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    Österreich / Kärnten
    Diese Motorradtour ist nur eine von über 1.000 Bikerbetten Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas auf unserer BikerBetten Seite. Übrigens: Passende Motorradhotels Kärnten findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Startort Oberdrauburg. Idealer Ausgangspunkt, denn gleich dahinter wartet bereits das erste von vielen Kurvenabenteuern dieses Tages auf uns – die Überquerung des Doppelpasses Gailberg (981 m) und Plöcken (1.357 m). Einsteiger und Könner dürfen sich gleichermaßen freuen, denn die gesamte Route zwischen Kötschach-Mauthen und Paluzza ist äußerst harmonisch angelegt. Breite Fahrbahn, ordentlich asphaltiert, moderate Steigungen und Gefälle, gute Übersicht, relativ wenig Verkehr. Entspanntes Kurvenschwingen ist die Folge. Der Kopf hat viel Freiraum, um die tollen Blicke auf die Karnischen Alpen zu würdigen. Und die Nase darf schon mal Bergkräuter und Heu schnuppern. Übrigens: Wer sich für Geschichte interessiert – das Freilichtmuseum 1915 – 1918 am Plöckenpass ist das weltweit größte seiner Art. Es ist von Frühjahr bis Herbst geöffnet und zeigt Stellungen, Baracken, Stollen und Postenstände aus dem Gebirgskrieg von 1915 bis 1918. Eintritt frei. Hinter dem Plöckensattel überqueren wir die Landesgrenze zu Italien und kurven hinab nach Paluzza, in dieses typisch italienische Städtchen. Es duftet nach Pizza und Oregano. Sein Wahrzeichen ist der Moscarda-Turm, der Rest einer im 13. Jahrhundert erbauten Verteidigungsanlage. Die weit geschwungene Straße über Arta und Tolmezzo läuft zügig unter den Rädern durch, bevor hinter Moggio Udinese gleich der nächste alpine Doppelschlag folgt – Sella di Cereschiatis und Nassfeldpass. Ist die Fahrt über die Sella di Cereschiatis (1.066 m) noch eine runde, harmonische Angelegenheit, so entpuppt sich die Überquerung des Nassfeldpasses (1.530 m) als Herausforderung: enge Serpentinen, knackige Steigungen, Kurven wie am Fließband, eine 180-Grad-Kehre im Tunnel. Nur an den Schildern erkennt man noch den Grenzübergang. Auf der österreichischen Seite ist die Fahrbahn bestens ausgebaut und top in Schuss. In Tröpolach setzten wir den Blinker rechts und klinken uns auf die Bundesstraße 111 ein, die uns ostwärts Richtung Villach bringt. Endlich kommen die oberen Getriebegänge wieder zum Einsatz, und schon bald können wir linker Hand den 2.162 Meter hohen Dobratsch erkennen, Villachs Hausberg. Der ist unser nächstes Ziel. Wir recken die Nase hoch, durchqueren Villach, folgen dem Schild „Villacher Alpenstraße“ und sind gleich mitten drin in dieser 16 Kilometer langen Route und ihren insgesamt sieben Kehren. Imposante Blicke hinab auf Villach und die umliegenden Seen wechseln sich ab mit mächtig Kurvenspaß. Oben auf der Villacher Alpe angekommen, bieten sich traumhafte Weitsichten zu den Julischen Alpen und den Karawanken. Zurück in Villach empfiehlt sich ein ausgedehnter Stadtbummel. Traumhaftschön am Ufer der Drau gelegen, glänzt das stark im Umweltschutz engagierte Villach mit seinem vom großzügigen Hauptplatz beherrschten historischen Kern. Es duftet verführerisch aus den Restaurants. Wer Hunger hat, bestellt Kasnudeln, das Kärntner Nationalgericht oder eine Villacher Kirchtagssuppe. Nach der Pause folgt unsere Route ein Stück dem Drautal, zweigt in Feistritz links ab und nimmt sich anschließend die Windische Höhe (1.110 m) vor. Die Bergstraße zieht sich in schwungvollen Kurven bergan und ist zwischendurch etwas holperig und so eng, dass zwei Autos gerade so aneinander vorbeikommen. Klein, aber oho könnte man zu diesem wenig bekannten Pass sagen. Sein Name hat übrigens nichts mit irgendwelchen Winden zu tun, sondern bezieht sich auf die früher hier verlaufende deutsch-slowenische Sprachgrenze – die Slowenen wurden auch die „Windischen“ genannt. In St. Stefan erreichen wir das pittoreske Gailtal, folgen dem Fluss ein Stück nach Westen und zweigen in Hermagor rechts Richtung Greifenburg ab. Und sofort dürfen wir uns auf den nächsten Kurvenrausch freuen, denn der 1.034 Meter hohe Kreuzbergsattel ist nicht weit. Zuerst einige harmlose Kilometer im Gitschtal, dann windet sich die gepflegte Fahrbahn in großen und kleinen Bögen an der Talflanke entlang in die Höhe. Die relativ kurze Scheitelstrecke ist schnell überquert, und kurz darauf rollen wir durch das hübsche Greifenburg mit seinem markanten Schloss. Es thront über dem malerischen Ort und kann für Hochzeiten gebucht werden. Wer sich nicht trauen lässt, kann sich etwas anderes trauen: Einen Tandemflug mit dem Gleitschirm von der Emberger Alm aus. Die durch das Drautal führende Bundesstraße 100 mit ihren sanften Bögen kommt nach diesem so kurvenintensiven Mittelteil der Tour gerade recht. Die Gipfel der Gailtaler und der Karnischen Alpen begleiten uns und sorgen für die perfekte Stimmung zum Ausklang dieser Runde. Visier hoch, Nase in den würzigen Wind. Herrlich. Tourlänge: ca. 310 km, ca. 8 Stunden oder 2 Tage Roadbook: Oberdrauburg – Gailbergpass – Kötschach-Mauthen – Plöckenpass – Paluzza – Arta – Tolmezzo – Moggio Udinese – Sella di Cereschiatis – Nassfeldpass – Tröpolach – Villach – Feistritz – Windische Höhe – St. Stefan – Hermagor – Kreuzbergsattel – Greifenburg – Oberdrauburg Highlight: Die Villacher Alpenstraße hoch auf den Dobratsch. Auf dem Parkplatz Rosstratte (1.732 m) erwartet uns das spektakulärste Panorama Österreichs. Ausblicke auf das Karstgebirge und auf die Berggipfel der Nachbarländer Slowenien und Italien. Pässe-Info: Gailbergsattel (Pass)                   982    10 %    11-4     15km Plöckenpass 1357    13 %       -        37km Nassfeldpass 1530    16 %       -        31km Windische Höhe                       1110      6 %      ?         19km Kreuzbergsattel 1074    15 %       -        28km
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    Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern
    Koserow: Im Jahr 1347 als Cuzerowe erstmals in einer Urkunde erwähnt, gilt der Ort als eine der ältesten Siedlungen Usedoms. Von dem in der Nähe aufragenden Streckelsberg, mit 60 m die höchste Erhebung der Insel, hat man einen weiten Blick über das Meer. Der bekantne Seeräuber Störtebecker soll in den Höhlen des Streckelsberges seinen Unterschlupf gehabt haben. Nur 300 m Land liegen zwischen der Ostsee und dem sogenannten Achterwasser auf der gegenüberliegenden Seite Koserows. Deshalb wurde der Ort über die Jahrhunderte immer wieder vom Sturmfluten heimgesucht. Wasserschloss Quilow: Die romantische Anlage aus dem 16. Jahrhundert ist von einem teilweise zugeschütteten Wassergraben umgeben. Zwischen 1958 und 1967 renoviert, wurde sie jedoch danach leider dem Verfall preisgegeben. Schade, denn Quilow gilt als eine der bedeutendsten Renaissancebauten in der Region. Karniner Brücke: 1933 eröffnet und 1945 zerstört, ist die ehemalige Hubbrücke heute ein technisches Denkmal mitten im Peenestrom. Von der einst 360 m langen Brücke steht noch der 35 m hohe Hubteil. Lubmin: Seit 125 Jahren fahren ruhesuchende Urlauber in das ehemalige Fischer- und Bauerndorf, das sich zu einer Art Geheimtipp entwickelt hat. Usedom: Hübsches Städtchen mit dem Namen der Insel.
    Irland / Wexford - Waterford - Kilkenny
    Wicklow: Wir lassen diese Tour in Wicklow beginnen, einem Marktflecken zu Füßen der gleichnamigen Berge (s. Karte 3). Nur unweit entfernt erhebt sich das Wicklow Head Lighthouse am östlichsten Punkt Irlands. An klaren Tagen sind über die Irische See hinweg die Gipfel des walisischen Snowdonia- Gebirges zu erkennen. Avoca: In dem kleinen Ort reizt ein Besuch der „Woolen Mill“. Ab 1723 wurden hier feinste Dessins handgewebt. Und noch heute ist die Marke Avoca Woll-Liebhabern ein Begriff. Im Örtchen lässt sich aber auch der kleine (oder größere) Hunger stilecht stillen: mit Fish & Chips, die wir für Irlands beste halten, in einer kleinen Bude auf der Brücke über den gleichnamigen Fluss serviert. Blackstairs Mountains: Endlich Berge. Die ersten Gipfel Irlands sind zwar nicht unbedingt mit den Alpen zu vergleichen, schwingen sie sich doch auf 450 bis knapp 800 Meter auf. Dennoch sind sie ein willkommener Anblick nach den Kilometern durchs eher flache Land. Sie bilden eine natürliche Grenze zwischen den Grafschaften Wexford und Carlow, um die es leider nur Wege drumherum, nicht aber hindurch gibt. Barrow-Tal: Das Tal des Barrow ist ein Tal der Kirchen. Etliche frühchristliche Gründungen sind hier, zumindest noch als Ruinen, vorzufinden. Dazu gehört auch das Kloster Ullard aus dem 7. Jahrhundert, an dem auch ein markantes Hochkreuz steht. Kilkenny: Ein Etappenziel, dass für sein reges Nachtleben bekannt ist. In den mittelalterlichen Gassen rund um die normannische Burg herrscht Feierstimmung. Das ab 1710 hier gebraute, gleichnamige Bier, kommt heute allerdings aus der Dubliner Brauerei des Guinness-Konzerns.
    Österreich / Vorarlberg
    Silbertal: Hauptort des gleichnamigen 22 km langen Tals. Früher eine Silberbergbauregion, ist das Silbertal heute etwas für Urlauber, die Ruhe und Natur suchen. Furkajoch: Viel Fahrspaß auf schmaler Bergstraße (1.750 m). Faschinajoch: Ein Schmankerl für Könner und Einsteiger gleichermaßen (1.486 m). Hochtannbergpass: Die Westseite des 1.676 Meter hohen Passes mit ihren Serpentinen ist ein echter Knüller. Bludenz: Hier wird die leckere Suchard-Schokolade gemacht. Also auf zum nächsten Kiosk. Dornbirn: Alte Industriestadt mit vielen herrlichen Gebäuden aus der Gründerzeit.
    Irland / Wexford - Waterford - Kilkenny
    Kilkenny: Mit einem Partyabend ist es in dieser Stadt nicht getan, dazu gibt es zu viel zu entdecken. Gleich zwei Kathedralen leistet sich der Ort, eine anglikanische (immerhin Irlands zweitgrößte mittelalterliche) und eine römisch- katholische. Dann darf aber die Abfahrt auf diese 190 Kilometer lange Etappe locken. Und es geht gleich mal sanft gewunden durch die sich lang übers Land streckenden Slieveardagh Hills. Cashel: Der Rock of Cashel gilt als „das“ irische Wahrzeichen. Legenden sehen in ihm einen magischen Sitz von Feeen und Geistern. Weit über tausend Jahre lang war es Königsburg, Christianisierungs- Zentrum und Symbol der irischen Unabhängigkeit. Zusätzlich ist auch die großartige Burg von Cahir eine Besichtigung wert. Lismore: Auf dem Weg in diesen Ort überwindet die Route einen ersten „Gap“. Im Gegensatz zu den uns bekannten Pässen sind die irischen Gaps zwar auch Gebirgsübergänge, suchen sich aber eher einen leichten, unterhalb der Gipfel vorbeiführenden Spalt im Felsmassiv. Dieser hier hat an der Nordrampe ein paar schöne „hairpins“ (enge Kehren) zu bieten. Lismore: An Kathedralen und Kastellen herrscht in Irland wahrlich kein Mangel. Auch dieser Ort verfügt über je ein sehenswertes Exemplar jeder Gattung. Cork: Für die zweitgrößte Stadt des Landes sollte man sich ruhig zwei Tage Zeit nehmen. Der Ruhetag fürs Motorrad lässt sich leicht mit Besichtigungen, Schlendern, Schauen und natürlich Shopping füllen. An den Ufern des Lee und im Zentrum um die prächtige St. Patrick‘s Street ist immer genügend los. Oder wie wäre es mal mit einem Besuch im „Butter Museum“? Gibt‘s hier auch…
    Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern
    Demmin Von der Ostseeküste weg, hin zu den Binnengewässern. Durch sehr abwechslungsreiche, wenig bekannte Gegenden und Dörfer zu fahren heißt, das reizvolle Vorland der Ostseeküste auf märchenhaft idyllischen Nebenstrecken „erfahren“. Oberhalb des malerischen Kummerower Sees liegt Demmin am Peenetal. Hier im Dreistromland fließen Peene, Trebel und Tollense zusammen. Mecklenburgische Schweiz Durch Kastanienalleen geht es vorbei an Dargun und um die beiden nebeneinander liegenden Seen der Mecklenburgischen Schweiz, dem Kummerower und dem Malchiner See. Über Neukalen und durch die reizvolle Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz, wird in Malchin auf die andere Uferseite zum Malchiner See gewechselt. Durch Glasow, Bristow über Bülow ist in Scharssow der südlichste Punkt der Tour erreicht. Basedow oder/und Grammentin Zurück führt die Tour wieder über Malchin. Ein Mittagsstopp empfiehlt sich in Basedow direkt neben dem Schloss im „Farmer Steakhaus“. Oder es reicht nur für einem kleinen Stopp zur Kaffeezeit, dann bitte in Grammentin, in der bekannten „Familienkonditorei Komander“. Bekannt für ihren patentierten Baumkuchen, aber auch für die deutschlandweit einzigartige Reuter-Torte.
    Deutschland / Franken
    Auf Deiner Motorradtour Nürnberg lauern südlich von Nürnberg jede Menge interessanter Motorradkilometer. Windsbach: Tolles historisches Zentrum mit Kirche, Brücke und Stadttoren. Nürnberg: Das Stadtbild ist von mittelalterlicher Architektur wie den Festungsmauern und Türmen der Altstadt geprägt. Das Wahrzeichen der zweitgrößten Stadt Bayerns ist die mächtige Burg, eine der bedeutendsten Wehranlagen Europas. Sie ist ein Teil des einzigartigen historischen Ensembles der Nürnberger Altstadt. Hier solltet Ihr aufjedenfall auf Eurer Motorradtour Nürnberg einen längeren Boxenstopp einplanen. Lauf: Ist eine Stadt in Mittelfranken und liegt 17 Kilometer Östlich von Nürnberg. Gemütliche Stadt an der Pegnitz mit reizendem Marktplatz. Schwabach: Im liebevoll renovierten Stadtkern mit seinen engen Gassen wird das Mittelalter lebendig. Spalt: Zauberhafter Ort in einem Hopfenanbaugebiet, dessen eindrucksvollstes Bauwerk die Hopfenhalle ist. Für alle, die nach dieser Tour noch nicht genug haben: einen perfekten Überblick über Motorradtouren in Franken bieten Dir unsere Bikerbetten Motorradkarten Deutschland Süd. Das passende Hotel findest Du übrigens unter Motorradhotels Franken oder über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche! TIPP: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - weitere über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen der schönsten Regionen Europas findest Du auf BikerBetten.de.
    Frankreich / Seealpen Nord
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    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

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