Bikerbetten

Startseite
Hotels
Hotels entdeckenNach LändernPrint Katalog

Hier findest Du die besten Motorradtouren

für Deinen Motorrad Urlaub!

 

Grenze Deine Suche ganz nach Belieben mit unserer komfortablen Tourensuche ein und finde schnell die passenden Motorrad Touren für Deinen Motorrad Urlaub.

Beginne am besten mit der Filterung nach Deinem gewünschten Reiseland oder Region.

Oder nutze einfach die Kartensuche.

    Tips aus unserem Shop

    OFFROAD ATLAS - Best of 2026
    39.95 inkl. MwSt.

    Unter diesen Motorradtouren kannst Du wählen:

    846 Ergebnisse
    Sortiert nach:
    Frankreich / Normandie
    Die französische Alabasterküste in der Normandie fasziniert mit den höchsten Steilklippen am Ärmelkanal, mit einladenden Hafenstädtchen und herrlich aussichtsreichen Küstenstraßen. In Dieppe, der quirligen Hafenstadt an der Mündung des Flusses Arques, beginnt diese abwechslungs- und aussichtsreiche Tour entlang der Küste des Ärmelkanals. Die beeindruckende Burg der Stadt, das geschäftige Treiben in den Gassen des schönen und interessanten Zentrums, aber auch der riesige, breite Strand locken zu einem ausgiebigen Besuch des Hauptortes der gleichnamigen Arrondissements. Nicht verpassen sollte man auch den fantastischen Ausblick von der Aussichtsterrasse gleich oberhalb des Châteaus am Boulevard de la Mer. Von hier aus lässt sich dann auch gleich in Richtung Südwesten entlang der Küste starten. Die Küstenstraße D75 schlängelt sich direkt hinter der Stadtgrenze durch grünes Land. Oberhalb der Kreidefelsen führt sie durch Weiden und Wiesen bis nach Pourville-sur-Mer, wendet sich dort vorerst vom Meer ab, um bei Quiberville erneut direkt entlang der bildschönen Alabasterküste zu verlaufen. Sotteville-sur-Mer und Veules-les-Roses mit ihren netten Promenaden führen uns weiter nach Saint-Valery-en-Caux, für uns eines der interessantesten Städtchen dieses Küstenabschnittes. Die uralten Häuser am riesigen Yachthafen, der alte Leuchtturm aus dem Jahr 1872 und die einladenden Cafés und Bars der Hafenstadt verleihen einen urigen Flair und der wirklich sehenswerte Aussichtspunkt Falaise d'Aval am nordwestlichen Stadtrand erlaubt einen tollen Blick auf die schönsten Abschnitte der berühmten Steil- und Kreideküste. Über Veulettes-sur-Mer geht es weiter nach Saint-Pierre-en-Port. Kurz vor dem Hafenort Saint-Pierre-en-Port sollte man jedoch unbedingt den Abstecher an die Felsformationen der Les Grandes Dalles machen. Die riesigen alabasterfarbenen Kreidefelsen, die hier weit über 100 Meter über dem tiefblau schimmernden Meer in den Himmel ragen, gaben dem gesamten Küstenabschnitt ihren Namen. Dutzendfach wurden sie gemeinsam mit den naheliegenden etwas kleineren Petites Dalles auf den Werken der alten Meister abgebildet. Es ist schon enorm beeindruckend, diese mächtigen Kreidefelsen so hoch über sich aufragen zu sehen. Einige Kilometer westlich erreichen wir Fécamp. Der einladende Hafenort mit seinen riesigen Kiesstränden ist sehr beliebt. Hier ist fast immer etwas los, in den Bars und Restaurants direkt am Hafen gibt es leckere Fischgerichte und im historistischen Palais Bénédictine aus dem 19. Jahrhundert wird der köstliche Kräuterlikör Bénédictine destilliert, den man unbedingt mal probieren sollte. Der einstige Fischerhafen Yport liegt sehr idyllisch inmitten steiler Kreidefelsenklippen etwa mittig zwischen Fécamp und Ètretat. Er geht bisweilen etwas unter zwischen den beiden bekannten Bade- und Hafenorten, ein Besuch lohnt sich aber. Sehr bekannt ist dagegen Ètretat, nicht zuletzt dank der 70 Meter hohen, schneeweiß im Meer leuchtenden Felsnadel Aiguille und der weiteren urigen Felsformationen der dortigen Kalksteinküste. Die locken jährlich viele Zehntausende Besucher an die Alabasterküste. Auf der weiteren Küstenstrecke in Richtung Le Havre, der größten Stadt der Normandie, lockt noch der Abstecher hinunter an den Ölhafen Port pétrolier in der Nähe des Cap d'Antifer. Hier gibt es ein sehr einladendes Strandcafé mit leckerem Essen und der Blick in Richtung Süden entlang der weiteren Steilküste ist legendär. Le Havre ist nicht nur die größte Stadt der Normandie, sondern auch der zweitgrößte Hafen Frankreichs. Die hochinteressante Stadt mit ihrem modernen Stadtkern, den ewig langen Promenaden und der sehenswerten Küstenlinie bietet reichlich Stoff für lange Besuche. Südöstlich von ihr führt die spektakuläre Pont de Normandie über die Mündung der Seine. Sie verbindet mit den Städten Le Havre und Honfleur die Haute-Normandie mit der Basse-Normandie. In Honfleur, der bildschönen Hafenstadt im Département Calvados, beenden wir unsere Tour entlang der Alabasterküste. Aus dem einst eher unbedeutenden Hafen- und Fischerörtchen ist dank seiner gut erhaltenen Altstadt und der schönen Anlagen ein heute recht beliebter Urlaubsort geworden, in dem sich ein Besuch unbedingt lohnt. Roadbook: Dieppe, Pourville-sur-Mer, Quiberville, Sotteville-sur-Mer, Veules-les-Roses, Saint-Valery-en-Caux, Veulettes-sur-Mer, Les Grandes Dalles, Saint-Pierre-en-Port, Fécamp, Yport, Ètretat, Port pétrolier am Cap d'Antifer, Le Havre, Honfleur. Start- / Zielort: Dieppe / Honfleur Länge: 165 km Highlight: Pont de Normandie – Die 1995 eröffnete, 2141 Meter lange Brücke gilt mit einer Spannweite von 856 Metern als größte Schrägseilbrücke Europas. Ihre Bauzeit betrug sieben Jahre. Sie führt in 52 Metern Fahrbahnhöhe über die Seine-Mündung, ihre Gesamt-Höhe beträgt 203 Meter. Die Maut für Autos beträgt bis zu 13,50 Euro, Motorradfahrer dürfen umsonst. Die Überfahrt ist ein tolles Erlebnis. Bei schwerem Sturm wird die Pont de Normandie auch schon mal komplett geschlossen.
    Check it now
    Frankreich / Alpes de Haute Provence
    Unsere Motorradtour "Der Graben Europas" ist eine von von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Französische Alpen. Weitere Motorradtouren in den Französischen Alpen findet man über unsere Motorradtouren Suche, in unserer FolyMap Route des Grandes Alpes Karte oder in unserem FolyMaps-Set Frankreich-Süd. Ein Stück westlich von Castellane kann man im Motorradsattel der Urgeschichte auf die Finger sehen und hautnah erleben, wie der Fluss Verdon in Millionen von Jahren eine 21 Kilometer lange und bis zu 700 Meter tiefe Schlucht gegraben hat. Start in les Salles-sur-Verdon. Die D 952 macht den Auftakt und hievt uns mittels einiger Kehren zur Nordrampe des Canyons. Fünf Kilometer auf astreinem Asphalt. Duftender Kiefernwald sorgt für Südfrankreich-Feeling. Dann gleich der erste Höhepunkt: Der Belvédère du Galetas. Tief unter uns der blaugrüne Lac de Sainte-Croix wie ein Diamant im grauen Gestein. Die Strecke an der Nordrampe hält die steilsten Tiefblicke bereit und ist entsprechend viel befahren. Deshalb eine ruhige Gangart einlegen und die Verdon-Umrundung gelassen angehen, denn die nächsten Kilometer sind eine einzige Augenweide. Knapp am Rand der Schlucht fädelt sich die 1973 fertiggestellte Straße in Richtung Osten und gibt auf ihrer gesamten Länge den Blick auf den tief unten fließenden Fluss frei. Mit einer Handvoll Serpentinen entfernt sich die Fahrbahn nun vom Canyon, steigt zum Col d’Ayen (1.031 m) auf und wendet sich der Ortschaft la Palud-sur-Verdon zu. Kurz hinter la Palud fängt die Route des Crêtes an. Das ist ein knapp 25 Kilometer langer Rundkurs, vorbei an den spektakulärsten Abgründen des gesamten Canyon du Verdon. Einige holperige Kehren bergauf, dann wartet schon der erste von insgesamt sieben Aussichtspunkten. Die Panoramen der Route des Crêtes steigern sich permanent, bis sie an ihrem Südzipfel den absoluten Höhepunkt erreichen. Haarscharf am Abgrund vorbei zirkelt die nun im Einbahnverkehr ausgelegte Fahrbahn in Spitzkehren nach unten. Wer nicht schwindelfrei ist, wird an dieser Stelle erhöhten Puls haben. Wenigstens sind die Kehren so angelegt, dass man weit ausholen kann. Wie auf einer Spielzeugeisenbahn taucht am gegenüberliegenden Rand die südliche Panoramastraße auf. Vor la Palud geht es noch ein Stück bergauf, dann ist die Runde zu Ende. Wir passieren den Point Sublime, einen gut besuchten Aussichtspunkt. Im weiteren Verlauf senkt sich die D 952 zum Fluss hinab, bis sie den Ausgang des Canyons erreicht. Jetzt bleibt sie bis Castellane mit dem Verdon auf Tuchfühlung. Zum Teil wurde sie riskant in die Wand gesprengt, sodass wir immer wieder unter überhängenden Felsen hindurchfahren. Vorbei an den Stationen der Kanuverleiher nähern wir uns Castellane. Gleich nach der Verdonbrücke liegt links der Hauptplatz des Städtchens, der Place Marcel-Sauvaire, mit seinen hübschen Hotels, Cafés und Bars. Ein perfekter Ort für ein leckeres Eis oder einen vitaminhaltigen »Salade nicoise«. Auf die N 85 Richtung Cannes lassen sich satte Schräglagen zaubern. Nach der Abfahrt vom 1.054 Meter hohen Col de Luens zweigt die D 21 rechts ab. Auf rauem und einsamem Asphalt nähern wir uns dem Grand Plan de Canjuers, einem Gebirgszug, den sich das Militär unter den Nagel gerissen hat. 40 Kilometer lang und 12 Kilometer breit ist der größte Truppenübungsplatz Frankreichs. Die Fläche wird benötigt, da in Canjuers die Artillerie übt. Hinter la Bastide biegen wir auf die D 25 Richtung Bargemon ab. Sie ist eine von zwei Straßen, die durch das Militärgelände führen. Mutterseelenallein rollen wir auf dem grobkörnigen Belag Richtung Süden. Leichtes Kurvenschwingen durch eine karge Landschaft, die vom Tourismus zwangsläufig verschont blieb. Nach dem 916 Meter hohen Col du Bel Homme stürzt sich die Straße in tollen Kurven in die Ebene hinab. Unten folgen wir der Ausschilderung Draguignan und erleben, wie die Hitze des Midi langsam unter die Kombi kriecht. Wir durchqueren Draguignan, passieren seinen Stadtbrunnen und nehmen Kurs auf die Ortschaften Châteaudouble und Montferrat. Flüssig kurven wir nach Norden. Zuerst durch eine Schlucht, dann quer über den Truppenübungsplatz. Eine fahraktive Passage. Wenig Verkehr, griffiger Belag, schöne Ausblicke auf die herbe Landschaft der Hochprovence. In Comps-sur-Artuby, einem früheren Besitz des Templerordens, biegen wir links zum Canyon du Verdon ab. Hinter der nächsten Kurve wartet der Aussichtspunkt Balcons de la Mescla. Von dieser Felsterrasse fällt der Blick 250 Meter tief hinab auf den Verdon. Wer das Panorama bei einem Getränk seiner Wahl genießen möchte – auf der anderen Straßenseite steht das Relais des Balcons. Als »Corniche Sublime« wurde die südliche Kammstraße 1947 in den Fels gehauen, um die Faszination des Canyons dem Verkehr zugänglich zu machen. Drei Kilometer lang geht es von einem Panorama zum anderen. Der Abgrund ist zwischen 250 und 400 Meter tief. Seitensicherung? Vorhanden, aber ziemlich niedrig. Am Col d’Illoire (967 m) rafft sich die Route zu einem grandiosen Schlussspurt auf. Ein feines Serpentinensträßchen kurvt den steilen Hang nach Aiguines hinab und spendiert einen Doppelblick auf den Canyon du Verdon und den Lac de Sainte-Croix. Tourlänge: ca. 220 km Roadbook: les Salles-sur-Verdon – Col d’Ayen – la Palud-sur-Verdon – Point Sublime – Castellane – Col de Luens – la Bastide – Col du Bel Homme – Bargemon – Draguignan – Châteaudouble – Montferrat – Comps-sur-Artuby – Col d’Illoire – Aiguines – les Salles-sur-Verdon Highlight: Als Ausgangspunkt für die Fahrt an den Grand Canyon du Verdon ist der 1.500-Einwohner-Ort Castellane immer gut besucht. Die meisten über die Route Napoléon eintreffenden Motorradfahrer machen hier Pause, und so ist man stets in guter Gesellschaft. Von der zugestaubten Enduro bis zur blankpolierten Harley ist hier alles vertreten. Ursprünglich siedelten in Castellane die Kelten. Danach gründeten die Römer einen Ort, den sie Petra Castellana nannten. Im 14. Jahrhundert entstand die Festungsmauer, von der heute noch der fünfeckige Turm, der »Tour pentagonal«, zu sehen ist. Pässe-Info: Col d’Ayen 1032 10% - 35km Pointe Sublime   930 ? -             10km Col de Luens 1054 ? ?     ? Col du Bel Homme 951   6% ?   8km Col d’Illoire   964 ? ? 37km
    Italien / Dolomiten
    Die Dolomiten – das ist eine Welt für sich. Eine Welt der Zinnen und Zacken. Die höchste Pässedichte der Alpen, sämtliche Übergänge auch im Winter offen. Optisch ein Hochgenuss, fahrerisch eine Herausforderung. Wem Serpentinen Spaß machen, der findet hier seine Erfüllung. In Canazei beginnt nicht nur unsere  250 Kilometer lange Dolomitenrunde, eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen auf BikerBetten.de, sondern auch das Fassatal. Um 1900 noch eines der ärmsten Dörfer der Region, hat sich der Ort in den vergangenen 30 Jahren zum schmucken Zentrum des Tales entwickelt. Nicht umsonst geraten die ersten Kilometer durch das Fassatal zur Panoramaschau, versammeln sich doch links und rechts einige der eindrucksvollsten Dolomitengipfel wie Sella, Rosenstein, Langkofel, Marmolada und Latemar. In ruhigen Bögen überquert die SS 241 den Karerpass (1.752 m) und streift den gleichnamigen See, auf dessen Wasser die dahinter emporragende Latemargruppe für ein buntes Farbenspiel sorgt. Hinter Welschnofen geht es Richtung Bozen weiter. Meter um Meter schiebt sich die Straße ins Eggental hinein, bis aus dem Tal eine Schlucht wird. Und was für eine. Dunkelrot leuchten die Felsen in der Morgensonne, wie die Mauern einer Festung ragen sie entlang der Fahrbahn in den blauen Himmel. In Bozen steuern wir den Motorradparkplatz am Waltherplatz an, stellen dort das Bike ab und setzen uns entweder auf einen Caféstuhl in die Sonne oder spazieren die Laubengasse entlang, Bozens 900 Jahre alte Einkaufsstraße. Unter den schattigen Arkaden fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Der Ausschilderung Seiser Alm folgend, fahren wir von Bozen zurück auf die rechte Seite der Eisack und landen auf einem attraktiven Bergsträßchen, das mit griffigem Belag, übersichtlicher Streckenführung und guter Übersicht das Wandergebiet von Schlern und Seiser Alm anvisiert. Wenn in Völs der höchste Punkt des Aufstiegs erreicht ist, hat man das ganze Panorama vor Augen – den Gebirgsstock des Schlern und die Wiesen der Seiser Alm. Blickfang des Ortes Seis ist die Kapelle St. Valentin ein Stück weiter oben im Hang. Und auch der nächste Ort wird von dem Zwiebelturm einer Kirche überragt: Kastelruth, die Heimat der gleichnamigen Spatzen und das Ziel vieler Reisebusse. Wer an einem ruhigen Tag unter der Woche kommt, wird jedoch von dem hübschen Ort angenehm überrascht sein. Die Route seilt sich nun ins Grödnertal ab, peilt Laion an und erreicht kurz darauf das Villnößtal, eines der schönsten Dolomitenpanoramen überhaupt. Tief drunten schlängelt sich ein Sträßchen zwischen winzigen Dörfern hindurch, einsame Kirchen stehen auf noch einsameren Plateaus. Halt: Vor der Weiterfahrt zum Würzjoch statten wir der  reizenden alten Bergwerkstadt Klausen einen Besuch ab. Dicht gedrängt stehen ihre schmucken Häuser entlang der Hauptstraße, auf der früher der Brennerverkehr rollte. So, jetzt aber auf zum legendären Würzjoch. 2.006 Meter hoch und abseits der Hauptrouten gelegen, wird es von den vierrädrigen Kollegen selten besucht. So ist das schmale, oft holperige Bergsträßchen im Sommerhalbjahr fest in Bikerhand. Ein Pausen-Schorle im Würzjochhaus oben auf dem Sattel, danach folgt die lange, schnelle und deshalb anstrengende Abfahrt ins Gadertal. Wegen der unzähligen Kurven ein irrer Fahrspaß, einzig gebremst durch ein paar blinde Ecken. Entspannt gleitet dann die Route das Gadertal hinauf nach Corvara. Dort heißt es: Nimm den Lenker fest in die Hand und mach was draus! Denn jetzt folgen mit Grödner Joch (2.137 m), Sellajoch (2.240 m) und Pordoijoch (2.239 m) Schlag auf Schlag drei Pässe der berühmten Sella-Ronda. 45 Kilometer später, wenn das Ortsschild von Arabba auftaucht, glühen die Bremsen, kocht das Getriebeöl und schmerzen die Handgelenke. Aber was zählt das schon gegen das glückliche Lächeln hinter dem Visier? Wer nicht genug kriegen kann und die Sella-Ronda ganz fahren will, verlässt Arabba in Richtung Cortina d’Ampezzo, biegt links ab, nimmt den Campolongopass (1.875 m) unter die Räder und dreht noch eine Ehrenrunde. Dicht am Hang entlang wieselt die Straße hinüber nach Rocca Pietore und Malga Ciapela, wo die Talstation der Kabinenbahn hinauf zum Marmoladagletscher steht. Auf dem folgenden, mit 16 Prozent Steigung ziemlich steilen Stück ist bereits die Ostrampe des Passo di Fedaia (2.057 m) zu sehen. Wie eine große Murmelbahn zieht die Fahrbahn durch die fast senkrechte Felswand. Kurz und heftig ist die Auffahrt, eine Vielzahl von Kehren konzentrieren sich auf wenige Kilometer. Oben angelangt, geht es zur Mauer des Stausees und dann eine Weile mit toller Aussicht auf die Marmolada am Wasser entlang. Die finale Abfahrt hinab nach Canazei ins Fassatal erweist sich als gemütliche Angelegenheit – saubere, runde Kehren und genügend Zeit, der Marmolada ein paar letzte Blicke zuzuwerfen. Tourlänge: ca. 300 km Roadbook: Canazei – Karerpass – Welschnofen – Bozen – Schlern – Seiser Alm – Kastelruth – Laion – Villnößtal – Klausen – Würzjoch – Corvara – Grödner Joch – Sellajoch – Pordoijoch – Arabba – Rocca Pietore – Malga Ciapela – Fedaiapass – Canazei Highlight: Unser Buchtipp zur Tour: „Der Motorradbulle auf Hetzjagd am Sellajoch“ – ein Motorrad-Krimi. Taschenbuch, 216 Seiten, 11,90 Euro, ISBN 978-3-933385-83-3. Auch als E-Book erhältlich, ISBN 978-3-945784-10-5. Pässe-Info: Karerpass 1752 16 % -      17km Würzjoch 1987 16 % 11-5  49km Grödnerjoch 2137 13 % - 13km Sellajoch 2240 11 % - 21km Pordoijoch 2239   8 % - 23km Passo di Fedaia  2057    15 % b.B. 30km
    Belgien / Ostbelgien
    Es mangelt nicht an Kurven und Kehren in den belgischen Ardennen. Entlang idyllischer Flusstäler und mystischer Hochmoore erkunden wir auf dieser Runde eine der schönsten Regionen Belgiens. In herrlichen Kurven und wilden Schlangenlinien kurven wir ab Prüm durch das dichte Grün des Hohen Venns – wir genießen die Fahrt durch den Deutsch-Belgischen Naturpark. Das plätschernde Flüsschen Our begleitet uns neben der Straße. Der Bach hat hier ein uriges Tal aus den Ardennen geschmirgelt, dem der Asphalt nur in wildem Zickzack folgen kann. „St. Vith“ steht auf dem nächsten Ortsschild, ein gutes Stück weiter folgt La Roche-en-Ardenne. Oben auf einer der Anhöhen, von der wir einen fantastischen Blick über die Altstadt und die Burg haben, thront auf einem Steinsockel ein alter britischer Panzer. Viele Ardennen-Dörfer leisten sich diese stählernen Denkmäler, meist verbunden mit einem Dank an ihre einstigen alliierten Befreier. La Roche-en-Ardenne ist urgemütlich und gut besucht. Zwischen den alten, aus groben Steinen gemauerten und schiefergedeckten Häusern liegen einige einladende Straßencafés und Restaurants. Gemütliche Bars locken die Besucher, die zahlreichen engen, urigen Gassen laden zum Bummeln. Die mächtige, abends toll beleuchtete Burgruine hoch über der Stadt und dem Fluss Ourthe hält Wache. Gen Süden folgen wir dem Ardennen-Asphalt nach Rochefort, das kleine Örtchen am Fluss Lomme überzeugt mit einem netten Ortskern, einem Chateau und mit der Abtei L'abbaye de Saint-Rémy. Hier wird seit 1595 eines der weltweit leckersten Biere, das Trappistes Rochefort, gebraut. Das köstliche Trappistenbier kommt in dreierlei Abstufungen: mit 7,5 Prozent, mit 9,2 Prozent und mit knackigen 11,3 Prozent Alkohol. Keine Frage, dafür ist noch Platz in den Koffern. Über Halma folgen wir der Lesse, die bei Han-sur-Lesse allerdings für einige Zeit im Karst versickert und durch Höhlen erst später wieder die frische Luft erreicht. Wir wechsel zur Our und folgen schließlich einem der kleinen unzähligen namenlosen Wasserläufen ins Tal der Semois. Die ist mit Sicherheit der schönste und abwechslungsreichste Fluss zwischen den Höhenzügen und Gipfeln des belgischen Südwestens. Gleich an der Grenze zu Frankreich gelegen, mäandert das Wasser in den wildesten Schwüngen und Schleifen der Maas entgegen. Über Herbeumont gelangen wir zum Städtchen Bouillon und langsam meldet sich der Hunger. Was isst man in Belgien, wenn man Hunger hat – Fritten! Belgien ist das Land der Pommes, die Belgier haben sie erfunden. Schon 1781 notierte der ehemalige Sekretär der österreichischen Kaiserin Maria-Theresia: "Die Einwohner von Namur, Huy und Dinant haben die Gewohnheit, in der Maas zu fischen, diesen Fang dann zu frittieren. Wenn die Gewässer zugefroren sind und das Angeln nur schwer möglich ist, schneiden die Einwohner Kartoffeln in Fischform und frittieren diese dann." Wir sind also mitten drin im Pommes-Erfinder-Land und nirgends schmecken diese so gut wie hier. Entlang der Semois geht es weiter. Wir passieren kleine, urige Dörfchen und überqueren fast unbemerkt die Grenze nach Frankreich. Steile graue Felswände auf der einen Seite, die plätschernde Semois auf der anderen Seite, pilotiert uns die Straße nach Montherme. Gleich am Ende der Maas-Brücke in Montherme gibt es ein freundliches Café – beliebt als regionaler Motorradtreff und perfekt für einen erholsamen Stopp. Über 250 Meter hoch türmen sich vor Revin die Felswände der Roches de Laifour über die Maas. Auf unserer Seite ragen die drei mächtigen Felsen les Dames de Meuse in den Himmel. Die Sage berichtet, diese seien einst drei Ehebrecherinnen gewesen, die die Abwesenheit ihrer Ehemänner schamlos zu allerlei Unfug nutzten und von göttlicher Hand zu Stein erstarrt wurden. Entlang des Maasufers rollen wir bald nach Dinant hinein, nachdem wir, wieder fast unbemerkt, die Grenze nach Belgien überquert haben. Dinant hat etwas mediterranes. Zu Füßen eines mächtigen, von einer wehrhaften Zitadelle geschmückten Felsen, liegt eine bunte Häuserreihe direkt am Ufer der Maas. Davor wiegen sich grüne Laubbäume, bunte Fahnen flattern im Wind. Auf dem Wasser dümpeln ein paar Boote vor sich hin. Spontin und Durbuy führen weiter an die Ourthe. Grünes Land, grauer Fels und glasklares Wasser – eine Traumlandschaft. Uns zieht es wieder in Richtung des Hohen Venns, in das riesige Hochmoor, welches gleichzeitig die höchste Erhebung Belgiens bildet. Einen Abstecher machen wir aber doch noch – nach Francorchamps. Dort, in der Nähe von Spa, liegt die legendäre Rennstrecke. Immer wieder umgebaut und modernisiert gehört die Ardennen-Achterbahn heute zu einer der spannendsten Strecken im Motorsport. Am Hochmoor des Deutsch-Belgischen Naturparks bei Monschau beenden wir dann schließlich unsere abwechslungsreiche Belgientour. Roadbook: Prüm, Andler, St. Vith, Vielsalm, Trois-Ponts, La Roche-en-Ardenne, Rochefort, Abtei L'abbaye de Saint-Rémy, Halma, Bertrix, Herbeumont, Bouillon, Montherme, Revin, Dinant, Spontin, Durbuy, Stavelot, Spa, Eupen, Monschau. Start- / Zielort: Prüm / Monschau Länge: 450 km Highlight: Belgien – schön aber schwierig. Belgien hat etwa zehn Millionen Einwohner, knapp 60 Prozent Flamen, ein Drittel Wallonen, zehn Prozent Brüsseler und eine kleine deutschsprachige Gemeinde. Das Gebilde des belgischen Staates ist äußerst kompliziert. Er ist gegliedert in vier Sprachgebiete, drei Regionen und drei Gemeinschaften, die eigene Parlamente, eigene Regierungen und eine eigene Finanzhoheit haben. Um all das zu managen, ist fast jeder zehnte Belgier im Staatsdienst tätig. Untereinander ist man sich wenig grün und sehr treffend ist die Aussage des flandrischen Dichters René de Clerq: „Es gibt einen belgischen König, viel belgisches Theater, eine belgische Flagge, ein belgisches Lied, aber Belgier, die gibt es nicht.“
    Schweiz / Tessin
    Er nennt sich gerne die „,mediterrane Seele der Schweiz“ – der Kanton Tessin. Eine Pässetour durch diesen Landstrich offenbart mit italienischer Lässigkeit und Schweizer Perfektion ganz unterschiedliche Charakterzüge. Die wir auf dieser Drei-Pässe-Runde erleben werden. Als Start- und Zielort dieser Runde haben wir Bellinzona ausgesucht, die wohl italienischste Stadt der Schweiz. Schattige Laubengänge, schmiedeeiserne Balkone, die Piazza Collegiata, eine großartige Mischung aus Schweizer Gründlichkeit und italienischer Lässigkeit. Aber das ist nicht der einzige Grund: Die Tessiner Hauptstadt liegt für uns Motorradfahrer strategisch günstig nahe der Alpenpässe Gotthard, San Bernardino und dem 1.914 Meter hohen Lukmanier. Und genau den nehmen wir jetzt ins Visier. Die Reifen gleiten über rauen Asphalt, folgen den Windungen des Flusses Ticino, der dem Kanton Tessin (italienisch Ticino) seinen Namen gegeben hat. Rechts und links des Taleinschnitts strecken majestätische Berge ihre weißgepuderten Spitzen in den endlosen Himmel. Wir lassen es locker angehen und erreichen bald Biasca. Die Gemeinde, 19 Kilometer nördlich von Bellinzona, ist mit angenehm mildem Klima gesegnet, von Weinbergen und Edelkastanienwäldern umrahmt. Kleine Stadtrundfahrt im Sattel? Aber klar doch. Wenn man am Bahnhof vorbeikommt, kann man sogar den Wasserfall von Santa Petronilla sehen. Weiter über Lottigna und Olivone ins Valle Santa Maria. Die Straße beschreibt hinter Olivone einen großen Bogen und gewinnt dann mit einigen Serpentinen an Höhe. Die Landschaft ist von mattenweichen Alpenwiesen geprägt, aus denen massenhaft hohe Tannen wie Stacheln herausragen. Kein Wunder, bedeutet doch lateinisch „lucus magnus“ großer Wald. Für uns bedeutet die Lukmanierstraße auf motorradfahrerisch „großer Spaß“. Auf der Passhöhe angekommen, empfiehlt sich der Einkehrschwung ins Hospezi Santa Maria. Bei gutem Wetter sitzt man draußen, streckt das Gesicht in die Sonne, schlürft cremigen Cappuccino. Bei schlechtem Wetter genießt man die Behaglichkeit des Panoramarestaurants und macht sich über einen köstlichen Teller Bündnerfleisch her. Die Abfahrt nach Disentis/Mustér verläuft durch das Val Medel. Auf den untersten drei Kilometern bildet das Tal eine enge Schlucht, nach 15 Kilometern erreichen wir den reizenden Kurort. Abwechslungsreiche Bögen auf griffigem Asphalt bringen uns wieder auf Höhe und die Maschine auf Touren. Sedrun, Tavetsch, Selva und Tschamut tauchen nacheinander auf. Klasse Kurven auf teilweise schmaler Fahrbahn lassen ein perfektes Motorradfeeling aufkommen. Eine letzte Serpentinengruppe, der Sattel des 2.044 Meter hohen Oberalppasses kommt in Sicht. Wir genießen den Rundblick. Atmen die klare Gebirgsluft tief ein und aus und stürzen uns dann in die ebenfalls variantenreiche Abfahrt nach Andermatt. Das Bilderbuchdorf ist einen ausgiebigen Stopp wert. Es liegt eingebettet im karg felsigen Ursental, einem imposanten Hochtal, ist seit Jahrhunderten Kreuzungspunkt der Passrouten von Nord nach Süd, von West nach Ost. Zündschlüssel ab, Maschine auf den Seitenständer, Helm in die Armbeuge. Die Stiefel schlendern über Kopfsteinpflaster durch den historischen Ortskern. Unsere Augen surfen über verwitterte Holzfassaden, offene Lauben, die schwarzgrün gestreiften Fensterläden des Rathauses Ursenen. Wir zücken den Fotoapparat für die geranienumrankte Säule mit einem Bären drauf (lateinisch Ursus), für kunstvolle Gasthausschilder, eine wehende rote Fahne mit einem weißen Kreuz darauf. Danach empfiehlt sich eine Erfrischung auf einer der vielen Außenterrassen. Durch die wilde Schöllenenschlucht nähern wir uns dem Gotthard. Seit im 13. Jahrhundert die Teufelsbrücke auf gewagte Weise über die Schlucht gebaut wurde, ist Andermatt an die Zivilisation angeschlossen, da somit endlich die Nord-Süd-Überquerung des Gotthards möglich war. Noch heute bekommt man ein mulmiges Gefühl, wenn in der engen Schlucht unter einem die Wassermassen tosen. Die Gefühlslage ändert sich schlagartig auf dem 2.109 Meter hohen Gotthard-Plateau. „Mir ist’s unter allen Gegenden, die ich kenne, die liebste und interessanteste“, beschrieb Dichter Goethe die Umgebung des Gotthards. Kein Wunder, dass der Anblick des hübschen Gotthard-Sees und des Hospizes, umrahmt von einer rauen Felsenwelt, ans Gemüt geht. Für die Abfahrt gibt es zwei Varianten. Die erste und fahrerisch spannendere ist die alte Gotthardstraße mit ihrem Kopfsteinpflaster und ihren 24 engen Serpentinen. Die zweite verläuft auf der neuen Passstraße, die mit herrlichen, sauber gezogenen Kurven, teils ausgesetzten Stellen und tollen Blicken hinab nach Airolo verwöhnt. Laune machen sie beide. Geschmeidig folgt die Straße danach dem Valle Leventina und erreicht über Bodio und Biasca wieder Bellinzona. Tourlänge: ca. 250 km Roadbook: Bellinzona – Biasca – Lottigna – Olivone – Lukmanierpass – Disentis/Mustér – Sedrun – Tavetsch – Selva – Tschamut – Oberalppass – Andermatt – St. Gotthard-Pass – Airolo – Bodio – Biasca – Bellinzona – Abstecher ins Val Verzasca – Bellinzona Highlight: Ein Abstecher ins Val Verzasca. Wegen der Verzasca-Staumauer, die mit 220 Metern höchste Staumauer der Welt. Erinnern Sie sich an die Eingangsszene im James-Bond-Film „Golden Eye”, als Bond an einem Gummiseil von der Staumauer springt? Diesen Sprung kann man nachmachen (infos unter www.trekking.ch ). Pässe-Info: Lukmanier        1914    19 %       -        65km Oberalppass     2045      8 %    12-4     23km Sankt Gotthard             2106     10 %    11-5     27km
    Kroatien / Dalmatien
    Für nicht wenige Kroaten gilt Brač als die schönste kroatische Insel der Adria. Für reisende Motorradfahrer bietet sie tolle Küstenstraßen, beeindruckende Panoramen und eine ganze Reihe netter, beschaulicher Dörfer. Das leckere Frühstück gibt es heute morgen in einem Café direkt am Fähranleger im Hafen des sympathischen Küstenstädtchens Makarska. So entgeht uns auch nicht die erste Fähre des Tages, die wir wenig später mit dem Motorrad entern. Unser Ziel ist Brač, die drittgrößte Insel in der Adria. Kaum sind ein paar Fahrzeuge an Bord, geht es auch schon los. Still ruht die See, nur ein paar Fischerboote kreuzen unseren Kurs. Bald wird die Stadt im Kielwasser immer kleiner und vor uns taucht langsam der in einer schützenden Bucht gelegene Hafen von Sumartin auf. Ein, zwei Manöver noch, dann fällt die stählerne Klappe und wir sind in Bračs Inselwelt entlassen. Die ersten Meter rollen wir ein wenig bergauf in Richtung des kleinen, noch verschlafenen Ortes Selca. Kaum haben wir das Dorf passiert, finden wir uns in der für die kroatischen Inseln so typischen Landschaft wieder. Grauer Karst wechselt sich mit blühender Macchia ab. Säulenwacholder und dichtes, üppiges, grünes Buschwerk huschen an uns vorbei. Der Duft der Blüten und würziger Aromen steigt unter dem Helm in die Nase. Über die Straße 113 steuern wir das Dörfchen Gornji Humac an und biegen dort in südlicher Richtung auf die 115 ab, den Schildern nach Bol folgend. Schnell ändert sich das Landschaftsbild von beschaulich und idyllisch auf spektakulär und extrem motorradfreundlich. Gut zehn Kilometer lang präsentiert sich uns ein fantastischer Mix aus Panoramen und Kurvenspaß. Der Blick wechselt stetig zwischen der gut ausgebauten Straße und der mitten im dunkelblauen Meer gleich gegenüber liegenden Insel Hvar. Bald taucht unter uns an der Küste der angeblich schönste Strandabschnitt Kroatiens auf, das gleich neben dem Küstenstädtchen Bol liegende Goldene Horn. So nennt sich der feine Kiesstrand, der hier spitz ins Meer hinein ragt. Erstaunlich daran ist, dass dieser Strand kontinuierlich sein Aussehen und die Ausrichtung der Spitze ändert. Je nach Strömung, Wind und Wetter wogt der Ausläufer mal nach links und mal nach rechts, wird breiter oder schmaler. Hier lässt es sich entspannt baden, während wenige Meter weiter an Bols Promenade nette Cafés und Restaurants lauschige Plätze unter den Schirmen und Markisen bieten – perfekt für eine erholsame Pause. Zurück bei Gornji Humac halten wir uns diesmal links. Wir kurven über die Hochfläche der Insel und halten uns gen Westen. Nach ziemlich genau 13 Kilometern biegt eine schmale Straße nach links ab, ausgeschildert nach „Vidova Gora“. Durch karstige Kiefernwälder schlängelt sich der schmale Asphalt dem höchsten Punkt der Insel entgegen, dem gut 780 Meter hohen Vidova Gora. Dieser Berg ist nicht nur Bračs höchster Punkt, er ist auch gleich die höchste Erhebung aller Adria-Inseln. Entsprechend ist die Aussicht, als wir nach fünf herrlichen Kilometern oben fast am Gipfel ausrollen. Weit fällt der Blick hinaus auf das Meer. Die gegenüber liegende, fast 70 Kilometer lange Insel Hvar ist mit einem Blick überschaubar, drumherum Dutzende kleine Inselchen, graugrün mit weiß leuchtenden Stränden und Küsten – ein fantastischer Ausblick. Mit einer großen Runde über die interessanten Dörfer Nerežišća, Ložišća und Sutivan nehmen wir auf der Straße 114 Kurs auf Supetar. Supetar liegt an der Küste mit Blick hinüber aufs Festland und bietet eine Fährverbindung nach Split. Der malerische Küstenort ist mit rund 4000 Einwohnern die größte Stadt auf Brač, es gibt auch einige nette Badestrände, eine ansprechende Promenade, verwinkelte Gassen und Plätze und ein großes Angebot an einladenden Unterkünften. Mit der nun folgenden Strecke von Supetar in östlicher Richtung entlang der Küste erwartet uns ein echtes Highlight. Spannende Kurven, lauschige Buchten, die es zu umrunden gilt, einladende Küstenörtchen und fantastische Aussichten machen die Küstenstraße zu einem tollen Erlebnis. Irgendwann ganz unvermittelt biegt die Straße ins Inland ab und windet sich wieder auf die Inselhöhen hinauf. Aber nur um sich hinter ein paar verstreuten Häusern gleich wieder in die Tiefe zu stürzen und bald haben wir an einer Abzweigung die Auswahl, entweder ins Küstendörfchen Pučišca abzubiegen oder erneut den Kurven weiter ins Landesinnere zu folgen. Wir entscheiden uns für beides, genießen erst ein bisschen Sightseeing in Pučišca, rollen dann die Berge wieder hinauf und nehmen schließlich über die 113 Kurs auf Sumartin. Hier wartet schon die Fähre zurück nach Makarska. Roadbook: Makarska, Sumartin, Selca, Gornji Humac, Bol, Gornji Humac, Vidova Gora, Nerežišća, Ložišća, Sutivan, Supetar, Pučišca, Sumartin, Makarska. Start- / Zielort: Makarska / Makarska Länge: 140 km Highlight: Lecker Essen und Trinken – Auf Bračs versteht man sich auf die Zubereitung köstlicher, frischer Fischgerichte. Gerne und reichlich wird hier auch das lokal produzierte Öl verwendet. Lokale Obst und Gemüse werden ebenso gerne gereicht wie die örtlichen Nudeln. Bračs besondere Delikatesse sind die gebratenen Lämmer, besonders die Butalac, die gefüllte Lammkeule oder Tingul, das geschmorte Lamm. Köstlich ist auch der Käse von Brač, insbesondere der Procip. Das sind Stücke aus jungem Käse, gebraten in karamellisiertem Zucker. Auf Brač wird bisweilen Smutica getrunken. Ein erfrischendes Getränk aus vier Fünfteln frischer Ziegenmilch und einem Fünftel Rotwein. Wer den Rotwein lieber ohne Ziegenmilch genießt, hält sich an den Mali Plavac, einen regionalen Rotwein.
    Italien / Ligurien Toskana
    Vom schönsten Badeort der italienischen Riviera Levante aus führt diese Tagestour auf einsamen und kaum befahrenen Bergsträßchen mitten hinein in das ligurische Küstengebirge östlich von Genua. Fahrvergnügen, Landschaftsgenuss und ein Stück Kultur – diese Runde zeigt sich facettenreich. Möchtest Du Dich vorab über die Region informieren, empfehlen wir Dir unseren Motorrad Reiseführer Piemont Ligurien Toskana mit seinen vielen Insidertipps, Kartenmaterial, Hotelempfehlungen usw. anzuschauen. Einen perfekten Überblick über Nord Italien mit seinen Tourenmöglichkeiten bietet Dir unsere Bikerbetten Motorradkarten Italien Nord. Diese und weitere interessante Produkte kannst Du über unseren Shop bestellen. Rapallo liegt rund 30 Kilometer östlich von Genua und ist nicht nur der größte Badeort der Riviera Levante, sondern gilt auch als der schönste. Wer in der Morgen- oder Abendsonne an der Hafenpromenade Rapallos spazieren geht, wird diesem Superlativ zustimmen. Die tief stehende Sonne streicht die alten Bürgerhäuser in den Farben Himbeer, Aprikose, Curry und Zimt, die Cafétische sind voll besetzt, plaudernde Menschen schlendern am Kai entlang, die Stimmung ist zauberhaft. Stellt man sich als Urlauber nicht genau so Italien vor? International bekannt wurde Rapallo gleich zweimal: Zuerst 1920, als sich Italien mit Jugoslawien über strittige Grenzfragen einigte und zwischen den beiden Ländern endlich Friede herrschte. Zwei Jahre später schlossen der deutsche und russische Außenminister den legendären Vertrag von Rapallo und beendeten damit endgültig den Ersten Weltkrieg und dessen Nachwirkungen. Beide Seiten nahmen wieder diplomatische Beziehungen auf  und verzichteten auf Reparationszahlungen. Die Westmächte warfen Russland vor, mit dem Kriegsverlierer Deutschland zu paktieren und forderten die Aufhebung des Vertrages. Ohne Erfolg. Ein großer Erfolg hingegen wird vor dem Start zur Tour das Frühstück auf der Piazza Cavour. Hier am Mittelpunkt der Altstadt ist Rapallo italienischer denn je. Ein Caffè oder einen Capucchino, dazu ein Brioche con crèma oder marmelata, und die Fahrt kann losgehen. Zunächst ein Stück am Meer entlang Richtung Südosten. In Lavagna Blinker links zur P 225, nach ein paar Kilometern rechts ab. Obwohl noch früher Morgen, sind wir nicht alleine auf der Straße. Mopeds, Roller, dreirädrige Ape und Kleinlaster drängeln sich zweitaktend auf der Fahrbahn. Beinahe jeder Italiener besitzt ein Stück Land, eine Campagna, auf dem er Obst, Gemüse oder Oliven anbaut. Meist für den Eigenbedarf. Denn mit der Grundrente von monatlich knapp 500 Euro kommt man auch in Ligurien nicht weit. So herrscht im Sommerhalbjahr in den Campagnas rund um die Dörfer reger Betrieb. Reifes Obst oder Gemüse ernten, Unkraut jäten, bewässern, Gras schneiden – immer gibt es etwas zu tun. Dann der Abzweig zum Passo del Bocco. Im Sportmodus erklimmen wir die gut ausgebaute und flüssig zu fahrende Westrampe. Gute Übersicht, null Verkehr, ordentlicher Belag – was will man mehr? Oben auf dem Pass in 956 Meter warten ein kleiner Bergsee mit Picknickplätzen sowie ein Rifugio mit leckerem Cappuccino. Perfekt für die erste Pause. An der Kreuzung rechts ab nach Varese Ligure. Die Bergstrecke läuft unspektakulär flott unter den Reifen durch, man kommt leicht in den Flow. Das hübsche Varese Ligure liegt in dem Vara-Tal, das wegen des dort betriebenen engagierten Umweltschutzes und Bio-Anbaus den Namen Bio-Tal tragen darf. Nicht gerade sehr umweltfreundlich wedeln wir anschließend mit geöffnetem Gasgriff und heißen Bremsscheiben die Serpentinen zum Passo di Cento Croci hinauf (1.055 m). Kurz, aber knackig zeigt sich die Ostrampe des Passes. Danach geht es zügig durch die weiten Bögen der P 523 nach Bedonia. Der Ort liegt malerisch in einem grünen Hochtal der Region Emiglia Romana. Hausberg ist der 1.480 Meter hohe Monte Pelpi. Die kleine, aber feine Altstadt mit ihren hellen Fassaden wird beherrscht von der mächtigen Kirche Madonna di San Marco. Gleich hinter Bedonia lauern die Kurven hinauf zum Passo Montevaca. 805 Meter hoch, eine Handvoll lockerer Kurven, schnelle Gangart. Mit der Trattoria Oppici wartet dort nach einer scharfen Linkskurve der Tipp für die Mittagspause. Wer kein warmes Menü essen möchte, dem sei eine Käseplatte oder ein Panino mit ligurischem Schafskäse empfohlen. Je nach Reifegrad ist der entweder hart oder weich und schmeckt würzig bis mild. Wieder im Sattel, steht der Passo del Tomarlo auf dem Programm. Die Straße, die auf 1.482 Meter Höhe hinaufführt, zeigt sich in ordentlichem Zustand. Übersichtliche Kurven, griffiger Belag, wenig Verkehr. Zügiges Tempo, die oberen Gänge dürfen mitspielen. Die Empfehlung kommt von den Profis: Der Pass stand gleich mehrere Male auf dem Programm des Giro d’Italia. Über Rezzoaglio weiter nach Cabanne und Parazzuolo. Dort beginnt mit dem Anstieg zum Passo della Forcella das letzte Kurvenabenteuer dieses Tages. Ein paar maßvolle Kurven, dann bummelt man gemächlich durch ein romantisches Hochtal. Eine Schlucht spendet etwas Schatten, dann ist der Sattel (826 m) erreicht. Danach geht es ans Eingemachte: Keine Spitzkehren, dafür Kurven ohne Ende. Die schmale Fahrbahn verlangt ihren Tribut und lässt keine ganz so flüssige Fahrweise zu wie beispielsweise am Passo del Bocco. Dessen Westrampe treffen wir in Borgonovo, von wo aus die Rückfahrt nach Rapallo beginnt. Tourlänge: ca. 180 km Roadbook: Rapallo – Lavagna – Passo del Bocco – Varese Ligure – Passo di Cento Croci – Bedonia – Passo Montevaca – Passo del Tomarlo – Rezzoaglio – Cabanne – Parazzuolo – Passo La Forcella – Borgonovo – Rapallo Highlight: Alles Käse. San Sté heißt der berühmteste Käse Liguriens. Die gelbe Kruste dieses aus Kuhmilch hergestellten Käses ist dünn und elastisch. Ist der San Sté noch jung, schmeckt er milchig, später wird er aromatischer, würziger. Zum San Sté passt sehr gut ein kräftiger Rotwein vom Schlage eines Nebbiolo. Diese klassische italienische Rebsorte wird auch in Ligurien angebaut. Pässe-Info: Passo del Bocco 956 10% ? 30km Passo di Cento Croci       1055 7% ? 13km Passo Montevaca 805 5% ?   6km Passo del Tomarlo           1485 9% ? 19km Passo La (della) Forcella   878 22% ? 21km
    Deutschland / Hessisches Bergland
    Etwas Gold, sehr viel Wasser, noch mehr romantisches Fachwerk und zirka 160 runde und äußerst angenehm zu fahrende Motorradkilometer – das sind die Charakteristika der Tour durch das Waldecker Land. An der Landesgrenze zu Hessen gelegen, bildet es den Übergang vom Sauerland ins Hessische Bergland. Halb Westfalen, halb Hessen, haben sich die Menschen hier über viele Jahrhunderte ihre Eigenarten bewahrt. Ihre Einwohner rechnen die Kreisstadt Korbach zu den schönsten Städten Deutschlands. Und so ganz falsch liegen sie damit nicht. Auf Schritt und Tritt begegnet man den perfekt restaurierten Zeugen einer 1.000-jährigen Geschichte. Nahe Korbach befindet sich außerdem Deutschlands reichste Goldlagerstätte. Seit dem Mittelalter versuchen hier Goldgräber und Glücksritter, der Erde ein wenig von dem Edelmetall abzutrotzen. Noch heute werden in der Region Probeschürfungen durchgeführt, da manche Experten meinen, die Vorkommen vor den Toren Korbachs seien noch lange nicht erschöpft. Wir verlassen Korbach auf der B 252 in südliche Richtung. Die gut ausgebaute Bundesstraße mit ihren eleganten Bögen ist genau das Richtige zur Einstimmung. Mensch und Technik haben Zeit zum warm werden. Der Streckenverlauf folgt den Windungen der Itter nach Herzhausen. Der Ort liegt am westlichen Ende des Edersees, den wir uns genauer ansehen sollten. Der größte See Hessens gilt als Freizeitzentrum dieses Bundeslandes, sein Wasser dient der Energiegewinnung und regelt den Pegel der Eder. An schönen Wochenenden sind die Sträßchen rund um den See fest in der Hand der Einspurigen. Abstecher Nummer eins führt nach Vöhl. Eine sechs Kilometer lange Etappe mit Kurven allererster Sahne bringt uns zum Motorradtreff Werber-Eck. Der zweite Abstecher führt ans südliche Ufer des Edersees. Auf einer wunderschönen Uferstraße mit herrlichen Aussichten geht es nach Asel-Süd. Am Ende dieser Sackgasse laden eine Liegewiese zum Sonnenbaden und die Fluten der Talsperre zum kühlenden Bad ein. Hinter Herzhausen geht es nun mitten in die Hügel des Waldecker Landes hinein. Die nächsten Kilometer werden ein motorradfahrerisches Erlebnis: Einsam, schmal und zigfach gekrümmt kringelt sich das Sträßchen durch dichten Laubwald. Schräglagen am laufenden Band. Danach überqueren wir eine Hochebene, die weite Panoramablicke über die Kuppen des Waldecker Landes bereithält. Getriebe und Bremsen haben eine kurze Pause. Doch schon hinter Fürstenberg geht der Tanz wieder los. Die zum Teil sehr engen Kehren der Straße nach Rhadern verlangen höchste Konzentration. Von Rhadern nach Dalwigksthal, dort weiter nach Orke und Sachsenberg. Teil zwei der Aktion Kurvenspaß im Waldecker Land folgt. Tolle Landschaftspanoramen paaren sich mit lang gezogenen Kurven, die aufgrund der gut ausgebauten Landstraße zügig durchfahren werden können. Der Verkehr hält sich in dieser Ecke in Grenzen, und wir können die Schräglagen unbeschwert genießen. Das romantische Städtchen Frankenberg gehört auf einer Rundfahrt durch das Waldecker Land zum absoluten Muss. Ein Stadtbummel ist wie eine Zeitreise ins Mittelalter. Die Liebfrauenkirche als Wahrzeichen Frankenbergs thront hoch oben über der Stadt. Rund um den Marktplatz stehen jede Menge Restaurants und Cafés. Da fällt die Entscheidung, noch eine Weile zu bleiben, nicht schwer. In Somplar überqueren wir das Flüsschen Nuhne und halten auf Hallenberg zu. Obwohl Hallenberg mehrfach zerstört wurde und einigen Feuersbrünsten zum Opfer fiel, blieb der historische Ortskern mit seinen sehenswerten Fachwerkhäusern erhalten. Die Route peilt nun Richtung Süden und steuert auf Battenberg zu. Der hoch über der Eder liegende Ort hat seinen Namen bis ins englische Königshaus getragen und den Lords of Mountbatten ihren Titel gegeben. In Elsoff wird es richtig eng. Dicht gedrängt stehen die Fachwerkhäuser an der ohnehin schon engen Dorfstraße und machen die Ortsdurchfahrt zur Gefühlssache. Weiter im Sporttempo. Immer wieder sorgen Bodenwellen für Unruhe im Fahrwerk. Lange Federwege und ein gutmütiges Fahrverhalten sind für diese Strecke die besten Voraussetzungen. Wegen des geringen Verkehrs und der guten Voraussicht kommt unter dem Strich trotz miserabler Fahrbahn ein flotter Schnitt heraus. Ab Hallenberg, das wir heute zweimal passieren, folgt eine kurze Bundesstraßenetappe. Dann schraubt sich zwischen Liesen und Hesborn die Fahrbahn in vielen knackigen Kurven den 757 Meter hohen Bollerberg hinauf. Oben schweift der Blick weit über die Medebacher Bucht. Nach einigen Kilometern treffen wir auf die Orke und begleiten sie eine Zeit lang. Dann kommt Medebach in Sicht. Die 800 Jahre alte Stadt war einst Mitglied der Hanse und lebt heute noch ganz gut von dieser Zeit. Über Goldhausen, das seinen Namen zurecht trägt, erreichen wir wieder Korbach, den Ausgangspunkt der Tour. Highlight: Gold in Goldhausen Der Ort Goldhausen trägt seinen Namen zu Recht, den der Eisenberg in seiner Nähe weist Deutschlands reichste Goldlagerstätte auf. Aber der Berg hält seinen Schatz fest und gibt ihn nur krümelweise ab. Es sind ganz winzige Goldstückchen, die in den dünnen Gesteinsschichten gefunden werden. Seit über 500 Jahren graben sich die Goldsucher in den Berg hinein. Heute immer noch. Roadbook: Korbach – Herzhausen – Vöhl – Asel-Süd – Buchenberg – Rhadern – Dalwigksthal – Frankenberg – Somplar – Hallenberg – Allendorf – Battenberg – Dodenau – Elsoff – Medebach – Korbach (ca. 160 km) Motorradtreffs: Edersee: Der Treff an der Staumauer ist nicht nur am Wochenende gut besucht. Im Gasthaus Zündstoff und im Bistro am See gibt es stets etwas Leckeres auf den Teller. Dodenau: Motorradhotel Sassor, ein Klassiker unter den Bikerhotels.
    1234567891011
    106

    BikerBetten Motorradtouren – Dein Abenteuer beginnt hier!

    Planst du eine Motorradtour? Liebst du das Gefühl, mit Schräglage durch die Landschaften zu fahren, die Highlights der Region zu entdecken und unterwegs hervorragend zu speisen?

    Unsere BikerBetten-Autoren und Moto-Scouts haben die perfekten Motorradtouren für jedes Zeitbudget zusammengestellt. Dabei achten wir stets darauf, dass Motorradhotels und Gaststätten Teil deines Erlebnisses sind.

     

    Alle BikerBetten Motorradtouren bieten dir:

    • Eine detaillierte Übersichtskarte
    • GPX-Daten zum Herunterladen
    • Empfehlungen für motorradfreundliche Hotels
    • Informationen zu allen Highlights entlang der Strecke

     

    Egal, ob du nach einer Spritztour nach Feierabend suchst, Wochenend-Motorradtouren planst oder Inspiration für einen längeren Motorradurlaub benötigst – hier findest du für jede Gelegenheit die richtige Tour.

     

    Mit BikerBetten Motorradtouren Europa entdecken

    Erkunde mit unseren Motorradtouren abseits der großen Hauptstraßen die versteckten Schätze Europas – von den endlosen Weiten des Nordkaps bis zu den sonnigen Küsten Siziliens, von den historischen Pfaden Griechenlands bis zu den grünen Landschaften Irlands.

    Auch direkt vor deiner Haustür warten spannende Motorradtouren voller Fahrspaß, Sehenswürdigkeiten und kulinarischer Entdeckungen.

     

    Motorradtouren mit GPSwerk bearbeiten und planen

    Nutze das GPSwerk von BikerBetten, um deine eigenen Motorradtouren individuell zu planen oder eine bestehende Tour nach deinen Wünschen anzupassen. Hier erfährst du mehr!

     

    Motorradtouren in vielen Ländern

    Entdecke auf deinen Motorradtouren die vielfältigen Landschaften – von Deutschlands Mittelgebirgen und Küsten bis zu den alpinen Herausforderungen der Alpen oder Offroad-Strecken für Abenteuerlustige.

     

    Wir bieten Motorradtouren in zahlreichen Ländern an, darunter:

     

    Jede BikerBetten Motorradtour umfasst eine Übersichtskarte, GPX-Daten, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die besten Motorradhotels für deinen Roadtrip. Für jeden leidenschaftlichen Biker ist die passende Motorradroute dabei. Entdecke jetzt deine perfekte Motorradtour!

     

    Welche sind die schönsten Motorradtouren?

    In Zusammenarbeit mit den BikerBetten Partnerhotels und unseren Motorrad Redakteuren haben wir für BikerBetten über 800 Motorrad Touren entwickelt, die richtig Laune machen

     

    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

    Motorrad Hotels
    für Deine Motorrad Tour
    Wähle aus über 700 Motorrad Hotels für Deine nächste Motorrad Tour
    Motorrad Hotels
    BikerBetten
    Tourenplaner
    Im BikerBetten Tourenplaner findest Du über 700 motorradfreundliche Hotels und Pensionen und viele Tourentips. Jetzt ...
    Karten und Reiseführer
    FÜR DEINE NÄCHSTE MOTORRADTOUR
    In unserem Shop findest Du Reiseführer zu den schönsten Regionen Europas, wasserfeste Motorradkarten und vieles mehr...
    Uns bleibt zu sagen

    Mit Motorrad Touren ausgehend von einem BikerBetten Motorrad Hotel liegt man absolut richtig. Inspiration und die schönsten Motorrad Touren für Deine Reise findest Du bei BikerBetten. 

    Viel Spaß in Deinem BikerBetten Partnerhotel!