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    Frankreich / Jura
    Die Tour "Wein und Wasser satt" ist eine von über 1.000 Alpenpässen und Motorradtouren der schönsten Regionen Europas auf BikerBetten.de. Für einen perfekten Überblick über die schönsten Motorradtouren in der Schweiz empfehlen wir Dir unsere nachfolgenden Motorradkarten: Tourenkarten Alpen Österreich Schweiz Folymap Alpenpässe Bikerbetten Motorradkarten-Alpen-Österreich-Schweiz Die Highlights dieser Tour: Arc-et-Senans: Bevor man die Saline Royale verlässt, gilt es, unbedingt das der Architektur und dem Erbauer gewidmete Museum zu besuchen! Arbois: Wir befinden uns nun mitten im Herzen des Jura-Weingebiets. Die gleichnamige Appelation ist die bedeutendste des Jura, wenngleich sie als Enklave innerhalb der Côtes du Jura liegt. Außerdem gibt es im ehemaligen Wohnhaus einiges zu Leben und Wirken von Louis Pasteur zu entdecken, der mit seinen Forschungen zur Mikrobiologie auch den Weinbau beeinflusste. Südlich der Stadt liegen einige sehenswerte Grotten an der vorgesehenen Route, die vor allem an heißen Tagen eine willkommene, weil kühlende, Abwechslung sind. In den Grottes des Planches wechselt auf den begehbaren 800 Metern der Höhle eine Reihe von Bassins mit Stromschnellen ab. Champagnole: Der Wirtschaftsstandort scheint wenig attraktiv, aber in der Umgebung der „Jura Monts Rivières“ gibt es viel zu entdecken: Wasserfälle, Höhlensysteme, Quellen. Aus einem noch kleinen Rinnsal wird dank zahlreicher Zuläufe hier das Flüsschen Ain. Doucier: Wasser bleibt auch in der Umgebung von Doucier das bestimmende Element. Drei Seen und mehrere Kaskaden locken immer wieder zu Pausen in der satten Natur des Jura. Ein Abstecher lohnt zum Hérisson. Der fließt am Ende einer Schlucht in sieben Wasserfällen über insgesamt 280 Meter in die Tiefe, darunter zwei mit je 60 Metern. Morez: Im Hochjura führen Straßen und Eisenbahnviadukte allmählich abenteuerlich durch die Gebirgslandschaft. Nyon: Zum Abschluss geht es über den Col de la Givrine ins schweizerische Nyon am Lac Léman.
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    Italien / Gardasee/Trentino
    Gleich über vier der attraktivsten Dolomitenpässe führt diese anspruchsvolle Tagestour. Canazei: Die „Perle des Fassatals“ glänzt mit einem gemütlichen Ortskern, dessen Häuser kunstvolle Lüftlmalereien aufweisen. Passo di San Pellegrino: Der 1.918 m hohe Pass bietet alles, was des Bikers Herz begehrt: weite Kurven, enge Kehren,spitze Haarnadelkurven und eine schmale Fahrbahn in bestem Zustand. Passo di Giau: 2.233 m. 50 Kehren auf nur 15 Kilometern sprechen für sich. Die perfekte Spielwiese für handliche Bikes. Passo di Falzarego: Über eine in den beinahe senkrechten Fels gehauene Fahrbahn erreicht man den 2.105 Meter hohen Sattel des Falzarego. Astreine Kurven kombinationen. Pordoijoch: Mit 2.239 Metern nicht nur der höchste Dolomitenpass, sondern auch der mit den meisten Kehren und den schönsten Ausblicken. Der König der Dolomiten.
    Irland / Wexford - Waterford - Kilkenny
    Wicklow: Wir lassen diese Tour in Wicklow beginnen, einem Marktflecken zu Füßen der gleichnamigen Berge (s. Karte 3). Nur unweit entfernt erhebt sich das Wicklow Head Lighthouse am östlichsten Punkt Irlands. An klaren Tagen sind über die Irische See hinweg die Gipfel des walisischen Snowdonia- Gebirges zu erkennen. Avoca: In dem kleinen Ort reizt ein Besuch der „Woolen Mill“. Ab 1723 wurden hier feinste Dessins handgewebt. Und noch heute ist die Marke Avoca Woll-Liebhabern ein Begriff. Im Örtchen lässt sich aber auch der kleine (oder größere) Hunger stilecht stillen: mit Fish & Chips, die wir für Irlands beste halten, in einer kleinen Bude auf der Brücke über den gleichnamigen Fluss serviert. Blackstairs Mountains: Endlich Berge. Die ersten Gipfel Irlands sind zwar nicht unbedingt mit den Alpen zu vergleichen, schwingen sie sich doch auf 450 bis knapp 800 Meter auf. Dennoch sind sie ein willkommener Anblick nach den Kilometern durchs eher flache Land. Sie bilden eine natürliche Grenze zwischen den Grafschaften Wexford und Carlow, um die es leider nur Wege drumherum, nicht aber hindurch gibt. Barrow-Tal: Das Tal des Barrow ist ein Tal der Kirchen. Etliche frühchristliche Gründungen sind hier, zumindest noch als Ruinen, vorzufinden. Dazu gehört auch das Kloster Ullard aus dem 7. Jahrhundert, an dem auch ein markantes Hochkreuz steht. Kilkenny: Ein Etappenziel, dass für sein reges Nachtleben bekannt ist. In den mittelalterlichen Gassen rund um die normannische Burg herrscht Feierstimmung. Das ab 1710 hier gebraute, gleichnamige Bier, kommt heute allerdings aus der Dubliner Brauerei des Guinness-Konzerns.
    Österreich / Kärnten
    Können sich 1,6 Millionen Besucher pro Jahr irren? Wohl kaum. Also muss an der Faszination des Nationalparks Hohe Tauern etwas dran sein. Wer eine Auszeit vom Alltag braucht, ist hier goldrichtig. Was also liegt näher, als diesen Naturraum auf einer Tagestour zu erkunden? Startort unserer „Tour de Natur“ ist Heiligenblut. In der dortigen St.-Vinzenz-Kirche wird ein Fläschchen mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit aufbewahrt: Der Legende nach soll es sich dabei um das heilige Blut Christi handeln. Die B 107 bringt uns flott und kurvenreich nach Winklern. Der 1325 errichtete Mautturm ist heute das Wahrzeichen dieser geschichtsträchtigen Stadt. Anschließend zirkeln wir über den 1.209 Meter hohen Iselsberg hinüber ins Tal der Drau, wo der Abstecher nach Lienz, in die Hauptstadt Osttirols, ein absolutes Muss ist. Dass in Osttirol die Uhren anders gehen, wie es die Osttiroler behaupten, erkennt der Besucher nicht nur im romantischen Lienz und seinem entspannten mediterranen Charakter, sondern auch beim Durchqueren des Pustertals. Links und rechts zielen die Spitzen der Karnischen Alpen und des Defereggenebirges steil in den Himmel, während drunten im Tal ein stilles Dorf auf das nächste folgt. Innichen und Toblach fordern den Pausenstopp mit anschließendem Bummel durch die historischen Ortskerne ein, danach zweigt die Route hinter Welsberg rechts ins Anzholzer Tal ab. Dort setzt sich die Abgeschiedenheit nahtlos fort. Wie schon im Pustertal scheint auch  hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Stille Dörfer, einsame Bauernhöfe, grüne Almen, glückliche Kühe. Begrenzt wird das Antholzer Tal vom Staller Sattel. Der Knackpunkt dieses 2.502 Meter hohen Passes zwischen Österreich und Italien ist das einspurige Stück auf Südtiroler Seite. Schmal, kurvig, in oberen Bereich holperig. Da muss man seine Maschine schon sicher im Griff haben. Hingegen machen die acht sauber angelegten Kehren im Osttiroler Bereich uneingeschränkt Spaß und zaubern uns das bekannte breite Motorradfahrergrinsen unter den Helm. Die Ampelanlage wurde schon vor Jahrzehnten installiert, weil der Verkehr über den Staller Sattel irgendwann zu viel wurde und geregelt werden musste. Jetzt geht es bei Grünlicht alle viertel Stunde hinab ins Defereggental. In Huben klinkt sich die Route in die Felbertauernstraße ein. Die verbindet auf einer Länge von 65 Kilometern seit 1967 das Salzach- mit dem Drautal. In Matrei besuchen wir zuerst das Nationalparkhaus, wo das Wasser den Besucher durch die gesamte Ausstellung begleitet, dann setzen wir uns im Hintermarkt, dem historischen Ortskern Matreis, in einen Caféhaus-Stuhl und lassen den bezaubernden Rundblick auf uns wirken. Aus der Kernzone des Nationalparks führt die Felbertauernstraße hinaus in die so genannte Außenzone. Dort ist die traditionelle Bewirtschaftung der Natur durch Bergbauern erlaubt, alle großen technischen Projekte sind jedoch untersagt. Mittersill, der Sitz des Nationalparkzentrums taucht auf. Wunderschön an der Nordflanke der Hohen Tauern gelegen, war das Städtchen schon immer ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zweier bis heute bedeutender Routen – die Ost-West-Richtung durch das Salzachtal und die Nord-Süd-Verbindung über die beiden Pässe Thurn und Felber Tauern. In sanften Bögen führt die Bundesstraße 168 anschließend im Tal der Salzach entlang nach Osten. Zwei landschaftlich und fahrerisch absolut empfehlenswerte Abstecher führen hinein ins Stubachtal und Kapruner Tal. Auf  schmaler, zigfach gekringelter Fahrbahn wedeln diese beiden Sackgassen tief und steil in die Hohen Tauern hinein. Ein Tanz der Schräglagen und der heißen Reifen. Zur Belohnung gibt es am Ende beider Täler bezaubernde Blicke auf Stauseen und Bergspitzen. Für den Fall, dass man im Winter die Motorradstiefel mit Skistiefeln tauschen möchte: Das Skigebiet von Kaprun zählt zu den schönsten und anspruchsvollsten Österreichs. Ein Superlativ ist auch die Schlussetappe unsere heutigen Tour – die Besteigung des Großglockners im Motorradsattel. Kaum eine andere Passstraße in den gesamten Alpen lässt sich so harmonisch unter die Räder nehmen wie diese Route. Kehre anbremsen, runterschalten, Maschine umlegen, eine saubere Linie durch die Kurve ziehen, Maschine aufrichten, Gas aufmachen, hochschalten, beschleunigen, nächste Kehre. So geht das die ganze Zeit. Ein 40 Kilometer langer Riesenspaß für Könner und Einsteiger. Einziges Manko ist das fast durchgängige Überholverbot. Man sollte deshalb genau darauf achten, wer vor einem fährt. Ein Wohnmobil mit norddeutschem Flachlandkennzeichen kann sich nämlich schnell zum Alptraum entwickeln. Hat man jedoch freie Fahrt, sind die 23 Euro Maut bestens angelegt. Bleiben dann noch ein paar Euro für den Sundowner in einem Caféstuhl unten in Heiligenblut, geht ein fantastischer Motorradtag stimmungsvoll zu Ende. Tourlänge: ca. 420 km Roadbook: Heiligenblut – Winklern –  Lienz – Innichen – Toblach – Antholzer Tal – Staller Sattel – Defereggental – Huben – Matrei – Felbertauernstraße – Mittersill – Stubachtal – Kapruner Tal – Fusch – Großglockner Hochalpenstraße – Heiligenblut Highlight: Ein Bummel durch Lienz. Das Herz der Stadt, der von historischen Gebäuden gesäumte Hauptplatz, könnte ebenso gut irgendwo in Italien stehen. Auch das Klima trägt seinen Teil zum leichten Lienzer Leben bei – Lienz gehört zu den österreichischen Orten mit den meisten Sonnenstunden. Pässe-Info: Staller Sattel                            2052    10 %   11-5     20km Felbertauern Mautstraße           1650     10 %       -       71km Großglockner Hochalpenstr.     2506      12 %    11-4     45km
    Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern
    Etappe Pasewalk – Ueckermünde: Einsame Landpartie durch die reizende Ueckermünder Heide. Demmin: Die Kreisstadt des gleichna¬migen Landkreises (Kfz-Kennzeichen DM) war im Mittelalter ein bedeutender Handelsplatz. Grimmen: Die reizende Hauptstadt des Landkreises Nordvorpommern wurde glücklicherweise 1945 kampflos an die russische Armee übergeben. Greifswald: Malerischer Stadtkern mit historischen Bauten, überstand den Krieg unversehrt. Zinnowitz: Seit 1851 herrscht hier offizieller Badebetrieb. Anklam: Die Stadt an der Peene trat 1283 der Hanse bei. Von ihren mittelalterlichen Bauten ließ der Krieg wenig übrig. Wolgast: An die Zeit, in der das von Kriegsschäden verschonte Wolgast wichtige Handelsmetropole war, erinnert ein auf 99 Eichenpfählen erbauter Speicher mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Tonnen. Peenemünde: Hier entwickelte Wernher von Braun die V 2, die erste Rakete der Welt. Das historisch-technische Infozentrum informiert darüber. Seebäder: Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck sind ein Muss! Altentreptow: Mittelalterliches Städt¬chen mit sehr gut erhaltener Ringbefestigung. Friedland: Viel Geschichte auf kleinem Raum mit zwei Stadttoren und einem Wasserturm
    Frankreich / Korsika
    Conca: Der kleine Ort beherbergt ein ungewöhnliches Museum zu korsischen Trachten. Solenzara: Der hübsche Badeort liegt im Südosten Korsikas an einem Küstenabschnitt, der Permutt-Küste gennant wird. Einst soll die Küste von Conca bis Solaro reich an Muscheln gewesen sein. Col de Larone: Der 608 Meter hohe Pass ist bereits Teil der Anfahrt von Solenzara zum grandiosen Col de Bavella. Col de Bavella: Der 1.218 Meter hohe Pass gilt als schönster der Insel. Er bietet fantastische Ausblicke. Das Bergmassiv wird zudem als das spektakulärste und schönste Gebirge der Insel bezeichnet – die unzähligen Felsnadeln mit Steilwänden und Spitzen bilden ein einmaliges Panorama. Die Landschaft um den Pass erinnert an die Dolomiten (Aiguilles de Bavella), Felstürme prägen das Bild. Die Südrampe nach Zonza ist für ihren schlechten Belag berüchtigt. Lévie: Der älteste menschliche Fund der Insel ist das rund 9.000 Jahre alte Skelett der „Dame von Bonifacio“, das im Museum von Lévie zu bewundern ist.
    Deutschland / Niedersachsen
    Natur, Kunst und Kultur perfekt vereint. Morsum: Hochwasserschutz, fruchtbarer Boden – deshalb siedelten schon um 1400 die ersten Menschen in Morsum. Nienburg: sichtbares Kennzeichen der sympathischen Stadt an der Weser ist der spitze Turm der Kirche St. Martin. Syke: Vom Hohen Berg im Stadtteil Ristedt bietet sich ein weiter Blick über das Urstromtal der Weser. Worpswede: In dem reizenden Ort wurde 1889 eine Künstlerkolonie gegründet, die heute noch existiert. Bremen: Marktplatz mit Roland und den Stadtmusikanten. Ein Muss! Etappe Verden – Nienburg: Geruhsame Kilometer an Aller und Weser.
    Irland / Wexford - Waterford - Kilkenny
    Tramore: Der erste Kontakt zu weitläufigen Sandstränden mag verzücken, aber der Ort ist weit mehr: Hier hat sich Irlands kleines Surfer-Paradies entwickelt. Leihboards, Neopren-Anzüge, Kurse – und draußen brandet das Meer. Da möchte man gleich länger bleiben. Bunmahon Beach: Noch ein schöner Strand und gleichzeitig das Herz der irischen „Copper Coast“: Im 19. Jahrhundert wurde hier erfolgreich Kupfer geschürft. Dungarvan: Ein malerischer Hafen, beschützt von einer kleinen Burg und überspannt von einer massiven Steinbrücke – das zeigt, wie sehr der Ort seit seiner Gründung im 15. Jahrhundert an strategischer Bedeutung zunahm. Eine zeitlang war hier auch der Verwaltungssitz des Countys Waterford. Aus dieser Grafschaft stamser bemen übrigens auch die Kennedys, Amerikas präsidiale Familie. JFKs Großvater wurde noch auf der Grünen Insel geboren… Weiter südlich liegt mit Ardmore ein hübscher Küstenflecken, der Zeugnis gibt von der frühchristlichen Besiedlung des Landes. Lange vor Ankunft des irischen Nationalheiligen, Patrick, missionierte hier der Heilige Declan bereits die Einwohner. Ein 20-minütiger Fußweg führt zu den wichtigsten Stationen seines Lebens und Wirkens. Midleton: Bevor es vor die Tore der berühmten Jameson Destillerie geht, freuen sich vor allem weibliche Reisende über einen Stopp in Shanagarry, wo sich eine ansehnliche Koch- und Künstlergemeinde etabliert hat. Cobh: Diese Stadt ist ein absolut bezaubernder Ort mit einer schrecklichen Geschichte: Mehr als 2,5 Millionen Iren flohen über dessen Hafen vor Hunger und Armut in die neue Welt.
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    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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