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    Italien / Südtirol/Dolomiten
    Val di Fiemme, Val di San Pellegrino, Tierser Tal und Eggental sind vier der hübschesten Täler rund um die Berggipfel des Latemar. Verbinden lassen sie sich durch eine sportliche Tagestour, einer von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, die es in Sachen Passstraßen gewaltig in sich hat. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels in Südtirol über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche, genauso wie weitere Motorradtouren in Südtirol über unsere Motorradtouren-Suche. Außerdem bekommst Du einen perfekten Überblick über Südtirol mit dem Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee und seine Tourenmöglichkeiten mit unseren Südtirol/Dolomiten FolyMaps. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Cavalese ist nicht nur Hauptort und Verwaltungssitz der Gemeinde Val di Fiemme, sondern auch ein bekannter Wintersportort und eine beliebte Sommerfrische. Im 16. und 17. Jahrhundert bauten die Reichen aus dem Trentino in Cavalese ihre Sommerresidenzen, was dem Städtchen noch heute seinen besonderen Charme gibt. Wohin das Auge auch sieht, überall sprießen die schönsten Palazzi aus dem Boden. Klarer Fall: Den Starter-Kaffee vor der Tour gibt es auf dem zentralen Hauptplatz von Cavalese mit dem weithin sichtbaren Torre Civica di San Sebastiano. Hat der „caffè“, der kurze Schwarze, die Lebensgeister geweckt, geht es erst einmal gemütlich nach Osten das Val di Fiemme entlang. Linker Hand grüßen die Spitzen der Latemargruppe. Die Ortsschilder von Tesero, Ziano di Fiemme und Predazzo fliegen vorbei, ebenso das Ufer des Lago di Forte Buso. Danach ist Schluss mit lustig, denn der Aufstieg zum Passo Rolle (1.984 m) lauert. Dessen Name ist Programm, der Express „rollt“. Zügig durcheilen wir die Kurven und Serpentinen der Nordrampe. Gute Übersicht, topp Fahrbahn, flüssige Streckenführung. Das traumhaft gelegene Albergo Vezzana bietet sich oben zur ersten Pause mit Blick auf die Cima di Vezzana an. Der Kaffee schmeckt super, der Kuchen ebenfalls. Danach setzen wir den Blinker links und steuern den Passo della Costazza (2.174 m) an. Mittels schnellem Bergaufschwung ist der Costazza flott erreicht, und wir dürfen uns auf das Pässedoppel Passo di Valles (2.032 m) und Passo di San Pellegrino (1.918 m) freuen. Besonders Naturliebhaber werden auf der folgenden Etappe ihre helle Freude haben. Denn die Strecke führt weitab touristischer Hauptrouten durch grüne Wälder und einsame Hochalmen. Gleichzeitig sorgen Kurven aller Art dafür, dass das Fahrvergnügen nicht zu kurz kommt. Weite und enge Bögen, Serpentinen, Spitzkehren – das ganze Spektrum an motorradfahrerischen Feinheiten breitet sich vor uns aus. Nach so vielen Schräglagen kommt die harmonische Fahrt durch das romantische Val di San Pellegrino genau richtig. In Moena biegen wir rechts ab. Der 2.000-Seelen-Ort liegt wunderschön in einem grünen Talkessel. Während der Ortsdurchfahrt drehen wir sehr behutsam am Gasgriff, denn Moena ist Mitglied der „Alpine Pearls“, einem Zusammenschluss von Gemeinden, die sich für eine umweltfreundliche Mobilität in den Alpen einsetzen. Wir folgen ein Stück dem Fassatal und biegen in Vigo di Fassa links zum Karerpass (1.752 m) ab. Die Route, die diesen Übergang mit dem Nigerpass (1.688 m) verbindet, gehört nicht unbedingt zur spektakulären Sorte, ist aber sauber und flüssig zu fahren. Für Einsteiger die perfekte Etappe. Unser Tipp: Unbedingt sollte man unterwegs den Abstecher zum Karersee machen. Denn zu schön spiegelt sich in dessen Wasser die Latemargruppe und sorgt für ein unvergleichliches Farbenspiel. Über den Ort Tiers und das Tierser Tal verlässt die Route die Höhen der Dolomiten und wedelt hinab ins Eisacktal. Ein paar Kilometer Entspannung folgen. Rechter Hand steigen die grünen Weinberge des Ritten, der Hausberg von Bozen, in den blauen Himmel. Blau ist der Himmel auch über dem Eggental, das sich nun Richtung Osten öffnet. Kilometer um Kilometer schiebt sich die Straße in dieses Tal hinein, bis aus dem Tal eine Schlucht wird. Und jetzt sehen wir rot – wegen der in der Nachmittagssonne leuchtenden Felsen, die wie die Mauern einer Festung links und rechts der Fahrbahn senkrecht in die Höhe steigen. Wer diese Straße in das Gestein sprengte, verstand etwas von seinem Handwerk. In Deutschnofen Blinker rechts. Die Schlussetappe der Tour beginnt. Zunächst auf einem gut ausgebauten Sträßchen mit griffigem Belag und viel Übersicht. Der Wald wird dichter, die Kurven werden enger, die Radien kleiner.  Jetzt heißt es: alle Antennen auf Empfang! Wer auf dieser Etappe schnell unterwegs sein will, muss ein gutes Gespür für Ideallinien haben und sich in Sachen Blickführung auskennen. Auf 1.808 Meter Höhe erlaubt der Sattel des Lavazejochs eine kurze Verschnaufpause. Die Aussicht gibt wegen des dichten Walds nicht viel her, der Ort ist eher etwas für Mystiker. Zurück Richtung Cavalese bieten sich zwei Abstecher an: Einmal nach rechts zum Passo di Oclini/Jochgrimm (1.989 m) sowie ein Stück weiter nach links zum Passo di Pramadiccio (1.431 m). Kurze, aber lohnenswerte Etappen, die auf kurviger Fahrbahn wenig Verkehr und eine Menge Spaß versprechen. Schließlich taucht über dem Lenker Cavaleses Wahrzeichen auf, der Torre Civica di San Sebastiano. Wir steuern das Zentrum des Städtchens an, parken das Bike am Rand des Hauptplatzes und trinken in malerischer Umgebung den Sundowner dieses ereignisreichen Tages. Tourlänge: ca. 180 km Roadbook: Cavalese – Tesero – Ziano di Fiemme – Predazzo – Passo Rolle – Passo della Costazza – Passo di Valles – Passo di San Pellegrino – Moena – Vigo di Fassa – Karerpass – Nigerpass – Tiers – Blumau – Deutschnofen – Lavazejoch – Cavalese Highlight: Garten in Flammen. Nördlich des Nigerpasses ragen die Spitzen des Rosengartens in den Himmel. Bekannt sind sie wegen ihrer rötlichen Färbung während des Sonnenuntergangs. Der Sage nach soll hier Zwergenkönig Laurin einst seinen Rosengarten in Felsen verwandelt haben. Pässe-Info: Passo di Rolle 1989   11 %   -  31km Passo della Costazza 2174   14% -  10km Passo di Valles 2032   13 %   -  23km Passo di SanPellegrino 1918   18 %  -   21km Karerpass 1752       16 %  -   17km Nigerpass 1688       24 %  -   15km Lavazéjoch 1805   15 %   -  24km
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    Italien / Piemont
    Von Turin, der Hauptstadt der Region Piemont, führt diese Tour auf abgelegenen Bergsträßchen Richtung Süden nach Cuneo. Das Salz in der Suppe dabei sind die geschotterte Überquerung des Colle delle Finestre und die auf ihn folgende Assietta-Kammstraße. Auf Italienisch heißt sie Torino, „kleiner Bulle“. Deshalb hat die Stadt Turin in ihrem Wappen auch einen Bullen. Hier in der fruchtbaren Ebene des Po siedelten schon die Kelten, dann kamen die Römer, deren schachbrettartiger Städtebau sich bis heute erhalten hat. 1861 wurde Turin Hauptstadt des neuen Königreichs Italien, 1899 wurde Fiat gegründet, und nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Turin endgültig zur Weltstadt, die jedoch trotz Industrialisierung ihren Charme bewahrt hat. Über Land geht es Richtung Westen aus Turin hinaus nach Almese. Jetzt heißt es, alle Sinne schärfen, denn ein kurzer, knackiger Ausflug befördert uns aus dem Val di Susa hinaus in alpine Höhen. Zunächst sind es die Kurven und Serpentinen des Col del Lys (1.314 m), die einen Felsenhang queren und eine Menge Spaß machen. Die Passhöhe bietet einen weiten Blick in die Tiefebene und ein Café mit klasse Cappuccino. Der nördliche Abstieg findet zwar auf schmaler Trasse statt, ist jedoch gut ausgebaut und serviert mehrere schöne Serpentinen. Unten im Val di Viú angelangt, legen wir die Maschine gleich wieder in eine Linkskurve und nehmen uns den Colle del Colombardo vor. Dessen damals noch recht grobe Naturpiste wurde 2007 saniert und mit feinem Schotter überzogen. So stellt der Colombardo heute auch Fahrer von reinen Straßenmotorrädern vor keine Probleme. Unterhalb des 1.898 Meter hohen Sattels steht die hübsche Kapelle Madonna degli Angeli, die noch heute das Ziel jährlicher Pilgerfahrten ist. Sie dient Wanderern und Hirten als Unterkunft und Übernachtungsplatz. Zurück im Susa-Tal fahren wir ab Condove westwärts Richtung Susa. Am Fluss Doria Riparia gelegen und von den Kelten gegründet, galt Susa immer als wichtiger Handelsort zwischen den transalpinen Routen. Ein keltischer Fürst war es auch, der sich mit den Römern gut verstand und zu Ehren von Kaiser Augustus im Jahr 9 v. Chr. den Augustusbogen errichten ließ, für den Susa heute bekannt ist. Durch ihn floss damals der Verkehr von Turin nach Gap. Geschottert wie einst ist noch heute die Auffahrt zum Colle delle Finestre (2.176 m). Allerdings so fein, dass das Befahren auch mit einer Straßenmaschine eine einfache Angelegenheit darstellt. Selbst die Radprofis des Giro d’Italia nehmen den Schotter des Finestre regelmäßig unter die schmalen Rennreifen, zuletzt im Jahr 2018. Der Scheitel des Colle delle Finestre ist gleichzeitig Einstieg zur Assietta-Kammstraße. Ursprünglich als Militärstraße zur Versorgung der italienischen Truppen im Ersten Weltkrieg erbaut, ist sie heute eine viel besuchte Spielwiese für Offroadfans im Motorrad- und Fahrradsattel. Da der Verkehr in den letzten Jahren so enorm zugenommen hat, wurde die rund 34 Kilometer lange Piste mittlerweile im Juli und August mittwochs und samstags zwischen 9.00 und 17.00 Uhr für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt. Der Belag der Kammstraße ist fast durchgehend ordentlich befahrbar. Eine gewisse Herausforderung stellt allerdings der Anstieg zum Monte Genevris (2.533 m) dar. Auf eineinhalb Kilometer gilt es, 15 Prozent Steigung zu überwinden. Bei Nässe kann aus der harmlosen Piste leicht eine heikle Angelegenheit werden. Am Colle Basset (2.424 m) gabelt sich die Route. Rechts ab geht es ins Susa-Tal, wir biegen links hinunter nach Sestriere ab. Der Wintersportort liegt auf 2.035 Meter Höhe und wurde in den 1930er-Jahren von Fiat-Gründer Agnelli für die Skifahrer erschlossen. Gelassen pendeln wir durch die langen Schleifen des Valle del Chisone und gelangen nach Pinerolo. Eine Runde um die Piazza Fontana, den zentralen Platz der alten Festungsstadt, dann weiter Richtung Süden über Barge nach Paesana. Von dort aus zielt ein Abstecher entlang des Po-Tales hinauf zum Pian del Re. Dessen flacher Kessel bildet das Ende des Tales und hält einen traumhaften Blick auf den imposantesten Gipfel der Cottischen Alpen bereit, den 3.841 Meter hohen Monte Viso. Zurück in Paesana folgen wir weiter dem Lauf des kleinen Po, zweigen kurz vor Saluzzo rechts ab und gelangen ins Valle Varaita. Ein paar Kilometer talaufwärts, dann beginnt im Ort Sampéyre die Anfahrt zum gleichnamigen Pass (2.284 m). Sehr schmal, sehr kurvenreich, sehr verkehrsarm – so lässt sich die durchgehend asphaltierte Passage des Colle di Sampéyre beschreiben. Die letzte Bergetappe dieses Tages erklimmt kurz hinter Stroppo den Colle Valcavera. Das tut sie auf asphaltierte, teils aber recht holperige Art und Weise. Vorbei am 2.416 Meter hohen Sattel folgt die Route dem Flüsschen Arma und trifft in Demonte auf die Hauptstraße, die uns schließlich nach Cuneo zum Ziel des Tages bringt. Tourlänge: ca. 380 km Roadbook: Turin – Almese – Colle del Lys – Colle del Colombardo – Condove – Menólzio – Colle delle Finestre – Assietta-Kammstraße – Sestriere – Perosa Argentina – Pinerolo – Barge – Paesana – Piano del Re – Paesana – Saluzzo – Frássino – Sampéyre – Colle di Sampéyre – Stroppo – Colle Valcavera – Demonte – Cuneo Highlight: Klassizistisches Juwel Cuneo. Den vielen Kriegen des Mittelalters ist es zu verdanken, dass die Provinzhauptstadt heute mit geschlossener Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert glänzt. Zum Beispiel auf der großartigen, von Arkaden gesäumten Piazza Galimberti. Colle delle Finestre 2176 15% 11-5 41km Colle di Valcavera 2416 13%     10-5 44km
    Deutschland / Oberbayern
    Nur wenige Kilometer vor den Toren der Stadt Salzburg und in unmittelbarer Nachbarschaft von Berchtesgaden bietet das wunderschöne Tennengau eine herrliche Genuss- und Erlebnisvielfalt auf engstem Raum. Am Fuße des Dachsteins führt uns diese Tour von Highlight zu Highlight und ist eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässe der schönsten Regionen Europas auf der BikerBetten Seite. Da die Ungeduld eine der menschlichsten Eigenschaften ist, sollte man sich ruhig gleich nach dem Start in Berchtesgaden die 17 Kilometer lange Roßfeld Panoramastraße gönnen. Highlight Nummer eins. Mit einer Scheitelhöhe von 1.560 Metern ist sie Deutschlands höchste Passstraße und mit ihrer extremen Kurvendichte die beste Bikerstrecke der gesamten deutschen Alpen. Schon die Anfahrt zur eigentlichen Höhenstraße erweist sich als Knaller: Vier Kilometer lang, eine Serpentine nach der anderen, wie mit dem Zirkel gezogen. Griffiger Asphalt, 24 Prozent Steigung. Enge Bögen, weite Bögen, Haarnadelkurven – das ganze Spektrum an Schräglagen wirft uns die Roßfeld Panoramastraße vors Vorderrad. Die Fahrbahn ist mittelbreit, alle Kehren sind schon von weitem einsehbar. Bombenfest krallen sich die Reifen in den griffigen Belag. Die Abfahrt bringt noch einmal dasselbe Herzklopfen wie der Aufstieg. Wir verlassen Deutschland in Richtung Hallein und tauchen ein in die Bilderbuchlandschaft des Tennengau im Salzburger Land. Nach der aufregenden Roßfeld Ponoramastraße tut diese Landpartie richtig gut. Der Pulsschlag beruhigt sich, der Lenker liegt wieder locker in der Hand. Es geht den Almbach entlang, am Wiestalstausee und Schloss Fuschl vorbei mitten hinein nach St. Gilgen am Wolfgangsee, dem zweiten Highlight des Tages. Bei einem Bummel durch den hübschen Ort genießt man dörfliche Idylle und mondänes Flair gleichzeitig. Überhaupt ist der Wolfgangsee eine Augenweide: Das tiefblaue Wasser, gepunktet von unzähligen weißen Segelbooten, eingerahmt von hohen Bergen. Am rechten Ufer entlang touren wir dem nächsten Highlight entgegen. Bad Ischl ist untrennbar mit der Erinnerung an Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth verbunden. Die Kaiserin war damals wie heute eine faszinierende Persönlichkeit. An Weihnachten bringt uns Romy Schneider in der Rolle der Sissi zum Weinen und Michael Herbigs Animationsparodie auf die von Ernst Marischka gedrehten Filme zum Lachen. Ein Spaziergang durch den Kaiserpark lässt die Magie längst vergangener Zeiten aufleben. Genug der Nostalgie. Die Gegenwart wartet. Und zwar mit dem Pötschenpass (982 m), der uns von Bad Goisern nach Bad Aussee bringt, dem geografischen Mittelpunkt Österreichs. Oben auf der Passhöhe gibt es einen Gedenkstein fürs Foto und ein Gasthaus fürs leibliche Wohl. Doch bevor die Räder durch Bad Aussee rollen – Blinker links und nach Altaussee abbiegen. Spannung garantiert, denn in dieser Gegend spielten sich dramatische Szenen in dem James-Bond-Streifen „Spectre“ ab. 007 traf hier bei klirrender Kälte auf Bösewicht Mr. White. Die Begegnung fand im Jagdhaus Seewiese am Altausseer See statt. Daniel Craig und Regisseur Sam Mendes wohnten während der Dreharbeiten im Romantik Hotel Seevilla. Dramatisch geht es weiter, denn die Route führt über den 690 Meter hohen Koppenpass und den 969 Meter hohen Pass Gschütt am Fuße des Dachsteingebirges entlang. Breite, übersichtliche Trasse, gepflegter Asphalt, viel Grün entlang der Straße. Der Hallstätter See und der Rußbach begleiten uns jeweils ein Stück des Weges. Hier kann man es gemütlich angehen lassen, oder wer will, der Maschinen die Sporen geben. Ganz nach Geschmack. Die Route folgt der B 166 ins Lammertal, einem Naturjuwel und einem weiteren Highlight. Das Sahnehäubchen verläuft zwischen Annaberg-Lungötz und Sankt Martin. Unverfälschte Natur abseits der Hauptverkehrswege, traditionelle Bauernkultur, schroffe Felsen, verträumte Almen, seltene Blumen. Das Lammertal ist eingebettet zwischen dem Tennengebirge und dem Dachsteinmassiv mit seinen mächtigen Gipfeln Große Bischofsmütze (2.458 m) und Kleine Bischofsmütze (2.430 m). Wir verlassen das Lammertal und nehmen Kurs auf den Pass Lueg. Grobe Richtung Bischofshofen. Es geht an der Tauernautobahn entlang, nach Werfen hinein. Dort statten wir der Festung Hohenwerfen einen Besuch ab. Die Anlage thront gut sichtbar auf einem sich hoch über der Salzach erhebenden Felskegel und gilt als eine der schönsten Burgen Österreichs. Die Befestigungsanlagen auf dem Pass Lueg (553 m) waren ursprünglich Verteidigungsanlagen gegen die Franzosen im Befreiungskrieg 1809 und wurden an der engsten Stelle des Salzachtales errichtet. Wir zischen friedlich daran vorbei und erreichen Golling. Auch Golling hat eine Burg zu besichtigen, eine schmucke Innenstadt mit bunten Häusern, reichlich Restaurants und Cafés. Über Kuchl und Hallein erreichen wir Berchtesgaden, Start und Ziel dieser wunderbaren Runde voller Highlights. Tourlänge: ca. 250 km Roadbook: Berchtesgaden – Roßfeld Panoramastraße – Hallein – Fuschl – St. Gilgen – Bad Ischl – Bad Goisern – Pötschenpass – Altaussee – Bad Aussee – Koppenpass – Pass Gschütt – Annaberg-Lungötz – Sankt Martin – Werfen – Pass Lueg – Golling – Kuchl – Hallein – Berchtesgaden Highlight: Salzburger Nockerln. Salzburger Nockerln sind eine typische Süßspeise der Region . Sie werden warm als Nachtisch serviert. Die Rezeptur ist von Gaststätte zu Gaststätte verschieden. Die Grundzutaten wie Ei, Zucker und Mehl sind jedoch immer gleich. In machen Cafés werden sie mit Himbeersauce serviert. Also unbedingt kosten. Pässe-Info: Roßfeld Panoramastraße 1560  13 %    -    16km Pötschenpass               993    9 %    b.B.  18km Koppenpass                  690   23 %   b.B.  13km Pass Gschütt                964   17 %    -      25km Pass Lueg                     552   21 %    -      13km Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen in Oberbayern? Das sind unsere Highlights für Euch: Rossfeld Panoramastrasse Hochkönig Kesselbergstraße Wallberg-Panoramastraße Spitzingsattel
    England / Süd-Ostengland
    Die Region South East England ist nur eine kurze Fährpassage vom europäischen Festland entfernt und überzeugt mit tollen Küstenstraßen, urigen Städten und spannenden Erlebnissen. Gerade mal 90 Minuten ist die Fähre unterwegs, die uns vom französischen Calais über den Ärmelkanal brachte und uns nun im Hafen von Dover ausspuckt. Trotz des ungewohnten Linksverkehrs, an den wir uns aber eigentlich schnell gewöhnen, ist die Orientierung recht einfach. Dovers Zentrum und der Weg hinauf zum mächtigen Dover Castle, eine der größten Burgen in England, ist schnell gefunden. Es lohnt sich, mehr als einen Blick in die Festung zu werfen. Neben der Burg sind vor allem die gewaltigen unterirdischen Anlagen eine echt Touristenattraktion. Auch der Weg aus der Stadt ist gut beschildert, es geht in Richtung Westen, nach Folkestone. Dafür wählen wir statt des Motorways die sehr viel schönere B2011. Aussichtsreich führt sie durch Wiesen und Weiden hindurch, regelmäßig fällt unser Blick weit hinaus auf den Ärmelkanal. Folkestone empfängt uns mit einem riesigen Kreisverkehr. Linker Hand führt die Strecke sowohl ins Town Centre, als auch nach Hastings – unsere Wahl. Wer Zeit hat, kann in Folkestone durchaus einen unterhaltsamen Tag verbringen. The Leas, die hohen Klippen, der Hafen und das interessante Zentrum lassen sich prima zu Fuß erkunden. Wir folgen der A259, die führt direkt am Wasser entlang weiter nach Hythe und seinen scheinbar unendlich langen Kiesstränden, die sich bis hinter Dymchurch fortsetzen. Wohl dem, der hier bei schönem Wetter eine Badehose im Gepäck hat. In New Romney verlassen wir die Hauptstraße. Die herrliche Küstenstraße über Littlestone nach Dungeness durch das Dungeness National Nature Reserve ist einfach ein Muss. Kilometerlange einsame Strandabschnitte gleich neben dem Asphalt laden zum Picknick und zum Bad und am Ende dieses Streckenabschnittes ragt der urige alte Leuchtturm von Dungeness in den Himmel. Über Lydd, das wieder etwas im Landesinneren liegt, steuern wir erneut die Küste an, treffen bei Camber nochmals auf lange Strände bevor wir in das quirlige Hastings hineinrollen. Nicht nur die gut fünf Kilometer lange Strandpromenade, auch Hastings Castle, das moderne Pier, die interessanten Fischerei-Anlagen und die Schrägaufzüge der Stadt machen Hastings zu einem echten Publikumsmagneten. Unser Tipp: Unbedingt die köstlichen Fish and Chips im Mermaid Fish & Chips Restaurant in der zentralen Rock-A-Nore Road probieren. Der Cod, das ist der Kabeljau, schmeckt einfach perfekt. Auch in Hastings lässt sich locker ein ganzer Tag verbringen – Strandvergnügen inklusive. Zurück auf der A259 halten wir auf Bexhill zu um dort wieder auf die kleiner Küstenstraße B2182 zu wechseln. Die kurvt wieder sehr schön am Wasser entlnag und führt schließlich erneut bei Pevensey auf die A259. Hier findet sich auch gleich Pevensey Castle. Ein Besuch der geschichtsträchtigen Ruine lohnt sich allein schon wegen des direkt daneben liegenden Priory Court Hotels. Hier gibt es köstliche Kuchen und Mahlzeiten, nette Zimmer und ein phänomenales englisches Frühstück. Gleich südlich von Pevensey liegt Eastbourne. Das Seebad nennt sich gerne selbst „The Sunshine Coast“. Kein Wunder, zählt Eastbourne doch zu den Orten Englands mit den meisten Sonnenstunden im Jahr. Eastbourne ist ein beliebter Urlaubsort, es gibt viele Veranstaltungen, ein interessantes Pier und der rund acht Kilometer lange Strand lädt zum Baden. Legendär ist die jedes Jahr im August stattfindende mehrtägige Flugshow „Airbourne“. Fast übergangslos beginnen im Süden der Stadt die grandiosen weißen Klippen des Beachy Head. 162 Meter ragen die Kalkklippen über das Meer, die höchsten der britischen Insel. Zu ihren Füßen steht der 43 Meter hohe, rotweiße Leuchtturm mitten im Wasser, eines der wohl meistfotografierten Motive Englands. Genau hier spielt übrigens die legendäre Schlussszene des grandiosen britischen Films Quadrophenia. Jimmy Cooper, frustriert vom Leben, seiner Angebeteten Steph und seinem großen Idol Ace rast mit seinem Roller über die Klippen in den Tod. Tragisch, entbehrt aber nicht einer gewissen Realität. Hier stürzen sich des öfteren enttäuschte Menschen in die Tiefe. Gleich westlich des Beachy Head lohnt sich noch ein kurzer Stopp am Birling Gap. In einer knackigen 180 Grad-Kurve direkt am Wasser ragt eine kleine Aussichtsplattform hinaus über den Strand und das Meer. Im Besucherzentrum gleich daneben gibt es leckere Speisen und jede Menge Infos. Über Seaford bringt uns die A259 schließlich auf der letzten Etappe dieser Tour nach Brighton. Das gut besuchte und beliebte Seebad ist einer der bekanntesten Urlaubsorte Englands, entsprechend viel los ist hier, vor allem im Sommer. Für Motorradfahrer ist der jährliche „Brighton Burn Up“ im September das Highlight, am Madeira Drive startet dann das größte Motorradtreffen Europas. Für uns ist hier und jetzt das Ende dieser Route erreicht. Wer weiter unterwegs sein möchte, hat es nicht weit. Im Hinterland beginnen hier die South Downs, eine tolle Landschaft, in der es noch viel zu entdecken gibt. Roadbook: Dover, Dover Castle, Folkestone, Hythe, Dymchurch, Littlestone, Dungeness, Lydd, Camber, Hastings, Bexhill, Pevensey, Eastbourne, Beachy Head, Birling Gap, Seaford, Brighton. Start- / Zielort: Dover /  Brighton Länge: 160 km Highlight: Brighton Burn Up – Alljährlich im September wird der Madeira Drive in Brighton zum Spektakel. Am Ace Cafe in der North Circular Road in London trudeln dazu Tausende Motorradfahrer ein, gemeinsam geht es dann beim „Ride with the Rockers“ im Tross nach Brighton. Hier trifft sich letztlich ein buntes Gemisch aus Roller- , Cafe Racer-, Sportler- oder Chopperfahrern, Hauptsache zwei Räder. Bier, Fish and Chips, Live-Musik, Stände, urige Typen, abstruse Motorräder – das Ganze ist ein einziger riesiger unglaublicher Zirkus. Das Treffen zählte bereits weit über 80.000 Motorradfahrer. Alle Infos dazu gibt es auf der Internetseite des Londoner Ace Cafes unter www.acecafelondon.de
    Deutschland / Sachsen
    Semperoper Dresden, Gewandhaus Leipzig, Oper Chemnitz, Meißener Porzellan, unzählige Burgen und Schlösser – die sächsische Kulturlandschaft gilt in Europa als einzigartig. Jede Menge ruhiger und kurviger Straßen sorgen dafür, dass eine Motorradtour durch den Freistaat alles andere einseitig wird. Dass Sachsen eine lange Kaffeetradition besitzt, ist bekannt. „Ohne Gaffee kann isch nisch gämpfen“, lautet ein oft zitierter Spruch. Nicht ganz so alt, aber weitaus bedeutender ist eine andere Tradtition Sachsens: die des Automobil- und Motorradbaus. Audi, Auto-Union, Horch, Volkswagen, Porsche oder MuZ sind Namen, die in diesem Zusammenhang fallen. Was liegt also näher, als einige dieser Stationen im Rahmen einer Motorradtour durch Sachsen anzufahren? Schon der Startort zu unserer zirka 160 Kilometer langen, technisch orientierten Fahrt ist motoreninfiziert: In Leipzig haben sich nach der Wende Porsche und BMW angesiedelt. Das Kundenzentrum von Porsche, „Diamant“ genannt,  ist inzwischen sogar eines der Wahrzeichen Leipzigs. Das Faszinierende an der Stadt ist das Zusammentreffen von historischen Gebäuden aus Barock und Gründerzeit mit moderner Architektur aus der Nachkriegszeit. So stehen Nikolaikirche, Hotel Fürstenhof, Alte Börse und  Reichsgerichtsgebäude neben Neuem Gewandhaus, Opernhaus und City-Hochhaus. Ein Glanzstück ist der Hauptbahnhof Leipzigs mit seiner fast 300 Meter breiten historischen Fassade. Ein Einkaufsbummel vor dem Start gefällig? Oder ein Leipziger Räbchen naschen? Dann nichts wie auf zur Shoppingmeile des Bahnhofs. Räbchen sind übrigens entkernte Dörrpflaumen, im Inneren mit Marzipan gefüllt und in Bierteig ausgebacken. Eine gemütliche Landstraße bringt uns aus Leipzig hinaus, kreuzt die Autobahn und visiert Grimma an. Die Leipziger Bucht ist flach, der Streckenverlauf entsprechend entspannt. Erster Stopp in Grimma. Wegen dessen wunderschöner historischer Altstadt mit imposantem Renaissance-Rathaus und doppeltürmiger Frauenkirche. Einzigartig sind die Mauerlauben auf der Stadtmauer. In Sichtweide des Flusses Mulde geht es danach auf einem Stück Bundesstraße südwärts nach Colditz. Den Namen schon mal gehört? Da war doch irgendetwas … Wahrscheinlich im Zusammenhang mit Film oder Fernsehen. Das hoch über dem hübschen Ort aufragende Schloss war nämlich im 2. Weltkrieg Gefangenenlager für alliierte Offiziere und diente danach als Drehort für verschiedene Kriegsfilme. Zuletzt war es der Brite Stuart Orme, der hier unter dem Titel „Colditz, Flucht in die Freiheit“ einen zweiteiligen Fernsehfilm drehte. Nächstes Ziel Rochlitz. Wir erreichen  das reizende Städtchen auf einem Landsträßchen, das in eleganten Bögen der Mulde auf Schritt und Tritt folgt. Auch Rochlitz lohnt einen Halt. Optisches Merkmal sind seine Häuser, die aus rotem Porphyr, dem „sächsischen Marmor“ gebaut sind. Wir wechseln auf die B 107 und ihre lang gezogenen Kurven und laufen in Chemnitz ein. Die „grüne Stadt“ wurde im 2. Weltkrieg komplett zerstört und bautechnisch während der DDR-Zeit kräftig verschandelt. Aber halb so schlimm: Geblieben sind immerhin die vielen herrlichen Grünflächen und Industriedenkmale. Unbedingt besuchen sollte man das bekannteste Wahrzeichen von Chemnitz, das 1971 aufgestellte Karl-Marx-Monument, das die Chemnitzer als „Nüschel“ (für Kopf) bezeichnen. 1932 wurde in Chemnitz die Auto-Union AG gegründet, zu DDR-Zeiten hatte der IFA, der Industrieverband Fahrzeugbau, in Chemnitz seinen Sitz. Heute sind rund 90 Unternehmen in der Automobil- oder der Zulieferindustrie beschäftigt. Auf der B 95 verlassen wir Chemnitz und biegen in Burkhardsdorf rechts Richtung Stollberg ab. Sanfte Kurven, weite Bögen, entspanntes Schwingen entlang der Zwönitz. Das hübsche Stollberg liegt am Nordrand des Erzgebirges und war im Mittelalter Kreuzungspunkt zweier Handelsstraßen. 1860 wurde auf den Grundmauern eines Jagdschlosses das imposante „Sächsische Weiberzuchthaus“ erbaut, das erst 2001 geschlossen wurde. Heute würde man politisch korrekt wohl Justizvollzugsanstalt dazu sagen. Die Route schlängelt sich nun am Erzgebirge entlang nach Westen, passiert Oelsnitz und Wildenfels und erreicht schließlich Zwickau. Wunderschön der Hauptmarkt, der Dom, die gesamte Altstadt mit unzerstörter Bausubstanz. Im Jahr 1904 kam der Autobauer Horch nach Zwickau, fünf Jahre später gelangte Audi hinzu. Von 1957 bis 1991 lief hier der  Trabant vom Band, heute fertigt VW in seinem Zwickauer Werk die Modelle Golf und Passat. Zum Abschluss der Tour gibt es wieder Süßes: Zum Beispiel bei einem Café-Besuch mit Kaffee, einer Eierschecke oder einem Quarkkäulchen. Eine Eierschecke ist ein Blechkuchen aus Hefeteig mit einem Belag aus Äpfeln, Quark und Mohn plus Sahneguss. Hingegen besteht das Quarkkäulchen aus geriebenen Pellkartoffeln, Quark, Eiern und Mehl. Roadbook: Leipzig – Grimma – Colditz – Rochlitz – Chemnitz – Burkhardsdorf – Stollberg – Oelsnitz – Wildenfels – Zwickau (ca. 160 km) Motorradtreffs: Halle-Teicha: Raschas Oldtimergaststätte Zur Linde mit Museum und Werkstatt. Waschleithe: Bike-PS-Station Boxenluder, seit der Eröffnung 2005 immer gut besucht. Markkleeberg: Pension und Gaststätte Möncherei. Leipzig: Vineta-Bistro am Dispatcherturm, Störmthaler See. Biker Selbstschrauber-Café in der Roschnerstraße 27. Highlight: Eine mutige Tat Dass Zwickau heute über eine komplette historische Bausubstanz verfügt, ist der mutigen Tat des Luftschutzwarts Arno Rau zu verdanken. Zwickau hatte den 2. Weltkrieg bis April 1945 so gut wie unbeschadet überstanden. Doch am 17. des Monats näherte sich ein amerikanischer Bomberpulk mit der Absicht, Zwickau dem Erdboden gleich zu machen. Geistesgegenwärtig hisste Rau die weiße Flagge auf dem Turm des Mariendoms und läutete die Glocken. Daraufhin drehten die Flugzeuge ab, und Zwickau wurde kampflos von der US-Armee eingenommen.
    Deutschland / Spessart/Vogelsberg
    Wenn sich einst die Räuber nach erfolgreichem Beutezug tief in die Wälder des Spessart zurückzogen, waren sie in dieser Einsamkeit vor dem Arm des Gesetzes sicher. Heute sind es die Motorradfahrer, die dort in Ruhe und Abgeschiedenheit ihre Runden drehen  dürfen. Gleich zu Beginn unserer Tour treffen wir auf eines der bekanntesten Verstecke der Räuberbanden – Schloss Mespelbrunn. Es liegt in einem verschwiegenen Tal und überstand in diesem Versteck alle Kriege der vergangenen Jahrhunderte unbeschadet, so dass es im ursprünglichen Zustand zu besichtigen ist (März bis November). Einen schönen Ausblick auf das Schloss hat man vom „Wirtshaus im Spessart“ aus, das im Schlosspark in den früheren Stallungen eingerichtet ist. Als Drehort des gleichnamigen Spielfilms mit Liselotte Pulver und Carlos Thompson gab die gesamte Anlage in den 1950er-Jahren ihre geheime Lage endgültig einem großen Publikum preis. Weiter Richtung Westen zum Main nach Elsenfeld. Ortsnamen wie Sommerau und Himmelthal geben dabei die Stimmungslage wieder, in der sich der motorisierte Zweiradwanderer angesichts der elegant geschwungenen und gut ausgebauten Straße befindet. Mit griffigem Asphalt versehen, schlängelt sie sich durch das Tal des Flüsschens Elsava. Klingenberg, unterhalb der staufischen Clingenburg gelegen, ist vor allem für seine Terrassenweinberge berühmt, deren älteste im 12. Jahrhundert angelegt wurden. Ihre Mauern aus dem typischen roten Sandstein stehen heute unter Denkmalschutz und prägen mit einer Gesamtlänge von über 180 Kilometern wesentlich das Landschaftsbild. Am anderen Ufer verdeutlicht Wörth die Kulturgrenze. Denn statt mit Ringwällen wie die Kelten, befestigten die Römer ihre Seite zur Zeit des Kaisers Domitian mit einem Kastell. Vorbei an der Feste Breuberg, eine der am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands, fahren wir weiter nach Norden und biegen in Hainstadt links nach Wald-Amorbach ab. Bereits zur Römerzeit führte ein Weg über den Breuberg-Sattel. Für uns krümmt sich ein perfektes Asphaltband über die hügelige Landschaft Richtung Groß-Umstadt. Griffiger Belag, gute Übersicht, mächtig Fahrspaß. Den Glanz des ehemaligen Fürstentums Aschaffenburg erkennt der Reisende sofort, wenn er über die Willigis-Brücke in die Stadt rollt. Die Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz hatten dieses sächsische Königsgut zu ihrer Zweitresidenz erhoben und hinterließen mit Schloss Johannisburg einen Prachtbau der Spätrenaissance. Wir verlassen die Residenzstadt über die B 8 nach Hanau, um dann Richtung Hörstein und Mömbris in den Spessart einzubiegen. Zügig erklimmen wir den Hahnenkamm und zaubern perfekte Schräglagen auf den Belag. Kurve an Kurve, fast wie am Fließband. Das Verkehrsaufkommen hält sich in Grenzen, und wir können die Kurverei in vollen Zügen genießen. Die Römer taten sich am Hahnenkamm viel schwerer. Wie ein keltischer Ringwall westlich von Hemsbach belegt, bissen sich ihre Legionen hier die Zähne aus. Schon 4000 Jahre vor Christus war der westliche Spessart besiedelt. Im Wald oberhalb Schimborns finden sich Hügelgräber aus der Bronzezeit, die 20 Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung angelegt wurden. Es war eine raue Gegend, dieses riesige Waldgebiet, das erst mit der Christianisierung und der Errichtung von Klöstern allmählich erschlossen wurde. Karl der Große versorgte die Kirchengüter mit großen Forstgebieten, in denen sich später der Landadel ansiedelte. Dieser musste seine Schlösser und Jagdsitze mit Wassergräben gegen Räuberbanden schützen. Was heute an den Schlössern Mespelbrunn oder Oberaulenbach so märchenhaft wirkt, war damals bittere Notwendigkeit. Die flotten Schräglagenspiele bringen uns in Richtung Schöllkrippen. Dort heißt es, in der Konditorei Denk, noch einmal den Blutzuckerspiegel auf Normalniveau zu bringen. Denn jetzt wird es richtig sportlich. Hinter dem Abzweig nach Kleinkahl lassen wir quasi die Zivilisation hinter uns und konzentrieren uns nur auf das Sträßchen, das zigfach gekrümmt der Beschilderung nach Wiesen folgt. Die Bäume lassen ihre Äste bis dicht an die Fahrbahn heranragen und malen hübsche Schattenspiele auf den Asphalt. Der Gegenverkehr besteht in der Regel aus Motorrädern mit langen Federwegen, die für den welligen Asphalt und die verwinkelten Ecken dieses Teilstücks wie geschaffen sind. Vor Wiesen weist die Ausschilderung Richtung Autobahn und Aschaffenburg den Weg zur Spessart-Höhenstraße. Auf ihren lang gestreckten Bögen bekommen Bremsen und Getriebe eine kurze Erholungspause. Der fünfte Gang meldet sich zurück, und wir stoßen am Ende einer langen Geraden links hinunter nach Jakobsthal. In lockeren Wechselkurven geht es am Lohrbach entlang an Heigenbrücken vorbei zurück Richtung Autobahn, zum Ausgangspunkt unserer Räuber-Runde. Wir kreuzen die B 26, lassen hohe Sandsteinfelsen links liegen und sind bald am Ende einer Tour angelangt, die auf perfekte Weise Fahrspaß mit Naturgenuss verbindet. Highlight: Königin des Wassers Wörth bietet mit seiner Altstadt und der Stadtbefestigung viel Sehenswertes. Bevor die Stadt im 13. Jahrhundert befestigt wurde, war sie im 6. Jahrhundert Ausgangspunkt der christlichen Missionierung des Spessart, was die St. Martinskapelle auf dem Friedhof bezeugt. Der Name Wörth bedeutet »erhöhtes Uferland« oder »wasserfreies Land«. Als wichtiger Handelshafen war die Stadt Heimat bedeutender Schiffbauer. In der inzwischen auf der anderen Mainseite liegenden Werft entstehen noch heute große Transportschiffe für europäische Wasserstraßen. Roadbook: Mespelbrunn – Elsenfeld –  Klingenberg –  Wörth – Breuberg – Hainstadt – Aschaffenburg – Hemsbach – Schirmborn – Schöllkrippen – Jakobsthal – Heigenbrücken – Mespelbrunn (ca. 190 km) Motorradtreffs: Heigenbrücken: Waldhaus  Zum Engländer, ein  Klassiker, der beliebteste Bikertreff der Region. Sinntal-Jossa: Landgasthof Jossgrund, im Dreiländereck Spessart, Rhön, Vogelsberg, Gästezimmer.
    Frankreich / Aquitanien
    Leben wie Gott in Frankreich – das lässt sich problemlos entlang der Loire. Herrliche Uferstraßen führen von Schloss zu Schloss, dazwischen liegen einladende Städtchen und eine bildschöne Landschaft. In Gien treffen wir zum ersten Mal auf die Loire, der wir auf dieser Tour auf ihrem spannendsten Abschnitt folgen wollen. Der Ort mit seinen schönen Gassen wird überragt durch sein großes Schloss und dem mächtigen Kirchturm. Im Office de Tourisme in der Rue Anne de Beaujeu gibt man gerne Tipps und Auskunft über Stadt und Land, es gibt schließlich viel zu entdecken und zu erkunden. Gleich südlich Giens folgen wir der D951, die am Ufer der Loire entlang führt. Hier herrscht pure, grüne Idylle und wenig Verkehr. In Sully-sur-Loire fällt gleich das markante Wasserschloss mit den runden Ecktürmen ins Auge. Das urige Gebäude stammt aus dem 14. Jahrhundert und kann, wie so viele der schönen Schlösser an der Loire, besichtigt werden. Wenig später wechseln wir die Loireseite, fahren entlang der D60 in Richtung Orléans. Immer wieder führt die ruhige Landstraße an die Loire heran, bietet herrliche Ausblicke auf den Fluss. Die 115 000-Einwohner-Stadt Orléans empfängt uns da schon mit etwas mehr Verkehrsdichte. Unser erster Weg führt uns auf den Place du Martroi. Hier steht seit 1855 das große Reiterstandbild der sagenumwobenen Jungfrau von Orléans. Vorbei an der riesigen Kathedrale verlassen wir bald Orléans wieder, es geht entlang des südlichen Loireufers. Wenige Kilometer vor Blois biegen wir nach Chambord ab. Dort begann einst König Franz I. den Bau eines überwältigenden Palastes, der niemals ganz fertig gestellt wurde. 84 Treppen verbinden 440 Räume. Der selbsternannte "Sonnenkönig" Ludwig XIV. gab hier rauschende Feste. Nur wenige Kilometer weiter erreichen wir Blois. Am Schloss lässt sich gut parken und der Fußweg zur Kathedrale lohnt sich allein schon des tollen Ausblicks wegen. Entlang der N152 erreichen wir wenig später Amboise, ebenfalls mit einem phänomenalen Schloss gesegnet. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung zum Cher, dem rund 300 Kilometer langen Nebenfluss der Loire. Hier findet sich das legendäre Schloss Chenonceaux. Quer über den Fluss wurde der Bau dieses einmaligen Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert geführt, an dessen Stelle vorher eine Wassermühle stand. Sowohl das Schloss selber als auch dessen Anlage wirkt wie aus einem Märchen-Traum – unbedingt besuchen! Über das quirlige Tours folgen wir weiter der Loire und ihren goldgelben Sandbänken. Südlich des Flusses überqueren wir schließlich den nächsten Nebenfluss, die Indre, und rollen bald vor dem nächsten liebreizenden Schloss aus, vor dem Dornröschenschloss Ussé. Dieses Schloss, am Waldrand des mächtigen Forêt de Chinon gelegen, soll im Jahr 1697 den französischen Dichter Charles Perrault zu seiner Geschichte des Dornröschens inspiriert haben. Wer das Schloss mit seinen Türmen, Bögen, Erkern, Zinnen und Winkeln sieht, glaubt das gerne. Bald rollen wir an Chinon vorbei, passieren das einladende Fontevraud-l'Abbaye – perfekt für eine Rast und einen leckeren Kaffee – und entdecken bei La Herpinière eine urige Windmühle. Auf den letzten Kilometern bis Saumur liegen am Ufer der Loire mehrere Sektkellereien. Riesige unterirdische Labyrinthe dienen hier als Keller, viele sind zu besichtigen. Das sympathische Städtchen Saumur lockt mit einer interessante Innenstadt und natürlich auch mit einem Schloss. User Tipp: Ein abendliches Picknick am Loire-Ufer mit einem der preiswerten, aber guten Sekts aus einer von Saumurs Sektkellereien. Auf unserer Route wenden wir uns kurz von der Loire ab, umgehen ab Gennes die Stadt Angers und stoßen an der Corniche Angevine wieder auf den Fluss. Wir durchqueren Chalonnes, den bedeutenden Weinort, der eine wunderschöne alte Loirebrücke aufweist. Nicht nur die Schlösser, auch die vielen Brücken der Loire sind eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art. Entlang des südlichen Loire-Ufers folgen St. Florent-le-Vieil und Champtoceaux und bald erreichen wir das Ende unserer Loirereise. Die Ortstafel von Nantes markiert den Ausklang unserer Tour. Die quirlige Metropole und einstige Hauptstadt der Bretagne mit über einer viertel Million Einwohnern hat nun nichts mehr von der beschaulichen Ruhe der Loire. Ein letzter Tipp: Diese Route lässt sich als Abschied von der Loire prima mit einer Boots-Rundfahrt beenden. Am Quai de la Motte Rouge in Nantes startet das Panoramaboot, dass zwei Stunden lang einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt anfährt. Der ideale Ausklang einer faszinierenden Tour rund 50 Kilometer vom Atlantik entfernt. Roadbook: Gien, Sully-sur-Loire, Orléans, Chambord, Amboise, Chenonceaux, Ussé, Chinon, Fontevraud-l'Abbaye, La Herpinière, Saumur, Gennes, Corniche Angevine, Chalonnes, St. Florent-le-Vieil, Champtoceaux, Nantes. Start- / Zielort: Gien / Nantes Länge: 490 km Highlight: Garten Frankreichs – so nennt sich das Land an der Loire. Ob rot, rosé oder weiß, ob trocken oder lieblich, die Weinvielfalt ist enorm. Hier lässt sich vortrefflich speisen. Die klassische französische Küche hat ihre Wurzeln angeblich an der Loire. Wildbret, Schweinsrippen mit Backpflaumen, Kalbskeule und Poularde sind regionale Spezialitäten. Auf den Märkten entlang der Loire werden leckere Rahm- und Ziegenkäse sowie schmackhafte Obstsorten und Gemüse angeboten.
    Österreich / Steiermark
    Südwestlich von Graz liegen die Lavanttaler Alpen, deren Gipfel die 2.000-Meter-Marke locker übersteigen. Wenig befahrene Straßen kurven durch diese Gebirgsregion und machen daraus ein Motorradparadies. Touristisch nicht überlaufen, motorradfahrerisch eine Herausforderung. Die Motorradtour " Vom Motorradsattel in den Pferdesattel" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels in der Steiermark über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Für alle, die sich über die Region und die Pässe in der Umgebung informieren möchten, empfehlen wir unsere Spezialkarte FolyMap Alpenpässe oder unsere FolyMaps Motorradkarten-Set Alpen Österreich Schweiz. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Wer an Österreich und Motorrad fahren denkt, der denkt an Tirol, an die großen Pässe zu Italien und an den Großglockner. An die Steiermark garantiert nicht. Was schade ist, denn in diesem südöstlichen Bundesland Österreichs gibt es sehr wohl Mittelgebirge und alpine Regionen, die zum Motorradfahren geradezu herausfordern. Unsere Rundtour durch die Lavanttaler Alpen starten wir in Graz, in der Landeshauptstadt. Mit 290.000 Einwohnern nach Wien die zweitgrößte Stadt Österreichs, blickt Graz auf eine lange Geschichte zurück. Schon die Römer siedelten im Grazer Feld, später die Slowenen, deren Wort „Gradec“ für „kleine Burg“ der Stadt ihren Namen gab. Die Grazer Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, ebenso Schloss Eggenberg. Klarer Fall also: Vor der Tour bummeln wir ausgiebig durch das Grazer Zentrum und trinken vielleicht einen Mokka, wie der Espresso in Österreich heißt, oder eine Melange (halb Kaffee, halb Milch) oder einen kleinen Braunen, der aus einem Mokka mit Milch oder Schlagobers (Sahne) besteht. Über Seiersberg verlassen wir Graz in südliche Richtung nach Lieboch, um dort die B 70 Richtung Westen nach Köflach zu nehmen. Gepflegter Asphalt mit weiten Bögen empfängt uns hier. Genau das Richtige, um in aller Ruhe die Sahne vom Kaffee heute Morgen zu verdauen. Köflach taucht auf. Im Ortsteil Piber werden die berühmten Lipizzanerpferde gezüchtet. Sie gelten als die älteste Kulturpferderasse der Welt. Früher im slowenischen Lipica gezüchtet, kommen die Fohlen mittlerweile im steierischen Köflach zur Welt. 95 Prozent der Lipizzaner sind Schimmel, werden jedoch dunkel geboren und erst zwischen sechs und zehn Jahren weiß. Die meisten Pferde gehen an die Spanische Hofreitschule in Wien, wo sie nach der klassischen Reitkunst ausgebildet werden. Hinter Köflach ändert die Straße nicht nur ihre Nummer von 70 in 77, sondern wechselt auch ihren Charakter. Die Bögen werden enger, immer mehr Kurven werfen sich vors Vorderrad, bis der steile Schlussspurt auf den Gaberl uns alle Register ziehen lässt. Eine Motorradstrecke vom Feinsten. Der Gaberl Pass liegt auf 1.547 m Höhe und diente schon den Römern zur Überquerung dieses Teils der Stubalpe. Auch die Abfahrt lässt uns die Schräglagen in vollen Zügen genießen, und so bedauern wir es fast, dass die Route ein Stück vor Kleinlobming links abzweigt. Aber keine Angst: Der Kurventanz geht weiter. Ein schmales, im oberen Teil recht holperiges Sträßchen zirkelt zum 1.543 Meter hohen Hirschegger Sattel hinauf. Die Abfahrt verläuft etwas ruhiger, streift den Ort Hirschegg, klinkt sich dann in die B 70 ein, um anschließend den Packsattel zu stürmen. Nur 1.169 Meter ist er hoch, dieser Alpenübergang, beschenkt uns aber reich mit Fahrspaß. Kaum im Tal angelangt, wartet mit der Passstraße über die 1.668 Meter hohe Weinebene das nächste Schmankerl. Die Kurven fallen diesmal etwas weiter aus, machen aber dennoch viel Freude. Schmale Fahrbahn, oft geflickt – hier ist Konzentration gefragt. Deutschlandsberg mit seiner mächtigen Burganlage kommt in Sicht. Hinter der Stadt, die man übrigens mit Betonung auf der zweiten Silbe ausspricht, fahren wir über Frauental nach Groß St. Florian, um ab dort über St. Martin und Steyeregg nach Eibiswald zu kurven. Die hübsche Gemeinde verfügt trotz ihrer nur 1.400 Einwohner über ein eigenes Kino, das vom Fleischermeister betrieben wird. Die lang gezogenen Kurven der B 69 bringen uns zügig nach Leutschach und Schlossberg, in dessen Nähe mitten in einem Park das romantische Schloss Trautenburg steht. Fast parallel zur Grenze nach Slowenien kurven wir nun auf der Südsteirischen Weinstraße zwischen Rebhängen hindurch nach Osten und biegen dann nach Norden Richtung Wagna und Leibnitz ab. Leibnitz, die Wein- und Kulturstadt, besitzt ein gemütliches Zentrum mit Hauptplatz, Rathaus, Mariensäule und Schloss. Die Schlussetappe dieser Tour führt uns mehr oder weniger eng am Ufer der Mur entlang. Die in den Niederen Tauern entspringende Mur ist der wichtigste Fluss der Steiermark. Auf ihrer Länge von 450 Kilometern fließt sie noch durch Slowenien und Kroatien und mündet schließlich an der kroatisch-ungarischen Grenze in die Drau. Uns hingegen bringt sie direkt nach Graz zurück. Einer der bekanntesten Söhne von Graz ist ein gewisser Arnold Alois Schwarzenegger, der 1947 hier geboren wurde. Obwohl er heute in den USA lebt, ist der „Gouvernator“ in seinem Herzen noch immer Österreicher oder besser gesagt Grazer. Und darauf sind die Grazer ziemlich stolz. Tourlänge: ca. 350 km Roadbook: Graz – Seiersberg – Lieboch – Köflach – Gaberlpass – Hirschegger Sattel – Packsattel – Sankt Gertraud – Weinebene – Deutschlandsberg – Frauental – Groß St. Florian – St. Martin – Steyeregg – Eibiswald – Leutschach – Schlossberg – Leibnitz – Graz Highlight: Der Besuch beim Lipizzanergestüt Piber in Köflach. Täglich finden mehrere Führungen statt. Auf spannende Weise erfährt man hier alles über Zucht, Haltung und Geschichte dieser eleganten weißen Pferde. Sogar beim Training in der Reithalle darf zugeschaut werden. Pässe-Info: Gaberlpass                  1551       6 %    -    52km Hirschegger Sattel        1543     16 %    ?    27km Packsattel                    1169     10 %    -     21km Weinebene                   1668     16 %    -     43km
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