Bikerbetten

Startseite
Hotels
Hotels entdeckenNach LändernPrint Katalog

Hier findest Du die besten Motorradtouren

für Deinen Motorrad Urlaub!

 

Grenze Deine Suche ganz nach Belieben mit unserer komfortablen Tourensuche ein und finde schnell die passenden Motorrad Touren für Deinen Motorrad Urlaub.

Beginne am besten mit der Filterung nach Deinem gewünschten Reiseland oder Region.

Oder nutze einfach die Kartensuche.

    Tips aus unserem Shop

    OFFROAD ATLAS - Best of 2026
    39.95 inkl. MwSt.

    Unter diesen Motorradtouren kannst Du wählen:

    899 Ergebnisse
    Sortiert nach:
    Deutschland / Harz/Eichsfeld/Kyffhäuser
    Eine Motorradtour durch Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge hält einige Überraschungen bereit: imposante Naturschönheiten, sehenswerte Ortschaften, historische Bauwerke, technische Attraktionen und vor allem jede Menge kurvenreicher Bergsträßchen. Letztere sind nämlich die Spezialitäten des Harzes. Die rund 230 Kilometer lange Rundtour lässt sich gut an einem Tag fahren. Wer unterwegs länger verweilen und sich die eine oder andere Stadt genauer ansehen will, der sollte zwei bis drei Tage einplanen. Die Route führt größtenteils über gut ausgebaute Straßen und hält viel Abwechslung bereit, von der breiten Bundesstraße bis zu schmalen Bergstraße ist alles verfügbar. Ob Anfänger oder Könner – die Harz-Rundfahrt bietet jedem seinen Fahrspaß. Die Kaiserstadt Goslar am Nordrand des Harzes eignet sich sehr gut als Startort und ist über die Autobahn A 7 zu erreichen. Nach dem obligatorischen Spaziergang durch die Altstadt Goslars geht es Richtung Osten über den Industrievorort Oker nach Bad Harzburg. Breite Straße, sanfte Kurven, ein ruhiger Auftakt. Auch in Bad Harzburg heißt es wieder: Maschine abstellen, Helme in die Seitenkoffer, eine Runde zu Fuß gehen. Das lang gestreckte Kurstädtchen verfügt zwar über keine besondere Sehenswürdigkeit, doch ist alleine seine entspannte Atmosphäre einen Abstecher wert. Die Fußgängerzone entlangschlendern, einen Kaffee trinken und anschließend ein paar Meter durch den Kurpark flanieren – das ist die Gebrauchsanweisung für Bad Harzburg. Wir vermeiden die schnelle Verbindung nach Wernigerode über die B 6 und nehmen stattdessen lieber die Landstraße. Des Kurvenspaßes wegen. Zuerst nach Stapelburg, dann weiter nach Ilsenburg und Drübeck. Schließlich kommt Wernigerode in Sicht. Ein Tipp: Am besten gleich einen Parkplatz am Stadtrand ansteuern und dort das Motorrad abstellen. Die Suche nach einem Plätzchen in der historischen Altstadt gleicht der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen und endet garantiert mit einem Knöllchen. Der Dichter Hermann Löns nannte Wernigerode die „bunte Stadt am Harz“. Wieso? Sieht man die wunderschönen farbigen Fachwerkhäuser, kennt man die Antwort. Wer gut zu Fuß ist, kann zum Schluss des Bummels den kurzen Fußweg hinauf zum Schloss nehmen und die Aussicht von dessen Terrasse genießen. Jetzt schwenkt die Route nach Süden und zielt mitten ins Herz des Harzes. Das bedeutet – genau: kräftige Höhenunterschiede, viele Kurven. Was sich da als Bundesstraßen 244 und 27 vors Vorderrad wirft, verdient durchaus das Prädikat „motorradgeeignet“. So manche Landstraße kann dagegen einpacken. So genießen wir die Kurverei, kommen an Rübeland mit seinen beiden Tropfsteinhöhlen vorbei und erreichen nach einigen letzten Schräglagen das an einem Hang gelegene Städtchen Blankenburg. Besondere Kennzeichen: Renaissance-Rathaus und Barock-Schloss. Anhalten? Unbedingt! Thale, der nächste Ort, liegt romantisch am Eingang des Bodetales. Von hier aus bietet sich ein Abstecher zum Hexentanzplatz an (einige Kilometer in südlicher Richtung). Von dieser steil aufragenden Felsplatte sollen einst die Hexen in der Walpurgisnacht zu ihrem Flug zum Brocken gestartet sein. Auf kurviger Mittelgebirgsstraße geht es weiter nach Gernrode und Harzgerode. Danach nehmen uns die lang gezogenen Bögen der B 242 auf. Entspanntes Gleiten auf gut ausgebautem Asphalt. Tiefer dunkler Wald links und rechts der Fahrbahn. Etwa sechs Kilometer hinter Hasselfelde links ab Richtung Benneckenstein. Und sofort bekommen Bremsen, Getriebe und Fahrwerk Arbeit. Ein schmales verschlungenes Sträßchen zirkelt  hinüber nach Hohegeiß, in dieses früher direkt an der Zonengrenze gelegene Städtchen, das sich inzwischen zu einem schmucken Fremdenverkehrsort entwickelt hat. Aussichtsreich geht es weiter. Über Zorge am Ebersberg vorbei nach Braunlage. Als Wintersportort und Sommerfrische hat sich Braunlage einen Namen gemacht. Sein Kern wird geprägt von dunklen holz- oder schieferverkleideten Häusern. Der Grund für diese Isolierung ist das raue Klima hier oben im Oberharz. Kurz hinter Braunlage rechts ab nach St. Andreasberg. Die Zufahrt zur höchstgelegenen Stadt im Harz gefällt durch Kurven wie am Fließband. Ein Traum. Kurz darauf treffen wir wieder auf die B 242, die seit Braunlage den Namen „Harz-Hochstraße“ trägt. An der Sösetalsperre vorbei erreichen wir auf kurviger und waldreicher Straße Osterode. Kaffeepause und Stadtbummel sind hier Pflicht. Denn der Markplatz mit dem Steinturm der Kirche St. Ägidien bildet ein optisches Glanzlicht. Die breite und gut ausgebaute B 241 bringt uns zügig nach Clausthal-Zellerfeld. Die Bergwerksstadt mit dem Doppelnamen wurde erst 1924 zusammengefasst. Besonders interessant: Die Kirche in Clausthal ist mit 2200 Plätzen eine der größten Holzkirchen Europas. Also auch hier runter vom Bike und ab in die Stadtkerne. Danach folgt der kurvenreiche Schlussakkord zurück nach Goslar. Roadbook: Goslar – Wernigerode – Blankenburg – Thale – Gernrode – Harzgerode – Zorge – Braunlage –  St. Andreasberg – Osterode – Clausthal-Zellerfeld – Goslar (ca. 230 km). Motorradtreffs Bad Harzburg-Torfhaus: Torfhaus, Parkplatz mit Gastronomie. Kelbra: Denkmal Kyffhäuser, ehemalige Bergrennstrecke. Zilly: Harzer Biker-Schmiede an der Hauptstraße. Schulenburg: Café Okerterrasse an der Talsperre. Rappbode-Stausee: Treff an der Staumauer. Neudorf: Herz-Biker-Oase. Highlight: Berg der Hexen Der Brocken wurde 1540 erstmals als Treffpunkt der Hexen und als einer ihrer Tanzplätze genannt. Ominöse Gestalten sollen zum Gipfel gegangen und dort ihre Versammlungen abgehalten haben. Zu den Sagen trug auch bei, dass an der Brockenspitze an über 300 Tagen im Jahr Nebel auftritt. Dadurch sind seltene optische Effekte wie das so genannte Brockengespenst zu beobachten, das den Wanderern Schrecken einjagt. Beschrieben wurde dieses Phänomen unter anderem von Goethe, der dreimal den Brocken bestieg.
    Check it now
    Deutschland / Niederrhein/Ruhrgebiet
    Die Route der Industriekultur verbindet 25 Hochöfen, Gasometer und Fördertürme und führt den motorradfahrenden Besucher tief ins Herz des Ruhrpotts und seiner warmherzigen Bewohner. Als offizieller Startort der Route, die übrigens durch braune Schilder mit weißer Schrift ausgeschildert ist, fungiert die Zeche Zollverein in Essen. Ihr Förderturm ist das alte und neue Wahrzeichen des Ruhrgebietes. Man kann dort die Führung mitmachen oder einfach nur draußen umherspazieren. Oder im Restaurant in der Kokerei erst mal die Ruhrgebiets-Spezialität Pommes-Schranke vertilgen. Gestärkt fahren wir rüber nach Bochum, wo mit der Jahrhunderthalle der nächste Ankerpunkt wartet. Die Halle wurde 1902 als Gebläsehalle für die Hochöfen im Bochumer Gussstahlwerk gebaut und galt damals als eines der ersten Beispiele für einen rein zweckbestimmten Ingenieursbau. Ebenfalls in Bochum steht das Deutsche Bergbaumuseum, wo das Fördergerüst  der ehemaligen Zeche Germania schon von weitem grüßt. Der Besucher kann mit dem Förderkorb auf das Gerüst hinfauffahren und von oben weite Teile des Ruhrgebiets überblicken. Von Bochum aus wenden wir uns nach Norden und fahren an Herne vorbei nach Recklinghausen. Dort wartet das Umspannwerk. In dem 1928 errichteten Gebäude wird uns die Technik der Elektrizitätsverteilung erläutert, und fast überall heißt es: „Anfassen erwünscht!“ Danach bringt uns die B 225 hinüber nach Marl, wo sich auf dem Areal der früheren Chemischen Werke Hüls AG ein Chemiepark etabliert hat. Im Rahmen einer Führung erhalten wir Einblicke in die Welt der Chemie und können vom neunten Stock des Hochhauses die Aussicht auf das Ruhrgebiet und das Münsterland bewundern. Weiter geht es an Oer-Erkenschwick vorbei nach Waltrop, wo mit dem Alten Schiffshebewerk Henrichenburg ein ganz besonderer Leckerbissen wartet. Die Anlage wurde 1899 von Kaiser Wilhelm II. eingeweiht und zeigt heute die komplette Geschichte der Binnenschifffahrt und des Kanalwesens. Von Waltrop gelangen wir danach über Brambauer auf einem Nebensträßchen nach Dortmund-Bövinghausen zur Zeche Zollern. Über Asseln, Wickede und Kamen geht es weiter nach Hamm, wo auf der ehemaligen Zeche Maximilian 1984 die Landesgartenschau ausgerichtet wurde. Heute ist das Gelände ein beliebter Freizeitpark, sein Wahrzeichen der Gläserne Elefant, die in eine begehbare Plastik verwandelte frühere Kohlenwäsche. Wir verlassen nun das industrielle Ruhrgebiet und fahren auf der B 63 durch ein Stück reine Natur bis kurz vor Werl, um dort rechts nach Unna abzubiegen. Mit der 1859 erbauten ehemaligen Lindenbrauerei steht dort ein Kunst- und Kulturzentrum, dessen vielfältige  Gastronomie für eine gelungene Mittagspause auf unserer Tour sorgt. Und wieder geht es danach raus ins Grüne. Über Schwerte erreichen wir in Hagen-Eppenhausen den Hohenhof. Dieses hübsche Landhaus wurde 1908 vom späteren Bauhaus-Architekten Henry van de Velde für einen Hagener Kunstsammler gebaut und gilt als eines der wenigen erhaltenen Gesamtkunstwerke des Jugendstils. Vorbei am Handwerks-Freilichtmuseum in Hagen-Selbecke fahren wir anschließend über Wetter nach Witten, wo wir in den Stollen der Zeche Nachtigall typische Arbeitssituationen aus der Zeit des Kleinbergbaus sehen können. Die Route quert nun die Autobahn A 43 und  läuft die Henrichshütte in Hattingen an. Vor 150 Jahren gegründet, wurde sie 1987 stillgelegt und dient heute als lebendiges Museum mit einer Fläche von 50.000 Quadratmetern. Nicht ganz so groß, für Technikfans aber ein Muss, ist das Eisenbahnmuseum im Bochumer Stadtteil Dahlhausen. Rund 180 Fahrzeuge aus der Zeit von 1853 bis 1964 stehen dort. Die Weiterfahrt nach Mühlheim erfolgt auf der A 40. Dort angekommen, halten wir am Styrumer Wasserturm an. Der 1892 gebaute Turm beherbergt heute das Aquarius Wassermuseum, in dem der Besucher auf 14 Etagen in die Welt des Wassers, des Umwelt- und Gewässerschutzes eintaucht. Nur einen Katzensprung ist es hinüber nach Duisburg, unserem nächsten größeren Anlaufpunkt. Hier warten nämlich gleich drei Highlights der Route der Industriekultur: Der Innenhafen, heute ein interessantes Stadtquartier. Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt und der Landschaftspark Duisburg-Nord, ein rund um die alte Meidericher Eisenhütte entstandenes Parkgelände. Von Duisburg geht es ein Stück zurück nach Oberhausen, wo in der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg ein Industriemuseum der besonderen Art wartet: Riesige Kolosse wie Kokillen, Walzen und ein zehn Meter hoher und 53 Tonnen schwerer Dampfhammer begleiten uns die Welt der Schwerindustrie. Leichter geht es im Oberhausener Gasometer zu. 1929 als Gas-Zwischenspeicher gebaut, hat sich der Gasometer inzwischen zu einer der außergewöhnlichsten Ausstellungshallen Europas entwickelt. Von Oberhausen fahren wir hinüber nach Gelsenkirchen-Horst. Dort bildet der Nordsternpark ein perfektes Ende unserer Tour zwischen Kohle und Stahl. Das frühere Gelände der Zeche Nordstern wurde 1997 anlässlich der Bundesgartenschau in einen Landschaftspark umgestaltet. Roadbook: Essen – Bochum – Recklinghausen – Marl – Waltrop – Dortmund – Asseln – Wickede – Kamen – Hamm –  Werl – Unna – Hagen – Wetter – Witten – Hattingen – Dahlhausen – Essen – Mühlheim – Duisburg – Oberhausen – Gelsenkirchen (ca. 400 km) Highlight: Lecker Fritten Ob man alle 25  Punkte der Route der Industriekultur auf einmal abfährt, oder sich einzelne herauspickt ist egal, da sie für sich stehen und thematisch nicht voneinander abhängen. Die größeren unter ihnen halten ein gastronomisches Angebot bereit, das man während der Tour jederzeit an einer der ruhrgebietstypischen „Trinkhallen“ oder Pommesbuden ergänzen kann. Currywurst mit Pommes Schranke (Fritten mit Ketchup und Mayonnaise) ist der Klassiker. Motorradtreffs: Dortmund: Hohensyburg, Parkplatz am Hengsteysee zwischen Dortmund und Hagen. Duisburg: Treff Kaiserberg am Parkplatz. Essen: Haus Scheppen am Südufer des Baldeneysees. Road Stop, American Diner Restaurant mit Biergarten. Krefeld: Mo’s Bikertreff an der Niederrheinhalle, alles vom Bikerfrühstück bis zum Mantateller. Bottrop: Zur Grafenmühle, beliebter Treff am Rande der Kirchheller Heide. Gelsenkirchen-Horst: Motorradmuseum Rebuschat Karl am Kanal.
    Deutschland / Schwarzwald
    Der mittlere Schwarzwald um Schramberg und Hornberg ist gelebte Idylle. Mehr Tannenwälder, Bauernhöfe und Bollenhüte findet man sonst nirgends im Schwarzwald. Auch die Motorradstrecken können sich hier sehen lassen. Wolfach ist ein Städtchen mit sympathischem Flair. Eine gepflasterte Durchfahrt, ein Stadttor, eine Brücke über die Kinzig, bunte Häuser, viele Straßencafés. Wer noch nicht gefrühstückt hat, sollte es hier unter einem Sonnenschirm unbedingt nachholen. Die Strecke nach Hausach führt danach landschaftlich reizvoll am Ufer der Kinzig entlang. Ein Gürtel von Sumpfwiesen, mit gelben Blumen gesprenkelt, breitet sich am Flussufer aus. Weiter führt die Route in Richtung Gutach. Schwarzwald pur. Aus Gutach stammt übrigens der berühmte Bollenhut, das Wahrzeichen des ganzen Schwarzwaldes. Das Prachtstück besteht aus elf großen und drei kleinen Bollen. Ledige Mädchen tragen sie in Rot, die verheirateten Frauen in Schwarz. Kurz vor Hornberg zweigt rechts ein Sträßchen nach Elzach ab. Zigfach gekrümmt schlängelt es sich in den Wald hinein. Sein Belag fordert das Fahrwerk heraus, dafür glänzen die Kurven mit gleichmäßigen Radien und guter Übersicht. Hinter einem Sattel zeigt das Sträßchen wieder Manieren und wedelt gut ausgebaut am Ufer der Elz entlang talwärts in Richtung Elzach. Eine Kreuzung, ein Schild mit der Aufschrift Haslach. Wir folgen ihm und landen auf einer ordentlich ausgebauten Straße, die in runden und sauberen Bögen einen Berg hinaufführt. Gute Sicht nach vorn, griffiger Belag unter den Reifen. Die Heidburg, eine kleine Passhöhe, wird überquert, dann geht es auf der anderen Seite hinab nach Haslach. Hinter Haslach, dem einstigen Silberbergbau-Städtchen, nehmen wir Kurs auf Steinach. Diese Nebenroute folgt in eleganten Biegungen dem Lauf der Kinzig. Kurz vor Biberach biegen wir nicht ins Ortszentrum ab, sondern bleiben einfach auf der Hauptstraße und treffen automatisch auf die B 415 in Richtung Lahr. Sie hat es gehörig in sich, diese so genannte Bundesstraße. Mit gepflegtem Asphalt versehen, nimmt sie sich in herrlichen Kurven den bewaldeten Berg zwischen Biberach und Seelbach vor. Schuttertal heißt dieser abgelegene Landstrich. Eine Handvoll schneller Kehren bringt uns in Richtung Kenzingen zuerst den Berg hinauf und danach hinab ins Muckental. Eine kleine, aber feine Rundfahrt beginnt. Sie führt auf schmalem, wenig befahrenem Asphalt über Bleichheim nach Freiamt. Kurven ohne Ende, freie Sicht nach vorn. Grandioser Fahrspaß. Die Hauptrichtung Schuttertal bringt uns nach Schweighausen und Elzach. In Oberprechtal folgt die Route dem Lauf der Elz und nimmt den Abzweig nach Triberg. Was die Karte verspricht, hält die Realität: In einer nicht mehr enden wollenden Folge von Wechselkurven zirkelt ein Sträßchen an einem sprudelnden Gebirgsbach entlang. Weite Radien, gute Übersicht, zügiges Tempo. Die Augen kleben auf der Fahrbahn, um zwischen den Bodenwellen den besten Strich zu finden. Hinter der Wilhelmshöhe taucht der Ort Schonach mit seinen beiden Skisprungschanzen auf. Von dort sind es nur noch ein paar Kilometer, bevor man nach Triberg, den zentralen Ort der schwarzwälder Kuckucksuhren-Herstellung, hineinrollt. Hinter Triberg quetscht sich die B 33 in perfekt ausgebauten Kehren durch die Gutach-Schlucht hinab nach Hornberg. Tempo 60 vermiest allerdings größtenteils den Appetit auf Schräglagen. Das 5.000-Einwohner-Städtchen Hornberg begrüßt den Besucher mit seiner markanten Burgruine. Von dort aus hielt man im 16. Jahrhundert eines Tages Ausschau nach dem Herzog von Württemberg, der sich für einen Besuch angekündigt hatte. Man erkannte am Horizont eine Staubwolke, hielt sie für den herzoglichen Tross und feuerte die Salutkanonen ab. Doch stattdessen kam ein Bauer mit seiner Viehherde vorbei. Als endlich der Herzog auftauchte, war keine Munition mehr da. Der Landesfürst war sauer, und die Hornberger waren blamiert. Seither gehen Geschichten mit einem ähnlichen Schluss aus wie das »Hornberger Schießen«. Bis Schramberg ist lockeres Kurvenschwingen angesagt. Die Straße tastet die Konturen der Bergflanke ab. Die Heimat der Junghans-Uhren. Mitte des 19. Jahrhunderts produzierte die Firma als erste in Deutschland Uhren nach amerikanischem Vorbild in Massenproduktion. Am Image hat sich seither nichts geändert – noch heute ist Junghans DIE deutsche Uhr schlechthin. Interesse an einem Mitbringsel? Im Werksverkauf gibt es die Uhren mit Rabatt. Ein kleines holperiges Sträßchen kringelt sich an einem Bach entlang nach Tennenbronn. Dann dürfen die Federelemente aufatmen, denn die folgende Strecke über St. Georgen nach Königsfeld gehört mit ihrem ebenen Belag wieder zur angenehmeren Sorte. Von Königsfeld zurück nach Schramberg sind Kupplung und Getriebe gefordert: Eine gemischte Wald- und Wiesenpartie wirft uns eine Palette unterschiedlichster Kurven vors Vorderrad. In gemächlichen Bögen geht es danach über Schiltach zum Startort Wolfach zurück. Highlight: Unter einem Dach Zwischen Hausach und Gutach wartet an der rechten Straßenseite ein optischer Höhepunkt dieser Tour: die Vogtsbauernhöfe. Hier handelt es sich um ein Freilichtmuseum, in dem mehrere typische Bauernhöfe aus dem Süd- und Mittelschwarzwald samt Nebengebäuden aufgebaut sind. Alle stammen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, waren vom Abriss bedroht und wurden hier Stein für Stein wieder aufgebaut. Man sieht eine heute kaum mehr vorstellbare Einheit von Arbeit, Freizeit und Familienleben. Herrschaft, Knechte, Mägde, Vieh und Vorräte – alles war unter einem Dach untergebracht. Roadbook: Wolfach – Hausach – Gutach – Elzach – Haslach – Biberach – Elzach – Schonach – Triberg – Hornberg – Schramberg – Tennenbronn – St. Georgen – Königsfeld – Schramberg – Wolfach (ca. 240 km) Motorradtreffs: Schonach: Bierstüble Zum Uhrenträger, als Mitglied des Motorradclubs Lauben hat Chef Rainer ein Herz für  Motorradfahrer. Oberwolfach: Gasthof Linde, nicht nur traditionsreiches Motorradhotel, sondern auch beliebter Bikertreff. Oberharmersbach: Gaststätte Schülle, badische Küche, Fremdenzimmer, Tourguide.
    Deutschland / Bayerischer Wald
    Wenn eine Motorradtour das Prädikat „abwechslungsreich“ verdient hat, dann diese: Vom venezianisch anmutenden Passau aus führt sie hinauf in die kargen Höhen des Bayerischen und Böhmerwaldes und hält dabei das ganze Spektrum des Motorradfahrens bereit. Sie ist rund 200 Kilometer lang, diese vielfältige Runde durch den südlichen Bayerischen Wald. Ab Passau rollt sie erst gemächlich ein Stück an der Donau entlang, um anschließend auf kurvenreichen Landsträßchen sportlich in Richtung tschechische Grenze und Nationalpark abzubiegen. Verspricht die Strecke entlang der Grenze Motorradspaß und Naturgenuss pur, fördert hingegen die berühmte Glasbläserstadt Zwiesel die Kultur zum Vorschein. Aber vor  dem Start zur Tour ist zuerst einmal ein Bummel zu Fuß angesagt. Und zwar durch die auf einer felsigen Landzunge zwischen Donau und Inn liegende Altstadt Passaus. Ein absolutes Muss. Passaus Häuser wurden nach einem verheerenden Brand im 17. Jahrhundert im so genannten Inn-Salzach-Stil wieder aufgebaut, der ihnen einen gewissen südländischen Charakter verleiht. Kein Wunder, wurden doch dafür extra die besten Baumeister aus Italien hergeholt. Passau ist eine der ältesten Städte nördlich der Alpen, da hier bereits die Römer und Kelten siedelten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt zum bedeutenden Warenumschlagsplatz und Ausgangspunkt der Donau-Personenschifffahrt. Heute wird Passau wegen seiner engen malerischen Gassen und seiner Lage am Wasser gerne mit Venedig verglichen. Die ersten Kilometer der Tour führen am linken Ufer der Donau entlang. Ausschilderung Obernzell. Wir legen die Maschine in sanfte Bögen und freuen uns über diesen entspannten Auftakt. In Obernzell links ab auf die B 388 nach Wegscheid. Weiterhin entspanntes Kurvenschwingen, rechter Hand fliegt der Ranna-Erholungssee vorüber. Ab Wegscheid wird es in puncto Fahrspaß dann aber interessant: Kurvenreich nimmt sich die Bergstraße die Höhen des Bayerischen Waldes vor und zirkelt in unzähligen Bögen und Windungen dem Städtchen Breitenberg entgegen. Die Route verläuft nun stetig bergauf, bergab. Motorradfahren in Reinkultur. Von rechts grüßen die Gipfel des Plöckensteins und des Hochsteins. Im Gut Riedelsbach in Neureichenau wartet ein Genuss ganz anderer Art: Im dortigen Brauerei-Museum findet mittwochs eine Brauereiführung mit Bierprobe und deftigem Mittagessen statt (www.gut-riedelsbach.de). Hinter Frauenberg zweigt nach rechts die Stichstraße hinauf zum Dreisesselberg ab. Nach einer kurvenreichen Fahrt erwarten uns oben ein Parkplatz und eine tolle Aussicht Weiter geht es durch Haidmühle, Bischofsreut und Philippsreut. Die Bergstraße zirkelt in ständig variierenden Radien durch dunkle tiefe Nadelwälder. Bayerischer Wald wie aus dem Bilderbuch. Wir kreuzen die von Passau nach Tschechien führende B 12 und rollen am Skizentrum Mitterfirmiansreut vorbei nach Mauth hinein. Dort können wir im Glasmacherhof nicht nur die Ergebnisse der Glasbläserkunst bewundern, sondern auch selbst einmal unser Können als Glasbläser versuchen. Der nächste Pflichtstopp findet in Neuschönau statt. Dort befindet sich im Hans-Eisenmann-Haus das Info-Zentrum des Nationalparks Bayerischer Wald. Tonbildschauen und Filme über den Park und seine Natur sowie Ausstellungen zum Thema  „Ökosystem Wald“ vermitteln anschaulich Bedeutung und Philosophie des Nationalparks. Ein Tipp am Rande: Von Neuschönau zweigt ein interessanter Abstecher hinauf zum Lusen-Parkplatz ab. Das Sträßchen führt durch dichten Wald und windet sich über den Ort Waldhäuser wieder zur Hauptroute hinab. Die nun folgende Etappe über Spiegelau nach Zwiesel ist das fahrerische Highlight dieser Tour. Zwar wartet sie mit wenig Höhenunterschied auf, dafür versorgt sie uns mit Kurven wie am Fließband. Gute Übersicht, gepflegter Belag – alles passt. Als Hauptort des Bayerischen Waldes ist Zwiesel vor allem durch seine hervorragenden Glasbläser bekannt. Diese stellten schon vor mehreren hundert Jahren Gläser für das bayerische Königshaus her. Ein Besuch in einer der vielen Glasbläsereien ist daher ein Muss. Anschließend geht es weiter in die reizvolle Kreisstadt Regen, wo uns die B 85 Richtung Passau aufnimmt. In Rinchach gibt es wieder etwas zu sehen: Das ruhige Feriendorf wird von seiner wunderschönen Barockkirche überragt. Das Bauwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ein Abstecher nach Schönberg hinein, einen Cappucchino auf dem italienisch anmutenden Marktplatz, dann weiter auf der B 85, die auf dieser Etappe auch „Bayerische Ostmarkstraße“ heißt. Diese Ferienstraße führt touristisch gesehen ein Mauerblümchendasein und ist entsprechend wenig befahren. Gut für uns, weniger gut für den Tourismus der Region. Vorbei an Thurmansbang, wo jeden Winter im Ortsteil Solla-Loh das berühmte Elefantentreffen stattfindet, gelangen wir nach Titting. Eine Handvoll letzter lockerer, Bögen, dann ist mit Passau der Ausgangspunkt dieser Tour erreicht. Highlight: Wer im Glashaus sitzt Lange Zeit galt der „Wald“ als entlegen und rückständig. Damals lebten die meisten Bewohner von einer kargen Landschaft, der Arbeit in Steinbrüchen oder vom Holzmachen. Glücklicherweise kam im Mittelalter die Herstellung von Glas auf. Das dazu benötigte Quarz wird noch heute in einem Gesteinszug gefunden, der zwischen dem Vorderen und dem Hinteren Wald verläuft. Die meisten Glashütten können besichtigt werden. Die bekanntesten unter ihnen stehen in der Umgebung von Bodenmais, Zwiesel, Spiegelau und Frauenau. Roadbook: Passau – Obernzell – Wegscheid – Breitenberg – Neureichenau – Haidmühle – Bischofsreut – Philippsreut – Mauth – Neuschönau – Spiegelau – Zwiesel – Schönberg – Thurmannsbang  – Titting – Passau (ca. 200 km) Motorradtreffs: Deggendorf-Frohnreut: Gasthof Wegmacherkurve, an der ehemaligen Bergrennstrecke der Ruselhochstraße. Schönberg: Hotel zur Post, am Marktplatz trifft man sich gerne vor und nach der Tour.
    Deutschland / Hessisches Bergland
    Etwas Gold, sehr viel Wasser, noch mehr romantisches Fachwerk und zirka 160 runde und äußerst angenehm zu fahrende Motorradkilometer – das sind die Charakteristika der Tour durch das Waldecker Land. An der Landesgrenze zu Hessen gelegen, bildet es den Übergang vom Sauerland ins Hessische Bergland. Halb Westfalen, halb Hessen, haben sich die Menschen hier über viele Jahrhunderte ihre Eigenarten bewahrt. Ihre Einwohner rechnen die Kreisstadt Korbach zu den schönsten Städten Deutschlands. Und so ganz falsch liegen sie damit nicht. Auf Schritt und Tritt begegnet man den perfekt restaurierten Zeugen einer 1.000-jährigen Geschichte. Nahe Korbach befindet sich außerdem Deutschlands reichste Goldlagerstätte. Seit dem Mittelalter versuchen hier Goldgräber und Glücksritter, der Erde ein wenig von dem Edelmetall abzutrotzen. Noch heute werden in der Region Probeschürfungen durchgeführt, da manche Experten meinen, die Vorkommen vor den Toren Korbachs seien noch lange nicht erschöpft. Wir verlassen Korbach auf der B 252 in südliche Richtung. Die gut ausgebaute Bundesstraße mit ihren eleganten Bögen ist genau das Richtige zur Einstimmung. Mensch und Technik haben Zeit zum warm werden. Der Streckenverlauf folgt den Windungen der Itter nach Herzhausen. Der Ort liegt am westlichen Ende des Edersees, den wir uns genauer ansehen sollten. Der größte See Hessens gilt als Freizeitzentrum dieses Bundeslandes, sein Wasser dient der Energiegewinnung und regelt den Pegel der Eder. An schönen Wochenenden sind die Sträßchen rund um den See fest in der Hand der Einspurigen. Abstecher Nummer eins führt nach Vöhl. Eine sechs Kilometer lange Etappe mit Kurven allererster Sahne bringt uns zum Motorradtreff Werber-Eck. Der zweite Abstecher führt ans südliche Ufer des Edersees. Auf einer wunderschönen Uferstraße mit herrlichen Aussichten geht es nach Asel-Süd. Am Ende dieser Sackgasse laden eine Liegewiese zum Sonnenbaden und die Fluten der Talsperre zum kühlenden Bad ein. Hinter Herzhausen geht es nun mitten in die Hügel des Waldecker Landes hinein. Die nächsten Kilometer werden ein motorradfahrerisches Erlebnis: Einsam, schmal und zigfach gekrümmt kringelt sich das Sträßchen durch dichten Laubwald. Schräglagen am laufenden Band. Danach überqueren wir eine Hochebene, die weite Panoramablicke über die Kuppen des Waldecker Landes bereithält. Getriebe und Bremsen haben eine kurze Pause. Doch schon hinter Fürstenberg geht der Tanz wieder los. Die zum Teil sehr engen Kehren der Straße nach Rhadern verlangen höchste Konzentration. Von Rhadern nach Dalwigksthal, dort weiter nach Orke und Sachsenberg. Teil zwei der Aktion Kurvenspaß im Waldecker Land folgt. Tolle Landschaftspanoramen paaren sich mit lang gezogenen Kurven, die aufgrund der gut ausgebauten Landstraße zügig durchfahren werden können. Der Verkehr hält sich in dieser Ecke in Grenzen, und wir können die Schräglagen unbeschwert genießen. Das romantische Städtchen Frankenberg gehört auf einer Rundfahrt durch das Waldecker Land zum absoluten Muss. Ein Stadtbummel ist wie eine Zeitreise ins Mittelalter. Die Liebfrauenkirche als Wahrzeichen Frankenbergs thront hoch oben über der Stadt. Rund um den Marktplatz stehen jede Menge Restaurants und Cafés. Da fällt die Entscheidung, noch eine Weile zu bleiben, nicht schwer. In Somplar überqueren wir das Flüsschen Nuhne und halten auf Hallenberg zu. Obwohl Hallenberg mehrfach zerstört wurde und einigen Feuersbrünsten zum Opfer fiel, blieb der historische Ortskern mit seinen sehenswerten Fachwerkhäusern erhalten. Die Route peilt nun Richtung Süden und steuert auf Battenberg zu. Der hoch über der Eder liegende Ort hat seinen Namen bis ins englische Königshaus getragen und den Lords of Mountbatten ihren Titel gegeben. In Elsoff wird es richtig eng. Dicht gedrängt stehen die Fachwerkhäuser an der ohnehin schon engen Dorfstraße und machen die Ortsdurchfahrt zur Gefühlssache. Weiter im Sporttempo. Immer wieder sorgen Bodenwellen für Unruhe im Fahrwerk. Lange Federwege und ein gutmütiges Fahrverhalten sind für diese Strecke die besten Voraussetzungen. Wegen des geringen Verkehrs und der guten Voraussicht kommt unter dem Strich trotz miserabler Fahrbahn ein flotter Schnitt heraus. Ab Hallenberg, das wir heute zweimal passieren, folgt eine kurze Bundesstraßenetappe. Dann schraubt sich zwischen Liesen und Hesborn die Fahrbahn in vielen knackigen Kurven den 757 Meter hohen Bollerberg hinauf. Oben schweift der Blick weit über die Medebacher Bucht. Nach einigen Kilometern treffen wir auf die Orke und begleiten sie eine Zeit lang. Dann kommt Medebach in Sicht. Die 800 Jahre alte Stadt war einst Mitglied der Hanse und lebt heute noch ganz gut von dieser Zeit. Über Goldhausen, das seinen Namen zurecht trägt, erreichen wir wieder Korbach, den Ausgangspunkt der Tour. Highlight: Gold in Goldhausen Der Ort Goldhausen trägt seinen Namen zu Recht, den der Eisenberg in seiner Nähe weist Deutschlands reichste Goldlagerstätte auf. Aber der Berg hält seinen Schatz fest und gibt ihn nur krümelweise ab. Es sind ganz winzige Goldstückchen, die in den dünnen Gesteinsschichten gefunden werden. Seit über 500 Jahren graben sich die Goldsucher in den Berg hinein. Heute immer noch. Roadbook: Korbach – Herzhausen – Vöhl – Asel-Süd – Buchenberg – Rhadern – Dalwigksthal – Frankenberg – Somplar – Hallenberg – Allendorf – Battenberg – Dodenau – Elsoff – Medebach – Korbach (ca. 160 km) Motorradtreffs: Edersee: Der Treff an der Staumauer ist nicht nur am Wochenende gut besucht. Im Gasthaus Zündstoff und im Bistro am See gibt es stets etwas Leckeres auf den Teller. Dodenau: Motorradhotel Sassor, ein Klassiker unter den Bikerhotels.
    Deutschland / Bodensee | Oberschwaben
    Nördlich des Schwäbischen Meers, des Bodensees, erwarten uns Motorradfahrer gemütliche Uferstraßen, knackige Bergstrecken, spannende Kultur und einladende Motorradhotels im Allgäu. Dazu gesellt sich ein mildes Klima, das den Frühling um Wochen vorverlegt. Wer sich vorab über die Region informieren möchten, dem empfehlen wir unser Motorradtouren Allgäu Bodensee Karte aus der FolyMaps Reihe. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Weitere Motorradtouren im Allgäu findet man über unsere Motorradtouren Suche. Das Schwäbische Meer, wie der Bodensee gerne genannt wird, ist der größte und tiefste See Deutschlands. Seine Ufer teilt er sich mit Österreich und der Schweiz. Und das ist gut so, denn rund um den See lassen sich auf diese Weise interessante Touren planen. Kein Wunder, dass diese Voralpenregion mit ihren  hohen Bergen, der guten schwäbischen Küche und der süddeutschen Gastlichkeit bei Motorradfahrern so beliebt ist. Und wenn keine Motorradsaison ist, findet jedes Jahr im Januar in Friedrichshafen eine große Motorradmesse statt. Unsere heutige Motorrad Tour nach Wangen im Allgäu ist etwa 200 Kilometer lang, führt zunächst am Nordufer des Sees entlang und zielt anschließend in das Kurvenparadies im Hinterland hinein. Startort Lindau. Dank ihrer Insellage blieb die reizende Stadt von Verunstaltungen durch Nachkriegsstädtebau und Massenverkehr verschont. Vorn am Hafen reizt die Aussicht über den See auf die Alpen,  im Stadtkern locken romantische Winkel und Gassen. Vor dem Aufbruch zur Tour also auf jeden Fall einen ausgedehnten Bummel zu Fuß durch Lindau unternehmen. Die ersten Kilometer der Motorrad Tour nach Wangen Allgäu verlaufen parallel zum Wasser. Wasserburg, Nonnenhorn, Langenargen. Alles Ortschaften mit kleinen verschwiegenen Kernen und sonnigen Uferpromenaden. Die es freilich mit der von Friedrichhafen nicht aufnehmen können. Die Heimat der Zeppeline besitzt eine der schönsten Uferzeilen am Bodensee. Für Technikfans jedoch weitaus interessanter sind das Zeppelin- und das Dornier-Museum. Das Zeppelin-Museum befindet sich im ehemaligen Hafenbahnhof und zeigt die Geschichte der berühmten Luftschiffe. Im Dornier-Museum neben dem Flughafen warten hingegen die faszinierenden Flugzeuge der Luft- und Raumfahrtfirma Dornier. Gleich hinter Friedrichshafen verlassen wir das Wasser, nehmen Kurs auf Markdorf und sind schon mitten drin im Kurvenparadies. Wendlingen, Bermatingen, Ahausen heißen die Stationen, durch die sich die Route schlängelt. Fahrspaß pur auf schmalem Asphalt. In Meersburg hat uns dann der Bodensee wieder. Das Städtchen liegt malerisch oberhalb des Sees, sein Altes Schloss ist eine der ältesten Burgen Deutschlands. Über Unteruhldingen mit seiner ältesten Pfahlbausiedlung Europas erreichen wir Überlingen. Das Kneippheilbad glänzt nicht nur mit seiner sonnigen Lage am Überlinger See, sondern hält auch eine schöne historische Altstadt bereit. Wie geschaffen für den ersten Pausenstopp dieser Tour. Und diesen Stopp können wir gut gebrauchen, denn nun kommt das fahrerische Highlight des Tages: der Aufstieg nach Heiligenberg. Kurven wie am Fließband, gute Übersicht, griffiger Belag. Biker, was willst du mehr? Oben angelangt erwarten uns eine weite Aussicht über den Bodensee und das reizende Schloss Fürstenberg. Das sich anschließende Deggenhauser Tal sorgt wieder für Ruhe im Fahrwerk. Wenn im Frühjahr die Apfelbäume blühen, kann man sich an den Farben nicht sattsehen und hat Mühe, sich aufs Fahren zu konzentrieren. Über Land geht es nun in einem großen Bogen Richtung Ravensburg.  Vorher ist ein Besuch beim „schwäbischen Petersdom“ selbstverständlich ein Muss. So wird die Klosterkirche der Benediktinerabtei von Weingarten genannt.  Auch wer nicht an den lieben Gott glaubt, wird von ihr begeistert sein. Weingarten liegt übrigens auf der Oberschwäbischen  Barockstraße. Die öffnet dem Besucher die Seele der Menschen der Region. Denn die hatten nach dem fürchterlichen 30jährigen Krieg Nachholbedarf an schönen Dingen. So bauten sie pompöse Schlösser, Kirchen und Klöster, die sagten sollten: „Wir sind wieder wer, wir leben noch.“ Beherrschende Motive sind die Gegensätze von Krieg und Frieden, von Leben und Tod. Ravensburg glänzt mit seinen zahlreichen mittelalterlichen Türmen. Die ehemals Freie Reichsstadt lädt zum Bummel über den Marienplatz mit Blaserturm, Waaghaus und Rathaus ein. In der Bachstraße steht an einer Hausecke die Schwabenkinder-Skulptur. Sie erinnert an die Kinder armer Bauernfamilien aus Vorarlberg und Tirol,  die noch bis 1914 alljährlich als Saisonarbeitskräfte auf Bauernhöfen in Oberschwaben eingesetzt wurden. Über Schlier, vorbei an Schloss Waldburg und über Vogt gelangen wir nach Wangen. „In Wangen bleibst du hangen“, prophezeit das Sprichwort und hat damit nicht ganz Unrecht: Wangens Altstadt gehört zu den schönsten Oberschwabens. Also auch hier unbedingt einen Halt einlegen. Für die Rückfahrt nach Lindau nehmen wir nicht die langweilige Bundesstraße, sondern das Landsträßchen über Opfenbach, das uns zuerst nach Hörbranz und dann zum Ausgangspunkt der Motorrad Wangen im Allgäu Tour zurückbringt. Highlight der Motorrad Tour Wangen Allgäu: Bodenseeschifffahrt Lust auf eine Seefahrt? Zwischen Konstanz und Meersburg sowie zwischen Friedrichshafen und dem schweizerischen Romanshorn verkehren regelmäßige Autofähren. Auf dem Überlinger See gibt es zwischen Ostern und Anfang Oktober einen fahrplanmäßigen Schiffsverkehr. Von zahlreichen Orten in den drei Anrainerstaaten werden in den Sommermonaten halb- und ganztägige Schiffsausflüge und Rundfahrten angeboten. Roadbook: Lindau – Wasserburg – Nonnenhorn – Langenargen – Friedrichshafen – Markdorf – Wendlingen – Bermadingen – Ahausen – Meersburg – Unteruhldingen – Überlingen – Heiligenberg – Deggenhauser Tal – Weingarten – Ravensburg – Schlier – Wangen – Opfenbach – Hörbranz – Lindau (ca. 210 km) Motorradtreffs der Motorrad Wangen im Allgäu Tour: Salem: Biker’ Inn, für Motorradfahrer reserviertes Gasthaus mit Zimmern und Biergarten. Friedrichshafen: Motorcycles Rockhouse Bar, urige Kneipe mit Gartenlokal, für den kleinen Hunger gibt es schwäbisches „Vesper“. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe im Allgäu? Das sind unsere Highlights für Euch: Riedbergpass Oberjochpass Hochtannbergpass
    Österreich / Kärnten
    Die Motorradtour "Alle guten Dinge sind drei" ist nur eine von über 1.000 Bikerbetten Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für alle, die sich über die Region und die Pässe in der Umgebung informieren möchten, empfehlen wir unsere Spezialkarte Alpenpässe aus der FolyMaps Reihe oder unsere FolyMaps Motorradkarten-Set Alpen Österreich Schweiz. Darüber hinaus findest Du weitere interessante Produkte in unserem Shop. Übrigens: Passende Motorradhotels Kärnten findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Die Stadt, in der wir heute in die Startlöcher gehen, ist ein echtes Juwel – Villach, wu nderschön im Dreiländereck Österreich, Italien, Slowenien gelegen, gilt mit seiner alten Bausubstanz, seinem milden Klima und seinen sonnigen Cafés als eine der attraktivsten Städte Österreichs. Deshalb raten wir dringend, vor dem Sprung in den Motorradsattel eine Runde zu Fuß durch Villachs historisches Zentrum zu drehen. Oder wie wäre es mit einem Besuch im Villacher Automuseum, das auf 4.000 Quadratmetern über 250 alt gewordene und jung gebliebene Autos zeigt? So, jetzt aber endlich den Zündschlüssel umdrehen, den ersten Gang einlegen, und ab geht die Post. Zunächst im braven Trab am Ossiacher See entlang. Burg Landskron grüßt von rechts. Hoch oben thront sie über dem Wasser und bietet neben einem Burgcafé eine postkartenreife Aussicht auf den Ossiacher See. Kärntens drittgrößter See steht zum Teil unter Naturschutz, zeigt neben Flora und Fauna aber auch sehenswerte Kultur wie zum Beispiel den Stift Ossiach im gleichnamigen Ort. In Feldkirchen setzen wir den Blinker links und biegen auf die B 95 ein. Das hübsche Feldkirchen ist immer einen Stopp oder zumindest eine Runde im Motorradsattel wert. Die „Kirche im Felde“ entstand im 8./9. Jahrhundert und verfügt über ein reiches Arsenal an historischen Bauwerken wie Kirchen, Bürgerhäuser und Adelssitzen. Die B 95 Richtung Nordwesten überrascht positiv mit abwechslungsreicher Streckenführung, griffigem Belag und durchaus akzeptabler Kurvendichte. Bei Döbriach verlässt die Route den bundeseigenen Asphalt, streift den Millstätter See und macht sich ins Drautal davon. Dann baut sich das erste fahrerische Highlight des Tages vor dem Lenker auf – die Goldeck Panoramastraße. Deren Errichtung hängt eng mit der Entwicklung des Skigebiets am Goldeck südlich von Spittal zusammen. Wer heute die 14,5 Kilometer lange Strecke von Zlan auf 1.895 Meter Höhe hinaufkurvt, kann sich kaum vorstellen, mit welch primitiven Mitteln damals die Arbeiter diese verwegene Trasse in den Fels schlugen. Lohn dieser Mühe sind zehn perfekt ausgebaute Kehren, zehn Prozent Steigung und grandiose Aussichten. Führt die Straße zu Beginn noch durch dichten Bergwald, gibt sie weiter oben schöne Blicke auf die Millstätter Alpe, den Millstätter See, die Gailtaler Alm, die Karawanken und das Drautal frei. Zurück in Zlan, wedeln wir auf kleinen Nebensträßchen ins Drautal hinüber. Dabei kommt die Windische Höhe ins Spiel. Eng und etwas holperig, geht es auf 1.110 Meter Höhe hinauf, wo es nicht zwingend windig sein muss. Denn früher verlief hier oben die deutsch-slowenische Sprachgrenze, und die Slowenen wurden die „Windischen“ genannt. Wie auch immer – Spaß macht dieser Übergang auf jeden Fall. In Nötsch überqueren wir das Tal der Gail, hinter Maglern die Grenze nach Italien und nähern uns über Tarvisio, in dem mit Italienisch, Deutsch, Friaulisch und Slowenisch gleich vier Sprachen gesprochen werden, flott den Julischen Alpen. Alpen? Klingt nach Kurvenspaß. Und genau den schenkt uns die Etappe hinüber nach Slowenien reichlich. Am Lago del Predil biegt sie zum gleichnamigen, auf slowenischem Gebiet liegenden Predilpass (1.156 m) ab und liefert sofort eine Handvoll zackiger Kurven. Oben angelangt, wartet mit der Mangartstraße (slowenisch: Magarska Cesta) ein zwölf Kilometer langes Schmankerl, das abenteuerlich schmal auf 2.056 Meter Höhe hinaufwieselt. Die Mangartstraße ist die höchste Straße Sloweniens und wurde vom Militär zwischen den Weltkriegen ausgebaut. 17 Kehren und fünf dunkle Tunnels erwarten uns. Trotz Maut ein absolutes Muss! Wie bisher kurvenreich geht es anschließend durch den wunderschönen Triglav-Nationalpark zum 1.611 Meter hohen Vrsic-Pass und seinen berüchtigten gepflasterten Kehren. Ja, richtig, keine Behörde verdirbt uns bis jetzt dieses Erlebnis. Dass es so etwas heutzutage noch gibt, grenzt fast an ein Wunder. Einsteiger brauchen übrigens keine Manschetten zu haben, fahren sich doch die 24 Vrsic-Kurven trotz teilweisem Pflaster rund und sicher. Als Belohnung winken auf dem Sattel im Gasthaus die besten Palatschinken der Region. Dass das kleine Kranjska Gora ein großer Wintersportort ist, lässt sich nicht übersehen: Von mächtigen Zweieinhalbtausendern mit weißen Spitzen umringt, scheinen seine Häuser an der Wurzener Save entlangzufließen. Was für ein Panorama. Im Augenblick macht Kranjska Gora Sommerferien, und die schmucken Straßen und Gassen gehören uns so gut wie alleine. Weiter zum Wurzenpass. Dessen 1.073 Meter hoher Sattel ist auf perfekt ausgebauter Fahrbahn flott erreicht. Runter ins Gailtal, rüber zurück nach Villach. Tourlänge: ca. 290 km Roadbook: Villach – Ossiacher See – Feldkirchen – Mitterdorf – Döbriach – Paternion – Zlan – Goldeck-Panoramastraße – Zlan – Windische Höhe – Nötsch – Maglern – Tarvisio – Predilpass – Mangartstraße – Kal-Koritnica – Vrsic-Pass – Kranjska Gora – Wurzenpass – Villach Highlight: Goldeck Panoramastraße. Die 15 Kilometer lange Route startet nordwestlich von Feistritz in Zlan und verwöhnt mit ihren zehn Kehren auch den erfahrensten Alpenspezialisten. Vom Parkplatz erreicht man zu Fuß in 45 Minuten den 2.142 Meter hohen Goldeckgipfel. Pässe-Info: Goldeck Panoramastraße 1883 13 %  11-4     15km Windische Höhe              1110    6 %    ?       19km Predel Pass                     1156  11 %    -        25km Mangartstraße                 2046  14 %   b.B.    10km Vršic Sattel                     1611  15 %  11-4     27km Wurzenpass                    1073  18 %     -        15km
    Deutschland / Niedersachsen
    Die 350 Kilometer lange Grüne Küstenstraße ist nichts zum Schräglagensammeln, sondern etwas fürs Gemüt. Entspannt dahinbummeln, die Seele baumeln lassen, Freiräume finden. Los geht es in Hamburg. Was muss man zur Hansestadt noch sagen? Eigentlich nichts mehr. Vielleicht, dass sie sich in den vergangenen Jahren zu einer Art Motorrad-Metropole gemausert hat. Zum Beispiel mit dem jährlich im Juni stattfindenden Motorradgottesdienst, dem Mogo, bei dem mehrere Zehntausende Motorradfahrer zuerst am Freiluftgottesdienst vor dem Hamburger Michel teilnehmen und anschließend zu einem gigantischen Korso durch die Stadt aufbrechen. Oder die Harley-Days. Die finden ebenfalls jedes Jahr im Juni statt und locken dabei über 70 000 Motorräder an. Altes Land ist Apfel-Land Die Route verlässt Hamburg durch das Alte Land in Richtung Stade. Das Alte Land ist Apfel-Land. Halb Norddeutschland wird von hier aus mit Äpfeln versorgt, was angesichts der riesigen Obstplantagen links und rechts der Straße niemanden wundert. Wir kommen durch das hübsche alte Jork, passieren Hollern und laufen schließlich in Stade ein. Stades historische Altstadt wird von rotem Backstein beherrscht – ganz typisch für norddeutsche Städte. Eine Waldetappe führt uns vorbei am Elmer See nach Elm, wo mit einer mächtigen Holländer-Windmühle eines der schönsten Denkmäler dieser Art steht. Weiter nach Bremervörde in Richtung Bremen. Teufelsmoor nennt sich dieser Landstrich. Waren Moore für die Menschen früher etwas Le- bensbedrohliches, so nutzt man sie heute, um Dünger, Brennmaterial und fruchtbare Äcker zu gewinnen. Jahrhundertelang versuchte man, die Moore trocken zu legen. Inzwischen besinnt man sich wieder ihrer Daseinsberechtigung und pf legt sie als ein Stück Natur, das in seiner Art nirgendwo anders vorkommt. Bevor wir Bremen erreichen, zweigt ein Abstecher der Grünen Küstenstraße nach Norden ab. Wir folgen ihm, denn er führt uns durch herrliche Alleen über Bremerhaven mit seinem fantastischen Schifffahrts- museum nach Cuxhaven, wo wir an der Strandpromenade entlangbummeln und Sonne, Sand und Meer genießen können. Für die Rückfahrt steht als Alternative die Landstraße am Meer entlang bereit. Das schöne Bremen Bremen. Auch dazu gibt es nichts mehr zu sagen. Marktplatz, Roland, Stadtmusikanten – wer das noch nicht kennt, muss es auf jeden Fall anschauen. Ist einfach zu schön. Dann weiter Richtung Oldenburg und in Höhe von Delmenhorst links ab Richtung Wildeshausen / Ganderkesee. Rund 25 Ortschaften umfasst die Gemarkung von Ganderkesee. Alle liegen in dem sogenannten Delmenhorster Geest. Was ist ein Geest? Wikipedia sagt: „Als Geest bezeichnet man eine Art Höhenrücken, der durch Sandablagerungen entstanden ist.“ Aha. Vom Geest kann man also aufs Moor schauen. So fügt sich alles zusammen. Auch Oldenburg ist eine längere Pause wert. Seine schönsten Gebäude gruppieren sich rund um den Markt- platz. Das ist praktisch, spart man sich auf diese Weise lange Wege. Wer will, kann sich noch das Schloss anse- hen, das von 1785 bis 1918 Residenz der Herzöge von Oldenburg war. Es ist ein Renaissance-Schloss, was be- achtenswert ist. Denn die meisten Re- naissance-Schlösser in Deutschland wurden von ihren umbauwütigen Be- sitzern in den nach der Renaissance angesagten Barockstil umgebaut. Zum Teil mit erschreckenden Folgen. Durch das Ammerland geht es nach Bad Zwischenahn und Westerstede. Dort liegt das Zwischenahner Meer, ein etwa 500 Hektar großer Binnensee. Ist euch übrigens schon aufgefallen, dass in Ostfriesland ein See ein Meer ist und das Meer die See? Tja, die Ostfriesen. Anschließend rollen wir durch den Staatsforst Kloster Barthe, das größte geschlossene Waldgebiet Ostfrieslands, und erreichen Leer. Das reizende Städtchen wird gerne als das Tor zu Ostfriesland bezeichnet. Auch hier herrscht Gemütlichkeit vor, was man mit einem Pausenkaffee honorieren sollte. Reisen bildet Auf einer Drehbrücke überqueren wir die Ems und nehmen Kurs auf Weener und Bunde. Was da links und rechts der Straße liegt, nennt sich Marschland. Das hat nichts mit Militärmusik zu tun, sondern ist Schwemmland, das an Norddeutschlands Küsten und Flussufern vorkommt. Es entsteht durch allmähliche Verlandung der Salzwiesen. Will man es urbar machen, muss man es trocken legen. Marsch, Geest, Moor – den Unterschied kapiert? So gerät die Fahrt auf der Grünen Küstenstraße sogar noch zu einem Einführungskurs in Sachen Land- schaftskunde. Am Ortsausgang von Bunde endet der deutsche Teil der Grünen Küstenstraße. Wer noch nicht genug hat von Sonne, Strand und Meer, kann einfach weiterfahren. Denn die Route setzt sich auf niederländischem Gebiet als „De Groene Kustweg“ fort. Na denn, gute Fahrt. TOURLÄNGE | 350 km REGIONALE MOTORRADTREFFEN Burweg: Burgerbus & Eusschmiede, Imbissbude mit Doppeldeckerbus, leckere Burger, gutes Eis. Dorum-Neufeld: Dorumer Tief, Bikertreff am Kutterhafen. Wremen: Parkplatztreff am Kutterhafen mit Traumblick auf die Wesermündung. Varel: Motorradtreff am Hafen. Uplengen-Großoldendorf: Ellli’s Bikertreff Wald- haus Hollsand, Traditionstreff.
    1234567891011
    113

    BikerBetten Motorradtouren – Dein Abenteuer beginnt hier!

    Planst du eine Motorradtour? Liebst du das Gefühl, mit Schräglage durch die Landschaften zu fahren, die Highlights der Region zu entdecken und unterwegs hervorragend zu speisen?

    Unsere BikerBetten-Autoren und Moto-Scouts haben die perfekten Motorradtouren für jedes Zeitbudget zusammengestellt. Dabei achten wir stets darauf, dass Motorradhotels und Gaststätten Teil deines Erlebnisses sind.

     

    Alle BikerBetten Motorradtouren bieten dir:

    • Eine detaillierte Übersichtskarte
    • GPX-Daten zum Herunterladen
    • Empfehlungen für motorradfreundliche Hotels
    • Informationen zu allen Highlights entlang der Strecke

     

    Egal, ob du nach einer Spritztour nach Feierabend suchst, Wochenend-Motorradtouren planst oder Inspiration für einen längeren Motorradurlaub benötigst – hier findest du für jede Gelegenheit die richtige Tour.

     

    Mit BikerBetten Motorradtouren Europa entdecken

    Erkunde mit unseren Motorradtouren abseits der großen Hauptstraßen die versteckten Schätze Europas – von den endlosen Weiten des Nordkaps bis zu den sonnigen Küsten Siziliens, von den historischen Pfaden Griechenlands bis zu den grünen Landschaften Irlands.

    Auch direkt vor deiner Haustür warten spannende Motorradtouren voller Fahrspaß, Sehenswürdigkeiten und kulinarischer Entdeckungen.

     

    Motorradtouren mit GPSwerk bearbeiten und planen

    Nutze das GPSwerk von BikerBetten, um deine eigenen Motorradtouren individuell zu planen oder eine bestehende Tour nach deinen Wünschen anzupassen. Hier erfährst du mehr!

     

    Motorradtouren in vielen Ländern

    Entdecke auf deinen Motorradtouren die vielfältigen Landschaften – von Deutschlands Mittelgebirgen und Küsten bis zu den alpinen Herausforderungen der Alpen oder Offroad-Strecken für Abenteuerlustige.

     

    Wir bieten Motorradtouren in zahlreichen Ländern an, darunter:

     

    Jede BikerBetten Motorradtour umfasst eine Übersichtskarte, GPX-Daten, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die besten Motorradhotels für deinen Roadtrip. Für jeden leidenschaftlichen Biker ist die passende Motorradroute dabei. Entdecke jetzt deine perfekte Motorradtour!

     

    Welche sind die schönsten Motorradtouren?

    In Zusammenarbeit mit den BikerBetten Partnerhotels und unseren Motorrad Redakteuren haben wir für BikerBetten über 800 Motorrad Touren entwickelt, die richtig Laune machen

     

    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

    Motorrad Hotels
    für Deine Motorrad Tour
    Wähle aus über 700 Motorrad Hotels für Deine nächste Motorrad Tour
    Motorrad Hotels
    BikerBetten
    Tourenplaner
    Im BikerBetten Tourenplaner findest Du über 700 motorradfreundliche Hotels und Pensionen und viele Tourentips. Jetzt ...
    Karten und Reiseführer
    FÜR DEINE NÄCHSTE MOTORRADTOUR
    In unserem Shop findest Du Reiseführer zu den schönsten Regionen Europas, wasserfeste Motorradkarten und vieles mehr...
    Uns bleibt zu sagen

    Mit Motorrad Touren ausgehend von einem BikerBetten Motorrad Hotel liegt man absolut richtig. Inspiration und die schönsten Motorrad Touren für Deine Reise findest Du bei BikerBetten. 

    Viel Spaß in Deinem BikerBetten Partnerhotel!