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    Österreich / Kärnten
    Die Motorradtour "Alle guten Dinge sind drei" ist nur eine von über 1.000 Bikerbetten Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region und die Pässe in der Umgebung informieren möchten, empfehlen wir unsere Spezialkarte Alpenpässe aus der FolyMaps Reihe oder unsere FolyMaps Motorradkarten-Set Alpen Österreich Schweiz. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Übrigens: Passende Motorradhotels Kärnten findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Die Stadt, in der wir heute in die Startlöcher gehen, ist ein echtes Juwel – Villach, wu nderschön im Dreiländereck Österreich, Italien, Slowenien gelegen, gilt mit seiner alten Bausubstanz, seinem milden Klima und seinen sonnigen Cafés als eine der attraktivsten Städte Österreichs. Deshalb raten wir dringend, vor dem Sprung in den Motorradsattel eine Runde zu Fuß durch Villachs historisches Zentrum zu drehen. Oder wie wäre es mit einem Besuch im Villacher Automuseum, das auf 4.000 Quadratmetern über 250 alt gewordene und jung gebliebene Autos zeigt? So, jetzt aber endlich den Zündschlüssel umdrehen, den ersten Gang einlegen, und ab geht die Post. Zunächst im braven Trab am Ossiacher See entlang. Burg Landskron grüßt von rechts. Hoch oben thront sie über dem Wasser und bietet neben einem Burgcafé eine postkartenreife Aussicht auf den Ossiacher See. Kärntens drittgrößter See steht zum Teil unter Naturschutz, zeigt neben Flora und Fauna aber auch sehenswerte Kultur wie zum Beispiel den Stift Ossiach im gleichnamigen Ort. In Feldkirchen setzen wir den Blinker links und biegen auf die B 95 ein. Das hübsche Feldkirchen ist immer einen Stopp oder zumindest eine Runde im Motorradsattel wert. Die „Kirche im Felde“ entstand im 8./9. Jahrhundert und verfügt über ein reiches Arsenal an historischen Bauwerken wie Kirchen, Bürgerhäuser und Adelssitzen. Die B 95 Richtung Nordwesten überrascht positiv mit abwechslungsreicher Streckenführung, griffigem Belag und durchaus akzeptabler Kurvendichte. Bei Döbriach verlässt die Route den bundeseigenen Asphalt, streift den Millstätter See und macht sich ins Drautal davon. Dann baut sich das erste fahrerische Highlight des Tages vor dem Lenker auf – die Goldeck Panoramastraße. Deren Errichtung hängt eng mit der Entwicklung des Skigebiets am Goldeck südlich von Spittal zusammen. Wer heute die 14,5 Kilometer lange Strecke von Zlan auf 1.895 Meter Höhe hinaufkurvt, kann sich kaum vorstellen, mit welch primitiven Mitteln damals die Arbeiter diese verwegene Trasse in den Fels schlugen. Lohn dieser Mühe sind zehn perfekt ausgebaute Kehren, zehn Prozent Steigung und grandiose Aussichten. Führt die Straße zu Beginn noch durch dichten Bergwald, gibt sie weiter oben schöne Blicke auf die Millstätter Alpe, den Millstätter See, die Gailtaler Alm, die Karawanken und das Drautal frei. Zurück in Zlan, wedeln wir auf kleinen Nebensträßchen ins Drautal hinüber. Dabei kommt die Windische Höhe ins Spiel. Eng und etwas holperig, geht es auf 1.110 Meter Höhe hinauf, wo es nicht zwingend windig sein muss. Denn früher verlief hier oben die deutsch-slowenische Sprachgrenze, und die Slowenen wurden die „Windischen“ genannt. Wie auch immer – Spaß macht dieser Übergang auf jeden Fall. In Nötsch überqueren wir das Tal der Gail, hinter Maglern die Grenze nach Italien und nähern uns über Tarvisio, in dem mit Italienisch, Deutsch, Friaulisch und Slowenisch gleich vier Sprachen gesprochen werden, flott den Julischen Alpen. Alpen? Klingt nach Kurvenspaß. Und genau den schenkt uns die Etappe hinüber nach Slowenien reichlich. Am Lago del Predil biegt sie zum gleichnamigen, auf slowenischem Gebiet liegenden Predilpass (1.156 m) ab und liefert sofort eine Handvoll zackiger Kurven. Oben angelangt, wartet mit der Mangartstraße (slowenisch: Magarska Cesta) ein zwölf Kilometer langes Schmankerl, das abenteuerlich schmal auf 2.056 Meter Höhe hinaufwieselt. Die Mangartstraße ist die höchste Straße Sloweniens und wurde vom Militär zwischen den Weltkriegen ausgebaut. 17 Kehren und fünf dunkle Tunnels erwarten uns. Trotz Maut ein absolutes Muss! Wie bisher kurvenreich geht es anschließend durch den wunderschönen Triglav-Nationalpark zum 1.611 Meter hohen Vrsic-Pass und seinen berüchtigten gepflasterten Kehren. Ja, richtig, keine Behörde verdirbt uns bis jetzt dieses Erlebnis. Dass es so etwas heutzutage noch gibt, grenzt fast an ein Wunder. Einsteiger brauchen übrigens keine Manschetten zu haben, fahren sich doch die 24 Vrsic-Kurven trotz teilweisem Pflaster rund und sicher. Als Belohnung winken auf dem Sattel im Gasthaus die besten Palatschinken der Region. Dass das kleine Kranjska Gora ein großer Wintersportort ist, lässt sich nicht übersehen: Von mächtigen Zweieinhalbtausendern mit weißen Spitzen umringt, scheinen seine Häuser an der Wurzener Save entlangzufließen. Was für ein Panorama. Im Augenblick macht Kranjska Gora Sommerferien, und die schmucken Straßen und Gassen gehören uns so gut wie alleine. Weiter zum Wurzenpass. Dessen 1.073 Meter hoher Sattel ist auf perfekt ausgebauter Fahrbahn flott erreicht. Runter ins Gailtal, rüber zurück nach Villach. Tourlänge: ca. 290 km Roadbook: Villach – Ossiacher See – Feldkirchen – Mitterdorf – Döbriach – Paternion – Zlan – Goldeck-Panoramastraße – Zlan – Windische Höhe – Nötsch – Maglern – Tarvisio – Predilpass – Mangartstraße – Kal-Koritnica – Vrsic-Pass – Kranjska Gora – Wurzenpass – Villach Highlight: Goldeck Panoramastraße. Die 15 Kilometer lange Route startet nordwestlich von Feistritz in Zlan und verwöhnt mit ihren zehn Kehren auch den erfahrensten Alpenspezialisten. Vom Parkplatz erreicht man zu Fuß in 45 Minuten den 2.142 Meter hohen Goldeckgipfel. Pässe-Info: Goldeck Panoramastraße 1883 13 %  11-4     15km Windische Höhe              1110    6 %    ?       19km Predel Pass                     1156  11 %    -        25km Mangartstraße                 2046  14 %   b.B.    10km Vršic Sattel                     1611  15 %  11-4     27km Wurzenpass                    1073  18 %     -        15km
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    Spanien / Sierra de los Filabres
    Diese Runde durch die grandiose Bergwelt der Sierra de los Filabres punktet durch unglaublichen Kurvenspaß und eine fantastische Straßenführung. Für Motorsportfreunde gibt es gleich zwei Rennstrecken als Zugabe. Hören wir Tabernas, kommen wir sofort ins Schwärmen. Rund um das andalusische Städtchen zu Füßen der weit über 2000 Meter hohen Sierra de los Filabres gibt es unendlich viele Ziele für Motorradfahrer. Da gibt es zum Beispiel die legendäre Desierto de Tabernas, die Wüste von Tabernas, die als einzige echte Wüste Europas gilt und jede Menge Spaß auf und neben dem Asphalt bietet. Dann lockt die Sierra Nevada mit ihren über 3400 Meter hohen Gipfeln und nicht zuletzt liegen nur wenig östlich vom Ort gleich zwei Rennstrecken in der sonnenverwöhnten Landschaft, die das ganze Jahr über befahren werden. Zu letzteren sind wir gerade unterwegs. In östlicher Richtung geht es hinaus aus Tabernas. Wir folgen der N-340a und auf schnurgerader Strecke haben wir bald den Circuito de Almería erreicht. Je nach Veranstaltungsplan kommt man frei auf das Gelände, in der Cafeteria lässt sich entspannt dem Renn- und Trainingsbereich zuschauen. Unmittelbar neben der bewährten Rennstrecke wurde gerade der neue Circuito Nuevo Andalucía aus dem Boden gestampft. Auch hier geht regelmäßig die Post ab. Relativ unspektakulär führt uns die schnelle Landstraße weiter in Richtung Sorbas. Kurz vor dem netten Städtchen, das auf Felsen oberhalb einer Flussschleife thront, lässt uns ein Kreisverkehr nach Norden abbiegen. Uleila del Campo steht auf den Schildern, nach entspannten 13 Kilometern auf der AL-4101 durch flaches Land rollen wir dort hinein, während sich am Horizont bereits die beeindruckende Bergkette der Sierra de los Filabres abzeichnet. In Uleila lassen sich prima ein paar leckere Ingredienzien für das Picknick einkaufen, dann geht es auf die A-1100. Sie ist schon nach Cantoria ausgeschildert und schon gleich hinter der Stadtgrenze geht es los mit 38 Kilometern Spaß auf dem Mopped. Entlang steiler Berghänge, Olivenbaum-Plantagen und ausgewaschener Bachbetten wurstelt sich der Asphalt durch das bergige Land. Kurve folgt auf Kurve, es geht in alle Himmelsrichtungen, mal scheint die Sonne von rechts, mal von links, von vorne, von hinten – ein fahrerischer Traum. In Cantoria endet die Kurvenorgie kurzzeitig, um bei Olula del Río in umgekehrter Richtung gleich wieder zu beginnen. Ab hier führt die A-349 erneut über die Berge der Sierra de los Filabres. Sie ist leicht zu finden und in Richtung Tabernas ausgeschildert. Über knapp 50 Kilometer führt sie gen Süden, mäandert dabei in wilden Schwüngen durch die Berge der Sierra. Etwa auf halber Strecke lässt sich am Örtchen Tahal prima pausieren. Zwei, drei nette Bars und Cafés offerieren Tapas oder einen köstlichen Café con leche, einen Milchkaffee. Plätze für's Picknick gibt es natürlich auch reichlich auf der schönen Route. Wer schon genug hat, klinkt sich kurz vor Tabernas am Ende der A-349 aus dieser Runde aus. Aber Achtung – das schönste Stück kommt noch! An der letzten Abzweigung vor Tabernas laden die Schilder auf die AL-3102 Richtung Velefique. Entlang des Flussbetts Rambla de la Galera steuern wir wieder nach Norden den Bergen entgegen. Ein paar bescheidene Schwünge, dann rollen wir an Velefique vorbei und finden uns sogleich in einem der spannendsten Straßenabschnitte Andalusiens wieder. In unglaublichen Serpentinen arbeitet sich der Asphalt hinauf auf den 1820 Meter hohen Pass Alto Velefique. Dass hier zudem so gut wie nie andere Fahrzeuge unterwegs sind, macht den Spaß gleich doppelt so groß. Schräglage für Schräglage kurven wir hoch hinauf und stoppen bald am grandiosen Aussichtspunkt, der einen wirklich tollen Blick über die komplette Bergwelt der Sierra de los Filabres bietet. Hier möchte man eigentlich gar nicht wieder weg. Machen wir dann aber doch und kurven weiter bis nach Bacares. Ab hier gönnen wir uns noch einen Abstecher zum Cala Alto-Observatorium. Hier lohnt es sich unbedingt, das Mopped abzustellen und zu Fuß ein paar Meter in Richtung Süden zu gehen. Schnell erreicht man den Gipfelgrat und der Blick hinab in die umliegende Landschaft ist den Weg allemal wert. Die A-1178 gönnt uns noch ein paar Kurven hinunter bis Gérgal, dann lassen wir entlang der autobahnähnlichen A-92 diese fantastische Runde in Richtung Tabernas ausklingen. Die letzten schnurgeraden Kilometer sind als Erholung gar nicht mal schlecht. Roadbook: Tabernas, Circuito de Almería, Sorbas, Uleila del Campo, Cantoria, Olula del Río, Tahal, Velefique, Pass Alto Velefique, Bacares, Cala Alto-Observatorium, Gérgal, Tabernas. Start- / Zielort: Tabernas / Tabernas Länge: 250 km Highlight: Observatorio Astronómico Calar Alto – Hoch über der Sierra de los Filabres thront in 2168 Metern Höhe das Calar-Alto-Observatorium, eine deutsch-spanische Sternwarte. Hier befindet sich unter anderem das größte Spiegelteleskop Westeuropas. Das Observatorium wurde im September 1979 vom spanischen König Juan Carlos I. Feierlich eröffnet. Seit März 2016 ist die Sternwarte auch der Öffentlichkeit zugänglich. Man kann sie in Gruppen oder auch einzeln besuchen. Die Führungen sind hochinteressant, man muss sich jedoch über die Internetseite www.azimuthspain.com anmelden. Dort finden sich auch alle weiteren Infos.
    Italien / Lombardei
    An der Grenze zur Schweiz gelegen, ist das italienische Alpental Valtelina Ausgangspunkt zu dieser abwechslungsreichen und anspruchsvollen Tagestour. Wer sie unter die Räder nimmt, darf sich auf die Überquerung von insgesamt neun Pässen freuen. Übrigens: Diese Motorradtour ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Ausgangspunkt zu unserer „Alle-Neune-Runde“ ist Sóndrio. Der Hauptort des Valtelina liegt nahe mehrerer Alpenpässe und war schon in frühgeschichtlicher Zeit von Bedeutung. Mit seinem historischen Zentrum ist das sympathische Städtchen der ideale Ort, um vor dem Sprung in den Motorradsattel in einer gemütlichen italienischen Bar einen Cappuccino und eine Brioche zu bestellen. Seinen Namen hat Sóndrio vom lateinischen Wort „Sundrium“, was auf ein altes Kulturland hinweist. Eine Tatsache, die schon auf den ersten Kilometern Richtung Osten deutlich wird: An den Talhängen links und rechts streben saftig grüne Weinberge empor. In ihnen gedeiht die klassische italienische Weintraube, die Nebbiolo-Rebe. Fruchtig und trocken, bringt sie gerade im Valtelina ausgezeichnete Rotweine hervor. Hinter Téglio Blinker rechts. Ein kurzer, aber intensiver Abstecher hinein in die Bergwelt östlich des Valtelina folgt. Sportlich flott geht es über die beiden Pässe Aprica und Foppa. Auf dem Passo dell’Aprica (1.176 m) steht eine Skistation, der Passo della Foppa (1.852 m) hingegen ist menschenleer. Gemeinsam ist beiden die Beehrung durch den Giro d’Italia. Vor allem die Überquerung des Foppa hat es für die Radler in sich – seine Nordrampe ab Mazzo di Valtelina gilt als einer der härtesten Anstiege Europas. Dasselbe könnte man in Sachen Motorradfahren auch von der Südrampe des Gavia Passes (2.618 m) behaupten. Die startet hinter Ponte di Legno, der „Brücke aus Holz“. Steile, schmale Fahrbahn, oft in schlechtem Zustand. Viele Steilabfälle sind nur unzureichend gesichert, spartanisch karg ist die Hochfläche Plaghera. Entspannung ist auf der Abfahrt nach Santa Caterina angesagt; die bestens angelegte Straße lässt perfekte Schräglagen und ein zügiges Tempo zu. Pause in Bórmio? Immer. Typischer kann man wohl nirgends italienisch auf der Piazza sitzen, einen kurzen Schwarzen zischen und zusehen, wie der aus Vespas, Apes und Pandas bestehend Alltag um einen herumtobt. Weiter über Valdidentro hinüber nach Livigno. Die beiden Pässe Foscagno (2.291 m) und Eira (2.210 m) sorgen dafür, dass die Fahrt zu einer spaßigen Angelegenheit wird: Ein fortwährender Kurventanz auf schmaler, sich ständig auf- und abbewegender Fahrbahn. Malerisch liegt Livigno in seinem Talkessel. Napoléon richtete hier die Zollfreiheit ein, um den Menschen einen Anreiz zu geben, auch im Winter, komplett abgeschlossen von der Außenwelt, in Livigno zu bleiben. Seit der westliche Zugang zum Tal, die 2.315 m hohe Forcola di Livigno, auch im Winter geräumt wird, hat sich Livigno zu einem kleinen, aber feinen Wintersportgebiet gemausert. Die „Gabel von Livigno“ ist auch der nächste Eckpunkt der Tour. Eine Handvoll lockerer Kehren, Blinker rechts, und schon sind wir mitten drin in der Auffahrt zum Berninapass (2.328 m). Kehren ohne Ende, herrlich rund und super ausgebaut, mit gepflegtem Asphalt versehen. Das Highlight des Bernina ist jedoch unterwegs der Blick auf die Gletscher der Bernina-Gruppe. Morteratsch, Piz Palü, Diavolezza – dieses Panorama verschlägt einem die Sprache. St. Moritz gilt als der berühmteste Kurort der Alpen. Und als Tummelplatz der Schönen und Reichen. Im Winter mag das zutreffen, im Sommer hat der Reisende den bildhübschen Ort alleine für sich. Also unbedingt eine Runde mit dem Bike drehen und den Blick über den See auf die Häuser genießen. Eine schnelle, kurven- und serpentinenreiche Auffahrt, eine lange entspannte Abfahrt in mehreren Höhenetappen – das ist der Julierpass (2.284 m). Viel Zeit, um die großartige Natur zu inhalieren, die diese Hochalpenregion beherrscht. Tiefencastel, das „Kastell in der Tiefe“, liegt reizvoll in einem Talkessel. Weiter entlang der Schienen des Bernina-Express nach Thusis, und anschließend hinein in die bizarre, bedrohliche Schlucht der Via Mala. „Schlechter Weg“ heißt sie auf Deutsch und war einst sicher eine gefürchtete Passage. Im Ort Splügen verlassen wir die Schlucht und dürfen schon mal anfangen, uns zu freuen. Denn was dem Anhänger des sportlichen Motorradfahrens am Splügenpass (2.113 m) geboten wird, gehört zum Allerfeinsten. Zwanzig Kehren hinauf und etwa nochmals so viele hinab. Das hat Qualität! Da kommt der Pausenstopp in Chiavenna gerade richtig. Denn die römische Gründung besitzt nicht nur eine äußerst reizvolle historische Altstadt, sondern ist auch Mitglied der so genannten „Cittàslow“, einer Bewegung zur Entschleunigung und Verbesserung der städtischen Lebensweise. Wer zum Schluss der Tour vor Erreichen Sóndrios in aller Ruhe noch etwas Gutes essen und trinken möchte, ist hier goldrichtig. Tourlänge: ca. 320 km Roadbook: Sóndrio – Téglio – Passo di Aprica – Passo della Foppa – Vezza d’Óglio – Ponte di Legno – Gaviapass – Bórmio – Passo di Foscagno – Passo d’Eira – Livigno – Forcola di Livigno – Berninapass – St. Moritz – Julierpass – Tiefencastel – Thusis – Via Mala – Splügenpass – Chiavenna – Delébio – Morbegno – Sóndrio Highlight: Bergsee Lago di Alpe Gera. Von Sóndrio aus zirkelt ein etwa 30 Kilometer langes Bergsträßchen kurven- und tunnelreich zum Bergsee Lago di Alpe Gera hinauf. Malerisch liegt das Gewässer vor dem 3.108 Meter hoch aufragenden Massiv des Sasso Moro. Splügenpass (Passo della Spluga)  2113 13% 11-4 42km Passo di Aprica         1176   9% keine 24km Passo di Guspessa         1824 20% keine 40km Passo della Foppa         1852 18% keine 26km Gaviapass (Passo di Gavia)            2618 16% 11-5 44km Passo di Foscagno         2291 12% keine 37km Passo d`Eira         2210 10% keine 44km Forcola di Livigno         2315 12% 11-5 18km Passo del Bernina (Berninapass)    2328 12% keine 33km Julierpass (Pass dal Güglia)           2284 10% keine 34km
    Kroatien / Dalmatien
    Für nicht wenige Kroaten gilt Brač als die schönste kroatische Insel der Adria. Für reisende Motorradfahrer bietet sie tolle Küstenstraßen, beeindruckende Panoramen und eine ganze Reihe netter, beschaulicher Dörfer. Das leckere Frühstück gibt es heute morgen in einem Café direkt am Fähranleger im Hafen des sympathischen Küstenstädtchens Makarska. So entgeht uns auch nicht die erste Fähre des Tages, die wir wenig später mit dem Motorrad entern. Unser Ziel ist Brač, die drittgrößte Insel in der Adria. Kaum sind ein paar Fahrzeuge an Bord, geht es auch schon los. Still ruht die See, nur ein paar Fischerboote kreuzen unseren Kurs. Bald wird die Stadt im Kielwasser immer kleiner und vor uns taucht langsam der in einer schützenden Bucht gelegene Hafen von Sumartin auf. Ein, zwei Manöver noch, dann fällt die stählerne Klappe und wir sind in Bračs Inselwelt entlassen. Die ersten Meter rollen wir ein wenig bergauf in Richtung des kleinen, noch verschlafenen Ortes Selca. Kaum haben wir das Dorf passiert, finden wir uns in der für die kroatischen Inseln so typischen Landschaft wieder. Grauer Karst wechselt sich mit blühender Macchia ab. Säulenwacholder und dichtes, üppiges, grünes Buschwerk huschen an uns vorbei. Der Duft der Blüten und würziger Aromen steigt unter dem Helm in die Nase. Über die Straße 113 steuern wir das Dörfchen Gornji Humac an und biegen dort in südlicher Richtung auf die 115 ab, den Schildern nach Bol folgend. Schnell ändert sich das Landschaftsbild von beschaulich und idyllisch auf spektakulär und extrem motorradfreundlich. Gut zehn Kilometer lang präsentiert sich uns ein fantastischer Mix aus Panoramen und Kurvenspaß. Der Blick wechselt stetig zwischen der gut ausgebauten Straße und der mitten im dunkelblauen Meer gleich gegenüber liegenden Insel Hvar. Bald taucht unter uns an der Küste der angeblich schönste Strandabschnitt Kroatiens auf, das gleich neben dem Küstenstädtchen Bol liegende Goldene Horn. So nennt sich der feine Kiesstrand, der hier spitz ins Meer hinein ragt. Erstaunlich daran ist, dass dieser Strand kontinuierlich sein Aussehen und die Ausrichtung der Spitze ändert. Je nach Strömung, Wind und Wetter wogt der Ausläufer mal nach links und mal nach rechts, wird breiter oder schmaler. Hier lässt es sich entspannt baden, während wenige Meter weiter an Bols Promenade nette Cafés und Restaurants lauschige Plätze unter den Schirmen und Markisen bieten – perfekt für eine erholsame Pause. Zurück bei Gornji Humac halten wir uns diesmal links. Wir kurven über die Hochfläche der Insel und halten uns gen Westen. Nach ziemlich genau 13 Kilometern biegt eine schmale Straße nach links ab, ausgeschildert nach „Vidova Gora“. Durch karstige Kiefernwälder schlängelt sich der schmale Asphalt dem höchsten Punkt der Insel entgegen, dem gut 780 Meter hohen Vidova Gora. Dieser Berg ist nicht nur Bračs höchster Punkt, er ist auch gleich die höchste Erhebung aller Adria-Inseln. Entsprechend ist die Aussicht, als wir nach fünf herrlichen Kilometern oben fast am Gipfel ausrollen. Weit fällt der Blick hinaus auf das Meer. Die gegenüber liegende, fast 70 Kilometer lange Insel Hvar ist mit einem Blick überschaubar, drumherum Dutzende kleine Inselchen, graugrün mit weiß leuchtenden Stränden und Küsten – ein fantastischer Ausblick. Mit einer großen Runde über die interessanten Dörfer Nerežišća, Ložišća und Sutivan nehmen wir auf der Straße 114 Kurs auf Supetar. Supetar liegt an der Küste mit Blick hinüber aufs Festland und bietet eine Fährverbindung nach Split. Der malerische Küstenort ist mit rund 4000 Einwohnern die größte Stadt auf Brač, es gibt auch einige nette Badestrände, eine ansprechende Promenade, verwinkelte Gassen und Plätze und ein großes Angebot an einladenden Unterkünften. Mit der nun folgenden Strecke von Supetar in östlicher Richtung entlang der Küste erwartet uns ein echtes Highlight. Spannende Kurven, lauschige Buchten, die es zu umrunden gilt, einladende Küstenörtchen und fantastische Aussichten machen die Küstenstraße zu einem tollen Erlebnis. Irgendwann ganz unvermittelt biegt die Straße ins Inland ab und windet sich wieder auf die Inselhöhen hinauf. Aber nur um sich hinter ein paar verstreuten Häusern gleich wieder in die Tiefe zu stürzen und bald haben wir an einer Abzweigung die Auswahl, entweder ins Küstendörfchen Pučišca abzubiegen oder erneut den Kurven weiter ins Landesinnere zu folgen. Wir entscheiden uns für beides, genießen erst ein bisschen Sightseeing in Pučišca, rollen dann die Berge wieder hinauf und nehmen schließlich über die 113 Kurs auf Sumartin. Hier wartet schon die Fähre zurück nach Makarska. Roadbook: Makarska, Sumartin, Selca, Gornji Humac, Bol, Gornji Humac, Vidova Gora, Nerežišća, Ložišća, Sutivan, Supetar, Pučišca, Sumartin, Makarska. Start- / Zielort: Makarska / Makarska Länge: 140 km Highlight: Lecker Essen und Trinken – Auf Bračs versteht man sich auf die Zubereitung köstlicher, frischer Fischgerichte. Gerne und reichlich wird hier auch das lokal produzierte Öl verwendet. Lokale Obst und Gemüse werden ebenso gerne gereicht wie die örtlichen Nudeln. Bračs besondere Delikatesse sind die gebratenen Lämmer, besonders die Butalac, die gefüllte Lammkeule oder Tingul, das geschmorte Lamm. Köstlich ist auch der Käse von Brač, insbesondere der Procip. Das sind Stücke aus jungem Käse, gebraten in karamellisiertem Zucker. Auf Brač wird bisweilen Smutica getrunken. Ein erfrischendes Getränk aus vier Fünfteln frischer Ziegenmilch und einem Fünftel Rotwein. Wer den Rotwein lieber ohne Ziegenmilch genießt, hält sich an den Mali Plavac, einen regionalen Rotwein.
    Deutschland / Hunsrück
    Jahrhunderte lang galt der abgelegene und einsame Hunsrück als Arme-Leute-Land. Erst mit dem Bau der Hunsrück-Höhenstraße 1939 änderte sich das. Allerdings nicht zu sehr, sodass die Region noch heute ein Paradies für Naturliebhaber im Motorradsattel ist. Im Startort Hermeskeil liegt gleich am Eingang das Dampflokmuseum. Für Eisenbahn-Freaks ein Muss, alle anderen fahren weiter zur Flugausstellung von Hermeskeil. Diese größte private Flugzeugausstellung Europas öffnet ihre Tore in dem Ortsteil Abtei und ist ab Hermeskeil bestens ausgeschildert. Auf einsamen Pfaden geht es weiter in Richtung Birkenfeld. Das Motto der Etappe könnte heißen: Hunsrück für Anfänger. Ein sauber asphaltiertes Sträßchen zirkelt mit abwechselnden Radien durch ein weitläufiges Waldgebiet. Hier darf nach Herzenslust am Quirl gedreht werden. Diese Wälder sind ein Teil des Naturparks Saar-Hunsrück. 1980 eröffnet, soll der 2.000 Quadratkilometer große Park dem Wild und den Pflanzen der Region Schutz bieten. Das Konzept kommt an. Neben Rehwild und Rotwild, Wildschweinen, Hasen und Füchsen sind mittlerweile auch wieder Wildkatzen heimisch geworden. Aus Birkenfeld hinaus folgen wir der Beschilderung Morbach. Die B 269 nimmt uns auf. Sieht auf der Karte gar nicht uninteressant aus: Viele Krümmungen, grüne Einfassung. Und tatsächlich erweist sich diese Bundesstraße als eine Art Bilderbuch-Motorradstrecke. Kurven ohne Ende, astreiner Belag. Nach etwa fünf Kilometern Blinker rechts Richtung Oberhambach und Hattgenstein. Das schmale Sträßchen, das jetzt zwischen Wiesen und Feldern umherturnt, sieht vermutlich selten ein fremdes Kennzeichen. Ebenso den Reifen eines Motorrades. Traktoren, Milchlaster und die Kombis von Kleingärtnern bevölkern den Asphalt. Es grünt so grün. Wohin das Auge blickt – überall drückt die Farbe Grün der Landschaft ihren Stempel auf. Ungemein beruhigend. Diese Gegend sollte es auf Krankenschein geben. In Kirschweiler links ab Richtung Morbach. Ein gutes Dutzend Kurven folgen, dann wartet die vermutlich längste Gerade im ganzen Hunsrück. Von Bruchweiler bis nach Morbach bewegt sich der Lenker so gut wie keinen Millimeter. Sechs Kilometer geradeaus. Die Bäume flitzen vorbei wie Schatten. Der Fahrbahnbelag spielt mit, und man ist geneigt, das Tempolimit auf außerörtlichen Straßen um ein gewisses Maß zu überschreiten. Am Ortsausgang von Morbach geht die B 327 in Richtung Hermeskeil gleich richtig zu Sache. In wilden Serpentinen stürzt sie sich ins Dhrontal hinab und auf der anderen Seite wieder nach oben. Kurvenreich geht es weiter. Kaum kommen Bremsen und Getriebe zur Ruhe. Kurz vor Thalfang rechts ab Richtung Neumagen-Dhron. Weiter geht es über die Dörfer nach Horath. Dort findet das Vorderrad plötzlich einen Serpentinenaufstieg. Hinter dem Ort weist das Schild Piesport den Weg. Der Abstieg hinab zur Mosel gestaltet sich überraschend brav. Keine Kurven, nur eine sanft geschwungene lange Gefällstrecke. Auf einmal tauchen Weinberge auf, dann steht man auch schon an der Kreuzung nach Piesport. In dieser Region ging es den Menschen schon immer gut. Prachtvolle Weinhöfe, schöne Kirchen und die Reste römischer Gebäude zeugen davon. Eines von ihnen, eine Kelteranlage, wurde ausgegraben, restauriert und kann besichtigt werden. Dazu fährt man am Kreisverkehr von Piesport dem Schild Römische Weinkelter nach, überquert die Mosel und sieht die Anlage schließlich vor sich in den Weinbergen stehen. Die Zufahrt ist frei, Hinweistafeln erläutern die Arbeitsweise der Kelter Auf der Höhe von Trittenheim lassen wir den Fluss hinter uns und biegen schräg nach links in die Weinberge ab. Auf etwas holperigem Belag geht es leicht bergan. Eine Serpentine, dann taucht nach ein paar hundert Metern an der linken Straßenseite der ultimative Mosel-Aussichtspunkt auf. Der Blick ist gewaltig: Unten im Tal der Fluss und seine 180-Grad-Schleife, die Dächer von Trittenheim, die steilen, rebenbewachsenen Hänge, das Grün der Weinblätter, das Dunkelgrau des Schiefers. Dieses Panorama lässt sich auch sehr gut von der Terrasse des gegenüberliegenden Hotels aus bewundern. Ab hier heißt die Generalrichtung Hermeskeil. Der unbekannte Teil des Hunsrücks ruft. Die ersten Kilometer begleitet die Route die Kleine Dhron, die hier gar nicht so klein ist, sondern als erwachsener Bach der Mosel entgegenströmt. Die Straße macht dem Anhänger eines flüssigen Fahrstils jede Menge Freude. Mit ihrem frischen Belag, ihrer guten Einsehbarkeit und ihren schnellen Wechselkurven sorgt sie dafür, dass das Reifenprofil auf seiner ganzen Fläche genutzt wird. Ein paar Mal kreuzt die Strecke von Ost nach West verlaufende Querverbindungen, tauscht ihren guten Belag zwischendurch kurz gegen einen Flickenteppich und erklimmt in einigen engen Kehren die Hochfläche des Hunsrück. Roadbook: Hermeskeil – Birkenfeld – Hattgenstein – Kirschweiler – Bruchweiler – Morbach – Immert – Neumagen-Dhron – Piesport – Trittenheim – Bescheid – Hermeskeil (ca. 150 km) Highlight: Café Concorde In der Flugausstellung Hermeskeil warten über 100 Propellermaschinen, Düsenjets und Hubschrauber. Die Bandbreite reicht vom Uralt-Segler über Weltkriegsmaschinen bis zum modernen Düsenjäger. Majestätische alte Damen der Zivilluftfahrt wie die Super-Constellation sind ebenso vertreten wie die fliegenden Kampfmaschinen aus der Zeit des Kalten Krieges. Den Schlusspunkt des Besuchs setzen Kaffee und Kuchen an Bord der Concorde. Der elegante Überschallvogel ist ein Nachbau und nur im Bereich des Cockpits im Originalzustand. Motorradtreffs: Stippshausen: Gasthaus Zum Dicken Hännes, nahe des Flugplatzes Hahn, Biergarten, Grillgerichte, Chef fährt Moto Guzzi.
    Italien / Südtirol/Dolomiten
    Val di Fiemme, Val di San Pellegrino, Tierser Tal und Eggental sind vier der hübschesten Täler rund um die Berggipfel des Latemar. Verbinden lassen sie sich durch eine sportliche Tagestour, einer von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, die es in Sachen Passstraßen gewaltig in sich hat. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels in Südtirol über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche, genauso wie weitere Motorradtouren in Südtirol über unsere Motorradtouren-Suche. Außerdem bekommst Du einen perfekten Überblick über Südtirol mit dem Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee und seine Tourenmöglichkeiten mit unseren Südtirol/Dolomiten FolyMaps. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Cavalese ist nicht nur Hauptort und Verwaltungssitz der Gemeinde Val di Fiemme, sondern auch ein bekannter Wintersportort und eine beliebte Sommerfrische. Im 16. und 17. Jahrhundert bauten die Reichen aus dem Trentino in Cavalese ihre Sommerresidenzen, was dem Städtchen noch heute seinen besonderen Charme gibt. Wohin das Auge auch sieht, überall sprießen die schönsten Palazzi aus dem Boden. Klarer Fall: Den Starter-Kaffee vor der Tour gibt es auf dem zentralen Hauptplatz von Cavalese mit dem weithin sichtbaren Torre Civica di San Sebastiano. Hat der „caffè“, der kurze Schwarze, die Lebensgeister geweckt, geht es erst einmal gemütlich nach Osten das Val di Fiemme entlang. Linker Hand grüßen die Spitzen der Latemargruppe. Die Ortsschilder von Tesero, Ziano di Fiemme und Predazzo fliegen vorbei, ebenso das Ufer des Lago di Forte Buso. Danach ist Schluss mit lustig, denn der Aufstieg zum Passo Rolle (1.984 m) lauert. Dessen Name ist Programm, der Express „rollt“. Zügig durcheilen wir die Kurven und Serpentinen der Nordrampe. Gute Übersicht, topp Fahrbahn, flüssige Streckenführung. Das traumhaft gelegene Albergo Vezzana bietet sich oben zur ersten Pause mit Blick auf die Cima di Vezzana an. Der Kaffee schmeckt super, der Kuchen ebenfalls. Danach setzen wir den Blinker links und steuern den Passo della Costazza (2.174 m) an. Mittels schnellem Bergaufschwung ist der Costazza flott erreicht, und wir dürfen uns auf das Pässedoppel Passo di Valles (2.032 m) und Passo di San Pellegrino (1.918 m) freuen. Besonders Naturliebhaber werden auf der folgenden Etappe ihre helle Freude haben. Denn die Strecke führt weitab touristischer Hauptrouten durch grüne Wälder und einsame Hochalmen. Gleichzeitig sorgen Kurven aller Art dafür, dass das Fahrvergnügen nicht zu kurz kommt. Weite und enge Bögen, Serpentinen, Spitzkehren – das ganze Spektrum an motorradfahrerischen Feinheiten breitet sich vor uns aus. Nach so vielen Schräglagen kommt die harmonische Fahrt durch das romantische Val di San Pellegrino genau richtig. In Moena biegen wir rechts ab. Der 2.000-Seelen-Ort liegt wunderschön in einem grünen Talkessel. Während der Ortsdurchfahrt drehen wir sehr behutsam am Gasgriff, denn Moena ist Mitglied der „Alpine Pearls“, einem Zusammenschluss von Gemeinden, die sich für eine umweltfreundliche Mobilität in den Alpen einsetzen. Wir folgen ein Stück dem Fassatal und biegen in Vigo di Fassa links zum Karerpass (1.752 m) ab. Die Route, die diesen Übergang mit dem Nigerpass (1.688 m) verbindet, gehört nicht unbedingt zur spektakulären Sorte, ist aber sauber und flüssig zu fahren. Für Einsteiger die perfekte Etappe. Unser Tipp: Unbedingt sollte man unterwegs den Abstecher zum Karersee machen. Denn zu schön spiegelt sich in dessen Wasser die Latemargruppe und sorgt für ein unvergleichliches Farbenspiel. Über den Ort Tiers und das Tierser Tal verlässt die Route die Höhen der Dolomiten und wedelt hinab ins Eisacktal. Ein paar Kilometer Entspannung folgen. Rechter Hand steigen die grünen Weinberge des Ritten, der Hausberg von Bozen, in den blauen Himmel. Blau ist der Himmel auch über dem Eggental, das sich nun Richtung Osten öffnet. Kilometer um Kilometer schiebt sich die Straße in dieses Tal hinein, bis aus dem Tal eine Schlucht wird. Und jetzt sehen wir rot – wegen der in der Nachmittagssonne leuchtenden Felsen, die wie die Mauern einer Festung links und rechts der Fahrbahn senkrecht in die Höhe steigen. Wer diese Straße in das Gestein sprengte, verstand etwas von seinem Handwerk. In Deutschnofen Blinker rechts. Die Schlussetappe der Tour beginnt. Zunächst auf einem gut ausgebauten Sträßchen mit griffigem Belag und viel Übersicht. Der Wald wird dichter, die Kurven werden enger, die Radien kleiner.  Jetzt heißt es: alle Antennen auf Empfang! Wer auf dieser Etappe schnell unterwegs sein will, muss ein gutes Gespür für Ideallinien haben und sich in Sachen Blickführung auskennen. Auf 1.808 Meter Höhe erlaubt der Sattel des Lavazejochs eine kurze Verschnaufpause. Die Aussicht gibt wegen des dichten Walds nicht viel her, der Ort ist eher etwas für Mystiker. Zurück Richtung Cavalese bieten sich zwei Abstecher an: Einmal nach rechts zum Passo di Oclini/Jochgrimm (1.989 m) sowie ein Stück weiter nach links zum Passo di Pramadiccio (1.431 m). Kurze, aber lohnenswerte Etappen, die auf kurviger Fahrbahn wenig Verkehr und eine Menge Spaß versprechen. Schließlich taucht über dem Lenker Cavaleses Wahrzeichen auf, der Torre Civica di San Sebastiano. Wir steuern das Zentrum des Städtchens an, parken das Bike am Rand des Hauptplatzes und trinken in malerischer Umgebung den Sundowner dieses ereignisreichen Tages. Tourlänge: ca. 180 km Roadbook: Cavalese – Tesero – Ziano di Fiemme – Predazzo – Passo Rolle – Passo della Costazza – Passo di Valles – Passo di San Pellegrino – Moena – Vigo di Fassa – Karerpass – Nigerpass – Tiers – Blumau – Deutschnofen – Lavazejoch – Cavalese Highlight: Garten in Flammen. Nördlich des Nigerpasses ragen die Spitzen des Rosengartens in den Himmel. Bekannt sind sie wegen ihrer rötlichen Färbung während des Sonnenuntergangs. Der Sage nach soll hier Zwergenkönig Laurin einst seinen Rosengarten in Felsen verwandelt haben. Pässe-Info: Passo di Rolle 1989   11 %   -  31km Passo della Costazza 2174   14% -  10km Passo di Valles 2032   13 %   -  23km Passo di SanPellegrino 1918   18 %  -   21km Karerpass 1752       16 %  -   17km Nigerpass 1688       24 %  -   15km Lavazéjoch 1805   15 %   -  24km
    Italien / Gardasee/Trentino
    Tagsüber am Quirl drehen, abends im Mineralwasser baden – das hat was. Die berühmt-berüchtigte Kaiserjägerstraße ist das fahrerische Highlight dieser anspruchsvollen Tagestour, eine von über 1000 Motorradtouren und Alpenpässen a der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, rund um die Heilquellen des Valsugana. Tipp: Einen perfekten Überblick über Motorradtouren im Trentino bietet Dir unsere FolyMap Gardasee/Trentino Karte. Das Bike steht in der Hotelgarage, die Anfahrt war lang und anspruchsvoll. Der Hintern schmerzt, der Rücken tut weh, der Kopf brummt, die Schultern sind verspannt. Was würden wir jetzt für ein ausgedehntes Bad in einem warmen Heilwasserbecken geben? Anschließend vielleicht eine Massage? Nun, im Trentiner Kurort Levico Terme geht dieser Wunsch in Erfüllung. Rund zwanzig Kilometer östlich von Trient gelegen, hat sich der gemütliche Kurort auf ruhige und familienfreundliche Ferien spezialisiert. Sein Heilwasser entspringt aus zwei Quellen auf dem Monte Fronte und ist reich an Mangan, Nickel, Kobalt und Zink. 1860 baute die „Società Balneare“ die ersten Kuranlagen, und ab 1897 entwickelte sich Levico Terme zum angesagten Kurort der k.u.k.-Monarchie. Der Erste Weltkrieg unterbrach diesen Höhenflug abrupt. Glücklicherweise übernahmen die Italiener die Kurtradition von Levico Terme und kamen in Scharen. Daran hat sich bis heute nichts geändert – wer sich von Rheuma, Arthrose oder Hautkrankheiten kurieren will, geht nach Levico Terme. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee. Weitere Motorradtouren im Trentino findet man über unsere Motorradtouren Suche und die dazu passenden Motorradhotels im Trentino findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Nach dem vorabendlichen Mineralbad komplett tiefenentspannt, nehmen wir zu Beginn der Tour die ersten Kilometer des Valsugana unter die Räder. Linker Hand stechen die Spitzen der Lagorai-Kette in den Himmel, während auf der rechten Seite die Cima XII-Ortigara nach oben steigt. So friedlich das Tal heute daliegt, so brutal und kriegerisch ist seine Geschichte: Zuerst wurde es von den Langobarden dominiert, dann von den Tiroler Fürsten, die von den Venezianern hinausgeworfen wurden. Dann kamen die Österreicher, und nach dem Ende des Ersten Weltkrieges die Italiener. Immer waren die Herrschaftswechsel mit Blutvergießen verbunden. Oberhalb des Tales schlängelt sich die Route am Nordhang des Lagorai entlang Richtung Osten. Schmale Fahrbahn, schöne Aussichten, kleine verträumte Ortschaften. Quasi durch die Hintertür fallen wir, vorbei an dem Städtchen Lamon, nach Feltre ein. Ziel ist die historische Oberstadt, wo wir das Motorrad parken und uns zu Fuß auf die Erkundung Feltres machen. Unter dem Namen „Feltria“ war Feltre schon zu Römerzeiten bekannt und lag an der Via Claudia Augusta, einer wichtigen von Augsburg kommenden Römerstraße. Glücklicherweise konnten die kriegerischen Auseinandersetzungen der folgenden beiden Jahrtausenden Feltre nicht viel anhaben, sodass sich das Städtchen heute dem Besucher in original historischem Gewand präsentiert. Zum Beispiel an der Piazza Maggiore, dem Hauptplatz. Eingerahmt von der Kirche dei Santi Rocco e Sebastiano, dem Lombardischen Brunnen und dem Castello di Alboino ist die Piazza die gute Stube Feltres. Rundherum geht die Zahl der Kirchen und Palazzi ins Unermessliche, man bekommt vor Staunen fast den Mund nicht mehr zu. Ein Stück Nationalstraße folgt. Wir passieren die Autobahn und nehmen uns das nächste fahrerische Schmankerl vor, die Auffahrt zur Skistation Enego 2000. Kehre an Kehre schraubt sich das Bergsträßchen in die Höhe und serviert uns ein Motorraderlebnis vom Feinsten. Die Reifen krallen sich fest in den gut in Schuss gehaltenen Belag und lassen knackige Schräglagen zu. Oben angelangt, queren wir das Hochplateau von Asiago, auch Sieben-Gemeinden-Plateau genannt. Während des Ersten Weltkrieges lag das Plateau jahrelang genau auf der Frontlinie zwischen italienischen und österreichischen Truppen. Mit dem Ergebnis, dass die meisten Ortschaften zerstört wurden. Zahlreiche Festungen, verteilt über das gesamte Plateau, erinnern an diese schreckliche Zeit. Über Asiago, den Hauptort der sieben Gemeinden, erreichen wir auf kurvigem Asphalt den Passo di Vezzena. 1.417 Meter hoch gelegen, war dieser Übergang ins Valsugana im Ersten Weltkrieg hart umkämpft. Heute ist seine Nutzung weitaus friedlicher – er ist Zentrum einer nordischen und alpinen Skistation. Ein Stück hinter dem Vezzena folgt schließlich das fahrerische und optische Highlight des Tages, die Kaiserjägerstraße. Auch sie besitzt eine militärische Vergangenheit. 1911 von den österreichischen Kaiserjägern gebaut, um Material an die Italienfront zu transportieren, war sie bis in die 1960er-Jahre hinein nur sehr schwierig zu befahren. Heute ist sie durchgängig asphaltiert und mit Randsicherungen versehen. Trotzdem: Motorradanfänger und Nichtschwindelfreie verlieren in den vielen steilen Engstellen schnell mal die Nerven. Die Abgründe sind tief, die Seitensicherungen niedrig. Wer das Abenteuer dennoch wagt, wird mit zehn Kilometern großartigen Fahr- und Landschaftsvergnügens belohnt. Ein kurzer Abstecher führt noch ins hübsche Städtchen Caldonazzo, dann wartet in Levico Terme schon das Entspannungsbad im warmen Mineralwasser. Tourlänge: ca. 200 km Roadbook: Levico Terme – Roncegno Terme – Strigno – Castello – Lamon – Feltre – Arsie – Enego – Rendale – Asiago – Passo di Vezzena – Kaiserjägerstraße – Caldonazzo – Levico Terme Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen im Trentino? Das sind unsere Highlights für Euch: Kaiserjägerstraße Monte Bondone Passo Manghen Passo del Tonale Monte Baldo Höhenstraße Highlight: Alltag im Krieg. Das Werk Gschwent, eine von insgesamt sieben Festungen der österreichischen Armee auf dem Plateau von Asiago, dient heute als Museum. Mit Hilfe von interaktiven und multimedialen Einrichtungen wird versucht, dem Besucher den Alltag der Soldaten im Ersten Weltkrieg näher zu bringen. Das Werk befindet sich im Originalzustand. Pässe-Info: Passo di Vezzena 1417   8 %  -  24km Kaiserjägerstraße 1255 12 %  -  12km
    Frankreich / Aquitanien
    Leben wie Gott in Frankreich – das lässt sich problemlos entlang der Loire. Herrliche Uferstraßen führen von Schloss zu Schloss, dazwischen liegen einladende Städtchen und eine bildschöne Landschaft. In Gien treffen wir zum ersten Mal auf die Loire, der wir auf dieser Tour auf ihrem spannendsten Abschnitt folgen wollen. Der Ort mit seinen schönen Gassen wird überragt durch sein großes Schloss und dem mächtigen Kirchturm. Im Office de Tourisme in der Rue Anne de Beaujeu gibt man gerne Tipps und Auskunft über Stadt und Land, es gibt schließlich viel zu entdecken und zu erkunden. Gleich südlich Giens folgen wir der D951, die am Ufer der Loire entlang führt. Hier herrscht pure, grüne Idylle und wenig Verkehr. In Sully-sur-Loire fällt gleich das markante Wasserschloss mit den runden Ecktürmen ins Auge. Das urige Gebäude stammt aus dem 14. Jahrhundert und kann, wie so viele der schönen Schlösser an der Loire, besichtigt werden. Wenig später wechseln wir die Loireseite, fahren entlang der D60 in Richtung Orléans. Immer wieder führt die ruhige Landstraße an die Loire heran, bietet herrliche Ausblicke auf den Fluss. Die 115 000-Einwohner-Stadt Orléans empfängt uns da schon mit etwas mehr Verkehrsdichte. Unser erster Weg führt uns auf den Place du Martroi. Hier steht seit 1855 das große Reiterstandbild der sagenumwobenen Jungfrau von Orléans. Vorbei an der riesigen Kathedrale verlassen wir bald Orléans wieder, es geht entlang des südlichen Loireufers. Wenige Kilometer vor Blois biegen wir nach Chambord ab. Dort begann einst König Franz I. den Bau eines überwältigenden Palastes, der niemals ganz fertig gestellt wurde. 84 Treppen verbinden 440 Räume. Der selbsternannte "Sonnenkönig" Ludwig XIV. gab hier rauschende Feste. Nur wenige Kilometer weiter erreichen wir Blois. Am Schloss lässt sich gut parken und der Fußweg zur Kathedrale lohnt sich allein schon des tollen Ausblicks wegen. Entlang der N152 erreichen wir wenig später Amboise, ebenfalls mit einem phänomenalen Schloss gesegnet. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung zum Cher, dem rund 300 Kilometer langen Nebenfluss der Loire. Hier findet sich das legendäre Schloss Chenonceaux. Quer über den Fluss wurde der Bau dieses einmaligen Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert geführt, an dessen Stelle vorher eine Wassermühle stand. Sowohl das Schloss selber als auch dessen Anlage wirkt wie aus einem Märchen-Traum – unbedingt besuchen! Über das quirlige Tours folgen wir weiter der Loire und ihren goldgelben Sandbänken. Südlich des Flusses überqueren wir schließlich den nächsten Nebenfluss, die Indre, und rollen bald vor dem nächsten liebreizenden Schloss aus, vor dem Dornröschenschloss Ussé. Dieses Schloss, am Waldrand des mächtigen Forêt de Chinon gelegen, soll im Jahr 1697 den französischen Dichter Charles Perrault zu seiner Geschichte des Dornröschens inspiriert haben. Wer das Schloss mit seinen Türmen, Bögen, Erkern, Zinnen und Winkeln sieht, glaubt das gerne. Bald rollen wir an Chinon vorbei, passieren das einladende Fontevraud-l'Abbaye – perfekt für eine Rast und einen leckeren Kaffee – und entdecken bei La Herpinière eine urige Windmühle. Auf den letzten Kilometern bis Saumur liegen am Ufer der Loire mehrere Sektkellereien. Riesige unterirdische Labyrinthe dienen hier als Keller, viele sind zu besichtigen. Das sympathische Städtchen Saumur lockt mit einer interessante Innenstadt und natürlich auch mit einem Schloss. User Tipp: Ein abendliches Picknick am Loire-Ufer mit einem der preiswerten, aber guten Sekts aus einer von Saumurs Sektkellereien. Auf unserer Route wenden wir uns kurz von der Loire ab, umgehen ab Gennes die Stadt Angers und stoßen an der Corniche Angevine wieder auf den Fluss. Wir durchqueren Chalonnes, den bedeutenden Weinort, der eine wunderschöne alte Loirebrücke aufweist. Nicht nur die Schlösser, auch die vielen Brücken der Loire sind eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art. Entlang des südlichen Loire-Ufers folgen St. Florent-le-Vieil und Champtoceaux und bald erreichen wir das Ende unserer Loirereise. Die Ortstafel von Nantes markiert den Ausklang unserer Tour. Die quirlige Metropole und einstige Hauptstadt der Bretagne mit über einer viertel Million Einwohnern hat nun nichts mehr von der beschaulichen Ruhe der Loire. Ein letzter Tipp: Diese Route lässt sich als Abschied von der Loire prima mit einer Boots-Rundfahrt beenden. Am Quai de la Motte Rouge in Nantes startet das Panoramaboot, dass zwei Stunden lang einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt anfährt. Der ideale Ausklang einer faszinierenden Tour rund 50 Kilometer vom Atlantik entfernt. Roadbook: Gien, Sully-sur-Loire, Orléans, Chambord, Amboise, Chenonceaux, Ussé, Chinon, Fontevraud-l'Abbaye, La Herpinière, Saumur, Gennes, Corniche Angevine, Chalonnes, St. Florent-le-Vieil, Champtoceaux, Nantes. Start- / Zielort: Gien / Nantes Länge: 490 km Highlight: Garten Frankreichs – so nennt sich das Land an der Loire. Ob rot, rosé oder weiß, ob trocken oder lieblich, die Weinvielfalt ist enorm. Hier lässt sich vortrefflich speisen. Die klassische französische Küche hat ihre Wurzeln angeblich an der Loire. Wildbret, Schweinsrippen mit Backpflaumen, Kalbskeule und Poularde sind regionale Spezialitäten. Auf den Märkten entlang der Loire werden leckere Rahm- und Ziegenkäse sowie schmackhafte Obstsorten und Gemüse angeboten.
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