädte, sondern mit 15 Thermalquellen auch eines der ältesten Kurbäder Europas. Hauptsehenswürdigkeit Wiesbadens ist sein Schlossplatz. Der Mittelpunkt des historischen Fünfecks der Altstadt war einst die Keimzelle der mittelalterlichen Stadt. Wie wäre es vor der Tour mit einem Frühstück in einem der dortigen Cafés? Absolut zu empfehlen ist auch ein Spaziergang durch den Park des barocken Schlosses Biebrich, das etwas außerhalb von Wiesbaden liegt. Am Rhein entlang geht unsere Motorradtour Taunus Feldberg nach Eltville, von wo wir einen Schlenker hinauf zu Kloster Eberbach und zu Schloss Johannisberg machen. Dort oben auf den Höhen des Rheingaugebirges warten nicht nur einige der besten Weine des Rheingaus, sondern auch eine bezaubernde Aussicht auf Fluss und Reben. Anschließend kurven wir vorbei an der Abtei St. Hildegard nach Geisenheim und Rüdesheim. Dort wäre eine Kaffeepause auf unserer Motorradtour Taunus Feldberg am Rheinufer keine schlechte Idee. Wenn der Blick hinüber zum Wasser und hoch zu den Weinbergen schweift, die ersten Sonnenstrahlen die Fachwerkhäuser golden färben, dann hat das schon was. Klar, der Weinort Rüdesheim ist alles andere als ein touristischer Geheimtipp. Dennoch hat er trotz Besucheransturms seinen ganz eigenen Charme. Schmale Gassen, bunte Fachwerkhäuser, die Uferpromenade, sonnige Straßencafés –  Rüdesheim bringt’s. Sogar spezielle Motorradparkplätze warten an der Uferstraße, wenn wir dort auf unserer Motorradtour Taunus Feldberg halt machen. Dass das Wispertal, das wir bald hinter Lorch erreichen, ein optisches und fahrerisches Glanzlicht ist, hat sich längst herumgesprochen. Entsprechend dominieren an sonnigen Wochenenden die Einspurigen das Verkehrsgeschehen in dem 16 Kilometer langen Tal. Weil es einige übertreiben, wurde die Strecke von der Rennleitung mit einem 60-km/h-Tempolimit belegt. Egal – Laune macht diese Auftaktetappe auf unserer Motorradtour Taunus Feldberg auf jeden Fall. Und so rollen wir beschwingt nach Bad Schwalbach hinein. Das Kurstädtchen im Taunus ist seit dem 16. Jahrhundert für seine Mineralquellen berühmt. Ab dem 19. Jahrhundert waren es vor allem die Briten, die wegen der Schwalbacher „Bubbles“ und der örtlichen Spielbank in den Taunus kamen. Auf dem geschwungenen Asphalt der B 54 geht es nach Aarbergen, dort rechts ab und anschließend weiter durch ein wahres Kurvengeschlängel quer durch die Höhen und Tiefen des Taunus nach Taunusstein. Die Stadt entstand 1971 durch die Zusammenlegung mehrerer Ortschaften und besitzt als Wahrzeichen das prächtige Wehener Schloss im gleichnamigen Stadtteil. Schon viel länger gibt es Idstein, das wir zwölf gemächliche Kilometer später auf unserer Motorradtour Taunus Feldberg erreichen. Deshalb weist Idstein ein historisches Zentrum auf, in dem viele Sehenswürdigkeiten ins Auge stechen wie der Marktplatz, der Adolfplatz, der Schlossgarten, die Unionskirche, der Römerturm und das Killingerhaus. Perfekt für die erste große Pause auf dem Weg zum Feldberg im Taunus mit unserem Motorrad. Man sollte sich allerdings noch  einen kleinen Hunger aufheben. Denn der wird auf unserer Motorradtour Taunus Feldberg traditionell mit einer „Rindsworscht“ auf dem Großen Feldberg gestillt, den wir hinter Schmitten erklimmen. Dass der mit 879 Metern höchste Berg im Taunus einen Gipfelparkplatz besitzt, der sich zu Hessens bekanntestem Bikertreff entwickelte, ist ein glücklicher Umstand. So gibt es eigentlich keinen Tag im Jahr, an dem nicht eine mehr oder weniger große Zahl von Motorrädern auf dem Feldberg steht. Wer später nochmal kommen will – auch an Heiligabend trifft man sich auf dem Feldberg. Eine nur geringfügig kleinere Anzahl von Schwüngen bringt uns auf unserer Motorradtour Taunus Feldberg talwärts und weiter über Niedernhausen an Königstein vorbei zurück nach Wiesbaden, wo auf dem Marktplatz die Abschluss-Cola wartet. Roadbook: Wiesbaden – Kiedrich – Oestrich-Winkel – Rüdesheim – Assmannshausen – Lorch – Wispertal –  Bad Schwalbach – Kettenbach – Taunusstein – Idstein – Schmitten – Feldberg – Königstein – Niedernhausen – Wiesbaden (ca. 240  km) Für alle, die nach dieser Motorradtour im Taunus zum Feldberg noch nicht genug haben: einen perfekten Überblick über weitere Motorradtouren im Taunus bietet Dir unsere Folymap Motorradkarte Bergisches Land | Rhein | Taunus und unser Motorradreiseführer Deutsche Mittelgebirge. Das passende Hotel findest Du übrigens unter Motorradhotels im Taunus oder über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche! TIPP: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - weitere über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas findest Du auf BikerBetten.de. Highlight: Ein Strauß bunter Blumen Entweder ist er irgendwo in seinem Hotel unterwegs, oder er sitzt im Sattel seiner historischen BMW R 60. Konrad Berg, Chef des urigen und gemütlichen Hotels Alte Bauernschänke in Assmannshausen am Mittelrhein, legt Wert darauf, dass sich in seinen sämtlich unterschiedlich eingerichteten, stimmungsvollen Zimmern Motorradfahrer besonders wohl fühlen. „Mein Haus ist wie ein Strauß bunter Blumen“,  so lautet sein Motto. Motorradtreffs: Frankfurt: Harley-Factory, historisches Backsteingebäude mit amerikanischer Bar. Schmitten: Großer Feldberg, Parkplatz und Gastronomie auf dem Gipfel. Hochheim/Main: Treff am Weinberg, mit Clubhaus. Heidesheim: Bikerkneipe Zum Eulenspiegel.

Motorrad Hotels Deutschland als Urlaubserlebnis

 

Motorradhotels Deutschland: enorme Auswahl

 

Hinkt die deutsche Gastronomie hinter den europäischen Spitzenreitern etwas hinterher, belegt sich hingegen in der Hotellerie einen der ganz vorderen Plätze. Wer schon in Motorradhotels in Deutschland übernachtet hat, kann das in der Regel bestätigen – Zimmer picobello, Service bestens, Preise vernünftig. Da können Übernachtungsbetriebe im Ausland oft nicht mithalten. Die entspannte Lebensweise vor allem im Süden geht mit dem professionellen Management eines Hotels nicht immer einher. Gerade in Sachen Professionalität liegen Motorradhotels in Deutschland im Ländervergleich ganz weit vorn.

Speziell als Biker ist man in Motorradhotels in Deutschland so gut wie sonst nirgends aufgehoben – kein anderes europäisches Land weist so viele auf Motorradfahrer spezialisierte Betriebe auf. Gesicherte Parkplätze oder Garagen gehören in den Motorradhotels Deutschland ebenso zum Standard wie Schrauberecken, Waschplätze oder Trockenräume. Oft fährt der Chef eines Motorradhotels in Deutschland selbst Motorrad, bietet geführte Touren an, stellt Roadbooks bereit oder gibt Insidertipps für die schönsten Strecken rund um seinen Betrieb.

 

 

Motorradhotels Deutschland – süßsaure Leckereien im Norden

 

Der Schleswig-Holsteiner ist ein hart arbeitender, bodenständige Mensch. Das gilt auch für sein Essgewohnheiten. Motorradhotels Deutschland bedeuten also in Schleswig-Holstein: eine gehaltvolle, deftige, robuste Küche. Als deren Besonderheit gilt das sogenannte „Brooken Sööt“, das süßsaure Gericht. So erhalten typische Gerichte wir süßsaure Gänsekeule, Holsteiner Sauerfleisch oder süßliche angemachtes Rübenmus ihren Geschmack bereits in der Zubereitung. Bei anderen Gerichten entsteht das „Brooken Sööt“ durch die Kombination von würzigen Fleischgerichten mit süßen Beilagen. So vereinen Birnen, Bohnen und Speck süßliche Kochbirnen mit deftiger Speckbrühe. Und wer Mehlbüddel auf einer seiner Motorradtouren durch Schleswig-Holstein bestellt, bekommt würzige Kochwurst oder Schweinebacke mit süßer Mehlspeise.

 

 

Motorradhotels Deutschland – Sauerbraten mit Marmelade

 

Rheinischer Sauerbraten und Pommes Schranke heißen die Spezialitäten, die uns in Sachen Motorradhotels Deutschland wie Eifel, Niederrhein, Ruhrgebiet oder Weserbergland erwarten. Pommes Schranke bekamen ihren Namen von der klassischen rotweiß gestreiften Absperrschranke, an die die Kombination von rotem Tomatenketchup mit weißer Mayonnaise erinnert. Pommesbuden warten im mittleren deutschen Westen ohnehin an jeder Ecke, die schnelle Kalorienaufnahme auf der Tour ist also kein Problem.

Mehr Zeit sollte man sich hingegen für den Rheinischen Sauerbraten lassen. Viele Motorradhotels in Deutschland bieten diesen Rinderbraten an. Entscheidend: Um den Säuregehalt der Wein- oder Essigsoße auszugleichen, wird immer eine süße Zutat verwendet, z. B. Honig, Marmelade oder gar pürierte Lebkuchen.

 

Motorradhotels Deutschland – Brezel und Zwiebelrostbraten

 

In den südlichen Regionen der Motorradhotels wie Allgäu, Bodensee-Oberschwaben, Bayern, Bayerischer Wald, Schwäbische Alb oder Schwarzwald gilt als typisches Nahrungsmittel für unterwegs oder am Frühstückstisch die Brezel. Wer im Motorradhotel in Deutschland absteigt, kommt an diesem gesalzenen Laugengebäck nicht vorbei. In Bayern heißt sie „Brez’n“ und wird zur Weißwurst mit süßem Senf gegessen.

Motorradhotel Deutschland bedeutet speziell in schwäbischen Regionen wie dem Allgäu, Bodensee-Oberschwaben oder der Schwäbischen Alb vor allem eines – Zwiebelrostbraten. Dieser Rinderbraten wird mit Spätzle und vielen Zwiebeln serviert und gilt als typischer Vertreter der einfachen, aber immer geschmackvollen schwäbischen Küche.

 

Motorradhotels Deutschland – „Nix Feineres als Schweinernes“

 

Wer in Bayern oder  Oberbayern im Motorradhotel absteigt, sollte unbedingt den Schweinebraten mit Biersoße und Brezelknödel probieren. Das Fleisch wird vor dem Braten mit Salz und Kümmel eingerieben, für die Soße verwendet man dunkles Bier, für die Knödel zerriebene trockene Brezeln.

Im Motorrad Hotel Deutschland im Schwarzwald kommt fast immer das Schäufele auf den Tisch. Diese geräucherte Schulter vom Schwein hat ihren Namen von der schaufelartigen Form des Schulterblattes. In der Regel gibt es dazu Sauerkraut und Kartoffelbrei. Oder den typischen schwäbischen Kartoffelsalat, der mit heißer Schäufelebrühe angemacht und warm gegessen wird.

 

Motorradhotels Deutschland – leichter, luftiger Kuchen

 

Mineralwasser ist es, das dem Selterskuchen aus Mecklenburg seine Leichtigkeit verleiht. Denn die Kohlensäure sorgt bei diesem Rührkuchen für die typische Luftigkeit. Verfeinert wird dem Selterskuchen mit unterschiedlichen Zutaten wie Nüssen, Früchten oder Schokolade.

In Sachen Motorradhotel Deutschland geht es in Thüringen wesentlich deftiger zu: Dort warten Thüringer Klöße mit Rouladen. Die Klöße werden aus gekochten oder gegarten Kartoffeln und Weißbrot geformt. Die Roulade besteht aus dünnem Rindfleisch, das mit Senf, Zwiebeln und Gurken belegt, zu einer Rolle geformt, etwas angebraten und dann gekocht wird.

 

Motorradhotels Deutschland – Deftiges nach der Motorradtour

 

Wir sehen – wenn wir in Motorradhotels in Deutschland essen oder übernachten, erwartet uns zwar nicht unbedingt eine raffinierte Sterneküche, doch wird man uns immer eine leckere, qualitativ hochwertige Mahlzeit servieren, die schmeckt und satt macht. Und die nötigen Kalorien für den Tag im Motorradsattel liefert.

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Uns bleibt zu sagen:

Von unseren Motorradhotels Deutschland aus lässt sich dieses traumhafte Urlaubsland ideal erkunden. Die besten Motorradhotels Deutschlands findest Du hier.

Viel Spaß in Deinem Motorrad-Urlaub mit BikerBetten Motorradhotels in Deutschland!