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    Österreich / Tirol
    In den Stubaier Alpen stehen die höchsten Gipfel Österreichs, sie strotzen geradezu vor Dreitausendern. Ein Bilderbuchgebirge. Zahlreich und genauso imposant wie die Wolkenkratzer in Manhattan ragen ihre Gipfel in den Himmel. Diese hochalpine Tagestour, eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, führt zu Timmelsjoch & Co. Solltest Du noch keine Unterkunft haben, dann findest Du passende Motorradhotels Tirol über unsere BikerBetten Motorradhotel-Suche, genauso wie weitere Motorradtouren Tirol über unsere Motorradtouren-Suche. Der Einstieg in die Tour beginnt im Ort Oetz. Er ist von Osten und Westen über das Inntal schnell und bequem zu erreichen. In der Ortsmitte weist ein Schild nach links in Richtung Kühtai, und sofort werfen sich die ersten Serpentinen vors Vorderrad. Eng und kurvig erklimmt die Straße die Ostflanke des Ötztales, dann rollt das Bike durch das Hochtal des Kühtai. Die Ruhe hier oben ist grandios und wird nur durch das ferne Gebimmel von Kuhglocken unterbrochen. Bereits vom Sattel aus bietet sich nach Osten ein tiefer Blick ins nächste Tal. Die Straße schlängelt sich weithin sichtbar am Faltenwurf der Bergflanke entlang. Als Mixtur aus geraden und gekrümmten Etappen geht sie dem Sellraintal allmählich auf den Grund. Kurz vor dem Ort Kematen folgen wir nach rechts dem Schild Axams. Eine Vorzeigeserpentine, ein paar Kurven, und dann rollen wir durch das hübsche Dorf Axams. Dort geht es weiter in Richtung Götzens und Natters. Die Straße verläuft schräg am Hang entlang und gibt einen schönen Blick auf das Inntal frei. In Mutters weist ein Schild nach Natters, dort zweigt ein Fahrweg zum Wandergebiet Natterer Boden ab. Der nun folgende Abschnitt auf der alten Brennerstraße erweckt Nostalgie. Schwingt sich doch diese vor über 2.000 Jahren von den Römern angelegte Route eher gemächlich zum Brennerpass hinauf. Dabei streift sie alte Straßendörfer, denen man den Reichtum vergangener Epochen immer noch ansieht. Seine Position als meistbefahrener und wichtigster Alpenübergang hat der Brenner seiner geringen Höhe zu verdanken. Mit 1.374 Metern unterbietet er alle anderen über den Alpenhauptkamm führenden Pässe. 16 Kilometer lang führt der Abstieg durch das Eisacktal nach Sterzing. Immer noch eine ruhige Angelegenheit, ab und zu jedoch durch ein paar Kehren und Serpentinen gewürzt. Nach so vielen Kilometern genüsslichen Dahinrollens wird es nun Zeit für das eine oder andere Kurvenabenteuer. Die Auf- und Abfahrt zum 2.094 Meter hohen Jaufenpass ist ein Cocktail aus Kurven jeglichen Kalibers sowie steiler, schmaler Fahrbahn. Diesem Pass ist am meisten Spaß abzugewinnen, wenn man einen sauberen, gleichmäßigen Strich durch sein Kurvengewimmel zieht, wenn man sich zwischendurch die karge Hochgebirgslandschaft ansieht und zumindest auf der Passhöhe einmal anhält. Kommt 1.400 Meter tiefer das hübsche St. Leonhard in Sicht, sind die Arme in der Regel lang gezogen. So kommen die vielen Straßencafés in der Heimatstadt des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer der Sehnsucht nach einer Pause mehr als entgegen. Wer draußen sitzt und sich die Sonnenstrahlen auf die Nase fallen lässt, wird sich über das relativ milde Klima von St. Leonhard wundern. Die Gründe sind seine ringsum von Bergen geschützte Lage sowie die warme, aus dem Etschtal heraufströmende Luft. Sämtliche Muskeln gelockert? Prima. Denn was nun kommt, verlangt hohe Konzentration. 27 Kilometer lang wieselt die Südrampe des Timmelsjochs von St. Leonhard aus den Berg hinauf. Rund 1.800 Meter Höhenunterschied. Das sind 27 Kilometer voller kleiner und kleinster Kurven. Anstrengend, aber so was von schön ... Der Belag der italienischen Timmelsjoch-Etappe war früher berüchtigt. Das hat sich geändert. Zwar jagen einem die unbeleuchteten Tunnels auch heute noch ab und zu einen leichten Schrecken ein. Doch im Großen und Ganzen sorgten die Italiener in den letzten Jahren für eine vernünftige Fahrbahndecke. Wobei sie nicht wie die Österreicher auf eine Maut zurückgreifen können, sondern alle Bauarbeiten aus dem Steuersäckel finanzieren müssen. Das 2.474 Meter hohe Timmelsjoch ist mittlerweile zum Mekka der Alpenfahrer geworden. Wer noch nie auf seinem Sattel stand, dem fortwährend blasenden Wind trotzte und den Blick über die karge Hochgebirgslandschaft schweifen ließ, der war einfach noch nie richtig in den Alpen. Nach dem obligatorischen Passfoto warten die gut ausgebauten und breiten Kehren der österreichischen Nordrampe. Ihr Belag ist perfekt, ihre Bögen sind rund. Wie gesagt: Die Maut macht’s. In sauberen Schwüngen kurven wir hinab ins Timmelstal, ein raues und einsames Hochtal. Danach folgt ein kurzes Bergaufstück, und schließlich werfen wir uns in die restlichen Spitzkehren, an deren Ende das erste Ortsschild des Drei-Gemeinden-Dorfes Gurgl auftaucht. Die nächsten 50 Kilometer rollen wir durchs Ötztal. Es ist nur sehr spärlich besiedelt und vermittelt dem Reisenden hervorragend die typische Atmosphäre dieser der Welt entrückten Hochgebirgslandschaften. In Sölden klappen wir das Wolkenkratzer-Bilderbuch wieder zu. Schön war’s. Tourlänge: ca. 230 km Roadbook: Ötz – Kühtai – Axams – Mutters – Natters – Brenner – Matrei – Sterzing – Jaufenpass – St. Leonhard – Timmelsjoch – Sölden – Ötz Highlight: Das 2.509 Meter hohe Timmelsjoch. Dieser Pass zählt zu den ganz großen Klassikern in den Alpen. In seiner Kargheit ist er ein ganz besonderes Naturerlebnis. 49 perfekt ausgebaute Kilometer auf der mautpflichtigen österreichischen Seite und eine anspruchsvolle Abfahrt nach Italien. Pässe-Info: Kühtaisattel      2020     16 %     -     42km Brennerpass     1375     10 %     -     29km Jaufenpass       2094    12 %     -     41km Timmelsjoch     2509     12 %  11-5  68km
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    Schottland / Schottland
    Ganz im Norden der schottischen Highlands, in der alten Grafschaft Sutherland, ist die Landschaft ursprünglich, schroff, idyllisch. Durch das dünn besiedelte Land führen fantastische Single Track Roads und traumhafte Küstenstraßen. Durness liegt bildschön am weiten Sandstrand, nur wenige Kilometer vom Cape Wrath entfernt, der nordwestlichsten Ecke Schottlands. Von den Klippen rund um den Ort lassen sich Seehunde und Wale beobachten, Seevögel kreuzen durch die Windböen. Durness ist der Ausgangspunkt dieser kurzweiligen Rundtour durch die historische Grafschaft Sutherland und wie so viele Strecken in den nördlichen Highlands ist auch die Straße von Durness in Richtung Scourie eine Single Track Road. Die schmale A838 schlängelt sich am Ufer der Meeresbucht Kyle of Durness entlang. Nur wenige Meter trennen uns vom in der Sonne glitzernden Wasser. Kleine sandige Abschnitte wechseln sich mit von Algen bedeckten Felsen und Steinen ab. Rhiconich steht auf dem Schild bei der Abzweigung nach Kinlochbervie. Dabei soll es sich wohl um einen Ort handeln. Der besteht aber, wie so viele Örtchen hier oben im Norden, aus gerade mal zwei bis drei Häusern – Einsamkeit pur. Weiter geht es auf der „North & West Highlands Tourist Route“ gen Süden, zur Abwechslung auch mal wieder zweispurig, gut ausgebaut und griffig. Wir passieren Scourie und Unapool. In zackiger Schräglage geht es über die Kylesku Bridge, die in engen Bogen die schmale Meeresbucht überquert. Nur 1000 Meter weiter lockt das „Rock Stop Café and Exhibition Centre“ von der Straße. Im kleinen und gemütlichen Café werden leckere hausgemachte Scones mit Konfitüre serviert. Wenige Minuten später endet die A894 direkt am Ufer des Loch Assynt. Eigentlich müssten wir rechts abbiegen, wollen wir doch auf keinen Fall die spannende Runde durch das Inver Valley verpassen. Aber erst folgen wir links für wenige Meter dem Ufer des Assynt. Schon von hier ist unser Ziel zu sehen: Die Ruine des Ardvreck Castle. Um 1490 erbaut, hat Ardvreck Castle eine bewegte Geschichte hinter sich. Hier wurde gekämpft, belagert, gemordet. Der erste Marquess of Montrose, James Graham, suchte hier einst Schutz, wurde jedoch von den MacLeods, denen die Burg damals gehörte, verraten und später in Edinburgh hingerichtet. Einige Bewohner um das Loch Assynt schwören, dass James Graham in so mancher mondlosen Nacht in der Ruine umhergeht, auf der Suche nach den Verrätern. Lochinver liegt an der Mündung des River Inver und hat trotz seiner Beschaulichkeit einiges zu bieten. Die zerklüftete Küste mit ihren teils skurrilen Felsformationen und der Leuchtturm sind beliebte Wanderziele, die Kirkaig Wasserfälle und das Besucherzentrum Knockan Crag locken in der näheren Umgebung, im Ort und am Hafen laden die Pubs zur erholsamen Pause. Ab Lochinver geht es auf dem Asphalt ins Eingemachte. Entlang der Enard Bay und des Loch Lurgainn windet sich die extrem schmale Straße in unvergleichlicher Weise durch die hügelige und felsige Landschaft. Einspurig geht es teilweise direkt am Wasser entlang – was für eine Strecke! Bei Drumrunie erreichen wir wieder die A835. Die folgenden, gut ausgebauten 15 Kilometer bis Ullapool sind eine gute Erholung von der wilden, hinter uns liegenden Achterbahn. Tankstelle, Museum, Läden, Pubs, Restaurants und Hotels – Ullapool gilt als die größte Siedlung der nordwestlichen Highlands und, nicht ganz unwichtig, hier gibt es köstliche Fish & Chips. Ullapool ist der südliche Wendepunkt unserer Rundtour. Wir machen kehrt nach Drumrunie, bleiben vorerst auf der A835, um später bei Ledmore auf die A837 in Richtung Lairg abzubiegen. Das Tal nennt sich Strath Oykel und Oykel Bridge besteht aus nicht viel mehr als einer einsamen roten Telefonzelle am Straßenrand und der besagten Brücke über den River Oykel. Die gibt es dafür gleich doppelt. Gleich neben der neueren Überquerung liegt noch die uralte Steinbogenbrücke. Lairg, malerisch am Loch Shin gelegen, lockt neben zwei, drei kleinen Läden mit einem recht netten Restaurant. Im The Pier, gleich an der Hauptstraße gelegen, gibt es nicht nur köstliche Kuchen, sondern auch leckere andere Gerichte zu erschwinglichen Preisen. Lairg entlässt uns auf den folgenden 65 Kilometern auf eine der schönsten Strecken Schottlands – pures Highland-Feeling. Die grandiose Single Track Road führt durch hügeliges Land. Berghänge in allen denkbaren Grüntönen begleiten uns rechts und links der Strecke, weiß schäumt der sprudelnde Bergbach River Vagastie neben der Straße. Vorbei an Loch Naver und Loch Loyal geht es gen Norden in Richtung Küste, wo wir über Tongue bald den Bogen um Loch Eriboll schlagen. Rund um den Meeresarm steuere ich schließlich die BMW wieder zurück nach Durness und mache damit die Sutherland-Runde komplett. Roadbook: Durness, Laxford bridge, Scourie, Unapool, Ardvreck Castle, Lochinver, Drumrunie, Ullapool, Drumrunie, Ledmore, Oykel Bridge, Lairg, Altnaharra, Tongue, Loch Eriboll, Durness. Start- / Zielort: Durness /  Durness Länge: 310 km Highlight: Fish 'n' Chips – Legendär und lecker sind die berühmten britischen Fish 'n' Chips, vor allem in Schottland. Die jährliche Auszeichnung für die besten Fish 'n' Chips geht regelmäßig an schottische Lokale. Der frittierte Fisch ist ein Hochgenuss. Traditionell handelt es sich dabei meist um Kabeljau, den Cod. Zur Auswahl stehen oft auch Schellfisch, also Haddock, oder Seelachs, der Pollock. Bisweilen wird auch Scholle angeboten, die nennt sich dann Plaice. Die Chips aus regionalen Kartoffelsorten werden meist als „salt 'n' vinegar“ gereicht, mit Salz und Essig. Die Tradition der Fish 'n' Chips entstand relativ spät. Als wahrscheinlich gilt, dass in den 1850er Jahren in London, im damaligen Zentrum des Fischhandels, die ersten  Fish 'n' Chips-Läden eröffneten. Angeblich war übrigens der erste Fast Food-Lieferservice überhaupt ein findiger Fish 'n' Chips-Verkäufer aus dem nordenglischen Keighley, der ab 1936 vom Beiwagen seines Motorrades aus die leckere Mahlzeit auf den Baustellen der neu entstehenden Arbeitersiedlungen verkaufte.
    Italien / Piemont
    Von Turin, der Hauptstadt der Region Piemont, führt diese Tour auf abgelegenen Bergsträßchen Richtung Süden nach Cuneo. Das Salz in der Suppe dabei sind die geschotterte Überquerung des Colle delle Finestre und die auf ihn folgende Assietta-Kammstraße. Auf Italienisch heißt sie Torino, „kleiner Bulle“. Deshalb hat die Stadt Turin in ihrem Wappen auch einen Bullen. Hier in der fruchtbaren Ebene des Po siedelten schon die Kelten, dann kamen die Römer, deren schachbrettartiger Städtebau sich bis heute erhalten hat. 1861 wurde Turin Hauptstadt des neuen Königreichs Italien, 1899 wurde Fiat gegründet, und nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Turin endgültig zur Weltstadt, die jedoch trotz Industrialisierung ihren Charme bewahrt hat. Über Land geht es Richtung Westen aus Turin hinaus nach Almese. Jetzt heißt es, alle Sinne schärfen, denn ein kurzer, knackiger Ausflug befördert uns aus dem Val di Susa hinaus in alpine Höhen. Zunächst sind es die Kurven und Serpentinen des Col del Lys (1.314 m), die einen Felsenhang queren und eine Menge Spaß machen. Die Passhöhe bietet einen weiten Blick in die Tiefebene und ein Café mit klasse Cappuccino. Der nördliche Abstieg findet zwar auf schmaler Trasse statt, ist jedoch gut ausgebaut und serviert mehrere schöne Serpentinen. Unten im Val di Viú angelangt, legen wir die Maschine gleich wieder in eine Linkskurve und nehmen uns den Colle del Colombardo vor. Dessen damals noch recht grobe Naturpiste wurde 2007 saniert und mit feinem Schotter überzogen. So stellt der Colombardo heute auch Fahrer von reinen Straßenmotorrädern vor keine Probleme. Unterhalb des 1.898 Meter hohen Sattels steht die hübsche Kapelle Madonna degli Angeli, die noch heute das Ziel jährlicher Pilgerfahrten ist. Sie dient Wanderern und Hirten als Unterkunft und Übernachtungsplatz. Zurück im Susa-Tal fahren wir ab Condove westwärts Richtung Susa. Am Fluss Doria Riparia gelegen und von den Kelten gegründet, galt Susa immer als wichtiger Handelsort zwischen den transalpinen Routen. Ein keltischer Fürst war es auch, der sich mit den Römern gut verstand und zu Ehren von Kaiser Augustus im Jahr 9 v. Chr. den Augustusbogen errichten ließ, für den Susa heute bekannt ist. Durch ihn floss damals der Verkehr von Turin nach Gap. Geschottert wie einst ist noch heute die Auffahrt zum Colle delle Finestre (2.176 m). Allerdings so fein, dass das Befahren auch mit einer Straßenmaschine eine einfache Angelegenheit darstellt. Selbst die Radprofis des Giro d’Italia nehmen den Schotter des Finestre regelmäßig unter die schmalen Rennreifen, zuletzt im Jahr 2018. Der Scheitel des Colle delle Finestre ist gleichzeitig Einstieg zur Assietta-Kammstraße. Ursprünglich als Militärstraße zur Versorgung der italienischen Truppen im Ersten Weltkrieg erbaut, ist sie heute eine viel besuchte Spielwiese für Offroadfans im Motorrad- und Fahrradsattel. Da der Verkehr in den letzten Jahren so enorm zugenommen hat, wurde die rund 34 Kilometer lange Piste mittlerweile im Juli und August mittwochs und samstags zwischen 9.00 und 17.00 Uhr für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt. Der Belag der Kammstraße ist fast durchgehend ordentlich befahrbar. Eine gewisse Herausforderung stellt allerdings der Anstieg zum Monte Genevris (2.533 m) dar. Auf eineinhalb Kilometer gilt es, 15 Prozent Steigung zu überwinden. Bei Nässe kann aus der harmlosen Piste leicht eine heikle Angelegenheit werden. Am Colle Basset (2.424 m) gabelt sich die Route. Rechts ab geht es ins Susa-Tal, wir biegen links hinunter nach Sestriere ab. Der Wintersportort liegt auf 2.035 Meter Höhe und wurde in den 1930er-Jahren von Fiat-Gründer Agnelli für die Skifahrer erschlossen. Gelassen pendeln wir durch die langen Schleifen des Valle del Chisone und gelangen nach Pinerolo. Eine Runde um die Piazza Fontana, den zentralen Platz der alten Festungsstadt, dann weiter Richtung Süden über Barge nach Paesana. Von dort aus zielt ein Abstecher entlang des Po-Tales hinauf zum Pian del Re. Dessen flacher Kessel bildet das Ende des Tales und hält einen traumhaften Blick auf den imposantesten Gipfel der Cottischen Alpen bereit, den 3.841 Meter hohen Monte Viso. Zurück in Paesana folgen wir weiter dem Lauf des kleinen Po, zweigen kurz vor Saluzzo rechts ab und gelangen ins Valle Varaita. Ein paar Kilometer talaufwärts, dann beginnt im Ort Sampéyre die Anfahrt zum gleichnamigen Pass (2.284 m). Sehr schmal, sehr kurvenreich, sehr verkehrsarm – so lässt sich die durchgehend asphaltierte Passage des Colle di Sampéyre beschreiben. Die letzte Bergetappe dieses Tages erklimmt kurz hinter Stroppo den Colle Valcavera. Das tut sie auf asphaltierte, teils aber recht holperige Art und Weise. Vorbei am 2.416 Meter hohen Sattel folgt die Route dem Flüsschen Arma und trifft in Demonte auf die Hauptstraße, die uns schließlich nach Cuneo zum Ziel des Tages bringt. Tourlänge: ca. 380 km Roadbook: Turin – Almese – Colle del Lys – Colle del Colombardo – Condove – Menólzio – Colle delle Finestre – Assietta-Kammstraße – Sestriere – Perosa Argentina – Pinerolo – Barge – Paesana – Piano del Re – Paesana – Saluzzo – Frássino – Sampéyre – Colle di Sampéyre – Stroppo – Colle Valcavera – Demonte – Cuneo Highlight: Klassizistisches Juwel Cuneo. Den vielen Kriegen des Mittelalters ist es zu verdanken, dass die Provinzhauptstadt heute mit geschlossener Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert glänzt. Zum Beispiel auf der großartigen, von Arkaden gesäumten Piazza Galimberti. Colle delle Finestre 2176 15% 11-5 41km Colle di Valcavera 2416 13%     10-5 44km
    Italien / Gardasee/Trentino
    Die Sechs-Seen-Tour vom Gardasse aus zum Lago di Led­ro, Ampola-See, Lago d’Iseo, Lago d’Idro und dem Val­ve­stino-Stausee ist in zweierlei Hin­sicht ein Ereignis: Er­stens ist sie gespickt mit phantastischen Kurvenetappen und zweitens geradezu überladen mit Ausblicken vom Feinsten. Die Sechs-Seen-Tour ist eine von über 1000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Tipp: Einen perfekten Überblick über Motorradtouren am Gardasee bietet Dir unsere FolyMap Gardasee/Trentino Karte. Und für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee. Weitere Motorradtouren am Gardasee findet man über unsere Motorradtouren Suche und die dazu passenden Motorradhotels am Gardasee findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen am Gardasee? Das sind unsere Highlights für Euch: Monte Baldo Höhenstraße Passo della Foppa Passo di Croce Domini Passo di Tremalzo Wir verlassen Ri­­va auf der Hauptstraße in Rich­­tung Arco und biegen dann nach links zum Lago di Led­ro. Nach den bei­den unumgänglichen Tunnels mit Längen von rund einem und drei Kilometern be­ginnen die Serpentinen des Auf­stiegs hinauf zum Hochtal Val di Ledro. Zuerst ein Stück gera­de­aus, dann eine Keh­rengruppe, dann wieder et­was ge­radeaus und schließ­lich das hal­be Dut­zend Traum­kur­ven hoch zur Ortschaft Molina di Ledro mit dem Lago di Led­ro. Die Fahrt entlang des Lago di Led­ro hat was. Das wunderschöne Pa­norama von Wasser und Ber­gen harmoniert gut mit dem kurvenreichen Ufersträßchen, das sich in engen und blinden Zacken nach Westen schlängelt. Es führt in den west­­lichen Teil des Ledro-Tales hin­ein. Val d’Ampola heißt dieser Bereich. Sein Glanzstück ist der kleine direkt an der Straße ge­legene See. Hohes Schilf um­säumt ihn, auf seiner Ober­flä­che schwimmen Seerosen. Kurz nach dem Ampola-See Blin­ker links und dem Tremalzo -Passschild folgen. Die etwa 12 Ki­lo­me­ter lange Strecke mit ihren un­zähligen Kurven und Ser­pen­ti­nen macht höllisch Laune. Die Keh­ren sind gut einzusehen, der Asphalt ist in bestem Zu­stand. Erst kurz vor dem Sattel macht in rund 1.600 Meter Höhe ein Mo­­­torrad-Verbotsschild den Schräg­­lagen ein Ende. Hier be­ginnt der geschotterte Teil der Passstraße. Also auf einen Pausenstopp in den Berggasthof Garda gleich ne­ben­an. Das Bike parkt direkt vor der Terrasse, auf der Mountainbiker, Wanderer und Motorradfahrer unter sich sind. Wieder zurück auf der Haupt­rou­te, stürzen wir uns in die Schlucht Dosso del Vento hinein. Zuerst ist sie eng und steil, dann verbreitert sie sich zu ei­nem Tal, an dessen Ende der Ort Storo liegt. Dazwischen wartet ei­ne geballte Ladung Kurven. Ab Storo haben Bremsen, Kupp­­lung und Getriebe erstmal wieder Pause. Die Auffahrt zum Passo di Croce Domini (1.895 m) durch das hübsche Valle del Caffaro verläuft zunächst gemächlich. Dann folgt die Rampe zum Höhenrücken des Goletto di Cadino (1.943 m). Weiter zum Croce Domini. Die mit Kurven gespickte Bergstraße ist zwar recht schmal, aber gut in Schuss. Oben warten ein Rifugio und gute italienische Küche. Die Abfahrt hat es motorradmäßig ebenso in sich, und so rollen wir befriedigt nach Breno hinein, wo wir links Richtung Iseo-See abbiegen. Dort genießen wir eine bildhübsche Aussicht auf die beiden Inseln Monte Isola und Isola di San Paolo. Im Städtchen Iseo mit seinem Garibaldi-Denkmal zweigen wir links ab, überqueren flott den Passo del Tre Termini (701 m), werfen einen letzten Blick hinab zum Iseo-See und steuern das Val Trompia an. Dort wurde und wird immer noch scharf geschossen: Schon zu venezianischer Zeit baute man in diesem Tal Waffen, heute sind es Hersteller wie Beretta oder Sabatti, die die Welt mit Waffen versorgen. Weitaus friedlicher verläuft die Auffahrt zum Giogo del Maniva (1.662 m). Klasse Kurven, rauer und griffiger Belag, wenig Verkehr. Die Abfahrt ist aus dem gleichen Holz geschnitzt, und viel zu schnell ist über Anfo der Idro-See erreicht. Für ihn gilt das­sel­be wie schon für den Ledro-See: Auch während der Hochsaison geht es an seinem Ufer eher be­dächtig zu. Hinter der Ortschaft Idro ver­lässt die Straße das Ufer und be­wegt sich in steilen Kehren in Rich­tung Capovalle. Kurven, An­­stiege, Ausblicke – alles was das Herz begehrt. Jetzt beginnt ei­ne geheimnisvolle und beeindruckende Region, das Val­ve­sti­no. Nicht weit weg vom leb­haf­ten Gardasee und doch in vollkommener Abgeschiedenheit, ent­wickelte sich das Leben hier von Anfang an ganz anders. Eng an der Bergwand entlang geht es weiter zum Valvestino-Stau­see, auch Lago di Valvestino genannt . Ab jetzt heißt es: be­sonders aufgepasst. Denn in dem folgenden kilometerlangen Zick­zack jagt eine blinde Kurve die andere. Keine 50 Meter geht es geradeaus. Erster Gang, zwei­ter Gang, bremsen, erster Gang, zweiter Gang, bremsen. So geht das ohne Ende. Na ja, fast. Irgendwann lässt sich wieder der dritte Gang einlegen, und bald darauf kommt der Ort Na­vaz­zo in Sicht. Schließlich folgt ei­ne Panoramastrecke, die zum Fein­sten am See überhaupt ge­hört. In runden und übersichtlichen Serpentinen zielt der As­phalt am steilen Fels entlang hin­ab zum Wasser. Lieber die Keh­ren oder die Aussicht ge­nie­ßen? Schwere Frage. Zum Entspannen ein kurzer Stopp in einem der Cafés am Ha­fen von Gargnano. Die­se kleine Oase der Ruhe, wirkt auch in der Hochsaison nicht überfüllt. Kurze Zeit später hat uns die Gar­desana Occidentale wieder, die westliche Ufer­straße. Und auf dieser Strecke in Richtung Riva findet man die­se typischen Gar­dasee-Pa­no­ra­men: Hel­le, grau­e Felsen, grü­ne Zy­pres­sen, bunter Olean­der, Mimosen und Akazien. Postkarte eben. Tourlänge: ca. 250 km Roadbook: Ri­­va del Garda – Molina di Ledro – Pieve – Bezzecca – Tiarno – Passo di Tremalzo – Storo – Bagolino – Goletto di Cadino – Passo di Croce Domini – Breno – Artogne – Pisogne – Iseo – Passo del Tre Termini – Gardone – Bovegno – Giogo del Maniva – Anfo – Idro – Gargnano – Limone – Riva del Garda Highlight: Das Freilichtmuseum in Molina di Ledro (Museo delle Palafitte). Als 1929 der Ledro-See zur Trinkwasserversorgung von Riva angezapft wurde, kamen die Überreste einer rund 4.000 Jahre alten Pfahlbausiedlung zum Vorschein. Eine Sensation. Diesen Abstecher sollte man sich deshalb nicht entgehen lassen. Pässe-Info: Passo di Tremalzo             1665   10%      ??      12km Passo di Croce Domini 1895  12 %   11-5   46km Passo del Tre Termini    701     6%      -         9km (unter Vorbehalt, entnommen einer Seite aus NL)
    Deutschland / Saarland
    Umgeben von Frankreich, Luxemburg und Rheinland-Pfalz besitzt das Saarland einen ganz besonderen Charme: „Savoir vivre“, man weiß, wie man zu leben hat. So lässt sich das Saarland im Motorradsattel sehr schön auf den Spuren seiner vielfältigen Vergangenheit erkunden. In Nennig satteln wir die Pferde für unsere Motorrad Tagestour Saarland | Rheinland-Pfalz. Am Kreisverkehr ist die berühmte römische Villa schon beschildert. Ein schattiger Pfad mit Bänken zum Ausruhen, eine Treppe, dann steht man vor einem der größten Mosaikfußböden der Römerzeit. 160 Quadratmeter misst er und zeigt Gladiatoren- und Tierkämpfe. Der Besucher bewundert die handwerkliche Perfektion der Arbeit und staunt über den erstklassigen Erhaltungszustand des Mosaiks. Von Nennig aus folgen wir auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz der Bundesstraße 406 Richtung Mettlach. Jedoch nicht ohne vorher Schloss Berg einen Besuch abgestattet zu haben. Es wurde mit viel Aufwand restauriert und beherbergt heute ein Hotel. Besonders hübsch geraten ist der Renaissance-Garten, der mit Hilfe von EU-Mitteln angelegt wurde. Gleich gegenüber lädt ein Landgasthaus mit dem Namen Victors Scheune zum ersten Stopp ein. Bei dieser hübschen Umgebung fast ein Muss auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz. Mehrspurig und in weiten Kurven nimmt sich die B 406 den Aufstieg in den Hochwald vor. Es tut richtig gut, den Pferden wieder einmal freien Lauf zu lassen. Eine Serpentine schließt die Bergfahrt ab, danach überquert unsere Motorrad Tagestour Saarland die B 407. Das Sträßchen, das nun in Richtung Orscholz durch den Wald führt, ist schmal und ein wenig wellig. Trotzdem lässt es einen flotten Reifen zu. Orscholz kommt in Sicht. Dort wartet der berühmte Blick auf die Saarschleife. Der Aussichtspunkt ist zwar nur über einen längeren Fußweg zu erreichen, die Anstrengung ist jedoch in jedem Fall wert. Fast einen 360-Grad-Kreis dreht sie hier, die Saar. Würde man es nicht sehen, man könnte es kaum glauben. Links ab in Richtung Weiten/Saarburg. Zügige Kurven auf griffigem, übersichtlichem Asphalt folgen auf unserer Motorrad Tagestour Saarland. Hinter Freudenburg wechseln wir auf unserer Motorradtour vom Saarland nach Rheinland Pfalz. Kurz darauf, mitten in einer der hier üblichen schnellen Kurven, der Abzweig rüber nach Kastel-Staadt. Hinter dem Ort ein Parkplatz, von dort sind es etwa noch 200 Meter zu Fuß bis zu einem der spektakulärsten Bauwerke der Region: der Klause. In den roten Sandsteinfelsen regelrecht hineingebaut, thront die Kapelle hoch über der Saar. Fußwege durchziehen das Gelände. Man kann auf ihnen herrlich zwischen den feuchten, bemoosten Felsen umherspazieren, die Aussicht genießen oder sich von der weltentrückten Stimmung gefangen nehmen lassen. Ein Franziskanerpater war im 17. Jahrhundert der erste Mensch hier oben. Der Eremit baute eine kleine Kapelle, die König Friedrich Wilhelm 1835 vergrößern ließ. Eine Handvoll eleganter Serpentinen führen auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz hinab nach Trassem, ein paar Kilometer später erreichen wir das Ortsschild von Saarburg. Das malerische Städtchen liegt am Ufer der Saar und begeistert uns mit seinem Burgpanorama. Die Brücke, der Fluss, die Stadt, der Burgberg – den besten Blick auf das Idyll hat man von der Richtung Saarbrücken führenden Straße. Bis Mettlach bestimmt die Saar den Verlauf der Straße. Sie macht das sehr gefühlvoll. Großzügige Bögen, eingerahmt von dichtem Laubwald. Der Fluss quasi in Augenhöhe. Man fühlt sich fast wie am Steuer eines Motorbootes. Feuchter, leicht modriger Geruch von Wasser zieht durch die Nasenflügel. Flussatmosphäre, wie sie intensiver kaum sein kann. Die übrige Welt ist auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz weit weg. Auf den 18 Kilometern bis Mettlach stört keine Ortschaft die romantische Stimmung. Das ist einfach bezaubernd! In Mettlach unterqueren wir die Eisenbahn und biegen kurze Zeit später nach links auf die Eichenlaubstraße ein. Ausschilderung Weiskirchen. Viel Eiche, viel Laub – die Straße macht ihrem Namen alle Ehre. In gut ausgebauten und übersichtlichen Kurven erklimmt  sie auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz die Flanke des Hochwaldes. In Britten mischt sich kurz die B 268 dazwischen, dann heißt es wieder: schmale Fahrbahn, flüssige Wechselkurven, gepflegter Belag. Großer Gang, niedere Drehzahlen. Ab Weiskirchen weist das Schild Nonnweiler den Weg. Dort halten wir uns südlich, passieren Primsta und begleiten auf einer idyllischen Uferstraße das Flüsschen Nahe nach Nohfelden hinein. Dort rechts ab, ein Stück Bundesstraße folgt, bevor wir uns auf unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz in die Kurven einer Traumstrecke Richtung St. Wendel legen dürfen. Vorsicht: Nicht die Hauptroute auf der B 41 nehmen, sondern den Umweg über Freisen, Hirstein und Baltersweiler. Der führt nämlich äußerst attraktiv über die bewaldeten Hügel des St. Wendeler Landes. In St. Wendel werfen wir einen Blick auf die alles beherrschende spätgotische Wallfahrtskirche und genießen anschließend die landschaftlich und fahrerisch sehr reizvolle Strecke auf der B 269 über Tholey nach Lebach. In Lebach Blinker rechts und weiter nach Schmelz. Die nun folgende Etappe mit ihren gut ausgebauten, lang gezogenen Bögen schmelzt, pardon: schmilzt einem auf der Zunge. Etwas für Genießer. Nunkirchen, Losheim, dann links ab nach Mettlach und in einem Rutsch zurück nach Nennig, dem Ausgangspunkt unserer Motorradtour Saarland | Rheinland-Pfalz. Roadbook: Nennig – Orscholz – Kastel-Staadt – Trassem – Saarburg – Mettlach – Britten – Weiskirchen – Nonnweiler – Primsta – Nohfelden – Freisen – St. Wendel – Tholey – Lebach – Nunkirchen – Losheim – Nennig (ca. 250 km) Für alle, die nach ihrer Motorradtour durch das Saarland | Rheinland-Pfalz noch nicht genug haben: einen perfekten Überblick über Motorradtouren im Saarland bieten Dir unsere Bikerbetten Motorradkarten Deutschland West. Das passende Hotel findest Du übrigens unter Motorradhotels Saarland oder über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche! TIPP: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - weitere über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas findest Du auf BikerBetten.de. Highlight: Das Festungsgenie Südwestlich von Lebach lässt sich in Saarlouis die Arbeit von Sébastian Le Prestre Vauban bewundern. Er war General und Festungsbaumeister des französischen Königs Ludwig XIV. und revolutionierte das militärische Bauwesen. Als erster Baumeister seiner Zeit erfasste er die Befestigungs- und Belagerungskunst als mathematische Wissenschaft, in der jeder Akt der Belagerung im Detail berechnet wurde. Charakteristisch für seine Anlagen sind die sternförmig gezackten Außenbastionen, die sich mittels überlappender Schussfelder gegenseitig unterstützten. Biker Treff Saarland: Wallerfangen: Sanne’s Rockcafé, mit Terrasse. Beckingen: Landgasthaus Wilscheider Hof, Grillhütte, gute Küche. St. Wendel/Oberlinxweiler: Gasthaus Schlupfwinkel, schön gelegen mit Bike-Parkplatz.
    Italien / Gardasee/Trentino
    Tagsüber am Quirl drehen, abends im Mineralwasser baden – das hat was. Die berühmt-berüchtigte Kaiserjägerstraße ist das fahrerische Highlight dieser anspruchsvollen Tagestour, eine von über 1000 Motorradtouren und Alpenpässen a der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de, rund um die Heilquellen des Valsugana. Tipp: Einen perfekten Überblick über Motorradtouren im Trentino bietet Dir unsere FolyMap Gardasee/Trentino Karte. Das Bike steht in der Hotelgarage, die Anfahrt war lang und anspruchsvoll. Der Hintern schmerzt, der Rücken tut weh, der Kopf brummt, die Schultern sind verspannt. Was würden wir jetzt für ein ausgedehntes Bad in einem warmen Heilwasserbecken geben? Anschließend vielleicht eine Massage? Nun, im Trentiner Kurort Levico Terme geht dieser Wunsch in Erfüllung. Rund zwanzig Kilometer östlich von Trient gelegen, hat sich der gemütliche Kurort auf ruhige und familienfreundliche Ferien spezialisiert. Sein Heilwasser entspringt aus zwei Quellen auf dem Monte Fronte und ist reich an Mangan, Nickel, Kobalt und Zink. 1860 baute die „Società Balneare“ die ersten Kuranlagen, und ab 1897 entwickelte sich Levico Terme zum angesagten Kurort der k.u.k.-Monarchie. Der Erste Weltkrieg unterbrach diesen Höhenflug abrupt. Glücklicherweise übernahmen die Italiener die Kurtradition von Levico Terme und kamen in Scharen. Daran hat sich bis heute nichts geändert – wer sich von Rheuma, Arthrose oder Hautkrankheiten kurieren will, geht nach Levico Terme. Für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee. Weitere Motorradtouren im Trentino findet man über unsere Motorradtouren Suche und die dazu passenden Motorradhotels im Trentino findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Nach dem vorabendlichen Mineralbad komplett tiefenentspannt, nehmen wir zu Beginn der Tour die ersten Kilometer des Valsugana unter die Räder. Linker Hand stechen die Spitzen der Lagorai-Kette in den Himmel, während auf der rechten Seite die Cima XII-Ortigara nach oben steigt. So friedlich das Tal heute daliegt, so brutal und kriegerisch ist seine Geschichte: Zuerst wurde es von den Langobarden dominiert, dann von den Tiroler Fürsten, die von den Venezianern hinausgeworfen wurden. Dann kamen die Österreicher, und nach dem Ende des Ersten Weltkrieges die Italiener. Immer waren die Herrschaftswechsel mit Blutvergießen verbunden. Oberhalb des Tales schlängelt sich die Route am Nordhang des Lagorai entlang Richtung Osten. Schmale Fahrbahn, schöne Aussichten, kleine verträumte Ortschaften. Quasi durch die Hintertür fallen wir, vorbei an dem Städtchen Lamon, nach Feltre ein. Ziel ist die historische Oberstadt, wo wir das Motorrad parken und uns zu Fuß auf die Erkundung Feltres machen. Unter dem Namen „Feltria“ war Feltre schon zu Römerzeiten bekannt und lag an der Via Claudia Augusta, einer wichtigen von Augsburg kommenden Römerstraße. Glücklicherweise konnten die kriegerischen Auseinandersetzungen der folgenden beiden Jahrtausenden Feltre nicht viel anhaben, sodass sich das Städtchen heute dem Besucher in original historischem Gewand präsentiert. Zum Beispiel an der Piazza Maggiore, dem Hauptplatz. Eingerahmt von der Kirche dei Santi Rocco e Sebastiano, dem Lombardischen Brunnen und dem Castello di Alboino ist die Piazza die gute Stube Feltres. Rundherum geht die Zahl der Kirchen und Palazzi ins Unermessliche, man bekommt vor Staunen fast den Mund nicht mehr zu. Ein Stück Nationalstraße folgt. Wir passieren die Autobahn und nehmen uns das nächste fahrerische Schmankerl vor, die Auffahrt zur Skistation Enego 2000. Kehre an Kehre schraubt sich das Bergsträßchen in die Höhe und serviert uns ein Motorraderlebnis vom Feinsten. Die Reifen krallen sich fest in den gut in Schuss gehaltenen Belag und lassen knackige Schräglagen zu. Oben angelangt, queren wir das Hochplateau von Asiago, auch Sieben-Gemeinden-Plateau genannt. Während des Ersten Weltkrieges lag das Plateau jahrelang genau auf der Frontlinie zwischen italienischen und österreichischen Truppen. Mit dem Ergebnis, dass die meisten Ortschaften zerstört wurden. Zahlreiche Festungen, verteilt über das gesamte Plateau, erinnern an diese schreckliche Zeit. Über Asiago, den Hauptort der sieben Gemeinden, erreichen wir auf kurvigem Asphalt den Passo di Vezzena. 1.417 Meter hoch gelegen, war dieser Übergang ins Valsugana im Ersten Weltkrieg hart umkämpft. Heute ist seine Nutzung weitaus friedlicher – er ist Zentrum einer nordischen und alpinen Skistation. Ein Stück hinter dem Vezzena folgt schließlich das fahrerische und optische Highlight des Tages, die Kaiserjägerstraße. Auch sie besitzt eine militärische Vergangenheit. 1911 von den österreichischen Kaiserjägern gebaut, um Material an die Italienfront zu transportieren, war sie bis in die 1960er-Jahre hinein nur sehr schwierig zu befahren. Heute ist sie durchgängig asphaltiert und mit Randsicherungen versehen. Trotzdem: Motorradanfänger und Nichtschwindelfreie verlieren in den vielen steilen Engstellen schnell mal die Nerven. Die Abgründe sind tief, die Seitensicherungen niedrig. Wer das Abenteuer dennoch wagt, wird mit zehn Kilometern großartigen Fahr- und Landschaftsvergnügens belohnt. Ein kurzer Abstecher führt noch ins hübsche Städtchen Caldonazzo, dann wartet in Levico Terme schon das Entspannungsbad im warmen Mineralwasser. Tourlänge: ca. 200 km Roadbook: Levico Terme – Roncegno Terme – Strigno – Castello – Lamon – Feltre – Arsie – Enego – Rendale – Asiago – Passo di Vezzena – Kaiserjägerstraße – Caldonazzo – Levico Terme Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen im Trentino? Das sind unsere Highlights für Euch: Kaiserjägerstraße Monte Bondone Passo Manghen Passo del Tonale Monte Baldo Höhenstraße Highlight: Alltag im Krieg. Das Werk Gschwent, eine von insgesamt sieben Festungen der österreichischen Armee auf dem Plateau von Asiago, dient heute als Museum. Mit Hilfe von interaktiven und multimedialen Einrichtungen wird versucht, dem Besucher den Alltag der Soldaten im Ersten Weltkrieg näher zu bringen. Das Werk befindet sich im Originalzustand. Pässe-Info: Passo di Vezzena 1417   8 %  -  24km Kaiserjägerstraße 1255 12 %  -  12km
    Deutschland / Eifel
    Gerolstein? Kommt da nicht das Mineralwasser her? Exakt. Wer Ruhe sucht, ist hier richtig. Denn die großen Eifelstraßen umgehen diese Gegend geflissentlich und sparen so einen Landstrich aus, in dem die Natur tatsächlich noch in Ordnung ist. Waldsterben, Umweltverschmutzung? Noch nie gehört. Der Ort Pelm, östlich von Gerolstein, eignet sich gut für den Einstieg in die Tour. Er wird überragt von der Kasselburg, einer wuchtigen Anlage aus dem 15. Jahrhundert. Die Burg ist eine der größten in der Eifel. Im 18. Jahrhundert wurde sie zerstört, danach aber wieder originalgetreu aufgebaut. Heute beherbergt sie einen Adler- und Wolfspark. Ab Pelm bringt uns ein ordentlich asphaltiertes Sträßchen auf eine Hochfläche und zielt dort in eleganten Bögen in Richtung Steinborn. Schöne Serpentinen führen hinab in den Ort. In Pützborn kann man entweder zuerst beim Bikertreff Alte Schmiede vorbeischauen oder direkt nach rechts auf die B 257 abbiegen. Pützborn verschwindet im Rückspiegel, während die Bundesstraße eine Anhöhe erklimmt und den Ort Oberstadtfeld erreicht. An dessen Ende zweigt in einer Rechtskurve nach links der Weg Richtung Schutz ab. Wir folgen ihm und landen auf einer idyllischen Talstraße, die sich am Ufer der Kleinen Kyll entlangschlängelt. Das Tal wird enger, die Fahrbahn holperiger. Die Schräglagen scheinen nicht mehr aufzuhören. Hinter Schutz sorgt eine Handvoll Kehren bergauf in Richtung Deudesfeld dafür, dass die Gedanken nicht völlig an der langen Leine laufen. Oben geht es mit der Kurverei weiter. In Deudesfeld rechts ab nach Meisburg. Kurve an Kurve und noch lange kein Ende in Sicht. Hinter Meisburg überqueren wir die B 257. Die Bäume stehen so dicht an der Straße, dass sich ihre Äste über unseren Helmen berühren. Salmer Forst nennt sich dieses riesige zusammenhängende Waldgebiet. Benannt nach dem Ort Salm, einem stillen, abgelegenen Dörfchen. Man kann die Ruhe fast greifen. Kein Auto, keine Chaussee, und niemand in unserer Näh’. Wie damals bei den Comedian Harmonists. Hinter Salm reicht es gerade zu einem kurzen Rundblick über die Eifelhöhen, dann sackt uns der Wald wieder ein. Die nun folgenden Kilometer bis Büscheich entpuppen sich als absoluter Traum. Denn zu der romantischen Waldlandschaft gesellt sich eine fantastische Kurvenstrecke. Radien jeglichen Durchmessers greifen nach dem Motorrad, die Reifen beißen sich in den rauen Asphalt. Gegenverkehr? Gleich Null. Erst am Ortsschild von Gerolstein findet der Kurvenspaß sein Ende. Gleich rechts liegt der Eingang zur Fußgängerzone. Ein guter Platz für eine Pause. Einen Kilometer lang geht es nun in Richtung Prüm, bis uns ein Abzweig mit der Ausschilderung Kyllburg ins Tal des Flüsschens Kyll bringt. Nach der anstrengenden Kurverei durch den Salmer Forst bringt dieses reizende Tal nun etwas Entspannung. Das erste Mal in die Bremsen steigen sollte man in Mürlenbach. Hoch über dem Ort thront nämlich die Bertradaburg. Um in den Burghof zu gelangen, umgeht man die Anlage und fährt sie von hinten an. Ab  Densborn können wir in vollen Zügen das schmale, holperige Sträßchen genießen, das sich nun dicht an der Kyll entlang in Richtung Kyllburg windet und nach einigen ganz brauchbaren Kehren schließlich in den kleinen Luftkurort einläuft. An dessen Ortsende schwenkt die Route nach Malberg ab. Eine markante Burg aus hellbraunem Tuffgestein prägt das Gesicht des Ortes. In Malbergweich erreichen wir die Eifelhochfläche, in Neuheilenbach überqueren wir die Hauptstraße und fädeln uns auf der anderen Seite in einen asphaltierten Waldweg ein. Sperrschild? Keines zu sehen. Logisch, denn dieser verträumte Weg ist offiziell befahrbar. Drei Kilometer lang entführt er uns in die entrückte Welt des finsteren Eifelwaldes. Kein Laut, kein Zeichen von Zivilisation. Nur das von den Bäumen zurückgeworfene Echo der Maschine ist zu hören. Das Wahrzeichen von Schönecken, seine imposante Burg, ist schon aus einiger Entfernung zu sehen. Im Ort heißt es links bergauf nach Seiwerath. Kurven wie am Fließband. Man ist fast alleine auf der Straße. Weite Ausblicke hinüber nach Gerolstein und zum Kylltal folgen. Kein Wunder, schließlich erreicht die Fahrbahn die 540-Höhenmeter-Marke. Die Etappe bis Balesfeld bedeutet richtig viel Arbeit. Die Kurvendurchmesser variieren ständig. Hinter Balesfeld wird es dann wieder ruhiger. Auf einer breiten Landstraße schwingen wir in Richtung Prüm. Gut einsehbare Biegungen, flottes Tempo. Erneut passieren wir Schönecken. Kurz vor Prüm biegt die Route rechts ab nach Fleringen und verwandelt sich sofort in ein unglaublich enges und kurviges Sträßchen der Kategorie Geheimtipp. Das zackt hinab nach Wallersheim und führt anschließend über Kopp und Hinterhausen nach Gerolstein zurück. Roadbook: Pelm – Steinborn – Pützborn – Schutz – Deudenfeld – Meisburg – Salm – Gerolstein – Mürlenbach – Kyllburg – Malberg – Neuheilenbach – Schönecken – Balesfeld – Pelm (ca. 150 km) Highlight: Unter der Obhut der Bischofs Wie viele Eifelstädtchen besitzt auch das besuchenswerte Kyllburg eine lange kriegerische Geschichte. Bis zum Jahr 1276. Damals errichtete der schlaue Bischof von Trier in Kyllburg einen Stift und machte es damit unantastbar. Denn wer heilige Mauern angriff, handelte sich den Bann der Kirche ein und war damit politisch und gesellschaftlich erledigt. Prädikat: unbedingt anhalten und ansehen. Motorradtreffs: Daun-Pützborn: Alte Schmiede, Imbiss und Snackbar. Dreis-Brück: Bikertreff im Landgasthof Beim Holzschnitzer.
    Deutschland / Weserbergland
    Die Deutsche Märchenstraße führt durch eines der für Motorradfahrer attraktivsten deutschen Mittelgebirge, das Weserbergland. Entspannte Flusskilometer wechseln sich ab mit knackigen Bergpassagen und garantieren Motorradspaß pur. Eigentlich startet und endet die Deutsche Märchenstraße nicht im Weserbergland. Sie beginnt in Hanau, der Geburtststadt der Gebrüder Grimm, der weltberühmten deutschen Märchenonkel, und geht in Bremen am Denkmal der Stadtmusikanten ins Ziel. Unterwegs legt sie jedoch einen beträchtlichen Teil ihrer Route entlang der Weser zurück. Man trifft dort auf den Lügenbaron Münchhausen, den Rattenfänger von Hameln und das Dornröschen. Weshalb also nicht das Weserbergland auf den Spuren der deutschen Märchen durchqueren? Los geht unsere Motorradtour an der Weser entlang in Hannoversch Münden, dort wo Fulda und Werra zusammenfließen und die Weser bilden. Ein Bummel durch die fachwerkgesäumten Gassen der Altstadt ist ein Muss. Man braucht sich ja nicht gleich vom berüchtigten Wunderheiler Doktor Eisenbarth ohne Betäubung einen Zahn ziehen lassen. Eisenbarth war erfolgreich, aber umstritten und starb hier im Jahr 1727. Ein Stück weiter auf unserer Motorradtour Weser wartet ein weiteres Relikt aus dem dunklen Mittelalter: Die Gierseilfähre von Veckerhagen. Zum ersten Mal im Jahr 1322 erwähnt, hat sich an ihrer Funktionsweise bis heute nichts geändert: Die Fähre hängt an einem über den Fluss gespannten Kabel und wird vom Fährmann je nach gewünschter Richtung in die Strömung gedreht. Den Rest besorgt der Fluss und drückt den Kahn entweder nach links oder nach rechts. Perfekt – leise, sauber, umweltfreundlich und ganz ohne aufwändige Technik. Heute gäbe es dafür den Nobelpreis. In weiten Bögen folgt die Straße den Windungen der Weser und sorgt so für entspanntes Gleiten. Man hat viel Zeit, um sich der herrlichen Flusslandschaft zu widmen. Sozusagen meditatives Motorradfahren auf unserer Motorradtour Weser. Gieselwerder, Lippoldsberg, dann taucht Bad Karlshafen auf. Unbedingt anhalten sollte man am Hafenbecken, das von prächtigen Renaissancehäusern umgeben wird. Hier mündet das Flüsschen Diemel in die Weser. Bad Karlshafen geht auf eine Hugenottensiedlung zurück. Das waren Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, die Ende des 17. Jahrhunderts Schutz beim hessischen Landgrafen fanden. Lust auf fahrerische Abwechslung? Dann nichts wie hinauf zur Sababurg. Auf einer Basaltkuppe liegt mitten im Wald die Ruine des ehemaligen Jagdschlosses der Landgrafen von Hessen. Man erreicht es über ein schmales, griffiges Sträßchen, das mit Kurven nur so gespickt ist. Zum Teil hängen die Farne so weit in die Fahrbahn hinein, das man sie mit der Hand greifen kann. Übrigens ist auch auf unserer Motorradtour Weser die nahe gelegene Trendelburg einen solchen Abstecher wert. Zurück am Weserufer, verlangsamt sich die Schlagzahl wieder deutlich. Großer Gang, mittlere Geschwindigkeit, in der Ruhe liegt die Kraft. Beverungen taucht auf. In dem hübschen Fachwerkstädtchen laden vor allem die Uferanlagen zu einem Spaziergang am Fluss ein. Dann rollen wir auf unserer Motorradtour Weser nach Höxter hinein. Auch hier ein mittelalterliches Stadtbild mit wunderschönen alten Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Ein Muss auf unserer Motorradtour Weser ist der kurze Ausflug von Höxter aus hinüber zum Kloster Corvey. Und natürlich zum Köterberg, der mit knapp 500 Metern höchsten Erhebung des so genannten Lipper Berglandes und gleichzeitig der Motorrad Treffpunkt im Weserbergland. Über Bevern erreichen wir auf unserer Motorradtour Weser Bodenwerder, das aufs Engste mit dem Lügenbaron von Münchhausen verbunden ist. Dessen Geburtshaus, ein um 1600 gebauter Herrensitz, dient heute als Rathaus. Ein Brunnen davor zeigt Münchhausen auf seinem berühmten halben Pferd, mit dem er in der Schlacht gerade noch dem Feind entkam. Im Inneren des Gebäudes wartet ein Münchhausen-Museum Wir genießen auf unserer Motorradtour an der Weser entlang die wundervolle Flussatmosphäre, bewundern die bewaldeten Hügel links und rechts der Weser und erreichen so entspannt die Rattenfängerstadt Hameln. Im Jahr 1284 soll der Bösewicht 130 Kinder mit seinem Flötenspiel aus der Stadt gelockt haben, nachdem ihm der Lohn für seine Arbeit verweigert wurde. Vor dem Hochzeitshaus, einem der zahlreichen schönen Renaissancehäuser Hamelns, wird die Geschichte im Sommer jeden Sonntag gegen 12.00 Uhr aufgeführt. Unbedingt ansehen, es lohnt sich. Weiter geht es auf auf unserer Motorradtour Weser auf perfekt ausgebautem Asphalt Richtung Norden. Sanfte Bögen, leichte Schräglagen. Nichts für Heizer. In Bückeburg ist das Hubschrauber-Museum ein Eldorado für Technikbegeisterte. Den Besuch in dem ausgezeichnet gemachten Museum sollte man sich nicht entgehen lassen. Weiterhin sehenswert: das prachtvolle Schloss sowie das Rathaus. In Minden läuft das Weserbergland allmählich in die norddeutsche Tiefebene aus. Vom Glanz dieser einst reichen Handelsstadt ließen die Bomben des 2. Weltkrieges nichts mehr übrig. Umso interessanter ist das Wasserstraßenkreuz vor der Stadt. Der Mittellandkanal überbrückt hier in einem 375 Meter langen Trog die Weser. Eine Autobahnbücke für Schiffe quasi. Ungelogen, kein Märchen. Und für alle, die nach der Motorradtour an der Weser entlang noch nicht genug haben: einen perfekten Überblick über weitere Motorradtouren im Weserbergland bietet Dir unsere Folymap Motorradkarte Harz Weserbergland. Das passende Hotel findest Du übrigens unter Motorradhotels im Weserbergland oder über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche! Roadbook: Hannoversch Münden – Veckerhagen – Gieselwerder – Bad Karlshafen – Sababurg – Beverungen – Höxter – Kloster Corvey – Köterberg – Bevern –  Bodenwerder – Hameln – Bückeburg – Minden (ca. 250 km) TIPP: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - weitere über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas findest Du auf BikerBetten.de. Motorradtreff im Weserbergland: Bad Münder: Nienstedter Pass, zwischen Nienstedt und Eimbeckhausen. Lauenförde: Villa Löwenherz, Traditionsherberge und Treff auf einmal. Lüdge-Köterberg: Köterberg, Berghotel mit Parkplatz und Gastronomie. Hier trifft sich alles was zwei Räder hat. Das Berghotel Köterberg hat täglich ab 9 Uhr geöffnet. Der große Motorrad Treffpunk im Weserbergland findet allerdings Sonntags statt. Die Anfahrt und die Aussicht lohnen sich aufjedenfall für einen Abstecher auf Deiner Motorradtour der Weser entlang. Extertal: Seit die Junioren Tanja und Christian den Treff übernommen haben, heißt Günters Kurve nun Die Kurve. Geblieben ist die Wohlfühlatmosphäre. Höxter-Albaxen: Tonnenburg, Treff und Hotel, ein Klassiker im Weserbergland. Wahlsburg: Bikerhotel Zum Anker, direkt an der Weser, tolle Stimmung und Aussicht. Highlight: Heimat der Märchen Das Weserbergland ist nicht nur für die so genannten Weserrenaissance bekannt, eine ganz spezielle Art der Renaissance, sondern vor allem für die vielen Märchen, die in der Region spielen. Die bekanntesten sind der Rattenfänger von Hameln, Münchhausen, Doktor Eisenbarth, Schneewittchen, Rapunzel und Dornröschen. Das Märchen von Schneewittchen spielte angeblich in Alfeld, Rapunzel soll ihr langes Haar vom Turm der Trendelburg herabgelassen haben, und Dornröschen soll  auf der Sababurg vom Prinzen aus seinem Schlaf geküsst worden sein.
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    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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