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    Deutschland / Spessart/Vogelsberg
    Wenn sich einst die Räuber nach erfolgreichem Beutezug tief in die Wälder des Spessart zurückzogen, waren sie in dieser Einsamkeit vor dem Arm des Gesetzes sicher. Heute sind es die Motorradfahrer, die dort in Ruhe und Abgeschiedenheit ihre Runden drehen  dürfen. Gleich zu Beginn unserer Tour treffen wir auf eines der bekanntesten Verstecke der Räuberbanden – Schloss Mespelbrunn. Es liegt in einem verschwiegenen Tal und überstand in diesem Versteck alle Kriege der vergangenen Jahrhunderte unbeschadet, so dass es im ursprünglichen Zustand zu besichtigen ist (März bis November). Einen schönen Ausblick auf das Schloss hat man vom „Wirtshaus im Spessart“ aus, das im Schlosspark in den früheren Stallungen eingerichtet ist. Als Drehort des gleichnamigen Spielfilms mit Liselotte Pulver und Carlos Thompson gab die gesamte Anlage in den 1950er-Jahren ihre geheime Lage endgültig einem großen Publikum preis. Weiter Richtung Westen zum Main nach Elsenfeld. Ortsnamen wie Sommerau und Himmelthal geben dabei die Stimmungslage wieder, in der sich der motorisierte Zweiradwanderer angesichts der elegant geschwungenen und gut ausgebauten Straße befindet. Mit griffigem Asphalt versehen, schlängelt sie sich durch das Tal des Flüsschens Elsava. Klingenberg, unterhalb der staufischen Clingenburg gelegen, ist vor allem für seine Terrassenweinberge berühmt, deren älteste im 12. Jahrhundert angelegt wurden. Ihre Mauern aus dem typischen roten Sandstein stehen heute unter Denkmalschutz und prägen mit einer Gesamtlänge von über 180 Kilometern wesentlich das Landschaftsbild. Am anderen Ufer verdeutlicht Wörth die Kulturgrenze. Denn statt mit Ringwällen wie die Kelten, befestigten die Römer ihre Seite zur Zeit des Kaisers Domitian mit einem Kastell. Vorbei an der Feste Breuberg, eine der am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands, fahren wir weiter nach Norden und biegen in Hainstadt links nach Wald-Amorbach ab. Bereits zur Römerzeit führte ein Weg über den Breuberg-Sattel. Für uns krümmt sich ein perfektes Asphaltband über die hügelige Landschaft Richtung Groß-Umstadt. Griffiger Belag, gute Übersicht, mächtig Fahrspaß. Den Glanz des ehemaligen Fürstentums Aschaffenburg erkennt der Reisende sofort, wenn er über die Willigis-Brücke in die Stadt rollt. Die Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz hatten dieses sächsische Königsgut zu ihrer Zweitresidenz erhoben und hinterließen mit Schloss Johannisburg einen Prachtbau der Spätrenaissance. Wir verlassen die Residenzstadt über die B 8 nach Hanau, um dann Richtung Hörstein und Mömbris in den Spessart einzubiegen. Zügig erklimmen wir den Hahnenkamm und zaubern perfekte Schräglagen auf den Belag. Kurve an Kurve, fast wie am Fließband. Das Verkehrsaufkommen hält sich in Grenzen, und wir können die Kurverei in vollen Zügen genießen. Die Römer taten sich am Hahnenkamm viel schwerer. Wie ein keltischer Ringwall westlich von Hemsbach belegt, bissen sich ihre Legionen hier die Zähne aus. Schon 4000 Jahre vor Christus war der westliche Spessart besiedelt. Im Wald oberhalb Schimborns finden sich Hügelgräber aus der Bronzezeit, die 20 Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung angelegt wurden. Es war eine raue Gegend, dieses riesige Waldgebiet, das erst mit der Christianisierung und der Errichtung von Klöstern allmählich erschlossen wurde. Karl der Große versorgte die Kirchengüter mit großen Forstgebieten, in denen sich später der Landadel ansiedelte. Dieser musste seine Schlösser und Jagdsitze mit Wassergräben gegen Räuberbanden schützen. Was heute an den Schlössern Mespelbrunn oder Oberaulenbach so märchenhaft wirkt, war damals bittere Notwendigkeit. Die flotten Schräglagenspiele bringen uns in Richtung Schöllkrippen. Dort heißt es, in der Konditorei Denk, noch einmal den Blutzuckerspiegel auf Normalniveau zu bringen. Denn jetzt wird es richtig sportlich. Hinter dem Abzweig nach Kleinkahl lassen wir quasi die Zivilisation hinter uns und konzentrieren uns nur auf das Sträßchen, das zigfach gekrümmt der Beschilderung nach Wiesen folgt. Die Bäume lassen ihre Äste bis dicht an die Fahrbahn heranragen und malen hübsche Schattenspiele auf den Asphalt. Der Gegenverkehr besteht in der Regel aus Motorrädern mit langen Federwegen, die für den welligen Asphalt und die verwinkelten Ecken dieses Teilstücks wie geschaffen sind. Vor Wiesen weist die Ausschilderung Richtung Autobahn und Aschaffenburg den Weg zur Spessart-Höhenstraße. Auf ihren lang gestreckten Bögen bekommen Bremsen und Getriebe eine kurze Erholungspause. Der fünfte Gang meldet sich zurück, und wir stoßen am Ende einer langen Geraden links hinunter nach Jakobsthal. In lockeren Wechselkurven geht es am Lohrbach entlang an Heigenbrücken vorbei zurück Richtung Autobahn, zum Ausgangspunkt unserer Räuber-Runde. Wir kreuzen die B 26, lassen hohe Sandsteinfelsen links liegen und sind bald am Ende einer Tour angelangt, die auf perfekte Weise Fahrspaß mit Naturgenuss verbindet. Highlight: Königin des Wassers Wörth bietet mit seiner Altstadt und der Stadtbefestigung viel Sehenswertes. Bevor die Stadt im 13. Jahrhundert befestigt wurde, war sie im 6. Jahrhundert Ausgangspunkt der christlichen Missionierung des Spessart, was die St. Martinskapelle auf dem Friedhof bezeugt. Der Name Wörth bedeutet »erhöhtes Uferland« oder »wasserfreies Land«. Als wichtiger Handelshafen war die Stadt Heimat bedeutender Schiffbauer. In der inzwischen auf der anderen Mainseite liegenden Werft entstehen noch heute große Transportschiffe für europäische Wasserstraßen. Roadbook: Mespelbrunn – Elsenfeld –  Klingenberg –  Wörth – Breuberg – Hainstadt – Aschaffenburg – Hemsbach – Schirmborn – Schöllkrippen – Jakobsthal – Heigenbrücken – Mespelbrunn (ca. 190 km) Motorradtreffs: Heigenbrücken: Waldhaus  Zum Engländer, ein  Klassiker, der beliebteste Bikertreff der Region. Sinntal-Jossa: Landgasthof Jossgrund, im Dreiländereck Spessart, Rhön, Vogelsberg, Gästezimmer.
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    Italien / Ligurien Toskana
    Man muss nicht unbedingt Vegetarier oder gar Veganer sein, um an dieser Tagestour durch das ligurische Hinterland Geschmack zu finden. Garantiert ist für jeden Gaumen etwas dabei. Sie heißen Trombette und stammen ursprünglich aus Albenga. Gemeint sind die mild und leicht nussig schmeckenden Zucchini, die man häufig an der ligurischen Küste zum Kauf angeboten bekommt. Im Unterschied zu den herkömmlichen Zucchini sind die Trombette schmäler, länger und haben eine hellgrüne Farbe. Wer auch immer abends in der Ferienwohnung oder vor dem Zelt ein Essen zubereitet – eine Portion Trombette dürfen als Gemüseanteil nicht fehlen. Neben seinen speziellen Zucchini hat Albenga auch noch eine bezaubernde Altstadt zu bieten und empfiehlt sich dadurch als perfekter Ausgangspunkt zu dieser Tour. Das historische Zentrum wird von einer Stadtmauer umschlossen und macht durch seine hohen und schlanken Türme auf sich aufmerksam. Diese ehemaligen Wohntürme der Adligen gibt es sonst so nur noch in San Gimignano. Um in den kriegerischen Zeiten des Mittelalters in Ruhe wohnen und schlafen zu können, zogen sich die Menschen in die oberen Stockwerke dieser Türme zurück. Entlang flächendeckender Obst- und Gemüsegärten führen die ersten Kilometer der Tour nach Ceriale und Borghetto und weiter hinauf zur Sella di Alzabecchi (807 m). Guter Belag, flüssig zu fahren, eine geschmeidige Angelegenheit. Rund um das kleine Dorf Carpe wechseln sich gut angelegte Kehren mit aussichtsreichen Geraden durch den karstigen Berghang ab. Vorbei an dem halb verfallenen Bergrestaurant geht es hinab nach Strada. Die folgende Auffahrt zum Colle Scravaion (814 m) schlängelt sich mit wenig Steigung durch den Wald. Ganz anders die Abfahrt: Mit ihren spektakulären in den Fels gehauenen Serpentinen ist sie das Beste, was diese Region fahrerisch zu bieten hat. Unterwegs kommt man an zwei Burgruinen vorbei und fährt durch ein mittelalterliches Dorf. Der Ort heißt Castelvecchio di Rocca Barbena, gilt als eines der hübschesten Bergdörfer der Region und ist Mitglied in der Vereinigung der schönsten Orte Italiens. Wie geschaffen für eine kleine Pause zwischendurch mit Cappuccino und Brioche con Marmellata (Aprikosenmarmelade) oder Crema. (Vanillecreme). In der Regel bedient man sich in italienischen Bars an der Theke selbst und nimmt das Brioche mit einer Serviette aus der Vitrine. Eine zügige Verbindungsetappe bringt uns hinüber ins Valle Pennavaria. Die Auffahrt zum Colle di Caprauna zieht sich lange hin. Der Belag ist ordentlich, die Strecke flüssig zu fahren. Immer wieder eingestreute Kehren sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Für eine kurze Beschleunigung der Pulsfrequenz sorgt ein zweihundert Meter langer, dunkler Felstunnel. Nach dem Genuss des Panoramas von der einsamen Passhöhe stürzen wir uns in die wesentliche kürzere Abfahrt hinab ins Tal des Flusses Tanaro. Entspannt bringt uns die Provinzialstraße 428 am Wasser entlang nach Ormea. Wir befinden uns nun im Piemont. Ormea liegt auf 740 Meter Höhe und empfängt uns mit engen Gassen und mittelalterlicher Bausubstanz. Zeit für die Mittagspause? Dafür ist Ormea der passende Platz. Weiter auf der 428 am Tanaro entlang nach Garessio. Der Ort liegt idyllisch in einem von Kastanienwäldern bestandenen Hochtal. Danach wird’s spannend: Ein schmales, einsames Bergsträßchen zirkelt vom Tal aus ins Gebirge hinein, liefert die eine oder andere Schräglage und trifft schließlich in Calizzano auf die Richtung Colle di Melogno führende Hauptstraße SP 490. Die beginnt in Sachen Belag recht anständig, um weiter oben schlechte Manieren zu zeigen. Besonders die vielen Längsrillen entpuppen sich als heikle Angelegenheit. Ruinen von ehemaligen Steinbaracken kündigen das Forte Centrale an. Es steht auf der Passhöhe (1.028 m) und stammt aus dem Jahr 1883. Die Straße quetscht sich mitten durch die historischen Gebäude des Forts. Die Anlage wurde von den Liguriern als Verteidigungsposten errichtet, um diesen wichtigen strategischen Posten gegen die Piemonteser zu schützen. Dahinter nimmt sich die Route in eleganten Kurven die Westrampe des Passes vor. Die gefällt mit astreinem Belag und weiten Ausblicken auf das Meer und die Bergwälder Liguriens. Im Ortsteil Marina von Finale Ligure hat uns die Riviera wieder. Das gemütliche Badestädtchen ist ein echtes Juwel. Ein breiter, feinsandiger Küstenstreifen, eine von Palmen gesäumte Strandpromenade, schöne alte Stadthäuser mit Arkaden schmücken den Ortskern. Dass wir gerade jetzt in Marina Ligure einlaufen, ist ein Glückfall, passt doch die Stunde exakt zum Aperitif. Während dieser für jeden Italiener wichtigsten Phase des Tages trifft man sich nach der Arbeit und vor dem Abendessen, um zur Ruhe zu kommen, Appetit aufzubauen und ein wenig zu plaudern. Ein Ende dieser Tagestour ohne Aperitif – völlig unmöglich. Tourlänge: ca. 170 km Roadbook: Albenga – Ceriale – Borghetto – Sella di Alzabecchi – Strada – Bardineto – Colle Scravaion – Castelvecchio di Rocca Barbena – Valle Pennavaria – Colle di Caprauna – Ormea – Garessio – Calizzano – Colle di Melogno – Finale Marina – Albenga Highlight: Der Aperitif nach der Tour. Ein Klassiker ist der Aperol Spritz, ein Mixgetränk aus Prosecco und dem Bitter Aperol. Gerne getrunken wird auch Campari in allen Variationen oder ein Glas Prosecco pur. Wer noch fahren muss, greift zum alkoholfreien San Bitter oder Crodino. Dabei handelt es sich jeweils um ein Gemisch aus Wasser, Kräuterextrakten, Aromen und Zucker. Als norditalienische Besonderheit werden zum Aperitif Häppchen gereicht, die schnell mal die Ausmaße eines Imbisses annehmen können. Das sind in der Regel Erdnüssen, Kartoffelchips, belegte Brotscheiben, Käse, Oliven oder Pizzastücke. Pässe-Info: Colle Scravaion   814   7%     17km Colle di Caprauna 1379  11% 16km Colle di Melogno 1028  9%     10km
    Italien / Südtirol/Dolomiten
    Val di Fiemme, Val di San Pellegrino, Tierser Tal und Eggental sind vier der hübschesten Täler rund um die Berggipfel des Latemar. Verbinden lassen sie sich durch eine sportliche Tagestour, einer von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, die es in Sachen Passstraßen gewaltig in sich hat. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels in Südtirol über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche, genauso wie weitere Motorradtouren in Südtirol über unsere Motorradtouren-Suche. Außerdem bekommst Du einen perfekten Überblick über Südtirol mit dem Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee und seine Tourenmöglichkeiten mit unseren Südtirol/Dolomiten FolyMaps. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Cavalese ist nicht nur Hauptort und Verwaltungssitz der Gemeinde Val di Fiemme, sondern auch ein bekannter Wintersportort und eine beliebte Sommerfrische. Im 16. und 17. Jahrhundert bauten die Reichen aus dem Trentino in Cavalese ihre Sommerresidenzen, was dem Städtchen noch heute seinen besonderen Charme gibt. Wohin das Auge auch sieht, überall sprießen die schönsten Palazzi aus dem Boden. Klarer Fall: Den Starter-Kaffee vor der Tour gibt es auf dem zentralen Hauptplatz von Cavalese mit dem weithin sichtbaren Torre Civica di San Sebastiano. Hat der „caffè“, der kurze Schwarze, die Lebensgeister geweckt, geht es erst einmal gemütlich nach Osten das Val di Fiemme entlang. Linker Hand grüßen die Spitzen der Latemargruppe. Die Ortsschilder von Tesero, Ziano di Fiemme und Predazzo fliegen vorbei, ebenso das Ufer des Lago di Forte Buso. Danach ist Schluss mit lustig, denn der Aufstieg zum Passo Rolle (1.984 m) lauert. Dessen Name ist Programm, der Express „rollt“. Zügig durcheilen wir die Kurven und Serpentinen der Nordrampe. Gute Übersicht, topp Fahrbahn, flüssige Streckenführung. Das traumhaft gelegene Albergo Vezzana bietet sich oben zur ersten Pause mit Blick auf die Cima di Vezzana an. Der Kaffee schmeckt super, der Kuchen ebenfalls. Danach setzen wir den Blinker links und steuern den Passo della Costazza (2.174 m) an. Mittels schnellem Bergaufschwung ist der Costazza flott erreicht, und wir dürfen uns auf das Pässedoppel Passo di Valles (2.032 m) und Passo di San Pellegrino (1.918 m) freuen. Besonders Naturliebhaber werden auf der folgenden Etappe ihre helle Freude haben. Denn die Strecke führt weitab touristischer Hauptrouten durch grüne Wälder und einsame Hochalmen. Gleichzeitig sorgen Kurven aller Art dafür, dass das Fahrvergnügen nicht zu kurz kommt. Weite und enge Bögen, Serpentinen, Spitzkehren – das ganze Spektrum an motorradfahrerischen Feinheiten breitet sich vor uns aus. Nach so vielen Schräglagen kommt die harmonische Fahrt durch das romantische Val di San Pellegrino genau richtig. In Moena biegen wir rechts ab. Der 2.000-Seelen-Ort liegt wunderschön in einem grünen Talkessel. Während der Ortsdurchfahrt drehen wir sehr behutsam am Gasgriff, denn Moena ist Mitglied der „Alpine Pearls“, einem Zusammenschluss von Gemeinden, die sich für eine umweltfreundliche Mobilität in den Alpen einsetzen. Wir folgen ein Stück dem Fassatal und biegen in Vigo di Fassa links zum Karerpass (1.752 m) ab. Die Route, die diesen Übergang mit dem Nigerpass (1.688 m) verbindet, gehört nicht unbedingt zur spektakulären Sorte, ist aber sauber und flüssig zu fahren. Für Einsteiger die perfekte Etappe. Unser Tipp: Unbedingt sollte man unterwegs den Abstecher zum Karersee machen. Denn zu schön spiegelt sich in dessen Wasser die Latemargruppe und sorgt für ein unvergleichliches Farbenspiel. Über den Ort Tiers und das Tierser Tal verlässt die Route die Höhen der Dolomiten und wedelt hinab ins Eisacktal. Ein paar Kilometer Entspannung folgen. Rechter Hand steigen die grünen Weinberge des Ritten, der Hausberg von Bozen, in den blauen Himmel. Blau ist der Himmel auch über dem Eggental, das sich nun Richtung Osten öffnet. Kilometer um Kilometer schiebt sich die Straße in dieses Tal hinein, bis aus dem Tal eine Schlucht wird. Und jetzt sehen wir rot – wegen der in der Nachmittagssonne leuchtenden Felsen, die wie die Mauern einer Festung links und rechts der Fahrbahn senkrecht in die Höhe steigen. Wer diese Straße in das Gestein sprengte, verstand etwas von seinem Handwerk. In Deutschnofen Blinker rechts. Die Schlussetappe der Tour beginnt. Zunächst auf einem gut ausgebauten Sträßchen mit griffigem Belag und viel Übersicht. Der Wald wird dichter, die Kurven werden enger, die Radien kleiner.  Jetzt heißt es: alle Antennen auf Empfang! Wer auf dieser Etappe schnell unterwegs sein will, muss ein gutes Gespür für Ideallinien haben und sich in Sachen Blickführung auskennen. Auf 1.808 Meter Höhe erlaubt der Sattel des Lavazejochs eine kurze Verschnaufpause. Die Aussicht gibt wegen des dichten Walds nicht viel her, der Ort ist eher etwas für Mystiker. Zurück Richtung Cavalese bieten sich zwei Abstecher an: Einmal nach rechts zum Passo di Oclini/Jochgrimm (1.989 m) sowie ein Stück weiter nach links zum Passo di Pramadiccio (1.431 m). Kurze, aber lohnenswerte Etappen, die auf kurviger Fahrbahn wenig Verkehr und eine Menge Spaß versprechen. Schließlich taucht über dem Lenker Cavaleses Wahrzeichen auf, der Torre Civica di San Sebastiano. Wir steuern das Zentrum des Städtchens an, parken das Bike am Rand des Hauptplatzes und trinken in malerischer Umgebung den Sundowner dieses ereignisreichen Tages. Tourlänge: ca. 180 km Roadbook: Cavalese – Tesero – Ziano di Fiemme – Predazzo – Passo Rolle – Passo della Costazza – Passo di Valles – Passo di San Pellegrino – Moena – Vigo di Fassa – Karerpass – Nigerpass – Tiers – Blumau – Deutschnofen – Lavazejoch – Cavalese Highlight: Garten in Flammen. Nördlich des Nigerpasses ragen die Spitzen des Rosengartens in den Himmel. Bekannt sind sie wegen ihrer rötlichen Färbung während des Sonnenuntergangs. Der Sage nach soll hier Zwergenkönig Laurin einst seinen Rosengarten in Felsen verwandelt haben. Pässe-Info: Passo di Rolle 1989   11 %   -  31km Passo della Costazza 2174   14% -  10km Passo di Valles 2032   13 %   -  23km Passo di SanPellegrino 1918   18 %  -   21km Karerpass 1752       16 %  -   17km Nigerpass 1688       24 %  -   15km Lavazéjoch 1805   15 %   -  24km
    Deutschland / Schleswig-Holstein
    Das Meer ist immer da. Entlang der Ostseeküste ist von Ebbe und Flut kaum etwas zu spüren. Die Folge: Entspanntes Motorradvergnügen und großartiger Badespaß. Lübeck? Marzipan und die Bud- denbrooks. Diese beiden Dinge fallen den meisten Menschen auf Anhieb ein, wenn sie den Namen der alten Hansestadt hören. Keine Frage, kommt doch das beste Marzipan Deutschlands seit dem Mittelalter von Lübecker Herstellern wie Niederegger. Und mit dem Buddenbrookhaus steht in der Mengestraße eines der bedeutendsten Bürgerhäuser der Republik. Bekannt geworden durch den 1901 erschienenen Roman des deutschen Schriftstellers Thomas Mann. Als Vorbereitung zur Ostsee-Tour eine Empfehlung. Wegen des damals etwas umständlichen Schreibstils nicht ganz einfach zu lesen, aber nichtsdestoweniger spannend und unterhaltsam. Altstadt liegt auf der Insel Die Hauptfiguren des Romans, der Konsul und die Konsulin, aßen beide gerne neben dem Marzipan eine weitere Lübecker Süßigkeit: den Plettenpudding, eine aus mehreren Schichten bestehende Kalorienbombe. Da kommt hinterher ein Spaziergang durch die reizvoll auf einer Insel an der Trave gelegenen Altstadt genau richtig. Anschließend fahren wir raus an die Ostseeküste nach Travemünde, das mondänes Seebad und geschäfti- ges Hafenstädtchen zugleich ist. Auch dort möchten wir unbedingt den Motorradsattel verlassen und eine Runde zu Fuß zwischen den vielen schönen Gebäuden aus der Gründerzeit drehen. Die Travemünder Strandpromenade gilt als die prachtvollste an der deutschen Küste. Sie wurde 1904 eingeweiht und fällt durch ihre großzügigen Dimensionen auf. Der Tipp für Naschkatzen heißt Café Niederegger. Direkt an der Promenade steht das elegante Gebäude, in dessen Gastraum man vom ersten Stock zu feinstem Tee und Marzipan eine tolle Aussicht auf die Ostsee hat. Vorbei am Brodtener Ufer, wo die Küste steil ins Meer abfällt, folgen wir den galanten Kurven der Küsten- straße und kommen durch Timmendorfer Strand und Scharbeutz, zwei Badeorte mit traumhaften langen Sandstränden. Im Jahr 1850 lebten in Scharbeutz gerade einmal 200 Menschen. Dann entwickelte sich der Badetourismus, und schon bald gab sich an der hübschen Uferpromenade die deutsche Prominenz die Ehre. Das gemeine Volk zog nach, und heute wird Scharbeutz jährlich von über 50 000 Gästen besucht. Großzügige Bögen Wir schlagen einen Bogen um den Großen Pönitzsee, nehmen bei Süsel ein kurzes Stück Bundesstraße 76 unter die Räder, um uns dann über Bockholt, Siblin und Ahrensbök ins Landesinnere davonzumachen. Noch ist die Gegend relativ Flach, gepflegter Asphalt bewegt sich in großzügigen Bögen durch eine grüne Region. In Pronstorf steuern wir Kurs Nord, überqueren die B 432 und nehmen den Großen Plöner See ins Visier. Und plötzlich fahren wir mitten durch die Hügel der Holsteinischen Schweiz. Diese abwechslungsreiche Landschaft entstand während der letzten Eiszeit und zeichnet sich durch einen ständigen Wechsel zwischen Waldgebieten und Ackerf lächen aus. Zwischen den Hügeln befinden sich zahlreiche Seen, darunter der Große Plöner See mit seinem Juwel, dem Plöner Schloss. Eine besondere Augenweide stellt die Holsteinische Schweiz im Frühjahr dar. Dann blühen die Rapsfelder, und Mutter Natur schwingt den großen breiten Farbpinsel. Höchste Erhebung ist mit 168 Metern der Bungs- berg. Dort steht der einzige Skilift Schleswig-Holsteins. Ob der Schnee tatsächlich in jedem Winter zum Brettlvergnügen reicht? Nun ja ... Aber egal. Ob Winter oder Sommer – der Fahrspaß ist in der Holsteinischen Schweiz garantiert. Kurve an Kurve, griffiger Straßenbelag, relativ wenig Verkehr, klassisches Motorradfahren wie in einem deutschen Mittelgebirge. Kompliment – wer hätte das so hoch oben im Norden erwartet? 91 Meter hoher Kalkberg Bad Segeberg taucht auf. Besser gesagt, sein im historischen Kern 91 Meter hoch aufragender Kalkberg. Im Zeitalter des Burgenbaus wurde hier der Kalk für die Befestigungsanlagen ganz Schleswig-Holsteins abgebaut. Wegen der strategischen Bedeutung ließen die Mächtigen an seinem Fuß eine Siedlung anlegen, aus der Bad Segeberg entstand. Heute finden am Kalkberg jährlich die Karl-May-Festspiele statt. Die erste Aufführung in den 1950er-Jahren musste mit 25 000 Mark bewältigt werden, heute stehen mehrere Millionen Euro zur Verfügung. Wir verlassen Winnetou-Stadt über Groß Gladebrügge und fahren quer durch die letzten Ausläufer der Holsteinischen Schweiz Richtung Reinfeld. Die Kurvenradien werden wieder weiter, die Schräglagen seltener. In Reinfeld führt die Route ein kurzes Stück nach Norden nach Zarpen und dann quer über Land zurück nach Lübeck. TOURLÄNGE | 180 km REGIONALE MOTORRADTREFFEN Lübeck: Rider’s Café in der Leinweberstraße. Reinfeld: Gasthof Kalkgraben in der Hamburger Chaussee. Rastorf: Rasthuus an’t Krüz, sonntags am Ras- torfer Kreuz. Hollenbek: Dat Bike Huus, feine Kuchen. Braak / Eutin: Back to the Roots, Blues-Rock- Café. Plön: Imbiss am Kleinen Plöner See. Sehestedt: Imbiss Sehestedt am Fähranleger.
    Italien / Sardinien
    Sardinien, die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, ist ein Garant für Motorradspaß ohne Ende. Die Gebirge, die bildschönen Küstenstraßen und die unzähligen einsamen Nebenstrecken warten auf erlebnishungrige Motorradreisende. Sandalyon – so nannten die Griechen Sardinien, weil sie die Form der Insel vage an einen Fußabdruck erinnerte. Ob Sardinien daher seinen Namen hat oder eventuell durch das Volk der Schardana, dass einst als Ureinwohner der Insel galt, weiß niemand sicher. Fest steht jedoch, dass die zweitgrößte Mittelmeerinsel eine perfekte Region für reisende Motorradfahrer ist. Die enorme Vielfalt der unzähligen Motorradstrecken auf der Insel reicht für mehr als nur einen Urlaub. Die hier vorgestellte Tour an der Ostküste Sardiniens beginnt in Siniscola. Das quirlige Zentrum zwischen den herrlichen Gipfeln des Monte Albo und den beschaulichen Buchten an der Küste ist der perfekte Ort, um einige Tage zu verweilen. Hier lockt nicht nur das Städtchen selber mit seiner schönen Altstadt, dem Contro Storico, sondern auch die reizvolle Umgebung. Und in die stürzen wir uns gleich hinter Siniscolas westlicher Stadtgrenze. Kaum haben wir den Ort verlassen, schraubt sich die SP3 hinauf auf den bis zu rund 1150 Meter hohen Höhenzug des schroffen Monte Albo. Dabei geht es zwischendurch auch immer hinab in das eine oder andere Tal, um sogleich wieder steil anzusteigen und in wildem Zickzack die Berghänge zu überwinden. Unmittelbar vor dem Ort Cantoniera Sant'Anna macht die SP3 einen scharfen Knick gen Süden in Richtung Lula, den man schnell verpasst. Es geht weiter bergauf, bald fällt der Blick nach links weit auf das Meer hinaus. Allzu viel sollte man aber nicht schauen, die unzähligen Kurven erfordern schon eine gewisse Aufmerksamkeit. Schräglage für Schräglage führt die Strecke gen Süden durch das Bergland. Weit und breit ist nichts zu sehen außer der stacheligen Macchia, schroffem Fels und durch abertausende Terrassen urbar gemachte Hänge. Manche Abschnitte erinnern an Mondlandschaften, so karg sind sie. Linker Hand wachsen die mächtigen Felsgipfel des Monte Albo in den Himmel. Hier lässt sich auch perfekt Wandern und Mountainbiken. Ganz unvermittelt findet sich in einer Kurve die einladende Punto Ristoro Bar. Hier lässt sich bei fantastischer Aussicht sehr, sehr lecker essen oder einfach nur ein Kaffee trinken. Ab hier verläuft die SP3 entlang des Bergrückens wieder in Richtung Tal – mit unzähligen Kurven natürlich, wie sollte es anders ein. Kurz vor Lula wendet sich die Straße ein wenig von den Gipfel ab, dann führt sie hinein in den Ort. Mitten im Zentrum heißt es links abbiegen. Ab jetzt geht es auf der SP38 weiter. Auch die mäandert in unzähligen Schwüngen durch die Landschaft, unterquert die autbahnähnliche SS131 und führt schließlich über den schönen Stausee Lago del Cedrino, bevor sie kurz vor Dorgali auf die SS125 trifft. Dorgali ist wie Siniscola ein quicklebendiges Städtchen. Hier lässt sich einkaufen, speisen und wer mag, besucht die ganz in der Nähe liegende Nuraghensiedlung Serra Orrios, eine der besterhaltenen historischen Anlagen Sardiniens. Spannend und unsere unbedingte Empfehlung ist auch der Abstecher hinunter ans Meer und den kleinen Küstenort Cala Gonone. Der einstige Fischerort ist über einen Tunnel und die anschließende fantastische und aussichtsreiche Panoramastraße zu erreichen. Cala Gonone selber ist ein echter Urlaubsort, der vor allem durch seine Strände besticht. Entsprechend viel los ist hier und wer Ruhe und Einsamkeit sucht, trinkt einfach nur einen leckeren Kaffee am Hafen und macht sich anschließend über die Panoramastraße wieder ins Hinterland auf. Nach dem Abstecher an die Küste folgt nun nicht nur das Highlight der Tour, sondern auch das Highlight der ganzen Insel. Guten Gewissens lässt sich sagen, dass die nun folgenden rund 50 Kilometer einer der schönsten Strecken sind, die auf Sardinien oder sogar im Mittelmeerraum zu finden sind. Die SS125 zwischen Dorgali im Norden und Tortoli im Süden ist geradezu legendär. Sie passiert gleich fünf Pässe zwischen 590 Metern und 1017 Metern Höhe, der Asphalt ist vom Allerfeinsten und die Kurvenkombinationen könnten glatt in einer Rennstrecke verbaut sein. Dazu kommen hinreißende Panoramen und eine traumhafte Landschaft. Wir empfehlen, die Strecke einfach mal aus beiden Richtungen zu befahren, das verschafft ganz unterschiedliche Eindrücke. In Tortoli endet schließlich diese wirklich geniale Sardinientour. Der nette Ort bietet alles, was man von einem Urlaubsquartier erwarten darf. Wer es lieber etwas ruhiger und beschaulicher haben möchte, quartiert sich einige Kilometer vorher in Tancau sul Mare ein. Dort gibt es auch einen urigen Campingplatz direkt am Sandstrand. Roadbook: Siniscola, Cantoniera Sant'Anna, Pass Ianna Portellitos, Lula, Lago del Cedrino, Dorgali, Cala Gonone, Dorgali, Baunei, Tancau sul Mare, Lotzorei, Tortoli. Start- / Zielort: Siniscola / Tortoli Länge: 145 km Highlight: Nuraghen – Weit verstreut und verbreitet auf Sardinien sind die prähistorischen Turmbauten, die Nuraghen. Zu erkennen sind heute noch die Überreste von rund 7000 dieser in der Zeit zwischen 2 000 v. Chr. und 400 v. Chr. errichteten Kultstätten, die wahrscheinlich zum Teil auch als Verteidigungsanlagen genutzt wurden. Fast immer steht ein Turm im Zentrum, der kunstvoll mit mächtigen Steinblöcken und ohne die Verwendung von Mörtel errichtet wurde. Einige der Nuraghen haben zudem weitere Anbauten oder sind in Nuraghensiedlungen zusammengefasst.
    Österreich / Kärnten
    Zwischen den beiden Flüssen Mur im Norden und der Gurk im Süden liegt die Gebirgsgruppe der Gurktaler Alpen. Auf dieser Tour erwarten uns saftig grüne, locker bewaldete Hügel gesprenkelt mit grauem Fels, tiefblaue Bergseen und eine Natur wie eine Kulisse für einen Heimatfilm. Los geht es heute auf 1.795 Metern über dem Meeresspiegel – mitten in der Natur. Der aussichtsreiche Parkplatz an der Turracher Höhe ist der perfekte Ort für die Konzentrationsminute vor dem Start zur Tour und um in den frühen Morgenstunden eine Prise klarer Bergluft einzuatmen. Eine Handvoll runder, sauberer Kehren bergab, und kurz vor Ebene Reichenau Blinker rechts. Und dann sind wir auch schon mitten drin in einer der faszinierendsten Motorradstrecken Österreichs. Faszinierend, weil die Nockalmstraße auf ihrer Länge von 35 Kilometern keine einzige Ortschaft streift. Und das im zugesiedelten und verbauten Mitteleuropa. Lässig cruisen wir das graue Asphaltband entlang, haben Zeit zum Schauen, Entspannung strömt durchs Visier. Kärntner Küche darf man in Berggasthöfen oder Almhütten entlang der Route schlemmen. Die Nockalmstraße wurde zwischen 1971 und 1981 gebaut. Für uns Motorradfahrer besonders interessant sind ihre 52 Kehren und unzählige Kurven zwischen den Mautstellen Ebene Reichenau und Innerkrems. Wer es genau wissen will: „Nock’n“ heißen die runden Hügel, die ähnlich wie Tafelberge aus der Erde ragen. Zunächst überqueren wir die 2.024 Meter hohe Schiestlscharte und kurven anschließend zum höchsten Punkt der Straße hinauf, zur 2.042 Meter hohen Eisentalhöhe. Der Abschwung bringt uns zum Nationalparkzentrum Nockalmhof, welches gleichzeitig Gasthof und Museum ist. Der Gasthof fällt durch seinen spielerischen Retro-Mix und das leckere Essen auf, das Museum gibt spannende Einblicke in das Biosphärenreservat der Nockberge. Sonnenklar, dass wir am Nockalmhof eine Atempause einlegen. Nächstes Highlight ist der Katschberg. Die klassische Verbindung zwischen Kärnten und Salzburg sowie den Hohen Tauern und den Gurktaler Alpen galt noch in den 1930er-Jahren wegen ihrer 30 Prozent steilen Trasse als der Schrecken aller Autofahrer. Das ist Geschichte, heute läuft die Straße hinauf zum 1.641 Meter hohen Sattel locker von der Hand. Keine verwegenen Schräglagen, dafür kaum Verkehr, da der sich hauptsächlich auf der Autobahn abspielt. Die Gastronomie am Katschberg bietet sich für einen weiteren Zwischenstopp an, bevor drunten in St. Michael im Lungau das Tal der Mur wartet. Bei Bummeldrehzahl rollen wir den Fluss entlang, heben den Kopf zu den Spitzen der Gurktaler Alpen rechts und der Hohen Tauern links von uns. Die entspannte Stimmung in diesem Tal, die positive Energie ist deutlich zu spüren, fast kann man sie greifen. Alle Ortschaften im Murtal schweben auf diesem besonderen Energiefeld. Dass gerade in Tamsweg mit St. Leonhard eine berühmte Wallfahrtskirche steht, ist kein Zufall. Jedes Jahr am 6. November pilgern Tausende von Gläubigen zu der im 15. Jahrhundert erbauten Kirche mit ihrem spitzen, schlanken Turm. Wegen eines ganz anderen Events hingegen strömen die Leute nach Murau – es sind die seit 2002 stattfindenden Shakespeare-Festspiele, die den charmanten Ort über die Region hinaus bekannt gemacht haben. Außer seiner Theaterbühne präsentiert Murau auch ein hübsches Panorama, bestehend aus Stadtpfarrkirche und Schloss. Ein schräglagenverdächtiger Schlenker hinein in die Metnitzer Berge führt die Route weiter Richtung Osten bis zum Tal der Metnitz und nach Friesach. Dort sieht und spürt man das Mittelalter auf Schritt und Tritt – die älteste Stadt Kärntens besitzt jede Menge uralte Bausubstanz wie die Stadtmauer oder der nach wie vor Wasser führende Stadtgraben. Wegen der vielen Türme und Zinnen, die von den umliegenden Bergen grüßen, wird Friesach gerne Stadt der Burgen genannt. Deutlich moderner geht es in Sankt Veit zu, das wir nach einer zügigen Landpartie am Ufer der Glan erreichen. Die „Sonnenstadt“ hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, ihren gesamten Strom bis 2020 aus erneuerbaren Energien zu ziehen. Das unterstützen wir und machen auf dem Hauptplatz eine große Pause, während der wir über den Tischrand das bezaubernde barocke Rathaus bewundern. Cappuccino plus Apfelstrudel mit Vanillesauce kommen genau zur rechten Zeit, denn hinter Sankt Veit verlangt die Etappe durch die Gurktaler Alpen einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. In Höhen zwischen 1.500 und 1.700 Meter wirbelt die Bergstraße dem Skigebiet Flattnitz entgegen, um sich von dort ins Tal der Mur hinabzuwerfen. Eines ist sicher – „herumgegurkt“ wird in den Gurktaler Alpen nicht. Wer’s genau wissen will: Namensgeber ist der Fluss Gurk, slowenisch Krka, die Gurgelnde. Jetzt noch ein entspanntes Stück Bundesstraße, ein paar Bögen hinauf zur Turracher Höhe, und die Tagesrunde ist beendet. Jetzt kräftig ausatmen. Tourlänge: ca. 350 km Roadbook: Turracher Höhe – Ebene Reichenau – Nockalmstraße – Innerkrems – Kremsbrücke – Katschberg – St. Michael im Lungau – Tamsweg – Murau – Metnitz – Friesach – Sankt Veit – Überfeld – Kraig – Föbing – Gurk – Kleinglödnitz – Flattnitz – Stadl an der Mur – Predlitz – Turracher Höhe Highlight: Die Nockalmstraße. 52 sanfte Kehren in saftigem Grün – eine geniale Kombination. Gesprenkelt mit blauen Bergseen, weißen Felsen und Blumen in allen Regenbogenfarben. Für Naturliebhaber ein ganz besonderes Erlebnis. Pässe-Info: Turracher Höhe   1783  23 %   -      30km Nockalmstraße   2042    10 %  11-5  34km Katschbergpass  1641  12 %    -      12km
    Deutschland / Sauerland
    Die Hochsauerland Höhenstraße Motorradtour ist eine von über 500 Bikerbetten Motorradtouren und führt durch eine der schönsten Regionen Deutschlands. Die Route der Hochsauerland Höhenstraße Motorradtour führt entlang malerische Landschaften und verbindet die Orte Schmallenberg, Winterberg und Medebach. Die Panoramastraße im Sauerland bietet eine perfekte Mischung aus kurvenreichen Straßen und Panoramaausblicken. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unser Motorradtouren Sauerland Karte aus der FolyMaps Reihe. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Mehr Motorradtouren im Sauerland entdeckt man über unsere Motorradtouren Suche. Passende Motorradhotels im Sauerland findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Die Reise auf der Panoramastraße im Sauerland beginnt in Schmallenberg, wo historische Fachwerkhäuser auf die Besucher warten. Von hier aus führt die Strecke weiter nach Winterberg, einem beliebten Wintersportort. Die Straßen winden sich durch dichte Wälder und bieten herrliche Ausblicke auf die umliegende Berglandschaft. Weiter geht es zur ehemaligen Hansestadt Medebach, vorbei an beschauliche Dörfer und viel Natur. Die Straßen der Hochsauerland Höhenstraße Motorradtour sind gut ausgebaut und bieten optimale Bedingungen für ein unbeschwertes Fahrerlebnis. Highlights der Hochsauerland Höhenstraße Motorradtour Medebach: Die frühere Handels- und Hansestadt verlor in der Neuzeit ihren Status und wurde zur einfachen Ackerbürgerstadt. Was der Attraktivität keinen Abbruch tut: Auf einem Rundgang gibt es jede Menge hübscher Fachwerkhäuser zu entdecken. Meschede: Die Geburtsstadt des Malers August Macke lag im Mittelalter direkt an der wichtigen Heerstraße von Hagen über Brilon nach Marsberg und besaß eine hohe strategische Bedeutung. Die wurde ihr im Zweiten Weltkrieg zum Verhängnis, als amerikanische Bomben die Stadt schwer zerstörten. Schmallenberg: Ein Prachtexemplar aus dem fast unerschöpflichen Fundus an Sauerländer Fachwerkstädtchen. Sein Stadtbild wird geprägt durch zwei parallele Hauptstraßen aus dem 19. Jahrhundert. Deren Häuser wurden nach einem Großbrand wieder aufgebaut, der im Jahr 1822 Schmallenberg völlig zerstörte. Winterberg: Das heutige touristische Zentrum des Sauerlandes war früher ein Armenhaus. Obwohl Winterberg als Hansestadt ein wichtiger Umschlagplatz für die beiden Handelswege von Köln nach Kassel und von Frankfurt nach Soest war, mussten sich die Menschen mit karger Landwirtschaft und kümmerlichen Lohnarbeiten ihr Geld verdienen. Wahrzeichen Winterbergs ist die St.Georg-Sprungschanze. Etappe Schmallenberg - Winterberg: Kurven, Steigungen, Gefälle - alles was das Herz begehrt.
    Deutschland / Niederrhein/Ruhrgebiet
    Die Route der Industriekultur verbindet 25 Hochöfen, Gasometer und Fördertürme und führt den motorradfahrenden Besucher tief ins Herz des Ruhrpotts und seiner warmherzigen Bewohner. Als offizieller Startort der Route, die übrigens durch braune Schilder mit weißer Schrift ausgeschildert ist, fungiert die Zeche Zollverein in Essen. Ihr Förderturm ist das alte und neue Wahrzeichen des Ruhrgebietes. Man kann dort die Führung mitmachen oder einfach nur draußen umherspazieren. Oder im Restaurant in der Kokerei erst mal die Ruhrgebiets-Spezialität Pommes-Schranke vertilgen. Gestärkt fahren wir rüber nach Bochum, wo mit der Jahrhunderthalle der nächste Ankerpunkt wartet. Die Halle wurde 1902 als Gebläsehalle für die Hochöfen im Bochumer Gussstahlwerk gebaut und galt damals als eines der ersten Beispiele für einen rein zweckbestimmten Ingenieursbau. Ebenfalls in Bochum steht das Deutsche Bergbaumuseum, wo das Fördergerüst  der ehemaligen Zeche Germania schon von weitem grüßt. Der Besucher kann mit dem Förderkorb auf das Gerüst hinfauffahren und von oben weite Teile des Ruhrgebiets überblicken. Von Bochum aus wenden wir uns nach Norden und fahren an Herne vorbei nach Recklinghausen. Dort wartet das Umspannwerk. In dem 1928 errichteten Gebäude wird uns die Technik der Elektrizitätsverteilung erläutert, und fast überall heißt es: „Anfassen erwünscht!“ Danach bringt uns die B 225 hinüber nach Marl, wo sich auf dem Areal der früheren Chemischen Werke Hüls AG ein Chemiepark etabliert hat. Im Rahmen einer Führung erhalten wir Einblicke in die Welt der Chemie und können vom neunten Stock des Hochhauses die Aussicht auf das Ruhrgebiet und das Münsterland bewundern. Weiter geht es an Oer-Erkenschwick vorbei nach Waltrop, wo mit dem Alten Schiffshebewerk Henrichenburg ein ganz besonderer Leckerbissen wartet. Die Anlage wurde 1899 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht und zeigt heute die komplette Geschichte der Binnenschifffahrt und des Kanalwesens. Von Waltrop gelangen wir danach über Brambauer auf einem Nebensträßchen nach Dortmund-Bövinghausen zur Zeche Zollern. Über Asseln, Wickede und Kamen geht es weiter nach Hamm, wo auf der ehemaligen Zeche Maximilian 1984 die Landesgartenschau ausgerichtet wurde. Heute ist das Gelände ein beliebter Freizeitpark, sein Wahrzeichen der Gläserne Elefant, die in eine begehbare Plastik verwandelte frühere Kohlenwäsche. Wir verlassen nun das industrielle Ruhrgebiet und fahren auf der B 63 durch ein Stück reine Natur bis kurz vor Werl, um dort rechts nach Unna abzubiegen. Mit der 1859 erbauten ehemaligen Lindenbrauerei steht dort ein Kunst- und Kulturzentrum, dessen vielfältige  Gastronomie für eine gelungene Mittagspause auf unserer Tour sorgt. Und wieder geht es danach raus ins Grüne. Über Schwerte erreichen wir in Hagen-Eppenhausen den Hohenhof. Dieses hübsche Landhaus wurde 1908 vom späteren Bauhaus-Architekten Henry van de Velde für einen Hagener Kunstsammler gebaut und gilt als eines der wenigen erhaltenen Gesamtkunstwerke des Jugendstils. Vorbei am Handwerks-Freilichtmuseum in Hagen-Selbecke fahren wir anschließend über Wetter nach Witten, wo wir in den Stollen der Zeche Nachtigall typische Arbeitssituationen aus der Zeit des Kleinbergbaus sehen können. Die Route quert nun die Autobahn A 43 und  läuft die Henrichshütte in Hattingen an. Vor 150 Jahren gegründet, wurde sie 1987 stillgelegt und dient heute als lebendiges Museum mit einer Fläche von 50.000 Quadratmetern. Nicht ganz so groß, für Technikfans aber ein Muss, ist das Eisenbahnmuseum im Bochumer Stadtteil Dahlhausen. Rund 180 Fahrzeuge aus der Zeit von 1853 bis 1964 stehen dort. Die Weiterfahrt nach Mühlheim erfolgt auf der A 40. Dort angekommen, halten wir am Styrumer Wasserturm an. Der 1892 gebaute Turm beherbergt heute das Aquarius Wassermuseum, in dem der Besucher auf 14 Etagen in die Welt des Wassers, des Umwelt- und Gewässerschutzes eintaucht. Nur einen Katzensprung ist es hinüber nach Duisburg, unserem nächsten größeren Anlaufpunkt. Hier warten nämlich gleich drei Highlights der Route der Industriekultur: Der Innenhafen, heute ein interessantes Stadtquartier. Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt und der Landschaftspark Duisburg-Nord, ein rund um die alte Meidericher Eisenhütte entstandenes Parkgelände. Von Duisburg geht es ein Stück zurück nach Oberhausen, wo in der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg ein Industriemuseum der besonderen Art wartet: Riesige Kolosse wie Kokillen, Walzen und ein zehn Meter hoher und 53 Tonnen schwerer Dampfhammer begleiten uns die Welt der Schwerindustrie. Leichter geht es im Oberhausener Gasometer zu. 1929 als Gas-Zwischenspeicher gebaut, hat sich der Gasometer inzwischen zu einer der außergewöhnlichsten Ausstellungshallen Europas entwickelt. Von Oberhausen fahren wir hinüber nach Gelsenkirchen-Horst. Dort bildet der Nordsternpark ein perfektes Ende unserer Tour zwischen Kohle und Stahl. Das frühere Gelände der Zeche Nordstern wurde 1997 anlässlich der Bundesgartenschau in einen Landschaftspark umgestaltet. Roadbook: Essen – Bochum – Recklinghausen – Marl – Waltrop – Dortmund – Asseln – Wickede – Kamen – Hamm –  Werl – Unna – Hagen – Wetter – Witten – Hattingen – Dahlhausen – Essen – Mühlheim – Duisburg – Oberhausen – Gelsenkirchen (ca. 400 km) Highlight: Lecker Fritten Ob man alle 25  Punkte der Route der Industriekultur auf einmal abfährt, oder sich einzelne herauspickt ist egal, da sie für sich stehen und thematisch nicht voneinander abhängen. Die größeren unter ihnen halten ein gastronomisches Angebot bereit, das man während der Tour jederzeit an einer der ruhrgebietstypischen „Trinkhallen“ oder Pommesbuden ergänzen kann. Currywurst mit Pommes Schranke (Fritten mit Ketchup und Mayonnaise) ist der Klassiker. Motorradtreffs: Dortmund: Hohensyburg, Parkplatz am Hengsteysee zwischen Dortmund und Hagen. Duisburg: Treff Kaiserberg am Parkplatz. Essen: Haus Scheppen am Südufer des Baldeneysees. Road Stop, American Diner Restaurant mit Biergarten. Krefeld: Mo’s Bikertreff an der Niederrheinhalle, alles vom Bikerfrühstück bis zum Mantateller. Bottrop: Zur Grafenmühle, beliebter Treff am Rande der Kirchheller Heide. Gelsenkirchen-Horst: Motorradmuseum Rebuschat Karl am Kanal.
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    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

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