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    Norwegen / Norwegen Süd
    Charakteristik: Diese Querverbindung ist für alle gedacht, die zuerst in Schweden Kilometer gemacht haben und nun die Küstenstraße fahren wollen. Wer es einsam mag, ist hier richtig. Östersund: Als Garnisonsstadt auf schwedischer Seite gegründet, bildet Östersund heute das Tor zu Schwedisch-Lappland. Die idyllische Lage der – nach deutschen Maßstäben – Kleinstadt am See Storsjön macht Östersund zu einem guten Ausgangspunkt für Touren ins schwedisch-norwegische Grenzgebiet. Aus der Stadt raus fährt man am schönsten über die Insel Frösön in Richtung Flughafen, bis bei Rödön Krokom ausgeschildert ist. In Krokom dann auf die 340. Valsjöbyn: Die 340 wird sehr schnell einsam: Weite Birkenwälder und Seen wechseln sich mit vereinzelten Bauernhöfen ab. Dass man langsam auch an Höhe gewinnt, ist zunächst kaum zu merken. Bei Valsjöbyn wird dann nach längeren Passagen an Seeufern entlang die norwegische Grenze erreicht. Die Straßennummer wechselt: Ab der Grenze ist es die norwegisch 765. Was bleibt, ist der Verlauf der Straße entlang einer Kette langer, schmaler Seen. Sandvika: Auf norwegischer Seite liegen gleich zwei Nationalparks rechts und links der 765: der Blåfjella Nationalpark und der Lierne Nationalpark. Sie sind nur zu Fuß zu erreichen. Kurz vor Sandvika trifft die 765 dann auf die etwas breiter ausgebaute 74. In Richtung Schweden führt sie nach Gäddede, nach links ist Sandvika schnell erreicht. Hier gibt es auch wieder eine Tankstelle. Grong: Südlich von Grong trifft die 74 auf die E6, der man für zehn Kilometer nach Norden bis Grong folgt, um dann in das Tal des Lachsflusses Namsen abzubiegen. Bis Namsos sind es nun noch etwa 45 Kilometer. Hier besteht Anschluss an Tour 7-1.
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    Norwegen / Norwegen Süd
    Charakteristik: Zubringertour von Schweden nach Norwegen, wenn der Großraum Oslo weiträumig und nett umfahren werden soll. Für alle, die Einsamkeit mögen. Torsby: 40 Kilometer sind es von Torsby bis zur Grenze nach Norwegen, 5 km später kann die E16 verlassen werden: Über die 202 geht es auf der norwegischen Seite nach Roverud ins Tal der Glomma – eine eher einsame Route mit wenigen Dörfern und viel Wald. Finnskogen wird der Wald genannt, weil sich hier einst finnische Auswanderer niederließen. Kongsvinger: Die Stadt liegt an einer Biegung der Glomma, übrigens Norwegens längster Fluss. Seit der Wikingerzeit ist der Platz besiedelt, eine mittelalterliche Kirche ist belegt und eine Fähre über den Fluss. Der Berg in der Biegung erlangte eine strategische Bedeutung: Zwischen 1681 und 1684 entstand eine große Festungsanlage oberhalb der Flussquerung, mit der sich die über Norwegen herrschenden Dänen gegen die Schweden schützen wollten. Eidsvoll: Über die kleine Straße 209 wird der See Storsjøen umrundet, bevor es über die 181 nach Eidsvoll geht. Für Norweger ist der Ort wichtig, weil hier die erste eigene Verfassung von 1814 entstand. Obwohl der Osloer Flughafen Gardermoen in der Nähe ist, ist die 180 zwischen Minnesund und der 4 bei Brandbu erstaunlich leer und kurvig. Hier bekommt man schon ein gutes Gefühl für Norwegen. Jevnaker: Mit einem kurzen Stück auf der breit ausgebauten Straße 4  geht es nach Brandbu zur 240, die schön oberhalb und am See Randsfjorden verläuft. In Jevnaker befindet sich Hadeland Glassverk, ein traditionsreicher Hersteller von Glaswaren. Eine Bäckerei mit Café und Grünflächen lohnt einen Stopp.
    Norwegen / Norwegen Süd
    Charakteristik: Von der Fähre durch die Region Telemark direkt in die Berge und Richtung Hardangerfjord. Die Zubringertour für alle, die eine preisgünstige Fähre mit dem direkten Weg in die Fjorde kombinieren wollen. Langesund: Wenn die Fähre mittags ankommt, schafft man in den verbleibenden drei bis vier Stunden Fahrzeit noch ein gutes Stück auf kleineren Straßen bis an den Rand der Hochebene Hardangervidda. Telemark Kanal: Bis Ulefoss läuft diese Tour wie Tour 1-3, dann wird abgebogen und auf kleinen Landstraßen parallel zum historischen Telemark Kanal gefahren. Der Werbeslogan „Mit dem Schiff in die Berge“ beschreibt den Wasserweg gut, verbinden die kurzen Kanalstücke und ihre Schleusen doch geschickt mehrere Seen, so dass Schiffe bis nach Dalen in Telemark fahren können. Die Schleusenstufen bei Lunde sind einen Stopp wert! Über Vrådal und die Straße 38 führt die Tour bis an den Endpunkt des Telemark Kanals. Dalen: Der Ort am Ende des Sees Bandak ist für eine Pause gut geeignet. Hier gibt es ein Café, eine Tankstelle und einen Geldautomaten. Oberhalb des Ortes liegt in den Serpentinen der 45 eine hübsche, kleine Stabkirche. Die Route führt aber weiter auf der 38 nach Åmot, wo die E134 gekreuzt wird. Totaksee und Rauland: Auf der 37 und der 362 fahrt Ihr zwischen dem See Totak und den Ausläufern der Hochebene Hardangervidda landschaftlich sehr schön durch die nördliche Telemark. In der Streusiedlung Rauland gibt es mehrere Wintersport-Hotels, die im Sommer günstige Preise haben. Auch Hütten kann man hier einfacher bekommen als an den Fjorden. Haukelifjell: Bei Edland trifft die 362 wieder auf die E134. Für den Gebirgsübergang bis nach Røldal hat man keine andere Wahl. Zu Røldal siehe Tour 2-2.
    Norwegen / Norwegen Süd
    Unsere Motorradtour "Über den Trollstigen nach Molde" ist eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf unserer BikerBetten Seite. Für alle, die sich über weitere Touren informieren möchten, empfehlen wir unsere Tourenkarten Set Norwegen Süd. Weitere Motorradtouren in Norwegen findet man über unsere Motorradtouren Suche oder auch in unserem Motorrad Reiseführer Fjord-Norwegen. Charakteristik: Mit dem Geirangerfjord und dem Pass Trollstigen in Norwegen sind zwei der wichtigen Natur-Sehenswürdigkeiten enthalten. Lom: Hier besteht Anschluss an die Touren 3-1 und 5-1. Besser noch einmal volltanken, denn nun wird es einsam. Es geht die 15 durch ein langes, zügig zu fahrendes Tal hinauf Richtung Strynefjell. Grotli: Vorsicht, dieser Streckenabschnitt  der 15 bis zum Abzweig der 63 ist für starke Seitenwinde bekannt. Das kurze Stück der 63 zwischen der 15 und der Bergstation Djupvasshytta hat eine der längsten Wintersperren, oft wird die 63 nach Geiranger erst Anfang Juni geöffnet. Dalsnibba: An der Berghütte Djupvasshytta zweigt die mautpflichtige Privatstraße auf den Aussichtsberg Dalsnibba ab. Der Blick von oben auf Geiranger ist grandios, aber nur bei klarem Wetter. Bei tief liegenden Wolken lohnt die Fahrt nicht. Geiranger: Toller Fjord, toller Blick, aber bis zu 3000 Kreuzfahrtgäste täglich, die in 60 Bussen über die einzige schmale Straße, die es in Geiranger gibt, rechts oder links die Berge hinauf und wieder hinunter gekarrt werden. Einer der wenigen Orte in Norwegen, dessen Schönheit zum Fluch geworden ist. Bitte nicht hier übernachten, die Hotels sind entweder überteuert oder renovierungsbedürftig oder beides. Aber gern die Aussicht genießen! Tipp: Nehmt die Fähre nach Hellesylt (Tour 5-4). Valldal: Nach der Adlerstraße zur Fähre Eidsdal – Linge ist Valldal erreicht, wo die 63 ansteigt hinauf zum Trollstiegen. Macht einen Stopp an der Klamm Gudbrandsjuvet: schicke Brücke teilweise mit Glasboden und Durchblick auf die Klamm. Trollstigen: Der Pass aus dem Hochtal hinab ist toll, aber eben auch beliebt. Wenn zwei Busse nicht aneinander vorbei kommen, gibt’s hier schon mal Stau. Die in den Berg gebauten Aussichtspunkte sind toll und lohnen einen Spaziergang. Anschließend weiter zur E136 nach Åndalsnes und den Fjord umrunden bis nach Molde.
    Norwegen / Norwegen Süd
    Charakteristik: Aus Richtung Oslo kommend führt diese Tour an die Küste des nördlichen Fjordlandes, ohne auf die wichtigsten Highlights zu verzichten. Borgund: Von Fagernes benutzt man zunächst die E16 bis nach Lærdal. Die Strecke wird seit einigen Jahren ausgebaut. Oft ist die alte Straße aber noch vorhanden, so dass eine touristische Alternative gewählt werden kann. Die vielleicht schönste Stabkirche Norwegens steht in Borgund ungefähr 30 km vor Lærdal. Vermutlich stammt sie in ihren Ursprüngen aus den Jahren 1150 bis 1200. Bereits seit 1877 wird sie für Touristen als Sehenswürdigkeit genutzt. Kaupanger: Auf dem Weg von der Fähre Fodnes – Manheller nach Sogndal kommt man an der kleinen Ortschaft Kaupanger vorbei. Auch hier steht eine Stabkirche. Sie ist aber weit weniger verziert als die von Borgund. Nett ist das örtliche Bootsmuseum am Ufer des Sognefjords. Fjærland: Die 5 ist ab Sogndal wie der größte Teil dieser Tour gut ausgebaut. Bei Fjærland gibt es das Norwegische Gletschermuseum (Norsk Bremuseum) und wer mag, kann einen kurzen Abstecher zum Gletscherarm Suphellebreen fahren. Der Fjærlandsfjord ist übrigens auch ein Arm des Sognefjords. Olden: Von Skei fährt man ein Stück auf der E39, bis bei Byrkjelo die 60 einmal kurz und knackig über das Utvikfjell zum Innvikfjord führt, einem Arm des Nordfjords. Bei Olden führt eine Stichstraße zum Gletscherarm Briksdalsbre, der als „alte“ Touristenattraktion in allen Reiseführern erwähnt wird. Vergesst es! Zu viele Busgruppen, zu wenig Gletscher. Das ist eine klassische Touristenfalle. Ålesund: Über Stryn  und Volda führt die Strecke nun auf der teilweise brandneuen E39 Richtung Küste. Nach einer letzten Fähre wird Ålesund erreicht. Die Altstadt wurde 1904 durch einen großen Stadtbrand zerstört und anschließend im damals populären Jugendstil wieder aufgebaut.
    Norwegen / Norwegen Süd
    Charakteristik: Der kürzere Weg von Stavanger nach Bergen führt durch die Inselwelt an der Küste. Das ist ganz anders als am Hardangerfjord entlang, hat aber auch seinen Reiz. Stavanger: Stavanger ist eine wichtige Basis für die Ölplattformen in der Nordsee. In Stavanger werden Bohrinseln gewartet, hier starten viele Versorgungsflüge. Deshalb steht auch das Norwegische Ölmuseum in Stavanger. Es gibt sehr interessante Einblicke in die Geschichte der Ölförderung. Mosterøy: Die Inseln des Ryfylke sind überwiegend durch Brücken und Tunnel verbunden. Nachdem die Bauwerke abbezahlt waren, wurde die Maut wieder abgeschafft. Auf Mosterøy lohnt ein Abstecher zum Kloster Utstein an der Spitze der Insel. Zwischen Rennesøy und Bokn muss noch eine Fähre benutzt werden, doch auch hier gibt es schon Pläne für einen Tunnel. Karmøy: Früher gab es eine Fähre von Randaberg nach Skudeneshavn auf der Insel Karmøy. Heute muss man über Haugesund fahren, um diese schöne Insel zu besuchen. Das Fischerdorf Skudeneshavn wirkt ein wenig aus der Zeit gefallen, mit schönen weißen Holzhäusern und einem kleinen Hafen. Haugesund: Die Stadt liegt an einem Sund, der sich wie die Hauptstraße durch den Ort zieht. So baute man, als der Wasserweg noch die wichtigste Verkehrsverbindung darstellte. Die Tour führt über die 47 zur E39 nach Leirvik auf der Insel Stord. Hardangerfjord: Bei Jektevik wird mit der Fähre auf die Insel Tysnes nach Hodnanes übergesetzt. Kurz hinter dem Fähranleger nicht nach links auf die 49, sondern einfach geradeaus halten. Dann fährt man am Ufer des äußeren Hardangerfjords entlang mit Blick auf den Gletscher Folgefonna, bis die 49 wieder erreicht wird. Über die 49 und 48 geht es dann zur 7 nach Bergen.
    Norwegen / Norwegen Süd
    Charakteristik: Zubringertour direkt ins touristische Herz Norwegens an den Aurlandsfjord und zur Flåmsbahn. Anschluss an die Touren 1-4, 2-3 und fast an 1-4. Numedal: Von Kongsberg aus führt das Numedal langsam in Richtung Berge. Die 40 ist eine eher wenig befahrene Strecke, entsprechend gut kommt man hier am Ufer des Flusses voran. Zwei kleine Stabkirchen liegen an der Strecke: in Nore und Uvdal. Bei Dagali warten dann noch ein paar nette Kurven, bis der Wintersportort Geilo erreicht wird. Geilo: Neben Trysil im Osten Norwegens ist Geilo der wohl bekannteste Wintersportort. Hier gibt es zahlreiche Hotels in jeder Preisklasse, die im Sommer gute Preise machen. Allerdings ist hier im Sommer doch eher wenig los. Dafür sieht man die durch Skipisten vernarbten Berge. Geilo liegt wie so viele Wintersportorte in Norwegen auf etwa 800 Höhenmetern, also ungefähr an der Baumgrenze. Hol: Von Geilo fährt man ein kurzes Stück auf der 7 nach Osten, dann biegt die 50 nach Hol ab. Direkt an der Straße liegt eine schöne alte Holzkirche. Anschließend wird es einsam. Linker Hand liegt der Nationalpark Hallingskarvet, dessen Gipfel bis knapp an 2000 Meter aufragen. Aurland: Jenseits der Passhöhe führen Serpentinen den Berg hinab und geben recht unvermittelt den Blick auf einen See frei – das ist noch nicht der Aurlandsfjord. Den bekommt man erst unten im Tal zu sehen, wo die 50 auf die E16 trifft. Rechts geht es durch den 25 Kilometer langen Tunnel in Richtung Lærdal, links ins Zentrum von Aurland und weiter nach Flåm mit der berühmten Flåmsbahn. Hier besteht Anschluss an Tour 5-1.
    Norwegen / Norwegen Süd
    Charakteristik: Gleich voll drin in Norwegen! Die Küstenstraße zwischen Flekkefjord und Egersund bietet gleich Kurven und Berge satt. Kristiansand: Es ist schade, dass man sich gleich in Kristiansand nach der Ankunft der Fähre von Hirtshals entscheiden muss: Entweder durch das schöne Setesdal zur Hochebene Hardangervidda (Tour 2) oder entlang der tollen Küste nach Stavanger. Beide Routen sind gut. Aus Kristiansand raus gibt es kaum eine Alternative zur E39 bis ins schöne Mandal. Trotz Schärenküste: In Mandal gibt es einige geschützte Sandstrände für heiße Tage! Kap Lindesnes: Norwegens südlichster Punkt auf dem Festland hat sich zu einem Touristenmagnet entwickelt. 1682 Kilometer Luftlinie sind es bis zum Nordkap und ein Schild behauptet, es seien 2518 Straßenkilometer. Bei Vigeland muss man von der E39 abbiegen, um den Leuchtturm Lindesnes zu erreichen, zurück kann man Richtung Lyngdal abkürzen. Lista: Die Halbinsel Lista bei Farsund bietet mit dem Leuchtturm Lista Fyr ein schönes Ziel. Man kann den Turm besteigen und hat einen weiten Blick über das Skagerrak. Flekkefjord: In der Kleinstadt gibt es ein ordentliches Hotel, Tankstelle und Restaurants. Außerdem beginnt hier der Riksveg 44, die Küstenstraße, die schnell dramatisch wird. Bei Ana Sira und Jøssingfjord geht es rauf und runter, dass es eine Freude ist. Erst jenseits von Egersund geht die felsige Küste in die fruchtbare Ebene Jæren über. Obrestad Fyr: Und noch ein Leuchtturm: Obrestad Fyr ist ein grauer, großer Turm, der für die Seefahrt bis heute sehr wichtig ist. Wenige hundert Meter weiter lädt der alte Pfarrhof von Hå (Norwegisch: Hå Gamle Prestegård) zu einem Kaffee mit Meerblick ein. Für das letzte, kurze Stück bis Stavanger leiten einen alle Schilder und Navis auf die E39, die hier als Autobahn ausgebaut ist.
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