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    Kroatien / Dalmatien
    Omis: An der Mündung der Cetina in die Adria gelegen, verströmt die Stadt überall maritimes Flair. Das sie einmal eine eigenständige Republik war, wissen heutzutage selbst unter den Einheimischen nur wenige. Eine phantastische Aussicht genießt man vom Turm der alten Festung Starigrad oberhalb der Gässchen der schmucken Altstadt. Von Omis aus hat man die Möglichkeit zur Flußfahrt durch die Cetina-Schlucht. Die ca. zweistündige Tour startet zwischen Cetina-Brücke und dem ersten Tunnel. Etappe Omis-Zadvarje: Entlang des Cetina-Tals verlässt die Tour Omis durch zwei Tunnel und folgt zunächst dicht dem Flußufer. Das Tal diente als Filmkulisse für den Winnetou Streifen „Der Ölprinz“. Weiter geht es über etliche Kehren rauf und runter, auf der linken Seite zweigen immer wieder kleine Wege zu schönen Badeplätzen am Fluß ab. Zuletzt verläuft die Strecke wieder steil hinauf nach Zadvarje. Eine absolute Highlight-Etappe! Etappe-Sestanovac – Vuletici: Diese Strecke bietet alles: enge Kurven mit Achterbahn Feeling, kleine gemütliche Orte, schnelle Kurven über perfekten Asphalt und ein herrliches Panorama entlang des Biokovo. Sveti Jure: Auch mit dem Motorrad ist der zweithöchste Gipfel Kroatiens erreichbar. Allerdings sollte man Bergerfahrung mitbringen und auch schwindelfrei sein. Wer sich traut, wird mit einem 23 km langen Highlight Süd Kroatiens belohnt. Im ersten Drittel windet sich die enge Straße am Fels entlang den Berg hinauf. Dafür genießt man von etlichen Aussichtspunkten herrliche Tiefblicke auf die Makarska Riviera und die dahinterliegende Berglandschaft. Bei Gorij Tucepi, kurz vor Makarska ist die Zufahrt in den Park. Hier wird eine Maut in Höhe von 20 Kuna (drei Euro) fällig. Für den Gipfelsturm mit ausgedehnter Gipfelrast sollte man mind. Zwei Stunden Zeit veranschlagen. Makarska: Hafen und Uferpromenade sind der Hauptanziehungspunkt des schon seit der Antike besiedelten Ortes. Viele Herrscher haben hier Spuren hinterlassen, prägnant sind noch heute die barocke Kirche und Reste eines Klosters. Vom Hafen kann man mit der Fähre zur Insel Brac übersetzen. Baska Voda: Die Gemeinde mit ihren Nebenorten zählt zu den beliebtesten Sommerzielen an der Makarska Riviere. Kein Wunder, denn einige der attraktivsten Strände des Landes liegen an diesem Küstenabschnitt. Klis: Ca. 8 km vor Split thront über der Ortschaft Klis eine mittelalterliche Festung aus dem 9. Jahrhundert. Die Besichtigung ist schon alleine wegen der Aussicht über die Bucht von Split und die vorgelagerten Inseln empfehlenswert. Split: Allein die Altstadt mit dem Palast des Diokletian, der 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde und die pulsierende Uferpromenade Riva sind einen längeren Aufenthalt in Kroatiens zweitgrößter Stadt wert. Allerdings ist der Verkehr im Zentrum kein Zuckerschlecken, zudem am Hafen doch viele Fähren zu einigen der schönsten Inseln in diesem Teil Dalmatiens abgehen. Am besten Parken kann man mit dem Motorrad zwischen der Uferpromenade und dem Fährhafen, um von dort die wuseligen Gässchen der schönen Altstadt zu erkunden. Die Altstadt mit Bauten aus Antike und Mittelalter, Cafés, Restaurants, liegt zum Teil direkt im Palast, der aus mehreren historischen Gebäuden und Toren, der Kathedrale Sveti Duje mit begehbarem Glockenturm und der Stadtmauer besteht. Sehenswert ist auch der Markt an der Ostmauer des Palastes.
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    Frankreich / Französische Alpen
    Vizille: Der Abfahrt aus Grenoble folgt eine kurvenreiche Runde um Uriage-les-Bains mit Höhepunkten wie dem Château Bayard – einem spannenden kleinen Weingut –, der Skistation Chamrousse sowie einem weiteren Kartäuser-Kloster, bevor es nach Vizille geht. Dort lohnt unbedingt ein Blick in das Museum der Resistance, das sich in den schmucken Gärten (auch die einen Besuch wert) von Schloss Vizille verbirgt. le Bourg-d‘Oisans: Die prächtige, quirlige Alpenstadt ist ein Mekka für Kletterer und Radfahrer – nicht zuletzt wegen ihrer Lage zu Füßen der legendären Auffahrt nach Alpe d‘Huez. Der Wochenend-Markt mit seinen regionalen Käse- und Wurstspezialitäten und einigem Kunsthandwerk ist ein beliebter (und belebter) Treffpunkt. Col du Glandon: Zunächst geht es fast alle Kehren der steilen Strecke nach Alpe d‘Huez hinauf. Dann knickt die Route ab zur Belledonne-Gebirgskette. Einige traumhafte Kilometer weiter zweigt der letzte Anstieg zur 1924 Meter hoch gelegenen Passhöhe ab. Von hier geht es in nordöstlicher Richtung hinab nach La Chambre im Maurienne-Tal. Von Oktober bis Mai herrscht Winterpause. Col de la Madelaine: Massive Erdbewegungen haben aus dem zuvor knapp unterhalb verharrenden Pass nun einen „echten“ Zweitausender gemacht. Die gesamte Passhöhe wurde neu gestaltet und bietet wunderbare Ausblicke, bei gutem Wetter bis hinüber zum majestätischen Mont Blanc. Die fast 48 Kilometer lange Strecke ist auch fahrerisch ein Leckerbissen. Albertville: Unterhalb der mittelalterlichen Siedlung Conflans entstand im 19. Jahrhundert die Neustadt, Austragungsort der 1992er Winterolympiade.
    Deutschland / Bayerischer Wald
    Hauzenberg: Die Gründung des Luftkurortes geht auf das Jahr 1000 zurück, da damals Ortsnamen auf „-dorf“ und „-berg“ üblich waren. Passau: Ihre einmalige Lage auf einer Halbinsel am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz hat die Stadt einer Laune der Natur zu verdanken. Für ihr bezauberndes Stadtbild hingegen sind zwei Brände 1662 und 1680 verantwortlich, nach denen die Regierenden Passau von italienischen Künstlern vollkommen neu aufbauen ließen. Eging: Der Eginger See zählt zu den wenigen Naturbadeseen der Region und gilt als Geheimtipp für heiße Sommer.
    Deutschland / Hessisches Bergland
    Rundfahrt durch das Lipper Land zum Teutoburger Wald Warburg: Anders als von der gut sichtbaren Ruine auf dem benachbarten Desenberg blieb von der ehemaligen Burg Warburg nichts mehr übrig. Wahrzeichen der Stadt an der Diemel sind daher drei Kirchen. Das „Eckmänneken“ von 1471 ist das älteste Fachwerkhaus Westfalens. Bad Driburg: Einen Besuch wert ist der Gräfliche Park. Er gehört zu den schönsten Anlagen in Ostwestfalen-Lippe. Paderborn: Die prächtige Altstadt Paderborns steht auf geschichtsträchtigem Boden: Karl der Große hielt hier im Jahr 777 den ersten Reichstag ab. Delbrück: Wahrzeichen ist der schiefe Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Der Holzturm bog sich im Laufe der Jahre durch Witterungseinflüsse. Lippstadt: Die Stadt an der Lippe wurde 1185 gegründet. Wegen ihrer vielen Wasserläufe wird sie gerne das „Venedig Westfalens“ genannt. Diemelstadt: 1970 durch die hessische Gebietsreform entstanden, Verwaltungssitz ist der 2.000-Einwohner-Ort Rhoden.
    Italien / Südtirol/Dolomiten
    Stilfser Joch: Für jeden Motorradfahrer eine Herausforderung, für das Auge ein Hochgenuss - das 2.757 Meter hohe Stilfser Joch wird mittels 48 extrem enger Serpentinen von Osten her bezwungen. Die schmale Straße schraubt sich in zum Teil überhängenden Spitzkehren steil dem Himmel entgegen. Bormio: Der quirlige Wander- und Skiort vereint traumhaftes Alpenpanorama mit italienischer Lebensfreude. Im urigen Zentrum warten zahlreiche Cafés und Restaurants auf Gäste, die in der Sonne Pizza & Co. essen wollen. Gaviapass: Schon seit der Steinzeit nutzen Menschen den zwischen den Gipfeln des Corno dei Tre Signori (3.360 m) und des Monte Gavia (3.323 m) gelegenen Gavia als Übergang von Bormio ins Val di Sole. Die Abfahrt auf der Südrampe ist der spannendere Teil mit zahlreichen Kehren und teilweise nur knapp einspuriger Belagbreite. Hier treten auch häufiger Fahrbahnschäden auf. Aktuell ist zwar ein neuer Belag aufgebracht, aber der Winter kann diesem wieder hart zusetzen. Das Waldstück zum Abschluss birgt bei Nässe zusätzlich Gefahr auf den verbreitet niedergehenden Lärchennadeln. Ein 800 Meter langer Tunnel umgeht seit 2007 das gefährlichste Stück. Passo del Redebus: Der Passo del Redebus gehört zu den eher unbekannten Passübergängen in den Alpen. Vermutlich wird er bei der Reiseplanung oftmals schon aufgrund der geringen Länge von nur knapp acht Kilometern von den meisten schlicht übersehen. Zugegebenermaßen halten sich auch seine fahrerischen Highlights eher in Grenzen. Gut und breit ausgebaut ist die Straße durchaus, allerdings bietet sie nur wenige Kehren. Meran: Ein Bummel entlang der malerischen Kurpromenade ist ein Muss. Motorradparkplatz schräg gegenüber. Trento: In der Hauptstadt des Trentino steuert man am besten den Domplatz an, parkt das Bike am Rand des Platzes uns spaziert zu Fuß durch die Altstadt.
    Spanien / Pyrenäen Spanien
    La Seu d'Urgell: Die mächtige Kathedrale, scheinbar viel zu groß für das kleine Städtchen, überragt die Silhouette von La Seu d'Urgell. Der pittoreske Ort ist ein prima Standort nicht nur für diese Tour. Im Norden liegt recht nah Andorra, gen Süden geht es hinunter nach Aragon und die Mittelmeer-Küste ist auch nicht unerreichbar. Auf dieser Route kreuzen wir aber erstmal durch die abgelegene Serra de Port del Comte. Serra de Port del Comte: Recht einsam und ziemlich bergig ist es hier. Kleine Weiler liegen weit verstreut zwischen den grünen Berghängen und irgendwann einmal begegnet uns hier auch ein Auto, aber sehr, sehr selten. Und man sollte fit sein mit dem Motorrad. Die Strecke ist recht anspruchsvoll. Knackige Kurven und Kehren wollen beherrscht sein und bisweilen hat der letzte Regen Steine, Split und Sand auf die Fahrbahn gespült. Dennoch, hier kommt richtig Fahrspaß auf, die Ausblicke sind wie immer fantastisch. Hohe Stundenschnitte fährt man hier jedoch nicht. Vall Ferrera: Das Vall Ferrera ist unbedingt einen Abstecher wert. Die bildschönen, urigen Dörfchen mit ihren steinernen, dunklen Häusern haben eine ganz eigene Atmosphäre. Es lohnt sich, die eine oder andere schmale Gasse zu erkunden. Ganz am Ende des Tales geht die Straße in eine unbefestigte Strecke über. Je nach Jahreszeit und Zustand der Strecke können erfahrene Endurofahrer von hier aus über eine anspruchsvolle Offroad-Strecke bis nach Andorra gelangen. Von Andorra ist es dann nur noch ein Katzensprung zurück nach La Seu d'Urgell.
    Deutschland / Taunus
    Auf eine „Rindsworscht“ zum Großen Feldberg, zum hessischen Bike-Mekka. Weilrod: Entstand 1972 im Zuge der Gebietsreform durch den Zusammenschluss von sechs Gemeinden. Nicht nur vom Namen her drückt der Fluss Weil der Region seinen Stempel auf. Großer Feldberg: Das hessische Biker-Mekka. Auf dem Parkplatz am Gipfel gibt es die berühmte “Rindsworscht”. Bei klarem Wetter tolle Aussicht. Saalburg: Kurz hinter Schmitten lohnt sich ein Abstecher zu dem einzigen wiederaufgebauten Römerkastell Deutschlands. Weilburg: Das Barockstädtchen ist der perfekte Ort für die Pause. Braunfels: Bildhübsche Altstadt mit Schloss. Etappe Istein - Usingen: Endlose Kurverei durch tiefen Wald."
    Italien / Südtirol/Dolomiten
    Traumhafte Ausblicke und knackige Kurven vereinen sich auf dieser grenzüberschreitenden Tour. Sexten: Im 17. Jahrhundert ein bekanntes Steinmetz- und Hutmacherstädtchen, lebt Sexten heute von seiner traumhaften Lage im Naturpark Drei Zinnen. Berühmt ist die sogenannte Sextener Sonnenuhr. Die besteht aus fünf Dolomitengipfeln: Neuner, Zehner, Elfer, Zwölfer und Einser. Etappe Pustertaler Höhenstraße: Garniert mittollen Ausblicken schlängelt sich die Route am Nordhang des Tales entlang. Optisch und fahrerisch ein Genuss. Lienz: Mit seinem mediterranen Flair der perfekte Stopp für die große Pause. Staller Sattel (2.052 m): Sauber angelegte Kehren,im Südtiroler Bereich einspurige Verkehrsführung, insgesamt eine runde Angelegenheit. Toblach: Glanzstück ist das wunderschöne Grand Hotel, ein 1877 erbautes Luxushotel, das heute als Kulturzentrum dient.
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    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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