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    Slowenien / Slowenien Nord
    Bovec: Aus dem kleinen Dorf ist in den letzten Jahren das Action- Center des Socatals geworden. Hier gibt es jegliche Art von Outdoorsport zu buchen. Kobarid: Die Gegend war im Ersten Weltkrieg als Teil der Isonzofront Schauplatz mehrerer Schlachten. Das ausgezeichnete Kobarid-Museum dokumentiert den Verlauf der Kampfhandlungen und das Leben der einfachen Soldaten. Ein Besuch macht als Vorbereitung auf die nächsten Kilometer durchaus Sinn. Slowenische Grenzkammstraße: Sie ist einfacher zu befahren als ihr ligurisches Pendant. Zwar gibt es auch unbefestigte Abschnitte, sie sind aber in gutem Zustand und selbst mit großen Tourern zu bewältigen. Die Trasse folgt zumeist asphaltierten (und nummerierten) Straßen. Entlang der ruhigen und landschaftlich sehr schönen Strecke trifft man immer wieder auf Zeugnisse aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, teils in Form von Gedenksteinen, oder aber in Form von rekonstruierten Befestigungsanlagen. Tolmin: Endpunkt dieser Etappe mit guten Hotels und Gaststätten.
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    Irland / Wexford - Waterford - Kilkenny
    Rosslare: Der kleine Fischerort ist das Tor zu Irland. Natürlich kann man mit der Fähre auch via Dublin einreisen, doch die Landung in Irlands Südosten ziehen wir vor. Kein Verkehrstrubel und die beste Überfahrt (mit Irish Ferries ab Pembroke, Wales) sind schlagkräftige Argumente für einen Tourstart in „Ireland‘s Ancient East“. Wexford: Wer mit der Nachmittagsfähre ankommt, wird nicht mehr weit fahren. Entsprechend gut ist die Infrastruktur des Ortes in Sachen Hotels und Gastronomie. Ganz in der Nähe liegt zudem der „Irish National Heritage Park“, ein sehenswertes Freiluftmuseum zur Besiedlungsgeschichte der Insel von der Steinzeit bis zur Normannenherrschaft. Bannow Bay: Rund um die hübsche wie geschichtsträchtige Bucht sollen schon die Wikinger auf der Insel eingefallen sein. In der Nähe befindet sich mit Tintern Abbey eine ehemalige Zisterzienschwingen stamser- Abtei, deren Ruinen den notwendigen Abstecher lohnen. Hook Head: An der Spitze dieser Halbinsel liegt mit dem Hook Point Lighthouse eines der ältesten Leuchtfeuer Europas. Bereits im 13. Jahrhundert begannen Mönche es zu betreiben, um den vorbeiziehenden Schiffen die Gefahren der Küste zu signalisieren. Heute kann der Leuchtturm besichtigt werden und bietet tolle Blicke über Waterford Harbour. Waterford: Die fünftgrößte Stadt Irlands geht auf eine Gründung der Wikinger im 9. Jahrhundert zurück. Ein gutes Etappenziel. Unser Extratipp: Wer Zeit hat, sollte zuvor noch einen Abstecher nach New Ross einlegen. Die Ausstellung zur Auswanderung während der Großen Hungersnot eröffnet tiefe Einblicke in Irlands geschundene Seele.
    Italien / Lombardei Gardasee
    Riva del Garda: Die Hauptstadt des nördlichen Gardasees ist ein lebendiger, bunter Ort, in dem es sich gut einige Tage aushalten lässt. Wer Touren unternehmen möchte, sollte aber den ganz alltäglichen Verkehrswahnsinn einplanen. Passo Creina: Über Arco, das sich zu einem Paradies für Freeclimber entwickelt hat, geht es zunächst einmal fast 1 000 Höhenmeter bis auf 1 169 Meter hinauf – und das mit reichlich Kurvengetümmel. Nur die vom Wald begrenzte Aussicht könnte besser sein. Passo Bordola: Hinter Ronzo- Chienis schließen sich noch einige spaßige Kurvenkombination an diesem 1 255 Meter hoch gelegenen Pass an. Dann wird es deutlich entspannter auf dem Weg nach Aldeno und damit hinab ins Etschtal. Trento: An der Etsch empfängt die Hauptstadt des Trentino ihre Besucher mit wenig einladenden Industriegebieten. Erst wenn man sich ins Herz der Metropole vorgekämpft hat, wissen prachtvolle Bauwerke wie der Campanile oder das Castello del Buonconsiglio zu begeistern. Monte Bondone: Der Rückweg zum Gardasee führt auf dieser Tour vorbei am Trentiner Hausberg, den 2 180 Meter hohen Monte Bondone. Reichlich Gummi auf dem kurvenreichen Asphalt zeugt beim Aufstieg zur Hochebene von dem jährlich hier stattfindenen Bergrennen. Es kann einem angesichts der zahllosen Kehren schon schwindelig werden – doch dann möchte man die Strecke immer und immer wieder fahren. Die Abfahrt nach Dreno und Dro ist nicht ganz so spektakulär, endet aber in einer unwirklich erscheinenden Landschaft, einem Meer aus wie hingewürfelt scheinenden Felsen.
    Griechenland / Fokida
    Unsere Crew war drei Tage auf Entdeckungsreise: Per Motorrad an Tag 1 von Delphi durch das Pindosgebirge, an Tag 2 über die Thermopylen zum Plastira Stausee in den Agrafa und an Tag 3 dann weiter durch die unberührten alpinen Landschaften der wildesten Ecke Griechenlands bis zu den legendären Klöstern von Meteora. Diese Motorradtour durch das Herz des griechischen Festlands werden Biker niemals vergessen: kein Vergleich mit den vielbefahrenen Motorradrouten wie der Route des Grandes Alpes oder den beliebten Strecken im Piemont. Hier seid ihr echte Pioniere. Erste Tagesetappe unserer Motorradtour durch Mittelgriechenland: von Delphi nach Pavliani im Pindosgebirge Hättet ihr gedacht, dass es in Griechenland so etwas wie Alpenlandschaften gibt? Auf unserer Motorradtour im Pindosgebirge kommt ihr an mehreren Gipfeln mit bis zu 2.500 Metern Höhe vorbei. Euch erwarten dort malerische Bergseen und pittoreske Ortschaften, von denen noch kaum einer jemals gehört hat. Lust auf Serpentinen? Auf den kleinen griechischen Bergstraßen findet ihr Spitzkehren und Kurven satt. Wenn ihr nach einer Weile euren Kopf neu kalibrieren möchtet, laden urige Cafés und Tavernen zu einer Pause ein. Haltet eure Kamera bereit: Unser GPX Track ins Pindosgebirge bringt euch in malerische Landschaften mitten im Nirgendwo. Hier findest Du unsere  Motorradtour durch Mittelgriechenland Etappen Teil 2 und 3: über die Thermopylen ins Agrafa Gebirge zum Plastira Stausee vom Plastira-Stausee nach Meteora in Mittelgriechenland Steckbrief zum GPX-Track Motorradtour Delphi – Pindosgebirge Region: Pindosgebirge, Fokida, Mittelgriechenland Höchster Punkt: 1262 m Länge: etwa 109 km Basisorte: Delphi – Itea – Lidoriki / Mornos Stausee – Sykia – Pavliani Durchschnittliche Steigung: % ??? Maximale Steigung: % ??? Höhenmeter / Anstieg: 1265 Hm Mautpflicht: keine Wintersperre: keine Einkehrmöglichkeiten unterwegs: z.B. Taverne Vassilis in Lidoriki Routenbeschreibung Motorradtour von Delphi nach Pavliani im Pindosgebirge Startpunkt unserer Motorradroute in das Pindosgebirge ist Delphi, wo ihr gegen eine Gebühr von 15 € an einer Führung durch die archäologischen Stätten teilnehmen könnt. Anfangs geht es auf der E 65 bergab nach Itea direkt am Meer (Golf von Itea). Von hier an bietet euch die Landstraße Lidorikiou – Krokileiou einigen Fahrspaß: Jetzt kommen etwa 10 Spitzkehren und viele Kurven. Ungefähr 70 Kilometer von Itea entfernt erreicht ihr den Mornos Stausee, der stark an einen norwegischen Fjord erinnert. Hier könnt ihr euch einen Zwischenstopp im Dorf Lidoriki gönnen. Auf dem Naturstein-gepflasterten Dorfplatz mit seinen großen Platanen gibt es mehrere Cafés und Restaurants. Unser Tipp: die Taverne von Vassilis mit Fleisch von freilaufenden Rindern aus der Region. Anschließend geht es weiter über die Route neben dem See und später parallel zum Flusslauf des Mornos. Linker Hand liegt der Gipfel Korakas, mit 2.495 Metern Höhe der fünfthöchste Berg Griechenlands. Er gehört zum Bergzug Vardousia. Auf der rechten Straßenseite thront der fünfthöchste Berg Griechenlands: der Giona (2.510 m). Direkt unter einem Steilhang mit negativer Neigung am Fuß des eindrucksvollen Giona liegt das Dörfchen Sykia mit seinem Kletterzentrum. Das Pindosgebirge vermittelt den Eindruck, in den Alpen gelandet zu sein. Etwa 31 Kilometer hinter Lidoriki gibt es an der Straße einen Wasserfall, der zu einem kleinen Fotostopp einlädt. Fünf Kilometer weiter liegt die Berghütte von Oiti (ausgesprochen „Iti“). Dort können bis zu acht Personen übernachten. Kurz hinter Oiti erreicht ihr das Dorf Pavliani mit seinem Landschaftspark, dem vorläufigen Endpunkt unserer Motorradtour durch das Pindosgebirge. Pavliani liegt in einer waldigen Gegend mit zahlreichen Bächen und ist bei der einheimischen Bevölkerung ein beliebtes Ausflugsziel zum Wandern und Relaxen. Das Dorf bietet außerdem Übernachtungsmöglichkeiten für Biker, eine Taverne und einige Cafés. Wenn ihr Lust auf noch mehr griechische Bergimpressionen habt, schaut euch einfach mal unseren anderen GPX-Track im Pindosgebirge von Pavliani nach an.
    Irland / Belfast - Down - Armagh
    Kells: Unsere Route folgt zunächst dem Fluss Boyne stromaufwärts ins Landesinnere. Es geht vorbei an Slane, einem Ort mit langer Geschichte. Frühchristliche Funde und eine Verbindung zu Irlands Schutzheiligem, St. Patrick, sind da wenig überraschend. In Kells stehen noch heute die Reste einer Abtei, die bereits im 9. Jahrhundert als Kloster diente. Markant sind vor allem ihre fünf Keltenkreuze. Carrickmacross: Der kleine Marktflecken liegt in einem flachen, von Landwirtschaft geprägtem Landstrich im irischen Inland. Abseits aller Touristenströme entlang der Küste der Grünen Insel bietet diese Route einen tiefen Einblick ins Alltagsleben des Landes. Castleblayney: Im weiteren Verlauf windet sich die Route vorbei an zahlreichen kleinen Gewässern, die Teil der inneririschen „Seenplatte“ sind. Dazu gehört auch der größte See der Grafschaft: Lough Muckno. Armagh: Irland ohne St. Patrick wäre wie ein Winter ohne Schnee. Nirgendwo ist der Kult um den Staatsheiligen tiefer verwurzelt als in Armagh. Hier soll Patrick ein Kloster gegründet und den Ort zu seiner „Hauptstadt der Christianiserung“ erhoben haben. Gleich zwei Kathedralen befinden sich heute in Armagh, dem Sitz beider Erzbischöfe: eine der Church of Ireland zugehörige, die auf dem „heiligen Grund“ des Patrick‘schen Klosters steht, und eine jüngere römisch-katholische aus dem 19. Jahrhundert. Ein echtes Schmuckstück der Stadt ist die Bibliothek. Zu den herausragenden Stücken gehört auch Jonathan Swifts persönliche Kopie der Erstausgabe von Gullivers Reisen, in der noch seine Korrekturvermerke zu finden sind.
    Irland / Cork - Kerry
    Kinsale: Das farbenfrohe Küstenstädtchen mit seinen bunten Häusern ist so etwas wie der inoffizielle Startpunkt des Wild Atlantic Way. Unsere Etappe ist mit rund 245 Kilometern recht lang, warten doch rechts und links des Weges viele kleine Attraktionen. Wer sich für keltische Steinkreise oder den Reiz einsamer Leuchttürme begeistert, sollte diese Etappe besser in zwei Tage unterteilen. Dann ist auch Zeit für einen Abstecher zum Old Head of Kinsale, wo Steilküste auf Atlantik trifft und die Welt zu Ende scheint. Skibbereen: Auf dem Weg dorthin kann man sich immer wieder von der keltischen Geschichte des Landes gefangen nehmen lassen. Die Überreste dieser Hochkultur sind nicht immer leicht zu finden. Da hilft: Nachfragen! Baltimore: Am Ende der Stichstraße ragt eine weitere steile Klippe tief ins Meer hinein. Am Ende erhebt sich ein Leuchtfeuer: The Beacon. Seine ungewöhnliche Form erinnert an die Spitze einer Rakete, die aus der Erde ragt. Außerdem trägt das beliebte Fotomotiv auch Namen wie „Lots Frau“. Mizen Head: Die nur über eine schmale Brücke erreichbare, vorgelagerte Klippe markiert das südwestliche Ende Irlands. Ein kleines Besucherzentrum bietet Infos zur Bedeutung des schroffen Felsens und der Umgebung. Bantry: Das Etappenziel ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort für die Region und lebt vor allem vom Tourismus sowie von der Fischerei. Entsprechend findet sich hier die passende Infrastruktur für eine Übernachtung. Früher war es auch Irlands wichtigster Ölhafen und Lagerstätte des „Schwarzen Golds“. Die Explosion des Tankers Betelgeuse machte dem 1979 ein Ende.
    Italien / Gardasee/Trentino
    Calceranica: Gemütlicher Ort in reizvoller Lage am Ufer des Caldonazzo-Sees. Kaiserjäger-Straße: Das ca. 10 km lange Sträßchen von Levico Terme hinauf nach Monte Rovere gehört zum Schärfsten, was das Trentino für Motorradfahrer zu bieten hat: Schmale Fahrbahn, tiefe Abgründe, traumhafte Ausblicke, jede Menge Kurven. Trento: In der Hauptstadt des Trentino steuert man am besten den Domplatz an, parkt das Bike am Rand des Platzes und spaziert zu Fuß durch die Altstadt. Bassano del Grappa: Die wunderschöne Piazza und zahlreiche Grappa-Destillerien machen den Stopp zum Muss.
    Österreich / Oberösterreich
    Mühlviertel : Das Mühlviertel hat seinen Namen von den Flüssen Große Mühl und Kleine Mühl sowie der Steinernen Mühl, die es durchfließen. Groß Gerungs: der rund 6 Meter lange Kierlingstein Im Wald zwischen Böhmsdorf und Wurmbrand liegt der rund 6 Meter lange Kierlingstein auf vier großen Steinblöcken. Auf dem Stein befindet sich eine 40 cm tiefe Schale, die mit Wasser gefüllt ist. Diesem Wasser wird der Legende nach Heilwirkung zugeschrieben.
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    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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    Viel Spaß in Deinem BikerBetten Partnerhotel!