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    Frankreich / Seealpen Nord
    Val d’Isère: Was im Winter ein mondäner Skiort ist, gibt sich im Sommer als ein eher stilles und nicht einmal teures Etappenziel auf der legendären Route des Grandes Alpes. Quasi vor der Haustür liegt mit dem Col de l’Iseran der höchste asphaltierte Alpenpass, dessen Scheitel sich auf immerhin 2.770 Meter emporschwingt. Bonneval-sur-Arc: Am Ende der Südrampe des Iseran liegt dieses ursprüngliche Bergdorf. Die Natursteinhäuser haben einige Jahrhunderte schwerer Wetter auf dem Buckel – und stehen immer noch proper da. Nach dem Ritt über den majestätischen Pass findet sich hier immer eine urigleckere Bergmahlzeit. Valloire: Bevor es an die nächste Passlegende geht, lockt der Ort an der Zufahrt zum Galibierpass mit guten Hotels und vielfältiger Gastronomie. Briançon: Nicht besonders hübsch, dafür aber schwer einnehmbar – so lässt sich die vom legendären Festungsbaumeister Vauban gesicherte Alpenstadt am Besten beschreiben. Weder den Österreichern im 19. Jahrhundert, noch den Italienern 1940 gelang die Einnahme. Dabei stammen die Verteidigungsanlagen aus dem 18. Jahrhundert. Nicht umsonst stehen sie mit ähnlichen Bauwerken des Meisters auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Guillestre: Nachdem mit dem Col d‘Izoard (2.361 Meter) und der unwirklichen Mondlandschaft der Casse Déserte zwei weitere Höhepunkte der Route des Grandes Alpes überwunden sind, ist der auf 1.000 Metern gelegene Ort ein willkommener Zwischenstopp. Vars: Der südlich der gleichnamigen Ortschaft ansteigende Col de Vars überwindet seine 2.111 Meter gut ausgebaut. Die Südrampe hat aber ein paar schnelle Kehren zu bieten. Jausiers: Mit dem Ort ist der Übergang ins Ubayetal und damit in eine gemäßigtere Klimazone geschafft. Hier zweigt die Zufahrt zum Col de la Bonette/Restefond ab, der aber nicht zur Route des Grandes Alpes gehört.
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    Irland / Sligo - Donegal
    Bunbeg: Der kleine Ort ist eher ein Sammelsurium an Siedlungen, aber in fantastischer Lage. Die stark versandete Mündung des Gweedore River bietet bei Ebbe ein fantastisches Bild. Wie gefährlich es aber für die Schifffahrt ist, bezeugt das gleichermaßen als Mahnung im Sand gestrandete Schiffswrack, das den Strand von Magheraclogher ziert. Gweedore: Hier schlägt das Herz Irlands. Mancherorts ist die Bevölkerung fast vollständig Irisch sprechend. Im Sommer lassen sich zahlreiche Schüler und Studenten während Ferienkursen hier in der Sprache ihrer Vorväter unterrichten. Wahrzeichen der Region ist der von fast überall und weithin sichtbare Mount Errigal, mit 751 Metern der höchste Gipfel Donegals. Seine Quarzit-Spitze leuchtet im Licht der untergehenden Sonne gerne in diversen Pink-Tönen. Derryveagh Mountains: Diese Berge machen nicht nur weite Teile des Glenveagh Nationalparks aus, sie sind auch die größte Bergkette der Grafschaft Donegal. Und damit natürlich ein dominierender Anblick. Gleichzeitig ist es das am dünnsten besiedelte Gebiet auf der Grünen Insel – Anlass genug, um hier mit dem Motorrad unterwegs zu sein. Portnablagh: Wie die meisten an der Küste liegenden Dörfer Donegals, ist auch dieses mit seinem an drei Seiten geschützten Hafen ein pittoresker Anblick und ein beliebter Fotostopp. Es bietet zudem tolle Ausblicke über die Sheep Haven Bucht nach Rosguill (Karte 7). Letterkenny: In der größten und bereits als Tourbasis empfohlenen Stadt in Donegal, bietet das Donegal County Museum einen sehr guten Überblick über die wechselvolle Geschichte des irischen Nordwestens.
    Italien / Piemont Ligurien
    Martigny: Der Ausgangspunkt dieser Tour liegt noch in der Schweiz, im Kanton Wallis. Von hier aus geht es zunächst durch das Val d‘Entremont. Colle del Gran San Bernard: Bernhard von Aosta, später heilig gesprochen, gründete bereits im 11. Jahrhundert das Hospiz an der Passhöhe auf 2 469 Metern. Der Pass selbst existierte aber schon vor Römerzeiten! Weil der Verkehr heutzutage fast vollständig durch den schnelleren, knapp sechs Kilometer langen Mauttunnel fährt, herrscht auf der kurvenreichen Bergstrecke himmlische Ruhe. Vom Großen Sankt Bernhard stammt auch die Bernhardiner-Hunderasse, die als Rettungshunde für die Suche nach Lawinen-Opfern gezüchtet werden. Aostatal: Mit parallel geführter Staatsstraße und Autobahn zugepflastert ist das Valle d‘Aosta weder ansehnlich noch ein Fahrvergnügen. Aber es sind ja nur knapp 30 Kilometer bis zum Abzweig zum zweiten Pässe-Highlight. Colle del Piccolo San Bernardo: Der mit 2 190 Metern kleinere der beiden Bernhardiner-Pässe kann seinen großen Bruder aber in Sachen Kehren (52) und Fahrspaß hinter sich lassen. Die Passhöhe markiert gleichzeitig die Grenze zu Frankreich. Außerdem ist hier ein alpiner Garten angelegt, der im Sommer eine Augenweide ist. Nur für Abenteurer zu empfehlen: der unbefestigte und extrem steile Weg zum Fort Redoute Ruinée. Séez: Schmucker Etappenort, im wahrsten Wortsinn: Sozias werden sich auf den Besuch im Schmuckmuseum freuen. Über 200 Exponate aus Savoyen sowie einige barocke Stücke aus der Tarentaise werden hier präsentiert. Zu kaufen sind sie allerdings nicht, die Kreditkarte bleibt verschont…
    Deutschland / Schwäbische Alb
    Schwäbisch Gmünd: Wegen seiner streng katholischen Vergangenheit auch „Schwäbisch Nazareth“ genannt. Bildhübscher historischer Stadtkern mit Brunnen, gemütliche Cafés zum Draußensitzen. Geißlingen: Der Namenszusatz „an der Steige“ besagt, dass Geißlingen an der Abbruchkante der Schwäbischen Alb liegt, dem so genannten Albtrauf. Lohnenswert ist ein Spaziergang durch den historischen Kern mit seinen vielen Fachwerkhäusern. Etappe Süßen – Geißlingen: Kurze, aber heftige Bergetappe am Steilabfall der Alb. Roadbook: Schwäbisch Gmünd – Süßen – Geißlingen – Giengen – Nattheim – Steinheim – Aalen – Essingen – Heubach – Schwäbisch Gmünd
    Schweiz / Basel-Zürich
    Unterägeri: Bildhübsches Dorf am Ufer des Ägerisees. Die Jahrhunderte alte Flößertradition wird noch immer gelebt. Zum jährlichen Flößerfest kommen Besucher aus ganz Europa. Zug: Die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons besitzt eine wunderschöne historische Altstadt - unbedingt anhalten und einen Stadtbummel einlegen. Zürich: Die heimliche Hauptstadt der Schweiz lädt zum Bummel durch die malerische Altstadt ein. Unübertroffen sind die romantische Stimmung am Zürichsee und das Angebot der Geschäfte in der berühmten Einkaufsstraße, der Bahnhofstraße. Der Tipp für Naschkatzen heißt Café; Confisserie Sprüngli. In dem traditionsreichen Haus in der Bahnhhofstr. 21 nippen Banker, Studenten, feine Damen und Urlauber am Chocolat chaud. Muri: 1816 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Langdorf, Egg, Hasli und Wey entstanden, gruppiert sich die Stadt heute um das Kloster Muri, ein rund 1.000 Jahre altes Benediktinerkloster. Etappe Wil – Steg: Knackige Kurvenstrecke zwischen den Hügeln des Schweizer Voralpenlandes.
    Irland / Cork - Kerry
    Kinsale: Das farbenfrohe Küstenstädtchen mit seinen bunten Häusern ist so etwas wie der inoffizielle Startpunkt des Wild Atlantic Way. Unsere Etappe ist mit rund 245 Kilometern recht lang, warten doch rechts und links des Weges viele kleine Attraktionen. Wer sich für keltische Steinkreise oder den Reiz einsamer Leuchttürme begeistert, sollte diese Etappe besser in zwei Tage unterteilen. Dann ist auch Zeit für einen Abstecher zum Old Head of Kinsale, wo Steilküste auf Atlantik trifft und die Welt zu Ende scheint. Skibbereen: Auf dem Weg dorthin kann man sich immer wieder von der keltischen Geschichte des Landes gefangen nehmen lassen. Die Überreste dieser Hochkultur sind nicht immer leicht zu finden. Da hilft: Nachfragen! Baltimore: Am Ende der Stichstraße ragt eine weitere steile Klippe tief ins Meer hinein. Am Ende erhebt sich ein Leuchtfeuer: The Beacon. Seine ungewöhnliche Form erinnert an die Spitze einer Rakete, die aus der Erde ragt. Außerdem trägt das beliebte Fotomotiv auch Namen wie „Lots Frau“. Mizen Head: Die nur über eine schmale Brücke erreichbare, vorgelagerte Klippe markiert das südwestliche Ende Irlands. Ein kleines Besucherzentrum bietet Infos zur Bedeutung des schroffen Felsens und der Umgebung. Bantry: Das Etappenziel ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort für die Region und lebt vor allem vom Tourismus sowie von der Fischerei. Entsprechend findet sich hier die passende Infrastruktur für eine Übernachtung. Früher war es auch Irlands wichtigster Ölhafen und Lagerstätte des „Schwarzen Golds“. Die Explosion des Tankers Betelgeuse machte dem 1979 ein Ende.
    Italien / Lombardei Gardasee
    Diese Tour, eine von über 1.000 Motorradtouren und Alpenpässen auf der BikerBetten Seite, verspricht viel Abwechslung, wie z.B. das Sonnental, auch das Val di Sole in Trentino genannt, es liegt nordwestlich von Trient in den italienischen Alpen.13 Gemeinden – 50 Ortschaften: das ist die Ferienregion Val di Sole. Die Gemeinden und Ortsteile im Val di Sole verteilen sich auf das 40 km lange Tal sowie auf die beiden Seitentäler Val di Peio und Val di Rabbi. Ein weiteres Highlight sind nicht nur der Passo della Foppa oder der Passo del Tonale, sondern der Lago di Tenno, auch Tennosee genannt, ein Bergsee mit smaragdgrünem Wasser. Der Tennosee ist ein Bergsee auf dem Gebiet der Gemeinde Tenno im Trentino in einem abgeschlossenen Becken nördlich des Gardasees. Der Tennosee lässt sich bequem in einer Stunde zu Fuß umrunden und ist mit seinem sauberen Wasser ein beliebter Badesee. Der Abschluss unserer Tour bildet Riva del Garda, eingebettet zwischen dem Gardasee und den Brenta Dolomiten und mit etwas mehr als 15.000 Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde am Gardasee. Tipp: Einen perfekten Überblick über Motorradtouren am Gardasee bietet Dir unsere FolyMap Gardasee/Trentino Karte. Und für alle, die sich über die Region informieren möchten, empfehlen wir unseren Motorrad Reiseführer Dolomiten/Trentino/Gardasee. Weitere Motorradtouren am Gardasee findet man über unsere Motorradtouren Suche und die dazu passenden Motorradhotels am Gardasee findest Du über unsere Bikerbetten Motorradhotel-Suche. Tipp der Redaktion: Kennt Ihr schon die schönsten Pässe und Panoramastraßen am Gardasee? Das sind unsere Highlights für Euch: Monte Baldo Höhenstraße Passo della Foppa Passo di Croce Domini Passo di tremalzo Teglio: Es gibt viele Möglichkeiten, den Gardasee anzusteuern. Eine besonders schöne führt zum Beispiel über eine Kombination aus Umbrailpass und Westrampe des Stelvio in diesen Ort. Passo della Foppa: Gleich nach dem Passo dell Aprica bietet sich ein Schwenk in die Berge nördlich des Val di Corteno an. Auf dem Weg zum 1.852 Meter hohen Foppa wird auch noch der 1.824 Meter aufweisende Guspessa bezwungen. Der Pass wird übrigens gerne mit dem Passo del Mortirolo verwechselt. Der liegt aber nicht an der Straße, sondern an einem kaum noch nutzbaren, unbefestigten Stich, kann also nicht überquert werden. Im Val Camonica wird dann vom Foppa aus südlich die Hauptstraße wieder erreicht. Passo del Tonale: Bei Ponto di Legno kommt eine weitere Anfahrt alternative über den Gaviapass an unserem Routenvorschlag an. Kurz danach geht es über den  1.883 Meter hohen, gut ausgebauten – aber leider auch viel befahren – Pass von der Lombardei ins Trentino und weiter ins Val di Sole, dem Sonnental. Campo Carlo Magno: Gerade wenn man denkt, jetzt geht der Spaß so richtig los, ist schon wieder Schluss mit lustig. Dafür ist die Anfahrt ins weltberühmte Skigebiet von Madonna di Campiglio einfach zu gut ausgebaut. Obwohl der Scheitel auf 1 664 Metern liegt, bleibt er unspektakulär und mit allerlei nur im Winter geöffneten, architektonischen Schandflecken verschandelt in Erinnerung. Lago di Tenno (Tennosee): Schon von weitem ist der extrem Türkis schimmernde Tennosee auszumachen, besonders, wenn man am Nachmittag über diesen Abschnitt nach Riva del Garda fährt. Der letzte Abschnitt lässt mit seinen engen Kehren noch mal Jubel aufbrausen.
    Spanien / Pyrenäen Spanien
    Der komplette Rundkurs dieser Tour lässt sich auch in flottem Tempo absolvieren, ist also auch durchaus eine gelungene Alternative für sportlich angehauchte Fahrer. Für den Abstecher ins Valle de Benasc sollte allerdings reichlich Muße vorhanden sein. Valle de Benasc: Egal, von wo man diese Rundtour startet, einen Abstecher ins Valle de Benasc muss man einfach einplanen. Nicht wenige Spanier sind davon überzeugt, dass diese Region die schönste der Pyrenäen sei, wir würden zustimmen. Die höchsten Pyrenäengipfel wie der gut 3300 Meter hohe Maladeta oder der fast genauso hohe Posets rahmen das Tal des Flusses Río Ésera ein. Castilló de Sos: Gleich zu Beginn des Valle de Benasc liegt Castilló de Sos. Nur wenige Häuser groß, aber bekannt wegen seiner internationalen Paragleiter-Wettbewerbe. Hier sind bisweilen Dutzende Gleitschirmflieger gleichzeitig in der Luft - ein tolles Bild. Benabarre: Genau am anderen Ende dieser Runde liegt das beschauliche Örtchen Benabarre auf einem Hügel. Stolz streckt sich die befestigte Kirche auf dessen Gipfel in die Höhe. Das ist vor allem abends bei Sonnenuntergang ein fantastisches Panorama. Das mittelalterliche Stadtzentrum ist unbedingt einen Besuch wert. Sopeira: Kaum ein Pyrenäenort ist so interessant und außergewöhnlich gelegen wie Sopeira: umgeben von massiven Felswänden, direkt auf einer Landzunge an einem mächtigen, türkis schimmernden Stausee. Die N230, die daran vorbeiführt, ist ein fahrerisches Gedicht - Fahrspaß garantiert.
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    Was sollte man noch über die Motorradtouren und die BikerBetten Partnerhotels wissen?

    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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