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    Deutschland / Schwäbische Alb
    Schwäbisch Gmünd: Wegen seiner streng katholischen Vergangenheit auch „Schwäbisch Nazareth“ genannt. Bildhübscher historischer Stadtkern mit Brunnen, gemütliche Cafés zum Draußensitzen. Geißlingen: Der Namenszusatz „an der Steige“ besagt, dass Geißlingen an der Abbruchkante der Schwäbischen Alb liegt, dem so genannten Albtrauf. Lohnenswert ist ein Spaziergang durch den historischen Kern mit seinen vielen Fachwerkhäusern. Etappe Süßen – Geißlingen: Kurze, aber heftige Bergetappe am Steilabfall der Alb. Roadbook: Schwäbisch Gmünd – Süßen – Geißlingen – Giengen – Nattheim – Steinheim – Aalen – Essingen – Heubach – Schwäbisch Gmünd
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    Griechenland / Fokida
    Zweite Tagesetappe unserer Motorradtour durch Mittelgriechenland: über die Thermopylen ins Agrafa Gebirge zum Plastira Stausee Motorrad-Erkundungstour von Delfi durch die wilden Berglandschaften Griechenlands bis zu den Klöstern von Meteora. Hier findest Du unsere  Motorradtour durch Mittelgriechenland Etappen Teil 1 und 3: von Delphi nach Pavliani im Pindosgebirge vom Plastira-Stausee nach Meteora in Mittelgriechenland Steckbrief zur Motorradtour Pindosgebirge (Pavliani) zum Agrafa Gebirge (Limni Plastiras) Region: Pindosgebirge und Agrafa, Mittelgriechenland und Thessalien Höchster Punkt: 1517 m Länge: 207 km Basisorte: Pavliani – Thermopylen – Rentina – Agrafa Shelter (Berghütte über dem Plastira Stausee) Höhenunterschiede Gesamtstrecke: 1577 m Höhenunterschied Startpunkt / Zielpunkt: 594 m Einkehrmöglichkeiten unterwegs: z.B. Amalia Grillrestaurant in Rentina Routenbeschreibung Motorradtour über die Thermopylen ins Agrafa Gebirge zum Plastira Stausee Euer Startpunkt ist Pavliani in der Provinz Fokida, ein unter Einheimischen beliebtes Ausflugsziel im Pindos Gebirge auf 921 Metern Höhe. Unser Motorrad Track zu den Thermopylen und ins Agrafa Gebirge führt euch zuerst auf kurvenreicher Straße mit 6 ausgeprägten Spitzkehren über einen bewaldeten Gebirgskamm bis zum kleinen Dörfchen Iti (Oiti geschrieben). Von hier aus bietet euch die Landstraße zwischen Bralou und Lidoriki noch eine heftige Kehre, bis sie schließlich dazu einlädt, das Gas etwas weiter aufzudrehen. Auf relativ gerader Strecke nähert ihr euch beim Örtchen Skamnos der E65, welcher ihr für etwa 20 Kilometer bis zur E75 folgt. Am Autobahnkreuz überquert ihr die E75 und folgt den Wegweisern nach rechts in Richtung „Loutra Thermopylon“ – zu den Thermopylen, an denen 480 v. Chr. während der Perserkriege die legendäre Schlacht zwischen Xerxes und dem spartanischen Heerführer Leonidas ausgetragen wurde. Vielleicht klingelt es ja bei euch, wenn ihr „Wanderer, kommst du nach Sparta…“ lest. Genau, da war doch irgendwas mit einem heroischen Opfertod an einem Engpass, wo 300 Spartaner versuchten, ein gigantisches Heer von Persern aufzuhalten, damit sich die übrigen Griechen in Sicherheit bringen konnten. Aber wo ist hier dieser historische Engpass zwischen dem Kallidromo Gebirge und dem Golf von Malia? Den gibt es aktuell nicht mehr, weil sich der Strand seitdem kilometerweit zurückgezogen hat. Dort, wo heute die E75 verläuft, war damals noch alles Meer – bis etwa 10 Meter vor den Abhängen des Kallidromo Gebirges. Also schaut, dass ihr noch die Kurve kriegt, bevor es wieder schwieriger wird, die Thermopylen zu erreichen. Hier ist – auch für Biker, die kein Interesse an Geschichte haben – unbedingt ein Zwischenstopp angesagt. „Thermopylen“ bedeutet nämlich nichts anderes als „heiße Quellen“. Die wurden zwar irgendwann einmal ausgebaut, werden aber heute nicht mehr kommerziell genutzt. Ihr könnt dort ohne zu bezahlen im warmen Wasser herumdümpeln und euren verspannten Muskeln eine kleine Erholung gönnen. Dann geht es zum Aufwärmen noch einmal für knapp 50 Kilometer über die Autobahn, bis ihr nahe der Ortschaft Stavros auf die Landstraße E952 abbiegt. Zwischen dem Pilion und den Agrafa gibt es keine asphaltierten Alternativen zu diesen Autobahnstrecken. Die beiden Gebirgszüge sind ansonsten nur durch Erdwege und Schotterstraßen verbunden, die nur mit geländetauglichem Motorrad oder 4x4 Offroad Fahrzeugen befahren werden können. Also gebt hier kurz Gas, um bald wieder bei euren heißgeliebten Serpentinen anzukommen. Bis Bitoli geht es noch auf der Landstraße durch Kulturlandschaften, aber dann schraubt sich die Route unaufhaltsam in die Höhe: Hier liegt eine Serpentine an der anderen. Ihr seid im Agrafa Gebirge angekommen. „Agrafa“ bedeutet „die Unbeschriebenen“. Das Gelände zwischen den 36 Gipfeln des Agrafa Gebirges war bis vor wenigen Jahrzehnten noch so unzugänglich, dass es niemals kartografiert wurde. Auch die Osmanen hatten es nie geschafft, diese Region einzunehmen – und im griechischen Bürgerkrieg waren die Agrafa eine Hochburg der Widerstandskämpfer. Auf eurer Motorradtour durch die wildeste Ecke Griechenlands fahrt ihr über Bergstraßen durch Reviere von Wölfen, Schakalen, Bären, Luchsen und Wildkatzen. Hier leben Steinböcke und Herden von robusten Wildpferdchen, Rehen, Hirschen und zahllose Wildschweine. Passt auf in den Kurven. Dahinter könnten unter Umständen gerade frei lebende Rinder, Schafe oder Ziegen die Fahrbahn überqueren. Ihr passiert urige Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Wie zum Beispiel das Dörfchen Rentina mit seinem einladenden Naturstein-Dorfplatz unter hohen Platanen: Hier haben wir damals auf unserer Motorradtour durch das Agrafa Gebirge eine Rast eingelegt. In Kedros erreicht ihr wieder Kulturland. Von dort aus geht es relativ gerade nach Kallifono und weiter nach Mitropoli, wo die Straße abermals extrem kurvenreich ansteigt. Sie umrundet in weitem Bogen einen Teil des Plastira Stausees und bringt euch zum Endpunkt dieser spannenden Motorradtour auf dem griechischen Festland: dem „Katafigio Agrafon“ oberhalb des Sees mitten im Berg. Von hier aus könnt ihr allerdings den malerisch gelegenen Stausee mit seinen Fjorden nicht sehen. Wer Wert auf eine spektakuläre Aussicht legt, sollte sich eine Übernachtungsmöglichkeit näher am Plastira Stausee reservieren. WICHTIG: Zwischen dem Dorf Rovoliani und Rentina gibt es noch keine asphaltierte Straße. Die 5,5 Kilometer lange Offroad Strecke wird aber permanent instand gehalten und befindet sich fast immer in relativ gutem Zustand, weil die Einwohner auf diese Verbindung angewiesen sind. Sie ist im Normalfall (außer nach Extremwetterereignissen) problemlos mit Straßenmaschinen zu bewältigen. Einkehrmöglichkeiten auf der Motorradtour vom Pilion in das Agrafa Gebirge Grillrestaurant Amalia (+ zwei weitere Restaurants) am Dorfplatz im Zentrum von 43069 Rentina Telefon (0030) 24430 71263 Sehenswürdigkeiten auf der Strecke zwischen dem Pilion und den Agrafa Die Hauptattraktion dieser Motorradtour zwischen Zentralgriechenland und Thessalien sind eindeutig die Thermalquellen, an denen vor etwa 2.500 Jahren die legendäre Schlacht zwischen Spartanern und Persern stattgefunden hatte. Der Track von BikerBetten führt euch genau bis zu der Stelle, an der ihr euch kostenlos in den historischen warmen Quellen der Thermopylen aalen könnt . Hier seid ihr – außer in der Hauptreisesaison – zumeist sogar völlig allein. Wo gibts denn sowas: Heiße Quellen und eine historische Stätte, die für jedermann kostenfrei zugänglich sind? Wohl nur auf dem touristisch vernachlässigten griechischen Festland... Wellness, Geschichte, Natur und Kehren ohne Ende: Unsere dreitägige Motorradtour zwischen Delfi und Meteora ist ein absolutes Highlight für Biker auf einem Roadtrip durch Griechenland.
    Deutschland / Sachsen
    Dankerode: Der hübsche Erholungsort liegt in 420 m Höhe und ist Stadtteil von Harzgerode. Zu allen Seiten von Wäldern umgeben, herrlich ruhig. Mansfeld: Prächtige Burgruine aus dem Jahr 1229. Nur von außen zu besichtigen, da als Jugendbegegnungsstätte genutzt. Etappe Schwenda - Sangerhausen: Zügige Kurverei durch die Höhen des Unterharzes. Harzgerode: Das reizende Städtchen war im Bauernkrieg 1525 Sammelplatz der Aufständischen aus Harz und Thüringen. Sangerhausen: Gartenliebhaber aufgepasst: Das Europa-Rosarium ist die größte Rosensammlung der Welt.
    Österreich / Vorarlberg
    Silbertal: Hauptort des gleichnamigen 22 km langen Tals. Früher eine Silberbergbauregion, ist das Silbertal heute etwas für Urlauber, die Ruhe und Natur suchen. Furkajoch: Viel Fahrspaß auf schmaler Bergstraße (1.750 m). Faschinajoch: Ein Schmankerl für Könner und Einsteiger gleichermaßen (1.486 m). Hochtannbergpass: Die Westseite des 1.676 Meter hohen Passes mit ihren Serpentinen ist ein echter Knüller. Bludenz: Hier wird die leckere Suchard-Schokolade gemacht. Also auf zum nächsten Kiosk. Dornbirn: Alte Industriestadt mit vielen herrlichen Gebäuden aus der Gründerzeit.
    Norwegen / Norwegen Süd
    Charakteristik: Ost-West-Querverbindung in das nördliche Fjordnorwegen nach Kristiansund zur Atlantikstraße. Anschluss an Tour 3-2 und 3-4. Ringebu: Man muss ja nicht die E6 nach Norden fahren. Die 27 über das Venabufjell in Ostnorwegen ist eine gute Alternative: ordentlich ausgebaut, überwiegend guter Asphalt und dazu schöne, weite Schwünge. Über Atna bru und Folldal umrundet man das Rondane Gebirge und landet wieder auf der E6. Oppdal: Es soll keiner sagen, dass die E6 nicht auch interessante Abschnitte hat: Die Strecke zwischen Hjerkinn und Oppdal gehört dazu. Es geht ziemlich in die Höhe auf das karge Hochplateau. 680 Höhenmeter klingen nach Harz, aber wer hier oben mal im Sommer ein Gewitter erlebt hat, bekommt Respekt auch vor solch vermeintlich harmlosen Strecken. Da freut man sich schon auf die Tankstellen und das Hotel in Oppdal. Der Wintersportort ist auch für seinen Schieferabbau bekannt. Trollheimen: Die 70 von Oppdal nach Sunndalsøra führt von der Hochebene hinab an den Fjord. Die Berge rechts und links sind ziemlich beeindruckend. In Norwegen besonders bekannt sind die Gipfel von Trollheimen, eine Bergkette, die das Tal besonders eng erscheinen lässt. Tingvoll: Wenn die 70 bei Sunndalsøra den Sunndalsfjord erreicht hat, ändert sich die Landschaftsform erneut: Zuerst kahles Fjell, dann enges Tal und nun der Meeresarm. Die Straße 70 schlängelt sich von Fjordarm zu Fjordarm: Den Ålvundfjord hat man rechter Hand, den Tingvollfjord beim gleichnamigen Ort Tingvoll links der Straße. Mit der Einmündung der 70 in die E39 werden dann auch die Brücken und Tunnel erreicht, die Kristiansund mit dem Festland verbinden.
    Deutschland / Lausitz
    Kirchen und Kurven – auf verträumten Nebenstraßen geht es durch ein Stück wenig bekanntes, liebenswertes Stück Bayern. Highlights: Peißenberg: Der 998 Meter hohe Berg, auch als „Bayerischer Rigi“ bezeichnet, wird gerne von Bikern angefahren. Die Weißwurst im gleichnamigen Restaurant ist Pflicht. Murnau: Am Ufer des Staffelsees gelegen, besitzt Murnau einen reizenden Stadtkern aus bunten Häusern der Biedermeierzeit. Die Maler der Gruppe „Die blauen Reiter“ machten Murnau zum Zentrum aufmüpfiger Kunst. Steingaden: Im Jahr 1147 als Kloster gegründet. Südlich des Ortes steht „Die Wies“. Diese Kirche gilt als Meisterleistung des bayerischen Rokoko und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Schongau: Das malerische Städtchen besitzt eine gut erhaltene Ringmauer und einen sehenswerten Kern. Wessobrunn: Im 17. und 18. Jahrhundert wohnten und arbeiteten in diesem Kloster die besten Rokoko-Künstler Oberbayerns – Maler, Architekten, Stukkateure, Baumeister. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
    Frankreich / Korsika
    Etang de Biguglia: Etwa acht Kilometer südlich von Bastia liegt der Lagunensee von Biguglia, der nur von einem schmalen Streifen Sand und Kiefernwald, dem Plage de Marana, vom Meer getrennt ist. Der schöne Sand, das klare Wasser und die Nähe zu Bastia machen diesen Küstenabschnitt am nördlichen Ende des Lagunensees sehr beliebt. Der mit etwa 1.450 Hektar Fläche größte Lagunensee Korsikas ist etwa elf Kilometer lang und an seiner breitesten Stelle fast 2,5 Kilometer weit. Corte: Im Herzen der Insel gelegen, ist der Ort mit einer atemberaubenden Natur gesegnet. Üppige Wälder, fruchtbare Täler, mächtige Berge, kristallklare Bergseen und eiskalte Flüsse umgeben geschichtsträchtige Altstadtgassen in Korsikas ehemaliger Hauptstadt. Die Stadt am Zusammenfluss von Restonica und Tavignano liegt inmitten des Parc Régional Naturel Corse und ist Korsikas einzige Universitätsstadt. Col de la Serra: Mit 807 Metern einer der mittelhohen Bergpässe im Inselinneren. Vizzavona: Direkt an die südliche Ausfahrt des mit 906 m höchstgelegenen Bahnhofs schließt sich der 3.916 Meter lange Vizzavona-Tunnel an, der längste Tunnel einer Schmalspurbahn in Frankreich. Außerdem ist das über 100 Meter hohe Eisenbahnviadukt erbaut von Gustave Eiffel sehenswert. Der nur wenige Kilometer westlich gelegene, 1.163 Meter hohe Vizzavona-Pass, der gleichzeitig die Grenze zwischen den Departements Corse-du-Sud und Haute-Corse markiert, ist Teil der Route National von Corte nach Ajaccio und für seine Wetteranfälligkeit berüchtigt. Ajaccio: Die Inselhauptstadt blickt auf eine bewegte Geschichte. Vermutlich geht Aiacciu, so der korsische Name, auf eine griechische Siedlung zurück, die nacheinander von den Römern, Vandalen und Langobarden erobert wurde. In Ajaccio steht auch die Maison Bonaparte – das Geburtshaus Napoleons, des ersten Kaisers von Frankreich, um den sich hier noch immer vieles dreht.
    Österreich / Kärnten
    Das sind doch mal elf prächtig angelegte Euro: Auf 57 Kilometern verteilen sich 52 Kehren eingebettet in die ungewöhnliche Landschaft des Nationalparks Nockberge. Die Eisentalhöhe ist zwar der höchste Punkt der Strecke, aber eine weitere Eigentümlichkeit ist, dass es von hier aus gen Süden fast 500 Höhenmeter bergab geht, nur damit sich die Nockalmstraße dann zur Schiestelscharte wieder auf fast das gleiche Niveau emporschwingt. Im Preis enthalten sind eine Menge Infos zum Nationalpark und seiner Natur, die durchaus auch Biker zu Entdeckungswanderungen verlockt – aber nur von 8 bis 18 Uhr, ansonsten ist die Strecke für uns gesperrt.
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    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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