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    Schweiz / Bern | Wallis
    Wenn mal wieder die ganze Welt auf Schweizer Pässeklassikern unterwegs ist, schwingt sich der Insider auf sein Töff und steuert das Berner Oberland an. Dort warten auf ihn Bergstraßen, auf denen er selbst in der Hochsaison ungestört seinen Schräglagen frönen kann. Diese Motorradtour ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für einen perfekten Überblick über die schönsten Motorradtouren in der Schweiz empfehlen wir Dir unsere nachfolgenden Motorradkarten: Tourenkarten Alpen Österreich Schweiz Folymap Alpenpässe Bikerbetten Motorradkarten-Alpen-Österreich-Schweiz Ihren Anfang nimmt diese Runde in Interlaken. Die schmucke Stadt liegt, wie ihr Name schon ahnen lässt, zwischen zwei Seen, dem Thuner- und dem Brienzersee. Ihr Ursprung stammt aus den Jahren um 1130. Aus einer einfachen Übernachtungshütte wurde ein Kloster und daraus eine Stadt. Um 1800 entdeckte der Fremdenverkehr Interlaken, danach ging es wirtschaftlich steil bergauf. Sogar Goethe machte in Interlaken Urlaub und war begeistert. Begeistert sind auch wir, wenn wir zur ersten Etappe nach Grindelwald starten. Gleich hinter Interlaken kommt das berühmte Panorama mit Eiger, Mönch und Jungfrau in Sicht, und man kann bei diesem Anblick nicht anders, als staunend den Mund zu öffnen. Wir folgen dem Lauf des Flusses Lütschine, kurven lässig zwischen Wäldern und Almen hindurch und gelangen schließlich in den Ort, mit dessen Lage vielleicht noch Zermatt am Matterhorn konkurrieren kann. Aber dort hinein darf man ja mit Auto und Motorrad nicht fahren. Also bleibt Grindelwald das schönste Schweizer Alpenpanorama, das man per Achse erreichen kann. Die berüchtigte Eiger-Nordwand erhebt sich fast senkrecht direkt über den Dächern Grindelwalds, umrahmt von den Gletschern von Mönch und Jungfrau. Und auch wer nicht per Bergbahn hinauf zum höchsten Aussichtspunkt Europas fahren will, sollte unbedingt in Grindelwald einen Kaffee trinken – auf einer Terrasse mit Blick auf die Eiger-Nordwand. Eine Aussicht, die man nie mehr vergisst. Zurück in Interlaken fahren wir ostwärts am Brienzersee entlang. Der gepflegte Asphalt der Uferstraße passt perfekt zu den herrlichen Ausblicken nach rechts hinüber zu den schneebedeckten Gipfeln. Die Ortschaften sind allesamt sauber und adrett und geizen nicht mit optischen Reizen. Hinter dem See nehmen wir Kurs auf den Brünigpass und dürfen uns auf die ersten Serpentinen des Tages freuen. Auf griffigem Belag zirkeln wir zum 1.008 m hohen Sattel hinauf, um uns danach in die Kehren hinab nach Giswil zu werfen. Dort weist ein Schild den Weg zum Glaubenbüelenpass. Und wir dürfen uns schon wieder freuen, denn der Aufstieg zum diesem 1.611 m hohen Pass ist vom Allerfeinsten. Kehren und Serpentinen gepaart mit Ausblicken hinab zum Lungernsee. Diese Qualitäten kennen auch die Einheimischen, und so braucht man sich nicht zu wundern, wenn einen unterwegs zur Passhöhe ein flotter Sportler überholt. Nach dem Sattel geht es gemächlich das Mariental hinab Richtung Entlebuch. Weite Bögen, schmale Straße, viel Natur. Der Entlebuch, diese Region zwischen Bern und Luzern, ist seit 2001 UNESCO-Biosphärenreservat. Hier befinden sich 20 Prozent aller Schweizer Hochmoore, was dem Entlebuch eine ungemein vielfältige Pflanzen- und Tierwelt beschert. Wir durchqueren diese Region auf der N 10 und gelangen dann ins Emmental, wo der löchrige Käse herkommt. Da es in der gesamten Schweiz praktisch keine Massentierhaltung gibt, kann man den Emmentaler guten Gewissens genießen. Kurz vor Langnau zweigt in Bärau nach rechts die Bergstraße zur Lüderenalp ab. Jetzt heißt es wieder alle Antennen auf Empfang, denn dieses enge Sträßchen, das kurven- und kehrenreich zur 1.150 m hoch gelegenen Lüderenalp hinaufwieselt, verlangt eine gute Fahrzeugbeherrschung und hohe Konzentration. So macht Motorrad fahren Laune. Oben angelangt, ist die Pause im Hotel-Restaurant Lüderenalp ein Muss. Nicht nur wegen des freundlichen Service und des guten Essens, sondern auch wegen der bei schönem Wetter atemberaubenden Aussicht von der Terrasse: Am Horizont baut sich die gesamte Berner Gipfelprominenz von Eiger über Jungfrau und Mönch auf. Auch der Abstieg hinab nach Wasen fordert den ganzen Mann bzw. die ganze Frau, dann entspannen wir uns auf dem Weg über Sumiswald und Ramsei nach Langnau. Dort nehmen wir Kurs auf Schüpbach, wedeln erneut durchs Emmental und erklimmen schließlich den 1.167 Meter hohen Schallenberg. Wegen seiner vielen Kurven ist dieser Pass unter Motorradfahrern eine Legende, am Wochenende verwandelt sich der Parkplatz des Berghauses Gabelspitz in einen pulsierenden Motorradtreff. Über Schwarzenegg und Steffisburg fahren wir hinab nach Thun. Die größte Garnisonsstadt der Schweizer Armee liegt am Abfluss der Aare aus dem Thunersee. Ihren Namen hat sie nicht von den Thunfischen im See, sondern vom keltischen Wort „dunum“, was soviel bedeutet wie „befestigter Ort“. Hauptsehenswürdigkeit Thuns ist sein Schloss, das sich malerisch über dem Rathausplatz erhebt. Die Schlussetappe unserer Tour folgt dem Nordufer des Thunersee und verwöhnt uns bis Interlaken noch einmal mit herrlichen Blicken übers Wasser hinüber zu den Berner Alpen. Tourlänge: ca. 250 km Roadbook: Interlaken – Grindelwald – Brünigpass – Giswil – Glaubenbüelenpass – Chlusen – Bärau – Lüderenalp – Wasen – Sumiswald – Ramsei – Langnau – Schüpbach – Schallenberg – Schwarzenegg – Steffisburg – Thun – Interlaken Highlight: Fahrt mit der Schilthornbahn auf den 2.970 Meter hohen Gipfel – Filmschauplatz des James-Bond-Streifens „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“. Von der Aussichtsterrasse genießt man einen spektakulären 360-Grad-Blick auf über 200 Berggipfel. Die Luftseilbahn fährt alle 30 Minuten von der Talstation Stechelberg ab. Tipp: Geburtstagskinder fahren gratis. Gültiger Ausweis erforderlich. Pässe-Info: Brünigpass       1008    13 %    -           16km Glaubenbüelen 1611     12 %   11-4      46km
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    Schweiz / Tessin
    Er nennt sich gerne die „,mediterrane Seele der Schweiz“ – der Kanton Tessin. Eine Pässetour durch diesen Landstrich offenbart mit italienischer Lässigkeit und Schweizer Perfektion ganz unterschiedliche Charakterzüge. Die wir auf dieser Drei-Pässe-Runde erleben werden. Als Start- und Zielort dieser Runde haben wir Bellinzona ausgesucht, die wohl italienischste Stadt der Schweiz. Schattige Laubengänge, schmiedeeiserne Balkone, die Piazza Collegiata, eine großartige Mischung aus Schweizer Gründlichkeit und italienischer Lässigkeit. Aber das ist nicht der einzige Grund: Die Tessiner Hauptstadt liegt für uns Motorradfahrer strategisch günstig nahe der Alpenpässe Gotthard, San Bernardino und dem 1.914 Meter hohen Lukmanier. Und genau den nehmen wir jetzt ins Visier. Die Reifen gleiten über rauen Asphalt, folgen den Windungen des Flusses Ticino, der dem Kanton Tessin (italienisch Ticino) seinen Namen gegeben hat. Rechts und links des Taleinschnitts strecken majestätische Berge ihre weißgepuderten Spitzen in den endlosen Himmel. Wir lassen es locker angehen und erreichen bald Biasca. Die Gemeinde, 19 Kilometer nördlich von Bellinzona, ist mit angenehm mildem Klima gesegnet, von Weinbergen und Edelkastanienwäldern umrahmt. Kleine Stadtrundfahrt im Sattel? Aber klar doch. Wenn man am Bahnhof vorbeikommt, kann man sogar den Wasserfall von Santa Petronilla sehen. Weiter über Lottigna und Olivone ins Valle Santa Maria. Die Straße beschreibt hinter Olivone einen großen Bogen und gewinnt dann mit einigen Serpentinen an Höhe. Die Landschaft ist von mattenweichen Alpenwiesen geprägt, aus denen massenhaft hohe Tannen wie Stacheln herausragen. Kein Wunder, bedeutet doch lateinisch „lucus magnus“ großer Wald. Für uns bedeutet die Lukmanierstraße auf motorradfahrerisch „großer Spaß“. Auf der Passhöhe angekommen, empfiehlt sich der Einkehrschwung ins Hospezi Santa Maria. Bei gutem Wetter sitzt man draußen, streckt das Gesicht in die Sonne, schlürft cremigen Cappuccino. Bei schlechtem Wetter genießt man die Behaglichkeit des Panoramarestaurants und macht sich über einen köstlichen Teller Bündnerfleisch her. Die Abfahrt nach Disentis/Mustér verläuft durch das Val Medel. Auf den untersten drei Kilometern bildet das Tal eine enge Schlucht, nach 15 Kilometern erreichen wir den reizenden Kurort. Abwechslungsreiche Bögen auf griffigem Asphalt bringen uns wieder auf Höhe und die Maschine auf Touren. Sedrun, Tavetsch, Selva und Tschamut tauchen nacheinander auf. Klasse Kurven auf teilweise schmaler Fahrbahn lassen ein perfektes Motorradfeeling aufkommen. Eine letzte Serpentinengruppe, der Sattel des 2.044 Meter hohen Oberalppasses kommt in Sicht. Wir genießen den Rundblick. Atmen die klare Gebirgsluft tief ein und aus und stürzen uns dann in die ebenfalls variantenreiche Abfahrt nach Andermatt. Das Bilderbuchdorf ist einen ausgiebigen Stopp wert. Es liegt eingebettet im karg felsigen Ursental, einem imposanten Hochtal, ist seit Jahrhunderten Kreuzungspunkt der Passrouten von Nord nach Süd, von West nach Ost. Zündschlüssel ab, Maschine auf den Seitenständer, Helm in die Armbeuge. Die Stiefel schlendern über Kopfsteinpflaster durch den historischen Ortskern. Unsere Augen surfen über verwitterte Holzfassaden, offene Lauben, die schwarzgrün gestreiften Fensterläden des Rathauses Ursenen. Wir zücken den Fotoapparat für die geranienumrankte Säule mit einem Bären drauf (lateinisch Ursus), für kunstvolle Gasthausschilder, eine wehende rote Fahne mit einem weißen Kreuz darauf. Danach empfiehlt sich eine Erfrischung auf einer der vielen Außenterrassen. Durch die wilde Schöllenenschlucht nähern wir uns dem Gotthard. Seit im 13. Jahrhundert die Teufelsbrücke auf gewagte Weise über die Schlucht gebaut wurde, ist Andermatt an die Zivilisation angeschlossen, da somit endlich die Nord-Süd-Überquerung des Gotthards möglich war. Noch heute bekommt man ein mulmiges Gefühl, wenn in der engen Schlucht unter einem die Wassermassen tosen. Die Gefühlslage ändert sich schlagartig auf dem 2.109 Meter hohen Gotthard-Plateau. „Mir ist’s unter allen Gegenden, die ich kenne, die liebste und interessanteste“, beschrieb Dichter Goethe die Umgebung des Gotthards. Kein Wunder, dass der Anblick des hübschen Gotthard-Sees und des Hospizes, umrahmt von einer rauen Felsenwelt, ans Gemüt geht. Für die Abfahrt gibt es zwei Varianten. Die erste und fahrerisch spannendere ist die alte Gotthardstraße mit ihrem Kopfsteinpflaster und ihren 24 engen Serpentinen. Die zweite verläuft auf der neuen Passstraße, die mit herrlichen, sauber gezogenen Kurven, teils ausgesetzten Stellen und tollen Blicken hinab nach Airolo verwöhnt. Laune machen sie beide. Geschmeidig folgt die Straße danach dem Valle Leventina und erreicht über Bodio und Biasca wieder Bellinzona. Tourlänge: ca. 250 km Roadbook: Bellinzona – Biasca – Lottigna – Olivone – Lukmanierpass – Disentis/Mustér – Sedrun – Tavetsch – Selva – Tschamut – Oberalppass – Andermatt – St. Gotthard-Pass – Airolo – Bodio – Biasca – Bellinzona – Abstecher ins Val Verzasca – Bellinzona Highlight: Ein Abstecher ins Val Verzasca. Wegen der Verzasca-Staumauer, die mit 220 Metern höchste Staumauer der Welt. Erinnern Sie sich an die Eingangsszene im James-Bond-Film „Golden Eye”, als Bond an einem Gummiseil von der Staumauer springt? Diesen Sprung kann man nachmachen (infos unter www.trekking.ch ). Pässe-Info: Lukmanier        1914    19 %       -        65km Oberalppass     2045      8 %    12-4     23km Sankt Gotthard             2106     10 %    11-5     27km
    Schweiz / Tessin
    Der spannende Lukmanierpass, reichlich Kurvenkombinationen zwischen mächtigen Dreitausendern, der beeindruckende St. Gotthard und der herrliche Oberalppass, diese Route geizt nicht mit Höhepunkten und Fahrspaß. Disentis, bildschön eingebettet in die umgebenden Berge, entlässt uns in südlicher Richtung hinauf auf die Lukmanierstraße. Eng und kurvenreich präsentieren sich die ersten Kilometer des Val Medel, ungefähr bis Curaglia. Dann weitet sich das Tal immer mehr. Die steilen Wände gehen in satt grüne Berghänge über, auf denen sich Traktoren und Kühe ein Stelldichein geben. Die zackigen Kehren gehen in weit geschwungene Kurven über. Beim Fumatschfall, dem Wasserfall hinter Medel, wird die Steigung größer, es geht steil hinauf. Kein Wunder, schließlich wartet einige Kilometer und Kehren voraus der 1.916 Meter hohe Lukmanierpass auf uns. Ein letzter Blick auf den Stausee Lai da Sontga Maria gleich neben der Straße, dann erreichen wir mit dem Pass auch gleichzeitig die Grenze zwischen Graubünden und Tessin. Übrigens ist der Lukmanierpass die einzige Möglichkeit, die Schweizer Alpen zu überqueren ohne die Zweitausend Meter-Marke zu überschreiten. Aber dafür haben wir noch genug Gelegenheit bei dieser Tour. Hinter dem Lukmanier geht es hinab ins Valle Santa Maria. Wir teilen uns das Tal mit dem Flüsschen Brenno und der Asphalt folgt den wilden Schlenkern des Wassers. Besonders vor und hinter Olivone kommt so richtig Fahrspaß auf. Nicht nur die fantastischen Ausblicke auf das Bergland, auch die Kurvenkombinationen wissen zu begeistern. Aquila, Torre, Dongio, kleine Dörfchen huschen auf unserer Fahrt ins Tal an uns vorbei. Linker Hand wachsen die mächtigen Dreitausender in den Himmel. Im Winter tummeln sich hier die Ski- und Snowboardfahrer, jagen die Hänge hinab, genießen den Après-Ski-Rummel. Das Bergdorf Malvaglia zur Linken erreichen wir bald den südlichsten Punkt dieser Tour, Biasca. Das Dorf liegt im Tal des Ticino, dem Fluss, der dem Tessin seinen Namen gab. Uns zieht es wieder gen Norden. Das Valle Leventina nehmen wir auf der wenig befahrenen Landstraße in Angriff. Fast immer in Sichtweite der Autobahn, aber dennoch sehr viel abwechslungsreicher, arbeiten wir uns das breite Tal hinauf. Immer wieder geht es durch kleine, interessante Orte. Oft bleibt unser Blick auf den riesigen Tessiner Dreitausendern im Hintergrund hängen. Vorbei an Faido halten wir auf Airolo zu. Dessen quirliges Zentrum ist bei Sommer- und Wintertouristen gleichermaßen beliebt. Nun geht es im wahrsten Wortsinn auf den Höhepunkt dieser Tour zu. Es heißt, 2.100 Meter Höhe zu erklimmen. Dazu gibt es zwei Alternativen. Zum einen die „neue“, in den sechziger und siebziger Jahren eröffnete Schnellstraße, zum anderen die „alte“, in den dreißiger und vierziger Jahren gepflasterte, extrem kurvenreiche Tremolastraße. Wer knackige Passstraßen mit Herausforderungen liebt, kommt um die alte Variante nicht herum. Vorsicht mit dem Tempo – die Kurven und Kehren sind bisweilen feucht und der Belag wird dann schnell rutschig. Ganz oben auf dem Pass weht oft ein zügiges Lüftchen. Der Gotthard ist nicht nur die Europäische Wasserscheide, er ist oft auch eine klare Klimagrenze. Und er ist ein riesiger Rummelplatz. Alles was das Touristenherz erfreut, gibt es auf dem großen Parkplatz direkt am See. Vom ausgestopften Murmeltier über Stoffkühe im Schweizer Nationaltrikot, vom Glühwein bis zur Tessiner Wurst oder leckerem Cappuccino. Und natürlich lässt sich hier prima Schwätzchen halten mit anderen Motorrad-Reisenden – hier ist fast immer etwas los. Der Gotthard ist auch die Grenze zwischen dem Tessin und dem Urkanton Uri. Durch dieses führt uns die nördliche Passrampe hinunter nach Andermatt. Der Wintersport- und Kurort liegt immer noch 1.447 Meter hoch. Andermatts Straßencafés locken mit köstlichen Kuchen, geraniengeschmückten urigen Holzhäusern, interessanten Läden und engen Gassen. In Richtung Oberalppass rollen wir wieder hinaus aus dem Trubel und finden uns sofort auf dem kurvenreichen Anstieg wieder. Perfekt, größer könnte der Kontrast nicht sein, übergangslos vom Stadtverkehr ins Schräglagenparadies. Wir arbeiten uns hoch auf den Pass. Satte 2.046 Meter hoch ist der und liegt gleich zu Füßen des Piz Calmot. So heißt auch das Restaurant auf der Passhöhe, ein beliebter Moppedtreff. Genau 21,17 Kilometer, so verkündet ein Grenzstein am Pass, sind es von hier aus bis Disentis, dem Start und Ziel dieser Tour. Also machen wir uns auf, runde 1.000 Höhenmeter hinabzurollen. Das Val Tavetsch gibt sich mit herrlicher Landschaft und prima Strecke noch mal richtig Mühe, uns diese letzte Etappe so richtig genießen zu lassen – mit Erfolg. Roadbook: Disentis, Val Medel, Lukmanierpass, Olivone, Dongio, Biasca, Giornico, Chiggiogna, Airolo, Gotthardpass, Andermatt, Oberalppass, Tavetsch, Disentis. Start- / Zielort: Disentis / Disentis Länge: 150 km Highlight: Museen – Gleich drei interessante Museen locken in der Region. Auf dem St. Gotthard-Pass steht das Museo Nationale del San Gottardo. Es informiert über die spannende Geschichte des Passes und das Leben rund um den St. Gotthard ( www.gotthard-hospiz.ch). Ein weiteres sehenswertes Museum steht in Andermatt, das Talmuseum. In einem außergewöhnlich schönen ehemaligen Wohnbau des Urserntals kann man sich über Geschichte, Wohnkultur und Brauchtum der Region informieren (www.museum-ursern.ch).
    Frankreich / Korsika
    Hoch im Norden Korsikas ragt das Cap Corse wie ein Zeigefinger weit hinaus ins Meer. Das Cap Corse wird von der schönsten Küstenstraße der Halbinsel umrundet – ein Traum für Motorradreisende und Naturfreunde. Unsere Tour ist eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über Korsika informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Korsika. Weitere Motorradtouren auf Korsika findet man über unsere Motorradtouren Suche und unsere FolyMaps Korsika Karte. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen auf Korsika? Das sind unsere Highlights für Euch: Bavella Pass Korsika Col de Vergio Asco Tal Willkommen auf Korsika! Dröhnend und vibrierend legt die mächtige Fähre nach vierstündiger Fahrt ab Livorno in Bastias Hafen an. Bald öffnen sich die mächtigen Klappen und gemeinsam mit dem Strom der Fahrzeuge rollen wir durch das Hafengelände. Die Orientierung ist denkbar einfach. Schließlich ist unser Ziel das Cap Corse Korsika, die bildschöne, gut 40 Kilometer lange Halbinsel in Korsikas Norden. Dazu müssen wir nur einfach die Küste rechter Hand im Blick behalten und schon bald haben wir Bastias Stadtgrenze hinter uns. Wir passieren Pietranera, dass sich fast nahtlos an Bastia anschließt und schon wird es deutlich leerer auf der D80, die sich von nun an eng entlang der Küstenlinie gen Norden windet. In Erbalunga, dem kleinen Fischerdorf mit seinem einladenden Hafen, lasse ich unser Motorrad ausrollen. Hier lockt das eine oder andere Café mit Leckereien, erfrischenden Getränken oder einem heißen, stärkenden Kaffee. Mit einem schönen Blick auf den Hafen genießen wir die mediterrane Atmosphäre, die frische Luft und den herrlichen Ausblick. Der perfekte Einstieg in eine spannende Moppedrunde Cap Corse. Bald schwingen wir uns wieder aufs Motorrad, verlassen Erbalunga und rollen weiter gen Norden entlang der Küste. Von Bucht zu Bucht kurvt der Asphalt und immer wieder wartet die Küstenlinie mit menschenleeren Badebuchten auf. Meist sind es felsige und steinige Abschnitte, aber mit dem Plage de Grisgione, dem Plage de Miomo und vielen weiteren Badestränden liegen hier auch bildschöne Sandbuchten. Immer wieder tauchen auf unserer Cap Corse Tour auch die Überreste der alten Genuesertürme neben der Straße auf. Insgesamt 67 der befestigten Bauwerke gibt es heute noch auf Korsika. Ab dem 16. Jahrhundert dienten die Türme zur Verteidigung gegen nordafrikanische Piraten und als Signaltürme. Ein besonders schönes Exemplar ist der Tour de Losse. Er steht gleich neben unserer Route kurz vor Cagnano unweit des Hafens Marine de Porticciolo. Nur wenige Minuten hinter dem Turm zweigt die sehr schöne D180 in das Innere der Insel ab. Wer mehr als einen Tag auf der Halbinsel verbringen möchte, dem sei hier der Abstecher über den Col de Sainte Lucie auf die Westseite der Insel empfohlen, eine tolle Strecke. Wir nehmen jedoch den größeren Bogen unter die Räder, steuern weiter entlang der Küste. Über Rogliano und den 200 Meter hohen Col Saint-Nicolas folgen wir der D80 und biegen kurz hinter dem Pass ab in Richtung Barcaggio und Tollare. Die beiden Örtchen bestehen nur aus wenigen Häusern und markieren gemeinsam mit dem Cap Punta di Agnello den nördlichsten Punkt der französischen Insel auf unserer Cap Corse Tour. Zurück auf der Küstenstraße D80 halten wir uns an die Schilder nach Centuri-Port. Der schöne Hafen gehört zum nicht minder netten Ort Centuri und ist der perfekte Platz für eine erholsame Mittagspause auf unserer Cap Corse Tour. Einige einladende Restaurants und Straßencafés laden zum Essen und sind vor allem durch die leckeren fangfrischen Langusten bekannt, die hier angeboten werden. Die sollte man sich nicht entgehen lassen. Als besten Ausklang des Stopps empfehlen wir einen kleinen Verdauungsspaziergang durch die verwinkelten Wege und Gassen Centuris. Das bringt den Kreislauf wieder in Schwung und macht munter, bevor wir uns wieder mit dem Motorrad auf unsere Cap Corse Tour begeben. Wieder zurück auf der Küstenstraße D80 folgt sogleich zum wieder Aufwärmen eine richtig tolle Kurvenstrecke. Zackig kurvt die Strecke entlang der Küste. Gleich nach der Bucht Golfe d'Aliso kommt linker Hand die vorhin beschriebene D180 über den Col de Sainte Lucie an. Wer mag, biegt genau hier links ab und folgt der Küste über die etwas höher liegende D33. Die schmale Nebenstrecke bietet fantastische Aussichten und herrliche Kurvenkombinationen. Aber auch auf der D80 kann man sich über einen Mangel an Schräglagen nicht beklagen. Die Strecke ist einfach ein Gedicht und ein Muss, wenn man das Cap Corse auf Korsika erkundet. Kurz hinter dem Hafen Marine D'Albo fällt der Blick auf den schwarzen Strand von Nonza, ein faszinierender Anblick. Rund um Nonza wurde früher Asbest abgebaut, die Rückstände des Bergbaus in Verbindung mit dem dunklen Schiefer der Region schufen den Strand, dessen Schwarz in herrlichem Kontrast zum türkisfarbenen Wasser steht. Aber auch Nonzas alter Genuesenturm, der sich besichtigen lässt, und auch das Städtchen selber sind unbedingt einen Besuch auf Deiner Cap Corse Tour wert. Zwei weitere Genuesertürme geleiten uns nach Patrimonio. Dort liegt auf der Küstenstraße der gerade mal 76 Meter hohe Col de Saint Bernardino. Gleich dahinter ließe sich der Kreis schließen, wenn man über den 536 Meter hohen Col de Teghime zurück nach Bastia lenkt. Wir wollen allerdings noch ein paar Kilometer weiter und folgen der D81 bis nach Saint-Florent. Am unteren Ende des Cap Corse gelegen, lockt das „korsische Saint Tropez“ mit einladenden Bars und Restaurants, mit interessanten Läden und Gassen, einer bemerkenswerten Zitadelle und viel mediterranem Flair – gerade richtig um hier die spannende Cap Corse-Runde zu beenden. Roadbook: Bastia, Pietranera, Erbalunga, Marine de Porticciolo, Rogliano, Col Saint-Nicolas, Barcaggio, Tollare, Centuri-Port ,Centuri, Golfe d'Aliso, Marine D'Albo, Nonza, Patrimonio, Col de Saint Bernardino, Saint-Florent. Start- / Zielort: Bastia / Saint-Florent Länge: 130 km Highlight: Korsische Wild- und Hausschweine – Irgendwann begegnen sie fast jedem Reisenden auf den Straßen Korsikas. Sie stehen im Schatten am Straßenrand oder liegen in der Sonne, graben nach Fressbarem oder schnüffeln einfach nur herum. Die Rede ist von den korsischen wilden Hausschweinen, die mittlerweile zu einer eigenen Spezies erklärt wurden. Sie entstammen einer Kreuzung zwischen dem korsischen Wildschwein und ausgebüxten, domestizierten Hausschweinen. Es gibt auch noch echte Wildschweine auf Korsika, die sieht man jedoch eher selten, und wenn, dann höchstens beim Wandern im tiefsten Wald. Und Vorsicht! Im Gegensatz zu den „Straßenschweinen“ reagieren die echten Wildschweine bisweilen recht aggressiv.
    Schweiz / Basel-Zürich
    Jetzt mal ganz ehrlich. Appenzeller. Dieses Wort kennen die meisten doch nur von der Käsetheke. Warum also nicht mal ins Appenzeller Land touren, um seinen Horizont zu erweitern. Als Bonus wartet auf dieser Runde eine relaxte Mischung aus Hochalpen und Mittelgebirge auf uns. Übrigens: Diese Motorradtour ist eine 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für einen perfekten Überblick über die schönsten Motorradtouren in der Schweiz empfehlen wir Dir unsere nachfolgenden Motorradkarten: Tourenkarten Alpen Österreich Schweiz Folymap Alpenpässe Bikerbetten Motorradkarten-Alpen-Österreich-Schweiz Wissbegierig und für alles offen klinken wir uns heute Morgen in Hittisau in die Tagestour ein. Die führt zunächst auf kurvenreichen Landsträßchen nach Scheidegg, von wo sich weite Ausblicke hinab zum Bodensee zeigen. Zeit für Mensch und Maschine, miteinander warm zu werden. Zum ersten Mal sportlich wird es dann bei der Überquerung des Bregenzer Hausbergs, des Pfänders. Schräglagenintensiv wedelt die Fahrbahn durch Almen und Wälder am 1.064 Meter hohen Pfänder vorbei hinab zum Bodensee. Dort heißt uns die Festspielstadt Bregenz willkommen, auf deren Seebühne jedes Jahr während der Spielsaison große Opern aufgeführt werden. Einmal durfte sie schon als Kulisse für einen James-Bond-Film herhalten. In „Ein Quantum Trost“ scheucht Daniel Craig geschickt eine Bande Bösewichte auf, die sich unter den Zuschauern versteckt hält. Gelungen ist diese Episode vor allem durch den raffinierten Zusammenschnitt der Verfolgungsjagd durch die Theaterkulissen mit der echten Handlung der Oper „Tosca“ auf der Bühne. Hinter der Schweizer Grenze geht es dann auch schon hinein in die Mittelgebirgsregion des Appenzeller Landes, Namensgeber für den würzigen Schnittkäse aus der rohen Kuhmilch. Die runden Laibe sind 20 bis 30 Zentimeter im Durchmesser und können bis zu acht Kilo wiegen. Eine Besonderheit des Appenzeller ist die Behandlung während der Reifung mit einer speziellen Flüssigkeit. In die so genannte „Sulz“ kommen Wein, Hefe, Salz und Gewürze hinein. Wer weiß denn sowas? Locker kurven wir zwischen sanften Hügeln und prallen Wiesen hindurch nach Altstätten. Die traditionsreiche Marktstadt besitzt einen der schönsten historischen Kerne der Ostschweiz. Wie gemacht für den ersten Stopp und einen Spaziergang in überdachten Laubengängen. Auch das kurz danach folgende Städtchen Appenzell ist es wert, den Motorradsattel zu verlassen. Zu romantisch sind seine Häuser mit ihren bemalten Fassaden, zu gemütlich die Cafés. Außerdem gibt es hier wieder etwas zu lernen. Die Brennerei „Appenzeller Alpenbitter“ verrät zwar nicht ihr gut gehütetes Familiengeheimnis, doch bei einer Führung erfährt man viel über diesen Likör, der 42 Kräuter, Blüten, Wurzeln und Gewürze enthält. Im angrenzenden Shop gibt es Flaschen in allen Größen. Ein ideales Mitbringsel. Wesentlich älter als Appenzell ist Urnäsch, wo wir einige kurvige Bergstraßenkilometer weiter einlaufen. Sein alter Name „Urnasca“ wurde bereits im 9. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Gleich hinter dem Ortsschild hageln die ersten Schräglagen und Ausblicke auf den mächtigen Block des Säntis, des mit 2.502 Metern höchsten Berg der gesamten Ostschweiz. Zügig wedeln wir hinauf zum Schwägalppass, auf dessen 1.278 Meter hohen Kuppe sich ein Motorradtreff etabliert hat. Oder „Töfftreff“, wie die Schweizer sagen. Pause im Restaurant mit Aussicht? Klarer Fall. Gegenüber grasen auf steilen, grünen Almen die Kühe. Gehütet werden sie hier von den Appenzeller Sennenhunden. Die sind zwar weniger bekannt als ihre Gegenstücke aus Bern, machen ihre Arbeit aber genauso gut. Sie kennen ihre Herde ganz genau und können auch eine große Anzahl verstreuter Tiere zusammentreiben. Bildungslücke geschlossen. Flüssig laufen die Kurven hinab nach Neu St.-Johann unter den Rädern durch. Wie fast überall in der Schweiz auf griffigem, gut gepflegtem Asphalt. Die Schweizer wissen eben, wie man Bergstraßen baut. Danach geht es über das 1.090 Meter hoch gelegene Wildhaus runter ins Tal nach Grabs. Das malerische Feldkirch mit seiner Marktgasse lassen wir links liegen, fahren weiter nach Rankweil, um dort rechts ins Laternser Tal einzubiegen. Dieses Hochtal erscheint dem Besucher wie eines der letzten Paradiese, Geist und Körper dürfen sich erholen. Wie im Rausch wedeln wir das Furkajoch hinauf (1.761 m). Radien jeglicher Größe und kein Ende in Sicht. Die Fahrbahn ist mal schmal, mal sehr schmal. Selbst die Durchgangsstraße von Damüls ist mit Kehren gespickt. Da kommen die hübschen Straßencafés des Ortes genau richtig. Lust auf einen Abstecher? Rechts ab geht es hoch zum Faschinajoch (1.486 m). Der Name leitet sich von „Fassia“ ab, was soviel wie „ein Streifen Wiese“ bedeutet. Der Name ist Programm. Die Straße schneidet durch saftig grünes Gras, rechts und links der Fahrbahn stehen Heuschober und mit Schindeln verkleidete Häuser, der Wald hält respektvoll Abstand. Ein rasantes Kurvengeschlängel führt hinauf zur Skistation, deren Restaurants auch im Sommer geöffnet haben. Glücklich und mit Germknödel in Vanillesauce im Bauch nehmen wir uns die letzten Kilometer vor, die locker-lässig über Mellau hinüber nach Hittisau zum Ende dieser Bildungstour führen. Tourlänge: ca. 300 km Roadbook: Hittisau – Scheidegg – Pfänder – Bregenz – Höchst – Altstätten – Appenzell – Urnäsch – Schwägalppass – Neu St. Johann – Alt St. Johann – Wildhaus – Feldkirch – Rankweil – Furkajoch – Faschinajoch – Au – Mellau – Egg – Hittisau Highlight: Töfftreff Schwägalp. Dieser Motorradtreff ist einer der beliebtesten und schönsten in der Schweiz. Aufgepasst: Von der Passhöhe führt eine Stichstraße hoch zur traumhaft gelegenen Hochalpe. Motor aus, Helm ab und mit der Gondel rauf auf den Gipfel des 2.502 Meter hohen Säntis. Pässe-Info: Pfänder                        1064     13 %    -          9km Schwägalpstraße /Pass? 1360     12 %    -           22km Furkajoch                     1760     14 %  11-5        23km Faschinajoch                1486     14 %    -            6km
    Frankreich / Französische Alpen
    Die Route des Grandes Alpes hievt uns nicht nur auf die höchsten Gipfel der Alpen, sie führt uns auch durch die landschaftlichen Höhepunkte der französischen Berge. Diese Vielfalt macht eine Fahrt auf der 800 Kilometer langen Route zum einzigartigen Erlebnis. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit vielen Tipps und Insiderinformationen, unsere FolyMap Route des Grandes Alpes Karte oder die FolyMaps-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. In Thonon-les-Bains am Südufer des Genfer Sees nimmt die Route ihren Anfang. Der bestens gepflegte Asphalt der D 902 bringt uns zunächst hinauf zum Wintersport-Ort Morzine und weiter zum Col des Gets (1.172 m). Dann geht es durch eine Reihe von Kurven und Serpentinen hinab nach Cluses ins Tal der Arve. St. Gervais heißt die nächste Station. Die quirlige Sommerfrische ist ein beliebter Treff für Bergwanderer. In Flumet zweigt man nach links zum Col des Saisies (1.650 m) ab und erreicht über den Stausee von Roselend Bourg-St. Maurice. Auf dem Weg zum Col de l’Iseran liegt Val d’Isère. Der Wintersport-Ort ist auch im Sommer gut besucht, es wimmelt auf den Straßen nur so von Wanderern, Mountainbike-Fahrern, Raftern und Gleitschirmfliegern. Die Passstraße hoch zum Iseran, dem mit 2.770 Metern zweithöchsten Übergang der französischen Alpen, ist ein fahrerischer Leckerbissen. Das typische Erinnerungsfoto vor dem steinernen Wegweiser auf der Passhöhe darf nicht fehlen. Vorbei an Bonneval-sur-Arc, dem schönsten Bergdorf Frankreichs, geht die Fahrt hinab ins Tal des Flusses Arc. Maurienne wird diese Region genannt. Mit dem Col du Télégraphe, dem Col du Galibier und dem Col du Lautaret stehen die nächsten drei Pässe auf dem Plan der Route des Grandes Alpes. Dieses Trio liegt relativ nah beisammen und vereinigt einige der grandiosen Panoramen der französischen Alpen. Bereits der Blick vom Col du Télégraphe (1.566 m) hinab ins Arc-Tal ist nicht von schlechten Eltern. Dann folgt das Hochtal von Valloire. Ziemlich geradlinig zieht es sich dahin, bis am Plan Lachat der Aufstieg zum 2.642 Meter hohen Galibier erfolgt. Der Rundblick auf der Passhöhe ist gigantisch: Im Westen die Bergkette der Oisans, im Süden die Gletscher des Ecrin-Massivs, im Osten der Mont Thabor, und ganz im Norden erhebt sich die weiße Spitze des Mont Blanc aus einem Meer von Gipfeln. Der Sattel des Lautaret (2.058 Meter) ist schon von der Galibier-Höhe zu erkennen. Der Zwischenstopp dort unten ist Pflicht, gilt doch die Terrasse des Café de la Ferme als schönster Pausenplatz der französischen Alpen. Die sanften Bögen der N 91 bringen uns nach Briançon. Diese Region ist die Heimat der hoch aufragenden Bergspitzen und der tief eingeschnittenen Täler. Hier beginnt der Süden. Der Einfluss des milden Mittelmeerklimas lässt mediterrane Pflanzen blühen, die ihren Geruch und ihre Farben geradezu verschwenderisch versprühen. Der nächste Höhepunkt wartet ungefähr 20 Kilometer hinter Briancon: der Col d’Izoard. Dieser 2.360 Meter hohe Übergang ist in seiner Schroffheit und Kargheit ein würdiger Vertreter der französischen Alpenpässe. Das Denkmal auf seinem Sattel hat die Form eines Obelisken und erinnert an die beim Bau der Straße beteiligten Gebirgsjäger. Von Guillestre, dem Städtchen mit dem hübschen Place Albert, führt eine einsteigerfreundliche Straße hinauf zum Col de Vars (2.109 Meter). Oben angelangt, fährt man durch ein grünes Hochtal, in dem überall verstreut riesige Felsbrocken liegen. Ziemlich überraschend kommt das Passschild in Sicht, dann geht es auf erneut angenehm zu fahrendem Asphalt hinab ins Tal der Ubaye. Das reizende Städtchen Barcelonnette mit seinen vielen Straßencafés und seiner gemütlichen Fußgängerzone ist eine Empfehlung für Pausen jeder Art. Man sitzt im Bistro-Stuhl und genießt den provenzalischen Charme des Ortes. Als ob die Route des Grandes Alpes in Barcelonnette jeglichen Trubel abgestreift hätte, verschwindet sie nun in der Einsamkeit des Mercantour-Nationalparks. Zuerst führt die Straße durch die malerische Schlucht des Flüsschens Bachelard, dann schlängelt sie sich zwischen den Felsen der Auffahrt zum Col de la Cayolle hindurch. Dieser 2.326 Meter hohe Übergang entpuppt sich als Paradies für Ruhesuchende. In Guillaumes biegt die Strecke nach rechts zur Gorges de Daluis ab. Diese Schlucht mit ihren knallroten Porphyr-Felsen ist eines der optischen Glanzlichter der Route. Hauteng zirkelt die Fahrbahn an der Felswand entlang und gibt großartige Blicke in den Abgrund frei. An den engsten Stellen wurden Tunnels ins Gestein gesprengt, die dieser Etappe ihre besondere Würze verleihen. Am Ausgang der Schlucht steht ein Fels in Form einer Frauenbüste. Er wird „Gardienne des Gorges“, Wächterin der Schlucht, genannt. Man merkt es an den Temperaturen – im Tal des Var erreicht die Strecke endgültig den Süden. Nun folgt sie als N 202 dem Lauf des Flusses, streift die malerische Festungsstadt Entrevaux und peilt die Küste des Mittelmeers an. Exakt am Flughafen von Nizza endet die Route des Grandes Alpes. Tourlänge: ca. 800 km Dauer: 3 – 4 Tage Roadbook: Thonon-les-Bains – Morzine – Col de Gets – Cluses – St. Gervais – Flumet – Col des Saisies – Bourg-St. Maurice – Val d’Isère – Col de l’Iseran – Bonneval-sur-Arc – Col du Télégraphe – Col du Galibier – Col du Lautaret – Briançon – Col d’Izoard – Guillestre – Col de Vars – Barcelonnette – Col de la Cayolle – Guillaumes – Gorges de Daluis – Nizza Highlight: Das Trio Col du Télégraphe, Col du Galibier und Col du Lautaret. Bereits der Aufstieg zum Télégraphe ist genial: 17 Kurvenkilometer, die gar nicht mehr aufhören wollen. Steile Haarnadelkurven hoch zum Galibier folgen. Schließlich der Einkehrschwung ins Café de la Ferme auf dem Lautaret. Pässe-Info: Col de Gets       1172     5%     ?       12km Col des Saisies 1650  12 %   -         33km Col de l’Iseran        2770  12 %   10-6   50km Col du Télégraphe 1570    7 %   10-6   19km Col du Galibier 2646  14 %   10-6   29km Col du Lautaret      2058    6 %    -        24km Col d‘Izoard     2356   12 %  10-6   26km Col de Vars            2109   12 %   -        29km Col de la Cayolle    2327   11 %  11-6   69km
    Österreich / Vorarlberg
    Die Motorradtour "Unbekannte Vielfalt im „Ländle“ ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region und die Pässe in der Umgebung informieren möchten, empfehlen wir unsere Spezialkarte FolyMaps Alpenpässe oder das FolyMaps Motorradkarten-Set Alpen Österreich Schweiz. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Los geht es am Arlbergpass. Auf dessen 1.793 Meter hohem Sattel beginnt die Abfahrt hinab ins Klostertal. Eine Abfahrt, die es in sich hat. Fahrerisch und landschaftlich. Das Auge saugt sich an dem Anblick der hochalpinen Vegetation mit ihren grünen Matten und grauen Felsen fest. Unter uns kringelt sich die Passstraße als schwarze Schnur talwärts. Schon von oben ist zu erahnen, wie viel Fahrspaß diese runden und perfekt ausgebauten Kehren bringen. Die Gashand kribbelt bereits, und die linke Fußspitze schaltet sich per Trockenübung schon einmal warm. Dann folgt der Sprung in die Traum-Abfahrt. Von einer Schräglage zur anderen. Gasgeben, schalten, bremsen. Tanz mit dem Mittelstrich. Irgendwann verschwindet die letzte Kurve im Rückspiegel, und aus dem Schräglagensammeln wird ein beschauliches Dahingleiten. Klösterle, der Namenspatron des Tales, taucht auf. Bei Braz folgt ein kurzer Zwangsumstieg auf die Vierspurige, dann rollen wir nach Bludenz hinein. An der folgenden Gabelung geht es rechts ab in Richtung Nüziders, danach folgen wir der Landstraße Nr. 193 nach Thüringen. Nun beginnt das Große Walsertal. Ein Tal, in dem man den sanften Tourismus gar nicht erst erfinden musste. Schon immer gingen die Uhren hier anders als in den klassischen Urlauberregionen Österreichs. Dieses Tal ist die Heimat der einsamen Bergbauernhöfe, der kleinen Pensionen und der idyllischen Ortschaften. Mit einer griffigen Asphaltdecke versehen, erklimmt die Straße die Flanken des Tales. Kurve an Kurve. Tolle Ausblicke, wenig Verkehr. Letzteres reizt zum Gasgeben. Ein paar Serpentinen, ein Blick auf die Rote Wand, den Hausberg des Großen Walsertales, dann zieht das Ortsschild von Fontanella vorüber. Steil klebt der „kleine Brunnen“ am Fels, sein Wahrzeichen, die grüne Kirchturmspitze, hat er dabei kühn in die Luft gereckt. Ein halbes Dutzend Serpentinen folgen. Dann ein paar Kilometer gut asphaltiertes Geschlängel. Schließlich stehen wir auf dem 1.486 m hohen Sattel des Faschinajochs. Einige Kehren führen hinab zum Skiort Damüls. Hier warten mehrere schöne Gasthöfe auf Gäste mit Vorliebe für Aussichtsterrassen. Am Schild Furkajoch biegen wir nach links ab und klinken uns in eine astreine Kurvenstrecke der Marke schmal, griffig und übersichtlich ein. Zuerst folgt sie eine Weile den Konturen des Bergs, um dann im Schlussspurt das 1.761 Meter hohe Furkajoch zu besteigen. Genauso phantastisch geht es auf der anderen Seite ins Laternser Tal hinab. Ein Kurventraum. Radien jeglicher Größe. Und kein Ende. Die Fahrbahn ist mal schmal, mal sehr schmal. Mal eben, mal holperig. Aber immer gewährt sie den Reifen perfekten Gripp.  Wie im Rausch schwingen wir durch dieses Hochtal, das uns wie eines der letzten Paradiese erscheint. Hier fühlt man sich mit der Natur im Einklang, hier dürfen sich Geist und Seele so richtig erholen. Die alte Festungsstadt Feldkirch mit ihren Mauern und Türmen wacht seit 850 Jahren über diesen Verkehrsknotenpunkt am Zusammenfluss von Ill und Rhein. Ein Dutzend runder und schön ausgebauter Kurven führen nach Götzis. Dort geht es am Kreisverkehr weiter in Richtung Dornbirn. Am Stadtausgang folgen wir dem Schild Bregenzer Wald/Bödele und gelangen auf eine Panoramastrecke der Kategorie Extraklasse. Steil und kurvig erklimmt sie die ersten Höhenzüge des Bregenzer Waldes und verwöhnt mit einmaligen Blicken runter nach Dornbirn und hinüber zur silbernen Scheibe des Bodensees. Erst im hoch gelegenen Ort Bödele ist das kombinierte Fahr-/Schauvergnügen zu Ende. Danach folgt die Route wie ein Stück gekringelte Schnur den Konturen des Berges. Sie umkurvt pralle grüne Almwiesen und klinkt sich schließlich hinter Schwarzenberg in die zum Hochtannbergpass führende Hauptstrecke ein. Die Auffahrt zum 1.675 Meter hohen Hochtannbergpass ist ein Leckerbissen. Die ersten Kilometer nach Schoppernau laufen noch zügig durch. Breite Fahrbahn, flotte Wechselkurven. Dann aber geht es zur Sache. Eine Serpentine jagt die nächste. Kehre an Kehre schwänzelt die nun immer schmaler werdende Passstraße dem Himmel entgegen. Das letzte Stück wird beinahe zum Kurvengewitter, dann rollt die Maschine über den Sattel des Passes. Eine kurze Bergabstrecke mit zwei Galerien folgt, dann sehen wir unten im Tal den Wintersportort Warth liegen. Rechts ab in Richtung Lech. Kurvenspaß ohne Ende. Danach folgt eine Passage wie eine Geisterbahn. Durch die zum Teil stockdunklen Lawinen-Galerien der Flexenstraße mit seinem 1.773 m hohen Flexenpass geht es kurvenreich hinab zum Ausgangspunkt der Tour. Tourlänge: ca. 200 km Roadbook: Arlbergpass – Klösterle – Bludenz – Nüziders – Thüringen – Fontanella – Faschinajoch – Damüls – Furkajoch – Rankweil – Feldkirch – Röthis – Götzis – Dornbirn – Bödele – Schwarzenberg – Bezau – Mellau – Schoppernau – Hochtannbergpass – Warth – Lech – Flexenpass – Arlbergpass Highlight: Industrie mit Flair. Dornbirn entwickelte sich im Laufe des 18. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Zentrum der Textilindustrie. Auch heute noch beherrschen Industriebauten das Stadtbild. Deswegen ist Dornbirn noch lange nicht hässlich. Im Gegenteil. Die altmodischen Unternehmervillen, Arbeitersiedlungen und Fabriken aus der Gründerzeit geben Dornbirn ein ganz besonderes Flair. Pässe-Info: Arlbergpass                 1793                13 %    -           14km Faschinajoch                1486                14 %     -            6km Furkajoch                     1760                14 %   11-5      23km Hochtannbergpass       1676                14 %     -          11km Flexenpass                  1773                10 %     -            8km
    Frankreich / Cevennen
    Die Motorradtour "Schluchtenflitzer" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen mit seinen vielen Insidertipps, Tipps zu Motorradhotels, Kartenmaterial u.v.m. und die FolyMaps Motorradkarten-Set Frankreich-Süd. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Enge und steile Schluchten, dazwischen karge, menschenleere Hochebenen – das bedeutet motorradgerechte Bergsträßchen mit maximaler Kurven- und minimaler Verkehrsdichte. Wo gibt es so etwas? In den Cevennen, dem südöstlichen Teil des Zentralmassivs. Mende, unser Ausgangspunkt zu dieser kurvenlastigen Runde, ist das nördliche Tor zu den Cevennen und liegt romantisch am linken Ufer des Lot. Einmal im Jahr brennt in Mende enduromäßig die Luft, wenn hunderte Fahrer aus ganz Europa zur dreitägigen Geländesportveranstaltung „Trèfle Lozèrien“ starten. Auf steilen Wanderpfaden geht es dabei heftig zur Sache, und nur erfahrene Enduristen erreichen in Sollzeit das Ziel. Gemächlich zieht unsere Maschine durch die Bögen der N 106 Richtung Florac. Zeit für Mensch und Technik zum Warmwerden. Rechts oben ist das Plateau der Causse de Sauveterre zu erkennen. Causse nennen die Franzosen die charakteristischen Hochebenen der Cevennen. Schnell passieren wir das Schild des 1.046 Meter hohen Col de Montmirat, und nach einem schnellen Kaffee in der Auberge du Col nehmen uns die Kurven hinab ins Tal des Tarn auf. Geschmeidige Kurven, prachtvolle Blicke. Von oben fallen wir nach Florac ein. Blickfang der ehemaligen Gründung der Benediktiner ist das mittelalterliche Schloss mit seinen spitzen grauen Türmen. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert, sein Vorgänger wurde in den Hugenottenkriegen des 16. Jahrhunderts zerstört. „ Corniche des Cévennes “ nennt sich die nun folgende knapp 60 Kilometer lange Etappe. Ein bescheidener Name, hinter dem sich eine attraktive Motorradstrecke verbirgt, die sportlich flott über vier Pässe wedelt. Dass hier oben in dieser rauen, felsenübersäten Heidelandschaft nur wenig Menschen wohnen, überrascht nicht. Gut für uns Motorradfahrer, denn so gehört uns die Fahrbahn fast immer ganz alleine. Verantwortlich für unsere gute Laune ist der Sonnenkönig Ludwig XIV. Der ließ die Corniche nämlich als Militärstraße für seine Truppen anlegen. Im Tal des Gardon liegt die sympathische Gemeinde Saint-Jean-du-Gard. Ausgestattet mit Schloss, Kirche und Markplatz drängt sie sich für die erste große Pause geradezu auf. Vielleicht mit einem Café crème und einem Eclair? Die mit Vanille-, Schokolade- oder Kaffeecreme gefüllte Süßigkeit kommt zur rechten Zeit. Denn die zügig zu fahrenden Kurven hinauf zum 905 Meter hohen Col de l’Asclier fordern Kraft und Konzentration. Bergauf zeigt sich das Sträßchen noch einigermaßen breit, während es nach dem Sattel, der sich unter einem alten gemauerten Brückenbogen befindet, höllisch schmal wird. Also aufgepasst, wenn die Augen mal wieder zu lange von der Fahrbahn zu den herrlichen Aussichten über die Berge der Cevennen schweifen. Le Vigan gefällt mit seinem historischen Zentrum, seiner Einkaufsstraße und seiner bereits im 14. Jahrhundert erbauten Brücke über die Arre. Der Ort ist Ausgangspunkt der Bergstraße, die zum 1.567 Meter hohen Mont Aigoual hinaufführt, dem nach dem Mont Lozère zweithöchsten Berg der Cevennen. Kehren und enge Kurven bietet die Strecke zwar nicht, dafür lässt sie ein sportliches Tempo zu. Schnell ist der Gipfel des Mont Aigoual erreicht, ein kahles Plateau mit weitem Rundblick. Hier oben harren tapfer die Mitarbeiter der letzten bewohnten Wetterstation Frankreichs aus. Und das bei miesem Wetter: Der Mont Aigoual ist der Ort mit der höchsten Niederschlagsmenge in Frankreich. Von oben an seinen grauen Schieferdächern zu erkennen, liegt Meyrueis im Tal der Jonte. Von dort aus zielt die Route hinüber nach Hures-la-Parade, wo der Aufstieg zum Col de Coperlac beginnt. Und der macht mit seinen stetigen Tiefblicken in die enge Gorge de la Jonte mächtig Laune. Danach zirkelt die Route über die einsame Causse Méjan, streift in 907 Metern Höhe die Passhöhe des Coperlac und stoppt kurz danach an einem Aussichtspunkt mit Gaststätte und Fernblick. Eine Handvoll Serpentinen folgen, danach kurvt die griffige Fahrbahn am Hang entlang hinab nach Sainte-Enimie. Auch hier ist ein Halt nicht die schlechteste Idee, gehört der Ort doch zu den schönsten Dörfern Frankreichs, den „Plus beaux villages de France“. Malerisch in der Schlucht des Tarn gelegen, macht Sainte-Enimie seiner Auszeichnung alle Ehre und präsentiert dem Besucher Idylle pur mit viel alter Bausubstanz. Der nun folgende Col de Rieisse liegt mit seinen 946 Metern unscheinbar in einem Kiefernwald. Lohnt er sich trotzdem? Und wie. Denn Auf- und Abfahrt stellen eine echte Herausforderung dar. Gleich hinter La Malène kraxelt die Fahrbahn in verdammt engen Kehren steil bergauf. Teils sind sie überhängend und damit nichts für schwache Nerven. Dafür ist die Aussicht phänomenal. Etwas ruhiger geht es die Abfahrt nach Vignes an, bevor die nächsten Serpentinen hinauf zur Pointe Sublime lauern. Wie gut, dass die Rückfahrt nach Mende über die Causse de Sauveterre und Chanac entspannt und gelassen erfolgt. Tourlänge: ca. 350 km Roadbook: Mende – Col de Montmirat – Florac – Corniche des Cévennes – Saint-Jean-du-Gard – Col de l’Asclier – Le Vigan – Mont Aigoual – Meyrueis – Hures-la-Parade – Col de Coperlac – Sainte-Enimie – Col de Rieisse – La Malène – Les Vignes – Pointe Sublime – Chanac – Mende Highlight: Pointe Sublime. Ein Highlight im wahren Wortsinn ist der Aussichtspunkt am Rande der Hochebene Causse de Sauveterre. Besonders abends ist der Blick hinab in die Tarnschlucht ein Traum. Unten vollführt der Fluss eine seiner berühmten 90-Grad-Schleifen, sodass man das Panorama in zwei Richtungen genießen kann. Pässe-Info: Col de Montmirat 1046   6% -     33 Corniche des Cévennes 1016 12% -     58 Col de l’Asclier   905   8% -     36 Mont Aigoual 1576   9% -     22 Col de Coperlac    907   8% -     30 Col de Rieisse   946 12% -     24 Pointe Sublime   930 fehlt -     10
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