Bikerbetten

Startseite
Hotels
Hotels entdeckenNach LändernPrint Katalog

Hier findest Du die besten Motorradtouren

für Deinen Motorrad Urlaub!

 

Grenze Deine Suche ganz nach Belieben mit unserer komfortablen Tourensuche ein und finde schnell die passenden Motorrad Touren für Deinen Motorrad Urlaub.

Beginne am besten mit der Filterung nach Deinem gewünschten Reiseland oder Region.

Oder nutze einfach die Kartensuche.

    Tips aus unserem Shop

    OFFROAD ATLAS - Best of 2026
    39.95 inkl. MwSt.

    Unter diesen Motorradtouren kannst Du wählen:

    899 Ergebnisse
    Sortiert nach:
    Schweiz / Graubünden
    Eingeklemmt zwischen den majestätischen weißen Riesen der Berninagruppe im Süden und den ebenso gewaltigen Rätischen Alpen im Norden liegt das Engadin im Grenzgebiet zwischen Italien und der Schweiz. Von hier aus lassen sich vier faszinierende Pässe an einem Tag besteigen. Wer heute durch St. Moritz spaziert, kann sich kaum vorstellen, dass der winterliche Treffpunkt der Schönen und Reichen bis 1859 noch ein vergessenes Bauerndorf war. In jenem Jahr hatte der Tourismuspionier Johannes Badrutt die Idee, in St. Moritz ein Hotel zu bauen. Der Plan funktionierte, er errichtete das Kulm-Hotel und schoss den Ort damit senkrecht in den Tourismushimmel. Der Grund liegt auf der Hand  bzw. vor Augen: die bezaubernde Lage von St. Moritz in einem Hochtal auf 1.820 Metern Höhe. Der See, dahinter der Ort, dahinter die Berge – dieses Bild prägt sich ein. Schon ein paar Kilometer hinter St. Moritz zweigt nach rechts die Straße hinauf zum Julierpass ab. Den Auftakt bildet eine Gruppe sauber angelegter Serpentinen, dann geht es ein Stück geradeaus den Berg hoch, bis wir über  den 2.284 Meter hohen kargen Juliersattel mit seinen charakteristischen antiken Säulenresten rollen. Diese Funde deuten auf eine sehr frühe Benützung dieses Alpenübergangs hin. Der Julier ist noch heute der Welt so sehr entrückt wie früher das ganze Engadin. Der Abstieg vollzieht sich in mehreren Etappen und erweist sich als harmonischer Wechsel aus Kehren und Geraden. In Tiefencastel dreht die Route nach rechts und beginnt den langen Anmarsch zum Albulapass (2.312 m). Lang, weil sie erst die hübschen Dörfer Filisur und Bergün durchquert und sich dahinter in lang gezogenen Bögen der eigentliche Rampe nähert. Die hat es gehörig in sich: verschlungene, enge Fahrbahn, holperiger Belag, blinde Kehren, die enge Bergüner Klamm. Beeindruckend ist dabei der Blick auf die riskant in den steilen Fels geschlagene Trasse der Albula-Bahn, die hier in zwei Schleifen einen Höhenunterschied von 100 Metern überwindet. Oben empfängt uns ein stimmungsvoll gelegenes Hospiz und wir genehmigen uns draußen in der Höhensonne einen Kaffee, fotografieren das braune Willkommensschild, genießen die Aussicht. In La Punt hoppeln wir über den Bahnübergang, setzen den rechten Blinker und haben schon bald die Engadiner Seenplatte vor dem Auge. Eine der Postkartenlandschaften der Schweiz. Gäbe es dieses Idyll noch nicht, müsste man es erfinden. Wie blaugrüne Glasperlen reihen sich die Seen hintereinander auf und verschmelzen mit den linker Hand aufragenden Berninagletschern zu einem vollendeten Alpengemälde, auf das der amerikanische Landschaftsmaler Bob Ross stolz gewesen wäre. Am letzten See auf 1.815 Metern Höhe stürzt sich die Fahrbahn in die Kehren des Malojapasses. Der ist eigentlich kein richtiger Pass, weil er nur eine Rampe besitzt. Egal – die macht mit ihren perfekt angelegten Serpentinen mächtig Spaß und schiebt sich wie eine Kindermurmelbahn hinab ins Val Bregaglia. Die folgende Etappe über die Grenze nach Bella Italia ist eine gemütliche Angelegenheit. Chiavenna mit seinen bunten Gassen und exzellenten Restaurants bietet sich für die Mittagspause an. Dabei sollte man den Magen nicht mit allzu viel Pizza und Pasta belasten, da die anstehende Überquerung des 2.113 Meter hohen Splügenpasses das Blut im Gehirn und nicht im Magen verlangt. Je rund zwanzig Kehren auf italienischer und Schweizer Seite, viele davon hinterlistig, der Rest ziemlich spitz. Dazu gesellen sich Engstellen und Steilabfälle. Wer hier einen sportlichen Reifen fahren will, muss sein Bike im Griff haben. Was übrigens auch für die Strecke durch die Viamala-Schlucht gilt, die sich nun anschließt. Der „schlechte Weg“ zirkelt tief eingegraben am Hinterrhein entlang Richtung Thusis und hält ein wahres Feuerwerk an Kurven jeglicher Art bereit. In Tiefencastel, dem „Kastell in der Tiefe“, biegen wir rechts ab und nehmen zum zweiten Mal am heutigen Tag den Julier unter die Räder. Diesmal allerdings aus der anderen Richtung. Was den Vorteil hat, dass wir den langen Aufstieg in vollen Zügen genießen und die einsame Landschaft rund um den Marmorea-See ausgiebig betrachten können. Die eingestreuten Kehrengruppen sorgen dafür, dass der Geist nicht zu weit abgleitet und nach der Passhöhe im Tal den Abzweig zurück nach St. Moritz nicht verpasst. Nach dieser kräftezehrenden Tour darf es zum Abendessen kalorienmäßig gerne etwas mehr sein. Wer Käse liebt, bestellt Käsefondue oder Raclette, die Klassiker der Schweizer Küche. Dazu einen gekühlten Weißwein (z. B. einen Fendant). Oder wie wäre es mit einem Rösti mit Speck und Wurst (Plain in Pigna)? Oder aber einer zünftigen Brotzeit mit Bündnerfleisch? Als Nachtisch ist eine Engadiner Torte ein Muss. Mehrere Schichten Mürbeteig, dazwischen Butter-Vanillecreme – jede Sünde wert. Tourlänge: ca. 260 km Roadbook: St. Moritz – Julierpass – Tiefencastel – Filisur – Bergün – Albulapass – La Punt – Malojapass – Chiavenna – Splügenpass – Via Mala – Tiefencastel – Julierpass – St. Moritz Highlight: Gletschereis und Wasser des Hinterrheins gruben die faszinierende Viamala-Schlucht vor tausenden von Jahren. 300 Meter hohe Felswände und waghalsige Brückenkonstruktionen sind einen Ausflug wert. 359 Treppen führen zum Schluchtzentrum. Pässe-Info: Julierpass         2284    10 %    -          34km Albulapass       2315    12 %    11-4     33km Malojapass       1815    12 %    -          42km Splügenpass    2113    13 %    11-4     42km
    Check it now
    Spanien / Costa Brava
    Zwischen Collioure an der französischen Côte Vermeille und Barcelona liegen die fantastischen, kurvenreichen Küstenstraßen der Costa Brava. Zudem lockt im Hinterland die bedeutendste Vulkanlandschaft der iberischen Halbinsel. Es hat einen besonderen Flair, das Fischerdorf Collioure am nördlichen Ende der französischen Côte Vermeille. Der kleine Stadtstrand mit der dahinter liegenden hübschen und farbenfrohen Häuserzeile, die Wehrkirche mit ihrem markanten Turm und die fotogene Festung gleich neben dem Strand verleihen Collioure seinen speziellen Charme. Wir starten hier, unser Ziel ist die Costa Brava, die „Wilde Küste“ Spaniens. Vorerst genießen wir jedoch noch die kurvenreiche Küstenstraße der wild zerklüfteten Côte Vermeille. Über Port-Vendres und Banyuls erreichen wir über unzählige Kehren und Auf- und Abstiege die Grenze nach Spanien bei Portbou. Sie ist lediglich am Schild des Col de Balistres und dem ehemalige Zöllnerhaus erkennbar. Noch gut zwölf Kilometer kurven wir auf der Küstenstraße weiter, die sich in Spanien N-260 nennt, dann erreichen wir den Badeort Llançà. Linkerhand liegt die felsige Halbinsel des Cap de Creus. Die etwa zehn mal zehn Kilometer große Halbinsel ragt weit hinaus ins Mittelmeer, markiert den östlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel und den Beginn der Costa Brava. Fast die komplette Halbinsel gilt heute als Naturpark. Wir folgen der GI-613 nach Cadaqués. Ab Llançà windet sie sich erst mal entlang der schönen Küste des Cap del Bol bis nach El Port de la Selva, einem hübschen Badeort mit großem Yachthafen. Im weiteren Verlauf geht es dann quer durch den Naturpark an die Küste. Das ehemalige Fischerdorf Cadaqués liegt malerisch in einer offenen Bucht. Die weiß strahlenden Häuser rahmen das türkis schimmernde Wasser im Hafen ein und auf den einladenden Terrassen der Straßencafés ist es nie wirklich leer. Cadaqués und das kleine, direkt anschließende Portlligat sind die Heimat Salvador Dalís. Auch andere bekannte Künstler wie Pablo Picasso und Joan Miró prägten das Image des Ortes und trugen zu dessen Bekanntheit bei. In Portlligat kann man Dalís Wohnhaus besuchen, das heute als Museum eingerichtet ist und über das aufregende Leben und Schaffen des großartigen Maler, Schriftsteller und Bildhauer berichtet. Die schmale Straße nach Portlligat führt gleich weiter zur nordöstlichsten Ecke des Cap de Creus, zum Punta de Cap de Creus. Dessen 1853 errichteter Leuchtturm liegt knapp 80 Meter über dem Meer und leuchtet mehr als 60 Kilometer weit auf das Mittelmeer hinaus. Rechts und links der Straße wechseln sich grüne, blühende Macchia und bizarre Felsformationen ab, die durch ihre Formen an verschiedene Tiere erinnern. So gibt es ein Kamel von Tudela und das Kaninchen von Culip. Was sich der große Meister Dalí bei dem von ihm persönlich verliehenen Namen „Der große Masturbator“ für einen markanten Felsen dachte, ist allerdings der Fantasie des Betrachters überlassen. Am Leuchtturm machen wir kehrt und über die GI-614 lassen wir das Cap de Creus hinter uns. Nach einem kurzen Abstecher über den Urlaubsort Roses steuern wir in das Hinterland der Costa Brava. Da es hier am Golf de Roses keine durchgehende, reizvolle Küstenstraße gibt, wenden wir uns dem Parc Natural de la Zona Volcanicà Garrotxa zu. Sanft steigt die N-260 auf in die Höhen, die einst durch gewaltige vulkanische Aktivitäten entstanden. Die hübschen Städtchen Besalú und Castellfollit de la Roca locken mit ihrer alten Bausubstanz und netten Plätzen, das Zentrum der Region ist Olot. Über unzählige Kilometer führt die kurvenreiche GI-524 durch den Naturpark. Die Region gilt als die bedeutendste Vulkanlandschaft der iberischen Halbinsel. Entsprechend verläuft der Asphalt im Zickzack durch die Landschaft und der Kurvenspaß endet erst wieder bei Banyoles. Über die gut ausgebaute C-66 und die Bergkette Les Gavarres haben wir bald wieder die Mittelmeerküste erreicht. Hier lockt der einladende Strand Platja d'Aro, bevor wir bei Sant Feliu de Guíxols auf die GI-682 steuern. Ab hier folgen 20 Kilometer Küstenstraße, die es in sich haben. Aussichtsreich folgt der Asphalt der felsigen Küstenlinie und sorgt für jede Menge Schräglagen. Das wissen natürlich auch alle Motorradfahrer der Region und so gilt dieses Stück als echter Hotspot der lokalen Sportmotorrad-Fraktion. Bei Tossa de Mar ist vorerst Schluss mit dem Kurvenspaß. Die Straße wendet sich ein wenig ins Landesinnere. Erst hinter Calella nähert sie sich wieder der Küste. Etwa hier geht nun auch die Costa Brava in die Costa de Maresme über. Aber eigentlich hat sich der Begriff der Maresme nie so richtig durchgesetzt. Im allgemeine Verständnis endet die Costa Brava bei Barcelona. Das ist nun auch unser Ziel und gleichzeitig das Ende dieser Cost Brava-Route. Roadbook: Collioure, Portbou, Col de Balistres, Llançà, El Port de la Selva, Cadaqués, Portlligat, Punta de Cap de Creus, Roses, Figueres, Besalú, Castellfollit de la Roca, Olot, Banyoles, Sant Feliu de Guíxols, Tossa de Mar, Barcelona. Start- / Zielort: Collioure /  Barcelona Länge: 330 km Highlight: Mit dem Hop-on/Hop-off-Bus durch Barcelona – Auch wenn es vielleicht komisch erscheint, in einem Motorrad-Reiseführer den Bus zu empfehlen, wir tun es dennoch. Die Fahrt mit dem Hop-on/Hop-off-Bus durch die Hauptstadt Kataloniens ist ein tolles Erlebnis. Der oben offene Doppeldecker fährt alle interessanten Ziele an und wie der Name schon sagt, kann man überall an den Haltestellen aus- und zusteigen. Die Ausblicke vom Oberdeck sind fantastisch und die mehrsprachigen Ansagen sind hoch interessant. So lassen sich auch Ziele entdecken, die man später intensiver erleben möchte, wie zum Beispiel den Park Güell oder den Olympiapark auf dem Berg Montujic. Vorab online buchen macht den Spaß billiger: www.barcelonasmartmoving.com
    Frankreich / Alpes de Haute Provence
    Unsere Motorradtour "Der Graben Europas" ist eine von von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen. Weitere Motorradtouren in den Französischen Alpen findet man über unsere Motorradtouren Suche, in unserer FolyMap Route des Grandes Alpes Karte oder in unserem FolyMaps-Set Frankreich-Süd. Ein Stück westlich von Castellane kann man im Motorradsattel der Urgeschichte auf die Finger sehen und hautnah erleben, wie der Fluss Verdon in Millionen von Jahren eine 21 Kilometer lange und bis zu 700 Meter tiefe Schlucht gegraben hat. Start in les Salles-sur-Verdon. Die D 952 macht den Auftakt und hievt uns mittels einiger Kehren zur Nordrampe des Canyons. Fünf Kilometer auf astreinem Asphalt. Duftender Kiefernwald sorgt für Südfrankreich-Feeling. Dann gleich der erste Höhepunkt: Der Belvédère du Galetas. Tief unter uns der blaugrüne Lac de Sainte-Croix wie ein Diamant im grauen Gestein. Die Strecke an der Nordrampe hält die steilsten Tiefblicke bereit und ist entsprechend viel befahren. Deshalb eine ruhige Gangart einlegen und die Verdon-Umrundung gelassen angehen, denn die nächsten Kilometer sind eine einzige Augenweide. Knapp am Rand der Schlucht fädelt sich die 1973 fertiggestellte Straße in Richtung Osten und gibt auf ihrer gesamten Länge den Blick auf den tief unten fließenden Fluss frei. Mit einer Handvoll Serpentinen entfernt sich die Fahrbahn nun vom Canyon, steigt zum Col d’Ayen (1.031 m) auf und wendet sich der Ortschaft la Palud-sur-Verdon zu. Kurz hinter la Palud fängt die Route des Crêtes an. Das ist ein knapp 25 Kilometer langer Rundkurs, vorbei an den spektakulärsten Abgründen des gesamten Canyon du Verdon. Einige holperige Kehren bergauf, dann wartet schon der erste von insgesamt sieben Aussichtspunkten. Die Panoramen der Route des Crêtes steigern sich permanent, bis sie an ihrem Südzipfel den absoluten Höhepunkt erreichen. Haarscharf am Abgrund vorbei zirkelt die nun im Einbahnverkehr ausgelegte Fahrbahn in Spitzkehren nach unten. Wer nicht schwindelfrei ist, wird an dieser Stelle erhöhten Puls haben. Wenigstens sind die Kehren so angelegt, dass man weit ausholen kann. Wie auf einer Spielzeugeisenbahn taucht am gegenüberliegenden Rand die südliche Panoramastraße auf. Vor la Palud geht es noch ein Stück bergauf, dann ist die Runde zu Ende. Wir passieren den Point Sublime, einen gut besuchten Aussichtspunkt. Im weiteren Verlauf senkt sich die D 952 zum Fluss hinab, bis sie den Ausgang des Canyons erreicht. Jetzt bleibt sie bis Castellane mit dem Verdon auf Tuchfühlung. Zum Teil wurde sie riskant in die Wand gesprengt, sodass wir immer wieder unter überhängenden Felsen hindurchfahren. Vorbei an den Stationen der Kanuverleiher nähern wir uns Castellane. Gleich nach der Verdonbrücke liegt links der Hauptplatz des Städtchens, der Place Marcel-Sauvaire, mit seinen hübschen Hotels, Cafés und Bars. Ein perfekter Ort für ein leckeres Eis oder einen vitaminhaltigen »Salade nicoise«. Auf die N 85 Richtung Cannes lassen sich satte Schräglagen zaubern. Nach der Abfahrt vom 1.054 Meter hohen Col de Luens zweigt die D 21 rechts ab. Auf rauem und einsamem Asphalt nähern wir uns dem Grand Plan de Canjuers, einem Gebirgszug, den sich das Militär unter den Nagel gerissen hat. 40 Kilometer lang und 12 Kilometer breit ist der größte Truppenübungsplatz Frankreichs. Die Fläche wird benötigt, da in Canjuers die Artillerie übt. Hinter la Bastide biegen wir auf die D 25 Richtung Bargemon ab. Sie ist eine von zwei Straßen, die durch das Militärgelände führen. Mutterseelenallein rollen wir auf dem grobkörnigen Belag Richtung Süden. Leichtes Kurvenschwingen durch eine karge Landschaft, die vom Tourismus zwangsläufig verschont blieb. Nach dem 916 Meter hohen Col du Bel Homme stürzt sich die Straße in tollen Kurven in die Ebene hinab. Unten folgen wir der Ausschilderung Draguignan und erleben, wie die Hitze des Midi langsam unter die Kombi kriecht. Wir durchqueren Draguignan, passieren seinen Stadtbrunnen und nehmen Kurs auf die Ortschaften Châteaudouble und Montferrat. Flüssig kurven wir nach Norden. Zuerst durch eine Schlucht, dann quer über den Truppenübungsplatz. Eine fahraktive Passage. Wenig Verkehr, griffiger Belag, schöne Ausblicke auf die herbe Landschaft der Hochprovence. In Comps-sur-Artuby, einem früheren Besitz des Templerordens, biegen wir links zum Canyon du Verdon ab. Hinter der nächsten Kurve wartet der Aussichtspunkt Balcons de la Mescla. Von dieser Felsterrasse fällt der Blick 250 Meter tief hinab auf den Verdon. Wer das Panorama bei einem Getränk seiner Wahl genießen möchte – auf der anderen Straßenseite steht das Relais des Balcons. Als »Corniche Sublime« wurde die südliche Kammstraße 1947 in den Fels gehauen, um die Faszination des Canyons dem Verkehr zugänglich zu machen. Drei Kilometer lang geht es von einem Panorama zum anderen. Der Abgrund ist zwischen 250 und 400 Meter tief. Seitensicherung? Vorhanden, aber ziemlich niedrig. Am Col d’Illoire (967 m) rafft sich die Route zu einem grandiosen Schlussspurt auf. Ein feines Serpentinensträßchen kurvt den steilen Hang nach Aiguines hinab und spendiert einen Doppelblick auf den Canyon du Verdon und den Lac de Sainte-Croix. Tourlänge: ca. 220 km Roadbook: les Salles-sur-Verdon – Col d’Ayen – la Palud-sur-Verdon – Point Sublime – Castellane – Col de Luens – la Bastide – Col du Bel Homme – Bargemon – Draguignan – Châteaudouble – Montferrat – Comps-sur-Artuby – Col d’Illoire – Aiguines – les Salles-sur-Verdon Highlight: Als Ausgangspunkt für die Fahrt an den Grand Canyon du Verdon ist der 1.500-Einwohner-Ort Castellane immer gut besucht. Die meisten über die Route Napoléon eintreffenden Motorradfahrer machen hier Pause, und so ist man stets in guter Gesellschaft. Von der zugestaubten Enduro bis zur blankpolierten Harley ist hier alles vertreten. Ursprünglich siedelten in Castellane die Kelten. Danach gründeten die Römer einen Ort, den sie Petra Castellana nannten. Im 14. Jahrhundert entstand die Festungsmauer, von der heute noch der fünfeckige Turm, der »Tour pentagonal«, zu sehen ist. Pässe-Info: Col d’Ayen 1032 10% - 35km Pointe Sublime   930 ? -             10km Col de Luens 1054 ? ?     ? Col du Bel Homme 951   6% ?   8km Col d’Illoire   964 ? ? 37km
    Deutschland / Schwarzwald
    Feldberg, Schauinsland, Kandel. Diese drei Berge gehören zu den höchsten Schwarzwaldgipfeln und warten nicht nur mit einer grandiosen Natur, sondern auch mit höchst motorradtauglichen Bergstraßen auf. Die Tour "Parade der Gipfel" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Bikerbetten Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Willst Du Dich vorab über den Schwarzwald informieren, dann empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Schwarzwald mit seinen vielen Touren der Region, Insidertipps, Infos zu Schwarzwald Motorradhotels, Kartenmaterial usw. Einen perfekten Überblick und weitere Tourenmöglichkeiten bietet Dir unsere FolyMaps Schwarzwald Karte. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Freiburg im Tal der Dreisam eignet sich sehr gut als Startort zu dieser Gipfeltour. Grün geprägt, versprüht Freiburg eine heitere, lockere Atmosphäre, wie sie selten in einer deutschen Stadt zu finden ist. Zur Weiterfahrt halten wir uns in Richtung Donaueschingen und Colmar. Schon bald ist der Schauinsland (1.284 m) ausgeschildert, und auch der freundliche Hinweis, dass die Strecke an Samstagen und Sonntagen für Motorräder gesperrt ist, lässt nicht lange auf sich warten. Allmählich werden die Kurven enger und die Schräglagen schräger. Der Schauinsland-Aufstieg kündigt sich an. Etwa 800 Meter Höhenunterschied auf einer Distanz von 12 Kilometern – das kann nur eines bedeuten: Fun, Fun, Fun. Und so ist es. Die Bergstraße windet sich in unzähligen Kurven und Kehren den Berg hinauf und zeigt sich dabei als ordentlich ausgebauter und griffiger Partner der Reifen. So lässt sich ein zügiger und sicherer Strich auf den Asphalt zaubern. Der Parkplatz auf dem Sattel ist ein beliebter Motorradtreff. Doch nicht nur deswegen lohnt es sich, hier oben einen kurzen Zwischenstopp einzulegen. Die Aussicht hinab ins Rheintal ist einfach phantastisch. Hinter dem Sattel biegen wir links nach Hofsgrund ab. Auf diese Weise gelangen wir auf eine schmale steile Abstiegsstraße, die nach vier Kilometern zu der von Kirchzarten kommenden Hauptstraße stößt. Blinker rechts, und die zackigen Kehren hinauf nach Notschrei nehmen uns auf. Die Fahrbahn ist schmal und oft geflickt. Dann biegen wir auf die B 317 ein und halten uns in Richtung Feldberg. Schon von weitem ist er zu sehen, der kahle, kugelrunde und 1.493 Meter hohe Gipfel des höchsten Berges des Schwarzwaldes. Auch im Sommer ist die kühle Luft in dieser windumtosten Höhe zu spüren. Unwillkürlich kriecht man tiefer in die Motorradkombi hinein und zieht die Schultern hoch. Die Fahrt zur 1.233 Meter hohen Passhöhe ist eine flüssige Angelegenheit. Breite Fahrbahn, schnelle Streckenführung, viele Überholmöglichkeiten. Ein paar Cafés laden zum Stopp ein, dann geht es weiter in Richtung Titisee. Kurz vor Erreichen des mit 1,3 Quadratkilometer größten Natursees des Schwarzwaldes biegen wir links nach Bruderhalde ab. So umfahren wir den Titisee auf seiner Schokoladenseite, der linken, und gelangen mitten in den Ort Titisee hinein. Der hat trotz touristischem Hochbetrieb nach wie vor einen gewissen Charme. Unter der Bahnlinie hindurch geht es zurück zur Hauptstraße, dort im spitzen Winkel nach rechts in Richtung Neustadt. Kurz vor Neustadt links ab ins Jostal hinein. Entspannt schwingen wir auf einem gepflegten kleinen Sträßchen durch eine hübsche Almenlandschaft und erreichen irgendwann die B 500. Dort geht es nach links, grobe Richtung Freiburg. Die B 500 bis Hinterzarten entpuppt sich als ruhige Etappe zum Träumen. Leichte Schräglagen auf gutem Belag, das Ganze garniert mit dem Duft der Schwarzwälder Nadelbäume. Kurz vor Hinterzarten folgen wir dem Schild Freiburg und betreten durch einige ganz reizvolle Serpentinen das Höllental. »Val d’enfer« nannten es die französischen Soldaten 1796 auf ihrem Rückzug. In Kirchzarten verlassen wir das Höllental und biegen nach Stegen/St. Peter ab. St. Peter mit den weithin sichtbaren Zwiebeltürmen seiner Abtei taucht auf. Auf einer wahren Berg- und Talbahn peilen wir danach St. Märgen an. Ein paar Kilometer weiter weist ein Schild mit der Aufschrift Hexenlochmühle zu einem der letzten Kleinode des Schwarzwaldes. Die Ausfahrt aus dem Hexenloch ist eine etwas verzwickte Angelegenheit. Schmale Fahrbahn, blinde Kurven, enge Kehren. An der nächsten Gabelung geht es links ab hinauf zur B 500 und dann gleich wieder nach links ins Simonswälder Tal hinein. Dieses lang gezogene Tal gehört landschaftlich zum Schönsten, was der Schwarzwald zu bieten hat. Sehr schön angelegte Serpentinen zirkeln zum Talboden hinab und lassen in puncto Fahrspaß keine Wünsche offen. Unten schlängelt sich die Straße durch bildhübsche Dörfer. Am Talausgang fahren wir von Bleibach nach Waldkirch, um dort den letzten Höhepunkt des Tages anzugehen: den Aufstieg zum 1.241 Meter hohen Kandel (grünes Schild mit gelber Schrift). Dieser Abschnitt entpuppt sich als herausfordernde Angelegenheit. Zwölf Kilometer lang wieselt das schmale und holperige Bergsträßchen dem Himmel entgegen. Die Dutzende von Spitzkehren machen ihrem Namen alle Ehre. Im Fahrwerk rappelt es gewaltig. Immer wieder versucht die Maschine, sich selbständig zu machen. Früher galt der Kandel als Hexentanzplatz. Und manch einer wird sich im Sattel seines Motorrades wie auf einem wild gewordenen Besen fühlen. Oben auf dem Sattel lädt das Berghotel Kandel zum Stopp mit Aussicht ein, bevor es anschließend durch das Glottertal zurück nach Freiburg geht. Tourlänge: ca. 210 km Roadbook: Freiburg – Schauinsland – Hofsgrund – Notschrei – Todtnau – Feldberg – Bruderhalde – Titisee – Hinterzarten – Höllental – Kirchzarten – St. Peter – St.  Märgen – Hexenloch – Bleibach – Waldkirch – Kandel – Glottertal – Freiburg Highlight: Kleinod Hexenlochmühle. Im engen und feuchten Tal der Wilden Gutach betreibt die Familie Trenkle schon in vierter Generation eine Wassermühle. Sie stammt aus dem Jahr 1825 und funktioniert immer noch so wie damals. Heute ist die Hexenlochmühle der ultimative Picknickplatz des südlichen Schwarzwaldes. Zum Essen gibt es Schinken und Holzbackofenbrot. Pässe-Info: Notschrei 1121 14% keine 12km Schauinsland 1284     12%     keine     24km Feldberg  1232            10%     keine     28km Kandel     1241            15%     keine     25km
    Schweiz / Tessin
    Der spannende Lukmanierpass, reichlich Kurvenkombinationen zwischen mächtigen Dreitausendern, der beeindruckende St. Gotthard und der herrliche Oberalppass, diese Route geizt nicht mit Höhepunkten und Fahrspaß. Disentis, bildschön eingebettet in die umgebenden Berge, entlässt uns in südlicher Richtung hinauf auf die Lukmanierstraße. Eng und kurvenreich präsentieren sich die ersten Kilometer des Val Medel, ungefähr bis Curaglia. Dann weitet sich das Tal immer mehr. Die steilen Wände gehen in satt grüne Berghänge über, auf denen sich Traktoren und Kühe ein Stelldichein geben. Die zackigen Kehren gehen in weit geschwungene Kurven über. Beim Fumatschfall, dem Wasserfall hinter Medel, wird die Steigung größer, es geht steil hinauf. Kein Wunder, schließlich wartet einige Kilometer und Kehren voraus der 1.916 Meter hohe Lukmanierpass auf uns. Ein letzter Blick auf den Stausee Lai da Sontga Maria gleich neben der Straße, dann erreichen wir mit dem Pass auch gleichzeitig die Grenze zwischen Graubünden und Tessin. Übrigens ist der Lukmanierpass die einzige Möglichkeit, die Schweizer Alpen zu überqueren ohne die Zweitausend Meter-Marke zu überschreiten. Aber dafür haben wir noch genug Gelegenheit bei dieser Tour. Hinter dem Lukmanier geht es hinab ins Valle Santa Maria. Wir teilen uns das Tal mit dem Flüsschen Brenno und der Asphalt folgt den wilden Schlenkern des Wassers. Besonders vor und hinter Olivone kommt so richtig Fahrspaß auf. Nicht nur die fantastischen Ausblicke auf das Bergland, auch die Kurvenkombinationen wissen zu begeistern. Aquila, Torre, Dongio, kleine Dörfchen huschen auf unserer Fahrt ins Tal an uns vorbei. Linker Hand wachsen die mächtigen Dreitausender in den Himmel. Im Winter tummeln sich hier die Ski- und Snowboardfahrer, jagen die Hänge hinab, genießen den Après-Ski-Rummel. Das Bergdorf Malvaglia zur Linken erreichen wir bald den südlichsten Punkt dieser Tour, Biasca. Das Dorf liegt im Tal des Ticino, dem Fluss, der dem Tessin seinen Namen gab. Uns zieht es wieder gen Norden. Das Valle Leventina nehmen wir auf der wenig befahrenen Landstraße in Angriff. Fast immer in Sichtweite der Autobahn, aber dennoch sehr viel abwechslungsreicher, arbeiten wir uns das breite Tal hinauf. Immer wieder geht es durch kleine, interessante Orte. Oft bleibt unser Blick auf den riesigen Tessiner Dreitausendern im Hintergrund hängen. Vorbei an Faido halten wir auf Airolo zu. Dessen quirliges Zentrum ist bei Sommer- und Wintertouristen gleichermaßen beliebt. Nun geht es im wahrsten Wortsinn auf den Höhepunkt dieser Tour zu. Es heißt, 2.100 Meter Höhe zu erklimmen. Dazu gibt es zwei Alternativen. Zum einen die „neue“, in den sechziger und siebziger Jahren eröffnete Schnellstraße, zum anderen die „alte“, in den dreißiger und vierziger Jahren gepflasterte, extrem kurvenreiche Tremolastraße. Wer knackige Passstraßen mit Herausforderungen liebt, kommt um die alte Variante nicht herum. Vorsicht mit dem Tempo – die Kurven und Kehren sind bisweilen feucht und der Belag wird dann schnell rutschig. Ganz oben auf dem Pass weht oft ein zügiges Lüftchen. Der Gotthard ist nicht nur die Europäische Wasserscheide, er ist oft auch eine klare Klimagrenze. Und er ist ein riesiger Rummelplatz. Alles was das Touristenherz erfreut, gibt es auf dem großen Parkplatz direkt am See. Vom ausgestopften Murmeltier über Stoffkühe im Schweizer Nationaltrikot, vom Glühwein bis zur Tessiner Wurst oder leckerem Cappuccino. Und natürlich lässt sich hier prima Schwätzchen halten mit anderen Motorrad-Reisenden – hier ist fast immer etwas los. Der Gotthard ist auch die Grenze zwischen dem Tessin und dem Urkanton Uri. Durch dieses führt uns die nördliche Passrampe hinunter nach Andermatt. Der Wintersport- und Kurort liegt immer noch 1.447 Meter hoch. Andermatts Straßencafés locken mit köstlichen Kuchen, geraniengeschmückten urigen Holzhäusern, interessanten Läden und engen Gassen. In Richtung Oberalppass rollen wir wieder hinaus aus dem Trubel und finden uns sofort auf dem kurvenreichen Anstieg wieder. Perfekt, größer könnte der Kontrast nicht sein, übergangslos vom Stadtverkehr ins Schräglagenparadies. Wir arbeiten uns hoch auf den Pass. Satte 2.046 Meter hoch ist der und liegt gleich zu Füßen des Piz Calmot. So heißt auch das Restaurant auf der Passhöhe, ein beliebter Moppedtreff. Genau 21,17 Kilometer, so verkündet ein Grenzstein am Pass, sind es von hier aus bis Disentis, dem Start und Ziel dieser Tour. Also machen wir uns auf, runde 1.000 Höhenmeter hinabzurollen. Das Val Tavetsch gibt sich mit herrlicher Landschaft und prima Strecke noch mal richtig Mühe, uns diese letzte Etappe so richtig genießen zu lassen – mit Erfolg. Roadbook: Disentis, Val Medel, Lukmanierpass, Olivone, Dongio, Biasca, Giornico, Chiggiogna, Airolo, Gotthardpass, Andermatt, Oberalppass, Tavetsch, Disentis. Start- / Zielort: Disentis / Disentis Länge: 150 km Highlight: Museen – Gleich drei interessante Museen locken in der Region. Auf dem St. Gotthard-Pass steht das Museo Nationale del San Gottardo. Es informiert über die spannende Geschichte des Passes und das Leben rund um den St. Gotthard ( www.gotthard-hospiz.ch). Ein weiteres sehenswertes Museum steht in Andermatt, das Talmuseum. In einem außergewöhnlich schönen ehemaligen Wohnbau des Urserntals kann man sich über Geschichte, Wohnkultur und Brauchtum der Region informieren (www.museum-ursern.ch).
    Deutschland / Oberbayern
    Rund um den Tegernsee, eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de , warten die herrlichsten Panoramen Bayerns, die typischsten Orte, die besten Straßen und die abwechslungsreichsten Motorradstrecken. Man braucht nicht zwingend Lodenmantel und Trachtenjanker zu tragen, um Spaß zu haben. Die dazu passenden Motorradhotels in Oberbayern findest Du übrigens über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Startort unserer Motorradtour ist Tegernsee. Das Städtchen, das denselben Namen trägt wie der See, ist seit der Zeit von König Max von Bayern die Nummer eins der Region. Max erwarb nämlich das aufgelöste Tegernseer Kloster und ließ es zum Schloss umbauen. Nach der Tegernsee Motorradtour Rundfahrt nehmen wir in Rottach-Egern den Abzweig zum Achenpass. Auf breitem, gepflegtem Asphalt geht es durch ein schattiges Tal langsam bergauf. An den Hängen links und rechts stehen friedlich grasende Rindviecher. Es herrscht wenig Verkehr, und wir können die lang gezogenen Kehren in vollen Zügen genießen. Doch auf einmal werden die Kehren enger, und zack, zieht das Schild des 941 Meter hohen Achenpasses vorbei. Eher ein Sattel als ein Pass. Einige Kilometer welligen Asphalts folgen. Dann rollen wir nach Achenkirch hinein. An der Tankstelle am Ortseingang rechts ran und den Fotoapparat raus. Denn der Blick über die Dächer des Ortes auf die Spitzen des Karwendel-Gebirges hat was. Ein kurzes Stück weiter blitzt plötzlich die Farbe Blau durch die Bäume – der Achensee. Das blaue Auge Tirols oder Tiroler Fjord wird er gerne genannt. Ein blauer Fleck, eingebettet in grüne Wälder. Langsam verliert nun die Straße an Höhe, vollführt einige überraschende Spitzkehren und stürzt sich hinab ins Inntal. Nicht ohne vorher mit der so genannten Kanzelkehre für erhöhten Puls zu sorgen. Mal dicht, mal weniger dicht verfolgt die Bundesstraße 171 nun den Inn. Ihre ruhige Streckenführung erstickt Kurvenabenteuer schon im Keim. Muss ja auch nicht sein. Angesichts der tollen Sicht nach links und rechts auf Rofangebirge und Kitzbüheler Alpen. Kaffeepause mit Kuchen gefällig? Dann auf nach Rattenberg. Das Städtchen liegt ein paar Kilometer flussabwärts am felsigen Südufer des Inns. Bereits im Mittelalter hatte ein bayerisches Herrschergeschlecht an dieser strategisch günstigen Stelle eine Burg errichtet, die in den folgenden Jahrhunderten als Zollstelle zur wahren Goldgrube wurde. Über Wörgl erreichen wir Kufstein, das uns gleich mit seinem typischen Festungs-Blick empfängt. In weinseliger Runde gerne besungen, leidet Kufstein ein wenig unter dem Klischee des Alpen-Vorzeigestädtchens. Unter der Autobahn hindurch geht es der Ausschilderung Thiersee nach. In Sachen Asphalt das totale Kontrastprogramm zum gemächlichen Inntal. Eng, bergig und kurvenreich zirkelt ein Landsträßchen zuerst durch eine Schlucht ein Stück bergauf, um dann ins Thierseer Tal einzufallen. Ein Bilderbuchtal. Das Sträßchen überquert zuerst die Grenze nach Deutschland, dann den 849 Meter hohen Ursprungpass und schlängelt sich schließlich durch das Ursprungtal bergab der Stadt Bayrischzell entgegen. Schon von weitem sichtbar ist der nicht unbedingt höchste, aber doch imposanteste Berggipfel Oberbayerns: der Wendelstein. Wenn das Wort majestätisch zutrifft, dann hier. Fast senkrecht ragt die helle Felswand des Wendelsteins über Bayrischzell in den Himmel. Oben auf der 1.838 Meter hohen Spitze die charakteristische Funkantenne. War der Wendelstein vor 250 Millionen Jahren noch ein Korallenriff in einem subtropischen Ozean, so dient er heute vor allem der Wissenschaft. Eine Sendestation, eine Sonnen- und Windenergie-Anlage sowie eine Wetterwarte sind auf dem Gipfel angesiedelt. Der ideale Platz für die Mittagspause ist Bayrischzell mit seinem netten Ortskern und seiner Lage am Fuße des Wendelsteins. Biergärten mit alten Kastanienbäumen scheinen auf hungrige und durstige Biker geradezu gewartet zu haben. Ab Bayrischzell heißt die Straße Tatzelwurmstraße. Sie führt hinauf zum Skigebiet Sudelfeld und anschließend weiter zum Tatzelwurm, einem Berg, an dem einst ein Drache den Reisenden den Weg versperrt haben soll. Heute besorgen das die Behörden. Mit wechselndem Erfolg sperren sie an Wochenenden die 13 Kilometer lange Bergstraße zum 1.100 Meter hoch gelegenen Sudelfeld. Gleich nach dem Sattel zweigt übrigens rechts ein Bergsträßchen ab. Es endet nach unzähligen Serpentinen auf einem Hochplateau mit mehreren Restaurants und bietet unterwegs wunderschöne Ausblicke ins Inntal und auf den Wendelstein. Am Tatzelwurm biegen wir nach links auf ein mautpflichtiges Sträßchen ein und nehmen Kurs auf Brannenburg. Eng und holperig geht es im kleinen Gang an einem Bach entlang durch einen romantischen Wald. Ein Felsdurchbruch, und dann kommt auch schon das Ortsschild von Brannenburg in Sicht. Der Rest der Tour führt dann auf den typischen windungsreichen Bauernstraßen des Voralpenlandes in einem großen Bogen über Bad Feilnbach, Hundham, Fischbachau, Hausham und Schliersee an den Tegernsee zurück. In Gmund ist das Ufer des Tegernsees erreicht, und damit hat sich die Rundtour geschlossen. Wenn Ihr nach dieser Tour noch nicht genug habt, findest noch weitere Motorradtouren in Oberbayern über unserer Motorradtouren Suche. Highlight: Wo die Schwarzen tagen Schmucke Häuser mit bunten Fassaden zieren seinen Kern von Kreuth. Zwei Kilometer weiter kommen auf der linken Seite die Gebäude des ehemaligen Kurbades in Sicht. Wildbad Kreuth wurde 1826 errichtet, in den 1970er-Jahren stellte man den Badebetrieb jedoch ein. Seither dient die wuchtige Anlage der CSU als Tagungsstätte. Roadbook: Tegernsee – Kreuth – Achenpass – Achensee – Rattenberg – Wörgl – Kufstein – Thiersee – Ursprungpass – Bayrischzell – Sudelfeld – Brannenburg – Bad Feilnbach – Hundham – Fischbachau – Schliersee – Hausham – Tegernsee (ca. 210 km) Motorradtreffs: Bayerischzell: Schnauferl Wirt 1123er, an der Bergstrecke zum Sudelfeld, klasse selbst gemachtes Essen. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen in Oberbayern? Das sind unsere Highlights für Euch: Rossfeld Panoramastrasse Hochkönig Kesselbergstraße Wallberg-Panoramastraße Spitzingsattel
    Deutschland / Saarland
    Umgeben von Frankreich, Luxemburg und Rheinland-Pfalz besitzt das Saarland einen ganz besonderen Charme: „Savoir vivre“, man weiß, wie man zu leben hat. So lässt sich das Saarland im Motorradsattel sehr schön auf den Spuren seiner vielfältigen Vergangenheit erkunden. In Nennig satteln wir die Pferde für unsere Motorrad Tagestour Saarland | Rheinland-Pfalz. Am Kreisverkehr ist die berühmte römische Villa schon beschildert. Ein schattiger Pfad mit Bänken zum Ausruhen, eine Treppe, dann steht man vor einem der größten Mosaikfußböden der Römerzeit. 160 Quadratmeter misst er und zeigt Gladiatoren- und Tierkämpfe. Der Besucher bewundert die handwerkliche Perfektion der Arbeit und staunt über den erstklassigen Erhaltungszustand des Mosaiks. Von Nennig aus folgen wir auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz der Bundesstraße 406 Richtung Mettlach. Jedoch nicht ohne vorher Schloss Berg einen Besuch abgestattet zu haben. Es wurde mit viel Aufwand restauriert und beherbergt heute ein Hotel. Besonders hübsch geraten ist der Renaissance-Garten, der mit Hilfe von EU-Mitteln angelegt wurde. Gleich gegenüber lädt ein Landgasthaus mit dem Namen Victors Scheune zum ersten Stopp ein. Bei dieser hübschen Umgebung fast ein Muss auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz. Mehrspurig und in weiten Kurven nimmt sich die B 406 den Aufstieg in den Hochwald vor. Es tut richtig gut, den Pferden wieder einmal freien Lauf zu lassen. Eine Serpentine schließt die Bergfahrt ab, danach überquert unsere Motorrad Tagestour Saarland die B 407. Das Sträßchen, das nun in Richtung Orscholz durch den Wald führt, ist schmal und ein wenig wellig. Trotzdem lässt es einen flotten Reifen zu. Orscholz kommt in Sicht. Dort wartet der berühmte Blick auf die Saarschleife. Der Aussichtspunkt ist zwar nur über einen längeren Fußweg zu erreichen, die Anstrengung ist jedoch in jedem Fall wert. Fast einen 360-Grad-Kreis dreht sie hier, die Saar. Würde man es nicht sehen, man könnte es kaum glauben. Links ab in Richtung Weiten/Saarburg. Zügige Kurven auf griffigem, übersichtlichem Asphalt folgen auf unserer Motorrad Tagestour Saarland. Hinter Freudenburg wechseln wir auf unserer Motorradtour vom Saarland nach Rheinland Pfalz. Kurz darauf, mitten in einer der hier üblichen schnellen Kurven, der Abzweig rüber nach Kastel-Staadt. Hinter dem Ort ein Parkplatz, von dort sind es etwa noch 200 Meter zu Fuß bis zu einem der spektakulärsten Bauwerke der Region: der Klause. In den roten Sandsteinfelsen regelrecht hineingebaut, thront die Kapelle hoch über der Saar. Fußwege durchziehen das Gelände. Man kann auf ihnen herrlich zwischen den feuchten, bemoosten Felsen umherspazieren, die Aussicht genießen oder sich von der weltentrückten Stimmung gefangen nehmen lassen. Ein Franziskanerpater war im 17. Jahrhundert der erste Mensch hier oben. Der Eremit baute eine kleine Kapelle, die König Friedrich Wilhelm 1835 vergrößern ließ. Eine Handvoll eleganter Serpentinen führen auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz hinab nach Trassem, ein paar Kilometer später erreichen wir das Ortsschild von Saarburg. Das malerische Städtchen liegt am Ufer der Saar und begeistert uns mit seinem Burgpanorama. Die Brücke, der Fluss, die Stadt, der Burgberg – den besten Blick auf das Idyll hat man von der Richtung Saarbrücken führenden Straße. Bis Mettlach bestimmt die Saar den Verlauf der Straße. Sie macht das sehr gefühlvoll. Großzügige Bögen, eingerahmt von dichtem Laubwald. Der Fluss quasi in Augenhöhe. Man fühlt sich fast wie am Steuer eines Motorbootes. Feuchter, leicht modriger Geruch von Wasser zieht durch die Nasenflügel. Flussatmosphäre, wie sie intensiver kaum sein kann. Die übrige Welt ist auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz weit weg. Auf den 18 Kilometern bis Mettlach stört keine Ortschaft die romantische Stimmung. Das ist einfach bezaubernd! In Mettlach unterqueren wir die Eisenbahn und biegen kurze Zeit später nach links auf die Eichenlaubstraße ein. Ausschilderung Weiskirchen. Viel Eiche, viel Laub – die Straße macht ihrem Namen alle Ehre. In gut ausgebauten und übersichtlichen Kurven erklimmt  sie auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz die Flanke des Hochwaldes. In Britten mischt sich kurz die B 268 dazwischen, dann heißt es wieder: schmale Fahrbahn, flüssige Wechselkurven, gepflegter Belag. Großer Gang, niedere Drehzahlen. Ab Weiskirchen weist das Schild Nonnweiler den Weg. Dort halten wir uns südlich, passieren Primsta und begleiten auf einer idyllischen Uferstraße das Flüsschen Nahe nach Nohfelden hinein. Dort rechts ab, ein Stück Bundesstraße folgt, bevor wir uns auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz in die Kurven einer Traumstrecke Richtung St. Wendel legen dürfen. Vorsicht: Nicht die Hauptroute auf der B 41 nehmen, sondern den Umweg über Freisen, Hirstein und Baltersweiler. Der führt nämlich äußerst attraktiv über die bewaldeten Hügel des St. Wendeler Landes. In St. Wendel werfen wir einen Blick auf die alles beherrschende spätgotische Wallfahrtskirche und genießen anschließend die landschaftlich und fahrerisch sehr reizvolle Strecke auf der B 269 über Tholey nach Lebach. In Lebach Blinker rechts und weiter nach Schmelz. Die nun folgende Etappe mit ihren gut ausgebauten, lang gezogenen Bögen schmelzt, pardon: schmilzt einem auf der Zunge. Etwas für Genießer. Nunkirchen, Losheim, dann links ab nach Mettlach und in einem Rutsch zurück nach Nennig, dem Ausgangspunkt unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz. Roadbook: Nennig – Orscholz – Kastel-Staadt – Trassem – Saarburg – Mettlach – Britten – Weiskirchen – Nonnweiler – Primsta – Nohfelden – Freisen – St. Wendel – Tholey – Lebach – Nunkirchen – Losheim – Nennig (ca. 250 km) Für alle, die nach ihrer Motorradtour durch das Saarland | Rheinland-Pfalz noch nicht genug haben: einen perfekten Überblick über Motorradtouren im Saarland bieten Dir unsere Bikerbetten Motorradkarten Deutschland West. Das passende Hotel findest Du übrigens unter Motorradhotels Saarland oder über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche! TIPP: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - weitere über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas findest Du auf BikerBetten.de. Highlight: Das Festungsgenie Südwestlich von Lebach lässt sich in Saarlouis die Arbeit von Sébastian Le Prestre Vauban bewundern. Er war General und Festungsbaumeister des französischen Königs Ludwig XIV. und revolutionierte das militärische Bauwesen. Als erster Baumeister seiner Zeit erfasste er die Befestigungs- und Belagerungskunst als mathematische Wissenschaft, in der jeder Akt der Belagerung im Detail berechnet wurde. Charakteristisch für seine Anlagen sind die sternförmig gezackten Außenbastionen, die sich mittels überlappender Schussfelder gegenseitig unterstützten. Biker Treff Saarland: Wallerfangen: Sanne’s Rockcafé, mit Terrasse. Beckingen: Landgasthaus Wilscheider Hof, Grillhütte, gute Küche. St. Wendel/Oberlinxweiler: Gasthaus Schlupfwinkel, schön gelegen mit Bike-Parkplatz.
    Belgien / Ostbelgien
    Es mangelt nicht an Kurven und Kehren in den belgischen Ardennen. Entlang idyllischer Flusstäler und mystischer Hochmoore erkunden wir auf dieser Runde eine der schönsten Regionen Belgiens. In herrlichen Kurven und wilden Schlangenlinien kurven wir ab Prüm durch das dichte Grün des Hohen Venns – wir genießen die Fahrt durch den Deutsch-Belgischen Naturpark. Das plätschernde Flüsschen Our begleitet uns neben der Straße. Der Bach hat hier ein uriges Tal aus den Ardennen geschmirgelt, dem der Asphalt nur in wildem Zickzack folgen kann. „St. Vith“ steht auf dem nächsten Ortsschild, ein gutes Stück weiter folgt La Roche-en-Ardenne. Oben auf einer der Anhöhen, von der wir einen fantastischen Blick über die Altstadt und die Burg haben, thront auf einem Steinsockel ein alter britischer Panzer. Viele Ardennen-Dörfer leisten sich diese stählernen Denkmäler, meist verbunden mit einem Dank an ihre einstigen alliierten Befreier. La Roche-en-Ardenne ist urgemütlich und gut besucht. Zwischen den alten, aus groben Steinen gemauerten und schiefergedeckten Häusern liegen einige einladende Straßencafés und Restaurants. Gemütliche Bars locken die Besucher, die zahlreichen engen, urigen Gassen laden zum Bummeln. Die mächtige, abends toll beleuchtete Burgruine hoch über der Stadt und dem Fluss Ourthe hält Wache. Gen Süden folgen wir dem Ardennen-Asphalt nach Rochefort, das kleine Örtchen am Fluss Lomme überzeugt mit einem netten Ortskern, einem Chateau und mit der Abtei L'abbaye de Saint-Rémy. Hier wird seit 1595 eines der weltweit leckersten Biere, das Trappistes Rochefort, gebraut. Das köstliche Trappistenbier kommt in dreierlei Abstufungen: mit 7,5 Prozent, mit 9,2 Prozent und mit knackigen 11,3 Prozent Alkohol. Keine Frage, dafür ist noch Platz in den Koffern. Über Halma folgen wir der Lesse, die bei Han-sur-Lesse allerdings für einige Zeit im Karst versickert und durch Höhlen erst später wieder die frische Luft erreicht. Wir wechsel zur Our und folgen schließlich einem der kleinen unzähligen namenlosen Wasserläufen ins Tal der Semois. Die ist mit Sicherheit der schönste und abwechslungsreichste Fluss zwischen den Höhenzügen und Gipfeln des belgischen Südwestens. Gleich an der Grenze zu Frankreich gelegen, mäandert das Wasser in den wildesten Schwüngen und Schleifen der Maas entgegen. Über Herbeumont gelangen wir zum Städtchen Bouillon und langsam meldet sich der Hunger. Was isst man in Belgien, wenn man Hunger hat – Fritten! Belgien ist das Land der Pommes, die Belgier haben sie erfunden. Schon 1781 notierte der ehemalige Sekretär der österreichischen Kaiserin Maria-Theresia: "Die Einwohner von Namur, Huy und Dinant haben die Gewohnheit, in der Maas zu fischen, diesen Fang dann zu frittieren. Wenn die Gewässer zugefroren sind und das Angeln nur schwer möglich ist, schneiden die Einwohner Kartoffeln in Fischform und frittieren diese dann." Wir sind also mitten drin im Pommes-Erfinder-Land und nirgends schmecken diese so gut wie hier. Entlang der Semois geht es weiter. Wir passieren kleine, urige Dörfchen und überqueren fast unbemerkt die Grenze nach Frankreich. Steile graue Felswände auf der einen Seite, die plätschernde Semois auf der anderen Seite, pilotiert uns die Straße nach Montherme. Gleich am Ende der Maas-Brücke in Montherme gibt es ein freundliches Café – beliebt als regionaler Motorradtreff und perfekt für einen erholsamen Stopp. Über 250 Meter hoch türmen sich vor Revin die Felswände der Roches de Laifour über die Maas. Auf unserer Seite ragen die drei mächtigen Felsen les Dames de Meuse in den Himmel. Die Sage berichtet, diese seien einst drei Ehebrecherinnen gewesen, die die Abwesenheit ihrer Ehemänner schamlos zu allerlei Unfug nutzten und von göttlicher Hand zu Stein erstarrt wurden. Entlang des Maasufers rollen wir bald nach Dinant hinein, nachdem wir, wieder fast unbemerkt, die Grenze nach Belgien überquert haben. Dinant hat etwas mediterranes. Zu Füßen eines mächtigen, von einer wehrhaften Zitadelle geschmückten Felsen, liegt eine bunte Häuserreihe direkt am Ufer der Maas. Davor wiegen sich grüne Laubbäume, bunte Fahnen flattern im Wind. Auf dem Wasser dümpeln ein paar Boote vor sich hin. Spontin und Durbuy führen weiter an die Ourthe. Grünes Land, grauer Fels und glasklares Wasser – eine Traumlandschaft. Uns zieht es wieder in Richtung des Hohen Venns, in das riesige Hochmoor, welches gleichzeitig die höchste Erhebung Belgiens bildet. Einen Abstecher machen wir aber doch noch – nach Francorchamps. Dort, in der Nähe von Spa, liegt die legendäre Rennstrecke. Immer wieder umgebaut und modernisiert gehört die Ardennen-Achterbahn heute zu einer der spannendsten Strecken im Motorsport. Am Hochmoor des Deutsch-Belgischen Naturparks bei Monschau beenden wir dann schließlich unsere abwechslungsreiche Belgientour. Roadbook: Prüm, Andler, St. Vith, Vielsalm, Trois-Ponts, La Roche-en-Ardenne, Rochefort, Abtei L'abbaye de Saint-Rémy, Halma, Bertrix, Herbeumont, Bouillon, Montherme, Revin, Dinant, Spontin, Durbuy, Stavelot, Spa, Eupen, Monschau. Start- / Zielort: Prüm / Monschau Länge: 450 km Highlight: Belgien – schön aber schwierig. Belgien hat etwa zehn Millionen Einwohner, knapp 60 Prozent Flamen, ein Drittel Wallonen, zehn Prozent Brüsseler und eine kleine deutschsprachige Gemeinde. Das Gebilde des belgischen Staates ist äußerst kompliziert. Er ist gegliedert in vier Sprachgebiete, drei Regionen und drei Gemeinschaften, die eigene Parlamente, eigene Regierungen und eine eigene Finanzhoheit haben. Um all das zu managen, ist fast jeder zehnte Belgier im Staatsdienst tätig. Untereinander ist man sich wenig grün und sehr treffend ist die Aussage des flandrischen Dichters René de Clerq: „Es gibt einen belgischen König, viel belgisches Theater, eine belgische Flagge, ein belgisches Lied, aber Belgier, die gibt es nicht.“
    1234567891011
    113

    BikerBetten Motorradtouren – Dein Abenteuer beginnt hier!

    Planst du eine Motorradtour? Liebst du das Gefühl, mit Schräglage durch die Landschaften zu fahren, die Highlights der Region zu entdecken und unterwegs hervorragend zu speisen?

    Unsere BikerBetten-Autoren und Moto-Scouts haben die perfekten Motorradtouren für jedes Zeitbudget zusammengestellt. Dabei achten wir stets darauf, dass Motorradhotels und Gaststätten Teil deines Erlebnisses sind.

     

    Alle BikerBetten Motorradtouren bieten dir:

    • Eine detaillierte Übersichtskarte
    • GPX-Daten zum Herunterladen
    • Empfehlungen für motorradfreundliche Hotels
    • Informationen zu allen Highlights entlang der Strecke

     

    Egal, ob du nach einer Spritztour nach Feierabend suchst, Wochenend-Motorradtouren planst oder Inspiration für einen längeren Motorradurlaub benötigst – hier findest du für jede Gelegenheit die richtige Tour.

     

    Mit BikerBetten Motorradtouren Europa entdecken

    Erkunde mit unseren Motorradtouren abseits der großen Hauptstraßen die versteckten Schätze Europas – von den endlosen Weiten des Nordkaps bis zu den sonnigen Küsten Siziliens, von den historischen Pfaden Griechenlands bis zu den grünen Landschaften Irlands.

    Auch direkt vor deiner Haustür warten spannende Motorradtouren voller Fahrspaß, Sehenswürdigkeiten und kulinarischer Entdeckungen.

     

    Motorradtouren mit GPSwerk bearbeiten und planen

    Nutze das GPSwerk von BikerBetten, um deine eigenen Motorradtouren individuell zu planen oder eine bestehende Tour nach deinen Wünschen anzupassen. Hier erfährst du mehr!

     

    Motorradtouren in vielen Ländern

    Entdecke auf deinen Motorradtouren die vielfältigen Landschaften – von Deutschlands Mittelgebirgen und Küsten bis zu den alpinen Herausforderungen der Alpen oder Offroad-Strecken für Abenteuerlustige.

     

    Wir bieten Motorradtouren in zahlreichen Ländern an, darunter:

     

    Jede BikerBetten Motorradtour umfasst eine Übersichtskarte, GPX-Daten, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die besten Motorradhotels für deinen Roadtrip. Für jeden leidenschaftlichen Biker ist die passende Motorradroute dabei. Entdecke jetzt deine perfekte Motorradtour!

     

    Welche sind die schönsten Motorradtouren?

    In Zusammenarbeit mit den BikerBetten Partnerhotels und unseren Motorrad Redakteuren haben wir für BikerBetten über 800 Motorrad Touren entwickelt, die richtig Laune machen

     

    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

    Motorrad Hotels
    für Deine Motorrad Tour
    Wähle aus über 700 Motorrad Hotels für Deine nächste Motorrad Tour
    Motorrad Hotels
    BikerBetten
    Tourenplaner
    Im BikerBetten Tourenplaner findest Du über 700 motorradfreundliche Hotels und Pensionen und viele Tourentips. Jetzt ...
    Karten und Reiseführer
    FÜR DEINE NÄCHSTE MOTORRADTOUR
    In unserem Shop findest Du Reiseführer zu den schönsten Regionen Europas, wasserfeste Motorradkarten und vieles mehr...
    Uns bleibt zu sagen

    Mit Motorrad Touren ausgehend von einem BikerBetten Motorrad Hotel liegt man absolut richtig. Inspiration und die schönsten Motorrad Touren für Deine Reise findest Du bei BikerBetten. 

    Viel Spaß in Deinem BikerBetten Partnerhotel!