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    Deutschland / Oberbayern
    Nördlich des Lechtales wartet auf den Liebhaber einsamer Bergsträßchen ein wahres Eldorado. Highlights: Imst: Die Stadt der Christel von der Post. Die junge Dame spielt in Carl Zellers Operette „Der Vogelhändler“ eine bedeutende Rolle. Das alte Posthaus steht noch heute und beherbergt ein Hotel. Fernpass: Teil einer jahrtausendalten Handelsroute, an deren Rändern man noch heute Spuren römischer Wagenräder findet. Die Überquerung des 1.209 Meter hohen Sattels mit ihren lang gezogenen Bögen ist eine entspannte Angelegenheit. Kurz vor dem Sattel wartet ein Parkplatz mit Kiosk und reizendem Blick auf den Blindsee. Seefeld: Einer der schönsten Fremdenverkehrsorte Österreichs. Egal, in welche Richtung man schaut – stets hat man ein phantastisches Bergpanorama vor Augen. Das Gasthaus Triendlsäge steht im Wald Richtung Leutasch und hält leckere Tiroler Spezialitäten bereit. Garmisch-Partenkirchen: 1935 zur Marktgemeinde vereint, lockt vor allem der Stadtteil Partenkirchen mit seinen hübschen Fassaden.
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    Deutschland / Mecklenburg-Vorpommern
    Vorbei an den malerischen Seebädern Usedoms führt uns diese Tagestour nach Peenemünde, in die Heimat der Raketen. Wolgast: An die Zeit, in der das von Kriegsschäden verschonte Wolgast wichtige Handelsmetropole war, erinnert ein auf 99 Eichenpfählen erbauter gewaltiger Speicher. Karniner Brücke: 1933 eröffnet und 1945 zerstört, ist die ehemalige Hubbrücke heute ein technisches Denkmal mitten im Peenestrom. Von der einst 360 m langen Brücke steht noch der 35 m hohe Hubteil. Jarmen: Alter Markt und Neuer Markt, Rathaus, Haus Waterstraat, Ambulanz – die Handelsstadt an der Peene verfügt noch über viel alte Substanz. Greifswald: Im April 1945 wandte sich der Stadtkommandant Rudolf Petershagen mutig gegen die sinnlosen »Bis-zumletzten-Mann-Befehle« Hitlers und übergab Greifswald kampflos der russischen Armee. Deshalb weist Greifswald noch heute ein wunderschönes mittelalterliches Zentrum auf. Peenemünde: Hier entwickelte Wernher von Braun die V 2, die erste Rakete der Welt. Das historisch-technische Infozentrum informiert darüber. Zinnowitz: Seit 1851 herrscht hier offizieller Badebetrieb. Anklam: Die Stadt an der Peene trat 1283 der Hanse bei. Von ihren mittelalterlichen Bauten ließ der Krieg wenig übrig. Ahlbeck: Die Seebrücke gehört zu den schönsten ihrer Gattung an der Ostsee. Etappe Zinnowitz - Heringsdorf: Bäderarchitektur im Großformat.
    Norwegen / Norwegen Süd
    Charakteristik: Anschlusstour nach Norden für alle, die aus Oslo kommen und weiter Richtung Trondheim wollen oder in das nördliche Fjordland. Hønefoss: Ob Ihr in Hønefoss von Tour 1-3 oder 1-4 (Karte 1) einsteigt oder im benachbarten Jevnaker von Tour 3-1 (Karte 3), ist egal. Während Tour 3-1 das östliche Ufer des Randsfjords nutzt, bleibt diese Tour auf dem westlichen Ufer. Die Strecke ist kleiner und hat weniger Ortschaften, aber leider auch den schlechteren Asphalt und auf fast 100 km keine Tankstelle – aber schön. Dokka: In Dokka gibt es wieder Sprit für das Bike und auch was für den Magen. Dann geht es auf der 250 über die Berge nach Lillehammer. Vorsicht: Auf dieser Straße liegen immer wieder Schafe auf der Fahrbahn, es geht also idyllisch zu. Lillehammer: 1994 fanden in Lillehammer die Olympischen Winterspiele statt und wer die sportverrückten Norweger kennt, weiß, was das für ein Großereignis für das Land war. Das Freilichtmuseum Maihaugen ist nett gemacht und der Blick von der Sprungschanze über das Gudbrandstal ist imponierend. Es lohnt also, etwas Zeit für Lillehammer einzuplanen. Espedalen: Das Gudbrandstal ist zwar schön, aber die E6 eben auch eine stark befahrene und überwachte Fernroute. Entspannter fährt es sich parallel im einsamen Espedalen. Dazu muss man bei Lillehammer zurück auf das westliche Ufer und die 255 über Gausdal nehmen. Wo einst nach Erz gegraben wurde, wechseln sich heute Bauernhöfe und kleine Dörfer ab, in den höheren Lagen dominiert der Wald. Bei Vinstra wird wieder die E6 erreicht. In Otta lässt sich leicht Anschluss an Tour 3-1 herstellen.
    Irland / Galway - Mayo - Sligo
    Sky Road: Außer in den Sommermonaten – zu viel Verkehr – ist diese 15 Kilometer lange Panoramastraße eine Traumstrecke für Motorradfahrer. Grandiose Ausblicke auf die zerklüfteten Buchten und teilweise extreme Steigungen machen diesen Abschnitt zu einem Leckerbissen. Kylemore Abbey: Vorbei am Connemara National Park wird die älteste irische Benediktinerinnenabtei erreicht. 1665 gegründet, residieren die Nonnen seit 1920 in diesem prächtigen Schloss aus dem 19. Jahrhundert, das zuvor ein privates Anwesen war. Vor allem die Gärten sind den Besuch wert. Doo Lough Pass: Kein klassischer Pass mit Kehren, aber dennoch eine flüssig fahrbare Strecke: führt über die Sheefrey Hills nordwärts nach Louisburgh. Murrisk: Gleich drei Attraktionen machen den kleinen Ort an der Küste zu einem Pflichtziel für Irland-Fans. Zum einen gibt es die Überreste einer Augustinerabtei aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern. Im Park davor steht seit nunmehr 20 Jahren das National Famine Memorial. Das Denkmal in Form eines Totenschiffs mit skelettierten Figuren mahnt eindrücklich an die Ereignisse rund um die Große Hungersnot, die Mitte des 19. Jahrhunderts über eine Million Menschen dahinraffte. Das alles liegt zu Füßen des heiligen Bergs der Iren, des 762 Meter hohen Croagh Patrick. Ein Pilgerpfad führt auf den Gipfel, auf dem St. Patrick im 5. Jahrhundert 40 Tage lang gefastet haben soll. Schön ist auch die zugehörige Legende, dass er ein Glocke vom Berg schleuderte und damit alle Schlangen von der irischen Insel vertrieb. Westport: Die Stadt empfiehlt sich als Etappenort durch ihr Übernachtungsangebot. Zudem gibt es in manchen Pubs täglich Konzerte irischer Folkmusik. Ein Bummel entlang der hübschen Promenade beiderseits des Flusses Carrowbeg zeigt zudem die Struktur des Ortes. Westport ist eine durchgeplant angelegte Stadt – eine Seltenheit auf der Insel.
    Griechenland / Fokida
    Zweite Tagesetappe unserer Motorradtour durch Mittelgriechenland: über die Thermopylen ins Agrafa Gebirge zum Plastira Stausee Motorrad-Erkundungstour von Delfi durch die wilden Berglandschaften Griechenlands bis zu den Klöstern von Meteora. Hier findest Du unsere  Motorradtour durch Mittelgriechenland Etappen Teil 1 und 3: von Delphi nach Pavliani im Pindosgebirge vom Plastira-Stausee nach Meteora in Mittelgriechenland Steckbrief zur Motorradtour Pindosgebirge (Pavliani) zum Agrafa Gebirge (Limni Plastiras) Region: Pindosgebirge und Agrafa, Mittelgriechenland und Thessalien Höchster Punkt: 1517 m Länge: 207 km Basisorte: Pavliani – Thermopylen – Rentina – Agrafa Shelter (Berghütte über dem Plastira Stausee) Höhenunterschiede Gesamtstrecke: 1577 m Höhenunterschied Startpunkt / Zielpunkt: 594 m Einkehrmöglichkeiten unterwegs: z.B. Amalia Grillrestaurant in Rentina Routenbeschreibung Motorradtour über die Thermopylen ins Agrafa Gebirge zum Plastira Stausee Euer Startpunkt ist Pavliani in der Provinz Fokida, ein unter Einheimischen beliebtes Ausflugsziel im Pindos Gebirge auf 921 Metern Höhe. Unser Motorrad Track zu den Thermopylen und ins Agrafa Gebirge führt euch zuerst auf kurvenreicher Straße mit 6 ausgeprägten Spitzkehren über einen bewaldeten Gebirgskamm bis zum kleinen Dörfchen Iti (Oiti geschrieben). Von hier aus bietet euch die Landstraße zwischen Bralou und Lidoriki noch eine heftige Kehre, bis sie schließlich dazu einlädt, das Gas etwas weiter aufzudrehen. Auf relativ gerader Strecke nähert ihr euch beim Örtchen Skamnos der E65, welcher ihr für etwa 20 Kilometer bis zur E75 folgt. Am Autobahnkreuz überquert ihr die E75 und folgt den Wegweisern nach rechts in Richtung „Loutra Thermopylon“ – zu den Thermopylen, an denen 480 v. Chr. während der Perserkriege die legendäre Schlacht zwischen Xerxes und dem spartanischen Heerführer Leonidas ausgetragen wurde. Vielleicht klingelt es ja bei euch, wenn ihr „Wanderer, kommst du nach Sparta…“ lest. Genau, da war doch irgendwas mit einem heroischen Opfertod an einem Engpass, wo 300 Spartaner versuchten, ein gigantisches Heer von Persern aufzuhalten, damit sich die übrigen Griechen in Sicherheit bringen konnten. Aber wo ist hier dieser historische Engpass zwischen dem Kallidromo Gebirge und dem Golf von Malia? Den gibt es aktuell nicht mehr, weil sich der Strand seitdem kilometerweit zurückgezogen hat. Dort, wo heute die E75 verläuft, war damals noch alles Meer – bis etwa 10 Meter vor den Abhängen des Kallidromo Gebirges. Also schaut, dass ihr noch die Kurve kriegt, bevor es wieder schwieriger wird, die Thermopylen zu erreichen. Hier ist – auch für Biker, die kein Interesse an Geschichte haben – unbedingt ein Zwischenstopp angesagt. „Thermopylen“ bedeutet nämlich nichts anderes als „heiße Quellen“. Die wurden zwar irgendwann einmal ausgebaut, werden aber heute nicht mehr kommerziell genutzt. Ihr könnt dort ohne zu bezahlen im warmen Wasser herumdümpeln und euren verspannten Muskeln eine kleine Erholung gönnen. Dann geht es zum Aufwärmen noch einmal für knapp 50 Kilometer über die Autobahn, bis ihr nahe der Ortschaft Stavros auf die Landstraße E952 abbiegt. Zwischen dem Pilion und den Agrafa gibt es keine asphaltierten Alternativen zu diesen Autobahnstrecken. Die beiden Gebirgszüge sind ansonsten nur durch Erdwege und Schotterstraßen verbunden, die nur mit geländetauglichem Motorrad oder 4x4 Offroad Fahrzeugen befahren werden können. Also gebt hier kurz Gas, um bald wieder bei euren heißgeliebten Serpentinen anzukommen. Bis Bitoli geht es noch auf der Landstraße durch Kulturlandschaften, aber dann schraubt sich die Route unaufhaltsam in die Höhe: Hier liegt eine Serpentine an der anderen. Ihr seid im Agrafa Gebirge angekommen. „Agrafa“ bedeutet „die Unbeschriebenen“. Das Gelände zwischen den 36 Gipfeln des Agrafa Gebirges war bis vor wenigen Jahrzehnten noch so unzugänglich, dass es niemals kartografiert wurde. Auch die Osmanen hatten es nie geschafft, diese Region einzunehmen – und im griechischen Bürgerkrieg waren die Agrafa eine Hochburg der Widerstandskämpfer. Auf eurer Motorradtour durch die wildeste Ecke Griechenlands fahrt ihr über Bergstraßen durch Reviere von Wölfen, Schakalen, Bären, Luchsen und Wildkatzen. Hier leben Steinböcke und Herden von robusten Wildpferdchen, Rehen, Hirschen und zahllose Wildschweine. Passt auf in den Kurven. Dahinter könnten unter Umständen gerade frei lebende Rinder, Schafe oder Ziegen die Fahrbahn überqueren. Ihr passiert urige Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Wie zum Beispiel das Dörfchen Rentina mit seinem einladenden Naturstein-Dorfplatz unter hohen Platanen: Hier haben wir damals auf unserer Motorradtour durch das Agrafa Gebirge eine Rast eingelegt. In Kedros erreicht ihr wieder Kulturland. Von dort aus geht es relativ gerade nach Kallifono und weiter nach Mitropoli, wo die Straße abermals extrem kurvenreich ansteigt. Sie umrundet in weitem Bogen einen Teil des Plastira Stausees und bringt euch zum Endpunkt dieser spannenden Motorradtour auf dem griechischen Festland: dem „Katafigio Agrafon“ oberhalb des Sees mitten im Berg. Von hier aus könnt ihr allerdings den malerisch gelegenen Stausee mit seinen Fjorden nicht sehen. Wer Wert auf eine spektakuläre Aussicht legt, sollte sich eine Übernachtungsmöglichkeit näher am Plastira Stausee reservieren. WICHTIG: Zwischen dem Dorf Rovoliani und Rentina gibt es noch keine asphaltierte Straße. Die 5,5 Kilometer lange Offroad Strecke wird aber permanent instand gehalten und befindet sich fast immer in relativ gutem Zustand, weil die Einwohner auf diese Verbindung angewiesen sind. Sie ist im Normalfall (außer nach Extremwetterereignissen) problemlos mit Straßenmaschinen zu bewältigen. Einkehrmöglichkeiten auf der Motorradtour vom Pilion in das Agrafa Gebirge Grillrestaurant Amalia (+ zwei weitere Restaurants) am Dorfplatz im Zentrum von 43069 Rentina Telefon (0030) 24430 71263 Sehenswürdigkeiten auf der Strecke zwischen dem Pilion und den Agrafa Die Hauptattraktion dieser Motorradtour zwischen Zentralgriechenland und Thessalien sind eindeutig die Thermalquellen, an denen vor etwa 2.500 Jahren die legendäre Schlacht zwischen Spartanern und Persern stattgefunden hatte. Der Track von BikerBetten führt euch genau bis zu der Stelle, an der ihr euch kostenlos in den historischen warmen Quellen der Thermopylen aalen könnt . Hier seid ihr – außer in der Hauptreisesaison – zumeist sogar völlig allein. Wo gibts denn sowas: Heiße Quellen und eine historische Stätte, die für jedermann kostenfrei zugänglich sind? Wohl nur auf dem touristisch vernachlässigten griechischen Festland... Wellness, Geschichte, Natur und Kehren ohne Ende: Unsere dreitägige Motorradtour zwischen Delfi und Meteora ist ein absolutes Highlight für Biker auf einem Roadtrip durch Griechenland.
    Deutschland / Erzgebirge
    Neuhausen: Hier warten das Nussknacker-, das Glashüttenmuseum und das prachtvolle Schloss Purschenstein. Altenberg - Die Pinge: Mit einem Durchmesser von 450 m und seinen 90 m tief abfallenden Steilhängen gilt dieser im 17. Jahrhundert entstandene Einsturztrichter als der größte Europas. Etappe Geising - Glashütte: Landschaftlich reizvollstes Stück der Tour im wunderschönen Tal der Müglitz, dem „schönsten Tal Sachsens“. Glashütte: 1845 gründete E. A. Lange die erste deutsche Uhrenfabrik. Heute ist es die Firma Lange & Söhne, die die Uhrmachertradition aufrecht erhält. Frauenstein: Im Renaissanceschloss wartet ein tolles Museum über den Orgelbauermeister Gottfried Silbermann. Dippoldiswalde: Die im Volksmund "Dipps" genannte Stadt besitzt einen sehr schönen Altstadtkern mit Marktplatz und Renaissance-Rathaus.
    Griechenland / Fokida
    Unsere Crew war drei Tage auf Entdeckungsreise: Per Motorrad an Tag 1 von Delphi durch das Pindosgebirge, an Tag 2 über die Thermopylen zum Plastira Stausee in den Agrafa und an Tag 3 dann weiter durch die unberührten alpinen Landschaften der wildesten Ecke Griechenlands bis zu den legendären Klöstern von Meteora. Diese Motorradtour durch das Herz des griechischen Festlands werden Biker niemals vergessen: kein Vergleich mit den vielbefahrenen Motorradrouten wie der Route des Grandes Alpes oder den beliebten Strecken im Piemont. Hier seid ihr echte Pioniere. Erste Tagesetappe unserer Motorradtour durch Mittelgriechenland: von Delphi nach Pavliani im Pindosgebirge Hättet ihr gedacht, dass es in Griechenland so etwas wie Alpenlandschaften gibt? Auf unserer Motorradtour im Pindosgebirge kommt ihr an mehreren Gipfeln mit bis zu 2.500 Metern Höhe vorbei. Euch erwarten dort malerische Bergseen und pittoreske Ortschaften, von denen noch kaum einer jemals gehört hat. Lust auf Serpentinen? Auf den kleinen griechischen Bergstraßen findet ihr Spitzkehren und Kurven satt. Wenn ihr nach einer Weile euren Kopf neu kalibrieren möchtet, laden urige Cafés und Tavernen zu einer Pause ein. Haltet eure Kamera bereit: Unser GPX Track ins Pindosgebirge bringt euch in malerische Landschaften mitten im Nirgendwo. Hier findest Du unsere  Motorradtour durch Mittelgriechenland Etappen Teil 2 und 3: über die Thermopylen ins Agrafa Gebirge zum Plastira Stausee vom Plastira-Stausee nach Meteora in Mittelgriechenland Steckbrief zum GPX-Track Motorradtour Delphi – Pindosgebirge Region: Pindosgebirge, Fokida, Mittelgriechenland Höchster Punkt: 1262 m Länge: etwa 109 km Basisorte: Delphi – Itea – Lidoriki / Mornos Stausee – Sykia – Pavliani Durchschnittliche Steigung: % ??? Maximale Steigung: % ??? Höhenmeter / Anstieg: 1265 Hm Mautpflicht: keine Wintersperre: keine Einkehrmöglichkeiten unterwegs: z.B. Taverne Vassilis in Lidoriki Routenbeschreibung Motorradtour von Delphi nach Pavliani im Pindosgebirge Startpunkt unserer Motorradroute in das Pindosgebirge ist Delphi, wo ihr gegen eine Gebühr von 15 € an einer Führung durch die archäologischen Stätten teilnehmen könnt. Anfangs geht es auf der E 65 bergab nach Itea direkt am Meer (Golf von Itea). Von hier an bietet euch die Landstraße Lidorikiou – Krokileiou einigen Fahrspaß: Jetzt kommen etwa 10 Spitzkehren und viele Kurven. Ungefähr 70 Kilometer von Itea entfernt erreicht ihr den Mornos Stausee, der stark an einen norwegischen Fjord erinnert. Hier könnt ihr euch einen Zwischenstopp im Dorf Lidoriki gönnen. Auf dem Naturstein-gepflasterten Dorfplatz mit seinen großen Platanen gibt es mehrere Cafés und Restaurants. Unser Tipp: die Taverne von Vassilis mit Fleisch von freilaufenden Rindern aus der Region. Anschließend geht es weiter über die Route neben dem See und später parallel zum Flusslauf des Mornos. Linker Hand liegt der Gipfel Korakas, mit 2.495 Metern Höhe der fünfthöchste Berg Griechenlands. Er gehört zum Bergzug Vardousia. Auf der rechten Straßenseite thront der fünfthöchste Berg Griechenlands: der Giona (2.510 m). Direkt unter einem Steilhang mit negativer Neigung am Fuß des eindrucksvollen Giona liegt das Dörfchen Sykia mit seinem Kletterzentrum. Das Pindosgebirge vermittelt den Eindruck, in den Alpen gelandet zu sein. Etwa 31 Kilometer hinter Lidoriki gibt es an der Straße einen Wasserfall, der zu einem kleinen Fotostopp einlädt. Fünf Kilometer weiter liegt die Berghütte von Oiti (ausgesprochen „Iti“). Dort können bis zu acht Personen übernachten. Kurz hinter Oiti erreicht ihr das Dorf Pavliani mit seinem Landschaftspark, dem vorläufigen Endpunkt unserer Motorradtour durch das Pindosgebirge. Pavliani liegt in einer waldigen Gegend mit zahlreichen Bächen und ist bei der einheimischen Bevölkerung ein beliebtes Ausflugsziel zum Wandern und Relaxen. Das Dorf bietet außerdem Übernachtungsmöglichkeiten für Biker, eine Taverne und einige Cafés. Wenn ihr Lust auf noch mehr griechische Bergimpressionen habt, schaut euch einfach mal unseren anderen GPX-Track im Pindosgebirge von Pavliani nach an.
    Griechenland / Thessalien
    Der Kontrast zwischen der sympathischen Universitätsstadt Volos, den pittoresken Bergdörfern im Pilion und den kilometerlangen Sandstränden an der Olympischen Riviera könnte nicht größer sein. Auf der Motorradtour vom Badeort Agria bei Volos bis nach Sikaminea im Vorgebirge des Olymps aendert sich permanent das Szenario. Auf kurvigen Bergstraßen geht es über den Pilion, um an einem kleinen einsamen Strand mit einem Wasserfall direkt am Meer zu landen. Weiter geht es an verschiedenen Stränden vorbei und schließlich wieder auf eine Kurvenpiste bis zu einem Dörfchen auf 941 Metern Höhe im Vorgebirge des Olymp. Steckbrief zur Strecke von Agria am Pilion in das Vorgebirge vom Olymp Länge der Strecke insgesamt : 193,5 km Länge Strecke Teil 1: 129 km Länge Strecke Teil 2: 64 km Basisorte: Agria / Volos – Kanalia – Keramidi – Metallia – Stomio – Gonni – Sikaminea / Olymp Höchster Punkt : 1.054 m Tiefster Punkt: 7 m Strände auf der Strecke : zahlreich Einkehrmöglichkeiten unterwegs : u.a. Restaurant „The Bempis“ in 40007 Koutsoupia Hotels auf der Strecke : u.a. Hotel „Vlassis“ in 40007 Stomio Hotel am Zielort: „Olympus Lodge“ in 40200 Sikaminea Straßenbelag: vorwiegend Asphalt, 7,4 km gut befestigte Erdstraße Straßenzustand : gut bis akzeptabel Besonderheiten und Tipps Ab einer kleinen byzantinischen Brücke kurz hinter Keramidi war die Straße im Mai 2023 auf einer Strecke von 7,4 Kilometern noch nicht asphaltiert. Es fanden gerade Straßenbauarbeiten statt. Der Streckenabschnitt ist gut befestigt, allerdings musste man im Mai 2023 mit entgegenkommenden Baufahrzeugen rechnen. Die Straße ist aber breit genug, sodass Gegenverkehr kein Problem darstellte. Strecke von Agria bei Volos / Pilion nach Sikaminea / Olymp Die Motorradtour zum Olymp beginnt im Badeort Agria auf 10 Höhenmetern, 7 Kilometer von Volos entfernt. In der sympathischen Universitätsstadt lohnt sich eine kurze Kaffeepause und ein Spaziergang am Meer entlang. Von hier aus geht es ein Stückchen weiter auf der A12, bis die Route kurz vor dem Autobahnkreuz mit der A1 nach rechts abzweigt. Bis zum Stausee bei Kanalia verläuft die Strecke relativ gerade, anschließend wird es spannend. Jetzt windet sich die Straße in zahlreichen Spitzkehren durch den bewaldeten Pilion bis zum wildromantischen Dörfchen Keramidi, dem „Balkon zur Ägäis“. Kurz dahinter erreicht man den weiter oben erwähnten 7,4 Kilometer langen Streckenabschnitt ohne Asphaltbelag. Danach führt die Route durch Metallia. Unser Geheimtipp fuer Instagramer: Hier liegt ein Wasserfall mit Badebecken direkt hinter dem Strand. Er kann in fünf Minuten zu Fuß erreicht werden. Weiter geht es auf Serpentinen mit Meerespanorama bis Agiokampos. Von da an gibt es einige spannende Rennstrecken am Meer bis nach Stomio. Hier kann man eine Zwischenübernachtung einlegen und am nächsten Tag die Motorradtour "Agria bei Volos via Pilion zum Olymp Teil 2" ausgeruht in Angriff nehmen. Einkehrmöglichkeit unterwegs TRADITIONAL TAVERN "The BEMPIS" 61,5 km vom Zielort Sikaminea sehr gute griechische Kueche große Außenterrasse unter Platanen mit Meerblick 40003 Koutsoupia direkt an der Straße Hotel auf der Strecke Hotel „Vlassis“ Schön angelegtes 3-Sterne-Hotel in Stomio auf einer Anhöhe über dem Hafen Parkplatz auf eigenem Gelände Restaurant Beach-Bar von September bis Anfang Juli auch für größere Gruppen 40007 Stomio Larisas E-mail: info@hotelvlassis.gr Τel. +30 24950 91301 /  +30 24950 91198 Fax. +30 24950 91351 https://hotelvlassis.gr/ Hotel am Zielort Sikaminea "Olympus Lodge" Idyllische Lage auf 941 m im Vorgebirge des Olymp Parkplatz auf eigenem Gelände Taverne Außenterrasse Outdooraktivitäten: Reiten, Paragliding, Bergsteigen Betreiber ist Biker & Mechaniker 40200 Sikaminea Telefon: +30697 807 5080 E-Mail: horsesolympuslodge@gmail.com Sehenswürdigkeiten auf der Strecke Wasserfall am Meer Paralia Metallia 40003 Metallia Melivias (Strecke von Keramidi in Richtung Rakopotamos) „Archontika“ dreistöckige Herrenhäuser aus Naturstein aus den Jahren 1750 bis 1850 in 38500 Keramidi / Pilion
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    Natürlich haben wir zu den vorgestellten Strecken auch Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und diversen Highlights am Wegesrand zusammengestellt. Doch wir sind uns sicher, dass die jeweiligen Wirte im Gespräch vor Ort auf nette Nachfrage hin gerne weitere Geheimtipps preisgeben. Doch noch wichtiger: Sie sind auch im Notfall, etwa bei einer Panne, der richtige Ansprechpartner.

    Es ist übrigens nicht zwangsläufig nötig, sein eigenes Motorrad zu besitzen. Wer zunächst in diese Art von Urlaub hineinschnuppern möchte, kann bei einigen der vorgestellten Betriebe direkt oder bei einem Motorrad-Verleih im Ort einen entsprechenden fahrbaren Untersatz stunden- oder tageweise mieten.

     

     

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